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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 325 Antworten
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 Philosophie und Wissenschaft
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

31.12.2019 16:26
#26 Neues Forum erstellen? Antworten

Zitat von Snooker
Ich kann deine Wahrnehmung nicht abqualifizieren... Wodurch? Dass ich sie als Deutung bezeichnen würde? Das qualifiziert deine Wahrnehmung ab? Dann kann ja nicht viel dran sein..

Meine Wahrnehmung selber an sich nicht. Aber du schätzt sie gering. Du lenkst dauernd vom Kern der Aussagen ab unnd verzerrst ihn. So wie Comedy-Sketche es tun, um ihre Pointen zu setzen. Ja, dann mach doch das. Mit einer ernsthaften Auseinandersetzung hast du es ja eh nicht so, die kannst du nicht. Oder sie würde dir Ergebnisse bringen, die du nicht haben willst. Darum kasperst du lieber herum.
Also Comedy. Aber lachen kann man über deine Schrägheiten nicht. Alles irgendwie daneben - so oder so...

Zitat
Ich finde dein Verhalten mir gegenüber super. Ich fand auch das Verhalten von PQV, OPA, und allen anderen Hardlinern unter den Atheisten stets super - Warum? Weil es authentisch ist. Ich wünschte mir nur, dass auch du dich zu dieser Authentizität konsequent bekennst - so wie PQV und OPA das getan haben.

Ich bedauere, dass du sie vermisst. Aber du musst dich derzeit schon mit mir und Athon zufrieden geben.

Zitat
Wenn das, was meine Umwelt mir gegenwärtig entgegenbringt, als Strafe für meine Un-Menschlichkeit zu verstehen ist, muss ich den Weg, den ich zur Zeit gehe einfach nur fortsetzen. Dann ist in puncto Menschlichkeit alles bestens!

Wenn ich mir dein Leben in deinem Zeugen-Jehova-Gefängnis so vorstelle... Vor allem die - wie sagst du? - Menschlichkeit in ihm ... Mir graut!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

31.12.2019 22:15
#27 RE: Neues Forum erstellen? Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #26
Aber du schätzt sie gering. Du lenkst dauernd vom Kern der Aussagen ab unnd verzerrst ihn.
Auch das ergibt keine Sinn. Deine Wahrnehmung betsätigt meine Ansicht, Was gibt es daran "abzulenken" oder zu "verzerren". Das würde mir nicht guttun. Deshalb lenke ich weder ab, noch verzerre.

Zitat von Gysi im Beitrag #26
Mit einer ernsthaften Auseinandersetzung hast du es ja eh nicht so, die kannst du nicht. Oder sie würde dir Ergebnisse bringen, die du nicht haben willst. Darum kasperst du lieber herum.
Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung gehört, dass sich beide Seiten ihrer Ansichten bewusst sind, und dass die jeweils gegensätzliche Ansicht ebenfalls in sich gleichwertige Argumente beinhaltet. Allerdings höre ich von dir und Athon stets, dass ich noch nicht mal in der Lage sei, meine eigene Ansicht zu begründen, geschweige denn über Argumente zu verfügen, die ihr als "würdig" erachten könntet. Wenn euch also das Bewusstsein dafür fehlt, wie stellt ihr (bzw. stellst du) dir dann eine "ernsthafte" Auseinandersetzung vor, die nicht einer mehr oder weniger schlecht geratene atheistischen Predigt gleicht?



Zitat von Gysi im Beitrag #26
Also Comedy. Aber lachen kann man über deine Schrägheiten nicht. Alles irgendwie daneben - so oder so...
Comedy ist nicht zuletzt Geschmackssache. Ich habe auch gelernt, zu lachen. Aber wenn für dich eh so oder so alles irgendwie daneben ist - worüber machst du dir dann noch Gedanken?

Zitat von Gysi im Beitrag #26
Ich bedauere, dass du sie vermisst. Aber du musst dich derzeit schon mit mir und Athon zufrieden geben.
Das weiß ich. Und ich hege die Hoffnung, dass ihr bald so weit seid, wie PQV und OPA es in ihren Glanzzeiten waren. Die Entwicklung geht jedenfalls in die richtige Richtung!


Zitat von Gysi im Beitrag #26
Wenn ich mir dein Leben in deinem Zeugen-Jehova-Gefängnis so vorstelle... Vor allem die - wie sagst du? - Menschlichkeit in ihm ... Mir graut!
Das will ich auch hoffen.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.113

01.01.2020 10:25
#28  Neues Forum erstellen? Antworten

Zitat von Snooker
worüber machst du dir dann noch Gedanken?

Wenn ich deinen letzten Beitrag ernst nehmen soll: Über deinen geistigen Zustand, ehrlich!

Sollen wir uns da noch über unsere verschiedenen Werte und "Bewertungen" unterhalten? Du verstehst ja unsere - also die von uns Atheisten. Und wie sich aus unseren "Bewertungen" unsere Argumente ergeben. Dann erkläre mir doch bitte nochmal deine "Bewertungen" und wie sich deine Argumente aus ihnen ergiben! Ich habe es leider immer noch nicht verstanden.

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Athon Offline




Beiträge: 3.632

01.01.2020 10:45
#29 RE: ""Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Snooker

Zitat von Snooker #27 im Thread: Neues Forum erstellen
Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung gehört, dass sich beide Seiten ihrer Ansichten bewusst sind, und dass die jeweils gegensätzliche Ansicht ebenfalls in sich gleichwertige Argumente beinhaltet. Allerdings höre ich von dir und Athon stets, dass ich noch nicht mal in der Lage sei, meine eigene Ansicht zu begründen, geschweige denn über Argumente zu verfügen, die ihr als "würdig" erachten könntet. Wenn euch also das Bewusstsein dafür fehlt, wie stellt ihr (bzw. stellst du) dir dann eine "ernsthafte" Auseinandersetzung vor, die nicht einer mehr oder weniger schlecht geratene atheistischen Predigt gleicht?


Ich wünsche (nicht nur Dir) ein friedliches Neues Jahr, Snooker. Zumindest diesen Wunsch sollten wir bei aller Gegensätzlichkeit noch gemeinsam haben.

Also, beginnt auch das Jahr 2020 so wie das alte geendet hat. Mit Fragen über Fragen: Wie kann beurteilt werden, ob die jeweils gegensätzliche Ansicht gleichwertige Argumente beeinhaltet? Und vor allem: Wer soll das tun? Und was verlangst Du denn, wenn wir uns noch nicht einmal auf gemeinsame Begriffsdefinitionen z. B. lt. Duden oder Wikipedia einigen können? Bist Du unter diesen Voraussetzungen wirklich überzeugt davon, dass gegensätzliche Ansichten mit jeweils gleichwertigen Argumenten begründet werden können?

