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Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

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Dieses Thema hat 190 Antworten
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 Christentum
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.111

28.01.2020 17:53
#101 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Ist es denn richtig, weil du es sagst?

Du solltest es zumindest in Erwägung ziehen.

Zitat
Oder fühlst du dich schon wieder angegriffen?

So wie mit deinem Hohnerguss über mich als ein Opfer eurer Irrlehren damals? Nein. Wieso denn auch? Ich erwarte nichts von dir. Keine Einsicht, keine logischen Zusammensetzungen, keine Empathie, Selbstkritik, keine Wertschätzung menschlicher Ziele, keine Wertschätzung erreichter Leistungen (von denen auch du profitierst) - nichts!

Zitat
Dir hat dein Propaganda- und Rhetoriklehrer offenbar gar nichts beigebracht.

Richtig! Denn ich hatte keinen. Ich brauchte auch nie einen und würde auch heute keinen wollen.

Zitat
Mit den nachfolgenden Sätzen sprichst du selbst dem ersten Satz Hohn und Spott.

Keineswegs. Du hackst gegen alles, selbst wenn es da nichts zu hacken gibt.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

28.01.2020 18:55
#102 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #101
Du solltest es zumindest in Erwägung ziehen.
Das mache ich doch. Ebenso, wie du in Erwägung ziehst, dass ich Recht habe!


Zitat von Gysi im Beitrag #101
So wie mit deinem Hohnerguss über mich als ein Opfer eurer Irrlehren damals? Nein. Wieso denn auch? Ich erwarte nichts von dir. Keine Einsicht, keine logischen Zusammensetzungen, keine Empathie, Selbstkritik, keine Wertschätzung menschlicher Ziele, keine Wertschätzung erreichter Leistungen (von denen auch du profitierst) - nichts!
Na, wenn du nichts von mir erwartest, kannst du dich ja auch voll und ganz auf deine Interpretationen und Schlussfolgerungen, samt naheliegender Spekulationen konzentrieren.

Zitat von Gysi im Beitrag #101
Richtig! Denn ich hatte keinen. Ich brauchte auch nie einen und würde auch heute keinen wollen.
Wozu auch. Du hast ja schon dein Bild in dir mit deinen Schlussfolgerungen und Spekulationen, nebst deinem Anspruch an Wahrhaftigkeit. Einen zusätzlichen Rhetoriklehrer brauchst du wirklich nicht.


Zitat von Gysi im Beitrag #101
Keineswegs. Du hackst gegen alles, selbst wenn es da nichts zu hacken gibt.
Du magst ja deine Aussagen als "nichts" bewerten; das überlasse ich dir. Ich dagegen bedanke mich für jeden deiner authentischen Beiträge zur jeweils besprochenen Thematik.

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Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.111

29.01.2020 10:01
#103  Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Wozu auch. Du hast ja schon dein Bild in dir mit deinen Schlussfolgerungen und Spekulationen, nebst deinem Anspruch an Wahrhaftigkeit.

Richtig. Den Anspruch habe ich in der Tat. Ich diene keinen Ideologien, keinen Märchen, keinem Glauben.

Zitat
Ich dagegen bedanke mich für jeden deiner authentischen Beiträge zur jeweils besprochenen Thematik.

Bitte, gern geschehen. Aber schade, dass ich Authentizität an dir missen muss.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

29.01.2020 17:43
#104 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #103
Richtig. Den Anspruch habe ich in der Tat. Ich diene keinen Ideologien, keinen Märchen, keinem Glauben.
Besser könntest du deinen Glauben auch nicht beschreiben.



Zitat von Gysi im Beitrag #103
Bitte, gern geschehen. Aber schade, dass ich Authentizität an dir missen muss.
Ja, aber das ist eben deine Wirklichkeit. Und gemäß dieser Wirklichkeit habe ich keinen Anteil an den Lernprozessen, die dich zu Atheisten werden ließen. Mir fehlt einfach DIE Lerntechnik! Und da ich an dir höchstpersönlich beobachten kann, was das Ergebnis dieser Lerntechnik ist, ist es auch ganz gut so, dass sich das alles als Wirklichkeit nach deinem Bild in dir erweist...

