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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

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Dieses Thema hat 190 Antworten
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 Christentum
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.097

07.02.2020 17:31
#176 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Reklov
... meine Lebenspraxis gab dem Negativen wenig Platz, deswegen litt/leide ich auch nicht unter "Verstopfung". Es soll aber auch Leute geben, die sich nur im Schmerz und im Jammern "wohl" fühlen.

Du musst eine Lebenspraxis nicht gleich abfällig konnotieren, weil sie anders war (und ist) als deine.

Zitat
Nicht jedes Gefühl darf ausgelebt, sondern sollte besser schon a priori "durchschaut" werden.

Auf jeden Fall ist das besser, als sie komplett zu verdrängen! Aber ich möchte mal wissen, welches Gefühl du unausgelebt lassen kannst (und sollst), das du bewusstseinstechnisch schon kennst! Kannst du mir ein Beispiel dazu nennen?

Zitat
Gerade unkontrollierte Gefühlswallungen können bitterste Enttäuschungen mit sich bringen.

Klar! Gefühle sozial verträglich zu steuern, muss auch gelernt sein.

Zitat
Lässt man sich aber schon vorher nicht "täuschen", wird man auch nicht "enttäuscht". (...) Ich muss also nicht erst leiden, um zu verstehen.

Manchmal ist es besser, Leiden zu erfahren, als sie auszusparen... Gehört doch zu Leben dazu, oder?

Zitat
Buddha empfahl mit seinen Worten: "Wenn Du einem niedrig gesinnten Menschen begegnest, gehe einfach weiter."

Dann muss man aber - bei falscher Einschätzung seines eigenen Standes - aufpassen, dass man nicht sehr einsam bleibt...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

08.02.2020 14:08
#177 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #174
@SnookerRI Ach? Dann bist also Du derjenige, der sich in Realia wähnt und Gysi ins Irrealia verortet...?


Nein und das aus zwei Gründen:

1) Es ist offensichtlich, dass beide Weltanschauungssysteme nicht gleichermaßen real sein können. Daher kann man in Diskussionen voraussetzen, dass die jeweils gegensätzliche Ansicht als nicht real betrachtet wird. Das kann man im Dialog im Sinne eines Vorwurfs verwenden, so wie Gysi es macht, denn die Begriffe "Realia" und "Irrealia" entstammen (hier als User im Forum) seinem Sprachkosmos. Ich hingegen versuche diese offensichtliche Unvereinbarkeit der beiden Weltanschauungssysteme als Grundlage für den Dialog zu verwenden, und nicht als Vorwurf innerhalb des Dialogs. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich den Gedanken, den Gysi vermitteln möchte, nicht aufgreife und innerhalb der Diskussion auch anwenden könnte.

2) [Folgt aus 1)] Es ist für mich unerheblich, ob oder wer meint, sich mit seinen Ansichten im "Realia" zu befinden und wer nicht. Ich selbst sehe mich auf den Weg zum "Realia", um mal bei Gysi´s Begriffswelten zu bleiben und ich stehe mit ziemlicher Sicherheit noch am Anfang. Ich schätze, dass zum "Realia" weit mehr als nur die Erkenntnis über Gott gehört [Vgl Spr.9:10]. Von daher bleibe ich auch ziemlich gelassen, wenn Gysi darauf besteht schon längst im "Realia" angekommen zu sein, während er mich im "Irrealia" verhaftet sieht.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.097

08.02.2020 15:43
#178  Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Ich schätze, dass zum "Realia" weit mehr als nur die Erkenntnis über Gott gehört [Vgl Spr.9:10]. Von daher bleibe ich auch ziemlich gelassen, wenn Gysi darauf besteht schon längst im "Realia" angekommen zu sein, während er mich im "Irrealia" verhaftet sieht.