Stichwort Begründung: Ich habe nicht behauptet, dass Du nicht in der Lage seist, Deine Ansichten zu begründen. Das bist Du sehr wohl und tust dies auch gelegentlich. Leider immer nur dann, wenn Du Dich nicht Argumenten ausgesetzt siehst, mit denen Du als ZJ nur schwerlich umgehen kannst. Bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Altersbestimmung zum Beispiel verweist Du auf die Möglichkeit des Irrtums, und schon bist Du fertig damit. Weitere Gedanken zu einer solchen Frage finden in Deinen Gehirnwindungen nicht statt. Insbesondere hinsichtlich dieser Problematik sollte Dir klar sein, dass sich dabei keine gleichwertigen Argumente gegenüberstehen.

Und dann unterstellst Du uns noch zusätzlich, dass Du nicht über Argumente verfügst, die wir als "würdig" erachten können. Als ob wir als Atheisten gegenüber Dir über den Dingen stünden und die Gültigkeit Deiner Argumentation von unserer Gnade abhinge. Das ist schon ziemlich dreist, Snooker.

Zitat
Und ich hege die Hoffnung, dass ihr bald so weit seid, wie PQV und OPA es in ihren Glanzzeiten waren. Die Entwicklung geht jedenfalls in die richtige Richtung!


Wenn Du glaubst, dass Dein Auftreten hier als Agent provocateur Früchte tragen könnte, bist Du schief gewickelt...

Ich habe diese Antwort in den Logik-Thread verschoben, weil sie aus meiner Sicht dort besser aufgehoben ist.



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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

01.01.2020 11:43
#30 RE: Neues Forum erstellen? Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #28
Wenn ich deinen letzten Beitrag ernst nehmen soll: Über deinen geistigen Zustand, ehrlich!
Was gibt es denn da noch zu bedenken? Dass du mich für geistig krank, unmenschlicher verbrecherisch etc. pp. hältst, ist doch durch deine jüngsten Beiträge für jeden offensichtlich geworden. Ansonsten lies die die beiden entsprechenden Threads (Schulkonzept und Harmagedon) noch mal durch ... oder auch den hier, falls du dich nicht mehr erinnerst. PQV war übrigens auch der Meinung ich sei geistig krank Und? Hat er nicht recht?

Zitat von Gysi im Beitrag #28
Sollen wir uns da noch über unsere verschiedenen Werte und "Bewertungen" unterhalten? Du verstehst ja unsere - also die von uns Atheisten. Und wie sich aus unseren "Bewertungen" unsere Argumente ergeben. Dann erkläre mir doch bitte nochmal deine "Bewertungen" und wie sich deine Argumente aus ihnen ergiben! Ich habe es leider immer noch nicht verstanden.
Ich weiß nicht, ob du das jemals verstehen wirst. Allerdings kann ich dazu auch nicht mehr sagen, als das was ich schon gesagt habe. Letztlich wird es immer Beispiele geben, an denen man das exerzieren kann, aber andererseits hat es die auch früher schon gegeben. Und das Ergebnis scheint ja nach deinen Worten eher dürftig zu sein.

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Gysi Offline

Atheist


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01.01.2020 17:43
#31 Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Snooker
Hat er nicht recht?

WENN wir deine Beiträge ernst nehmen müssten - offnenbar ja. Vom mir aus ist das keine abfällige Einschätzung, damit du wenigstens das richtig einordnest. Aber du willst es ja auch, dass wir dich verdammen. Wenn ein spiritistisch verengter Atheist dich geringschätzt (im Grunde aber lediglich nur deinen Glauben!), dann siehst du dich vor Gott erhöht.

Zitat
Ich weiß nicht, ob du das jemals verstehen wirst. Allerdings kann ich dazu auch nicht mehr sagen, als das was ich schon gesagt habe. Letztlich wird es immer Beispiele geben, an denen man das exerzieren kann, aber andererseits hat es die auch früher schon gegeben. Und das Ergebnis scheint ja nach deinen Worten eher dürftig zu sein.

Sehr dürftig. Denn du weichst, wie immer, aus. Weil du nichts auf der Pfanne hast!

MEIN Werteausgang in den Diskussionen sind die moderne Ethik der Menschenrechte und die Wissenschaftlichkeit. Logik und Realitätsaffinität.

Dein Werteausgang sind die Bibel, ihre Exegese nach den Zeugen Jehovas und Gott. Und darüber (wie Liebe, Gerechtigkeit und Wirklichkeit, Wahrheit) kommt nichts. Liebe, Gerechtigkeit und Wissenschaftlichkeit sind zwar hübsche Sachen, aber sie haben sich eurem Obergebot ebenso hübsch unterzuordnen.

Du wirst jetzt den Erstaunten schillern, der nicht versteht, wieso ich denn deine hehren Worte derart missverstehen kann. Aber dein seit Jahren ausweichendes Wischiwaschi gibt uns nun mal nicht mehr her! Oder habe ich ausnahmsweise nicht doch recht? Dann hätten wir eine Basis, von der aus wir einen Schritt weitergehen könnten. Oder willst du das nicht?

(Und ich verdeutliche nochmal: Der Atheismus ist für uns Atheisten (jedenfalls hier im RF) nicht der unhinterfragte Ausgangspukt unserer Diskussionen und Ableitungen, sondern ein Ergebnis unserer Welt-Anschauung! Das versuchst du ja immer wieder gerne zu negieren.)

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Athon Offline




Beiträge: 3.632

01.01.2020 18:26
#32 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

@Gysi

Zitat von Gysi #31
WENN wir deine Beiträge ernst nehmen müssten - offnenbar ja.


Möchte Snooker auch, dass wir seine Beiträge ernst nehmen? Ich habe da meine Zweifel...

Wir als Atheisten haben das "Problem", dass wir gegenüber Gläubigen unsere Werte als Ausgangspunkt setzen, weil wir die Existenz eines "Gottes" nach wissenschaftlichen und logisch erarbeitbaren Kriterien ausschließen. Allein schon hinsichtlich der Definition mangelt es uns also ebenso an Empathiefähigkeit, wie der "anderen Seite".

Es erzeugt in uns Unmut, wenn jemand wie Snooker behauptet, wissenschaftlich interessiert zu sein und die entsprechenden Fortschritte zu verfolgen, andererseits aber jeglichen entsprechend formulierten Argumenten gegenüber absolut unempfindlich ist und seine Wertevorstellungen entsprechend vehement verteidigt. In der Regel allerdings leider mit ziemlich unpräzise formulierten Aussagen. Gegen eine Verteidigung der "göttlichen" Werte habe ich persönlich ja auch nichts einzuwenden, sie allerdings u. a. damit zu begründen, dass die atheistische Seite sich schließlich irren könnte und möglicherweise sogar muss, halte ich für mehr als dürftig und einfallslos.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

01.01.2020 18:39
#33 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #31
WENN wir deine Beiträge ernst nehmen müssten - offnenbar ja.
Na siehst du... Das ist doch mal eine ehrliche Antwort. Die Frage ist jetzt: Nehmt ihr meine Beiträge ernst? Und wenn nicht, Warum diskutiert ihr dann mit mir? Zu viel Zeit und Langeweile?

