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Dieses Thema hat 272 Antworten
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 Weltliche Ideologien + Politik
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

04.07.2020 18:06
#126 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Snooker
Das wäre ja auch unlogisch. Sollte es aber Gysi´s Anliegen sein (oder werden), das "Raushalten von Religiösem" auch auf die diskutierenden Personen auszuweiten, werde ich das selbstverständlich berücksichtigen und euch beiden dann viel Spaß beim Diskutieren wünschen...

Ich will hier ein Forum haben und erhalten, in dem man themengebunden diskutieren kann. Und in dem nicht jedes Thema auf Zeugen-Jehovas-Ideologie und -Rhetorik heruntergebrochen wird!

Ich empfehle Athon (und auch mir) dich zu ignorieren, dir also nicht mehr zu antworten, wenn's ihm (wenn' mir) zu dämlich wird. Oder in der Streitarena weitermachen. Dafür ist sie doch da!

Du bist ein brauchbarer Diskussionspartner, wenn es um was anderes als die ZJ geht, Snooker. Das würde ich mir gern erhalten wollen. Wie heißt es so schön in der Bibel? => "Das Schlechte übergeht, aber das Gute behaltet!"

Es kommt darauf an, was du hier beabsichtigst, Snooker. Und auf die anderen User kommt es an, was wir zulassen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

04.07.2020 18:51
#127 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #126
Ich will hier ein Forum haben und erhalten, in dem man themengebunden diskutieren kann. Und in dem nicht jedes Thema auf Zeugen-Jehovas-Ideologie und -Rhetorik heruntergebrochen wird!
Das unterstütze ich voll und ganz!

Zitat von Gysi im Beitrag #126
Ich empfehle Athon (und auch mir) dich zu ignorieren, dir also nicht mehr zu antworten, wenn's ihm (wenn' mir) zu dämlich wird. Oder in der Streitarena weitermachen. Dafür ist sie doch da!
Ich selbst war schon mehrfach dazu übergegangen, dich zu ignorieren, um jede weitere kindische Themenverfremdung zu vermeiden. Prompt sah ich mich allerdings mit deinem Vorwurf des "Boykotts" konfrontiert und dass du dich "ausgebootet" fühltest. Also wurde ich auch hier wieder zum Feindbild und Sündenbock degradiert. Wenn ich mich recht entsinne, hattest du in diesem Zusammenhang auch Reklov "unfreundliches" und "antidialogisches" Verhalten vorgeworfen.

Wenn ihr mich ignorieren wollt, ist das eure Sache. Ich respektiere das dann als Teil eurer Authentizität.

Zitat von Gysi im Beitrag #126
Du bist ein brauchbarer Diskussionspartner, wenn es um was anderes als die ZJ geht, Snooker. Das würde ich mir gern erhalten wollen. Wie heißt es so schön in der Bibel? => "Das Schlechte übergeht, aber das Gute behaltet!"
Aus meiner langjährigen Erfahrung in Diskussionsforen weiß ich, wie schnell die Sachlichkeit unter den Tisch fällt, sobald es um religiöse Überzeugungen wie die meinige geht. Deswegen bin ich grundsätzlich darauf bedacht, meine Überzeugung nicht vor mir herzuschieben, um damit zusätzlich zu provozieren oder mich als etwas Besseres zu profilieren. Wenn allerdings konkrete Fragen zu meiner religiösen Überzeugung gestellt werden, ziehe ich nicht per se zurück, auch wenn die Diskussion hitzig verläuft.

Auch ihr seid brauchbare Diskussionspartner, solange es nicht um euer Bild von ZJ geht. Wenn dem nicht so wäre, wäre ich schon lange auf andere Diskussionsforen oder Blogs zu Themen, die mich interessieren, abgewandert.



Zitat von Gysi im Beitrag #126
Es kommt darauf an, was du hier beabsichtigst, Snooker. Und auf die anderen User kommt es an, was wir zulassen!
Was ich beabsichtige, ist bekannt und schon oft von mir erklärt worden: Ich wiederhole es gerne nochmal in alle Kürze in einem Satz - Ich beabsichtige einen offenen, fairen, authentischen Meinungsaustausch.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

04.07.2020 19:15
#128 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #125
Kennst du EINEN, der so gestrickt ist? Ich nicht!
Nicht persönlich - und ich lege es auch nicht drauf an. Aber die "weißen Brüllaffen" in den Stadien, die ich schon erwähnte gehören meiner Meinung nach zu denen, die so gestrickt sind. Und nicht nur die. Es gibt leider genug Rechtsextreme, die den vulgären Sozial-Darwinismus tatsächlich ausleben.


Zitat von Gysi im Beitrag #125
Aber wir tun uns trotzdem mit den Migranten in diesem Lande, in diesem Länderbund Europa, so schwer! Ich sagte ja schon zu Athon, dass wir nicht mit- sondern nebeneinander leben. Eine Mischung wird nicht angestrebt und ist - scheint mir - von vielen auch nicht erwünscht! Das ist nicht gut! Das schafft Vorurteile und Misstrauen. Und das hat die political correctness geschaffen. Damit wir uns nicht wie Kettenhunde an die Gurgeln fallen? Wenn man Menschen an Ketten legt, werden sie aber nun mal böse. Und sie sind es nicht schon von vorn herein...
Die Problematik bei der pc sehe ich im Wesentlichen so, wie du es verstehst. Jedenfalls ist die pc völlig ungeeignet die Gräben und Diskrepanzen zwischen den Bevölkerungsgruppen zu überwinden. In den Großstädten (vor allem Berlin und Hamburg) haben wir es ja nicht erst seit wenigen Monaten mit ausgeprägten "Parallelgesellschaften" zu tun, und das obwohl (oder gerade weil) linksextreme Formationen in der (Berliner) Politik ordentlich mitmischen, die ja noch mehr Migration fordern - aber ihre ganz eigenen Ziele (Destabilisierung des Staates) damit verfolgen.