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Reklov Offline




Beiträge: 5.990

30.01.2020 13:19
#105 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat
Richtig. Den Anspruch habe ich in der Tat. Ich diene keinen Ideologien, keinen Märchen, keinem Glauben.

Gysi,

... manches "Märchen" ist weitaus "authentischer", als man so annimmt, denn sein Text stützt sich auf unzählige Erfahrungen im "Menschsein".

Ich füge hinzu, dass "authentisch" zu sein, noch lange nicht bedeuten kann, die absolute Wahrheit zu besitzen.

Ideologien, Märchen, Glauben sind "geistige Themen", denen auch nicht "gedient" werden sollte, sondern die einen Stoff zur Bearbeitung/Untersuchung darstellen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.990

30.01.2020 13:32
#106 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat
Und da ich an dir höchstpersönlich beobachten kann, was das Ergebnis dieser Lerntechnik ist, ist es auch ganz gut so, dass sich das alles als Wirklichkeit nach deinem Bild in dir erweist...

Snooker,

... nicht nur dieser Wettkampf der Worte erinnert mich an den Spruch: DU BIST, WAS DU DENKST.

Wo aber liegt denn nun der "richtige" Ansatz des Denkens, wenn es zu transzendenten Themen kommt? Die Einsichten und Berechnungen auf naturwissenschaftlicher Ebene können uns hier nur bis zu deren "Grenze" tragen. Weiter leider nicht. Die Logik kämpft hier ebenfalls tapfer mit, wenn auch mit stumpfer Klinge.

DAS UNIVERSUM GIBT SEIN GEHEIMNIS NICHT PREIS.

Es bleiben nur Hoffnung und Vertrauen, auch in die menschliche Vernunft. Diese wird aber (nicht nur heute) von der Jagd nach Macht, Einfluss und Geld auf unterschiedlichste Art und Weise regelrecht "betäubt".

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.111

30.01.2020 14:18
#107 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Besser könntest du deinen Glauben auch nicht beschreiben.

Ich glaube, wie ein Unwissender eben glauben muss! Aber ihr religiös Gläubigen erhebt euch ja mit eurem Glauben über das Wissen. Und das ist widersinnig!

Zitat
Ja, aber das ist eben deine Wirklichkeit.

Ich habe Anteil an der Wirklichkeit, aber ich mache sie nicht! Das redest du dir nur ständig ein, um dich vor der ANGST zu beruhigen, einzusehen, dass dein Jehova-Gott letztendlich nur eine selbstgezimmerte "Wahrheit" ist!

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Reklov Offline




Beiträge: 5.990

30.01.2020 15:42
#108 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat
Ich glaube, wie ein Unwissender eben glauben muss! Aber ihr religiös Gläubigen erhebt euch ja mit eurem Glauben über das Wissen. Und das ist widersinnig!

Gysi,

... sich über andere zu erheben, geht gar nicht. Man kann sich einem Menschen nur "nähern".
Ebenso verhält es sich mit der WAHRHEIT des Chirstentums:

>> Deswegen tut es gut, dass Jesus deutlich macht, dass seine Wahrheit niemals zu besitzen ist. Denn er bindet die Wahrheit an sich als Person. Uns Menschen kann man nicht besitzen, zum Menschen kann man nur eine Beziehung aufbauen.

Deswegen bekommt Pilatus auch keine Antwort, als er Jesus fragt, was ist Wahrheit. Weil er über die Wahrheit reden will und nicht mit Jesus, der die Wahrheit ist. Wenn es also um christliche Wahrheit geht, dann geht es darum, wie Jesus gelebt hat, was er gesagt, getan und wofür er in seinem Leben eingestanden ist. Das ist die Wahrheit. Und zu dieser Wahrheit können wir nur eine Beziehung aufbauen, wir können sie aber niemals besitzen. Wenn es also um die christliche Wahrheit geht, dann geht es um unser gelebtes Leben.
Dann heißt es: Sieh dir an, wie wir leben. Sieh dir an, wie wir uns um Frieden bemühen.
Wie wir unsere Mitmenschen in Notlagen im Blick haben. Sieh dir an, wie wir mit eigener und fremder Schuld umgehen. Sieh dir an, wie wir versuchen, unsere Verantwortung für diese Welt ernst zu nehmen. Wenn es darum geht, die christliche Wahrheit zu finden, und du auf der Suche danach bist, dann schau dir an wie Christen leben, denn daran zeigt sich was sie von der Wahrheit verstanden haben... <<
(Text-Auszug Internet)