Zitat von Gysi im Beitrag #31
Vom mir aus ist das keine abfällige Einschätzung, damit du wenigstens das richtig einordnest. Aber du willst es ja auch, dass wir dich verdammen. Wenn ein spiritistisch verengter Atheist dich geringschätzt (im Grunde aber lediglich nur deinen Glauben!), dann siehst du dich vor Gott erhöht.
Wie ich mich vor Gott sehe, ist in keiner Weise von der Reaktion eines Atheisten auf mich abhängig. Das wäre ja noch schöner. Denkst du wirklich, dass ich das so nötig habe? Dann wäre es ja doch eine abfällige Einschätzung und ich hätte alles richtig eingeordnet


Zitat von Gysi im Beitrag #31
Sehr dürftig. Denn du weichst, wie immer, aus. Weil du nichts auf der Pfanne hast!

Ich weiß doch längst, dass das deine Wahrnehmung ist. Trotzdem siehst du dich immer wieder aufs neue dazu veranlasst, mir das zu sagen... Befriedigt dich das irgendwie? Brauchst du das, um dich von mir abzugrenzen, der ja demnach mächtig was auf der Pfanne haben muss?


Zitat von Gysi im Beitrag #31
MEIN Werteausgang in den Diskussionen sind die moderne Ethik der Menschenrechte und die Wissenschaftlichkeit. Logik und Realitätsaffinität.
Tja in dem Fall müsste ja mein Wertausgang genau das Gegenteil sein, nicht wahr?

Zitat von Gysi im Beitrag #31
Dein Werteausgang sind die Bibel, ihre Exegese nach den Zeugen Jehovas und Gott. Und darüber (wie Liebe, Gerechtigkeit und Wirklichkeit, Wahrheit) kommt nichts. Liebe, Gerechtigkeit und Wissenschaftlichkeit sind zwar hübsche Sachen, aber sie haben sich eurem Obergebot ebenso hübsch unterzuordnen.

Wenn du dich nicht mit einem Theisten wie mir, abgeben willst, musst du das nicht tun. Niemand zwingt dir den Dialog mit anderen Ansichten auf... Was ist dein Problem?


Zitat von Gysi im Beitrag #31
Du wirst jetzt den Erstaunten schillern, der nicht versteht, wieso ich denn deine hehren Worte derart missverstehen kann.
Ich bin nicht erstaunt... Ich habe doch eh nix auf der Pfanne!

Zitat von Gysi im Beitrag #31
Aber dein seit Jahren ausweichendes Wischiwaschi gibt uns nun mal nicht mehr her! Oder habe ich ausnahmsweise nicht doch recht? Dann hätten wir eine Basis, von der aus wir einen Schritt weitergehen könnten. Oder willst du das nicht?
Welche Basis sollte das sein? Ich habe dir das spaßeshalber schon mal angeboten: "Oh ja großer Gysi! Du hast in allem Recht! Wir Zeugen Jehovas sind ja sooooo im Unrecht und Atheismus rettet die Welt! " Hat dir aber auch nicht gefallen...

Zitat von Gysi im Beitrag #31
(Und ich verdeutliche nochmal: Der Atheismus ist für uns Atheisten (jedenfalls hier im RF) nicht der unhinterfragte Ausgangspukt unserer Diskussionen und Ableitungen, sondern ein Ergebnis unserer Welt-Anschauung! Das versuchst du ja immer wieder gerne zu negieren.)
Ich versuche ebenfalls schon seit Jahren zu verdeutlichen, dass der Theismus für mich nicht der unhinterfragte Ausgangspukt meiner Diskussionen und Ableitungen, sondern ein Ergebnis meiner Welt-Anschauung ist. Aber das wird ja als Wischi-Waschi weggewischt - weil nicht sein kann, was nicht sein darf...

Ach Gysi... das war wieder erfrischend - vielen Dank!

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Gysi Offline

Atheist


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01.01.2020 19:06
#34  Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Snooker
Ich versuche ebenfalls schon seit Jahren zu verdeutlichen, dass der Theismus für mich nicht der unhinterfragte Ausgangspukt meiner Diskussionen und Ableitungen, sondern ein Ergebnis meiner Welt-Anschauung ist.

Gut. Und was war der Ausgangspunkt, der dich zum Theismus gebracht hat?
Was war der Ausgangspunkt, der dich zum Christentum gebracht hat?
Was war der Ausgangspunkt, der dich zu den Zeugen Jehovas gebracht hat?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

01.01.2020 19:44
#35 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #34
Gut. Und was war der Ausgangspunkt, der dich zum Theismus gebracht hat?
Was war der Ausgangspunkt, der dich zum Christentum gebracht hat?
Was war der Ausgangspunkt, der dich zu den Zeugen Jehovas gebracht hat?


In Kürze:
1. Mein Interesse für alles was mich als Mensch umgibt - Die essentiellen Fragen: Woher kommt der Mensch? Wo geht er hin? usw. die ganze Litanei...

2. Mein Interesse an der Bibel. Hat Gott sich mitgeteilt? Wenn ja - wie? Ist die Bibel das einzige heilige Buch? Usw.

3. Die Erkenntnisse aus 1 und 2, sowie das Bemühen der ZJ die Bibel ernst zu nehmen, die Forschungsarbeit, die logischen Zusammenhänge zu erklären.

Wenn du meine Beiträge hier im Forum gelesen hättest, wüsstest du das längst und auch sehr viel ausführlicher. Und nicht nur das: Du wüsstest auch, dass ich stets auf der Suche nach weiterführenden Erkenntnissen hinsichtlich dieser Ausgangspunkte bin.

Allerdings - und ich finde es hierin wieder bestätigt - scheint das nicht im Horizont deiner Wahrnehmung enthalten zu sein.

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Gysi Offline

Atheist


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02.01.2020 10:30
#36 Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Snooker
3. Die Erkenntnisse aus 1 und 2, sowie das Bemühen der ZJ die Bibel ernst zu nehmen, die Forschungsarbeit, die logischen Zusammenhänge zu erklären.

Was hältst du von den Menschenrechten, dem Recht an sich - wider die Selbstgerechtigkeit? Was hältst du von Selbstkritik? Steht das Recht die über den Zeugen Jehovas? Oder sind auch sie dem Recht unterworfen?

Können Zeugen Jehovas sich irren? Und mal im Unrecht sein? Können sie sündigen? Oder geht das nicht?

Können die Bibelautoren sich geirrt haben? Oder irgendwas an wichtigen Informationen unterschlagen haben?

Können ethische Grundsätze sich wandeln? Kann es sein, dass die Bibelautoren von Demokratie, Emanzipation und Tierethik nichts wussten?