Und das führt mich aber zu einem wichtigen Gedanken, und dazu möchte ich nochmal dein Bild mit den "Ketten" aufgreifen: Man mag den Menschen in Ketten legen können - was unberechtigt sein mag - das sollte aber keineswegs dazu führen dürfen, "dass er nun mal böse wird". Warum nicht: Nun, weil diese Reaktion - das böse werden - genau ins Kalkül derjenigen passt, die dem Menschen diese Ketten zu diesem Zweck angelegt hat. Der Mensch darf nicht zum Instrument derjenigen werden, die ihn in Ketten legen wollen. Es müssen also Strategien entwickelt werden, gegen solche Ketten -friedlich, aber bestimmt- vorzugehen, um nicht böse zu werden. Es liegt an jedem Einzelnen "Misstrauen und Vorurteile" abzubauen oder besser noch ihnen zuvor zu kommen. Die Politik mit ihrer pc hilft uns dabei kaum.

Zitat von Gysi im Beitrag #125
Der moderne Kolonialismus - also der globalisierte Kapitalismus - ist nicht rassistischer Natur!
Das nicht... habe ich auch nicht behauptet. Aber er bedient sich der rassistischen Natur. Er ist in der Lage, die Synergien aus dem Rassismus für seine eigenen Zwecke zu nutzen.


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Reklov Offline




Beiträge: 5.756

04.07.2020 19:53
#129 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat
Den Schwulen traust du aber auch alles Negative zu! Schlechte Erfahrungen gemacht?

Gysi,

... Mit Homos habe ich keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht, wurde aber auch nie belästigt. In einer der Werbeagenturen, bei der ich früher angestellt war, arbeitete ein schwuler Texter. Er "verkörperte" die "Frau". Er redete, gestikulierte und kleidete sich auch entsprechend. Ab und zu holte ihn sein "Mann" von der Arbeit ab. Der große Mann parkte dann sein schweres Motorrad vor unserer Agentur, seine "Frau" begrüßte ihn mit einem Küsschen, schwang sich auf den Rücksitz und beide brausten in den Feierabend.

Der Texter war angenehm und freundlich, sehr belesen, kollegial und kunstinteressiert, kam auch mit meiner Frau bestens ins Gespräch - bewunderte u.a. ihre selten schöne Handtasche aus Italien, sowie ihren gemusterten Seidenschal. - Da ich hin und wieder seine Texte und meine Grafik-Entwürfe unter einen Hut bringen musste, versüsste er mir den Nachmittag oft mit einem erstklassigen Fruchtkuchen vom Bäcker. Das hob natürlich stets die Stimmung und die Arbeit flutschte so leichter von der Hand. -
Nur eines wollte er nicht: Texte für techn. Produkte schreiben. So gab ihm mein damaliger Chef die Aufgabe, Werbetexte für einen unserer Kunden aus der Textil-Branche zu verfassen, was auch prima funktionierte.

Der Texter lebte damals mit seiner Mutter zusammen und sein großes Hobby war das Sammeln und Verkaufen von antiken Gegenständen. Hier waren besonders antike Lampen und Kronleuchter sein Fachgebiet.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


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05.07.2020 08:20
#130 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Reklov
... Mit Homos habe ich keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht, wurde aber auch nie belästigt.

Na siehst du - ich auch nicht. Und wenn sie mir Angebote machten, hatten sie - alle! - stets meine Reaktionen und verbalen Antworten respektiert! Du kennst die Schwulen nun auch nicht anders als korrekte und sympathische Mitbürger. Woher kommt dann deine doch ziemlich negative Konnotierung in Bezug zu den Schwulen? Oder 'Homos', wie du sagst. Was deren Kontaktaufnahmen betrifft, ihre Verführungsverschlagenheit und dass Kinder durch sie gefährdert seien.

'Mit Homos habe ich keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht, wurde aber auch nie belästigt', schreibst du. Dass sie dich nicht 'belästigten', war also ein für dich ärgerliche Erfahrung? Egal. Fiel mir nur so auf.

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Athon Offline




Beiträge: 3.467

05.07.2020 08:29
#131 RE: Der Rassist in uns Antworten

@Snooker

Zitat von Snooker #128
Jedenfalls ist die pc völlig ungeeignet die Gräben und Diskrepanzen zwischen den Bevölkerungsgruppen zu überwinden. In den Großstädten (vor allem Berlin und Hamburg) haben wir es ja nicht erst seit wenigen Monaten mit ausgeprägten "Parallelgesellschaften" zu tun, und das obwohl (oder gerade weil) linksextreme Formationen in der (Berliner) Politik ordentlich mitmischen, die ja noch mehr Migration fordern - aber ihre ganz eigenen Ziele (Destabilisierung des Staates) damit verfolgen.


Wenn Du die sog. "Parallelgesellschaften" anführst, musst Du aber auch sehen, dass diese sich zu einem erheblichen Teil aus Kriminalität speisen und sich allein schon dadurch Abgrenzungen ergeben. Ich sehe im Gegensatz zu Dir in der Berliner Politik keine linksextremen Formationen, die die Destabilisierung des Staates zum Ziel haben. Und eine Forderung nach mehr Migration sehe ich erst dann als problematisch an, wenn die Bekämpfung entsprechender Kriminalität dabei außer Acht gelassen würde.

