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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 69 Antworten
und wurde 1.073 mal aufgerufen
 Christentum
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.883

08.02.2020 18:21
Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Reklov
... meine Lebenspraxis gab dem Negativen wenig Platz, deswegen litt/leide ich auch nicht unter "Verstopfung". Es soll aber auch Leute geben, die sich nur im Schmerz und im Jammern "wohl" fühlen.

Ich rede von VERDRÄNGUNG. Verdrängung ist seelische Verstopfung. Wer Negatives verdrängt, ist nicht gut beraten, Negativem keinen Platz zu geben! Ich kenne diesen Reflex (von anderen), der einsetzt, um sich keine Probleme zu machen. Aber dieser Reflex behält eben die Probleme! Von dieser "Therapieresistenz" sind viele betroffen - was für Gründe dafür auch immer vorliegen => Angst vor Geringschätzung, Vorurteile gegen "Seelenklempner" usf. Wer sich anhaltend zur Heiterkeit zwingt, radiert seinen Schmerz nicht aus. Er VERDRÄNGT ihn eben nur. Und macht ihn stumpf. Das Gefühl der LEERE bestimmt dann dieses Nichtfühlen!

Und in diese Leere kann die Religion, der Gottglaube stoßen mit seinem Hoffnungsangebot fürs Jenseits, für die Ewigkeit! Bezahlt werden muss diese Hoffnung mit Ausharren und Glauben - egal wie unsinnig der Glaube auch sein mag. Für dieses Angebot sind viele anfällig, die an dieser Lebensleere leiden! Nicht umsonst werden die Priester und Pastöre ja auch "Seelsorger" genannt... Dass gerade die seelisch Instabilen, Verzagten und am eigenen Leben Verzweifelten von diesen Missionaren gezielt angesprochen, weil leichter für sie einzufangen sind, ist ja allgemein bekannt...

Aber jeder Betroffene darf prüfen, ob ein religiöser "Seelsorger" tatsächlich für deine Seele sorgt, wenn diese Sorge nur die Glaubenstreue betrifft, die dir angeblich das ewige Leben bescheren soll...

Neenee - lasst es euch von einem sagen, der es weiß: Keine Religion, kein Gott kann deine Seele von der VERDRÄNGUNG heilen, sie fördert sie im Gegenteil sogar! Du musst dich deinem Leben stellen, du musst herausfinden, wie es war und dich machte - statt in Gottesobhut und ins ewige Jenseits zu flüchten... Das ist nur eine Flucht aus dem verdrängten LEBEN in die Neurose eines widersinnigen Glaubens!

Wie sagte schon Sigmund Freud? => "Gottglaube ist eine Kollektivneurose!"
Lasst euch nicht von den Menschenfischern einfangen! Die Hilfe liegt nicht bei Gott, helfen können euch nur Menschen ohne falschen Absichten, und sie liegt (letztendlich) bei euch, in euch selbst!

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Miranda Offline




Beiträge: 206

09.02.2020 14:39
#2 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat
Gott und die Gefühle


Wieso sprichst du eigentlich von Gott ? (ich hab gemeint du wärst Atheist!)

Beschwerde über den Forumsanbieter Xobor

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.254

09.02.2020 17:11
#3 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #1

Und in diese Leere kann die Religion, der Gottglaube stoßen mit seinem Hoffnungsangebot fürs Jenseits, für die Ewigkeit! Bezahlt werden muss diese Hoffnung mit Ausharren und Glauben - egal wie unsinnig der Glaube auch sein mag. Für dieses Angebot sind viele anfällig, die an dieser Lebensleere leiden! Nicht umsonst werden die Priester und Pastöre ja auch "Seelsorger" genannt... Dass gerade die seelisch Instabilen, Verzagten und am eigenen Leben Verzweifelten von diesen Missionaren gezielt angesprochen, weil leichter für sie einzufangen sind, ist ja allgemein bekannt...
Hiermit beschreibst du deine Erfahrungen mit Gottglauben und seine Wirkung auf die Gesellschaft. Du verwendest Religion und Gottglauben als Begrifflichkeiten gemäß deiner persönlichen Wahrnehmung. Wärst du bereit, in etwas zu investieren ohne dir die Sicherheit zu erarbeiten, dass dieses Investment real, gesichert und ausreichend begründet - also sinnvoll - ist? Wahrscheinlich nicht. Doch warum unterstellst du genau das deinen gläubigen Mitmenschen? Welche Gefühle musst du in dir verdrängt haben, damit in diese Leere eine solche Ansicht Fuß fassen konnte? Offensichtlich fällt es dir schwer, sich vorzustellen, dass der Glaube an Gott und die Hoffnung, die damit in Verbindung steht, gerade auch im Diesseits lebendig und tatkräftig ist.


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.883

09.02.2020 17:12
#4  Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Miranda
Wieso sprichst du eigentlich von Gott ? (ich hab gemeint du wärst Atheist!)

Weil Gott und die Religionen die Generalthemen dieses Forums sind!

