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Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 589 mal aufgerufen
 Islam
seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 669

26.04.2019 17:30
Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Gemäss Statistik habe ich 135 Posts zum Themenkreis Islam verfasst. Ich denke, man sollte mal den Islam systematisch etwas gründlicher behandeln.
Echtes Wissen über die Lehren des Islam fehlt in allen Teilen der westlichen Gesellschaft. Politiker, Lehrer, Pfarrer bis zur Bevölkerung auf der Strasse haben nur eine vage Vorstellung. Angesichts der stark ansteigenden Bedrohung durch islamische Extremisten und der ständigen Forderungen nach besonderer Rücksichtnahme gegenüber Moslems bei uns, ist der Mangel an Wissen ein grosser Fehler. Diese Wissen setzt uns in Stand, solchen Forderungen entgegen zu treten, indem wir die ideologischen Grundlagen dazu benennen und als nicht adäquat mit unseren Rechts- und Moralvorstellungen zurückwesen.

Ich lade euch ein, das Buch, das ich als Quelle verwende, ebenfalls zu lesen und eure Gedanken als Kommentare beizutragen. Es geht mir darum, hart an der Sache zu bleiben, ohne unnötige oder gehässige Polemik. Einfach aufzeigen, es ist so und so aus diesem oder jenem Grund.

Die Konflikte überall auf der Welt, wo Moslems beteiligt sind: Terrorismus, Massen-Einwanderung unter dem Titel "Asyl", Behandlung von Frauen, Forderung von Sonder- und Ausnahmerechten kann man nur mit einem Hintergrundwissen der islamischen Lehre, sprich Ideologie, wirklich verstehen und darauf adäquat reagieren.

Der Schlüssel, um den Islam zu verstehen, ist die Geschichte des Lebens und Wirkens von Mohamed.
Für Islamgelehrte war das immer schon klar, denn Mohamed war eine aussergewöhnlich interessante (und problematische) Persönlichkeit. Nebenbei: Ich habe mich entschlossen, Mohamed mit einem 'm' zu schreiben, wie andere Autoren, weil es einfacer und unerheblich ist.

Das Leben von Mohamed und seine Lehren (bzw. verschiedenen Verlautbarungen je nach Situation) ist die Basis der islamischen Religion überhaupt.

Anders als jeder andere Prophet (der Bibel) war Mohamed auch ein politischer und militärischer Führer. Er bestand darauf, dass Moslems kämpfen sollen, wenn dazu aufgerufen wird, um die Herrschaft des Islams zu verbreiten. Er führte ständig Kriege. Als er starb, war er Herrscher über ganz Arabien. Der Schlüssel zu seinem Erfolg war ein neues System der Kriegsführung; Dschihad genannt, das gewöhnlich als „heiliger Krieg“ übersetzt wird, in Wirklichkeit aber viel mehr ist.

Ein grosses Problem war, das er keinen Nachfolger klar bestimmt hatte. Es gab sofort Kämpfe und Kriege um die richtige Nachfolge des Propheten.

Zum Leben Mohameds kurz vorweg


Mohamed wurde 570 u.Z. in Mekka geboren. Damals wurde Arabien von mehreren Stämmen (Beduinen) bevölkert. Es war wie heute eine unwirtliche Wüstenlandschaft. Blutfehden waren nicht selten, und wurden nach dem Talionsprinzip (Auge um Auge, Zahn um Zahn) gelöst. Manchmal wurde auch Blutgeld bezahlt (oder eine Anzahl Schafe oder Ziegen gestellt), um das Töten (sprich endlose Blutrache) zu verhindern, was ganz vernünftig ist. Das war in den germanischen Stammesrechten nicht anders (seneca).

Mekka war schon vor Mohamed eine heilige Stadt und ein religiöses Zentrum
für alle möglichen Stämme und Kulte. Es gab und gibt eine Gebäude namens Kaaba, das einen hl. Stein (Meteorit) enthielt und einen Brunnen namens Zamzam, dessen Wasser heilkräftig sein soll. Es gab sogar ein paar Christen und Juden, die in Mekka lebten.