Zitat
Man mag den Menschen in Ketten legen können - was unberechtigt sein mag - das sollte aber keineswegs dazu führen dürfen, "dass er nun mal böse wird". Warum nicht: Nun, weil diese Reaktion - das böse werden - genau ins Kalkül derjenigen passt, die dem Menschen diese Ketten zu diesem Zweck angelegt hat. Der Mensch darf nicht zum Instrument derjenigen werden, die ihn in Ketten legen wollen. Es müssen also Strategien entwickelt werden, gegen solche Ketten -friedlich, aber bestimmt- vorzugehen, um nicht böse zu werden. Es liegt an jedem Einzelnen "Misstrauen und Vorurteile" abzubauen oder besser noch ihnen zuvor zu kommen. Die Politik mit ihrer pc hilft uns dabei kaum.


Auch ich bin Deiner Ansicht, dass niemand, dem Ketten angelegt werden, "böse" werden muss. Es ergibt sich daraus aber die Frage, wie sich diese "Ketten" überhaupt definieren und wem sie nützen. Bereits während der augenblicklichen corona-bedingten Lage offenbart sich doch in für mich unverständlicher Art und Weise, wie ein nicht unerheblicher Teil der Menschen damit umgeht, um die höchsteigenen Interessen über die anderer zu stellen. Kann man es denn schon als "Ketten" bezeichnen, Menschen in ihren Freiheiten "einzuschränken", die nur sie selbst als vorrangig ansehen?

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

05.07.2020 08:42
#132 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Snooker
Aber die "weißen Brüllaffen" in den Stadien, die ich schon erwähnte gehören meiner Meinung nach zu denen, die so gestrickt sind. Und nicht nur die. Es gibt leider genug Rechtsextreme, die den vulgären Sozial-Darwinismus tatsächlich ausleben.

Ja, schlimm. Und die kommen nicht von einem fernen Planeten irgendwo aus der Milchstraße, sondern aus unserer Gesellschaft heraus! Sie sind ein Ausdruck unserer Gesellschaft, ein Ausdruck von uns selbst.

Zitat
und das obwohl (oder gerade weil) linksextreme Formationen in der (Berliner) Politik ordentlich mitmischen, die ja noch mehr Migration fordern - aber ihre ganz eigenen Ziele (Destabilisierung des Staates) damit verfolgen.

Ich glaube nicht, dass du diese gewagte Behauptung bei ernsthafter Faktenprüfung halten kannst...

Zitat
Warum nicht: Nun, weil diese Reaktion - das böse werden - genau ins Kalkül derjenigen passt, die dem Menschen diese Ketten zu diesem Zweck angelegt hat.

Auch diese Behauptung geht mehr in Richtung Verschwörungstheorie...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

05.07.2020 09:27
#133 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #131
Wenn Du die sog. "Parallelgesellschaften" anführst, musst Du aber auch sehen, dass diese sich zu einem erheblichen Teil aus Kriminalität speisen und sich allein schon dadurch Abgrenzungen ergeben.
Und woraus speist sich die Kriminalität?


Zitat von Athon im Beitrag #131
Ich sehe im Gegensatz zu Dir in der Berliner Politik keine linksextremen Formationen, die die Destabilisierung des Staates zum Ziel haben. Und eine Forderung nach mehr Migration sehe ich erst dann als problematisch an, wenn die Bekämpfung entsprechender Kriminalität dabei außer Acht gelassen würde.
Genau das ist doch das Problem, was auch die Berliner Opposition der FDP (Marcel Luthe) und CDU (Florian Graf) öffentlich ansprach. Vielleicht wohnst du nicht am Alexanderplatz oder in der Nähe der "Rigaer Straße", dass dich das nicht so sehr tangiert.


Zitat von Athon im Beitrag #131
Es ergibt sich daraus aber die Frage, wie sich diese "Ketten" überhaupt definieren und wem sie nützen. Bereits während der augenblicklichen corona-bedingten Lage offenbart sich doch in für mich unverständlicher Art und Weise, wie ein nicht unerheblicher Teil der Menschen damit umgeht, um die höchsteigenen Interessen über die anderer zu stellen. Kann man es denn schon als "Ketten" bezeichnen, Menschen in ihren Freiheiten "einzuschränken", die nur sie selbst als vorrangig ansehen?

Gysi versteht unter den "Ketten" die political correctness, jene Sprechweise, die einen offenen Dialog über die Unterschiede zwischen den Menschen verhindert. Mit der corona-bedingten Lage hat das zunächst nicht vordergründig zu tun, könnte allerdings auch zu einem Aspekt werden, nämlich dann wenn eine offene Diskussion über die Verordnungen unterbunden werden soll.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

05.07.2020 09:38
#134 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #132
Ja, schlimm. Und die kommen nicht von einem fernen Planeten irgendwo aus der Milchstraße, sondern aus unserer Gesellschaft heraus! Sie sind ein Ausdruck unserer Gesellschaft, ein Ausdruck von uns selbst.
Hmm, was hast denn Du - bzw. was haben Athon oder ich - konkret zu diesem Ausdruck der Gesellschaft beigetragen? Was ist mit anderen Ausdrücken der Gesellschaft, die dem hier besprochenen in aller Deutlichkeit widerstreben? Wer ist dafür verantwortlich?



