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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 72 Antworten
und wurde 4.261 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2 | 3
Gianni ( Gast )
Beiträge:

15.06.2005 17:37
#51 RE:Was ist nach dem Tod? antworten

Lieber Gisbert, da ich fürchte, daß du das Buch, das ich dir empfohlen habe, nicht lesen wirst, gebe ich hier unten einen kurzen Extrakt aus dem ersten Kapitel (dem mit den Irrtümern der kirchlichen Atheisten) daraus, das ich gerade an der Adresse:

http://aerzte-gegen-tierversuche.tierrec...verfolgung.php4

gefunden habe, wieder.


Anfang des Zitates =============>

Wie ist die Hexenverfolgung erklärbar?

Waren die ungebildeten Massen außer Kontrolle geraten? Hatte Massenhysterie alle rationalen Barrieren beiseite geschoben? Nein! G. Pause und Th. von Randow schreiben in ihrer Untersuchung (Der Teufel in der Wissenschaft, Rasch und Röhring Verlag, Hamburg, 1985): »Nicht die Unvernunft war Schuld, nicht ein Mangel an Vernunft, sondern irregeleitete Vernunft selber: Es waren Wissenschaftler, Gelehrte, Universitätsprofessoren, hochangesehene Theologen, Philosophen, Philologen und Juristen, die die Existenz von Hexen und Hexern für wahr und ihre Verfolgung, ja ihre Ausrottung für notwendig erklärten.« Die Hexenverfolgung als Beispiel eines verhängnisvollen wissenschaftlichen Irrtums mit fatalen Folgen.
Im Volksglauben hatten Dämonen und Teufel schon immer die Phantasien der Menschen beflügelt, aber die Kirchen erklärten über lange Zeit, dass Hexen und Zauberer eine Erfindung seien und beschäftigten sich nicht weiter damit. Erst die Denker der Scholastik im 13. Jahrhundert mit Thomas von Aquin, Bonaventura und Albertus Magnus an der Spitze untersuchten die christliche Lehre mit den Instrumenten der Logik und äußerst spitzfindigen Überlegungen. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass Teufel, Dämonen, Zauberer und Hexen real existierende Wesen seien. Thomas von Aquin befasste sich ausgiebig mit dem Gedanken des Teufelspaktes, mit dem stillschweigenden Vertrag mit dem Teufel. Aus überlieferten Bibelstellen im Zusammenhang mit der Versuchung Jesu durch den Teufel, aus traditionellen Geschichten von Heiligen, welche von Dämonen versucht oder verführt wurden, wurden wissenschaftliche Fakten. Die Realität von Hexensekten, Hexenversammlungen oder Hexensabbatten wurde mit dem Anspruch wissenschaftlicher Gelehrsamkeit beschrieben und voll akzeptiert.
Niemand dachte daran, diese spitzfindigen Überlegungen anzuzweifeln, denn sie galten als streng wissenschaftliche Erkenntnisse, und Denker wie Thomas von Aquin, Bonaventura oder Albertus Magnus waren über jede Kritik erhaben, weil sie als berühmte und anerkannte Gelehrte doch das gesamte Wissen ihrer Zeit beherrschten. Die Inquisitoren und Hexenjäger konnten sich bei der einsetzenden Verfolgung auf diese Autoritäten berufen, die das Hexenwesen als unumstößliche Tatsche dargestellt hatten.
Weitere Gelehrte forderten, bei Prozessen gegen Hexen grundsätzlich die Folter anzuwenden. Nur unter der Folter würden Zauberer und Hexen ihre Identität und ihre schändlichen Taten zugeben. Bekannte Juristen der damaligen Zeit begründeten alle Grausamkeiten der Folter damit, dass der Teufel die Hexen gefühllos macht und sie gar keinen Schmerz verspüren könnten.
Am 5. Dezember 1484 erließ Papst Innozenz VIII. die berüchtigte »Hexenbulle«, in der die Existenz der Hexen und ihre angeblichen Untaten ausdrücklich bestätigt und als unumstößliche Tatsachen beschrieben wurden. Der Papst erklärte darin, dass Hexen Unzucht mit Dämonen trieben, Neugeborene töteten, Krankheiten hervorriefen, Ernten vernichteten und viele andere Verbrechen begingen.
Drei Jahre später, 1487, erschien als Folge der »Hexenbulle« der »Hexenhammer«, herausgegeben von zwei deutschen Dominikaner-Mönchen. Über die Verfasser der umfangreichsten Arbeit der damaligen Zeit zum Thema Hexen schreibt der Historiker Hansen (1900), sie wären mit einer »an Stumpfsinn grenzenden, aber mit theologischer Eitelkeit durchsetzten Dummheit« ans Werk gegangen und weiter: »Was die beiden Autoren zur Abfassung ihres Werkes trieb, war dieselbe Sorge für das Wohl der Menschheit, von der auch ihre Vorgänger beseelt waren und dasselbe Bedürfnis, die noch immer nicht zum Schweigen gebrachten Zweifler von der unbeschreiblichen Bosheit der Hexen zu überzeugen.« Im »Hexenhammer« von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris wurden alle philosophischen, theologischen und juristischen Schriften, die sich bis dahin mit Hexen beschäftigt hatten, in Form eines »wissenschaftlichen« Handbuchs zusammengefasst. Mit über jeden Zweifel erhabenen wissenschaftlich-theologischen Aussagen wurde zur brutalen Vernichtung aller Hexen und ihrer Nachkommen aufgerufen, um den Untergang der christlichen Welt zu verhindern.
