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Dieses Thema hat 272 Antworten
und wurde 4.545 mal aufgerufen
 Weltliche Ideologien + Politik
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Titus Offline



Beiträge: 506

13.08.2020 17:04
#251 RE: Der Rassist in uns Antworten

Ich war lange Zeit abwesend - aus Zeitgründen - und stoße hier auf eine Thema, das mir sehr wichtig ist, Für eine Zukunft überlebenswichtig.

Ich möcze gerne eine Diskussion mit dem Thema " Was bedeutet Rasse im Zusammenhang mit allen Menschen" starten. Ich war seinerzeit viel im Ausland dienstlich unterwegs
und habe immer viel beobachtet und erfahren. Und ich denke man kann sehr viel positive Aspekte diskutieren.

Ich möchte hier aber erst die Zustimmung von Gyssi als Forumsinhaber einholen.

Gruß Titus

_______________________________________________

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

13.08.2020 17:16
#252 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Titus im Beitrag #251
Ich möcze gerne eine Diskussion mit dem Thema " Was bedeutet Rasse im Zusammenhang mit allen Menschen" starten. Ich war seinerzeit viel im Ausland dienstlich unterwegs
und habe immer viel beobachtet und erfahren. Und ich denke man kann sehr viel positive Aspekte diskutieren.


Idee und Motivation und Perspektive hören sich doch sehr gut an...


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Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

14.08.2020 08:49
#253 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Titus
Ich möchte hier aber erst die Zustimmung von Gyssi als Forumsinhaber einholen.

Immer ran an die Buletten!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Titus Offline



Beiträge: 506

15.08.2020 21:45
#254 RE: Der Rassist in uns Antworten

Gysi, vielen Dank für Zustimmung.

Was bedeuten die vielen menschlichen Rassen?
Ich meine, es gibt nur eine einzige menschliche Rasse. Es gibt Unterschiede in den Verhaltensweisen der Menschen jeweils nach ihren Siedlungsgebieten. Die Menschen in diesen unterschiedlichen Siedlungsgebieten sind gleich, unterscheiden sich nur teilweise duch ihr Aussehen. Es ist egal, ob ihre Hautfarbe oder andere äußerlichen Merkmale unterschiedlich sind. Die einzelnen Siedlungsgebiete sind auf der Erde unterschiedlich und bestimmen auch die unterschiedlichen äußerlichen Merkmale durch Wetter, Temperaturen unterschiedlichen Jahreszeiten.

Alles bekannt? Ich meine,ja. Jedenfalls habe ich andere Unterschiede in den vielen Ländern, in denen ich vor sehr vielen Jahren geschäftlich zu tun hatte, nicht festgestellt.
Es war egal, ob in Europa oder Asien etc.

Und warum wurden dann unterschiedliche "Rassen" erfunden? Das konnte doch nur entstehen, weil die einzelnen Siedlungsgebiete abgeschottet waren mangels Reisemöglichkeiten.
Und dann kamen - soweit uns bekannt - Reisende z.B. nach Afrika oder andere Länder und sahen plötzlich Menschen, die z.B. schwarze Haut hatten. Diese mußten also eine andere Rasse sein. Ob das so vor Ort gleich gesehen, oder erst später durch die damalige Wissenschaft festgelegt wurde, das weiß ich nicht. Das ist auch egal, wir haben heute eine andere Zeit und andere Verständigungsmöglichkeiten. Informationen über Geschehnisse sind z.B. egal wo diese stattfinden, sofort zeitglich übertragbar.

Dieses ist bekannt und muß bei der Beurteilung dessen, was wir von der Zukunft erwarten nicht in epischer Breite dargestellt werden.

Also gehe ich davon aus, daß wir jetzt in unserer Zeit keine Unterschiede zwischen allen Menschen zulassen dürfen. Mithin sollte man Rassenunterschiede mangels vorhandenseins
ad acta legen. Und daß man endlich überall ohne Ausnahme den Frauen gleiche Rechte einräumt erwähne ich hiermit ausdrücklich. Falls es sich noch nicht herumgesprochen hat: Unsere Frauen sind nicht nur das Beste was uns die Natur beschert, sondern Frauen sind uns Männern überlegen. Muß man nicht akzeptieren, aber meine Meinung auch durch Erfahrungen belegt. Außerdem waren Frauen die ersten Menschen etc. Aber, das ist ein anderes Thema.

Bekannt sollte sein - nicht nur ein paar Mal gehört und nicht weiter gemerkt - daß unsere Erde Tag für Tag beschädigt wird, man kann sagen ruiniert wird. Mit dem Thema sollte sich jeder einzelne Bürger und einzelne Bürgerin beschäftigen. Und wenn man dann daran denkt, was eigentlich erforderlich dringend in Angriff zu nehmen wäre stößt sofort auf viele Hindernisse.

Denn wir haben zwar eine UNO, aber was kann dieses Gebilde erreichen? Nichts, es ist gegenwärtig nicht möglich alle Länder an einen Tisch zu bringen, zu fordern, daß alle ca 13.000 tausend Wissenschaftler Vollmachten bekommen, um Maßnahmen auszuarbeiten, die alle Länder in ihren Gebieten gleizeitig starten müssten. Da gibt es die Klimaveränderungen, kaum abzustellen aber Veränderungen sind möglich. Abgasreduzierungen etc., Landschaftszerstörungen zu beenden etc. etc.
Wir haben die Sonne als Energieangebot. Muß man nur nutzen, richtig. Wir haben die Kernenergie, richtig aufgebaut und weiterentwickelt unverzichtbar.
Aber gerade hier haben wir diese Kraft zerstört und due sogenannte Windenergie zu ersetzen versucht. Warum stellt niemand die Frage, ob nicht die sehr vielen künstlich erzeugten Windströme als riesige Kraft Unheil anrichten. Unsere Natur ist ein Ganzes, rund um den Erdball verbunden.