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.111

30.01.2020 18:48
#109 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Roklov
Weil er über die Wahrheit reden will und nicht mit Jesus, der die Wahrheit ist. Wenn es also um christliche Wahrheit geht, dann geht es darum, wie Jesus gelebt hat, was er gesagt, getan und wofür er in seinem Leben eingestanden ist.

Jesus war nicht "die Wahrheit", was soll das? Wenn Jesus sagte, dass niemand die Wahrheit besitzen könne (wo steht das?), dann meinte er doch wohl nicht, dass man ihn nicht besitzen könne...

Du setzt "chistliche Wahrheit" mit dem Leben Jesus' gleich. Aber du weißt, dass er zu seinen Lebzeiten nicht "Christus" genannt wurde. Diese Ehrenbezeichnung gewann er erst später hinzu.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

30.01.2020 22:05
#110 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #106

Zitat
Und da ich an dir höchstpersönlich beobachten kann, was das Ergebnis dieser Lerntechnik ist, ist es auch ganz gut so, dass sich das alles als Wirklichkeit nach deinem Bild in dir erweist...
Snooker,

... nicht nur dieser Wettkampf der Worte erinnert mich an den Spruch: DU BIST, WAS DU DENKST.

Wo aber liegt denn nun der "richtige" Ansatz des Denkens, wenn es zu transzendenten Themen kommt? Die Einsichten und Berechnungen auf naturwissenschaftlicher Ebene können uns hier nur bis zu deren "Grenze" tragen. Weiter leider nicht. Die Logik kämpft hier ebenfalls tapfer mit, wenn auch mit stumpfer Klinge.

DAS UNIVERSUM GIBT SEIN GEHEIMNIS NICHT PREIS.

Es bleiben nur Hoffnung und Vertrauen, auch in die menschliche Vernunft. Diese wird aber (nicht nur heute) von der Jagd nach Macht, Einfluss und Geld auf unterschiedlichste Art und Weise regelrecht "betäubt".


Tja, wie du schon sagst: DU BIST, WAS DU DENKST. Hoffnung und Vertrauen in eine von der Jagd nach Macht, Einfluss und Geld auf unterschiedlichste Art und Weise regelrecht "betäubte" menschliche Vernunft. Da sollte man wohl noch froh sein, dass DAS UNIVERSUM SEIN GEHEIMNIS NICHT PREISGIBT. Auf dass der Wettkampf der Worte unverändert weitergeht.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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30.01.2020 22:19
#111 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #107
Ich glaube, wie ein Unwissender eben glauben muss! Aber ihr religiös Gläubigen erhebt euch ja mit eurem Glauben über das Wissen. Und das ist widersinnig!

Tja Gysi, und trotz aller Widersinnigkeit bemühst du stets deine Interpretation des Glaubens und den Versuch, sie "uns religiös Gläubigen" unterzuschieben. Es stimmt schon wie du selbst sagst: Du glaubst, wie ein Unwissender eben glauben muss.


Zitat von Gysi im Beitrag #107
Ich habe Anteil an der Wirklichkeit, aber ich mache sie nicht! Das redest du dir nur ständig ein, um dich vor der ANGST zu beruhigen, einzusehen, dass dein Jehova-Gott letztendlich nur eine selbstgezimmerte "Wahrheit" ist!
An der Wirklichkeit hat jeder Mensch einen Anteil, weil jeder Mensch wirklich ist. Du selbst hast schon beschrieben, wie du zu deinen Schlussfolgerungen kommst...Es sind doch deine höchsteigenen Überlegungen - also zimmert doch niemand sonst an deinen "Wahrheiten" außer du selbst und das aufgrund deiner Wahrnehmung. So zimmerst du dir deine eigene Wirklichkeit, in der Jehova-Gott eine angsteinflößende Fantasie ist.