Wie kann ein Atheist ein "Religionsforum" eröffnen?, wurde ich immer wieder gefragt. Weil auch ein Atheist Religionen, Gott und Götter thematisieren kann.

Meine Quintessenz aus dem Eingangsbeitrag #1 da oben: Lauf nicht in Richtung Gott, weg von dir! Verkehre deine Laufrichtung und finde dich selbst!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.254

09.02.2020 17:18
#5 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #4
Weil Gott und die Religionen die Generalthemen dieses Forums sind! Wie kann ein Atheist ein "Religionsforum" eröffnen?, wurde ich immer wieder gefragt. Weil auch ein Atheist Religionen, Gott und Götter thematisieren kann.
Und das machen Atheisten auf ihre ganz eigene Art und Weise, was immer wieder genug Stoff für interessante Dialoge bietet.


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.883

09.02.2020 17:33
#6  Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Snooker
Wahrnehmung. Wärst du bereit, in etwas zu investieren ohne dir die Sicherheit zu erarbeiten, dass dieses Investment real, gesichert und ausreichend begründet - also sinnvoll - ist? Wahrscheinlich nicht.

Ich bin es nicht. Und darum bin ich mit 25 auch aus der ev. Kirche ausgetreten. Und in keine andre Glaubensgemeinschaft eingetreten. Ich habe erfahren, dass Gottglaube mir nicht half, mich von meinem Leergefühl damals zu befreien. Gott half mir nicht. Aber ich fühlte mich "voll", als alle meine Realitäten IN MIR nach und nach hochploppten. Und schon gleich klappte auf der anderen Seite mein mir anerzogenes Gottesbild weg ins Nirwana, in die Irrealität! Ich wurde realitätssüchtig. Mit Irrealitäten räumte ich auf der einen wie auf der anderen Seite auf.

Nach meiner Lebenserfahrung sind Gott und die Religionen äußere Fehlorientierungen.
Sie zementierten meine Verdrängung, die eine innere Fehlorientierung war!

Und dann las ich irgendwann den "Urschrei" von Arthur Janov. Der Zentralbegriff seiner Rhetorik war das Wort REAL! Dieses Wort hatte mich GEFLASHT, wie mich kaum was in meinem Leben flashte! Warum? Weil ich irreal war! Ja, die Realität war und ist mein Ziel und mein Paradies! Weil im Verhältnis zu dieser Realität die Irrealität die Hölle ist!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.254

09.02.2020 19:23
#7 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #6
Ich bin es nicht. Und darum bin ich mit 25 auch aus der ev. Kirche ausgetreten. Und in keine andre Glaubensgemeinschaft eingetreten. Ich habe erfahren, dass Gottglaube mir nicht half, mich von meinem Leergefühl damals zu befreien. Gott half mir nicht. Aber ich fühlte mich "voll", als alle meine Realitäten IN MIR nach und nach hochploppten. Und schon gleich klappte auf der anderen Seite mein mir anerzogenes Gottesbild weg ins Nirwana, in die Irrealität! Ich wurde realitätssüchtig. Mit Irrealitäten räumte ich auf der einen wie auf der anderen Seite auf.
Offensichtlich ist Gottglaube also nicht dazu geeignet, ein wie auch immer geartetes und verursachtes Leergefühl zu füllen, oder jemanden daraus zu befreien. Es ist kein Wunder, dass dein dir anerzogenes Gottesbild ins Nirvana wegkippte: Du hattest es nicht verinnerlichen können, weil es diesem Gottesbild an Realität mangelte. Das erklärt warum du Gott und die Religionen, so wahrnimmst, wie du es beschreibst:

Zitat von Gysi im Beitrag #6
Nach meiner Lebenserfahrung sind Gott und die Religionen äußere Fehlorientierungen.
Sie zementierten meine Verdrängung, die eine innere Fehlorientierung war!


Solche Erfahrungen beschreiben, was du persönlich erlebt und wahrgenommen hast und bilden die Grundlage (dein Bild in dir) für deine Interpretationen und Deutungen. Sie sind aber keineswegs vorbehaltlos auf gläubige Menschen übertragbar, so als müssten sie deine subjektive Wahrnehmung übernehmen und die gleichen Schlussfolgerungen ziehen.

Zitat von Gysi im Beitrag #6
Und dann las ich irgendwann den "Urschrei" von Arthur Janov. Der Zentralbegriff seiner Rhetorik war das Wort REAL! Dieses Wort hatte mich GEFLASHT, wie mich kaum was in meinem Leben flashte! Warum? Weil ich irreal war! Ja, die Realität war und ist mein Ziel und mein Paradies! Weil im Verhältnis zu dieser Realität die Irrealität die Hölle ist!
Dem stimme ich zu.


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.883

10.02.2020 09:40
#8  Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Snooker
Solche Erfahrungen beschreiben, was du persönlich erlebt und wahrgenommen hast und bilden die Grundlage (dein Bild in dir) für deine Interpretationen und Deutungen. Sie sind aber keineswegs vorbehaltlos auf gläubige Menschen übertragbar, so als müssten sie deine subjektive Wahrnehmung übernehmen und die gleichen Schlussfolgerungen ziehen.