Während anfangs Männer, Frauen, sogar Kinder und Tiere als Verbündete des Teufels dargestellt worden waren, versuchte der »Hexenhammer« mit wissenschaftlicher Akribie nachzuweisen, dass die Bedrohung des Abendlandes von Hexen-Frauen ausging. Die Ansicht, dass die Frau prinzipiell eher der Sünde und dem Teufel verfalle, dass die Frau von Grund auf schlechtere Charaktereigenschaften zeige als der Mann, wurde als wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis dargestellt. Die Autoren des »Hexenhammers« schoben die Schuld an allem Unheil der damaligen Zeit den Frauen und hier speziell den Hexen zu. Der offensichtliche Frauenhass und Sadismus der beiden Mönche, die selbst Hexenprozesse leiteten, konnte sich hier als streng wissenschaftliche Tätigkeit zur Rettung der bedrohten Christenheit entfalten.
Im Mittelalter waren Frauen von Berufsausbildung, öffentlichem Leben, Bildung und Wissenschaft weitgehend ausgeschlossen. Mit der Heirat gaben sie definitiv jede Selbstständigkeit auf und unterwarfen sich dem Mann. Drei Ausnahmen: Frauen, welche im Klosterleben ein gewisses Maß an Bildung erfuhren; Frauen, welche als Hebammen auf dem Gebiet der Geburtshilfe und möglicherweise auch der Geburtenbeschränkung tätig waren; Frauen, welche zurückgezogen lebten, sich selbst versorgten, Erfahrungen in Kräutermedizin und Heilkunst hatten. Vor allem gegen die letzten beiden Gruppen richtete sich der gesammelte Argwohn der Hexenverfolger. Mit den »Weisen Frauen« wurde uraltes intuitives Heil- und Erfahrungswissen, wurden archaische Kenntnisse von Zusammenhängen in der Natur, wurden ökologisch-ganzheitliche Vorstellungen vom Menschen in einer natürlichen Umwelt brutal vernichtet und ausgerottet.
Was der »Hexenbulle« und dem »Hexenhammer« ihre entsetzliche Auswirkung verlieh, war die gerade entstandene Drucktechnik. Mit Hilfe des Buchdrucks konnten diese Schriften viel rascher verbreitet werden als mit den bis dahin üblichen handschriftlichen Kopien. Kritik an den Hexenverfolgungen war praktisch nicht möglich, weil Kritiker riskierten, selbst als Verbündete der Hexen oder des Teufels dargestellt zu werden. Gelegentliche kritische Anmerkungen kamen nicht von Universitätsprofessoren, führenden Theologen und kirchlichen Würdenträgern, sondern von einzelnen Predigern und Geistlichen. Aber auch sie äußerten keine grundsätzliche Kritik, die den ganzen Hexenglauben als schrecklichen Unsinn in Frage gestellt hätte, sondern sie diskutierten nur Teilaspekte, etwa ob Hexen tatsächlich fliegen oder sich in Tiere verwandeln könnten. Die Lehre von den Hexen und der Notwendigkeit ihrer Vernichtung wurde selbst von kritischeren Menschen der damaligen Zeit, wie Martin Luther (1483-1546), als allgemein anerkannte und wissenschaftlich begründete Meinung übernommen und unterstützt.
Dazu kam, dass real existierende Bedrohungen durch verheerende Seuchen, Hungersnöte, Umweltkatastrophen, aber auch durch den Ansturm des Islam bei den Massen ungeheure Ängste hervorgerufen hatten, die ein Ventil suchten und sich zu Panik und Hysterie steigerten. Überall kam es in Europa zu Hexenprozessen und Hexenverbrennungen. Die fanatischen Hexenverfolger setzten alle üblichen Prozessregeln, wie das Recht auf Verteidigung, außer Kraft und machten exzessiven Gebrauch von der Folter, um das ihnen richtig erscheinende Geständnis herauszupressen. Die schlimmsten Ungeheuerlichkeiten ließen sich mit der notwendigen Abwendung von Gefahren für die christliche Bevölkerung begründen.
Erst 1631 wurde mit dem Erscheinen der »Cautio Criminalis« des Jesuiten Friedrich von Spee erste Kritik am Gebrauch der Folter und den Bedingungen der Hexenprozesse laut. Aber selbst Spee stellte die Existenz von Hexen nicht prinzipiell in Frage, sondern forderte eine Reduzierung der Hexenprozesse: »Es gibt mir die felsenfeste Überzeugung, dass unter fünfzig beliebigen, zum Scheiterhaufen verurteilten Hexen kaum fünf oder kaum zwei wirklich Schuldige sich finden...«. Die Beendigung der Hexenverfolgung dauerte aber noch sehr lange, Friedrich der Große schaffte erst 1740 die Folter ab, und noch 1749 wurde in Würzburg eine Frau als Hexe hingerichtet.
In einer neueren Untersuchung von Prause und Randow ist zu lesen: »Gut drei Jahrhunderte hindurch hatte sich der Hexenwahn gehalten, fundiert durch »wissenschaftliche« Erkenntnisse, abgesegnet von der Kirche, getragen vom Sendungsbewusstsein kirchlicher und weltlicher Institutionen, gestützt und gesichert durch Gesetze, die die christliche Weltordnung schützen sollten.«