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Gysi Offline

Atheist


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31.01.2020 09:08
#112 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Tja Gysi, und trotz aller Widersinnigkeit bemühst du stets deine Interpretation des Glaubens und den Versuch, sie "uns religiös Gläubigen" unterzuschieben. Es stimmt schon wie du selbst sagst: Du glaubst, wie ein Unwissender eben glauben muss.

Tja, Snooker, und du glaubst, wie ein religiös Gläubiger unlogisch und falsch glaubt. Besonders wie ein Zeuge Jehovas. Je tiefer er in diesen Glauben verstrickt ist.

Zitat
So zimmerst du dir deine eigene Wirklichkeit, in der Jehova-Gott eine angsteinflößende Fantasie ist.

Meine Ängste, die dieser Gott mir machte, als ich noch an ihn glaubte, sind keine Fantasie! Und dass dieser Fantasie-Gott nach der fantasierten Johannes-Offenbarung die Ungläubigen etwas brachial in den ewigen Tod befördern will (während er andere, die auch seine dümmsten Rechtsanweisungen und Strafandrohungen als göttlich und gut bewerten, mit dem ebenso dummen Bonmot des ewigen Lebens belohnt...) ist nicht einzig nur von mir so interpretiert! Noch kann ich lesen!!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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31.01.2020 13:45
#113 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #112
Tja, Snooker, und du glaubst, wie ein religiös Gläubiger unlogisch und falsch glaubt. Besonders wie ein Zeuge Jehovas. Je tiefer er in diesen Glauben verstrickt ist.
Wobei das jetzt wieder ein Hinweis darauf ist, wie sehr du in deinen Interpretationen verstrickt bist.


Zitat von Gysi im Beitrag #112
Meine Ängste, die dieser Gott mir machte, als ich noch an ihn glaubte, sind keine Fantasie! Und dass dieser Fantasie-Gott nach der fantasierten Johannes-Offenbarung die Ungläubigen etwas brachial in den ewigen Tod befördern will (während er andere, die auch seine dümmsten Rechtsanweisungen und Strafandrohungen als göttlich und gut bewerten, mit dem ebenso dummen Bonmot des ewigen Lebens belohnt...) ist nicht einzig nur von mir so interpretiert! Noch kann ich lesen!!
Natürlich werden deine Ängste in deinem Kopf real. Das hat ja nicht umsonst etwas mit deinen Schlussfolgerungen zu tun. Trotzdem bringt es dich doch nicht weiter, in Diskussionen derartige Fantasien bei deinen Diskussionspartnern zu unterstellen.

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Gysi Offline

Atheist


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31.01.2020 13:54
#114 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Wobei das jetzt wieder ein Hinweis darauf ist, wie sehr du in deinen Interpretationen verstrickt bist.

Ich könnte meine Interpretationen ohne weiteres ändern, wenn sie denn falsch wären. Also kann ich so sehr nicht in sie "verstrickt" sein. Aber du projizierst mal wieder - wie so oft - deine eigenen - logisch unsinnigen - Glaubenszwänge auf mich! Das ist immer wieder der "Schlag", mit dem du dich von ihrer Unerträglichkeit befreien zu können meinst!

Zitat
Natürlich werden deine Ängste in deinem Kopf real.

Sie waren real! Du willst einen Flashback in mir realisieren, dann erst bist du wohl glücklich. Aber das wird dir nicht gelingen, sooft du es auch versuchst.

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Reklov Offline




Beiträge: 5.990

31.01.2020 14:17
#115 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat
Du setzt "chistliche Wahrheit" mit dem Leben Jesus' gleich. Aber du weißt, dass er zu seinen Lebzeiten nicht "Christus" genannt wurde. Diese Ehrenbezeichnung gewann er erst später hinzu.

