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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 99 Antworten
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Omnichrom Offline



Beiträge: 32

27.12.2018 15:42
#26 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Für mich existieren leben und Tod nebeneinander, wobei ich sowohl die Erleuchtung als auch eine Art Gegenteil der Erleuchtung, die ich darkness nenne als gleichbedeutend Ebenen sehe.
So wie du dir sicher bist, dass du dieses Leben durch dein sterben verlassen kannst um den Tod zu erreichen, glaube ich dass du dieses Leben ohne sterben durch Erleuchtung verlassen kannst.
Allerdings sind das nach meinem Verständnis auch nur ein paar von unendlich vielen Facetten der Existenz.


Ich glaube zumindest dass ich mich an vergangene Leben erinnere, weil ich etliche Visionen verschiedener Tode von mir hatte

Ich erinnere mich zum Beispiel als Kind von einem größeren Kind im Streit in einem Fluss ertränkt worden zu sein,

Jeder kann sich nach meinem Verständnis an vergangene bzw. zukünftige Leben erinnern, da Zukunft Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig passieren. Zeit ist nur ein Gefühl das wir haben.

Die absolute Abstraktion ist für mich ein Zustand in dem weder Physik noch sonstige Regeln exerzieren, da absolut nichts existiert. Nicht ein mal die Rundungen eines Kreises, kein hell, kein dunkel, keine Transparenz, deine Dichte..



Der Mensch hat alle Möglichkeiten um eine Gesellschaft auf zubauen die auf Menschlichkeit basiert und nicht auf Kapitalismus aber der Mensch hält an den bekannten Verhältnissen aus Bequemlichkeit (jedenfalls die, die Macht und Geld horten) fest. So lange sich die Gesellschaft als Ganzes nicht entwickeln kann, wird der einzelnen Menschen auch nur schwer eine Entwicklung durchführen können.

Ich habe in meinen Visionen/Epiphanien mögliche Gesellschaften gesehen, die weder leid noch krieg kennen. Davon sind wir aber leider so weit entfernt wie der in der Wüste verdurstende von Wasser.

Ich sehen den Menschen als Nebenprodukt der Schöpfung. Quasi die Wärme der Glühbirne, die den Zweck des Dinges verfehlt und Energie kostet.

Ich sehe das so, wenn mir ein Gedanke missfällt, verdränge ich den Gedanken.
Das ist für mich zum Beispiel auch der Grund, weshalb wie nie dystrophien in Film und Fernsehen kennen. Weil Gott uns gegenüber negativ eingestellt ist, auf Grund des Verhaltens der Menschheit als Ganzes, habe wir nur katastrophale und zerstörerische Visionen der Zukunft. Für mich ein Wink mit dem Zaunpfahl.


Ein Anfang wäre ein Gesundheitssystem das Jeden uneingeschränkte Gesundheit gewährt und nicht nur denen, die sie sich leisten könne.

Gott hat die Mittel aus denen wir unsere Medikamente herstellen wachsen lassen ohne ein Gebet dafür zu verlangen

Eine einheitliche aufgeklärte schulische Bildung, die kein Talent auf Grund von Geld diskriminiert und eine Gesellschaft formt die akzeptiert, dass schwarz und weiß genau so Menschen mit identischen rechten und wünschen sind, wie das eigene Individuum

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

27.12.2018 17:59
#27 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom
Ein Anfang wäre ein Gesundheitssystem das Jeden uneingeschränkte Gesundheit gewährt und nicht nur denen, die sie sich leisten könne.

Eine einheitliche aufgeklärte schulische Bildung, die kein Talent auf Grund von Geld diskriminiert und eine Gesellschaft formt die akzeptiert, dass schwarz und weiß genau so Menschen mit identischen rechten und wünschen sind, wie das eigene Individuum

Wir sind dabei, aus der Hölle ein Paradies für alle zu machen. Aber etwas Geduld musst du schon mitbringen. Und ich GARANTIERE, dass das nur über die ARBEIT (labora) geht. Gebete (ora) nutzen da nicht so sehr...

Zitat
Gott hat die Mittel aus denen wir unsere Medikamente herstellen wachsen lassen ohne ein Gebet dafür zu verlangen

Ach, das ist aber nett... Was hieltest du denn von einem Gott, der das nicht tut? Und wie oft beten die Menschen aus Verzweiflung zu Gott, und der kümmert sich den Deibel drum, den Verzweifelten zu helfen? Es gibt keinen Gott! Aber unsere Forschungsqualität und Kreativität gibt es! Und nur aus der (und der vorhandenen Natur) können alle Hilfen erwachsen. BETEN ist Arbeitsverweigerung vor dem Herrn... (ironisch)

Deine Zukunftsvisionen decken sich mit den meinen. Aber du legst die Zukunft der Menschen in die Hände von Schamanen und Oberdruiden, die eine archaische, uralte und atavistische Blutopferreligion vertreten. Die Hilfe für die Zukunft findest du nicht in deren Vergangenheit. Die kannst du nur in der ZUKUNFT der menschlichen Forschung und Arbeit finden!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Omnichrom Offline



Beiträge: 32

27.12.2018 19:08
#28 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Und die Früchte der menschlichen Forschung sind Atomwaffen, Giftgas und Tötungsmaschienerien..

Die Gesellschaft tritt auf der Stelle
Und das mit so einer Wucht, das weder Natur noch Planet uns noch ertragen können..

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

27.12.2018 19:28
#29 Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom
Und die Früchte der menschlichen Forschung sind Atomwaffen, Giftgas und Tötungsmaschienerien...

Kann es sein, dass du den medizinischen Fortschritt, die Bildung, die Forschung, die Explosion der Arbeitsproduktivität und die Entwicklung der Geisteswissenschaften mitsamt den Friedenstheorien und der Friedenspolitik auf der positiven Habenseite übersehen hast?

Zitat
Die Gesellschaft tritt auf der Stelle
Und das mit so einer Wucht, das weder Natur noch Planet uns noch ertragen können..

Nein, das tut sie nicht. Außerdem helfen für eine positive Entwicklung unseres Lebens in unseren Gesellschaften und auf diesem Planeten auch keine Gebete, sondern ein leidenschaftliches Engagement für den Umweltschutz, den relativen Wohlstand für alle und den Frieden auf der Welt!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

27.12.2018 23:57
#30 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Für mich existieren leben und Tod nebeneinander, wobei ich sowohl die Erleuchtung als auch eine Art Gegenteil der Erleuchtung, die ich darkness nenne als gleichbedeutend Ebenen sehe.
Ja gut, diese Sichtweise gilt für dich. Welche Bedeutung sollte das für deine anderen Mitmenschen haben?


Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

So wie du dir sicher bist, dass du dieses Leben durch dein sterben verlassen kannst um den Tod zu erreichen, glaube ich dass du dieses Leben ohne sterben durch Erleuchtung verlassen kannst.
Wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann gehst du davon aus, real beurteilen zu können, was für andere die richtigere Entscheidung wäre. Die unsere atheistische Erleuchtung besteht ja darin, zu erkennen, bzw. erkannt zu haben, dass Religion, Glaube und auch jedweder andere ideologische Idealismus nur bei wenigen Einzelnen funktioniert. Während der breiten Masse komplett die dafür nötige Begabung fehlt, diesen hohen Idealen auch nur ansatzweise gerecht zu werden.

Wie stellt du dir eine gesellschaftliche Rechtleitung vieler solcher Menschen vor, die so wie wir Atheisten überhaupt keinen Sinn für dieses Geistliche haben? Eine theokaratsche Diktatur durch geistlich Selbsterleuchtete wie deiner einem, wäre natürlich eine Möglichkeit.


Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Ich glaube zumindest dass ich mich an vergangene Leben erinnere, weil ich etliche Visionen verschiedener Tode von mir hatte.
Ja natürlich.Du bist schließlich ein geistlich Hochbegabter. Aber was machen wir mit all den ganzen anderen, die da überhaupt nicht mitreden können?


Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Jeder kann sich nach meinem Verständnis an vergangene bzw. zukünftige Leben erinnern...
Ich kann dir versichern, dass es mir bis jetzt trotz allem Bemühen nie gelungen ist. Und ich kenne noch ganz viele andere, denen es genauso ergangen ist wie mir. Aber vielleicht machen wir da nur etwas etwas komplett falsch.


Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

...da Zukunft Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig passieren. Zeit ist nur ein Gefühl das wir haben.
Ach so einfach ist das? Das heißt also, dass du auch heute schon die Kartoffel ernten kannst, die du nächstes Frühjahr säst?



Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Die absolute Abstraktion ist für mich ein Zustand in dem weder Physik noch sonstige Regeln exerzieren, da absolut nichts existiert. Nicht ein mal die Rundungen eines Kreises, kein hell, kein dunkel, keine Transparenz, deine Dichte..
Versteh mich jetzt nicht falsch.. aber... bei uns geistlich total Unbegabten schaut die Welt so deutlich wie ebenso ziemlich anders aus. Könnte es sein, dass du uns da etwas voraus hast und wir dich von nun an als unseren Messias anbeten sollten?



Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Der Mensch hat alle Möglichkeiten um eine Gesellschaft auf zubauen die auf Menschlichkeit basiert und nicht auf Kapitalismus aber der Mensch hält an den bekannten Verhältnissen aus Bequemlichkeit (jedenfalls die, die Macht und Geld horten) fest. So lange sich die Gesellschaft als Ganzes nicht entwickeln kann, wird der einzelnen Menschen auch nur schwer eine Entwicklung durchführen können.
Was schlägst du vor, wie dieses Problem zu lösen ist?

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Omnichrom Offline



Beiträge: 32

28.12.2018 05:19
#31 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Ich glaube, dass alles auf glauben basiert, was für mich bedeutet, dass selbst die Schwerkraft so wie die Notwendigkeit zu sterben aufgrund unseres kollektiven Glaubens existieren, dass wir sterben müssen.
Für mich ist ein ewiges Leben auf der Erde deshalb nur „Einstellungssache“, als Beispiel.

Wie meinst du das, dass ich davon ausgehe, beurteilen zu könne, was für andere die richtige Entscheidung wäre? Welche Entscheidung?

Niemandem fehlt eine Begabung, man muss seine Begabung nur entdecken, bzw entfachen, außerdem darfst du nicht von der breiten Masse ausgehen, da die „breite Masse“ sich aus eintrieben wenn Individuen zusammensetzt, die alle für sich selbst entscheiden.

Ich war, bevor ich angefangen habe meine Gedanken zu notieren, Agnostiker und habe mein eigenes Verständnis von Religion entwickelt, was nur im entferntesten mit der katholischen Kirche oder anderen Religionsgemeinschaften übereinstimmt, da ich für ich wesentlich mehr glaubhafte Aspekte gefunden habe, als es der katholische Kirche gefallen würde.



Wie stellt du dir eine gesellschaftliche Rechtleitung vieler solcher Menschen vor, die so wie wir Atheisten überhaupt keinen Sinn für dieses Geistliche haben? Eine theokaratsche Diktatur durch geistlich Selbsterleuchtete wie deiner einem, wäre natürlich eine Möglichkeit.

Ich stelle mir tatsächlich eine Theokratische Diktatur vor, allerdings sind weder der Vatikan, noch der Islam für so etwas geeignet, da die Repressalien dieser Religionen in einem erneuten Holokaust enden würden.

Genau genommen existiert momentan keine Religion, die für so etwas geeignet wäre.


Ich glaube zumindest dass ich mich an vergangene Leben erinnere, weil ich etliche Visionen verschiedener Tode von mir hatte.


Als Geistlich hochbegabten kann ich mich absolut nicht sehen.
Ich habe angefangen zu meditieren und meine Gedanken aufgeschrien. Das ist im Prinzip alles was ich gemacht habe um mich geistig weiter zu bilden. Und das kann jeder, der stillsitzen und auf dem Handy tippen kann.




Jeder kann sich nach meinem Verständnis an vergangene bzw. zukünftige Leben erinnern...

Ich kann dir versichern, dass es mir bis jetzt trotz allem Bemühen nie gelungen ist. Und ich kenne noch ganz viele andere, denen es genauso ergangen ist wie mir. Aber vielleicht machen wir da nur etwas etwas komplett falsch.

Ich kann dir erklären, wie ich über die ersten Todesvisionen gestolpert bin.
Im Prinzip habe ich mich während meiner Introspektion an verschiede Situationen aus meinem Alltag erinnert und mich gefragt, was wäre wenn ich diese oder jene Tätigkeit anders ausgeführt hätte.

In meiner Kindheit hatte ich einen Vorfall, der mit beinahe das Leben gekostet hätte, als ich unachtsam auf die Straße gefahren bin und gerade noch so knapp bremsen konnte, dass die Bremsspur meines Fahrrades an der Tür des Autos sichtbar war. Diese Situation habe ich dann weiter durchdacht, bis ich mich tatsächlich auf der Straße liegend gesehen habe, woraus mein Verständnis von der Kontinuität des Lebens entstanden ist.

