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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 191 Antworten
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 Weltliche Ideologien + Politik
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

18.07.2020 09:30
#51 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #50
Wie sieht denn deine Ethik aus zur Fleischproduktion aus den Stammzellen?

In diesem Zusammenhang habe ich damit aus ethischer Sicht kein Problem. Ob ich es auch konsumieren würde - weiß ich nicht. Generell stehe ich dem bewussten Verzicht dann doch näher.


Zitat
Wieso 'Schutz des idividuellen Tieres'? Es erleidet keine Schmerzen und bleibt am Leben! Es wird doch geschützt! Ich meine: Zur Alternative stehen die Schlachtungen! Oder strikter Vegetarismus. Dagegen sagst du aber, dass der Mensch ein Allesfresser sei... Was ist denn nun deine Haltung? Oder hast du keine?

Meine Haltung dazu beschreibe ich in meinen Beiträgen. Ich berücksichtige aber auch die Haltung von anderen Menschen - und seien es selbsternannte "Tierschützer".

Zitat
Ich lese aus deinen Beiträgen aber eben doch immer eine heraus: Du bist gegen den Vegetarismus/Veganismus. Und (nun doch) gegen die 'synthetische' Fleischproduktion aus den Stammzellenextrakten. Aus ethischen Gründen. Gibt es gegen die Schlachtungen, die gezielte, möglichst kostengünstige, industrielle Produktion von Fleisch keine ethischen Einwände? Du bist ganz schön Anti drauf - und gegen alles.... Aber das ist widersinnig. Für irgendetwas musst du dich schon entscheiden.



Vielleicht ist das, was du aus meinen Beiträgen herausliest das, was DU aus meinen Beiträgen herauslesen willst. Das hatten wir ja schon unter anderem in der Streitarena besprochen.

Ich habe nirgendwo auch nur ansatzweise erwähnt, dass ich aus ethischen Gründen gegen Vegetarismus/Veganismus bin. Im Gegenteil. Wo nimmst du das her, wenn nicht aus deinem eigenen Wunschdenken, damit du mir wieder irgendeine Form von "Widersinnigkeit" unterstellen kannst? Aber egal: Das gehört wohl zu deinem Repertoire an Provokationen, auf das ich in den sachbezogenen Threads nicht weiter eingehen werde.

Gegen Veganismus habe ich vor allem gesundheitliche Einwände. Aber die habe ich gegen alle extremen Formen der Ernährung, denn - wie ich schon sagte -, ist der gegenwärtige Mensch ein Omnivor, dem eine ausgewogene Ernährung die günstigsten Bedingungen für eine optimale Entwicklung liefert. Aber das ist ein anderes Thema.

Natürlich gibt es genügend ethische Einwände gegen die industrielle Schlachtung, die - ebenso selbstverständlich - nicht nur den akuten Schlachtungsprozess betreffen, sondern auch die (Transport)-Logistik davor.

Wir können uns hier also entweder über das unterhalten, was DU aus meinen Beiträgen herausliest, oder über das, was ich tatsächlich in meinen Beiträge aussage. Was ist dir lieber? (Ich ahne es schon)


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Gysi Offline

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18.07.2020 10:22
#52 Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat von Snooker
Wir können uns hier also entweder über das unterhalten, was DU aus meinen Beiträgen herausliest, oder über das, was ich tatsächlich in meinen Beiträge aussage.

Wir unterhalten uns über das, was ich herauslese und das, was du meinst! Wir unterhalten uns über meine Dummheit, Niedergeschriebenes zu begreifen. Und über deine Unfähigkeit, das konkret Gemeinte für andere verstehbar niederzuschreiben! Und vielleicht auch über deine Haltung, alles zu benörgeln, was nicht in der Bibel und den Zeitschriften der Zeugen Jehovas steht! Ich meine, das ist es doch - solltest du selber als deine Schwachstelle einsehen...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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18.07.2020 10:49
#53 RE: Kapitalismus und Konsum Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #52
Wir unterhalten uns über das, was ich herauslese und das, was du meinst! Wir unterhalten uns über meine Dummheit, Niedergeschriebenes zu begreifen. Und über deine Unfähigkeit, das konkret Gemeinte für andere verstehbar niederzuschreiben!
Traurig! Es geht hier weder um deine vermeintliche Dummheit noch um meine vermeintliche Unfähigkeit als Ergebnis deiner Wertungen. Deswegen formulierte ich die Problematik auch in einer "Entweder/Oder" Beziehung. Dass wir uns dennoch über Beides unterhalten müssen, lenkt von der sachlichen Besprechung des Themas auf die persönliche Ebene ab.