Nur Kindern und seelisch Labilen kann man Angst vor einem Gott einimpfen. Und wer beides ist - Kind und labil - ist für diesen Missbrauch besonders empfänglich. Ich habe euch nun erzählt, wie ich zu meinem Glauben gekommen bin und was der mir tat (und nicht tat - nämlich mir helfen...). Und ich habe erzählt, wie ich von ihm weggekommen bin (und was das mir tat - nämlich sehr helfen!).

Du kannst mit meiner Schilderung anfangen was du willst. Natürlich siehst du mich - wie immer - subjektiv dominiert und verengt. Also irreal... Das ist deine "Deutung" meiner Hinwendung zu der wirklichen Wahrnehmung meiner Person und der Umwelt (inklusive Gott und der Religion!), wie sie mir wirklich ankommt! Und dass diese damals neugewonnene Haltung auch tatsächlich WIRKLICH ist, äußert sich in dem Umstand, dass sie schon seit Jahrzehnten STABIL geblieben ist. Weil ich mit GUT fühle, hier, wo ich bin! Warum fühle ich mich gut? Weil meine biologisch angelegten Instrumente der Gefühle, des Verstandes und meiner Intuition mir sagen, dass ich mich richtig gesteuert habe !

Zitat
Dem stimme ich zu.

Theodor Adorno behauptete, dass es "kein richtiges Leben im falschen" gibt. Er meinte damit, dass es in einer Gesellschaft entfremdender Produktionsverhältnisse (also im Kapitalismus) auch kein "echtes" privates Leben geben kann.

Das bedeutet, auf dich umgemünzt, dass es im Hier und Heute, also zeitlich vor Gottes Königreich, auch für dich (und uns alle) kein "echtes" Leben gibt. Das gibt es erst für Zeugen Jehovas im Köngreich. Stimmst du dem ebenso zu?

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Reklov Offline




Beiträge: 5.755

10.02.2020 12:19
#9 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat
Wie sagte schon Sigmund Freud? => "Gottglaube ist eine Kollektivneurose!"
Lasst euch nicht von den Menschenfischern einfangen! Die Hilfe liegt nicht bei Gott, helfen können euch nur Menschen ohne falschen Absichten, und sie liegt (letztendlich) bei euch, in euch selbst!

Gysi,

... S.Freud war von seinen speziellen Neurosen (Erotik und Sex) auf seine Weise "gefangen" und auch nicht ganz frei von Verdrängungen, was man z.B. daran festmachen könnte, dass er mit seinem langjährigen Freund und Berufskollegen, C.G.Jung, brach, - nur weil dieser ein völlig anderes "Weltbild" in sich trug, dieses auch äußerte, vertrat und lebte.

Jesus bezeichnete sich (laut Bibel) auch als "Menschenfischer". - Ich würde ihn aber nicht in die Reihe derer einordnen wollen, welche sich an ihren "Schäfchen" bereichern. Im Gegensatz zu Freud konnte er seinen Zeitgenossen z.B. die wichtige Seelenregung der HOFFNUNG vermitteln und ihnen die Augen für selbstlose Liebe öffnen, welche gibt, aber nichts erwartet.
Dass aber solch eine Vorgabe von anderen "Geschäftemachern" geschickt ausgenützt wurde/wird, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.883

10.02.2020 12:36
#10  Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Reklov
... S.Freud war von seinen speziellen Neurosen (Erotik und Sex) auf seine Weise "gefangen"

Der Ödipus-Komplex, der Penis-Neid - ich weiß, ich weiß!
Du hältst dich gerne an seinen Dummheiten auf. Ja, warum denn nur? Aber seine kritische Beurteilug der Religionen und des Gottglaubens ist dafür treffend!

Zitat
und auch nicht ganz frei von Verdrängungen, was man z.B. daran festmachen könnte, dass er mit seinem langjährigen Freund und Berufskollegen, C.G.Jung, brach, - nur weil dieser ein völlig anderes "Weltbild" in sich trug, dieses auch äußerte, vertrat und lebte.

Was hat denn das mit Verdrängung zu tun??

Zitat
Im Gegensatz zu Freud konnte er seinen Zeitgenossen z.B. die wichtige Seelenregung der HOFFNUNG vermitteln und ihnen die Augen für selbstlose Liebe öffnen, welche gibt, aber nichts erwartet.

Du verkennst Freud negativ, und du verkennst Jesus positiv. Wie immer.

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Reklov Offline




Beiträge: 5.755

10.02.2020 12:36
#11 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat
Meine Quintessenz aus dem Eingangsbeitrag #1 da oben: Lauf nicht in Richtung Gott, weg von dir! Verkehre deine Laufrichtung und finde dich selbst!