Zitat von Gysi im Beitrag #132
Ich glaube nicht, dass du diese gewagte Behauptung bei ernsthafter Faktenprüfung halten kannst...
So gewagt scheint sie mir nicht zu sein, wenn sogar in den systemrelevanten Medien die Rede davon ist... Das mit der ernsthaften Faktenprüfung ist nämlich so eine ganz andere Sache.


Zitat von Gysi im Beitrag #132
Auch diese Behauptung geht mehr in Richtung Verschwörungstheorie...
Dann bist du ja von Verschwörungs-Theoretikern umgeben....Die Parole, dass "alles in Butter" - "alles im Lack"; "alles nur Verschwörungstheorie" sei, kommt nicht selten selbst über den Charakter einer Verschwörungstheorie kaum hinaus.

Wie dem auch sei...In welchem Sinne ist es denn deiner Meinung nach ratsam, bei den angelegten Ketten - "nun mal böse zu werden"?


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Reklov Offline




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05.07.2020 11:18
#135 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat
Was deren Kontaktaufnahmen betrifft, ihre Verführungsverschlagenheit und dass Kinder durch sie gefährdert seien.

Gysi,

... dazu müsste man Statistiken und Befragungsergebnisse kennen. Wenn es Tatsache ist, dass viele Jugendliche bereits durch Familienmitglieder (aus engerem od. weiterem Kreis) auch durch Aufsichtspersonen "gefährdet" sind, "verführt" werden, so sollte man dies bei Homos nicht als völlig unvorstellbar betrachten.

Zitat
'Mit Homos habe ich keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht, wurde aber auch nie belästigt', schreibst du. Dass sie dich nicht 'belästigten', war also ein für dich ärgerliche Erfahrung? Egal. Fiel mir nur so auf.

Da hast Du in meinen Worten nach etwas Falschem gesucht! Mein Satz bezog sich ja eindeutig darauf, dass ich keine schlechten Erfahrungen mit Homos gemacht habe, eben weil sie mich nie belästigt haben. Das könnte aber auch daran liegen, dass Homos ihresgleichen "erkennen", - ähnlich, wie es zwischen Frau und Mann geschieht, wenn es "funkt".

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


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05.07.2020 11:24
#136 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Snooker
Hmm, was hast denn Du - bzw. was haben Athon oder ich - konkret zu diesem Ausdruck der Gesellschaft beigetragen?

Die soziale Psychodynamik ist ein weites Feld und ein tiefes Meer. Aber ich bin schon - wohl auch mit dir - der Meinung, dass mit einer deutlich entschlackteren Political Correctness der Rechtsradikalismus deutlich schwächer wäre!

Zitat
Was ist mit anderen Ausdrücken der Gesellschaft, die dem hier besprochenen in aller Deutlichkeit widerstreben? Wer ist dafür verantwortlich?

Alle Menschen, die 'gut' sein wollen. Ich plädiere im übrigen für mehr Selbstkritik. Dass die einen 'gut' sind und 'böse' immer die anderen, ist ein - böses Märchen! Die soziale Psychodynamik bezieht das Tiefmeer des Unbewussten mit ein!

Zitat
So gewagt scheint sie mir nicht zu sein, wenn sogar in den systemrelevanten Medien die Rede davon ist... Das mit der ernsthaften Faktenprüfung ist nämlich so eine ganz andere Sache.

An Systemzersetzung durch die böse Linke glauben nur Leute, die diese Zersetzung herbeisehnen!
Es ist doch wohl eher das tief eingeimpfte christliche Liebesgebot, dass die Menschen dazu treibt, allen, allen Bedürftigen helfen zu wollen und dabei in aller Naivität ökonomische Grenzen und soziale Folgeprobleme nicht sehen und nicht angehen mögen.

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Gysi Offline

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05.07.2020 11:40
#137 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Reklov
Wenn es Tatsache ist, dass viele Jugendliche bereits durch Familienmitglieder (aus engerem od. weiterem Kreis) auch durch Aufsichtspersonen "gefährdet" sind, "verführt" werden, so sollte man dies bei Homos nicht als völlig unvorstellbar betrachten.

Natürlich nicht! Schwule sind zu Vergehen und Verbrechen fähig, wie Heteros auch! Wenn man aber gleich zu Beginn der Diskussion alle möglichen Klischees an Negativkonnotationen gegen die 'Homos' raushaut, setzt man sich dem Risiko aus, sich selber als homophob präsentiert zu haben! Du kannst diesen Eindruck gerne korrigieren, panta rhei - alles fließt!

Zitat
Das könnte aber auch daran liegen, dass Homos ihresgleichen "erkennen",

"Ihresgleichen" - wie das schon klingt... Es gibt Schwule, die mich mögen, das ist doch nicht falsch. Es gibt aber erfreulicherweise auch heterosexuelle Mädels, die mich mögen. Das ist ebenso nicht falsch...

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SnookerRI Offline

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05.07.2020 12:02
#138 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #136
Die soziale Psychodynamik ist ein weites Feld und ein tiefes Meer. Aber ich bin schon - wohl auch mit dir - der Meinung, dass mit einer deutlich entschlackteren Political Correctness der Rechtsradikalismus deutlich schwächer wäre!
Das wäre zumindest die zu hoffende Erwartung. Und gerade weil du die "Blüten" des rechtsradikalen Rassismus in #132 als Ausdruck unserer Gesellschaft, ja sogar als Ausdruck von uns selbst bezeichnest, wäre es doch dringend erforderlich das weite Feld und tiefe Meer der Psycho-Dynamik zu erforschen - gerade um unseres Anteils an einem solchen negativen Ausdrucks der Gesellschaft.