Also, warum wird nichts Sinnvolles funktionieren können? Unterschiedliche Interessen, geeint nur in der Verfolgung eigener Intessen verhindert, daß Staatenb gemeinsam handeln können. Und selbst dann, wenn gierige Geldanhäufungen endlich nicht mehr stattfinden würden, gäbe es ein Hundernis, das unüberwindbar wäre:
Das sind die einzelnen Religionen, die politisch absolut und viel zu stark sind.

Hier zu meine Gedanken und Überlegungen verschweige ich. Ich will keinen Ärger. Der Punkt "Erde retten" ist nach wie vor interessant.
Mir fällt im Moment nichts mehr ein. Bin auch unter Zeitdruck.

Titus mit unerschütterlichen optimistischen Grüssen (und bleibt gesund, alle)

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

16.08.2020 06:38
#255 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Titus im Beitrag #254

Was bedeuten die vielen menschlichen Rassen?
Ich meine, es gibt nur eine einzige menschliche Rasse. Es gibt Unterschiede in den Verhaltensweisen der Menschen jeweils nach ihren Siedlungsgebieten. Die Menschen in diesen unterschiedlichen Siedlungsgebieten sind gleich, unterscheiden sich nur teilweise duch ihr Aussehen. Es ist egal, ob ihre Hautfarbe oder andere äußerlichen Merkmale unterschiedlich sind. Die einzelnen Siedlungsgebiete sind auf der Erde unterschiedlich und bestimmen auch die unterschiedlichen äußerlichen Merkmale durch Wetter, Temperaturen unterschiedlichen Jahreszeiten.
Auch ich bin der Überzeugung, dass es entweder nur eine einzige menschliche Rasse gibt, oder andernfalls so viele Rassen, wie es Individuen gibt. In beiden Fällen wird ein "Rassismus", wie er die menschliche Gesellschaft heute belastet, obsolet.

Zitat von Titus im Beitrag #254
Alles bekannt? Ich meine,ja. Jedenfalls habe ich andere Unterschiede in den vielen Ländern, in denen ich vor sehr vielen Jahren geschäftlich zu tun hatte, nicht festgestellt.
Es war egal, ob in Europa oder Asien etc.

Die Unterschiede als solche mögen auch kultureller Natur sein. Auch die Überbewertung der eigenen Kultur war und ist leider immer noch ein Antrieb für den Rassismus.


Zitat von Titus im Beitrag #254
Und warum wurden dann unterschiedliche "Rassen" erfunden? Das konnte doch nur entstehen, weil die einzelnen Siedlungsgebiete abgeschottet waren mangels Reisemöglichkeiten.
Und dann kamen - soweit uns bekannt - Reisende z.B. nach Afrika oder andere Länder und sahen plötzlich Menschen, die z.B. schwarze Haut hatten. Diese mußten also eine andere Rasse sein. Ob das so vor Ort gleich gesehen, oder erst später durch die damalige Wissenschaft festgelegt wurde, das weiß ich nicht. Das ist auch egal, wir haben heute eine andere Zeit und andere Verständigungsmöglichkeiten. Informationen über Geschehnisse sind z.B. egal wo diese stattfinden, sofort zeitglich übertragbar.

Und trotzdem scheint der Rassismus und die ihm zugrundeliegenden Überlegungen heute genauso tief bei Rassisten verwurzelt zu sein, wie es damals der Fall war. Die heutigen Möglichkeiten zur Verständigung und in Bezug auf das Reisen haben noch nicht zur Überwindung dieses Komplexes beigetragen.

Zitat von Titus im Beitrag #254
Also gehe ich davon aus, daß wir jetzt in unserer Zeit keine Unterschiede zwischen allen Menschen zulassen dürfen. Mithin sollte man Rassenunterschiede mangels vorhandenseins
ad acta legen.

Zumindest sollten wir nicht zulassen, dass uns die Unterschiede von einander trennen. Es sind ja nicht die Untershiede selbst das Problem, sondern eher wie der einzelnen Mensch damit umgeht. Akzeptiert er das Anderssein seines Gegenüber? Akzeptiert er auch seine eigene Andersartigkeit, wenn er durch einen anderen Menschen wahrgenommen wird?

Zitat von Titus im Beitrag #254
Und daß man endlich überall ohne Ausnahme den Frauen gleiche Rechte einräumt erwähne ich hiermit ausdrücklich.Falls es sich noch nicht herumgesprochen hat: Unsere Frauen sind nicht nur das Beste was uns die Natur beschert, sondern Frauen sind uns Männern überlegen.
Ich persönlich sehe das Verhältnis zwischen Mann und Frau eher als Team, wo beide einander ergänzen und harmonisch zusammenwirken. So ist weder die Frau dem Mann überlegen, noch der Mann der Frau. Es ist mit einem Puzzle vergleichbar: Die einzelnen Teile ergeben zusammengewirkt ein harmonisches Ganzes. Gemäß dem Schöpfungsbericht sollte die Frau der passende Partner für den Mann sein (1. Mo. 2:18,24). Von einer Überlegenheit des einen über dem anderen Geschlecht ist dort nichts zu lesen.


Zitat von Titus im Beitrag #254
Muß man nicht akzeptieren, aber meine Meinung auch durch Erfahrungen belegt. Außerdem waren Frauen die ersten Menschen etc. Aber, das ist ein anderes Thema.
Kann man ja auch mal beizeiten besprechen.