<============= Ende des Zitates

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.092

16.06.2005 14:09
#52 Was ist nach dem Tod? antworten

Gianni, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht um den Wert der Wissenschaft. Kannst ja gerne einen neuen Thred eröffnen. Unter dem entsprechenden Unterforum (Philosophie und Wissenschaft).
Zudem: Ich persönlich halte gestrafftere Beiträge für wirksamer und sympathischer.
Das Kostbarste, was wir Menschen haben, ist nämlich die - ZEIT...

Gysi
________________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Gianni ( Gast )
Beiträge:

16.06.2005 15:55
#53 RE:Was ist nach dem Tod? antworten

In Antwort auf:
Gianni, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht um den Wert der Wissenschaft.

Gestrenger Gysi, läßt du wieder zwei Maße und zwei Gewichte walten?

Gibt es hier nicht zwei Parteien:

1) Die "Religionsverhafteten" (dein Vokabular) auf der einen Seite

2) Die atheistischen Wissenschaftsgläubigen auf der anderen Seite

Wenn die atheistischen Wissenschaftsgläubigen die Nichtexistenz des Lebens nach dem Tod dadurch beweisen wollen, daß sie den Wert der Religion bestreiten, warum dürfen die "Religionsverhafteten" den Wert der real existierenden Wissenschaft nicht auf das ihr zustehende Maß zurückführen?

In Antwort auf:
Oder von dem Interpretationseifer der Menschen, die dieses Buch gelesen haben und es als so ein gottgegebenes Buch haben WOLLEN...

Gysi, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht um den Wert des Korans.

In Antwort auf:
Hast du den Koran überhapt gelesen, Hallo? Mal ehrlich...

(11.06.2005 15:38)

Gysi, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht darum, ob Hallo den Koran gelesen hat oder nicht.

In Antwort auf:
Naja, Malak... Du bezeichnest z.B. den Koran als einen intelligenten Leitfaden. Kann ich nicht so sehen.

Gysi, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht um deine Meinung über dem Koran.

In Antwort auf:
Hast du den Koran schon mal gelesen?

(13.06.2005 10:07)

Gysi, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht darum, ob Malak den Koran gelesen hat oder nicht.

In Antwort auf:
Gott ist eine Idee, gebe ich dir recht. Da aber der Mensch nicht immer da war, kann Gott doch nicht immer da gewesen sein. Oder?

Gysi, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht darum, ob Gott immer da war oder nicht.

Außerdem, wo ist da die Logik, Gisbert: Ist nicht jeder Vater schon ein wenig länger da als sein Kind?

In Antwort auf:
Der Koran führt eine Ideologie, aber keine Beweise an!

Gysi, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht darum, ob der Koran eine Ideologie ist oder nicht. Und auch nicht darum, ob der Koran Beweise anführt oder nicht!

In Antwort auf:
Ich kenne den Koran, ich kenne die Wissenschaft.

Gysi, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht darum, ob du den Koran kennst oder nicht. Und auch nicht darum, ob du die Wissenschaft kennst oder nicht!

In Antwort auf:
Ich vertraue der Wissenschaft. U.a., weil die die Möglichkeit des Irrtums einräumt. Die Religionsverhafteten tun das nicht!

Gysi, ich bitte dich abermals, dich an die Thread-Themen zu halten. Hier geht es um "das Leben nach dem Tod". Und nicht darum, ob du der Wissenschaft vertraust oder nicht!

Und da, lieber Gysi, wären wir auf den Anfangspunkt:

Wenn du verkündest, daß die Wissenschaft „die Möglichkeit des Irrtums einräumt“, dann hast du Heimspiel.

Du hast deswegen Heimspiel, weil wir seit der Widereröffnung der Universitäten vor mehr als einem Jahrtausend in einer wissenschaftsgläubigen Kultur leben.

Von der Grundschule an werden wir darauf gedrillt, die Wissenschaft als ein Gebiet menschlicher Betätigung zu betrachten, wo die reinste Logik herrscht.

Wenn du dich auch nur ansatzweise mit der modernen Wissenschaftskritik beschäftigt hättest, würdest du dich von derartigen Ansichten fernhalten. Es gibt Kulturkritiker, welche den Wissenschaftsbetrieb mit dem Religionsbetrieb verglichen und frappierende Ähnlichkeiten gefunden haben. Der Wissenschaftsglaube unterscheidet sich nicht so grundsätzlich vom Koran- oder Bibelglauben, wie du denkst, Gisbert.