Gysi,

... gegen Deine Quintessenz kann jeder leicht die seine setzen: Wer ehrlich und gesammelt in sich hinein horcht, bei sich bleibt, nicht von sich weglaäuft, der stößt zumindest auf das Gottesthema. Wenn er nicht völlig unachtsam ist, so weiß er zumindest, dass er sich nicht selbst "geschaffen" hat, demzufolge einer "unbekannten Quelle" entspringt, die im menschlichen Sprachgebrauch nun mal mit dem Wort "Gott" beleg ist.

Dieser Begriff hatte viel auszuhalten: Kriege, Rechthabenwollen, Missbrauch etc., was man dem Begriff selbst aber nicht anlasten kann/sollte. Wer sich auf "den Weg zu sich selbst" macht, kommt früher oder später die komplizierte "Landkarte" zu sehen, deren Wege "zur Quelle" zwar oft betreten, aber von keinem je zu Ende gegangen werden konnten/können.

Wer sich selbst findet/erkennt, dechiffriert zwangsläufig auch die verschlüsselte Bedeutung des Wortes "Gott".
Auf meinem Lebensweg konnte ich oft erfahren: >> Hilf dir selber, dann hilft dir Gott. << Klar - wie sollte es auch anders sein? - Will man etwas anfangen/bewegen, muss man zumindest seinen Hintern vom Sofa erheben, also aktiv werden.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.883

10.02.2020 12:51
#12  Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Reklov
Wenn er nicht völlig unachtsam ist, so weiß er zumindest, dass er sich nicht selbst "geschaffen" hat, demzufolge einer "unbekannten Quelle" entspringt, die im menschlichen Sprachgebrauch nun mal mit dem Wort "Gott" beleg ist.

Nach deiner Sprachregelung! Nicht nach der der Mehrheit!

Zitat
Wer sich selbst findet/erkennt, dechiffriert zwangsläufig auch die verschlüsselte Bedeutung des Wortes "Gott".

Und wie hast du das Wort Gott dechiffriert? Weiß ich ja gar nichts von, dass du das getan hast.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.254

10.02.2020 17:26
#13 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #8
Nur Kindern und seelisch Labilen kann man Angst vor einem Gott einimpfen. Und wer beides ist - Kind und labil - ist für diesen Missbrauch besonders empfänglich. Ich habe euch nun erzählt, wie ich zu meinem Glauben gekommen bin und was der mir tat (und nicht tat - nämlich mir helfen...). Und ich habe erzählt, wie ich von ihm weggekommen bin (und was das mir tat - nämlich sehr helfen!).
Ganz genau, Gysi! Du hast deine Erfahrungen geschildert. Nicht mehr und nicht weniger. Andere Menschen mögen da ganz andere Erfahrungen machen.

Zitat von Gysi im Beitrag #8
Du kannst mit meiner Schilderung anfangen was du willst. Natürlich siehst du mich - wie immer - subjektiv dominiert und verengt. Also irreal...
Du weißt genau, dass ich das nicht so sehe. Warum unterstellst du mir das schon wieder? Von einer logischen Begründung mal ganz zu schweigen... Wenn du - und ich hoffe davon ausgehen zu können - das, was du hier beschreibst, auch wirklich so meinst, dann bist du authentisch, also das genaue Gegenteil von dem, was du mir mal wieder zu unterstellen versuchst.


Zitat von Gysi im Beitrag #8
Das ist deine "Deutung" meiner Hinwendung zu der wirklichen Wahrnehmung meiner Person und der Umwelt (inklusive Gott und der Religion!), wie sie mir wirklich ankommt! Und dass diese damals neugewonnene Haltung auch tatsächlich WIRKLICH ist, äußert sich in dem Umstand, dass sie schon seit Jahrzehnten STABIL geblieben ist. Weil ich mit GUT fühle, hier, wo ich bin! Warum fühle ich mich gut? Weil meine biologisch angelegten Instrumente der Gefühle, des Verstandes und meiner Intuition mir sagen, dass ich mich richtig gesteuert habe !
Das freut mich für dich. Sich gut zu fühlen, stabil sein bzw. bleiben, die eigene Person wirklich wahrzunehmen, sich aktiv im Leben zu betätigen und damit auch produktiven Einfluss auf seine Mitmenschen zu haben ist sicherlich ein vernünftiges Ziel von Erziehung. Ich persönlich erreiche all das durch meinen Glauben an Gott.


Zitat von Gysi im Beitrag #8
Theodor Adorno behauptete, dass es "kein richtiges Leben im falschen" gibt. Er meinte damit, dass es in einer Gesellschaft entfremdender Produktionsverhältnisse (also im Kapitalismus) auch kein "echtes" privates Leben geben kann.