Mohamed stammte aus dem Adel von Mekka, den Koreischiten (viele Schreibweisen). Seine Sippe hiess Banu Haschim. Der Hauptgott der Koreischiten war Allah, der Gott des Mondes (deshalb die Mondsichel als Zeichen des Islams).

Wegen der Rolle als heiliger Ort durfte in Mekka nicht gekämpft werden, Streitigkeiten mussten ausserhalb der Stadt ausgetragen werden. Das ist wichtig für eine besondere Begebenheit (sprich Überfall auf eine Karawane), wo diese Regel nicht beachtet bzw. umgangen wurde. Mohamed fand immer einen Weg (sprich Eingebung von Allah), um die Angelegenheit, wie gewünscht hinzubiegen. Er hatte ein eigenartiges Rechtsverständnis. Man kann sich auf das Studium des Wirkens von Mohamed freuen.

Mohamed wurde früh Waise. Er wurde von seinem Grossvater aufgezogen, als dieser starb von seinem Onkel Abu Talib. Dieser protegierte Mohamed, solange er lebte
Das Hauptgeschäft der Kuraisch oder Koreischiten, waren die Pilger, denen sie Unterkunft und Essen verkauften. Diese Pilger wollten ihre Kulthandlungen an der Kaaba vornehmen je nach ihrem Glauben. Mohamed fing dann an, nachdem er Visionen vom Engel Gabriel erhalten hatte (sprich in einen religiösen Wahn verfallen war), zu predigen (zu hetzen), dass diese auswärtigen Pilger wegen ihres (falschen) Gotzen-Glaubens verflucht wären und für ewig in der Hölle schmoren würden. Dies gefiel seinen übrigen Koreisch-Stammesgenonnen überhaupt nicht, doch Mohamed liess nicht ab, Hetzreden zu führen. Es wurde dann für ihn immer brenzliger, und er musste dann aus Mekka flieen, bekanntlich nach Medina. So in etwa hätte der von mir an sich geschätzte Reza Aslan diese Lebensphase von Mohamed à la Zelot beschrieben. Ich verzichte absichtlich darauf, sein schwärmerisches Geschichten-Buch "Kein Gott ausser Gott" zu kaufen, wo der den Islam auf hundertfache Weise beschönigt. Er ist übrigens nicht mehr Moslem in Reinkultur sondern Pantheist: Er hat noch ein Buch über "Gott" geschrieben. Das brauche ich nicht. Man muss den Islam in seinen Ursprüngen bei Mohamed studieren.

Als Heranwachsender wurde Mohamed von einer reichen Witwe Chadidscha (viele Schreibweisen) angeheuert, die mit Syrien handelte. Mohamed kam mit den Karawanden weit herum. Syrien war damals christlich und weit fortgeschrittener als Arabien. Die Araber übernahmen das Alphabet von den Syrern.

Mohamed war als Händler recht erfolgreich. Mit 25 heiratete er die 40 jährige Chadidscha. Sie hatten vier Töchter und zwei Söhne, von denen nur Fatima das Erwachsenenalter erreichte (die Frau des späteren Ali, legitimer Nachkomme des Propheten gemäss den Schiiten). Trotz seiner angeblichen Manneskraft hatte Mohamed mit seinen 9 Frauen und diversen Lust-Sklavinnen (als Kriegsbeute) keine Kinder, ausser mit Maria, wobei angeblich ein Sklave der Kindsvater war. Das ist eine spezielle Geschichte.

Mohammed kannte also die vielen arabischen Kulte und hatte auch eine gewisse Ahnung von den Lehren der Juden und Christen. Diese nannte er die „Leute des Buches“. Die Mohamedaner, um sie mals so zu nennen, wie es richtig wäre, hatten bis lange nach Mohameds Tod keine Bücher. Die religiösen Lehren wurden mündlich weiter gegeben. Der Koran entstand erst später nach Mohameds Tod. Der Koran vom Himmel wurde also nicht eins zu eins von Mohamed Schreibern diktiert, wie man naiv meinen könnte, sondern ist von Leuten, welche die Suren aus der Erinnerung rezitierten. Ausserdem enthält der Koran nur 18 Prozent des Schrifttums des Islams. Ebenfalls sehr wichtig sind die Hadhite, d.h. Aussprüche von Mohammed, überliefert durch mehr oder weniger glaubhaften Gewährsleute. Es gibt viele Kommentare darüber.