Für mich bin ich in jeder Lebensgefährlichen Situation auf alle Arten gestorben, während mein Bewusstsein einfach die Situation „übernimmt“ in der ich nicht gestorben bin.
Quasi eine Reise des Bewusstseins, durch das Multiversum.


Zitat von Omnichrom im Beitrag #26


...da Zukunft Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig passieren. Zeit ist nur ein Gefühl das wir haben.


Zitat

Ach so einfach ist das? Das heißt also, dass du auch heute schon die Kartoffel ernten kannst, die du nächstes Frühjahr säst?

Kurz und knapp, ja
Allerdings löscht das nicht die Tatsache, dass du die Kartoffeln noch sähen musst.


Alles in dem ich euch „voraus“ bin, habe ich nach meinem Verständnis so gut wie möglich notiert und in meinen „Büchern“ hochgeladen

Als Messias darfst du mich gerne anbeten, sobald ich vor deinen Augen Schwebe, so lange bleibe ich mein eigener „Messias“, was der Grundgedanke meines religiösen Verständnisses ist
Wieso sollte ich Jesus oder Mohammed anbeten, wenn ich mich selbst anbeten kann?


Zitat

Was schlägst du vor, wie dieses Problem zu lösen ist?



Was schlägst du denn vor?

Omnichrom Offline



Beiträge: 32

28.12.2018 05:19
#32 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Könnte mir jemand bitte erklären, wie ich Zitate einfügen/markieren kann?

Athon Offline




Beiträge: 2.177

28.12.2018 08:57
#33 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

@Omnichrom

Gern: Aus der Leiste rechts oben "Zitat" auswählen (5. von links).
Den zu zitierenden Text auswählen, kopieren und zwischen die beiden mittleren Klammern einfügen. Dann sollte es so aussehen:

Zitat
Könnte mir jemand bitte erklären, wie ich Zitate einfügen/markieren kann?



Damit der geneigte Leser es einfacher hat, das Zitat zuzuordnen, wäre es besser, noch eine Bezugnahme einzufügen, und zwar unmittelbar nach dem ersten Begriff "quote":
[quote="Omnichrom #32"]

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

28.12.2018 09:00
#34 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom im Beitrag #32
Könnte mir jemand bitte erklären, wie ich Zitate einfügen/markieren kann?


1. Schritt:

Rechts, über dem jeweiligen Beitrag welchen du zitieren möchtest, siehst du in blauer Schrift: (Zitieren) (Antworten)
Wenn du "Zitieren" anklickst, dann erscheint auf deinem Bildschirm rechts unten ein kleines Feld in welchem die Anzahl der Beiträge vermerkt ist, die du zitieren möchtest.
Wenn du dieses Feld anklickst, dann öffnet sich ein etwas größeres Fenster. Du klickst in diesem Fenster auf "Beitrag zitieren".. oder wenn du inzwischen keine Lust mehr hast, kannst du die Vormerkung aber auch wieder löschen, in dem du auf das rote X klickst.

2. Schritt:

Wenn sich nun das "Dialogfenster" geöffnet hat, findet sich darin der ganze Text des Beitrags, welchen du zitieren möchtest. Leider aber ohne Formatierung.

Im folgenden Beispiel setze ich * dieses * Sternchen * den Formatierungsbefehlen an, welches du nachher immer weglassen musst. Mach ich nur, damit der Befehl im Beispiel nicht ausgeführt wird damit du genau nachvollziehen kannst, wie das mit dem Zitieren und Formatieren funktioniert.

Ganz oben im Beitrag in der ersten Zeile [*quote="Omnichrom"|p3213960*] markieren und kopieren. Genau so! Die roten Sternchen hinter der ersten und vor der letzten Klammer nicht setzen!


Dann die Sätze oder Absätze auswählen, welche du aus dem Beitrag zitieren möchtest und alles andere löschen, was du nicht zitieren möchtest. Das machst du natürlich nach und nach. Vor jedem Satz/Absatz den du einzeln zitieren willst, fügst du [*quote="Omnichrom"|p3213960*] ein. die Roten Sternchen sind natürlich nicht zu setzen.

Das ganze sieht dann so aus:

[*quote="Omnichrom"|p3213960*] Zitat Text Zitat Text Zitat Text Zitat Text [*/quote*] Hier kommt dann deine Antwort. (Das ganze wiederholst du so oft, bis du alles im Beitrag zitiert und beantwortest hast, was du im Beitrag zitieren und beantworten willst.

Dieses /quote in rechteckigen Klammern[/b] gesetzt. musst du natürlich am Ende des Zitierten Satzes selbst hinzufügen. Die rechteckigen Klammern machst du, in dem du die
ALT GR-Taste und die Taste ( gleichzeitig drückst.

Diese sogenannten HTML-Befehle: [*quote*] hier kommt der Zitat-Text hin [*/quote*] sind internationaler Interentseiten-Programier-Standard und wenn du Nach "HtML Befehle" googelst, dann wird dir auch einiges klarer.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

28.12.2018 09:16
#35 Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom
Könnte mir jemand bitte erklären, wie ich Zitate einfügen/markieren kann?

Hast du denn meine PN vom 25.12. nicht erhalten? =>

[quote="Gysi" ]Text[/quote ]

Aber ohne die beiden blanks!

Viel Erfolg!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

28.12.2018 09:34
#36 Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom
Ich glaube, dass alles auf glauben basiert, was für mich bedeutet, dass selbst die Schwerkraft so wie die Notwendigkeit zu sterben aufgrund unseres kollektiven Glaubens existieren, dass wir sterben müssen.

Der Glaube versetzt Berge, jaja... Also hilft statt labora nur ora? Na, das sehe ich exakt umgekehrt!
Du schilderst das so, als würde eine möglichst kräftige Dosis an Glauben dich zu göttlicher Allmächtigkeit verhelfen, die auch die Naturgesetze aushebeln kann!
Eine Begründung für deine Glaubens-Philosophie wäre nicht schlecht.

Man kann auch so tief in seinen "Glauben" einsinken, dass du dir alles Mögliche als "Realität" glaubst. Und alle Realität als "Illusion". Eine solche Glaubensdosis enthebt dich deiner normalen Realwahrnehmung. Eine solche Dosis nennt Marx "Opium fürs Volk!" Und ich eine selbst angeordnete Gehirnwäsche!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

28.12.2018 10:21
#37 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom im Beitrag #31
Ich glaube, dass alles auf glauben basiert, was für mich bedeutet, dass selbst die Schwerkraft so wie die Notwendigkeit zu sterben aufgrund unseres kollektiven Glaubens existieren, dass wir sterben müssen.