Gysi,

... es gibt viele Menschen, die erst nach ihrem Tode "geschätzt/geehrt/erkannt" wurden. Jesus bildet da also keine Ausnahme. Wenn ihn die Bibel damit zitiert, er sei das Licht und die Wahrheit, so kann dies jeder auf seine Weise überdenken, abwägen und entsprechend einordnen.

Ist man "fair", so muss man zumindest zugeben, dass seine Worte nicht weniger wiegen, als z.B. atheistische Weltdeutungen und andere spekulative Ansichten zum Sein und Dasein.

Gruß von Reklov

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

31.01.2020 14:21
#116 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #114
Ich könnte meine Interpretationen ohne weiteres ändern, wenn sie denn falsch wären. Also kann ich so sehr nicht in sie "verstrickt" sein.
Ha, dazu müsstest du in erster Linie anerkennen, dass sie falsch sind. Und woher soll das kommen? Gegen die Kritik von "außen" schottest du dich mit der bloßen Behauptung ab: Religiöser Glaube ist unlogisch! Und da du im Gegenzug die Logik als Verteidigerin des Atheismus zu instrumentalisieren versuchst, kann dich von "innen" erst recht keine Kritik erreichen. Wie willst du also herausfinden - geschweige denn anerkennen - dass deine Interpretationen falsch sind?



Zitat von Gysi im Beitrag #114
Aber du projizierst mal wieder - wie so oft - deine eigenen - logisch unsinnigen - Glaubenszwänge auf mich! Das ist immer wieder der "Schlag", mit dem du dich von ihrer Unerträglichkeit befreien zu können meinst!
Die logisch unsinnigen Glaubenszwänge, die du mir unterstellen willst, resultieren aus deinen Interpretationen und Schlussfolgerungen, die dir dein Bild in dir vermittelt. Demnach bist du selbst es, der sich immer wieder mit diesen Unerträglichkeiten schlägt.

Zitat von Gysi im Beitrag #114
Sie waren real! Du willst einen Flashback in mir realisieren, dann erst bist du wohl glücklich. Aber das wird dir nicht gelingen, sooft du es auch versuchst.
Du arbeitest selbst mit aller Macht an der Realisierung deines Flashbacks. Als ob ich das mit ein paar Worten auslösen könnte geschweige denn wollte.

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Reklov Offline




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31.01.2020 14:33
#117 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat
Meine Ängste, die dieser Gott mir machte, als ich noch an ihn glaubte, sind keine Fantasie! Und dass dieser Fantasie-Gott nach der fantasierten Johannes-Offenbarung die Ungläubigen etwas brachial in den ewigen Tod befördern will (während er andere, die auch seine dümmsten Rechtsanweisungen und Strafandrohungen als göttlich und gut bewerten, mit dem ebenso dummen Bonmot des ewigen Lebens belohnt...) ist nicht einzig nur von mir so interpretiert! Noch kann ich lesen!!

Gysi,

... es ist schon erstaunlich, wie viele Leute sich von ihren eingeimpften Kinderängsten, welche durch Eltern, Schule und Kirche "eingetrichtert" wurden, nicht befreien können.
Dass Priesterkasten zu allen Zeiten ihre Schäfchen geistig abhängig sehen, vor allem auch zur Kasse bitten wollten, ist Fakt.

Gott sollte aber völlig anders gedacht werden (können)!
Jesus wandte sich z.B. damals gegen die ehernen jüd. Riten und mosaischen Gesetze. Das trug ihm den Hass der Mächtigen ein.

Heute braucht sich keiner mehr ängstigen, wenn er andere Ansichten zum Gottesthema äußert/veröffentlicht.

Wichtig allein bleibt doch, ein "leichtes" Herz zu besitzen - Mensch zu bleiben.

Dazu ein Bibel-Zitat des "Wanderpredigers":
"In der Welt habt ihr Angst: aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh. 16,33)

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.111

31.01.2020 15:11
#118 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Reklov
Jesus bildet da also keine Ausnahme. Wenn ihn die Bibel damit zitiert, er sei das Licht und die Wahrheit, so kann dies jeder auf seine Weise überdenken, abwägen und entsprechend einordnen.