Zitat von Gysi im Beitrag #136
Alle Menschen, die 'gut' sein wollen. Ich plädiere im übrigen für mehr Selbstkritik. Dass die einen 'gut' sind und 'böse' immer die anderen, ist ein - böses Märchen! Die soziale Psychodynamik bezieht das Tiefmeer des Unbewussten mit ein!
Richtig. Deswegen sollten wir vielleicht von bösen Handlungen einerseits - und guten Handlungen, die den bösen H. gegenübergestellt werden, andererseits - sprechen. Denn böse oder gut ist nicht der Mensch, sondern seine Handlungsweise. Da sollte es doch im Interesse des Menschen liegen, stets "gut" handeln zu können.


Zitat von Gysi im Beitrag #136
An Systemzersetzung durch die böse Linke glauben nur Leute, die diese Zersetzung herbeisehnen!
Das wäre allerdings fatal, denn was folgt letztlich auf die Zersetzung...Anarchie... Wer sehnt sich schon nach Anarchie?

Zitat von Gysi im Beitrag #136
Es ist doch wohl eher das tief eingeimpfte christliche Liebesgebot, dass die Menschen dazu treibt, allen, allen Bedürftigen helfen zu wollen und dabei in aller Naivität ökonomische Grenzen und soziale Folgeprobleme nicht sehen und nicht angehen mögen.
Das würde allerdings dem christlichen Liebesgebot widersprechen. Allen Bedürftigen helfen zu wollen, stellt dabei keineswegs die Ursache für ökonomische Grenzen und soziale Folgeprobleme dar.


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Gysi Offline

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05.07.2020 12:22
#139 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Snooker
Das wäre zumindest die zu hoffende Erwartung. Und gerade weil du die "Blüten" des rechtsradikalen Rassismus in #132 als Ausdruck unserer Gesellschaft, ja sogar als Ausdruck von uns selbst bezeichnest, wäre es doch dringend erforderlich das weite Feld und tiefe Meer der Psycho-Dynamik zu erforschen - gerade um unseres Anteils an einem solchen negativen Ausdrucks der Gesellschaft.

Man kann bei sich selbst beginnen. Das gilt auch für die, die die political correctness voll unterstützen und ihre Mauern am liebsten noch höher ziehen wollen! Um sich für ihren 'negativen' Rassismus schämen zu können. Dann wissen auch sie: FÜHLEN befreit!

Zitat
Das wäre allerdings fatal, denn was folgt letztlich auf die Zersetzung...Anarchie... Wer sehnt sich schon nach Anarchie?

Hm. Leute, die aus dem Schutt des Alten was Neues bauen wollen?

Zitat
Das würde allerdings dem christlichen Liebesgebot widersprechen. Allen Bedürftigen helfen zu wollen, stellt dabei keineswegs die Ursache für ökonomische Grenzen und soziale Folgeprobleme dar.

Das sagst du! Aber die weitaus meisten Christen bestimmt nicht! Und die Linke, die sich von der Religion bewusstseinstechnisch weitaus gelöst hat, ist von der Moral her, die die linke Politik steuert, aus dem Christentum geboren! Da ist historisch und intergesellschaftlich vieles vernetzt! Wir, die guten Christen - und da die böse, anarchieaffine Linke - die Aufteilungen in Gut-Böse-Raster sind irreführender als irgend ein Märchen von den Grimms.

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SnookerRI Offline

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05.07.2020 13:04
#140 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #139
Hm. Leute, die aus dem Schutt des Alten was Neues bauen wollen?
Ahh...ich muss mich korrigieren. Was ich bei dem Begriff Anarchie im Sinne habe, lässt sich eher mit dem Begriff Anomie beschreiben. Nichtsdestotrotz bleibt es fraglich, ob die, die da etwas Neues aus dem Schutt des Alten aufbauen wollen, nicht genau zu dem werden, was sie eigentlich abschaffen wollen...

Zitat von Gysi im Beitrag #139
Das sagst du! Aber die weitaus meisten Christen bestimmt nicht! Und die Linke, die sich von der Religion bewusstseinstechnisch weitaus gelöst hat, ist von der Moral her, die die linke Politik steuert, aus dem Christentum geboren! Da ist historisch und intergesellschaftlich vieles vernetzt! Wir, die guten Christen - und da die böse, anarchieaffine Linke - die Aufteilungen in Gut-Böse-Raster sind irreführender als irgend ein Märchen von den Grimms.
Ohne das jetzt wieder zu sehr ins Religiöse abdriften zu lassen, sollte der Gedanke an eine Herrschaft nicht allzu verstörend wirken, auch wenn derzeit jede Herrschaftsform durch Menschen ihre immanenten Schwächen in sich trägt, zu denen auch ein latenter Hang zum Rassismus zählt, der sich in der Gesellschaft hartnäckig hält - oder gehalten wird.


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Athon Offline




Beiträge: 3.467

05.07.2020 15:48
#141 RE: Der Rassist in uns Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #138
Deswegen sollten wir vielleicht von bösen Handlungen einerseits - und guten Handlungen, die den bösen H. gegenübergestellt werden, andererseits - sprechen. Denn böse oder gut ist nicht der Mensch, sondern seine Handlungsweise. Da sollte es doch im Interesse des Menschen liegen, stets "gut" handeln zu können.