Das bedeutet, auf dich umgemünzt, dass es im Hier und Heute, also zeitlich vor Gottes Königreich, auch für dich (und uns alle) kein "echtes" Leben gibt. Das gibt es erst für Zeugen Jehovas im Köngreich. Stimmst du dem ebenso zu?
Nein. Zwar ist das Leben im Hier und Heute zeitlich und qualitativ begrenzt (ca. 70-90 Jahre); das ist im Vergleich zu einer zeitlich unbegrenzten Existenz schon bedeutsam. Daraus folgt aber nicht, dass man dieses Leben nicht sinnvoll gestalten könnte. Es ist eine angenehme und willkommene Herausforderung, das Beste aus seinem "echten" Leben im Hier und Jetzt zu machen.

Wenn du meine Beiträge lesen würdest, hättest du deine "Ummünzung" auf mich entsprechend realitätsorientiert formulieren können.


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Gysi Offline

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10.02.2020 17:55
#14 Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Snooker
Ganz genau, Gysi! Du hast deine Erfahrungen geschildert. Nicht mehr und nicht weniger. Andere Menschen mögen da ganz andere Erfahrungen machen.

Natürlich. Du hast deine anderen Argumente für Gott, Jehova und deine Religion. Und deine Unterwürfigkeit. Deine höhnische Geichgültigkeit gegen Missionierungsopfer. Aber auch mit den Erfahrungen anderer kann man möglicherweise was für sich und sein Leben anfangen. Man kann es aber auch sein lassen.

Zitat
Warum unterstellst du mir das schon wieder?

Weil du meine Wahrnehmungen über meine Gefühle, meinen Verstand, meine Erfahrung, meine Bildung und Intuition immer wieder als "Deutungen" aus meiner höchst eigenen begrenzten Erfahrungswelt abqualifizierst. Das ist arrogant und vermessen, mit Verlaub.

Zitat
Das freut mich für dich. Sich gut zu fühlen, stabil sein bzw. bleiben, die eigene Person wirklich wahrzunehmen, sich aktiv im Leben zu betätigen und damit auch produktiven Einfluss auf seine Mitmenschen zu haben ist sicherlich ein vernünftiges Ziel von Erziehung.

Ich lese diese Worte. Allein - mir fehlt der Glaube.

Zitat
Ich persönlich erreiche all das durch meinen Glauben an Gott.

Auch das kann ich dir nicht glauben.

Zitat
Nein.

Das ist gut, und das glaube ich dir ausnahmsweise mal.

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SnookerRI Offline

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10.02.2020 20:13
#15 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #14
Natürlich. Du hast deine anderen Argumente für Gott, Jehova und deine Religion. Und deine Unterwürfigkeit. Deine höhnische Geichgültigkeit gegen Missionierungsopfer. Aber auch mit den Erfahrungen anderer kann man möglicherweise was für sich und sein Leben anfangen. Man kann es aber auch sein lassen.
Dann hast du dich wohl für Letzteres entschieden und verlässt dich lieber auf deine "naheliegenden Spekulationen" und Interpretationen auf der Grundlage des Bildes in dir, als auf das, was ich in den Beiträgen schreibe...



Zitat von Gysi im Beitrag #14
Weil du meine Wahrnehmungen über meine Gefühle, meinen Verstand, meine Erfahrung, meine Bildung und Intuition immer wieder als "Deutungen" aus meiner höchst eigenen begrenzten Erfahrungswelt abqualifizierst. Das ist arrogant und vermessen, mit Verlaub.
Das ist - mit Verlaub - ein Gedankenspiel, das sich nur in deinem Kopf abspielt. Ich hatte dir schon mehrfach erklärt, dass ich dich und deine Wahrnehmungen über deine Gefühle, deinen Verstand, deine Erfahrung, deine Bildung und Intuition weder abqualifizieren kann, noch will. Als ob all das durch eine entsprechende Bezeichnung meinerseits abqualifiziert werden könnte... Wie kannst du nur auf so einen abwegigen Gedanken kommen?


Zitat von Gysi im Beitrag #14
Ich lese diese Worte. Allein - mir fehlt der Glaube.
Glauben muss man sich auch erarbeiten.

Zitat von Gysi im Beitrag #14
Auch das kann ich dir nicht glauben.
Wundert mich nicht.


Zitat von Gysi im Beitrag #14
Das ist gut, und das glaube ich dir ausnahmsweise mal.
Siehst du? Es ist dir nicht wichtig, was ich schreibe, sondern was du gemäß deinen Deutungen und Interpretationen daraus machen kannst, um dir deine Deutungen und Interpretationen zu bestätigen. Und auch das wundert mich nicht.


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Gysi Offline

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11.02.2020 09:42
#16 Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Snooker
Dann hast du dich wohl für Letzteres entschieden und verlässt dich lieber auf deine "naheliegenden Spekulationen" und Interpretationen auf der Grundlage des Bildes in dir, als auf das, was ich in den Beiträgen schreibe...

Ich gehe auf alles ein, was du schreibst. Aber du bist es, der nicht nett auf meinen erlittenenen Missionierungsschaden durch Zeugen Jehovas reagiert hat... Was übrigens niemand der Zeugen Jehovas, denen ich von dem mir verpassten Bibelstudium damals mit 15 erzählte, getan hat... Will sagen: Kein Grund zur Verunsicherung - du befindest dich ja in bester Gesellschaft...