Daß ich dann, um dir es zu erklären, mehr Platz auf der Festplatte beanspruchen muß, als du es tust, ist nur die Folge daraus, daß du dich auf die Verkündung eines verbreiteten Vorurteils beschränkst, während ich die Bürde tragen muß, dieses alteingesessene und festbetonierte Vorurteil auszuräumen.

Würde einer eine Dose Lack auf deinen Computer ausschütteln, dann hättest auch du wahrscheinlich mehr Zeit und mehr Mühe nötig, um den Schaden zu beseitigen, als er es verwendet hat, um dir den Computer außer Betrieb zu setzen.

Wenn du mit der „substanziellen“ Diskussion auch nur ansatzweise ehrlich meinst, Gisbert, dann mußt du denjenigen, welche deinen naiven Wissenschaftsglauben nicht teilen können, schon Platz genug einräumen, dir eine Begründung für ihre Skepsis zu liefern.

Eine „substanzielle“ Diskussion, Gisbert, kann sich unmöglich auf die gebetsmühlenartige Wiederholung der jeweils eigenen Position beschränken.

Wenn du eine Diskussion der Art haben willst:

Ich finde die Wissenschaft gut. Deswegen gibt es kein Leben nach dem Tod.

Ich finde die Wissenschaft doof. Der Koran ist gut. Deswegen gibt es ein Leben nach dem Tod.

Nein, habe ich gesagt! Der Koran ist doof. Die Wissenschaft ist gut. Deswegen gibt es kein Leben nach dem Tod.

Quatsch! Die Wissenschaft ist doof. Der Koran ist gut. Deswegen gibt es ein Leben nach dem Tod.

...

dann wirst du zwar die Größe jedes einzelnen Beitrages sehr klein halten können. Die Größe des Threads, die Anzahl der Foren und die Langeweile der Internetseite werden aber sich bis ins Unendliche hinziehen.

Nimm dir doch ein wenig Zeit, um der Problematik einmal für immer auf den Grund zu gehen. Dann hast du zwar im Moment einen größeren Aufwand, das Problem wird aber auch endlich gelöst.

Du erinnerst mich an die Leute, welche sich die im Haushalt notwendige Gegenstände im 1-€-Laden holen.

Ihr Haus bekommen sie auf der Weise voll, das Bankkonto leer. Mit den gekauften Artikeln können sie aber nichts anfangen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.092

16.06.2005 16:06
#54 Was ist nach dem Tod? antworten

In Antwort auf:
Wenn die atheistischen Wissenschaftsgläubigen die Nichtexistenz des Lebens nach dem Tod dadurch beweisen wollen,
Tu mir den Gefallen und respektiere die Regeln, die ich aufstelle - bitte, ja? Du stellst Thesen auf die Beine, die partout nicht stimmen - oder nicht stimmen müssen. Ich meinesteils bis Atheist und glaube an ein Leben nach dem Tod. Hab ich schon öfter hier was zu geschrieben.

Gysi
_________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Gianni ( Gast )
Beiträge:

16.06.2005 16:20
#55 RE:Was ist nach dem Tod? antworten

Aufgefallen war es mir schon. Nur, du willst gleichzeitig ein Mensch sein, der an das Leben nach dem Tod glaubt und auch ein Mensch, der diejenigen, welche an ein Leben nach dem Tod glauben, als "Religionsverhafteten" (dein Vokabular) verunglimpft. Du stehst mit jeweils einem Bein auf beiden Lager.

Du willst die Religion abschaffen und schaffst selbst eine Religion.

Was willst du sein? Prophet oder Religionsbeseitiger?

boeseloreley Offline

Mitglied

Beiträge: 35

16.06.2005 16:20
#56 RE:Was ist nach dem Tod? antworten

In Antwort auf:
....während ich die Bürde tragen muß, dieses alteingesessene und festbetonierte Vorurteil auszuräumen.
.

.......und jener, welcher nach mir kommt..wird dann die wahrhaftigkeit verkünden....drum schweiget und höret,...auf das der letzte ungläubige geläutert werde und zu unserem vater im himmel ohne jeden zweifel aufschaue.........

.......halleluja.....er ist gekommen.....

......leben nach dem tod?.....okey gianni....sollte es eins geben,....dann wünsche ich mir nur eines vom lieben gott: ......setz mich ja nicht neben gianni...und wenn doch,...dann wünsch ich mir ne packung ohropax

{womit ICH mich ans thema gehalten hätte ;-) }

Titus Offline



Beiträge: 414

04.07.2005 04:26
#57 RE:Was ist nach dem Tod? antworten

Gysi - diese Gedanken bewegen mich auch, deswegen haben ich diese Ausführungen mehrmals gelesen, Wort für Wort.
Das, was wir als "Tod" bezeichnen, ist die Beendigung eines irdischen Lebens nach den Gesetzen und dem Willen einer universellen Macht, die wir nicht verstehen, aber akzeptieren sollten. Nach diesem Tod gehen unsere Seele und unser Geist getrennte Wege. Die Anthroposophie sagt, daß diese Trennung notwendig sei. Was dann geschieht kann ich hier nicht darlegen, nur so viel: Die Seele als Lebensenergie bleibt unverändert, während der Geist seine detaillierten Erinnerungen an das jeweilige Leben verliert, nur Erfahrungen etc. bleiben komprimiert erhalten. Das Karma verhindert, daß in einem späteren Leben auf detaillierte Einzelheiten zurückgegriffen werden kann. Nur Anlagen, Prägungen bleiben erhalten. Eine Wiedergeburt mit Erinnerungen an frühere Leben wird dadurch verhindert.