Schön, mit jedem passenden, meist unpassenden, Bibelspruch seine Hoffnung noch derart aufputschen zu können. Die Technik funktioniert. Die Religion (die Prophezeiung) löst nichts ein! Aber solange man sich mit der Hoffnung trotzdem noch besoffen machen kann...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

08.02.2020 21:23
#179 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #178
Schön, mit jedem passenden, meist unpassenden, Bibelspruch seine Hoffnung noch derart aufputschen zu können. Die Technik funktioniert. Die Religion (die Prophezeiung) löst nichts ein! Aber solange man sich mit der Hoffnung trotzdem noch besoffen machen kann...
Das mag vielleicht deine Ansicht bezüglich der Hoffnung und Religion sein, doch das ist kein Grund sie auf mich oder einen anderen Gläubigen projizieren zu müssen. Im Gegensatz zu deiner Ansicht hat Hoffnung meiner Meinung nach nichts mit den Einschränkungen zu tun, die durch "Besoffenheit" ausgelöst werden; die einen denk-und handlungsunfähig machen, sondern damit, das Reale als etwas Gutes zu erwarten.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.097

09.02.2020 09:50
#180  Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
das Reale als etwas Gutes zu erwarten.

...sagt der Fachmann für das Gute und die Realität.

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SnookerRI Offline

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09.02.2020 10:33
#181 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #180

Zitat von Snooker
das Reale als etwas Gutes zu erwarten.
...sagt der Fachmann für das Gute und die Realität.


Hast du dem Thema auch noch etwas Sachliches hinzuzufügen?

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.097

09.02.2020 10:42
#182  Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Hast du dem Thema auch noch etwas Sachliches hinzuzufügen?

Soll ich schweigen? Du redest wirklich von Dingen, von denen du nichts weißt.

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SnookerRI Offline

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09.02.2020 10:50
#183 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #182
Soll ich schweigen? Du redest wirklich von Dingen, von denen du nichts weißt.
Warum versuchst du dich dann noch im Dialog? Betrachtest du dich als jemand, der über die Dinge etwas oder vielleicht sogar alles weiß? Willst du mich in deiner Überheblichkeit "belehren", so wie Miranda dich belehren will? Was bringt dir denn der Dialog, wenn du mir unterstellst, von den Dingen nichts zu wissen, sobald ich deine Meinung nicht teile?

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Gysi Offline

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09.02.2020 11:04
#184  Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
Betrachtest du dich als jemand, der über die Dinge etwas oder vielleicht sogar alles weiß?

Etwas weiß ich schon...

Zitat
Willst du mich in deiner Überheblichkeit "belehren",

Ich bin nicht überheblich. Jedenfalls erhebe ich mich nicht dermaßen über die Realitäten, wie du das offenbar tust in deiner Hoffnung auf das Gutsein in Ewigkeit - egal, wie verkitscht es auch daherkommt.

Zitat
Was bringt dir denn der Dialog, wenn du mir unterstellst, von den Dingen nichts zu wissen, sobald ich deine Meinung nicht teile?

Von Recht und Realprognosen weißt du wirklich nichts, wenn deine Zeugen-Jehova-Ideologie dazwischenpflügt. Dann gibst du alles Wissen und alle Logik auf.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

09.02.2020 12:44
#185 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #184
Etwas weiß ich schon...
Und ich weiß nichts, solange ich nicht auf deine Sicht der Dinge einlenke, nicht wahr? So kannst du dich mir auch weiterhin überlegen fühlen.


Zitat von Gysi im Beitrag #184
Ich bin nicht überheblich. Jedenfalls erhebe ich mich nicht dermaßen über die Realitäten, wie du das offenbar tust in deiner Hoffnung auf das Gutsein in Ewigkeit - egal, wie verkitscht es auch daherkommt.
Diese Wertung entspricht natürlich dem, was deine Interpretationen und Deutungen gemäß dem Bild in dir zulassen können. Und damit schließt sich der Kreis, in welchem du deine eigenen Realitäten entwickelst und lebst.