Und was passiert wenn du das nicht mehr glaubst?


Wenn du glaubst, dass alles auf Glaube basiert.. und auch das Sterben, dann wäre es doch angebracht, einfach nicht mehr zu glauben.
Glauben tun wir alle. Glauben.. heißt schätzen/einschätzen und also auch hoffen. Damit aber auch zweifeln. Es kommt also auf das richtige Gleichgewicht zwischen Hoffen und Zweifeln an. Wenn man als Erwachsener im Glauben aufhört zu zweifelen, ist man schon verrückt.


Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Für mich ist ein ewiges Leben auf der Erde deshalb nur „Einstellungssache“, als Beispiel.

Immerhin geht das Leben nach dem Tod ja weiter.. In den eigenen Kindern und Enkelkindern. Insofern man sich zeitlebens auch fortgepflanzt hat.
Auch vom eigenen Geist lebt in diesen Kindern und Enkelkindern so einiges von uns weiter.






Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Niemandem fehlt eine Begabung, man muss seine Begabung nur entdecken, bzw entfachen, außerdem darfst du nicht von der breiten Masse ausgehen, da die „breite Masse“ sich aus eintrieben wenn Individuen zusammensetzt, die alle für sich selbst entscheiden.
So ganz richtig verstehe ich das jetzt leider nicht.
Aber natürlich hast du recht. Die Dummheit ist bei allen Menschen die am häufigst vorkommende Begabung.


Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Ich war, bevor ich angefangen habe meine Gedanken zu notieren, Agnostiker und habe mein eigenes Verständnis von Religion entwickelt, was nur im entferntesten mit der katholischen Kirche oder anderen Religionsgemeinschaften übereinstimmt, da ich für ich wesentlich mehr glaubhafte Aspekte gefunden habe, als es der katholische Kirche gefallen würde.
Ich hab mir deine Aspekte jetzt nicht so besonders genau angeschaut.. Schon beim Öffnen der ersten PDF-Seite ist mir da als erstes aufgefallen, dass da für mich nichts mit dabei ist. Ich kann also nicht beurteilen was für dich glaubhafte Aspekte sind, weil für mich diese deine Aspekte absolut nicht glaubhaft sind. Gilt aber nur für mich. Für dich können sie ja trotzdem glaubhaft sein.


Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Ich stelle mir tatsächlich eine Theokratische Diktatur vor, allerdings sind weder der Vatikan, noch der Islam für so etwas geeignet, da die Repressalien dieser Religionen in einem erneuten Holokaust enden würden.
Welche Art von theokratischer Diktatur würdest du dir denn genau vorstellen? Und was würdest du mit all denen tun, die da nicht mitmachen möchten?
Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Genau genommen existiert momentan keine Religion, die für so etwas geeignet wäre.
Dann hast du aber bestimmt schon eine eigenen genau Vorstellung, wie diese Religion aussehen müsste?

Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Ich glaube zumindest dass ich mich an vergangene Leben erinnere, weil ich etliche Visionen verschiedener Tode von mir hatte.
Dazu kann ich leider nichts sagen. auch weil es bei mir persönlich solche Visionen nicht gibt. Und wenn doch, dann würde ich damit schnell zu einem Arzt gehen.. weil es ja immerhin auch möglich wäre, dass ich einfach nur "spinne".

Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Als Geistlich hochbegabten kann ich mich absolut nicht sehen.
Tja.. Und wie denkst du , dass dich deine anderen Mitmenschen einschätzen, wenn du von Visionen redest, die so, überhaupt niemand nachvollziehen kann?



Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Jeder kann sich nach meinem Verständnis an vergangene bzw. zukünftige Leben erinnern...
Ich kann es nicht. Und wenn ich trotzdem das Gefühl hätte, es zu können, dann würde ich mir schnellstens ärztliche Hilfe suchen. Immerhin wäre es ja auch möglich, dass ich einfach nur ein bisschen aus der "Spur" bin.


Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Ich kann dir erklären, wie ich über die ersten Todesvisionen gestolpert bin.
Im Prinzip habe ich mich während meiner Introspektion an verschiede Situationen aus meinem Alltag erinnert und mich gefragt, was wäre wenn ich diese oder jene Tätigkeit anders ausgeführt hätte.
Du weist was ich an deiner Stelle tun würde, wenn mir selber so etwas passieren würde.







...da Zukunft Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig passieren. Zeit ist nur ein Gefühl das wir haben.






Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Als Messias darfst du mich gerne anbeten, sobald ich vor deinen Augen Schwebe...
Ich bin durch und durch ein kritischer, sich bewusster Atheist. Also kein Agnostiker, welcher sich von seinen eigenen Sinnestäuschungen hinters Licht führen lässt.





Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Was schlägst du denn vor?
Ich kann da nur für mich selbst sprechen.. und was ich in deiner Situation tun würde.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Omnichrom Offline



Beiträge: 32

28.12.2018 17:35
#38 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Glaubst du, das jeder nicht farbenblinde das exakt selben Verständnis von Farben hat?
Ist das was du als rot siehst, das was andere als rot sehen oder könnte es sein, dass jeder Mensch Farben individuell sieht und wir uns nur in einer „Superrealität“ auf Begriffe geeinigt haben die uns sagen, dass die Blätter eines Baumes grün sind?
Vielleicht würde dein Verständnis von Farben durch „meine Augen“ gesehen eine völlig wild colorierte Welt ergeben.

Jemanden als verrückt zu bezeichnen, der andere Ansichten hat, hat in vielen Diktaturen schon sehr gut funktioniert um sich bestimmter Personen zu entledigen.
Hexenverfolgung.. drittes Reich.. das kommende erdogan Regime.. :D


Diktatur ist ein Wort, das zu recht mit vielen Vorurteilen beladen ist.
Es sollte ein System entstehen, das niemanden benachteiligt oder diskriminiert.


Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Genau genommen existiert momentan keine Religion, die für so etwas geeignet wäre.
Dann hast du aber bestimmt schon eine eigenen genau Vorstellung, wie diese Religion aussehen müsste?


Religion ist eine Gemeinschaftssache und sollte nicht von einem Individuum konstruiert werden, sondern in einer Diskussion entstehen.
Und ich glaube, dass eine intelligente Gesellschaft auch eine intelligente Religion erschaffen kann, die frei von Vorurteilen oder diskriminierung existieren kann.



Zitat von Omnichrom im Beitrag #31

Als Geistlich hochbegabten kann ich mich absolut nicht sehen.
Tja.. Und wie denkst du , dass dich deine anderen Mitmenschen einschätzen, wenn du von Visionen redest, die so, überhaupt niemand nachvollziehen kann?