Du nimmst diese Worte zu wörtlich. Meine ich. Don McLean sang über Boddy Hollys Tod: "The day, as the Music died". Damit meinte er gewiss nicht, dass Buddy die Musik an sich war! Und so ähnlich kannst du das mit den Zitaten über Jesus auch sehen. Du neigst - das weißt du - dazu, diese Person der Weltgeschichte (die dies nach seiner Kreuzigung geworden ist) ins Göttliche zu überhöhen. Was bringt dich dazu? Die Bibelzitate sind das nicht wirklich.

Zitat
Ist man "fair", so muss man zumindest zugeben, dass seine Worte nicht weniger wiegen, als z.B. atheistische Weltdeutungen und andere spekulative Ansichten zum Sein und Dasein.

Auch ich finde einige seiner Zitate richtig gut! Wenn auch für die Praxisanwendung in der Regel zu einfach gestrickt.

Zitat
Gott sollte aber völlig anders gedacht werden (können)!

Kommen wir zu einem alten Problem (der Theodizee): Du setzt ja Gott als einen voraus, der mit den Menscheninteressen identisch ist. Warum?

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Gysi Offline

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31.01.2020 15:15
#119 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Ha, dazu müsstest du in erster Linie anerkennen, dass sie falsch sind.

Ja, sindse aber nicht. Oder soll ich mich anlügen, um meine geistige Flexibilität zu demonstrieren? Ich bin nicht "Schmidtchen Schleicher" ("der mit den elaschtischen Beinen"...); von Nico Haak - der bist doch du!

https://www.youtube.com/watch?v=ZkcPmnyRPEY

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SnookerRI Offline

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31.01.2020 19:37
#120 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #119
Ja, sindse aber nicht. Oder soll ich mich anlügen, um meine geistige Flexibilität zu demonstrieren? Ich bin nicht "Schmidtchen Schleicher" ("der mit den elaschtischen Beinen"...); von Nico Haak - der bist doch du!


Also, wenn du dich anlügen müsstest, um deine geistige Flexibilität zu demonstrieren oder um anzuerkennen, dass deine Interpretationen falsch sind, muss es schon arg weit gekommen sein. Wäre ehrliche Selbstkritik nicht der viel günstigere Weg?

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Gysi Offline

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31.01.2020 20:03
#121  Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Wäre ehrliche Selbstkritik nicht der viel günstigere Weg?

Du versuchst mich also in Sachen Selbstkritik zu belehren - DU???

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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01.02.2020 08:07
#122 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #121
Du versuchst mich also in Sachen Selbstkritik zu belehren - DU???
Nein Du brauchst dazu nicht weiter belehrt werden - wende einfach das, was du von den Gläubigen forderst, bei dir selbst an; das wird dich voran bringen.

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Gysi Offline

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01.02.2020 09:26
#123  Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Du brauchst dazu nicht weiter belehrt werden - wende einfach das, was du von den Gläubigen forderst, bei dir selbst an; das wird dich voran bringen.

Mache ich. Aber du machst das nicht!

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Reklov Offline




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01.02.2020 13:21
#124 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat
Du nimmst diese Worte zu wörtlich. Meine ich.

Gysi,

... ein Licht kann jeder von uns sein, wenn er entsprechend "leuchtet". Ob er aber DAS LICHT ist, bleibt eine andere Frage.

Zitat
Don McLean sang über Boddy Hollys Tod: "The day, as the Music died".

Ich kenne den Song. Nun sind aber Pop-Texte nicht mit Bibelzeilen zu vergleichen. Buddy Holly (er schreibt sich mit u) war der Einstieg für viele damalige Gitarrenanfänger, denn seine einfach gestrickten Lieder enthielten oft nicht mehr als 3 - 4 Akkorde, wie z.B. sein Song PEGGY SUE.
Für Anfänger war es aber eine Riesenfreude, wenn sie dazu ihre Gitarre schlagen und singen konnten. (Ging mir auch so.)