Zitat von Titus im Beitrag #254
Bekannt sollte sein - nicht nur ein paar Mal gehört und nicht weiter gemerkt - daß unsere Erde Tag für Tag beschädigt wird, man kann sagen ruiniert wird. Mit dem Thema sollte sich jeder einzelne Bürger und einzelne Bürgerin beschäftigen. Und wenn man dann daran denkt, was eigentlich erforderlich dringend in Angriff zu nehmen wäre stößt sofort auf viele Hindernisse.
Exakt. Trotzdem ist es absolut notwendig, dass jeder einzelne ein Bewusstsein für seine Verantwortung für die Erde entwickelt... Für die Natur, für die Menschen. Das ist der erste Schritt zur Veränderung der aktuellen Situation.

Zitat von Titus im Beitrag #254
Denn wir haben zwar eine UNO, aber was kann dieses Gebilde erreichen? Nichts, es ist gegenwärtig nicht möglich alle Länder an einen Tisch zu bringen, zu fordern, daß alle ca 13.000 tausend Wissenschaftler Vollmachten bekommen, um Maßnahmen auszuarbeiten, die alle Länder in ihren Gebieten gleizeitig starten müssten. Da gibt es die Klimaveränderungen, kaum abzustellen aber Veränderungen sind möglich. Abgasreduzierungen etc., Landschaftszerstörungen zu beenden etc. etc.
Nicht nur der Mensch verändert das Klima. Klimaveränderungen hat es auf der Erde auch vor dem Zeitalter der Menschen gegeben. Selbstverständlich wäre es von Vorteil, wenn der Mensch seinen eigenen "Fußabdruck" durch Umweltzerstörung minimieren könnte. Dann könnte er die Ressuorcen auch besser nutzen, um sich auf etwaiige Veränderungen des Klimas einzustellen, auf die er keinen direkten Einfluss hat. Von politischen Gebilden wie der UNO ist dabei keine Unterstützung zu erwarten. Und auch die Vorstellung, dass es einen geeinten Wissenschaftsrat geben könnte, der eine gemeinsame, realistische, und wirksame Agenda aufzustellen imstande wäre, ist angesichts der verschiedenen wirtschaftlichen Interessen kaum mehr als ein Wunschtraum.

Zitat von Titus im Beitrag #254
Wir haben die Sonne als Energieangebot. Muß man nur nutzen, richtig. Wir haben die Kernenergie, richtig aufgebaut und weiterentwickelt unverzichtbar.
Kernfusion ist allerdings eine spannende Technologie. Und auch die Sonne oder andere Sterne könnten recht passable Energielieferanten sein. Die Frage ist aber wie immer - so auch hier - ob eine Technologie entwickelt werden kann, diese Energiequelle zu nutzen, ohne auf der anderen Seite die Natur zu zerstören. Eine solche Technologie ist heutzutage weder für die Nutzung von Sonnenenergie, noch irgend einer anderen Energiequelle vorhanden. Jede, vom Menschen eingesetzte Technologie, verbraucht derzeit ihrerseits wieder Ressourcen und schädigt die Natur und zwar sowohl in Sachen Produktion, als auch in Sachen Unterhalt und Rückbau. Bevor wir also über die Nutzung einer neuen Energiequelle nachdenken, sollten wir uns überlegen, wie einen solche Nutzung nachhaltig umzusetzen wäre.


Zitat von Titus im Beitrag #254
Also, warum wird nichts Sinnvolles funktionieren können? Unterschiedliche Interessen, geeint nur in der Verfolgung eigener Intessen verhindert, daß Staatenb gemeinsam handeln können. Und selbst dann, wenn gierige Geldanhäufungen endlich nicht mehr stattfinden würden, gäbe es ein Hundernis, das unüberwindbar wäre:
Das sind die einzelnen Religionen, die politisch absolut und viel zu stark sind.
Ideologien, die zu gierigen Geldanhäufungen führen, wird es auch nach der Überwindung der einzelnen Religionen geben. Das Thema Habgier wird ebenfalls aktuell diskutiert - im Thread nebenan: "Kapitalismus und Konsum"

Zitat von Titus im Beitrag #254
Hier zu meine Gedanken und Überlegungen verschweige ich. Ich will keinen Ärger. Der Punkt "Erde retten" ist nach wie vor interessant.
Auf jeden Fall. Und hier erwartet dich auch kein Ärger. Lass uns an deinen Gedanken und Überlegungen teilhaben, soweit es dir deine Zeit und Kraft erlauben

Zitat von Titus im Beitrag #254
Titus mit unerschütterlichen optimistischen Grüssen (und bleibt gesund, alle)
Bleib auch du gesund und so aktiv wie möglich - geistig und körperlich. Und bewahre dir bitte deinen Optimismus.


In Memory of Soul-Society

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

16.08.2020 10:33
#256 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Titus
Ich meine, es gibt nur eine einzige menschliche Rasse.

Das ist nicht nur deine Meinung, das ist auch bewiesen! Gut, die Chinesen sind der Auffassung, einen eigenen Entwicklungsstamm zu haben. Aber wir sind uns schon seeehr ähnlich. Immerhin so ähnlich, dass es Sinn macht, sich bei den Olympischen Spielen einander sportlich zu vergleichen.

Wie kamen wir aber darauf, uns rassistisch zu unterscheiden? Das hat was mit der zivilisatorischen Entwicklung zu tun, die ist bei verschiedenen, jahrhunderte-, jahrtausendelang voneinander isolierten Ethnien verschieden gelaufen. Und die Ethnie mit den überlegensten Waffen fühlte sich halt den anderen überlegen. Und so ist es ja auch zu den Kolonialisiererungen und Versklavungen gekommen. Ganz nach dem Motto: Wer andere unterwerfen kann, der darf das auch...