Wann ein Neues Leben beginnt unterliegt Gesetzen, die wir nicht kennen. Die Weiterentwicklung der Seele und des Geistes bestimmen den Zeitpunkt. Das klingt sicherlich alles skuril. Wer mehr hierzu wissen will, muß sich mit der Anthroposophie beschäftigen. Nicht alles, was Steiner hierzu darlegt, muß man akzeptieren. Und man darf daraus keine Religion ableiten. Das ist die Anthroposophie mit Sicherheit nicht.

Es ist jetzt fast ein halbes Jahrhundert her, als ich bei einem Besuch im botanischen Garten in Berlin im Gewächshaus riesige, kreisrunde Seerosen sah. Mir kam sofort der Gedanke, woher weiß die Pflanze, daß die Kreisform die größte Fläche bildet, also am effektivsten ist? In der Folge ließ mich dieser Gedanke nicht mehr los, ich versuchte herauszufinden in welcher Welt wir leben. Wenn wir sterben, war das dann alles? Warum überlebte ich Situationen im Krieg, die anderen das Leben kostete? Ich suchte nach Antworten, fand aber zunächst keine. Besonders nicht in der Religion, schon gar nicht in der Kirche. Und dann, vor etwa 30 Jahren stieß ich auf die Anthroposophie. Und die brachte mir Erkenntnisse, keinen Glauben (das ist ein gewaltiger Unterschied!).

Und so lebe ich mit dem Wissen, daß man nicht nach dem Sinn des Lebens fragen muß. Der ergibt sich von selbst.
Aber, das ist ein anderes Thema.

Der Tod hat für mich keinen Schrecken, mein Körper zerfällt oder wird verbrannt. Der Körper, nicht meine Seele oder mein Geist. Irgendwann wird man in einem späteren Leben dann vielleicht bereits nicht mehr mit physischen Bewußsein ausgerüstet sein, sondern mit einem phsychischen. Die Bedeutung dessen würde ich gerne mit anderen
Anthroposophen diskutieren.


Wer mich für einen Phantasten hält - bitte sehr. Und wenn ich jetzt noch sage, daß ich weiß, daß es Schutzengel gibt und auch andere, höhere Wesen (ich weiß es, denn ich habe es erfahren) - dann mag man sagen, der Alte spinnt mit seinen 74 Jahren... auch hier bitte sehr, stört mich nicht!

Übrigens: Hawkins sagt, nach seiner Meinung gab es keinen Urknall, das Universum (mit allen Parallelwelten, meine ich) war schon immer da - er könnte recht haben, oder?

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

01.09.2005 21:19
#58 RE:Was ist nach dem Tod? antworten

Henryberath, du hast manche Bibelstellen falsch erklärt

Ich glaub an die Auferstehung, ich schreib trotzdem was zu diesem thread

Seit Jesus Tod und Auferstehung gilt vollgendes Gesetz:
nichtchristlichen Sünder werden eine Weile lang Tod sein und am jüngsten Tag werden sie vor dem Gericht scheitern und in die Hölle geworfen werden oder Gnade empfangen und ins Paradies gebracht werden. Aber Gott ist gnädig, Gott macht sehr viele Ausnahmen zugunsten des Menschen (also: Erlöst viele) , unter anderem weil er ihn lieb hat und weiß wie wichtig die seele ist... (ich meine er erlöst viele Menschen).
Aber, die an Gott und an Jesus glauben und halten was er lehrte werden nie Tod sein, denn sobald der Leib der diesen Gläubigen zerfällt werden sofort einen neuen, geistlichwen Leib bekommen und mit jesus herschen im paradies. Und sowas ist doch kein Tod, sondern ganz im gegenteil, der Verfall des leiiblichen(wissenschaftlichen) Körpers ist ein leichter übertritt vom diesem Leben, zum wahren LEben.
So in etwa wird es sein. Glaube ich wenn ichs richtig ausgedrückt habe.