Ich laufe nicht durch die Stadt und binde jedem auf die Nase, an welche Leben ich mich zu erinnern glaube :D

Ich habe meine Ansichten vom möglichen und unmöglichen und geben einen Schei* darauf, was andere von mir denken.
Weshalb sollte es mich interessieren, wer was über mich denkt. So entstehen Minderwertigkeitskomplexe und falsche selbstbilder wie der magerwahn.

Anstatt bei allem was man nicht versteht von Wahnsinn auszugehen könnte man sich selbst mit dem unverstandenen auseinander setzen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

28.12.2018 18:04
#39 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
So wie du dir sicher bist, dass du dieses Leben durch dein sterben verlassen kannst um den Tod zu erreichen, glaube ich dass du dieses Leben ohne sterben durch Erleuchtung verlassen kannst.
Was ist mit denen, die den Tod gar nicht erreichen wollen, sondern ihn überwinden möchten? Wie verhindert das, was du "Erleuchtung" nennst, das Altern und Sterben?



Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Ich glaube zumindest dass ich mich an vergangene Leben erinnere, weil ich etliche Visionen verschiedener Tode von mir hatte

Ich erinnere mich zum Beispiel als Kind von einem größeren Kind im Streit in einem Fluss ertränkt worden zu sein,

Jeder kann sich nach meinem Verständnis an vergangene bzw. zukünftige Leben erinnern, da Zukunft Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig passieren. Zeit ist nur ein Gefühl das wir haben.
Also ich kann mich nicht an meine Existenzen vor der jetzigen erinnern. Und die Erinnerung, von einem älteren Kind im Streit ertränkt worden zu sein, ist ja auch nicht gerade erfreulich.

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Die absolute Abstraktion ist für mich ein Zustand in dem weder Physik noch sonstige Regeln exerzieren, da absolut nichts existiert. Nicht ein mal die Rundungen eines Kreises, kein hell, kein dunkel, keine Transparenz, deine Dichte..
Wie kann die von dir beschriebene Entwicklung in eine größere Ordung dann verlaufen sein?

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Der Mensch hat alle Möglichkeiten um eine Gesellschaft auf zubauen die auf Menschlichkeit basiert und nicht auf Kapitalismus aber der Mensch hält an den bekannten Verhältnissen aus Bequemlichkeit (jedenfalls die, die Macht und Geld horten) fest. So lange sich die Gesellschaft als Ganzes nicht entwickeln kann, wird der einzelnen Menschen auch nur schwer eine Entwicklung durchführen können.
Wie du es ja selbst sagst, besteht für die, die die Macht haben kein Bedarf zu einer Veränderung. Demnach würde sich nie ewtas ändern, weil die, die die Macht haben nichts von dieser Macht abgeben werden.

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Ich habe in meinen Visionen/Epiphanien mögliche Gesellschaften gesehen, die weder leid noch krieg kennen. Davon sind wir aber leider so weit entfernt wie der in der Wüste verdurstende von Wasser.

Ja, das ist doch sehr traurig, wo doch der Mensch angeblich alle Möglichkeiten hat um eine Gesellschaft auf zubauen die auf Menschlichkeit basiert und nicht auf Kapitalismus...

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Ich sehen den Menschen als Nebenprodukt der Schöpfung. Quasi die Wärme der Glühbirne, die den Zweck des Dinges verfehlt und Energie kostet.
Konnte Gott das nicht vorhersehen? Und da es ja genau so gekommen ist: Was hat er jetzt mit diesem kostenintensiven Nebenprodukt seiner Schöpfung vor? Immerhin will sich dieses Produkt ja nicht von Gott perfektionieren lassen.

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Ich sehe das so, wenn mir ein Gedanke missfällt, verdränge ich den Gedanken.
Das ist für mich zum Beispiel auch der Grund, weshalb wie nie dystrophien in Film und Fernsehen kennen. Weil Gott uns gegenüber negativ eingestellt ist, auf Grund des Verhaltens der Menschheit als Ganzes, habe wir nur katastrophale und zerstörerische Visionen der Zukunft. Für mich ein Wink mit dem Zaunpfahl.

Also verdrängt Gott den Gedanken an das nebenprodukt seiner Schöpfung und sieht zu wie dieses Nebenprodukt seine Schöpfung langsam aber sicher zerstört?

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Ein Anfang wäre ein Gesundheitssystem das Jeden uneingeschränkte Gesundheit gewährt und nicht nur denen, die sie sich leisten könne.
Wer soll das bezahlen?

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Gott hat die Mittel aus denen wir unsere Medikamente herstellen wachsen lassen ohne ein Gebet dafür zu verlangen
Aber der Mensch will das ja nicht nutzen.

Zitat von Omnichrom im Beitrag #26
Eine einheitliche aufgeklärte schulische Bildung, die kein Talent auf Grund von Geld diskriminiert und eine Gesellschaft formt die akzeptiert, dass schwarz und weiß genau so Menschen mit identischen rechten und wünschen sind, wie das eigene Individuum
Davon reden die Politiker auch immer. Die praktische Umsetzung sieht dann leider wieder ganz anders aus.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

28.12.2018 18:59
#40 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom im Beitrag #38
Glaubst du, das jeder nicht farbenblinde das exakt selben Verständnis von Farben hat?
Ist das was du als rot siehst, das was andere als rot sehen oder könnte es sein, dass jeder Mensch Farben individuell sieht und wir uns nur in einer „Superrealität“ auf Begriffe geeinigt haben die uns sagen, dass die Blätter eines Baumes grün sind?
Vielleicht würde dein Verständnis von Farben durch „meine Augen“ gesehen eine völlig wild colorierte Welt ergeben.
So einfach kann das niemand genau sagen.

Ich hab viele Jahre in einem Beruf gearbeitet, in welchen es um die Reproduktion und den Druck von Bilder/Fotos ging. Farben gibt es ja eigentlich nur 6. Diese bestehen aus den drei Lichtfarben (Weißfarben) Blau, Rot, Grün.. und den sogenannten Körperfarben (Schwarzfarben) Blaugrün (Cyan) Purpur (Magenta) und Gelb. Schwarz und Weiß sind keine Farben, sondern Lichtverhältnisse. Wobei Schwarz immer dann am sichtbarsten ist, wenn kein Licht da ist und umgekehrt ist Weiß am sichtbarsten, wenn sehr viel Licht da ist.

Nun ist es aber so, dass sich aus diesen Grundfarben im jeweiligen Mischverhältnis auch alle anderen Farbtöne, die sogenannten Buntfarben und Graufarben zusammensetzten.
Auch neutrale und oder aber genau bestimmbare farbstichige Grautöne kann man mittels der drei Körperfarben CYAN MAGENTA und Gelb zusammen mischen. Also ganz ohne Schwarz..