Was aber ist 'Rassismus' nach dem üblichen Sprachgebrauch? Etwas anderes offenbar als nur der biologische Rassismus. => Ethnische, sexistische und religiöse Diskriminierung. Und da setzte unsere Diskussion ja auch an: Ist der Rassismus-Begriff sinvoll, und was darf man sich an rhetorischen Ausformungen leisten und was nicht?

Ist die Political Correctness sinvoll? - die uns ja zu einem besseren Umgang zueinander erziehen soll. Sind wir wirklich alle rein und antirassistisch in unserer Seele, solange wir das nur behaupten, und die Bösen, das sind ausschließlich die Neonazis und der Ku-Klux-Klan? Aber woher kommen die, wenn nicht aus unserer Gesellschaft, von der wir ja auch ein Teil sind?

Können nur Weiße rassistisch sein?`Oder Männer (was den Sexismus betrifft) oder Christen und Säkulare (was die Islamkritik betrifft).

Wenn wir uns jede Kritik an 'Ausländern', Moslems und Migranten verkneifen, weil wir nicht Gefahr laufen wollen, selber als rassistisch zu gelten - ist das nicht auch schon 'rassistisch'? Nur mit umgekehrten Vorzeichen?

Tötet die Totschlagkeule 'Rassismus' nicht eher die Meinungsfreiheit als den Rassismus?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.756

17.08.2020 11:38
#257 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat
Ich meine, es gibt nur eine einzige menschliche Rasse.

Titus,

... wir sind "genetisch" alle gleich, was sich z.B. daran festmachen lässt, dass sich alle Völker untereinander "paaren" und Kinder zeugen können. Die "rassischen" Merkmale unterscheiden sich aber im Aussehen des biologischen Körpers doch unverkennbar. Dies hängt wiederum von den Umweltbedingungen ab, in welche die unterschiedlichen Rassen über lange Zeiträume hinweg eingebunden gewesen waren.
Nordische Völker lebten/leben unter weniger starken Sonnenlicht-Einflüssen und entwickelten dementsprechend andere Merkmale - wie blonde Haare und helle, lichtempfindlichere Haut, als diejenigen Rassen, welche den südlicheren Teil unserer Erdkugel bewohnten/bewohnen.

Interessant wäre zu sehen, wie lange die Haut (neben anderen rassischen Merkmalen) von Afrikanern benötigte, um stufenweise heller zu werden, wenn sehr viele von ihnen, z.B. in nordische Länder auswandern, dort dann über viele Jahrtausende leben, sich aber nicht mit den dort ansässigen "Ureinwohnern" genetisch vermischen würden.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.467

18.08.2020 12:27
#258 RE: Der Rassist in uns Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #257
... wir sind "genetisch" alle gleich, was sich z.B. daran festmachen lässt, dass sich alle Völker untereinander "paaren" und Kinder zeugen können. Die "rassischen" Merkmale unterscheiden sich aber im Aussehen des biologischen Körpers doch unverkennbar.


Willst Du damit sagen, dass auch die äüßerlichen Merkmale des Menschen das Ergebnis einer biologischen Evolution sind? Wie bei anderen Lebewesen auch...?

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Titus Offline



Beiträge: 506

19.08.2020 11:54
#259 RE: Der Rassist in uns Antworten

Ich habe die einzelnen Beiträge so verstanden, daß wir in den Kernpunkten übereinstimmen.

Wenn es keine einzelnen Menschenrassen gibt ist der Begriff "Rassismus" ein Schlagwort für eine Verhaltensweise andere Menschen und andere Lebensweisen, Aussehen usw. abzulehnen, zu kriminalisieren. Wenn der Punkt "Zerstörung der Erde durch menschliches Fehlverhalten" an erster Stelle stehen soll - und das sollte dieser Punkt -, dann sollten wir nicht mehr das Tema "Klimawandel" verfolgen, obgleich es natürlich für Politiker als Wahlwerbung interessant ist. Der Klimawandel kommt, eine eventuelle Abschwächung oder Verzögerung könnte möglich sein - sicherlich nicht heute und morgen. Alle Maßnahmen heute bringen - nichts. Nur im Rahmen von Aktionen, die die weitere Zerstörung der Erde
zu Bremsen oder auch zu beseitigen zum Ziel haben, schließen Versuche zur Klimabeeinflussung automatisch ein.

Man kann solche Überlegungen als reine Utopie abtun - nur als sturer Optimist ist das nicht meine Denkweise. Man muß das Unmögliche denken, um nach Möglichkeiten zu suchen. Das ist nicht neu, hat es schon oft gegeben. Bei großen, aber auch bei ganz einfachen, kleinen Situationen.

Ohne Veränderungen in unserem Zusammenleben jeder innerhalb seiner kleinen oder großen Welt und alle diese kleine und/oder großen Welten wiederum im Handeln und Denken
insgesamt miteinander wäre eine Basis. Und das brauchte keine Utopie zu sein, wenn endlich eine Macht entstehen würde, die dieses Werk schaffen könnte.

Nach meiner Meinung müßten zuerst alle Relgionen nur noch für den Glauben zu ständig sein. Politische Aktionen jeder Art wären nicht nur untersagt, sondern müßten im Verständnis aller Menschen als logisches Tabu verstanden werden. Es ist doch so, daß man Glauben darf und kann und will jedermans-frau eigene Sache ist. Die Relgion aber ist eine Institution, die Glauben in Realität umsetzt. Das geht zwar nicht, aber die Menschen akzeptieren das. Und damit ist die Relgion etwas geworden, das mit einem Glauben nichts mehr tun hat. Die Folgen sind bekannt, sind furchtbar und mörderisch. Zwar darf die katholische Kirche keine Menschen mehr foltern, töten verbrennen. Aber der Einfluß ist immer noch sehr groß - beseonders in ländlichen Gebieten. Man muß nicht lange suchen, um auch bei uns diese Zustände zu finden. Ich denke, jeder kennt diese Ländern.
Das da noch andere Religionen sind, die heute noch fast täglich morden (was natürlich nur un unserer aufgeklärten Welt "morden" ist).