Die Sira, Mohameds Biographie
Die älteste Quelle der Darstellung/Geschichte von Mohameds Leben ist das Buch „Sirat Rasul Allah“ (Die Geschichte des Propheten Allahs) oder einfach „Die Sira“ von Ibn Ishag, dem höchstgeachteten islamischen Gelehrten, verfasst etwa 100 Jahre nach dem Tod von Mohamed.
1955 wurde die Sira von Prof. Alfred Guillaume ins Englische übersetzt: The Life of Muhammad; das Standardwerk für Moslems und Nichtmoslems englischer Sprache.

Bereits 100 Jahre zuvor wurde die Sira ins Deutsche übersetzt von Gustav Weil: „Mohammed der Prophet, sein Leben und seine Lehre“ (Heidelberg 1843) Das Original als pdf ist im Internet leicht zu finden. Dort kann man in leicht altertümlichem aber gut verständlichem Deutsch nachlesen, was Mohamed so getrieben hat und wie er mit Freund und Feind (und den Frauen) umgesprungen ist.

Quelle:
Harry Richardson: Mohammeds Geschichte – entschleiert den Islam
(original: The Story of Mohammed – Islam Unveiled, 2013)
Deutsch übersetzt und bearbeitet (aktualisert auf deutsche Verhältnisse) von Sven Kuchary.

Das Büchlein kann man portofrei für 5 Euro bei amazon bestellen oder man kann es online hier lesen:
https://www.atheisten-info.at/downloads/...mmeds_0.99a.pdf

Ich lade Euch ein, das Buch zu lesen und hier zu kommentieren, was auch auffällt oder wichtig erscheint.

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RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester)
Denken ist eine Anstrengung; Glauben ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken (Schopenhauer). - Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

26.04.2019 18:03
#2 Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Zitat von Seneca
Ich lade euch ein, das Buch, das ich als Quelle verwende, ebenfalls zu lesen und eure Gedanken als Kommentare beizutragen.

Das Thema ist gut. Diskutieren wir. Ich habe zum Islam u.a. alle Bücher von Hamed Abdel-Samad gelesen. Ayaan Hirsi Ali, Sarrazin, Constatin Schreiber, Sabatina James, den Koran usf. Reichen die, um hier mitzuhalten?

Zitat
Der Schlüssel, um den Islam zu verstehen, ist die Geschichte des Lebens und Wirkens von Mohamed.

Nicht nur. Man muss auch verstehen, warum der Mensch insgesamt - bei entsprechender Gesellschafts- und Kindheitsprägung - unverbrüchlich an hanebüchne religiöse Versprechungen glauben und für sie auf ihre ungläubigen Mitmenschen losgehen kann. Und um die WIRKUNG des Islam hier im aufgeklärten Westen zu verstehen, müssen wir uns auch um die selbstverschuldete UNTERDRÜCKUNG der Islamkritik kümmern. Warum sind - gerade Säkulare - so empfindlich gegen Islamkritik, haben aber nicht so viele Probleme damit, das Christentum auseinanderzunehmen? Meine These: Der Islam wäre hier eine relativ unbedeutende Randerscheinung, wenn die Religionskritik eine TRADITION hätte so wie z.B. die politische Kritik auch!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 669

28.04.2019 10:00
#3 RE: Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Hallo Gisy
Habe zwar schon allerhand über den Islam mitbekommen (Zeitung) etc.). Diese Bücher von Leuten, die über ihre Erfahrung mit dem Islam schreiben bzw den Islam (sprich Mohamedismus) allgemein kritisieren, habe ich nicht gelesen.

Ich suchte ja ein deftiges Buch über Mohamed, so ähnlich wie der "Zelot" von Reza Aslan über Jesus. Du hast das Buch "Mohamed, eine Abrechnung" von H. Abdel Samad empfohlen, das v.a. ein aufschlussreiches Psychogramm von Mohamed enthält. Gleichzeitig mit diesem habe ich das erwähnte Büchlein "Islam - entschleiert" von Harry Richardson (übers. und bearb. von Sven Kucharsky) bestellt. Unter dem von mir angebenen Link ist die nicht lektorierte Version.