Und bei diesem besonderen .. aus nur drei Körperfarben ermischtem Grau gibt es keinen Spielraum. Würden wir Farben wirklich unterschiedlich wahr nehmen, dann würden die einen ein grünstichiges Grau, die anderen ein gelbstichichiges, rotstichiges usw. usf. wahrnehmen .. Und die armen Lithographen von ehemals, hätten bei den aufwendigen Farbretuschen sich völlig umsonst bemüht.. eine möglichst genaue Frabreproduktion hin zu kriegen, die allen Betrachtern gerecht wird. Sei es in den Kontrastverhältnissen von Hell u. Dunkel, wie auch in Bezug zum sehr komplizierten induktiven Kontrast, bei welchem ein spezifischer Farbton vom danebenliegenden mit beeinflusst wird.

Von daher kann ich dir in aller Gewissheit sagen, dass die Unterschiede mit der unterschiedliche Menschen Farben sehen und wahrnehemn sehr gering sind. Und dass solche Ideen, dass jeder Mensch mit gesunden Augen ein anderes Frabwahrnehmen hätte, nicht nur eine ausgesuchter Blödsinn, sondern auch noch ein an den berühmten Haaren herbeigezogwirener Schwachsinn ist. Unser Gehirn und unser Seh-Apparat hat die selbe Evolutionsgeschichte. Natürlich gibt es von daher auch kleine Unterschiede in der Farbwahrnehmung. Aber die sind so winzig, dass sie meistens gar nicht auffallen.


Zitat von Omnichrom im Beitrag #38

Jemanden als verrückt zu bezeichnen, der andere Ansichten hat, hat in vielen Diktaturen schon sehr gut funktioniert um sich bestimmter Personen zu entledigen.
Hexenverfolgung.. drittes Reich.. das kommende erdogan Regime.. :D
Du sagtest, dass dir eine theokratische Weltordnung im Diktaturformat vorschwebt.. und ich habe dich gefragt, was du dann mit alle jenen anstellen würdest, die da nicht mitmachen möchten.

Zitat von Omnichrom im Beitrag #38

Diktatur ist ein Wort, das zu recht mit vielen Vorurteilen beladen ist.
Es sollte ein System entstehen, das niemanden benachteiligt oder diskriminiert.
Das ist ist in einer Diktatur nicht möglich. Eine Diktatur ist ein hierarchische Pyramide. Wer da nicht mitmacht, bzw. nicht mitmachen will, passt nicht in eine Diktatur.

Was also würdest du mit alle jenen anstellen..?




Zitat von Omnichrom im Beitrag #38

Religion ist eine Gemeinschaftssache und sollte nicht von einem Individuum konstruiert werden, sondern in einer Diskussion entstehen.
Und ich glaube, dass eine intelligente Gesellschaft auch eine intelligente Religion erschaffen kann, die frei von Vorurteilen oder diskriminierung existieren kann.


Ich glaube, dass intelligente Menschen gar keine Religion brauchen. Religiöser Idealismus hat nämlich eine schwerwiegende und bösartige Kehrseite, die bei weitem mehr wiegt als die gute.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

28.12.2018 21:56
#41 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Omnichrom Offline



Beiträge: 32

28.12.2018 22:03
#42 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat
Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

So wie du dir sicher bist, dass du dieses Leben durch dein sterben verlassen kannst um den Tod zu erreichen, glaube ich dass du dieses Leben ohne sterben durch Erleuchtung verlassen kannst.

Was ist mit denen, die den Tod gar nicht erreichen wollen, sondern ihn überwinden möchten? Wie verhindert das, was du "Erleuchtung" nennst, das Altern und Sterben?



Die Erleuchtung nach meinem Verständnis erlaub es deinem Bewusstsein dich über die Grenzen des möglichen hinaus zu entwickeln.

Was ich durch Erleuchtung für möglich halte, habe ich auf über 700 Seiten notiert.

Altern und sterben sind für erleuchtete Wesen einfach nicht nötig
Das Menschliche Bewusstsein klammert sich an das was es kennt egal wie schmerzhaft es ist. Ich versuche diesen klammergriff zu lösen und alle für möglich zu halten.
Oder findest du, das Millionen Christen, die glauben dass Jesus über das Wasser gelaufen ist in Wasser in Wein verwandelt hat wahnsinnige Psychopathen sind, weil sie an Magie glauben?


Zitat
Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Also ich kann mich nicht an meine Existenzen vor der jetzigen erinnern. Und die Erinnerung, von einem älteren Kind im Streit ertränkt worden zu sein, ist ja auch nicht gerade erfreulich.



Ob es erfreulich ist oder nicht, hat keine Auswirkungen auf mich. Es ist eine Erinnerung die ich habe, die genau so auch nur ein Albtraum aus der Kindheit sein könnte.

Zitat
Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Die absolute Abstraktion ist für mich ein Zustand in dem weder Physik noch sonstige Regeln exerzieren, da absolut nichts existiert. Nicht ein mal die Rundungen eines Kreises, kein hell, kein dunkel, keine Transparenz, deine Dichte..

Wie kann die von dir beschriebene Entwicklung in eine größere Ordung dann verlaufen sein?

Ich verstehe deine frage nicht ganz

[quote]Zitat von Omnichrom im Beitrag #26


[quote]Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Ich sehen den Menschen als Nebenprodukt der Schöpfung. Quasi die Wärme der Glühbirne, die den Zweck des Dinges verfehlt und Energie kostet.

Konnte Gott das nicht vorhersehen? Und da es ja genau so gekommen ist: Was hat er jetzt mit diesem kostenintensiven Nebenprodukt seiner Schöpfung vor? Immerhin will sich dieses Produkt ja nicht von Gott perfektionieren lassen.




Aus gottes Sicht flackert der Mensch vor sich hin, bis er sich endlich endgültig selbst auslöscht

Zitat
Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Ich sehe das so, wenn mir ein Gedanke missfällt, verdränge ich den Gedanken.
Das ist für mich zum Beispiel auch der Grund, weshalb wie nie dystrophien in Film und Fernsehen kennen. Weil Gott uns gegenüber negativ eingestellt ist, auf Grund des Verhaltens der Menschheit als Ganzes, habe wir nur katastrophale und zerstörerische Visionen der Zukunft. Für mich ein Wink mit dem Zaunpfahl.

Also verdrängt Gott den Gedanken an das nebenprodukt seiner Schöpfung und sieht zu wie dieses Nebenprodukt seine Schöpfung langsam aber sicher zerstört?