Nochmals wiederholt: Man kann keinen Glauben in Realität umsetzen. Erst wenn man das überall begriffen hat, kann man gemeinsam planen - und die Menschheit hätte einen gewaltigen ersten Schritt getan. Warum? Weil alle Menschen gleiche Möglichkeiten, sachgerechte hätten, ohne gewaltsame ideologische Trennung. Die Erde hätte eine Chance....

Ich habe hier heute versucht noch etwas zu ergänzen. Etwas schwierig, weil die lange Liste der Lebenserfahrung auch stören kann. Es sollte auch nicht die absolute Weisheit sein. Die haben nur.... (ist ja egal..). Neugierig wäre ich schon, wie das in zehn oder zwanzig Jahren aussehen würde.

Was mich noch interessieren würde, wäre die Stellung der Frau in unserer Gesellschaft. Und die ganze Entwicklung etc. Darauf komme ich auch noch zurück, nicht heute.

Titus grüßt wie immer gesund und optimistisch - und bleibt bitte alle gesund.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

19.08.2020 14:13
#260  Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Titus
Nach meiner Meinung müßten zuerst alle Relgionen nur noch für den Glauben zu ständig sein.

Geht aber nicht, und war auch nie so gewesen! Religionen bestimmen die Charaktere der Gläubigen, je machdem, wie nah sie ihrer Religion verfallen sind. Wer an den Koran als das von Allah aus dem siebten Himmel gesandte Wunderwerk glaubt, wird zu den 'Ungläubigen' kein gutes soziales Verhältnis aufbauen können! Aber wir Islamkritiker werden von vornherein als 'islamophob' verfolgt und eines 'religiösen Rassismus' bezichtigt! Die 'Religionsfreiheit' verbietet die Religionskritik! Sie bedeutet Kritikimmunität, aber keine Freiheit für die Islamkritik! Und sowas hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun. Wohl aber mit einer Zementierung eines Religionsfaschismus. Und weil das Religionskritikverbot offenbar nur den Islam betrifft - eines Islamfaschismus unter säkularem Mäntelchen. Und das 'Schöne' ist, dass dieser Faschismus funktioniert!

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Reklov Offline




Beiträge: 5.756

19.08.2020 19:23
#261 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat
Willst Du damit sagen, dass auch die äüßerlichen Merkmale des Menschen das Ergebnis einer biologischen Evolution sind? Wie bei anderen Lebewesen auch...?

Athon,

... ich meinte damit die Einflüsse der jeweiligen Klima-Zonen auf den Menschen, wie auch die dort zu findende Nahrung, mit der sich die Völkerstämme begnügen mussten, bevor es den internationalen Handel mit Esswaren gab.
Im 4 Jahrh. n.Chr. wird wohl kaum ein Bewohner unseres Landes z.B. exotische Früchte zu kosten bekommen haben.

Gruß von Reklov

Titus Offline



Beiträge: 506

19.08.2020 21:23
#262 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #260

Zitat von Titus
Nach meiner Meinung müßten zuerst alle Relgionen nur noch für den Glauben zu ständig sein.
Geht aber nicht, und war auch nie so gewesen! Religionen bestimmen die Charaktere der Gläubigen, je machdem, wie nah sie ihrer Religion verfallen sind. Wer an den Koran als das von Allah aus dem siebten Himmel gesandte Wunderwerk glaubt, wird zu den 'Ungläubigen' kein gutes soziales Verhältnis aufbauen können! Aber wir Islamkritiker werden von vornherein als 'islamophob' verfolgt und eines 'religiösen Rassismus' bezichtigt! Die 'Religionsfreiheit' verbietet die Religionskritik! Sie bedeutet Kritikimmunität, aber keine Freiheit für die Islamkritik! Und sowas hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun. Wohl aber mit einer Zementierung eines Religionsfaschismus. Und weil das Religionskritikverbot offenbar nur den Islam betrifft - eines Islamfaschismus unter säkularem Mäntelchen. Und das 'Schöne' ist, dass dieser Faschismus funktioniert!



Bezogen auf die heutige Situation volle Zustimmung.
Aber genau darum geht es doch: Wenn es gelingt die Menschen alle und überall darüber zum Nachdenken zu bringen, ob es noch zeitgemäß ist geglaubte Gedanken als Realität anzuerkennen mit allen Konsequenzen, die durch die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Menschen zwangsläufig entstehen, dann ist der Augenblick gekommen, wo ein erster Schritt Realität werden kann. Das Verhalten der Religionen in der gegenwärtigen Form kann nicht ewig dauern. Aber ohne Bereitschaft zur Zusammenarbeit aller Institutionen, egal, wie man diese nennen will, endet der Fortbestand der Natur, der gesamten Erde zu einem Zeitpunkt, der wahrscheinlich gar nicht mehr so weit entfernt ist.

Mein Optimismus beruht auf der Überlegung, daß auch die sogenannten "Mächtigen" überleben wollen. Und dann auf Einigung und Zusammenarbeit aller hinarbeiten. Irgendnwann später...noch rechtzeitig. Hoffentlich.

Mit Grüssen zu später Stund - Titus.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

20.08.2020 08:42
#263  Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Titus
Mein Optimismus beruht auf der Überlegung, daß auch die sogenannten "Mächtigen" überleben wollen.