Schön wär's, Snooker. Denn was dem einen guttut (sieht zusammengeschrieben schlimm aus...), kann einem anderen durchaus schaden oder zumindest als "schädlich" angesehen werden.

Zitat von Snooker #133
Und woraus speist sich die Kriminalität?


Wenn ich übergebührlich spitzfindig wäre, würde ich die Existenz von Verboten nennen. Mach' ich aber nicht...
Kriminalität speist sich aus Ignoranz. Aus dem Unwillen, andere Gesetzmäßigkeiten und Regeln außerhalb der eigenen als gültig anzuerkennen.

Zitat
Genau das ist doch das Problem, was auch die Berliner Opposition der FDP (Marcel Luthe) und CDU (Florian Graf) öffentlich ansprach. Vielleicht wohnst du nicht am Alexanderplatz oder in der Nähe der "Rigaer Straße", dass dich das nicht so sehr tangiert.


Nein, wohne ich nicht. Was aber nicht heißt, dass ich diese Problematik ignoriere, nur weil ich nicht persönlich davon betroffen bin. Das könnte sich durchaus ändern, wer weiß das schon? Und die Motivation hinter Kritik durch die Oppositionsparteien kann auch eine andere sein...

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

05.07.2020 16:15
#142  Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Snooker
Ohne das jetzt wieder zu sehr ins Religiöse abdriften zu lassen, sollte der Gedanke an eine Herrschaft nicht allzu verstörend wirken, auch wenn derzeit jede Herrschaftsform durch Menschen ihre immanenten Schwächen in sich trägt, zu denen auch ein latenter Hang zum Rassismus zählt, der sich in der Gesellschaft hartnäckig hält - oder gehalten wird.

Schon wieder dieses Abstruse, dieses Versteckte. Dunkle Mächte walten... Und dann die 'immanente Schwäche' menschlicher Herrschaft, und der Rassismus gehört als ihr Instrument dazu... Das ist mir zuviel Hokuspokus und Verschwörungstheorie!
Und am glücklichen Ende steht - simslabim! - das perfekte Königreich Gottes! Jetzt bist du hier und dominierst mit diesem Unsinn derzeit die Themen. Wir haben uns genug darüber ausgetauscht, und ich werde mich mit diesen Sequenzen unserer Unterhaltung nicht mehr weiter mit dir austauschen! Du weißt, was ich davon halte, du weißt, dass deine Haltung nur von den anderen Zeugen Jehovas geteilt wird, und damit ist es gut!

Zitat
Ahh...ich muss mich korrigieren. Was ich bei dem Begriff Anarchie im Sinne habe, lässt sich eher mit dem Begriff Anomie beschreiben. Nichtsdestotrotz bleibt es fraglich, ob die, die da etwas Neues aus dem Schutt des Alten aufbauen wollen, nicht genau zu dem werden, was sie eigentlich abschaffen wollen...

Etwas Neues aus dem Schutt von Zerstörung wollt auch ihr! Zerstörung = Harmagedon; das Neue = Gottes Königreich ...

===================================================
Rassismus ist kein (zwingendes) Herrschaftsinstrument der derzeit Herrschenden - nicht der politisch und nicht der wirtschaftlich Herrschenden! Er ist

- einerseits ein Angstkomplex der 'verkappten' Rassisten, die die Mauern der political correctness hochziehen, die ungern abwägend über Rassismus diskutieren, die ihn aber schnell (natürlich nur bei anderen) feststellen, und die mit ihrer Selbstgerechtigkeit

- für das Erstarken des Rechtsradikalismus mit ihrem offenen Rassismus sorgen!!

Der Rassismus wird von denen am Leben gehalten, die ihn unterdrücken wollen! Du kannst aber keine psychischen, soziopsychischen Komplexe erfolgreich unterdrücken!

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Reklov Offline




Beiträge: 5.756

06.07.2020 12:37
#143 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat
Es gibt Schwule, die mich mögen, das ist doch nicht falsch. Es gibt aber erfreulicherweise auch heterosexuelle Mädels, die mich mögen. Das ist ebenso nicht falsch...

Gysi,

... jeder darf sich darin sonnen, wenn er gemocht wird. Egal von wem! - Zwischen "mögen" und "kopulieren" ist aber noch immer ein sehr großer Unterschied!
Leidenschaften - und all ihre bekannten Folgen - kommen noch nicht an die Oberfläche, wenn man sich nur freundschaftlich "mag".

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.886

06.07.2020 14:04
#144 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Reklov
Zwischen "mögen" und "kopulieren" ist aber noch immer ein sehr großer Unterschied!

Sooo direkt wollte ich jetzt nicht sein... Wenn du deinen Lebensgewinn aber nur aufs 'Kopulieren' beschränkst, ist das ziemlich arm... Ich habe übrigens kein Interesse daran, mit dir zu messen, wer von uns der stärkere Büffel ist. Ist doch wurscht, hier für unsere Diskussion, oder? So wie es mir wurscht ist, dass du so heftig 'auf Frauen stehst'! Das ist nichts Ungewöhnliches.

Aber: Was hat das ernsthaft mit unserem Thema RASSISMUS (Unterabteilung sexuelle Diskriminierung) zu tun? Warum erwähnst du das? Da fällt mir nur eines zu ein: Du willst dich von den 'Homos' abgrenzen, weil du dich vor denen richtig zu ekeln scheinst und dich ihnen außerdem charakterlich überlegen fühlst!