Zitat
Ich hatte dir schon mehrfach erklärt, dass ich dich und deine Wahrnehmungen über deine Gefühle, deinen Verstand, deine Erfahrung, deine Bildung und Intuition weder abqualifizieren kann, noch will. Als ob all das durch eine entsprechende Bezeichnung meinerseits abqualifiziert werden könnte...

Dann höre doch auf, meine Erfahrungen und die Verarbeitungen hierzu als meine subjektiven Wahrnehmungen, mein "Bild" in mir, meine "Deutungen" oder "Gedankenspiele in meinem Kopf" zu bezeichnen!

Zitat
Glauben muss man sich auch erarbeiten.

Auch dazu leiten mich die Biologie meiner Gefühle, meines Verstandes und meiner Intuition. Man kann wild und hanebüchen glauben. So wie du! Oder naheliegend nach Möglichkeit. Aber das weißt du ja.

Zitat
Siehst du? Es ist dir nicht wichtig, was ich schreibe, sondern was du gemäß deinen Deutungen und Interpretationen daraus machen kannst, um dir deine Deutungen und Interpretationen zu bestätigen. Und auch das wundert mich nicht.

Jetzt glaube ich dir ein Realerleben, trotz der Fortgabe deiner Macht der unbefangenen Wahrnehmung deiner Umwelt mitsamt den Wissenschaften an die Zeugen Jehovas - und das ist dir nun auch wieder nicht recht...

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Reklov Offline




Beiträge: 5.755

11.02.2020 10:56
#17 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat
Und wie hast du das Wort Gott dechiffriert? Weiß ich ja gar nichts von, dass du das getan hast.

Gysi,

... ich (man) kann beim Dechiffrieren beispielsweise denken, dass "Gott" die Quelle ist, aus der alles floss und immer noch fließt. Quelle steht hier aber wiederum nur für ein "Sinnbild".
Komme ich also auf "mich zurück" führen die nächsten besinnlichen Schritte immer zur "Quelle". Religionen, Philosophien und Wissenschaften haben nun unterschiedliche Wege gewählt, um sich der "Quelle" zu nähern. Auch tragen sie auf dieser langen "Strecke" verschiedene "Wanderschuhe", verwenden zudem auch unterschiedliche "Wanderkarten".

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.883

11.02.2020 11:48
#18 Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Reklov
... ich (man) kann beim Dechiffrieren beispielsweise denken, dass "Gott" die Quelle ist, aus der alles floss und immer noch fließt. Quelle steht hier aber wiederum nur für ein "Sinnbild".

Wilde Spekulation dechiffriert nichts!

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Reklov Offline




Beiträge: 5.755

11.02.2020 12:56
#19 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat
Wilde Spekulation dechiffriert nichts!

Gysi,

... dann könnte man aber auch die BIG BANG Theorie, das Vermuten unserer Abstammung vom Affen ("missing link"), neben vielen anderen Meinungen/Behauptungen, als "wilde Spekulation" einordnen. Oder siehst Du das anders?

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.883

11.02.2020 13:17
#20  Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Reklov
... dann könnte man aber auch die BIG BANG Theorie, das Vermuten unserer Abstammung vom Affen ("missing link"), neben vielen anderen Meinungen/Behauptungen, als "wilde Spekulation" einordnen. Oder siehst Du das anders?

Nicht nur ich. Beinahe alle Physiker und Biologen. Der Big Bang hat schwer zu schlagende Indizien. Zum Beispiel die anhaltende Explosion des Weltalls. -> Die Galaxien driften auseinander. Und wieviele Bestätigungen gibt es für die Evolutionstheorie? Na, viele, sehr viele! Wieviele gibt es dagegen? Lass mich mal zusammenrechnen... summa summarum - ääh - keine! Das ist Schülerwissen, aber du ignorierst es, wie immer. Das ändert doch nicht die Kenntnislage! Bringt doch nichts.

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SnookerRI Offline

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11.02.2020 17:21
#21 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #16
Ich gehe auf alles ein, was du schreibst.
Natürlich. Mit deinen naheliegenden Spekulationen. Vorab hast du mir vorgeworfen, für meinen Glauben keine Begründung liefern zu können. Auf was willst du denn alles eingehen können?

Zitat von Gysi im Beitrag #16
Aber du bist es, der nicht nett auf meinen erlittenenen Missionierungsschaden durch Zeugen Jehovas reagiert hat... Was übrigens niemand der Zeugen Jehovas, denen ich von dem mir verpassten Bibelstudium damals mit 15 erzählte, getan hat... Will sagen: Kein Grund zur Verunsicherung - du befindest dich ja in bester Gesellschaft...
Es mag schon vorkommen, dass die eigenen Schlussfolgerungen einem nicht gut bekommen. Es bringt aber nichts, wenn man versucht, seine Erfahrungen auf andere übertragen zu müssen, um sich selbst in seiner Einschätzung zu bestätigen.