Zitat
Du neigst - das weißt du - dazu, diese Person der Weltgeschichte (die dies nach seiner Kreuzigung geworden ist) ins Göttliche zu überhöhen. Was bringt dich dazu? Die Bibelzitate sind das nicht wirklich.

WIR ALLE sind (meiner Ansicht nach) göttlich, denn wir haben uns ja nicht selbst erschaffen. Solange das Leben, wie auch die Arbeitsweise unseres Gehirns, den Wissenschaftlern ein Rätsel bleibt, ist und bleibt dieser Gedankenboden fruchtbar.
Ich denke, dass wir auch nicht in einem Universum leben, das sich einen "Schmarn" um uns kümmert, wir hier lediglich nur ein kurzes Aufflackern unsres persönlichen Bewusstseins "erleben" dürfen. Dies würde (zumindest aus unserer Sicht) überhaupt keinen Sinn ergeben. Ich glaube aber nicht an Sinn- und Zwecklosigkeit des Daseins. Ansonsten wäre es z.B. völlig egal, ob man sich an Ethik und Moral orientiert. Wozu auch? - Gut und böse wären in dem Fall gleichwertig.

In der Antike (so Historiker) galt das Leben des Einzelnen recht wenig und endete, z.B. nach Ansicht der Griechen, im Hades - einer Schattenwelt, aus der es kein Entrinnen gab. In diese "geistige Dunkelheit" ließ Jesus sein Licht aufleuchten, welches Sklaven und Freien völlig neue Hoffnungen und Perspektiven anbot. Das war seine große Leistung, auch wenn Religionsgründer ihn später vor ihren Werbekarren spannten und für ihre weltlichen Macht-Ziele missbrauchten.

Zitat
Du setzt ja Gott als einen voraus, der mit den Menscheninteressen identisch ist. Warum?

Keinesfalls, denn ich zitierte ja hier schon öfter den Propheten Jesaja: >> Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr <<.

Ein Geschöpf muss also nicht zwangsläufig die Interessen seines Schöpfers verfolgen, besonders dann nicht, wenn dieser ihm einen freien Willen geschenkt hat. Dieser kann dann völlig abweichende Wege einschlagen, sich (wie die Rockband ACDC singt) auch auf den HIGHWAY TO HELL begeben.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


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01.02.2020 13:38
#125 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Reklov
... ein Licht kann jeder von uns sein, wenn er entsprechend "leuchtet". Ob er aber DAS LICHT ist, bleibt eine andere Frage.

Früher hatte ich öfter mal die Lampen an. Mit dem LICHT wird rhetorisch viel herumgebastelt.

Zitat
Buddy Holly (er schreibt sich mit u)

Ups! Sorry, Buddy.

Zitat
WIR ALLE sind (meiner Ansicht nach) göttlich, denn wir haben uns ja nicht selbst erschaffen.

Göttlich? Das ist ja tierisch geil!

Zitat
Solange das Leben, wie auch die Arbeitsweise unseres Gehirns, den Wissenschaftlern ein Rätsel bleibt, ist und bleibt dieser Gedankenboden fruchtbar.

Sehe ich nicht so. Sie ist doch immer weniger "ein Rätsel". Du hast doch nur Angst davor, dass dir dieser Gott entfleucht.

Zitat
Ich glaube aber nicht an Sinn- und Zwecklosigkeit des Daseins. Ansonsten wäre es z.B. völlig egal, ob man sich an Ethik und Moral orientiert. Wozu auch? - Gut und böse wären in dem Fall gleichwertig.

Ich LIEBE mein sinnlos in die Welt hineingeworfenes Leben! Mein Leben selbst - inklusive meiner Person und aller Menschen die ich wertschätze und liebe - stiftet mir seine Sinnhaftigkeit! Die Liebe stiftet. Meine Neugier, der Hunger, der Durst. Nicht "Gott" was soll den das?

Zitat
Dieser kann dann völlig abweichende Wege einschlagen, sich (wie die Rockband ACDC singt) auch auf den HIGHWAY TO HELL begeben.

Das ist auch nicht die richtige Richtung - is' mir zu warm da unten.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

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Wahrheit »»
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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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