'Homo' ist übrigens immer eine abfällige Bezeichnung für Homosexuelle gewesen und ist es auch heute noch! Die Homosexuellen möchten lieber 'Schwule' oder 'Lesben' genannt werden. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

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SnookerRI Offline

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06.07.2020 17:14
#145 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #142
Schon wieder dieses Abstruse, dieses Versteckte. Dunkle Mächte walten... Und dann die 'immanente Schwäche' menschlicher Herrschaft, und der Rassismus gehört als ihr Instrument dazu... Das ist mir zuviel Hokuspokus und Verschwörungstheorie!
Es ist gar nicht mal so abstrus, versteckt oder liegt gar im Dunkeln. Für die entsprechenden Informationen musst du auch nicht ins Darknet. Trotz der "Zensurhämmer", die die großen sozialen Netzwerke regelmäßig heimsuchen, bleiben noch genügend Meldungen für die persönliche Breitband-Information - so man sie denn wünscht. Klar, man kann auch einfach glauben, was Springer, Funke-Medien, und wie sie alle heißen, uns erzählen wollen und alles weitere als "Hokuspokus" und "Verschwörungstheorie" abtun. Ist sicherlich bequemer...

Zitat von Gysi im Beitrag #142
Und am glücklichen Ende steht - simslabim! - das perfekte Königreich Gottes! Jetzt bist du hier und dominierst mit diesem Unsinn derzeit die Themen.
Ich habe gar nicht vom Königreich Gottes gesprochen. Dass DU das jetzt wieder - ohne Grund - in die Diskussion einbringst, kannst du mir nicht ankreiden. Lass es doch einfach bleiben, denn...

Zitat von Gysi im Beitrag #142
Wir haben uns genug darüber ausgetauscht, und ich werde mich mit diesen Sequenzen unserer Unterhaltung nicht mehr weiter mit dir austauschen! Du weißt, was ich davon halte, du weißt, dass deine Haltung nur von den anderen Zeugen Jehovas geteilt wird, und damit ist es gut!
... so ist es. Ich kenne deine Meinung dazu tatsächlich...Deswegen brauchst du das Königreich Gottes auch gar nicht mehr erwähnen.


Zitat von Gysi im Beitrag #142
Etwas Neues aus dem Schutt von Zerstörung wollt auch ihr! Zerstörung = Harmagedon; das Neue = Gottes Königreich ...
Es geht hier in diesem Thema nicht darum, was wir wollen oder nicht, geschweige denn, was du meinst, das wir angeblich zu wollen haben...

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Zitat von Gysi im Beitrag #142
Rassismus ist kein (zwingendes) Herrschaftsinstrument der derzeit Herrschenden - nicht der politisch und nicht der wirtschaftlich Herrschenden! Er ist

- einerseits ein Angstkomplex der 'verkappten' Rassisten, die die Mauern der political correctness hochziehen, die ungern abwägend über Rassismus diskutieren, die ihn aber schnell (natürlich nur bei anderen) feststellen, und die mit ihrer Selbstgerechtigkeit


Eben und wer nutzt diesen am besten für seine Zwecke aus? Die derzeit Herrschenden... Was gibt es besseres für sie, als ein in Angst gehaltenes Volk, das völlig verzweifelt und überfordert weiter nach "Mutti" schreit? Schau dir doch mal die Umfrage-Werte von Merkel an... Daran erkennst du ganz gut, was ihre Motive sind, wenn sie die Zügel der p.c. gegenüber "den schon länger hier Lebenden" anspannt.



Zitat von Gysi im Beitrag #142
- für das Erstarken des Rechtsradikalismus mit ihrem offenen Rassismus sorgen!!

Der Rassismus wird von denen am Leben gehalten, die ihn unterdrücken wollen! Du kannst aber keine psychischen, soziopsychischen Komplexe erfolgreich unterdrücken!
Natürlich nicht...Da wird sich der Zorn Bahn brechen. Und da die Mitte systematisch abgeschafft wird, und es eben nur noch stramm rechts oder stramm links geben darf,(selbst die CDU dreht doch schon linker, als es die SPD vermag... Was meinst du, warum das Geschrei bei der SPD so groß ist...) kannst du dir auch hoffentlich ausmalen, auf welche Klippen das Demokratie-Schiff in seiner Havarie gerade zusteuert. Gerade DIR müssten die aktuellen Nachrichten schlaflose Nächte bereiten.


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Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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SnookerRI Offline

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06.07.2020 17:30
#146 RE: Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #141
Schön wär's, Snooker. Denn was dem einen guttut (sieht zusammengeschrieben schlimm aus...), kann einem anderen durchaus schaden oder zumindest als "schädlich" angesehen werden.
Ganz genau! Deswegen reicht es für gute Handlungen auch nicht aus, nur von seiner eigenen Perspektive von "Gut" und "Böse" auszugehen. Der Blickwinkel des Adressaten der jeweiligen Handlung ist mindestens ebenso wichtig.

Zitat von Athon im Beitrag #141
Wenn ich übergebührlich spitzfindig wäre, würde ich die Existenz von Verboten nennen. Mach' ich aber nicht...
Das ist auch gut so, denn Gebote oder Verbote dienen einem bestimmten Zweck, nämlich eine Ordnung zu definieren, in der sich alle Menschen frei bewegen können. Es wäre unsinnig anzunehmen, das Verbot des Drogenmissbrauchs, würde die Drogenkriminalität quasi "nähren". Dann sollte es einerseits besser gar keine Gebote und Verbote geben, was ja dann ein Aushungern der Kriminalität zur Folge haben müsste, oder andererseits müssten wir von Kriminellen umgeben sein, bzw. selbst kriminell sein. Nein Athon, es ist gut, dass du dich da nicht von deinen Spitzfindigkeiten über Gebühr leiten lässt.