Zitat von Gysi im Beitrag #184
Von Recht und Realprognosen weißt du wirklich nichts, wenn deine Zeugen-Jehova-Ideologie dazwischenpflügt. Dann gibst du alles Wissen und alle Logik auf.
Als Schutzautomatik gegenüber anderslautenden Meinungen mag eine solche Haltung sicherlich ihre zweckmäßigen Dienste leisten. Ist doch ganz praktisch: Durch die Abwertung meiner Person als jemand, der alles Wissen und alle Logik aufgibt, brauchst du dich inhaltlich gar nicht mit Argumenten zu beschäftigen, die dir nicht gefallen.

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Gysi Offline

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09.02.2020 12:59
#186 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
brauchst du dich inhaltlich gar nicht mit Argumenten zu beschäftigen, die dir nicht gefallen.

Zeugen-Jehova-Exegesen sind keine Argumente. Das sind Statements, die der Argumente bedürfen!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

09.02.2020 13:06
#187 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #186
Zeugen-Jehova-Exegesen sind keine Argumente. Das sind Statements, die der Argumente bedürfen!
Ich habe von Argumenten gesprochen, nicht von "Zeugen-Jehova-Exegesen" Dass du sie nicht als Argumente wahrnehmen willst, ist ein logischer Schluss deiner Abwertungs-Automatik und in diesem Sinne auch nichts Neues.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.097

09.02.2020 13:13
#188  Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Snooker
ist ein logischer Schluss deiner Abwertungs-Automatik und in diesem Sinne auch nichts Neues.

Ich habe keine "Abwertungsautomatik". Das ist schon wieder einer deiner Vorurteile, an die du so gerne festklebst. Und "was Neues" habe ich in der Tat nicht zu vermitteln. Aber ich gebe auch nicht das auf, was wahr und richtig ist! Du hingegen gibst deinen von Zeugen Jehovas wüst zusammengeflickten Königsreichdummsinn nicht auf...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

09.02.2020 13:21
#189 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #188

Zitat von Snooker
ist ein logischer Schluss deiner Abwertungs-Automatik und in diesem Sinne auch nichts Neues.
Ich habe keine "Abwertungsautomatik". Das ist schon wieder einer deiner Vorurteile, an die du so gerne festklebst. Und "was Neues" habe ich in der Tat nicht zu vermitteln. Aber ich gebe auch nicht das auf, was wahr und richtig ist! Du hingegen gibst deinen von Zeugen Jehovas wüst zusammengeflickten Königsreichdummsinn nicht auf...

Abwertungsautomatik ...Q.e.d. Fassen wir zusammen: Ich habe also Vorurteile, klebe daran fest und gebe den zusammengeflickten Königsreichdummsinn nicht auf. Wer hier tatsächlich an was festklebt, ist offensichtlich, lieber Gysi!

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Reklov Offline




Beiträge: 5.976

09.02.2020 13:22
#190 RE: Gott und die Soziologie Antworten

Zitat
Aber ich möchte mal wissen, welches Gefühl du unausgelebt lassen kannst (und sollst), das du bewusstseinstechnisch schon kennst! Kannst du mir ein Beispiel dazu nennen?

Gysi,

... ich kann Dir sogar 3 Beispiele nennen.

1.) Als junger Mann war ich immer wieder von Rauchern umringt, denn Qualmen galt damals als sehr "schick", genauso, wie das stundenlange hautschädigende Bräunen am Strand oder im Freibad.
Beides lerne ich auch kurz kennen, lehnte dann aber beides schnell ab und "schonte" mich auf diese Weise - bis heute.
Erst viele Jahre später begannen Hautärzte im TV und in Zeitungen zu mahnen, täglich nie mehr als 20 Min. in der Sonne zu liegen.

2.) Romantik und alles damit Verbundene lernte ich zwar ausgiebig kennen und zu genießen, achtete aber darauf, dass ich mich dabei nicht selbst "verlor".

3.) Das christliche Dogma wurde mir zwar als Kind vermittelt, aber spätere Vertiefungen in die Welt des Denkens lehrten mich, dass man den Ur-Grund des Seins nicht vom Dasein ableiten kann. Folglich ordnete ich z.B. die Bibelzeilen ein, welche "erfunden" wurden, um die Masse in Angst und Abhängigkeit zu bringen.