Zitat
1. Mein Interesse für alles was mich als Mensch umgibt - Die essentiellen Fragen: Woher kommt der Mensch? Wo geht er hin? usw. die ganze Litanei...

Das wae bei mir genauso. Diese Fragen sind der Ausgangspunkt des philosophischen Denkens. Ich bin zu anderen Ergebnissen gekommen als du...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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02.01.2020 11:26
#37 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #36
Was hältst du von den Menschenrechten, dem Recht an sich - wider die Selbstgerechtigkeit? Was hältst du von Selbstkritik? Steht das Recht die über den Zeugen Jehovas? Oder sind auch sie dem Recht unterworfen?
Ich sehe die einzelnen Rechtseigenschaften nicht in einer Konkurrenz zueinander. Sie ergänzen sich vielmehr. Wenn du meine Beiträge lesen würdest, wüsstest du das. ich erkläre hier nichts Neues...

Zitat von Gysi im Beitrag #36
Können Zeugen Jehovas sich irren? Und mal im Unrecht sein? Können sie sündigen? Oder geht das nicht?
Auch das habe ich dir und den anderen Usern hier auch anhand der Bibel schon mehrfach beantwortet.

Zitat von Gysi im Beitrag #36
Können die Bibelautoren sich geirrt haben? Oder irgendwas an wichtigen Informationen unterschlagen haben?
Jesus selbst sagte doch, dass er seinen Nachfolgern noch vieles sagen könnte, was sie aber zur gegebenen Zeit erst verstehen würde. Auch bei den Propheten Daniel und Habakuk finden sich ähnlich Formulierungen. Alles, was der Mensch wissen muss, um Gott zu erkennen, ist in der Bibel und in der Schöpfung enthalten. Dafür hat Jehova Gott selbst - der Autor der Bibel - gesorgt.

Zitat von Gysi im Beitrag #36
Können ethische Grundsätze sich wandeln? Kann es sein, dass die Bibelautoren von Demokratie, Emanzipation und Tierethik nichts wussten?
Was verstehst du unter ethischen Grundsätzen? Was wissen die Menschen heute von Demokratie, Emanzipation, und Tierethik? Werden die Menschen in 1000 Jahren, über das was, wir heute darüber wissen lachen und sich für die sog. Erkenntnis der "Altvorderen" schämen? Gab es zur Zeit, wo die Bibel geschrieben wurde Massentierhaltung, wie wir sie heute kennen? Wohl kaum! Wussten die Menschen damals, dass auch durch sog. Demokratien Meinungen, Minderheiten und Andersdenkende unterdrückt werden und Angriffskriege geführt werden können? Wahrscheinlich nicht. Aber Unterdrückung und Krieg war den Menschen damals ebenso bekannt, wie uns heute. Die jeweilige Regierungsform, unter der sich Menschen gerade befinden, spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle.


Zitat von Gysi im Beitrag #36
Das wae bei mir genauso. Diese Fragen sind der Ausgangspunkt des philosophischen Denkens. Ich bin zu anderen Ergebnissen gekommen als du...
Wundert dich das? Mich nicht. Ich setze das voraus, bevor ich in einen Dialog mit Atheisten trete. Es geht doch gerade um die Unterschiede... Worüber wolltest du denn Beiträge verfassen, wenn wir alle zu den gleichen Ergebnissen kämen?

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Gysi Offline

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02.01.2020 18:28
#38 Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Snooker
Gab es zur Zeit, wo die Bibel geschrieben wurde Massentierhaltung, wie wir sie heute kennen? Wohl kaum! Wussten die Menschen damals, dass auch durch sog. Demokratien Meinungen, Minderheiten und Andersdenkende unterdrückt werden und Angriffskriege geführt werden können?

Die Massentierhaltung gab es nicht. Es gab auch noch nicht die Tierforschung, die uns erkennen lässt, wie ähnlich uns zum Beispiel die Primaten sind. Wie nah uns die Rinder und Schweine sind, sie wir nur gezüchtet haben, um sie aufzufuttern. Deswegen entwickelt sich die Tierethik auch erst jetzt, und damals, als die Bibel geschrieben wurde, konnte davon noch nichts zu lesen sein.

Die Blutopfer-Ethik der orientalischen Antike bestimmt die ganze Bibel - auch das Neue Testament! Sie bestimmt noch die Todesstrafe, die es noch in vielen Ländern gibt.

Die Kollektiv-Vergeltung gegen irgendwelche Sünden zum Beispiel durch einen Genozid der Sintflut ist nicht weise und nach heutigem menschlichem Maßstab nicht gerecht! Nichtmal in den despotischsten Staaten wie Saudi-Arabien! Nicht in der Form, wie dieser angebliche Gott nach eurer Prophetie auch den Endzeitkrieg namens Harmagedon konstruieren wird...

Angriffskriege gab es damals nicht? Was waren denn die Okkupationskriege Moses', um sich Lebensraum für die Juden zu schaffen? Und das alles unter Gottes Protektion und großer Liebe zu den Menschen... Auch Demokratien - die USA - können Angriffskriege führen. Das ist verwerflich. Aber eine Demokratie kann schon eine besserer Schutz gegen die großen Kriege sein: Denn die Geschichte hat erwiesen, dass ein demokratischer Staat keinen demokratischen Staat angreift. Die lösen Konflikte über die Diplomatie und ggf. wirtschaftlichen Sanktionen.

Wer heute noch glaubt, dass die Bibel Gottes Wort ist, und dieser Gott außerdem liebend und gerecht ist, der hat ein Problem mit den ethischen Maßstäben der Liebe und der Gerechtigkeit...

Was ich erwarte, ist die Kritikfähigkeit gegen die biblischen Aussagen und den Exegesen dieser Schriften! Was ich erwarte ist, nicht alles an der Bibel als das Absolute zu messen, sondern ebendiese Bibel an genauer (als in der Bibel) definierte ethischen Begriffe zu messen! Denn die Bibel hat kein Gott, sondern die damals lebenden Autoren geschrieben! Wenn unsere Ethik sich verbessert hat, sollten wir das ruhig zugeben dürfen...

Das gleiche gilt auch für die Zeugen Jehovas: Ihr seid nicht das unkritisierbare Edelprodukt menschlicher Geistigkeit und menschlichen Verhaltens! Nehmt euch mal ein Beispiel an die großen christlichen Mutterkirchen: die können sich nämlich selbst kritisieren, Fehler einsehen - und sich damit bessern! Wer meint, sich nicht kritisieren zu müssen, glaubt, in allen Belangen perfekt zu sein... Und das seid ihr nicht! Nicht in den Wissenschaften, in der Bibelforschung, in der Selbsteinschätzung, nicht in der Weisheit, nicht in Sachen Charaktergröße und nicht in irgendwelcher Spiritualität!

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Athon Offline




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02.01.2020 20:10
#39 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

@Gysi

Zitat von Gysi #38
Was ich erwarte, ist die Kritikfähigkeit gegen die biblischen Aussagen und den Exegesen dieser Schriften!