Zitat von Athon im Beitrag #141
Kriminalität speist sich aus Ignoranz. Aus dem Unwillen, andere Gesetzmäßigkeiten und Regeln außerhalb der eigenen als gültig anzuerkennen.
Und zwar um des eigenen - subjektiv empfundenen Vorteils willen. Letztlich speist sich Kriminalität aus einem isoliert wirkenden Egoismus heraus.


Zitat von Athon im Beitrag #141
Nein, wohne ich nicht. Was aber nicht heißt, dass ich diese Problematik ignoriere, nur weil ich nicht persönlich davon betroffen bin. Das könnte sich durchaus ändern, wer weiß das schon? Und die Motivation hinter Kritik durch die Oppositionsparteien kann auch eine andere sein...
Ja? Welche denn?


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Gysi Offline

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06.07.2020 17:40
#147 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Snooker
Schau dir doch mal die Umfrage-Werte von Merkel an... Daran erkennst du ganz gut, was ihre Motive sind, wenn sie die Zügel der p.c. gegenüber "den schon länger hier Lebenden" anspannt.

Gut, der 'verkappte' Rassismus wird von Mutti und Co. gefördert und damit gleichzeitig unterdrückt. Haste Recht. Warum machen Mutti und Co. das? Weil das Volk es so will! Warum will das Volk es so? Weil sie alle Schiss vor Bambule haben und irgendwie mir der Konfliktlage auch überfordert sind. Leute wie Mutti sind eigentlich politisch schlauer als ihre Wähler im Schnitt. Aber die wollen sich ihre Wählerquoten nicht versauen!

Problemverschärfend kommt noch hinzu, dass der 'verkappte Rassismus', scheinbar bei niemandem auf der Agenda der Kritik geschrieben steht.

Fazit: Die PC-Kritiker sind einfach noch zu schwach! Und die AfD hat eine PC-Kritik, die ich z.B. nicht mittragen kann...

Zitat
Gerade DIR müssten die aktuellen Nachrichten schlaflose Nächte bereiten.

Ich habe den Fehler, ein hoffnungsloser Optimist zu sein... Außerdem hat Werder Bremen den Klassenerhalt geschafft! Der Stress ist vorbei!

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Athon Offline




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07.07.2020 12:48
#148 RE: Der Rassist in uns Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #146
Deswegen reicht es für gute Handlungen auch nicht aus, nur von seiner eigenen Perspektive von "Gut" und "Böse" auszugehen. Der Blickwinkel des Adressaten der jeweiligen Handlung ist mindestens ebenso wichtig.


Den man dann aber auch kennen muss. Das kann für gewöhnlich funktionieren, ist aber gegenüber uns persönlich nicht bekannten Menschen schon schwierig.

Zitat
Ja? Welche denn?


Möglicherweise Egoismus um des eigenen Vorteils willen. Ist aber nicht Thema dieses Threads...

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Athon Offline




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07.07.2020 13:32
#149 RE: Der Rassist in uns Antworten

@Gysi

Zitat von Gysi #147
Ich habe den Fehler, ein hoffnungsloser Optimist zu sein... Außerdem hat Werder Bremen den Klassenerhalt geschafft! Der Stress ist vorbei!


Das bringt mich auf die Frage, ob nicht die Freude über den Erfolg "seiner" Mannschaft gleichzeitig auch Schadenfreude gegenüber der Unterlegenen und somit eine gewisse -wenn auch leichte- Form der Diskriminierung darstellt...?

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Gysi Offline

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07.07.2020 13:52
#150 Der Rassist in uns Antworten

Zitat von Athon
Das bringt mich auf die Frage, ob nicht die Freude über den Erfolg "seiner" Mannschaft gleichzeitig auch Schadenfreude gegenüber der Unterlegenen und somit eine gewisse -wenn auch leichte- Form der Diskriminierung darstellt...?

Also, ein 'Problem' zum Thema Ethik ist das schon! An diesem Konkurrenzgerangel sieht man unsere menschliche Natur des Fressens-und-Gefressenwerdens durchschimmern! Eine gewisse Erbarmungs- und Gnadenlosigkeit! Wir gehen diese Natur erfreulicherweise nur spielerisch durch. Beim Sport, beim Fußball. Tut nicht so weh. Tut nicht so weh, sagte ich? Oh doch, Niederlagen tun weh, es scheint manchem komisch, aber es ist so! Und die großen Niederlagen hauen so richtig rein!

Und die Häme und die Gehässigkeit gegen die Konkurrenten auf der anderen Seite sind auch da, klar! Merkt man besonders an den Rivalitäten bei den Lokal-Derbys: HSV vs. Werder; BVB Dortmund vs. Schalke; Köln vs. Fortuna Düsseldorf usf. Das ist alles irgendwie archaisch, widersinnig und unfunktionell - aber es ist da! Ich möchte mich im Nachhinen bei dir stellvertretend für alle Union-Berliner für deren Engagement in ihrem letzten Spiel gegen Fortuna Düsseldorf bedanken! Sie kämpften und siegten - hätten sie ja gar nicht mehr nötig gehabt! Ohne euren Sieg hätten wir uns ja erst garnicht gegen Heidenheim beweisen brauchen...

Alles schizophren irgendwie. Wenn ich mal einen Fortuna-Fan treffen sollte, gebe ich ihm einen Kaffee aus...

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