Soeben habe ich im Netz gelesen, dass in Saudi Arabien 37 Menschen wegen diverser Verbrechen hingerichtet wurden, in der Regel durch Enthaupten mit dem Schwert. Ein besonders schlimmer Verbrecher wurde gekreuzigt - nach dem Tod!!! Da müsste der Hingerichtete ja öffentlich gezeigt werden und es müsste Bilder im Netz geben! Solche Leichenschändung hat ja nur Sinn zur Abschreckung. Oder machen das die Saudis einfach aus Respekt vor der Tradition? Das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun, nur hatte schon Mohamed das Abschlachten von hunderten Leuten befohlen (dazu später).

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

30.04.2019 10:23
#4  Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Zitat von Seneca
Das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun, nur hatte schon Mohamed das Abschlachten von hunderten Leuten befohlen (dazu später).

Aber klar doch hat das mit dem Islam zu tun! Mohammed ist für den echten Moslem ein Übermensch, eine Leitfigur für alle Gläubigen. Die Moslems haben nicht so einen wie Jesus, der zwar von Krieg redete ("Ich bin hier, um euch das Schwert zu bringen!"), aber nicht die Gelegenheit dazu bekam. Moses führte schreckliche Kriege gegen Völker, um Land für seine Israelis zu okkupieren. Aber er ist für die Christen nun mal nicht die Leitfigur wie Jesus. Und die christlichen Religionslehrer haben es über die vielen Generationen geschafft, den prägsamen Kindern den sanften und friedensbeseelten Jesus zu vermitteln, der jetzt so sehr das Bewusstsein der Christenheit besetzt!

Und das sieht bei den Muslimen nun mal leider anders aus! Da wird der mekkanische tolerante Mohammed gelehrt - aber auch der medinische erbarmungslose Mohammed. Warum wurde der so böse? Ganz einfach: weil er es sich leisten konnte mit einer streitbaren Armee. Die er vorher nicht hatte. Seine Toleranz war also nur strategisches Gesäusel. In den aktuellen islamischen Lehren sind beide Seiten Mohammeds präsent: die mekkanische und die medinische. Beide berufen sich auf den Koran. Also haben beide Recht. Die medinische Seite eigentlich mehr, weil sie jüngere Entscheidungen und Philosophien Mohammeds predigt - der damit die alten (mekkanischen) mit der entsprechenden Autorität des Gottgesandten korrigiert hat!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

30.04.2019 12:48
#5 RE: Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

https://de.wikipedia.org/wiki/Kalifat

Mohammed hatte keine Söhne. Auch seine Töchter hatten keine Söhne. Allah wollte einfach nicht.. dass "diese Brut" so weiter wirtschaftet.
Spa0..

Es ist schon irgendwie aufallend "merkwürdig" dass Mohammed keine eigenen direkten Nachkommen hatte, die sein "Amt" weiterführen hätten können.
vielleicht gab es gar ja keinen einen Mohammed. Warum hatte Mohammed keine Brüder? Warum wollte Allah nicht, dass wenigsten ein Enkel sein Erbe antreten konnte. Mohammed hatte doch viele Frauen...

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.191

30.04.2019 13:54
#6  Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Zitat von Perquestavolta
Es ist schon irgendwie aufallend "merkwürdig" dass Mohammed keine eigenen direkten Nachkommen hatte, die sein "Amt" weiterführen hätten können.

Weiß der Wüstenfuchs, wieso. Vielleicht war er ja zeugungsschwach - soll ja vorkommen. Existierte Mohammed überhaupt? Neiiiin, nicht das schon wieder... Natürlich existierte er, genau, wie Jesus existierte. Und von dem arabischen General gibt es mehr historische Infos als von seinem israelischen Kollegen, dem es leider nicht vergönnt war, eine schlagkräftige Miliz aufzubauen, um so richtig herrlich herumzuwüten, wie es sein selbsternannter Nachfolger dann tat...