Vergleich Bibel: Offenbarung Kapitel 20, Verse 11-15; Matthäus kap 5,1-12 ; Johannes Kapitel 8 Vers 51

Bauchtanzkaiser Offline

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Beiträge: 206

24.09.2005 14:04
#59 RE: Was ist nach dem Tod? antworten

Ich stimme, was den Tod angeht, mit Epikur überein, der ungefähr folgendes geschrieben hat: "der Tod geht uns nichts an, denn solange wir da sind, ist der Tod nicht da, und sobald der Tod da ist, sind wir nicht mehr da."
Statt unsere wertvolle Lebenszeit mit Spekulationen über ein eventuelles Leben nach dem Tod zu vergeuden, sollten wir sie auskosten, solange es geht.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

24.09.2005 17:42
#60 RE: Was ist nach dem Tod? antworten

In Antwort auf:

Statt unsere wertvolle Lebenszeit mit Spekulationen über ein eventuelles Leben nach dem Tod zu vergeuden, sollten wir sie auskosten, solange es geht.


meine Lebenszeit ist für mich nicht wertvoll, wenn ich es mit "fun" vergeude. Es nütze einem nichts seine Lebenszeit auszukosten, wenn man sich im Tod eh nicht dran erinere, wenn man Pech hat dann bereut man es in der Hölle.

Ich bin Eigentum von Jesus!

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Bauchtanzkaiser Offline

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Beiträge: 206

25.09.2005 10:40
#61 RE: Was ist nach dem Tod? antworten

Du glaubst das, ja. Ich nicht, denn allem Anschein nach ist Bewusstsein eng mit dem Zustand des Körpers verknüpft, dem es innewohnt. Schneide einem Lebewesen bestimmte Bereiche aus dem Hirn, und sein "Geist" verändert sich. Daher liegt meines Erachtens die Annahme nahe, dass Bewusstsein nur eine Eigenschaft eines hinreichend komplexen Systems ist, welche endet, wenn das System nicht mehr existiert. Natürlich kann ich mir da nicht sicher sein, ich kann es nur vermuten. Aber eine Überprüfung dieser Vermutung stünde mir erst nach meinem Ableben zur Verfügung, deshalb messe ich der Sache solange keine allzu große Bedeutung bei, bis sie mich eventuell etwas angeht (was dann der Fall ist, wenn ich entgegen meiner Vermutung nach dem Tod weiterexistiere). Im Moment hat es aber noch gar keinen Sinn, sich damit zu beschäftigen, weil es weder durch Empirie überprüft noch aus den Axiomen der Logik gefolgert werden kann.
Außerdem meine ich mit dem Auskosten der Lebenszeit nicht das Ziel, "Fun" zu haben, also Parties zu feiern, sich zu betrinken etc., sondern wirklich zufrieden bzw. glücklich zu sein. Wenn dazu hin und wieder ein wenig "Fun" vonnöten sein sollte, dann spräche nichts dagegen, diesem nachzugehen, aber mir persönlich reichen dazu auch schon ein Spaziergang durch die Natur oder die Freude am Lernen (spießig, nicht? ).

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

25.09.2005 14:41
#62 RE: Was ist nach dem Tod? antworten

In Antwort auf:

Du glaubst das, ja. Ich nicht, denn allem Anschein nach ist Bewusstsein eng mit dem Zustand des Körpers verknüpft, dem es innewohnt. Schneide einem Lebewesen bestimmte Bereiche aus dem Hirn, und sein "Geist" verändert sich.

ich vermute, dass du nicht weißt ob sich der Geist wirklich verändere wenn man aus dem Hirn etwas rausschneide. Wahrscheinlich stirbt man oder wird körperlich behindert, aber der Geist bleibt wahrschienlich der selbe.
In Antwort auf:

Außerdem meine ich mit dem Auskosten der Lebenszeit nicht das Ziel, "Fun" zu haben, also Parties zu feiern, sich zu betrinken etc., sondern wirklich zufrieden bzw. glücklich zu sein. Wenn dazu hin und wieder ein wenig "Fun" vonnöten sein sollte, dann spräche nichts dagegen, diesem nachzugehen, aber mir persönlich reichen dazu auch schon ein Spaziergang durch die Natur oder die Freude am Lernen (spießig, nicht? ).


im Tod würdest du das alles eh vergessen, wenn du im Tod enden würdest. Aber dieses Leben finde ich eh doof, da bin ich lieber Tod.


Ich bin Eigentum von Jesus!

God bless you!

Bauchtanzkaiser Offline

Mitglied

Beiträge: 206

26.09.2005 11:16
#63 RE: Was ist nach dem Tod? antworten

In Antwort auf:
ich vermute, dass du nicht weißt ob sich der Geist wirklich verändere wenn man aus dem Hirn etwas rausschneide. Wahrscheinlich stirbt man oder wird körperlich behindert, aber der Geist bleibt wahrschienlich der selbe.

Und was ist mit geistigen Behinderungen oder bestimmten Geisteskrankheiten, die durch Stoffwechselerkrankungen im Hirn verursacht werden? Die geistigen (und oft auch die psychischen) Eigenschaften von betroffenen Personen verändern sich, also liegt der Schluss nahe, dass die Attribute, die landläufig dem "Geist" oder der "Seele" zugeschrieben werden, nichts weiter sind als Ausdrücke körperlicher Befindlichkeitszustände. Natürlich könnte man auch argumentieren, dass der "Geist" oder die "Seele" sich der Organe nur bediene, um den Körper zu steuern, und das eben bei einer Beschädigung des Hirns nicht mehr so gut könne. Diese Theorie hat allerdings nicht mehr Erklärungswert als die simplere, materialistische Theorie, enthält aber mehr Annahmen als diese, weshalb die simplere Variante vorzuziehen ist.