Was Gott und die Schöpfung angehen, ist unser Universum wohl eher bedeutungslos.




Zitat
Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Ein Anfang wäre ein Gesundheitssystem das Jeden uneingeschränkte Gesundheit gewährt und nicht nur denen, die sie sich leisten könne.

Wer soll das bezahlen?



Es gibt mehr als genug Geld auf der Welt

Privat Personen können die Zerstörung der Welt mehrfach finanzieren

Wieso soll dann eine Utopie unbezahlbar sein, wenn dystrophien zu Schnäppchenpreis erhältlich sind?

Außerdem sollte sich eine Utopie nicht von einem geldsystem begrenzen lassen müssen

Zitat
Zitat von Omnichrom im Beitrag #26

Eine einheitliche aufgeklärte schulische Bildung, die kein Talent auf Grund von Geld diskriminiert und eine Gesellschaft formt die akzeptiert, dass schwarz und weiß genau so Menschen mit identischen rechten und wünschen sind, wie das eigene Individuum

Davon reden die Politiker auch immer. Die praktische Umsetzung sieht dann leider wieder ganz anders aus.



Weil noch kein Politiker tatsächlich versucht hat etwas zu ändern.
Die heutige Politik besteht aus versprechen, die nicht einmal der Politiker selbst ernst nimmt.



Zitat von Omnichrom im Beitrag #38


Jemanden als verrückt zu bezeichnen, der andere Ansichten hat, hat in vielen Diktaturen schon sehr gut funktioniert um sich bestimmter Personen zu entledigen.
Hexenverfolgung.. drittes Reich.. das kommende erdogan Regime.. :D

Du sagtest, dass dir eine theokratische Weltordnung im Diktaturformat vorschwebt.. und ich habe dich gefragt, was du dann mit alle jenen anstellen würdest, die da nicht mitmachen möchten.

Zitat
Zitat von Omnichrom im Beitrag #38


Diktatur ist ein Wort, das zu recht mit vielen Vorurteilen beladen ist.
Es sollte ein System entstehen, das niemanden benachteiligt oder diskriminiert.

Das ist ist in einer Diktatur nicht möglich. Eine Diktatur ist ein hierarchische Pyramide. Wer da nicht mitmacht, bzw. nicht mitmachen will, passt nicht in eine Diktatur.



Was in einer Diktatur möglich ist, sagt alleine der Diktator und nicht du!
Weshalb sollte es nicht möglich sein eine Diktatur aufzubauen, die auf demokratischen Prinzipien basiert, in der evtl der Diktator sogar regelmäßig gewählt wird mit begrenzten Legislaturperiode?

Zitat
Was also würdest du mit alle jenen anstellen..?



Darüber mache ich mir Gedanken, wenn es so weit ist.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

28.12.2018 23:11
#43 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom im Beitrag #42
[


Die Erleuchtung nach meinem Verständnis erlaub es deinem Bewusstsein dich über die Grenzen des möglichen hinaus zu entwickeln.


Nimm es mir nicht übel, aber dir haben 3 User hier erklärt, wie man in diesem Forum richtig zitiert. Zudem hättest du auch noch die Möglichkeit mit Hilfe der Vorschau-Funktion das ganze etwas genauer auszuprobieren, um damit deine Fehler beim Zitieren selbst zu korrigieren.

Auch deine Rechtschreibung hat noch lange nicht die Grenzen des Möglichen erreicht. Bei all dem solltest du wissen, dass ich Mütter-sprachlicherseits Italiener bin, hier in Italien lebe und mich vor allem auch deswegen bemühe, die deutsche Rechtschreibung und Grammatik bestmöglich einzusetzen, weil es mich anders herum auch nerven würde, wenn mir da einer ständig "schlampig" kommt.

Mit einem Satz heißt das, dass du innerhalb des Möglichen nicht gerade einer der "Erleuchtetsten" bist und dir noch nicht mal das kleinste bisschen Mühe gibst, diesbezüglich etwas zu ändern. Was also soll ich mir bitteschön darunter vorstellen können, wenn du meinst, dass du jenseits der Grenzen des Möglichen ein Erleuchteter seist? Dir fehlt die Erleuchtung ja schon diesseits der Grenzen des Möglichen.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Omnichrom Offline



Beiträge: 32

29.12.2018 00:16
#44 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Versuche mal in der mobilen Version der Seite zu zitieren..

Außerdem tippe ich alles mit dem iPhone und überprüfe nur selten ob die Autokorrektur des iPhones genau das geschrieben, was ich eingetippt habe

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

29.12.2018 09:57
#45  Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnicrom
Die Erleuchtung nach meinem Verständnis erlaub es deinem Bewusstsein dich über die Grenzen des möglichen hinaus zu entwickeln.

Das ist logisch nicht möglich. Über "die Grenzen des Möglichen" kann auch eine "Erleuchtung" nichts!

Zitat
Was ich durch Erleuchtung für möglich halte, habe ich auf über 700 Seiten notiert.

Hältst du dich für erleuchtet?

PS.: Ich habe noch nirgendwo aus irgendwelchen Schriften herauslesen können, dass "Erleuchtung" irgendwelche naturgesetzlichen Ketten sprengt. Zu (dem als "erleuchtet" geltenden) Jiddu Krishnamurti steht in einem seiner Bücher (in der Einleitung, vom Hrg. geschrieben) was von "Auflösung seines Ichs" => in Form seiner Erkenntnis der engmaschigen sozialen Vernetzung seines Ichs. Aha. Großes Tammtamm (Begriffe "Erleuchtung" und "Ich-Auflösung") und profane Erklärung.... "Erleuchtung" ist ein "Das-ist-es!"-Kick - nicht mehr, aber auch nicht weniger. "Erleuchtung" ist, wenn dir "ein Licht aufgeht"! Ein Stück Wahrheit - oder auch grundlegende Wahrheit - wird mit dem Licht deiner Erkenntnis beleuchtet.

Buddhas "Austritt aus der Geburtenkette" ist rein fabuliert. Der bedingt ja die Wiedergeburt via Karma bei zu viel Begehrlichkeit (als Strafe). Und auch diese Theorie ist zu 100 % fabuliert und meiner Auffassung nach falsch.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

29.12.2018 12:38
#46 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom im Beitrag #44
Versuche mal in der mobilen Version der Seite zu zitieren..