Jetzt reden wir alle über Mohammed und Jesus, dabei haben die von ihrem Charakter her und ihren realen Leistungen diese Aufmerksamkeit doch gar nicht verdient! Es sind nun mal die kleinen Gangster und Egomaniker, die Protagonisten (Jesus) an ihrer Statt zu Mega-Personen aufplustern oder sich selber halt (Mohammed). Fritz Haarmann kennt man ja leider auch besser als den immer ehrlichen Biedermann Otto Lakenau aus Warnemünde, den mustergültigen Steuerzahler, der auch noch brav mit 65 aus dem Leben verschied, um die Rentenkassen nicht zu belasten. Ein Muster von Vorbild, aber jeder hat ihn übersehen. Im Rampenlicht stehen schnell die Blender, die Aufgeplusterten und die Schweine - is' nu' ma' so...

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

30.04.2019 15:17
#7 RE: Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Ich bin da nicht so überzeugt, dass es über diesen Mohammed "mehr" historische Aufzeichnung geben soll, als über Jesus.
Aber bitte.. jedem seinen eigenen Glauben.

Meiner Meinung nach war Mohammed eine Frau. Wenn es auch heute kaum vorstellbar ist, waren Religionen ehemals für Frauen sehr nützlich.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
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seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 669

01.05.2019 12:58
#8 RE: Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #7
Meiner Meinung nach war Mohammed eine Frau. Wenn es auch heute kaum vorstellbar ist, waren Religionen ehemals für Frauen sehr nützlich.


Der erste Satz ist eine wohl nicht ganz ernst gemeinte These, die noch durch Hinweise belegt werden müsste. Gerade der Islam war nicht für die Frauen, sondern zum Nutzen der Männer, insbesondere aber Mohameds himself.

Als Einführung in den Koran eignet sich der Vortrag auf youtube von Hamed Abel-Samad hervorragend: Der Koran: Botschaft der Liebe - Botschaft des Hasses https://www.youtube.com/watch?v=FFA-m676vL0 Es lohnt sich, dem und ruhig sachlich argumentierenden Abdel-Samad eine Stunde lang zuzuhören. Er spart nicht mit der Kritik am Koran und am Schluss an den Kirchen, die naiv ethnisch-islamische Vereine unterstützen.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

01.05.2019 20:07
#9 RE: Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Zitat von seneca im Beitrag #8
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #7
Meiner Meinung nach war Mohammed eine Frau. Wenn es auch heute kaum vorstellbar ist, waren Religionen ehemals für Frauen sehr nützlich.


Der erste Satz ist eine wohl nicht ganz ernst gemeinte These, die noch durch Hinweise belegt werden müsste. Gerade der Islam war nicht für die Frauen, sondern zum Nutzen der Männer, insbesondere aber Mohameds himself.



Natürlich.. eine These.

1. Mohammed hatte (laut Erzählung) viele Frauen.
2. Mohammed hatte keine Sohne..
3. Bez+glich Erbrecht sind im Islam die Frauen: https://erbrecht-abc.info/die-ehefrau-im...schen-erbrecht/
4. Das Erbrecht ist im Koran festgelegt.
5. Moahammed hatte viele Frauen, aber keine Söhne. (Kann ja mal passieren.. auch mit vielen Frauen)
6. Erbrecht: der Frau steht laut den Suren im Koran 1 Viertel des Besitzes eines Mannes zu.. Bei mehr als 4 Frauen? gehen die übrigen entweder leer aus.. oder Allah hat sich verrechnet, als er Mohammed erlaubte viele Weiber zu ehelichen.
7. Hat nun ein Muslime auch noch männliche Nachkommen, steht der Frau laut Allahs Anweisungen immer noch 1 Viertel des Erbes zu.. Egal wie viele Söhne er hat. Auch den Eltern steht ein fester Anteil zu.. falls die noch leben.
8. Frau und Eltern sind nach den Erb-rechtlichen Anweisungen Allahs die Bevorzugten..

9. Mohammed war laut Erzählungen Analphabet.. Für einen Händler und Karawanen-Chef ... auch zu den damaligen Zeiten... nicht die allerbesten geschäftlichen Voraussetzungen. Frauen hatten es da schon viel einfacher... sie erbten einfach.