Worauf willst Du da warten? Darauf, dass die ZJ "Gottes" Wort anzweifeln? Wie soll das funktionieren...? Das wäre allenfalls möglich, wenn der "treue und verständige Sklave" bis dato vertretene biblische Vorgaben durch Jehova höchstpersönlich darauf hingewiesen wird, diese unzutreffend ausgelegt zu haben. Eine solche "Erhellung" ist aber wahrlich nur eine theoretisch bestehende Möglichkeit.

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SnookerRI Offline

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02.01.2020 20:25
#40 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #38
Die Massentierhaltung gab es nicht. Es gab auch noch nicht die Tierforschung, die uns erkennen lässt, wie ähnlich uns zum Beispiel die Primaten sind. Wie nah uns die Rinder und Schweine sind, sie wir nur gezüchtet haben, um sie aufzufuttern. Deswegen entwickelt sich die Tierethik auch erst jetzt, und damals, als die Bibel geschrieben wurde, konnte davon noch nichts zu lesen sein.
Der Fleischverzehr, auf den du im Moment so gerne abstellst, war für den Menschen grundsätzlich gar nicht vorgesehen, wie man aus den ersten Kapiteln der Genesis entnehmen kann. Die Zeiten kommen wieder - davon bin überzeugt.

Zitat von Gysi im Beitrag #38
Die Blutopfer-Ethik der orientalischen Antike bestimmt die ganze Bibel - auch das Neue Testament! Sie bestimmt noch die Todesstrafe, die es noch in vielen Ländern gibt.
Selbst wenn es so wäre. Die Todesstrafe gibt es auch Ländern, die mit der Bibel oder der orientalischen Antike so gar nichts am Hut haben.

Zitat von Gysi im Beitrag #38
Die Kollektiv-Vergeltung gegen irgendwelche Sünden zum Beispiel durch einen Genozid der Sintflut ist nicht weise und nach heutigem menschlichem Maßstab nicht gerecht! Nichtmal in den despotischsten Staaten wie Saudi-Arabien! Nicht in der Form, wie dieser angebliche Gott nach eurer Prophetie auch den Endzeitkrieg namens Harmagedon konstruieren wird...
Ich erinnere mich noch gut daran, dass wir das alles schon mehrfach besprochen hatten.

Zitat von Gysi im Beitrag #38
Angriffskriege gab es damals nicht? Was waren denn die Okkupationskriege Moses', um sich Lebensraum für die Juden zu schaffen? Und das alles unter Gottes Protektion und großer Liebe zu den Menschen... Auch Demokratien - die USA - können Angriffskriege führen. Das ist verwerflich. Aber eine Demokratie kann schon eine besserer Schutz gegen die großen Kriege sein: Denn die Geschichte hat erwiesen, dass ein demokratischer Staat keinen demokratischen Staat angreift. Die lösen Konflikte über die Diplomatie und ggf. wirtschaftlichen Sanktionen.
Spätestens dann, wenn es nur noch die gegenwärtigen (Schein- Demokratien) gibt, werden auch Demokratien Demokratien angreifen. Krieg ist ein lukratives Geschäft für das Kapital. Es wird sich dieses nicht entgehen lassen.

Zitat von Gysi im Beitrag #38
Wer heute noch glaubt, dass die Bibel Gottes Wort ist, und dieser Gott außerdem liebend und gerecht ist, der hat ein Problem mit den ethischen Maßstäben der Liebe und der Gerechtigkeit...
oder aber ein Problem mit seiner Wahrnehmung von Gott und der Bibel.

Zitat von Gysi im Beitrag #38
Was ich erwarte, ist die Kritikfähigkeit gegen die biblischen Aussagen und den Exegesen dieser Schriften! Was ich erwarte ist, nicht alles an der Bibel als das Absolute zu messen, sondern ebendiese Bibel an genauer (als in der Bibel) definierte ethischen Begriffe zu messen! Denn die Bibel hat kein Gott, sondern die damals lebenden Autoren geschrieben! Wenn unsere Ethik sich verbessert hat, sollten wir das ruhig zugeben dürfen...
So auch hier: Biblische Aussagen werden unterschiedlich gedeutet - unterschiedlich wahrgenommen. Die Kritik an dieser Wahrnehmung ist immer vorhanden. Dieses Bewusstsein dafür bewahrt davor, irgendeine Wahrnehmung als das Absolute zu messen.

Zitat von Gysi im Beitrag #38
Das gleiche gilt auch für die Zeugen Jehovas: Ihr seid nicht das unkritisierbare Edelprodukt menschlicher Geistigkeit und menschlichen Verhaltens! Nehmt euch mal ein Beispiel an die großen christlichen Mutterkirchen: die können sich nämlich selbst kritisieren, Fehler einsehen - und sich damit bessern! Wer meint, sich nicht kritisieren zu müssen, glaubt, in allen Belangen perfekt zu sein... Und das seid ihr nicht! Nicht in den Wissenschaften, in der Bibelforschung, in der Selbsteinschätzung, nicht in der Weisheit, nicht in Sachen Charaktergröße und nicht in irgendwelcher Spiritualität!
Vielleicht nimmst du irgendwann wahr, dass du selbst Zeugen Jehovas als das unkritisierbare Edelprodukt menschlicher Geistigkeit und menschlichen Verhaltens, auffasst, damit du eine Grundlage für deine Kritik hast. Ich sehe mich jedenfalls in deiner Beschreibung nicht. Ich weiß auch nicht wen du damit erreichen willst, außer deine Wahrnehmung selbst.

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Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Gysi Offline

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Beiträge: 19.113

03.01.2020 10:00
#41 Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Athon
Worauf willst Du da warten? Darauf, dass die ZJ "Gottes" Wort anzweifeln? Wie soll das funktionieren...?

Auf die böse Ahnung, dass der Gott- und Bibelglaube gemäß der Zeugen Jehovas und der Glaube an das Recht und die Liebe (nach heutigem Maßstab) grundverschiedene Werte sind.

Zitat von Snooker
Selbst wenn es so wäre. Die Todesstrafe gibt es auch Ländern, die mit der Bibel oder der orientalischen Antike so gar nichts am Hut haben.

Wenn du gegen die Blutopfer-Ethik bist, solltest du wissen, dass auch Jesus (nach der katholischen Bibelexegese) für die Sünden der Menschen sein Blut und sein Leben lassen musste. Der Erstgeborene musste auch in seinem Fall geopfert werden.

Zitat
Ich erinnere mich noch gut daran, dass wir das alles schon mehrfach besprochen hatten.

Das ändert nichts daran, dass Kollektivstrafen (und dazu noch ohne bestimmtem Vergehensvorwurf...) nicht gerecht sind! Nicht der Sintflut-Genozid, und auch Harmagedon würde es nicht sein!