Das Problem ist, dass das, was ich als 'Religionsfaschismus' bezeichne, von den Islamkritikunterdrückern nicht als solche wahrgenommen wird. Sie sagen, dass

1. jedes Organ der Medien schreiben kann, was es will. Ergo darf es auch die Islamkritik aus ihren Zeitschriften und Sendungen rauslassen. Und das wird auch getan!

2. darf doch jeder Islamkritiker islamkritisch schreiben, ohne gleich in den Knast zu kommen. Dass er dann in der Regel nicht gedruckt wird, unterliegt der 'Freiheit' der Intendanten und Verlage!

3. Und wer sich islamkritisch äußert, darf sich nicht wundern, als 'islamophob', 'rassistisch' und 'rechtsradikal' beschimpft und sozial vernichtet zu werden, weil die Kritik der Kritik ja auch zu Meinungsfreiheit gehört!

Diese RASSISMUSKEULE ist es, die viel an Meinungsfreiheit und Dialogkultur zerstört, wenn es um das Thema Religionen - resp. dem Islam - geht! Und diese SCHWEIGEKULTUR (zum Thema Islam) funktioniert immer noch!

Und diese Form der Islamkritikunterdrückung platzt an einer anderen Stelle der Gesellschaft als vermehrte rechtsradikale Gewalt wieder auf! DAS ist das, was ich den Sauberschrubbern mit dem Drahtschwamm der Political Correctness gegen die Islamkritik vorwerfe! Sie haben sich den vermehrt offenen Rassismus mit ihrem eigenen, ängstlich versteckten, selbst erschaffen!

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Athon Offline




Beiträge: 3.467

20.08.2020 13:25
#264 RE: Der Rassist in uns Antworten

@Gysi

Zitat von Gysi #263
Diese RASSISMUSKEULE ist es, die viel an Meinungsfreiheit und Dialogkultur zerstört, wenn es um das Thema Religionen - resp. dem Islam - geht! Und diese SCHWEIGEKULTUR (zum Thema Islam) funktioniert immer noch!


Die Problematik besteht doch aus meiner Sicht darin, dass bei der Kritik an den Religionen nicht zwischen dem Glauben an sich und den sich daraus ergebenden "Auswüchsen" unterschieden wird. Weder von den Kritisierenden noch von denen, die eine solche Kritik als Einschränkung der Religionsfreiheit ansehen. Ich bin der Meinung, dass der reine Glaube nicht kritisierbar ist, solange er sich nur in den Köpfen der Glaubenden abspielt und sich die Auslegung des Glaubens nicht schädlich auf Außenstehende auswirkt.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

20.08.2020 15:12
#265  Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Athon
Ich bin der Meinung, dass der reine Glaube nicht kritisierbar ist, solange er sich nur in den Köpfen der Glaubenden abspielt und sich die Auslegung des Glaubens nicht schädlich auf Außenstehende auswirkt.

Die anerzogene Distanz zu den 'Frevlern', den 'Ungläubigen' ist aber ein schädlicher Auswuchs des Islam! Die zugespitzte Distanz in Form des Terrorismus ist lediglich die Spitze des Eisberges einer schlimmen, toleranz- und einheitsfeindlichen Religion! Darum ist die Kritik daran ja auch so wichtig! Aber nein - genau die Kritik gegen diesen religiös abgesicherten Ungläubigenhass wird in unserer freiheitsliebenden Demokratie im Namen dieser bekämpft!

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Reklov Offline




Beiträge: 5.756

21.08.2020 15:06
#266 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat
Mein Optimismus beruht auf der Überlegung, daß auch die sogenannten "Mächtigen" überleben wollen. Und dann auf Einigung und Zusammenarbeit aller hinarbeiten. Irgendnwann später...noch rechtzeitig. Hoffentlich.

Titus,

... Optimismus ist keine alles heilende Salbe!

Denn - leider zeigte die Vergangenheit immer wieder, dass die "Mächtigen" (unter denen es Psychopathen versch. Prägung gab) nicht immer überleben wollten, sondern dann, wenn ihre Pläne nicht aufgingen, die Massen zunächst noch weiter ins Elend türzten, um sich danach über Selbstmord aus dem Staub zu machen.

Gruß von Reklov

Titus Offline



Beiträge: 506

21.08.2020 20:47
#267 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #265

Zitat von Athon
Ich bin der Meinung, dass der reine Glaube nicht kritisierbar ist, solange er sich nur in den Köpfen der Glaubenden abspielt und sich die Auslegung des Glaubens nicht schädlich auf Außenstehende auswirkt.
Die anerzogene Distanz zu den 'Frevlern', den 'Ungläubigen' ist aber ein schädlicher Auswuchs des Islam! Die zugespitzte Distanz in Form des Terrorismus ist lediglich die Spitze des Eisberges einer schlimmen, toleranz- und einheitsfeindlichen Religion! Darum ist die Kritik daran ja auch so wichtig! Aber nein - genau die Kritik gegen diesen religiös abgesicherten Ungläubigenhass wird in unserer freiheitsliebenden Demokratie im Namen dieser bekämpft!



Ich meine, daß wir uns mit der gegenwärtigen Situation nicht weiter beschäftigen sollten. Wir können nichts ändern. Wir können gegen die Vereinigung von Kapital und Religionen weltweit nichts ausrichten. Wir können weder die Liberalisierung begrenzen oder verändern, noch andere Vereinigungen zur Kapitalvermehrung beeinflussen. Selbst der Einfluß unserer Politiker scheint stark begrenzt, oder gar nicht mehr vorhanden. Mithin hat unser Land nur noch eine Chance im Zusammenhang mit einer globalen Veränderung der Lebensumstände aller Menschen, wo immer diese aucch leben mögen. Alle Menscnen sind gleicher Maßen betroffen.