10. Die Suren bezüglich des Erbrechtes waren Mohammed zu seinen Lebzeiten nicht bekannt.. oder.. und das ist viel wahrscheinlicher.. sie waren schon lange vor Mohammed im Umlauf. Jedenfalls hat "Mohammed" seine eigenen Familien- und Erbverhältnisse weder im einen noch im anderen Fall danach ausgerichtet.

11. Erstaunlich, dass die Koransuren Jahrzehnte allein in der menschlichen Erinnerung Wort-wörtlich überlebt haben.. dabei hätte man sie auch damals schon aufschreiben können. Es sei denn, sie wurden sich zunächstmal nur von seinen Frauen "gemerkt".. die mach den alten Sitten und Traditionen zu Mohammeds Zeiten das Lesen und Schreiben auch heute noch.. nicht unbedingt lernen müssen.


Alles kleine und gro0e Unstimmigkeiten in der Biografie dieses Mohammed, die für mich in der Summe einen erheblichen Zweifel ergeben..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

01.05.2019 20:14
#10 RE: Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Für mich ist "der Islam" eine Abzweigung des frühen Christentums.. in das die ganzen Gebräuche und (rauhen) Sitten und Gebräuche des arabischen Heidentums eingeflossen sind.. dessen Klanchefs oft auch Frauen waren . Dass die Kaaba ein "Möse" ist.. kommt nicht ganz von Ungefähr.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

01.05.2019 20:38
#11 RE: Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Man mag mich für einen Spinner halten.. aber ich denke da ganz nach pragmatischen Vorstellungen.

Wie hat das Leben arabischer Wüsten-Nomaden damals wohl funktioniert.

Frauen lebten bei den Zelten und zogen die Kinder groß. Frauen erzählten diesen Kindern Geschichten. Viele Geschichten hatten sie von ihren eigenen Müttern übernommen.. Die Protagonisten in diesen Geschichten erlangten mit der Zeit Kultstatus. Von Generation zu Generation weitererzählt erwachten diese Protagonisten immer mehr zum Leben.

Die Fantasie von Kinder arbeitet diese Geschichten weiter aus..
Die kleine Aischa träumt vom großen wilden Prinzen..
Die Nomadenfamilie kommt mit christlichen Missionaren in Berührung.. Da passt zuerst mal nix zusammen, aber die Fantasie findet immer Wege alte Traditionen mit Neuem zu verknüpfen.

Männer zogen mit ihren Herden durch die Gegend..kamen oft nicht mehr zurück. Die Unfallgefahr im Verhältnis zu den Überlebenschancen ist in der Wüste ist um ein vielfaches größer...

Frauen waren die eigentlichen Klanschefs .. die manchmal schnell einen neuen Mann brauchten.. der auch das Erbrecht ihrer Kinder zu respektieren hatte...
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Mohammed ist eine dieser zum Leben erwachten Protagonisten aus den Geschichten.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
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Reklov Offline




Beiträge: 4.852

07.05.2019 13:04
#12 RE: Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Zitat
Man mag mich für einen Spinner halten.. aber ich denke da ganz nach pragmatischen Vorstellungen.

Perquestavolta,

... Deine Vorstellungen beruhen auf Deiner Fantasie. Mehr nicht!

Zitat
Männer zogen mit ihren Herden durch die Gegend..kamen oft nicht mehr zurück.

Zum Zelt-Basislager fand/findet ein Nomade mit seiner Herde stets zurück. So kannten/kennen z.B. die Beduinen ihre Wüstenregionen wie ihre eigene Tasche, wissen auch, wo Oasen liegen. Vor allem kennen sie alle Kniffe, wie man in der Wüste überlebt.

Zitat
Die Unfallgefahr im Verhältnis zu den Überlebenschancen ist in der Wüste ist um ein vielfaches größer...

Für Dich "Spinner" auf jeden Fall!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.236

09.05.2019 00:02
#13 RE: Die DNA des Islam: Das System Mohamed antworten

Dein ewig existierendes Wesen ist auch nur ein Konstrukt deiner Fantasie und nicht mehr, @Reklov

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

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