In Antwort auf:
im Tod würdest du das alles eh vergessen, wenn du im Tod enden würdest.

Stimmt. Aber ich lebe jetzt, nicht später, und deshalb kann ich das Leben jetzt genießen, auch wenn (oder gerade weil) es vergänglich sein mag.

In Antwort auf:
Aber dieses Leben finde ich eh doof, da bin ich lieber Tod.

Wenn du so denkst, kann ich verstehen, weshalb du den Glauben als Vertröstung auf eine spätere, bessere Existenz brauchst. Um das diesseitige Leben schön zu finden, ist natürlich auch ein wenig Autosuggestion nötig; du musst es zumindest schön finden wollen. Betrachte es so: selbst wenn das irdische Leben nur eine unwichtige Übergangsstation sein sollte, so könntest die "Wartezeit" entweder gut oder schlecht gelaunt verbringen, und da gegen ersteres nichts spricht, kannst du das ebenso gut auch tun.

Darky Offline




Beiträge: 87

26.09.2005 14:41
#64 RE: Was ist nach dem Tod? antworten

hm ich hab mir des jetzt nicht alles durchgelesen, zu viel text xD
ich glaube dass nach meinem tod einfach gar nichts mehr ist ^^ mein körper wird von maden gefressen oder was auch immer und ich hoff mal ich bleib meinen freunden in guter erinnerung
~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~
The only good god is a dead god the only good god for me!!!

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

26.09.2005 19:46
#65 RE: Was ist nach dem Tod? antworten
In Antwort auf:

so könntest die "Wartezeit" entweder gut oder schlecht gelaunt verbringen, und da gegen ersteres nichts spricht, kannst du das ebenso gut auch tun.


die Wartezeit ist für mich eh traurig.
Ich bin Eigentum von Jesus! God bless you!

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

26.09.2005 19:57
#66 RE: Was ist nach dem Tod? antworten
In Antwort auf:
hm ich hab mir des jetzt nicht alles durchgelesen, zu viel text xD
ich glaube dass nach meinem tod einfach gar nichts mehr ist ^^ mein körper wird von maden gefressen oder was auch immer und ich hoff mal ich bleib meinen freunden in guter erinnerung
~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~
The only good god is a dead god the only good god for me!!!

Nein, Gott liebt dich! Glaube an seinen Sohn Jesus und du wirst nie Tod sein.
Ich bin Eigentum von Jesus!

God bless you!

Objekt Offline

Mitglied


Beiträge: 89

26.09.2005 21:07
#67 RE: Was ist nach dem Tod? antworten

Robin hattest du schonmal eine ganzköper-Betäubung? Eine Narkose?
______________

Nicht nur glauben, sondern wissen!

Beides geht natürlich auch.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

12.10.2005 19:41
#68 RE: Was ist nach dem Tod? antworten

wie bitte? was meinst du mit der Frage?

Etymon Offline



Beiträge: 60

22.10.2005 16:09
#69 RE: Gibt es ein Leben nach dem Tod?? antworten

Die riesigen Pyramiden der Ägypter belegen die damaligen Kenntnisse der Bautechnik und Architektur, aber mehr noch sind es gewaltige Zeugnisse einer Menschheit, die an ein Weiterleben nach dem Tode glaubt. Es gibt keine Kultur und keinen Stamm auf dieser Erde ohne diesen Glauben. Von dieser Tatsache sind noch nicht einmal die Atheisten ausgenommen.Als nach dem Tode des Revolutionärs Nordvietnams Ho Chi Minh (1890-1969) sein Testament vor der kommunistischen Prominenz verlesen wurde, stand dort: „Ich gehe hin, um die Genossen Marx, Lenin und Engels wiederzutreffen." Woran liegt das?Nun, Gott hat jedem Menschen„die Ewigkeit ins Herz gelegt" (Prediger 3, 11). Der Tod ist für uns eine Mauer, über die wir nicht hinüberschauen können; aber Einer hat sie durchbrochen. Er war drüben und kam von der jenseitigen Welt zurück: Es ist der Herr Jesus Christus! Er starb am Kreuz und ist am dritten Tag auferstanden von den Toten. Von diesem Sieger über den Tod haben wir die Gewissheit, unsere Existenz hört nicht mit dem Tode auf. Er hat uns die Realitäten von Himmel und Hölle bezeugt. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe und durch den Glauben an ihn zum ewigen Leben berufen:„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe" (Johannes 11, 25).

http://www.baptisten.org

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.092

22.10.2005 16:45
#70  Gibt es ein Leben nach dem Tod?? antworten
In Antwort auf:
Weiterleben nach dem Tode: Von dieser Tatsache sind noch nicht einmal die Atheisten ausgenommen.
Richtig. Und wer der Argumentation eines Atheisten folgen möchte, der schaue doch mal in mein E-Book: Wo gehe ich hin? => Dein eigenes Bewusstsein ist gar nicht so ego-gebunden, es schaut durch aller Leben - es atmet sogar durch die Bäume. So sehe ich das jedenfalls. Mit Jesus hat die ganze Geschichte weniger zu tun, auch ist es kein Geschenk aus dem Füllhorn Gottes, das nur bei Willfährigkeit genossen werden darf. Wie kann man diesen Glauben ernsthaft an eine wissenschaftlich geprägte Bildung anpassen? Dieses "ewige Leben" ist nicht weniger als ein Naturgesetz!