Zitat
Spätestens dann, wenn es nur noch die gegenwärtigen (Schein- Demokratien) gibt, werden auch Demokratien Demokratien angreifen. Krieg ist ein lukratives Geschäft für das Kapital. Es wird sich dieses nicht entgehen lassen.

Ja, das hättest du wohl gerne. Die Waffen-Lobby mag das so wollen. Aber sie kann letztendlich die Nachfrage nach Waffen nicht alleine bestimmen und manipulieren! Die Nachfrage wird immer noch von den Regierungen und letztendlich von den Völkern bestimmt! Und wenn sie das nicht mehr tun, also viel weniger bestellen, darf die Waffenindustrie ihre Produktion auf zivile Güter umrüsten. Auch hier gilt: Die KONSUMENTEN brauchen die Macht, und die könnten sie auch haben!

Zitat
Vielleicht nimmst du irgendwann wahr, dass du selbst Zeugen Jehovas als das unkritisierbare Edelprodukt menschlicher Geistigkeit und menschlichen Verhaltens, auffasst, damit du eine Grundlage für deine Kritik hast. Ich sehe mich jedenfalls in deiner Beschreibung nicht. Ich weiß auch nicht wen du damit erreichen willst, außer deine Wahrnehmung selbst.

Du bist es doch selbst, der hier im RF diese Wahrnehmung mit deiner bisweilen aggressiven Art der Reinwaschung von aller Schuld befeuert!

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SnookerRI Offline

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03.01.2020 14:20
#42 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #41
Wenn du gegen die Blutopfer-Ethik bist, solltest du wissen, dass auch Jesus (nach der katholischen Bibelexegese) für die Sünden der Menschen sein Blut und sein Leben lassen musste. Der Erstgeborene musste auch in seinem Fall geopfert werden.
Das ist zwar korrekt, begründet aber in keinem Fall die Todesstrafe, die heute noch in einigen Ländern üblich ist. Du bringst da etwas durcheinander.


Zitat von Gysi im Beitrag #41
Das ändert nichts daran, dass Kollektivstrafen (und dazu noch ohne bestimmtem Vergehensvorwurf...) nicht gerecht sind! Nicht der Sintflut-Genozid, und auch Harmagedon würde es nicht sein!
An deiner Wahrnehmung wird sich diesbezüglich auch nichts ändern; dass ich das anders sehe weißt du, und auch warum ich weder die Sintflut noch Harmagedon als Genozid betrachte, ist dir ebenfalls bekannt. Zumindest, wenn du meine Beiträge lesen würdest.


Zitat von Gysi im Beitrag #41
Ja, das hättest du wohl gerne. Die Waffen-Lobby mag das so wollen. Aber sie kann letztendlich die Nachfrage nach Waffen nicht alleine bestimmen und manipulieren! Die Nachfrage wird immer noch von den Regierungen und letztendlich von den Völkern bestimmt! Und wenn sie das nicht mehr tun, also viel weniger bestellen, darf die Waffenindustrie ihre Produktion auf zivile Güter umrüsten. Auch hier gilt: Die KONSUMENTEN brauchen die Macht, und die könnten sie auch haben!
Schau dir mal nur die Ausgaben für die Rüstungsindustrie der Länder an - insbesondere auch der Demokratien und beobachte das mal über einen längeren Zeitraum. Es hat immer Schwankungen gegeben, aber es hat auch immer einen entsprechende Nachfrage gegeben, zumal ich so oft in Gesprächen mit überzeugten Demokraten zu hören bekomme, dass Waffen notwendig seien, um den Frieden zu sichern, wobei dann die USA als Vorbild genannt werden... Also sind es wohl andere, die das gerne so hätten, wie du es mir wieder unterstellen willst.


Zitat von Gysi im Beitrag #41
Du bist es doch selbst, der hier im RF diese Wahrnehmung mit deiner bisweilen aggressiven Art der Reinwaschung von aller Schuld befeuert!
Ich äußere meine Ansichten und begründe diese. Wie das alles wahrgenommen wird, unterliegt denjenigen, die wahrnehmen, nicht mir. Wem das zu aggressiv vorkommt oder wem es anderweitig nicht gefällt, muss sich ja nicht am Dialog beteiligen. Übernehmt doch mal bitte Verantwortung für eure Wahrnehmung und schiebt das nicht immer von euch weg, als wäre eure Wahrnehmung eine Krankheit!...Ihr wollt doch selbst auch als authentisch wahrgenommen werden, oder nicht?

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Gysi Offline

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03.01.2020 14:38
#43 Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Snooker
und auch warum ich weder die Sintflut noch Harmagedon als Genozid betrachte, ist dir ebenfalls bekannt. Zumindest, wenn du meine Beiträge lesen würdest.

Ich lese deine Beiträge, aber ich habe sie diesbezüglich nicht verstanden. Kannst du mir das bitte nochmal begründen?

Zitat
Schau dir mal nur die Ausgaben für die Rüstungsindustrie der Länder an - insbesondere auch der Demokratien und beobachte das mal über einen längeren Zeitraum.

Die ganze Welt ist hoffnungslos überrüstet. "Hoffnungslos" ist jetzt rhetorisch gemeint. Denn sooo "hoffnungslos" sind wir nicht. Einseitige Abrüstung ist möglich, und sie steckt auch zu beidseitiger Abrüstung an. Seit Gorbatschow wissen wir das. Leider konnten wir trotzdem das Fenster der Zusammenarbeit mit Russland zuschlagen. Seit Obama (leider, leider) wissen wir das auch... Sind wir mal wieder "hoffnungslos"? Du hättest das gerne so, weil es so einen Grund gibt, einzig auf die Hilfe Gottes zu setzen.

Zitat
Wem das zu aggressiv vorkommt oder wem es anderweitig nicht gefällt, muss sich ja nicht am Dialog beteiligen.

Muss man nicht. Sollte man aber.

Zitat
Übernehmt doch mal bitte Verantwortung für eure Wahrnehmung und schiebt das nicht immer von euch weg, als wäre eure Wahrnehmung eine Krankheit!...

Du redest wirr, mal wieder. Niemand wird uns für unsere humanistische Streitbarkeit bestrafen. Auch dein Jehova nicht...

Es geht hier um deinen vielgeliebten Fluchtort der "Bewertungen". Also den Ausgangspunkten der vielwortigen und so unfruchtbaren Diskussionen. Du gehst von Gott, der Bibel und den Zeugen Jehovas aus und leitest davon alles ab. Der Rest der Welt (außerhalb der Zeugen Jehovas) geht von überprüfbaren Fakten, den Wissenschaften und ethischen Werten aus, die er mit seinem Rechtsempfinden in Einklang bringen kann! Und diese Ethik wird maximal in die Bibel hineininterpretert. Aber diese Ethik der Nächstenliebe und der Gerechtigkeit werden als Maßstab angenommen, die über der archaischen Bibel-Ethik steht!