Zitat von Gysi im Beitrag #16
Dann höre doch auf, meine Erfahrungen und die Verarbeitungen hierzu als meine subjektiven Wahrnehmungen, mein "Bild" in mir, meine "Deutungen" oder "Gedankenspiele in meinem Kopf" zu bezeichnen!
Wäre es nicht zielführend, wenn du aufhören würdest, mir eine Abqualifizierung zu unterstellen? Das Bild in deinem Kopf als Grundlage für deine Schlussfolgerungen hast du übrigens selbst ins Spiel gebracht. Außerdem hat es für dich eh keine Bedeutung, welche Bezeichnung ich oder sonst jemand verwende. Für dich ist und bleibt es die heilige Wahrheit. Und das ist doch authentisch.


Zitat von Gysi im Beitrag #16
Auch dazu leiten mich die Biologie meiner Gefühle, meines Verstandes und meiner Intuition. Man kann wild und hanebüchen glauben. So wie du! Oder naheliegend nach Möglichkeit. Aber das weißt du ja.
Natürlich weiß ich das. Ich weiß auch, dass du mir einen wilden und hanebüchenen Glauben unterstellen willst, um dich über mich zu erhöhen. Immerhin hast du mir schon oft vorgeworfen, die Biologie, die Gefühle, den Verstand und die Intuition zu ignorieren. Daraus folgt dann auch ganz logisch das hier:


Zitat von Gysi im Beitrag #16
Jetzt glaube ich dir ein Realerleben, trotz der Fortgabe deiner Macht der unbefangenen Wahrnehmung deiner Umwelt mitsamt den Wissenschaften an die Zeugen Jehovas - und das ist dir nun auch wieder nicht recht...
Es entspricht nicht meinem Realerleben, meine Macht der unbefangenen Wahrnehmung meiner Umwelt mitsamt den Wissenschaften an wen auch immer fortzugeben. Das ist deine Interpretation gemäß dem Bild in deinem Kopf, das du von mir hast. Dieses hast du ja schon im "Harmagedon-Thread" und im "Schulkonzept-Thread" sehr eloquent beschrieben...


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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Gysi Offline

Atheist


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11.02.2020 18:07
#22 Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Snooker
Natürlich. Mit deinen naheliegenden Spekulationen. Vorab hast du mir vorgeworfen, für meinen Glauben keine Begründung liefern zu können. Auf was willst du denn alles eingehen können?

Auf alles, was greifbar ist. Und das ist in der Tat nicht viel. Dazu ist das alles viel zu glitschig, was du da von dir gibst.

Zitat
Es mag schon vorkommen, dass die eigenen Schlussfolgerungen einem nicht gut bekommen. Es bringt aber nichts, wenn man versucht, seine Erfahrungen auf andere übertragen zu müssen, um sich selbst in seiner Einschätzung zu bestätigen.

"Man nennt mich" (also DICH) "Schmidtchen Schleicher mit den elas(ch)tischen Beinen..."

Zitat
Wäre es nicht zielführend, wenn du aufhören würdest, mir eine Abqualifizierung zu unterstellen?

Es wäre zielführend zu begreifen, wie deine Worte bei mir ankommen! Wenn du was anderes ankommen sehen willst, musst du deine Sprache ändern!

Zitat
Natürlich weiß ich das. Ich weiß auch, dass du mir einen wilden und hanebüchenen Glauben unterstellen willst, um dich über mich zu erhöhen.

Das sage ich dir nicht, "um mich über dich zu erhöhen", das sage ich, weil es die schlichte Wahrheit ist, die du immer wieder bar jeder Logik leugnen musst!

Zitat
Das ist deine Interpretation gemäß dem Bild in deinem Kopf, das du von mir hast.

Das "Bild" und "meine" Interpretation haben alle im Kopf! Nur nicht die guten und geheiligen Zeugen Jehovas!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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11.02.2020 19:40
#23 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #22
Auf alles, was greifbar ist. Und das ist in der Tat nicht viel. Dazu ist das alles viel zu glitschig, was du da von dir gibst.
Ahh jetzt schränkst du also schon selbst dein "alles" ein. Fein, fein! Greifbar ist demnach das, was du durch deine Deutungen und Interpretationen zu greifen bekommst, womit du versuchst, dich selbst für deine Wahrnehmung zu bestätigen. Kein Wunder, dass das nicht viel ist.


Zitat von Gysi im Beitrag #22
"Man nennt mich" (also DICH) "Schmidtchen Schleicher mit den elas(ch)tischen Beinen..."
Ich zähl mal mit, wie oft ich deiner Meinung nach der "Schmidtchen Schleicher" sein soll. Vielleicht schaffst du dieses Jahr die 100er -Marke


Zitat von Gysi im Beitrag #22
Es wäre zielführend zu begreifen, wie deine Worte bei mir ankommen! Wenn du was anderes ankommen sehen willst, musst du deine Sprache ändern!
Wenn meine Worte bei dir authentische Meinungsäußerung erzeugen, kommen sie genau richtig an.