Ich setze sehr viel euf die weitere positive Enrwicklung unserer Frauen und auch jüngeren Mädchen. Je mehr sich diese wunderbaren und durch nichts zu ersetzenden Geschöpfe
Beschränkungen jeglicher Art überwinden können, Beschränkunen, die ihnen unsere Männerwelt - teilweise nicht nur arrogant sondern auch dumm - auferlegt. Diese falsche und noch immer dominierende Einstellung sollte sich erledigen.

Hier zu diskutieren lohnt sich. Die Frauen waren zu erst da, dann schufen sie (!!) Männer. Hauptsächlich wohl für die Arbeit. Und wie sich das so im Laufe der Evolution entwickelt haben könnte.....

Na dann ein ruhiges Wochenende und Grüsse von Titus.

_______________________________________________

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

22.08.2020 08:45
#268 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Titus
Ich meine, daß wir uns mit der gegenwärtigen Situation nicht weiter beschäftigen sollten. Wir können nichts ändern. Wir können gegen die Vereinigung von Kapital und Religionen weltweit nichts ausrichten.

Oha! Wir schaffen 'das Kapital' und können nichts dagegen unternehmen? Wir schaffen Religionen und können auch dagegen nicht unternehmen? Das wundert mich aber! Gegen kapitalistische Auswüchse helfen immer noch kollektive Gegenmaßnahmen (Gewerkschaften, Streiks, antizyklische Wirtschaftspolitik usf.). Wie Marx schon sagte: Gegen die Verelendungsprozesse des sich internationalisierenden Kapitalismus hilft eine Internationalisierung der Organisationen, die für Arbeiterinteressen stehen!

Und auch die Religionen sind keine Macht, der wir dummen Schafe mit Ohn-Macht gegenüberstehen! Darüber diskutieren ist hilfreich. Aber die Religionsfreiheit hat uns eine Tradition geschaffen, in der eben nicht über sie diskutuert wird! Das ist nicht meinungsfreiheitlich... Und um die Meinungsfreiheit geht es mir! Meinungsfreiheit UND Religionsfreiheit müssen zusammenkommen und sich ggf. einander begrenzen! Aber nicht nur in die eine Richtung bitteschön: dass also NUR die Religionsfreiheit die Meinungsfreiheit begrenzt, wie es derzeitig geschieht!

Zitat
Ich setze sehr viel euf die weitere positive Enrwicklung unserer Frauen und auch jüngeren Mädchen.

Das mache ich auch! Frauen sind sozialkompetenter. Sozialkompetenz lernen sie vermutlich aus ihrer vermeintlich körperlichen Schwäche gegenüber den Männen heraus. Und weil sie die Kinder gebären und wir nicht, haben sie von vornherein ein solidarischeres Verhältnis zu den 'Schwachen' in der Gesellschaft. Frauen bauen auf! Männer machen sich einen Aufbau zur Sozialkompetenz hingegen durch ihr biologisch angelegtes Machogehabe, dem Besserseinwollen und der Neigung zu Revierkämpfen, oft kaputt. Dabei brauchen wir die Macht der Kollektivität, je mehr die Wirtschaft sich globalisiert und die Kommunikation immer dichter und globaler wird! Wir brauchen Leute, die die Massen binden können! So wie Greta. Aber wir sind auch nicht doof! Wir können von unserer besseren Hälfte lernen! Anpassungsfähigkeit ist immerhin unsere große Fähigkeit, die uns die Evolution zum Überleben mitgegeben hat. Nicht nur die Durchsetzungskraft...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Titus Offline



Beiträge: 506

22.08.2020 21:36
#269 RE: Der Rassist in uns Antworten

Also Gysi, ich nehme Bezug auf Deinen Beitrag 268 von heute 08:45:
Ich denke, wir vermischen mindestens zwei unterschiedliche Themen. Die gegenwärtige Situation, auf die ich mich beziehe und Spekulationen/Denkmuster/Hoffnungen für eine spätere Entwicklung. Wenn die Menschen auf dieser Erde überleben wollen, dann sind Veränderungen Voraussetzung hierzu. Daß gegenwärtig weder Religionen in irgendeiner Form beeinflußbar sind, oder noch irgendetwas mit Glauben zu tun haben ist doch schon dadurch erkennbar, daß Religion die Umsetzung von Glaubensteilen in Realität darstellt. Und das ist nach meiner Meinung nicht möglich. Man kann über Glauben reden, aber nicht diskutieren. Glauben ist etwas persönliches, hier kann man sicherliche viele Menschen zu Partner oder Partnerinnen haben, die ähnlich oder gleich glauben. Glauben ohne Zwang und Missionarisierungsversuche ist in Ordnung. Was die Relgionen machen ist bekannt.

Wir stehen heute einer Kapitalmacht gegenüber die international vernetzt ist. Hier kollektive Gegenmaßnahmen ergreifen zu wollen - wer würde das heute noch wagen? Streiks sind noch gelegentlich örtlich begrenzt möglich. Aber auch hier wird weitgehend verzichtet, weil zu kostspielig. Die Mächtigen kämpfen gegenseitg mit Sanktionen, Leidtragende sind die Menschen, "Lohnabhängige", um einen uralten Gerkschaftsbegriff zu verwenden. Und es geht nicht um fortschrittliche Entwicklungen, um die gestritten wird. Es geht immer nur um Geld und Macht und um Religion. Und den Einfluß von Religionen darf man nicht unterschätzen.