Was ist die Liebe?

Was ist das Recht?

Das, was unsere archaisch geprägten Vorväter der orientalischen Antike predigten, ist es nach heutigem (humanistisch gebildetem) Verständnis nicht!

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Athon Offline




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03.01.2020 14:59
#44 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #42
Ich äußere meine Ansichten und begründe diese. Wie das alles wahrgenommen wird, unterliegt denjenigen, die wahrnehmen, nicht mir.


Als Orson Welles an Helloween im Jahre 1938 sein Hörspiel "Invasion vom Mars" über den Äther schickte, liefen aufgeschreckte Menschen in Panik auf die Straße, weil sie das soeben Gehörte für real hielten. Aber, eben nicht alle zeigten solche Reaktion.

Man sollte also davon ausgehen, dass Informationen -ob zutreffend oder nicht, sei dahingestellt- unterschiedliche Reaktionen und Meinungen hervorrufen. Natürlich ist es der Weg des geringsten Widerstandes, wenn sich der Informant in sein Schneckenhaus zurückzieht und auf seine bereits bis dahin geäußerten Informationen verweist, ohne anschließend nochmals explizit auf Reaktionen und Meinungen des/der Informierten einzugehen. Als Grundlage für eine kontroverse aber sachlich geführte Diskussion kann ein solches Verhalten aus meiner Sicht aber wohl kaum dienen.

Und auch Du müsstest es eigentlich besser wissen: Wahrnehmung ist steuerbar...

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SnookerRI Offline

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03.01.2020 15:06
#45 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #43
Ich lese deine Beiträge, aber ich habe sie diesbezüglich nicht verstanden. Kannst du mir das bitte nochmal begründen?
Wie du dem Wikipedia-Artikel zu "Genozid" entnehmen kannst, ist selbiger durch die Absicht gekennzeichnet, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“. Weder bei der Sintflut, noch im Falle von Harmagedon ist diese Absicht vorhanden. Ich habe die Texte aus der Bibel schon oft angeführt, nach denen es eben nicht Gottes Wille oder Absicht ist, dass irgendjemand vernichtet wird. Es wäre auch reichlich schizoid solches anzunehmen, da es keinen Grund gibt gegen den Menschen als seine eigene Schöpfung derart vorzugehen.

Demnach beschreibt deine Annahme, die Sintflut entsprach - und Harmagedon würde einem Genozid entsprechen, das Resultat deiner Deutungen. Nicht mehr und nicht weniger. Und das ist auch die Adresse deiner Kritik.

Zitat von Gysi im Beitrag #43
Die ganze Welt ist hoffnungslos überrüstet. "Hoffnungslos" ist jetzt rhetorisch gemeint. Denn sooo "hoffnungslos" sind wir nicht. Einseitige Abrüstung ist möglich, und sie steckt auch zu beidseitiger Abrüstung an. Seit Gorbatschow wissen wir das. Leider konnten wir trotzdem das Fenster der Zusammenarbeit mit Russland zuschlagen. Seit Obama (leider, leider) wissen wir das auch... Sind wir mal wieder "hoffnungslos?? Du hättest das gerne so, weil es so einen Grund gibt, einzig auf die Hilfe Gottes zu setzen.
Wenn die Hoffnungen allein auf Abrüstung gesetzt werden (oder gar nur "Einseitige Abrüstung" ist die Hoffnungslosigkeit kaum mehr von der Hand zu weisen. Und wie viel ist schon abgerüstet worden? Alte Technologie, die zu teuer (und irgendwann auch lagertechnisch zu gefährlich wird). Und wann wird mal in den Köpfen der "Militärstrategen" abgerüstet? Wie soll man Staaten wie Nord-Korea und den Iran in den Griff bekommen, wenn das noch nicht mal der Atomwaffensperrvertrag schafft, gegen den ein Schweizer Käse diesbezüglich eine 5 Meter dicke, undurchdringliche Spezial-Stahl-Beton-Konstruktion ist?


Zitat von Gysi im Beitrag #43
Muss man nicht. Sollte man aber.
Dann beschwer´ dich auch nicht.

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SnookerRI Offline

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03.01.2020 15:16
#46 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #44
@SnookerRI
Als Orson Welles an Helloween im Jahre 1938 sein Hörspiel "Invasion vom Mars" über den Äther schickte, liefen aufgeschreckte Menschen in Panik auf die Straße, weil sie das soeben Gehörte für real hielten. Aber, eben nicht alle zeigten solche Reaktion.

Man sollte also davon ausgehen, dass Informationen -ob zutreffend oder nicht, sei dahingestellt- unterschiedliche Reaktionen und Meinungen hervorrufen. Natürlich ist es der Weg des geringsten Widerstandes, wenn sich der Informant in sein Schneckenhaus zurückzieht und auf seine bereits bis dahin geäußerten Informationen verweist, ohne anschließend nochmals explizit auf Reaktionen und Meinungen des/der Informierten einzugehen. Als Grundlage für eine kontroverse aber sachlich geführte Diskussion kann ein solches Verhalten aus meiner Sicht aber wohl kaum dienen.

Und auch Du müsstest es eigentlich besser wissen: Wahrnehmung ist steuerbar...
Durchaus ist sie das. Aber welchen Sinn hätte es - eine kontroverse aber sachlich geführte Diskussion als angestrebtes Ziel - seine Meinung beliebig zu variieren, bis einen bestimmte Wahrnehmung zu verzeichnen ist?

Im Übrigen hättest du - wenn du tatsächlich der Meinung bist, der "Informant" zöge sich in sein Schneckenhaus zurück, um den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, eine ganze Menge Zeit in unsachliche, ziellose, und somit auch unnötige Diskussionen investiert. Hast du Langeweile oder zuviel Zeit, dass du dir das erlauben kannst?

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Gysi Offline

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03.01.2020 15:32
#47 Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Snooker
Wie du dem Wikipedia-Artikel zu "Genozid" entnehmen kannst, ist selbiger durch die Absicht gekennzeichnet, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“. Weder bei der Sintflut, noch im Falle von Harmagedon ist diese Absicht vorhanden. Ich habe die Texte aus der Bibel schon oft angeführt, nach denen es eben nicht Gottes Wille oder Absicht ist, dass irgendjemand vernichtet wird. Es wäre auch reichlich schizoid solches anzunehmen, da es keinen Grund gibt gegen den Menschen als seine eigene Schöpfung derart vorzugehen.

Gott vernichtete mit der Sintflut ein komplettes Volk (oder komplette Völker) wegen ihre Sündigkeit. Was genau damit gemeint was, steht in der Bibel niuvcht drin. Scheint ja auch egal zu sein. Hauptsache Blut-Bambule. Damit man auch schön weiß, wer hier das Sagen hat! Gott! Und eben nicht das RECHT!