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Etymon Offline



Beiträge: 60

22.10.2005 20:18
#71 RE: Gibt es ein Leben nach dem Tod?? antworten
Nichtgläubige behaupten oft, die Wissenschaft habe gezeigt, daß die Bibel überholt sei. Moderne Entdeckungen haben, so argumentiert man, das biblische Weltbild lächerlich gemacht. Diese Behauptung geht von mehreren falschen Voraussetzungen aus und ignoriert die Perspektive der Bibel.

Die Bibel ist kein wissenschaftliches Lehrbuch. Ihr Ziel ist es nicht, in technischen Ausdrücken technische Daten der natürlichen Welt zu erklären, sondern Gottes Plan und seine Beziehung zum Menschen zu erklären, geistliche Dinge zu behandeln. Es ist eindeutig kein technisches Lehrbuch für Naturwissenschaftler. Die Beschreibungen, die die Bibel von der Natur gibt, sind weder wissenschaftlich, noch unwissenschaftlich, sondern in Worten ausgedrückt, die oft untechnisch und allgemein gehalten sind, so daß auch der einfachste Leser dem Gedanken folgen kann. Das besagt aber nicht, daß die Aussagen unkorrekt sind; es bedeutet, daß sie vom Standpunkt und in der Sprache eines untechnischen Beobachters für alle Leser geschrieben wurden. Obwohl die Bibel zu einer Zeit geschrieben wurde, als viele phantasievolle Vorstellungen von der Welt vorherrschten, zeigt sie sich einzigartig in ihrer Sicht von Schöpfung, Natur und Gott.

Der große polytheistische Schöpfungsbericht der Babylonier steht in krassem Gegensatz zu dem erhabenen Bericht, der sich im 1. Buch Mose findet. Der vorherrschende Glaube der Völker des Altertums war polytheistisch, ein Glaube, der dem Monotheismus der Bibel, dem einzigen Monotheismus der alten Zeit, diametral entgegensteht. Die Bibel kann nicht angemessen erklärt werden, einfach als Produkt ihrer eigenen Umgebung.

Die Aussagen der Bibel, die wissenschaftliche Gegenstände betreffen, stehen auf einem anderen Niveau als die übrige Literatur ihrer Zeit. Die Bibel hegt keine phantasievollen Vorstellungen von der Wissenschaft und der natürlichen Welt, während selbst die gelehrten griechischen Philosophen lächerliche Anschauungen von Licht, Schöpfung und Astronomie hatten. Die Veden, die heiligen Schriften der Inder, lehren, daß "der Mond ungefähr 250.000 Kilometer höher ist als die Sonne und daß er mit seinem eigenen Licht scheint, daß die Erde flach und dreieckig ist und daß Erdbeben durch Elefanten verursacht werden, die sich unter ihr schütteln!" Der erste, der den Gedanken äußerte, die Erde sei flach,war Ptolemäus.Wir lesen Aussagen wie diese und lachen,aber in der Bibel gibt es keine Aussagen, die ähnlich absurd sind.

Wissenschaft und Bibel schließen einander nicht aus. Sie betrachten die Welt einfach von verschiedenen Blickpunkten aus, aber sie stehen letztlich nicht im Widerspruch.Es ergibt einen Sinn zu glauben,daß, wenn derselbe Gott die natürliche Ordnung schuf und auch mit den Menschen durch die Bibel in Verbindung trat, daß er, soweit es ihm möglich ist, dafür sorgen wird, daß diese beiden Zeugnisse seiner selbst seine Sache erhöhen und sich nicht verwirren und in Mißkredit bringen.

Eine interessante Feststellung ist, daß der eigentliche Beginn der modernen Wissenschaft auf der Wahrheit der Bibel
beruht. Die Tatsache, daß es einen Gott gibt, der ein geordnetes Universum schuf und entwarf, veranlaßte Männer wie Newton, nach bestimmten wissenschaftlichen Gesetzen zu suchen, um diese Ordnung zu erklären. So muß die Wissenschaft, statt die Grundlagen der biblischen Autorität anzgreifen, ihre Wurzeln dort suchen.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

22.10.2005 21:20
#72 RE: Gibt es ein Leben nach dem Tod?? antworten

hervoragend Argumentiert, Etymon!
Gott mit dir!

OPA Offline



Beiträge: 385

23.10.2005 00:37
#73 RE: Gibt es ein Leben nach dem Tod?? antworten

Sich selbst hervorragend lächerlich gemacht. Bravo, Etymon!

Auch an dich die Frage: Schon mal eine (staatliche) weiterführende Bildungsanstalt besucht?

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