Deswegen hatte ich gemeint, wir sollten uns auf eine Zukunft beschränken und kinzentrieren. Auch wenn weder wir noch unsere Nachkommen, viele Nachkommen erst, davon Nutzen und überleben haben werden. Die Frage isr berechtigt, ob es sinnvoll ist sich mit Gedanken über mögliche Veränderungen zu befassen. Ich denke, das ist interessant - aus mehreren Gründen - aber das ist nur meine Meinung.

Bleibt nur gegenwärtig eventuell eine Betrachtung über die Welt der Frauen, die Entwicklung bisher angedacht (wir war es, wie hätte es sein können).
Ohne einen gewältigen Sprung unserer und aller Frauen nach vorn geht es nicht. Hier liegt die Zukunft. Die Frauen werden alle wichtigen Postionen einnehmen. Das ist meine Überzeugung, auch wenn hier die Spekulation eine Rolle spielt. Nur, soviel kann man wohl sagen: Keine Frau hätte jemals eine Autobombe erfunden oder gar gebaut. Keine Frau
hätte jemals einem anderen Land mit einem Atomkrieg gedroht - und das nach Hyroshima und Nagasaki.

Diskutieren wir weiter, ich mische noch mit. Und in unserer Welt gibt es noch viele Themen.

Titus heute leicht frustriert, aber nur 2 Minuten. Dann wieder fröhlich......

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

23.08.2020 06:44
#270 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Titus im Beitrag #269
Das ist meine Überzeugung, auch wenn hier die Spekulation eine Rolle spielt. Nur, soviel kann man wohl sagen: Keine Frau hätte jemals eine Autobombe erfunden oder gar gebaut. Keine Frau
hätte jemals einem anderen Land mit einem Atomkrieg gedroht - und das nach Hyroshima und Nagasaki.
Es hat schon einige Frauen in hohen Regierungsämtern gegeben, die ebenfalls als "Opfer ihrer Zeit und den Umständen" als mal mehr, mal weniger kriegerisch orientiert in Erinnerung geblieben sind. Da die Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen nicht vergleichbar sind, fällt es schwer, solche Aussagen zu verifizieren.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

23.08.2020 08:44
#271  Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Titus
Glauben ohne Zwang und Missionarisierungsversuche ist in Ordnung.

Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Ich finde es nicht in Ordnung, wenn Bekenntnisgruppen 'normale' Menschen zu einem Glauben des Ungläubigenhasses bringen und sie damit unnötig entzweien! Und das sollte auch diskutiert werden! Jede Starrhalsigkeit von 'Gläubigen' zeigt, wohin uns Religionen führen können. Ein weiteres Indiz gegen religiösen Glauben, der die Diskussionsfähigkeit seiner Gläubigen schwächt!

Zitat
Wir stehen heute einer Kapitalmacht gegenüber die international vernetzt ist. Hier kollektive Gegenmaßnahmen ergreifen zu wollen - wer würde das heute noch wagen?

Da ist also eine selbst erschaffene Macht uns über die Köpfe gewachsen, die mächtiger ist als wir? Ich sagte doch, dass internationale Kapitalflüsse mit internationaler Politik gesteuert werden können! Und zudem kann der Arbeiter in seiner Funktion als KONSUMENT seine Konsmentscheidungen mit einem kritischeren, 'höheren' Bewusstsein durchdachter treffen! Ich bin voll dagegen, eine Rolle der Ohnmächtigen zu spielen! Denn ohnmächtig - das sind wir nicht! Nicht an sich.

Zitat
Und den Einfluß von Religionen darf man nicht unterschätzen.

Na, das meine ich aber auch! Deswegen sollten wir auch ihr gegenüber nicht die Ohnmächtigen mimen...

Zitat
Ohne einen gewältigen Sprung unserer und aller Frauen nach vorn geht es nicht. Hier liegt die Zukunft.

Den Frauen und den jungen Frauen. In einem meiner Gedichte sagte ich ja: "...gebt den Kindern das Kommando! Wir sind echt zu blöd dazu..." Sollen sie führen. Aber wir müssen wenigstens so schlau sein, und denen folgen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 5.756

23.08.2020 13:24
#272 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat
In einem meiner Gedichte sagte ich ja: "...gebt den Kindern das Kommando! Wir sind echt zu blöd dazu..." Sollen sie führen. Aber wir müssen wenigstens so schlau sein, und denen folgen!

Gysi,

>> In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen. Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf. <<

Jesus sprach hier in erster Linie das Wesen eines unschuldigen Kindes an, das sich noch nicht in eitler oder zielstrebiger Weise mit weltlichem business-Plänen beschäftigt.

Die Welt in Kinderhände zu geben, wäre allerdings fatal, denn sofort brächen Energieversorgung, Lieferketten, Dienstleistungen etc. in sich zusammen.

Der Bibeltext spricht also das Unschuldige im Kind an, welches leider von Erwachsenen seit jeher immer wieder gewissenlos ausgenutzt wurde/wird.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

23.08.2020 15:30
#273 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Reklov
Der Bibeltext spricht also das Unschuldige im Kind an, welches leider von Erwachsenen seit jeher immer wieder gewissenlos ausgenutzt wurde/wird.

Ich meinte ja auch Greta Thunberg und ihre Fähigkeit, die halbe Welt zu ELEKTRISIEREN! Ich würde sie auch nicht als ein 'unschuldiges' Kind bezeichen! Was ist denn der Vorteil an dem Gegenteil zu ihr? Das Schuldigsein?

Ich finde es zudem unpassend, zu der Kinder- und Jugendrevolte der westlichen Welt gegen den Klimawandel, dieses berühmte Kinder-Zitat von Jesus zu bemühen. Der wusste nix von Greta, der FFF und dem Klimawandel. Jegliche Vergleiche sind mir entschieden zu überspannt.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

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