Zitat
Wenn die Hoffnungen allein auf Abrüstung gesetzt werden (oder gar nur "Einseitige Abrüstung" ist die Hoffnungslosigkeit kaum mehr von der Hand zu weisen. Und wie viel ist schon abgerüstet worden? Alte Technologie, die zu teuer (und irgendwann auch lagertechnisch zu gefährlich wird). Und wann wird mal in den Köpfen der "Militärstrategen" abgerüstet?

Du hast ja Recht. Wenn wir nicht zusammenarbeiten (Ost und West), wird die Aufrüstung weitergehen. Und über die Jahjrhunderte auf das Gleichgewicht des Schreckens zu setzen, wird ein hewißer, gefährlicher Ritt auf scharfer Messerklinge sein...

Zitat
Dann beschwer´ dich auch nicht.


Du setzt nicht auf die Liebe.
Du setzt auf Gott.
Du setzt nicht auf das Recht.
Du setzt auf die Bibelexegese der Zeugen Jehovas.
Du setzt nicht auf die Wissenschaften und die Wissenschaftlichkeit.
Du setzt sie unter die Zeugen-Jehova-Philosophie.

Es geht um die Werte. Liebe, Respekt, Authentizität, Wahrheit und Gerechtigkeit. Das sind die Werte humanistischer Ethik. Und all diese guten Werte werden nicht vertreten von denen, die die Bibel eins zu eins als den Leitfaden unseres zwischenmenschlichen Verhaltens sehen. Und erst recht nicht von denen, die ihre missbrauchten Kinder verhöhnen, ihre Missionsirrtümer nicht einsehen und ihre Missionierungsopfer mit grinsender Fresse und lautem Wort verspotten!

Großspurige Reuelosigkeit ist keine Kardinaltugend...

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Athon Offline




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03.01.2020 15:33
#48 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #46
Aber welchen Sinn hätte es - eine kontroverse aber sachlich geführte Diskussion als angestrebtes Ziel - seine Meinung beliebig zu variieren, bis einen bestimmte Wahrnehmung zu verzeichnen ist?


Variationen innerhalb einer Meinung können auch darauf hindeuten, im Laufe einer sachlich geführten Diskussion "schlauer" geworden zu sein. Was meine Person betrifft, bin ich von meiner ursprünglichen Theorie des ständigen Kreislaufs im Bestehen unseres Universums abgerückt, weil mir eine unendliche und ewig existierende Welt (als Ganzes) eher die Kriterien der Logik zu erfüllen scheint. Solche Änderungen in der Ansicht sind aber nur möglich, wenn keine Voraussetzungen bestehen, die als feststehend und unverrückbar angesehen werden...

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SnookerRI Offline

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03.01.2020 15:56
#49 RE: Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #47
Gott vernichtete mit der Sintflut ein komplettes Volk (oder komplette Völker) wegen ihre Sündigkeit. Was genau damit gemeint was, steht in der Bibel niuvcht drin. Scheint ja auch egal zu sein. Hauptsache Blut-Bambule. Damit man auch schön weiß, wer hier das Sagen hat! Gott! Und eben nicht das RECHT!
Ja, du wiederholst deine Wahrnehmung von Gott und der Bibel und es ist und bleibt deine Wahrnehmung - deine Blut-Bambule. Ich kann ja verstehen, dass du dagegen wetterst...

Zitat von Gysi im Beitrag #47
Du hast ja Recht. Wenn wir nicht zusammenarbeiten (Ost und West), wird die Aufrüstung weitergehen. Und über die Jahjrhunderte auf das Gleichgewicht des Schreckens zu setzen, wird ein hewißer, gefährlicher Ritt auf scharfer Messerklinge sein...
...und folgende kriegerische Auseinandersetzungen werden als "Blut-Bambule" der Tribut für diese Situation sein.


Zitat von Gysi im Beitrag #47
Du setzt nicht auf die Liebe.
Du setzt auf Gott.
Du setzt nicht auf das Recht.
Du setzt auf die Bibelexegese der Zeugen Jehovas.
Du setzt nicht auf die Wissenschaften und die Wissenschaftlichkeit.
Du setzt sie unter die Zeugen-Jehova-Philosophie.
Ich weiß, wie du mich wahrnimmst. Als Antagonist zu dem, was dir als Liebe, Recht, und Wissenschaftlichkeit erscheint. Da du dein eigenes Empfinden, deine eigene Wahrnehmung als real auffasst, muss alles andere antagonistisch sein. Was auch logisch ist: Zwei sich gegenseitig ausschließende Wahrnehmungen können nicht gleichermaßen real sein.

Ich weiß immer noch nicht, wie dich diese Wahrnehmung im Dialog weiterbringen soll - aber vielleicht geht es dir auch gar nicht darum


Zitat von Gysi im Beitrag #47
Es geht um die Werte. Liebe, Respekt, Authentizität, Wahrheit und Gerechtigkeit. Das sind die Werte humanistischer Ethik. Und all diese guten Werte werden nicht vertreten von denen, die die Bibel eins zu eins als den Leitfaden unseres zwischenmenschlichen Verhaltens sehen. Und erst recht nicht von denen, die ihre missbrauchten Kinder verhöhnen, ihre Missionsirrtümer nicht einsehen und ihre Missionierungsopfer mit grinsender Fresse und lautem Wort verspotten!

Großspurige Reuelosigkeit ist keine Kardinaltugend...
Wie begegnest du denn jetzt deiner Wahrnehmung mit den Werten der humanistischen Ethik? Das wäre doch mal ein gutes Beispiel für Selbstkritik!

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03.01.2020 16:13
#50  Zur Analyse der Werte Antworten

Zitat von Snooker
Ja, du wiederholst deine Wahrnehmung von Gott und der Bibel und es ist und bleibt deine Wahrnehmung - deine Blut-Bambule. Ich kann ja verstehen, dass du dagegen wetterst...

Bist du nun für das Recht und die Gerechtigkerit - ja oder nein?

Zitat
...und folgende kriegerische Auseinandersetzungen werden als "Blut-Bambule" der Tribut für diese Situation sein.

Kein Grund, um für die archaische Blutopfer-Ethik des Alten und des Neuen Testamentes einzustehen.

Zitat
Da du dein eigenes Empfinden, deine eigene Wahrnehmung als real auffasst, muss alles andere antagonistisch sein. Was auch logisch ist: Zwei sich gegenseitig ausschließende Wahrnehmungen können nicht gleichermaßen real sein.

Wir schließen uns nicht aus. Wir sind nach dem selben Genomen-Satz zusammengebaut.

Zitat
Wie begegnest du denn jetzt deiner Wahrnehmung mit den Werten der humanistischen Ethik? Das wäre doch mal ein gutes Beispiel für Selbstkritik!

Lenk' doch nicht derart notorisch immer von dir ab! Ich kann mich schämen für meine Dummbratzigkeiten... Bist du nun für die Liebe unter den Menschen (neben der Authentizität, der Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit - oder nicht?

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