Zitat von Gysi im Beitrag #22
Das sage ich dir nicht, "um mich über dich zu erhöhen", das sage ich, weil es die schlichte Wahrheit ist, die du immer wieder bar jeder Logik leugnen musst!
Hat Wahrheit nicht einen höheren Wert als die Unwahrheit? Ist derjenige, der die Wahrheit kennt gegenüber jemand im Vorteil, der sie nicht kennt? Wieviel mehr dann jemandem, der sie auch noch "bar jeder Logik" leugnen muss? Aber keine Sorge: Was du dir gemäß deiner Deutungen und Interpretationen an Wahrnehmungen und Wahrheiten so zusammenreimst, mag für dich persönlich einen gewissen Aussagewert haben. Nicht mehr und nicht weniger.

Zitat von Gysi im Beitrag #22
Das "Bild" und "meine" Interpretation haben alle im Kopf! Nur nicht die guten und geheiligen Zeugen Jehovas!
Wer sind denn "alle"? Ich denke nicht, dass mich auch nur ansatzweise "alle" Menschen kennen. Und nicht mal dann wäre es sicher, dass sie auch diegleichen Bilder und Interpretationen hätten, wie du. Hier machst du es dir etwas zu einfach.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.883

12.02.2020 18:59
#24 Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Snooker
Wenn meine Worte bei dir authentische Meinungsäußerung erzeugen, kommen sie genau richtig an.

Du bist stur und extrem rechthaberisch! Wenn du meinst, ich verstünde dich miss, kann das auch daran liegen, dass du dich miss ausdrückst! Aber der Fall scheint ja bei dir nicht eintreffen zu können...

Zitat
Aber keine Sorge: Was du dir gemäß deiner Deutungen und Interpretationen an Wahrnehmungen und Wahrheiten so zusammenreimst, mag für dich persönlich einen gewissen Aussagewert haben. Nicht mehr und nicht weniger.

Klartext liegt eben nicht in deinem Interesse. Das was du hast, willst du nämlich nicht wirklich öffnen. Schätze (Vorteile) kann man nur vorgaukeln, wenn man keine hat! Darum bist du auch dauernd so kryptisch und unbestimmt!

Zitat
Wer sind denn "alle"? Ich denke nicht, dass mich auch nur ansatzweise "alle" Menschen kennen.

Aber viele kennen die Zeugen Jehovas! Und wer uns (drei) hier diskutieren liest, nachvollzieht Athon und mich nach - aber bestimmt nicht dich! Es sei denn, er ist Zeuge Jehovas. Da bin ich mir ziemlich sicher. Ihr seid schon ein merkwürdiger, vom Rest der Gesellschaft entfremdeter Haufen...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.254

12.02.2020 20:55
#25 RE: Gott und die Gefühle Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #24
Du bist stur und extrem rechthaberisch! Wenn du meinst, ich verstünde dich miss, kann das auch daran liegen, dass du dich miss ausdrückst! Aber der Fall scheint ja bei dir nicht eintreffen zu können...
Das liegt in der jeweiligen Bewertung des Diskussionspartners begründet. Solange ich kein Atheist bin, werde ich mich deiner Meinung nach immer und grundsätzlich miss(verständlich) ausdrücken. Dessen bin ich mir spätestens seit dem 21. März 2005 bewusst.


Zitat von Gysi im Beitrag #24
Klartext liegt eben nicht in deinem Interesse. Das was du hast, willst du nämlich nicht wirklich öffnen. Schätze (Vorteile) kann man nur vorgaukeln, wenn man keine hat! Darum bist du auch dauernd so kryptisch und unbestimmt!
Es wird dich in Diskussionen mit mir nicht weiterbringen, wenn du mir vorwirfst, Klartext läge nicht in meinem Interesse, ich wollte mich nicht öffnen, könne Schätze nur vorgaukeln, weil ich keine habe und sei darum dauernd so kryptisch und unbestimmt. Allerdings passt das natürlich hervorragend zu deiner Meinung, bei mir seien Hopfen und Malz schon verloren.

Zitat von Gysi im Beitrag #24
Aber viele kennen die Zeugen Jehovas! Und wer uns (drei) hier diskutieren liest, nachvollzieht Athon und mich nach - aber bestimmt nicht dich! Es sei denn, er ist Zeuge Jehovas. Da bin ich mir ziemlich sicher. Ihr seid schon ein merkwürdiger, vom Rest der Gesellschaft entfremdeter Haufen...
Aus der Hand eines Atheisten liest sich das jetzt überhaupt nicht ungewöhnlich. Es wäre ja geradezu grotesk, wenn du auch nur gedanklich annehmen könntest, ich könne in einer Diskussion mit Atheisten von Mitlesern gleichwertig nachvollzogen werden. Dazu ist dir dein Gefühl von Überlegenheit doch zu wichtig. Und das ist ja immerhin die schlichte Wahrheit!


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