Außerdem tippe ich alles mit dem iPhone und überprüfe nur selten ob die Autokorrektur des iPhones genau das geschrieben, was ich eingetippt habe


Ich hätte mir jetzt aber schon erwartet, dass du auch diesbezüglich die Grenzen des Möglichen zu überschreiten im Stande bist.
Des anderen störe ich mich auch noch ziemlich daran, dass mir hier wieder mal einer "Schuldgefühle" auf zu laden versucht, der sich eine theokratische Weltdiktatur wünscht und selber aber zu faul und zu bequem ist, die standardmäßige Autokorrektur seines iPhones zu aktivieren.

Spaß beiseite Omnichrom.. ich mein das alles ganz bestimmt nicht so ernst wie es vielleicht klingt.

Und auch solche Predigten über die Erleuchtung lösen bei mir, wenn überhaupt, nichts anderes als Heiterkeit und Belustigung mit Lachanfällen aus. Schon allein deshalb, weil es sich bei den Predigern der Erleuchtung fast immer und ausnahmslos um äußerst selbstsüchtige Egozentriker handelt, die im realen Leben nicht mal halb so große Leuchten sind, die sie sich selber anmaßen zu sein... und wohl gerade auch deswegen ganz besonders am Guru-Syndrom zu leiden haben.

Mit ihrem Geschwätz über das Jenseits des Möglichen sind sie natürlich wahrhafte Meister ihres Faches. Aber diesbezüglich kann ja auch jeder ein Meister oder eine Meisterin werden. Und so gesehen, hast du schon recht.
Bezüglich dessen, was jenseits des Möglichen alles möglich ist, gibt es natürlich keine Grenzen und keine Einschränkungen.
Dort kann man sich Disziplin-los seiner Impulsivität und seinen Fantastereien hingeben.. um dann mit nichtwiderlegbaren Behauptungen eine neu Religion zu gründen.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Omnichrom Offline



Beiträge: 32

29.12.2018 16:21
#47 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat
Hältst du dich für erleuchtet?



So ziemlich jeder hält sich für erleuchtet oder intelligenter als der Rest..

Ob ich das bin, lasse ich den Leser meiner Gedanken entscheiden, wobei ich recht wenig darauf geben, welche Meinung über die Rechtschreibung gefällt wird da es mir rein um die Informationen/„Erkenntnisse“ des Textes geht.

Die glorifizierun der eigenen Person ist dabei nur ein Mittel.. quasi positiv Gedanken für die wahnsinnige

Zitat
Spaß beiseite Omnichrom.. ich mein das alles ganz bestimmt nicht so ernst wie es vielleicht klingt.



Ich nehme auch keine kritischen Meinungen ernst :D
Das Internet ist voller hater.. würde ich nicht mit Kritik umgehen können (drauf sch...) hätte ich nichts geteilt


Ps. Wer Rechtschreibfehler findet, der fiese gerne ausgestopft an die wand hängen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

29.12.2018 16:52
#48  Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom
So ziemlich jeder hält sich für erleuchtet oder intelligenter als der Rest..

Kann ich von mir nicht behaupten. Aber du hältst dich für klüger als den Rest.

PS.: Hast du meine Zeilen zur "Erleuchtung" Jiddu Krishnamurtis gelesen? => #45 Wenn du sie auch so nüchtern siehst, sind wir ja (in dem Fall) einer Meinung...

Zitat
Ich nehme auch keine kritischen Meinungen ernst.

Deine Mitmenschen ernst zu nehmen, schützt vor Größenwahn. Soviel "Herzblut" und Liebe solltest du für dich übrig haben. Eitelkeit frisst deine Seele auf...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

29.12.2018 19:08
#49 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Zitat von Omnichrom im Beitrag #47

Zitat
Hältst du dich für erleuchtet?





Ps. Wer Rechtschreibfehler findet, der fiese gerne ausgestopft an die wand hängen.

Es ging ja nicht um deine Rechtschreibfehler, sondern um den fehlenden Beleg für deine Erleuchtung und um die von dir glorifizierte Selbstdarstellung als Ober-Guru jenseits der Grenzen alles Möglichem. Und ich hab dir ja auch darin Recht gegeben, dass das wirklich jeder kann, bzw. könnte.. Wie du ja auch selber meintest.

Die wirkliche und eigentlichen Kunst des Mensch-Seins besteht aber darin, sich zuerst mal innerhalb der Grenzen des Möglichen zu beweisen, um sich damit den nötigen Respekt zu erwirtschaften, später vielleicht auch darüber hinaus noch immer ein wenig ernst genommen zu werden. Und immerhin ist diesbezüglich auch eine anständige Rechtschreibung schon mal ein guter Anfang.

Wer kann sich denn schon einen theokratischen Diktator vorstellen, der selbst vor Schlampigkeit und Oberflächlichkeit geradezu strotzt und sich dann auch sonst nur als kleine billige und laut quakende High-Tech-Konsum-Ente herausstellt, welche noch nicht mal ein iPhone richtig bedienen kann.

Ist jetzt natürlich alles ein bisschen ironisch gemeint, Omnichrom..


...aber das mit der Rechtschreibung ist ja auch wirklich ein mindest-Respekt-Erweis denen gegenüber, denen man sich mitteilen will.
Und solcherlei heher-geistlichen Belehrungen, bei denen sich jemand in allem und auch noch über alle Grenzen des Möglichen hinaus, ständig selbst zum Maßstab für Richtig und Falsch her nimmt, mag natürlich auch keiner. Gerade auch in einen Forum wie diesem hier, in dem es ja um den kritischen Dialog zwischen Atheisten und Gläubigen geht.

Eigentlich sollte einem das schon der eigene gesunde Hausverstand vermitteln. Aber bei den vielen Erleuchteten die ich bisher kennen lernen durfte, scheint der irgendwie nicht mehr richtig zu funktionieren. Schaut fast danach aus, als wenn diese Erleuchtung immer dann in Erscheinung tritt, wenn er Hausverstand aussetzt.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
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Omnichrom Offline



Beiträge: 32

29.12.2018 20:50
#50 RE: Mein Gebet und das Verständnis von Religion, das sich daraus entwickelt hat antworten

Erleuchtung hat nichts mit hausverstand zu tun.

Jemand der erleuchtet ist versteht die Welt auf andere weisen, weshalb ich sogar Autismus als eine Art naturgegebene Erleuchtung bezeichnen würde.

Das was ich beurteilt haben wollte habe ich in den PDFs geteilt in denen ich eine Gedanken notiert habe, die mich vom Agnostiker zum Gläubigen gemacht haben, indem ich ohne äußren Einfluss nur vor mich hin philosophiert habe. Ein noch persönlicheres Bild meiner Psyche kann ich den hatern nicht zum frass vorwerfen.. :)

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