Mir wurde klar: Alles Weltsein, von dem wir wissen, ist Ausgelegtsein durch den Menschen. Aber ein gleichsam zugrunde liegender Text ist nicht zu finden. Immer ist nur Auslegung ohne ein Ausgelegtes.

So ist z.B. das Leben ein Forschungsgegenstand, greift aber ständig über alle Erkennbarkeit hinaus.

Zitat
Manchmal ist es besser, Leiden zu erfahren, als sie auszusparen... Gehört doch zu Leben dazu, oder?

Der Weise spart sie aus, denn es genügt ja bereits, an Mitmenschen zu erkennen, zu beobachten, welch zerstörerische Kräfte z.B. Alkohol, Nikotin. Liebeskummer, Spielsucht, Geldgier, Stress, Arbeitswut etc. in sich bergen.

Zitat
Dann muss man aber - bei falscher Einschätzung seines eigenen Standes - aufpassen, dass man nicht sehr einsam bleibt...

Zunächst ist das Alleinsein nicht mir Einsamkeit zu verwechseln. Ist man allein, kann man die Dinge in sich entwickeln, die nun mal ungestörte Anstrengungen abfordern. Ich habe als Heranwachsender unzählige Stunden alleine in meinem Zimmer am Instrument (Gitarre) und beim Kultivieren meiner damals begonnenen Malerei verbracht.
Der Anruf meiner damaligen Freundin, verbunden mit der Bitte, mit ihr im Park spazieren zu gehen, ließ mich dann aber wieder auf eine andere Ebene zurückkommen.
Heute spiele ich in einer Band mit sechs sympathischen "Gleichgesinnten". Wir gehen uns aber nicht auf den Keks, sondern halten zeitlichen Abstand. Bis heute genieße und suche ich meine Momente des Alleinseins, denn dann übe/spiele ich zu backing tracks, lese od. male. - Meine Familie bringt dafür Verständnis auf.

Zur Zeit lese ich u.a. das Buch des TOTO-Gitarristen, Steve Lukather. Hochinteressant, was dieser bekannte und erfolgreiche Musiker, der auch auf unzähligen anderen Musik-Produktionen seine Solos ablieferte, so alles erlebt hat. Auch bei ihm bewahrheitete sich die alte Volksweisheit: "Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will."

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.097

09.02.2020 13:36
#191 Gott und die Soziologie Antworten

Zitat von Reklov
1.) Als junger Mann war ich immer wieder von Rauchern umringt, denn Qualmen galt damals als sehr "schick", genauso, wie das stundenlange hautschädigende Bräunen am Strand oder im Freibad.
Beides lerne ich auch kurz kennen, lehnte dann aber beides schnell ab und "schonte" mich auf diese Weise - bis heute.
Erst viele Jahre später begannen Hautärzte im TV und in Zeitungen zu mahnen, täglich nie mehr als 20 Min. in der Sonne zu liegen.

2.) Romantik und alles damit Verbundene lernte ich zwar ausgiebig kennen und zu genießen, achtete aber darauf, dass ich mich dabei nicht selbst "verlor".

3.) Das christliche Dogma wurde mir zwar als Kind vermittelt, aber spätere Vertiefungen in die Welt des Denkens lehrten mich, dass man den Ur-Grund des Seins nicht vom Dasein ableiten kann. Folglich ordnete ich z.B. die Bibelzeilen ein, welche "erfunden" wurden, um die Masse in Angst und Abhängigkeit zu bringen.

Hat doch alles nichts mit dem Verzicht auf dem vollen Erleben ERLEBTER Gefühle zu tun. Dem Aufheben von Verdrängung! Auf Nikotin zu verzichten ist doch kein Gefühlsverlust... Erzeugt man dadurch ein "Gefühl" innerer Leere? Wohl eher das Gegenteil. Ich meine doch was ganz anderes: Ausgeblendete Kindheitssequenzen. Vielleicht habe ich das unter dem Thread "Gott und die Gefühle" verständlicher angeschnitten. Und was das alles in einem RELIGIONSFORUM zu suchen hat...

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