Zitat von Gysi im Beitrag #52
Und vielleicht auch über deine Haltung, alles zu benörgeln, was nicht in der Bibel und den Zeitschriften der Zeugen Jehovas steht! Ich meine, das ist es doch - solltest du selber als deine Schwachstelle einsehen...
Es geht hier aber nicht um "Schwachstellen"; weder um deine noch um meine; es geht in diesem Thread auch nicht um deine Aversion gegen die Bibel und Zeugen Jehovas nebst deren Veröffentlichungen. Warum musst du diese themenfremden Inhalte in jeden Thread hineintransportieren und erneut in epischer Breite ausführen, ohne dabei zu neuen Erkenntnissen zu kommen? Muss diese Ablenkung sein?

Wenn du mich weiterhin derart benörgeln möchtest, kannst du dafür auch einen neuen Thread in der Streitarena aufmachen...


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Gysi Offline

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18.07.2020 11:00
#54 Kapitalismus und Konsum Antworten

Zitat von Snooker
Traurig! Es geht hier weder um deine vermeintliche Dummheit noch um meine vermeintliche Unfähigkeit als Ergebnis deiner Wertungen.

Da haben wir es doch schon wieder: Es geht um meine Wertungen, die falsch sind! Mein Bild von Snooker! Ich versuche, mich auf das Thema religionsneutral zu beschränken. Und wenn du dich gegen die Position der Veganer und der Fleischesser erhebst, muss ich dich doch fragen, was du denn nun meinst! Und die Antwort kam dann ja auch #51. Und damit sollte auch gut sein...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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18.07.2020 15:26
#55 RE: Kapitalismus und Konsum Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #54
Und wenn du dich gegen die Position der Veganer und der Fleischesser erhebst, muss ich dich doch fragen, was du denn nun meinst! Und die Antwort kam dann ja auch #51. Und damit sollte auch gut sein...
Na hoffentlich. Und wenn du in Zukunft deine Wertung bei dir selbst hinterfragst, (Selbstkritik) könntest du dir den Umweg über mich sogar noch sparen...


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Gysi Offline

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18.07.2020 16:12
#56  Kapitalismus und Konsum Antworten

Zitat von Snooker
Na hoffentlich. Und wenn du in Zukunft deine Wertung bei dir selbst hinterfragst, (Selbstkritik) könntest du dir den Umweg über mich sogar noch sparen...

Na, solange du die Selbstkritik stets mir lehrst, der sie sowieso in seinen Denkprozessen als ein Automatismus (des wissenschaftliche Denkens) eingebaut hat, aber Selbstkritik nicht an dir anwendest (als Religionkritik!) - solange wird es immer unüberbrückbare Differenzen zwischen uns geben! In Sachen Weltsicht und Umgang miteinander.

Die Diskussion mit dir ist für mich auch in diesem Thread beendet.

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SnookerRI Offline

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18.07.2020 17:21
#57 RE: Kapitalismus und Konsum Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #56
Na, solange du die Selbstkritik stets mir lehrst, der sie sowieso in seinen Denkprozessen als ein Automatismus (des wissenschaftliche Denkens) eingebaut hat, aber Selbstkritik nicht an dir anwendest (als Religionkritik!) - solange wird es immer unüberbrückbare Differenzen zwischen uns geben! In Sachen Weltsicht und Umgang miteinander.

Die Diskussion mit dir ist für mich auch in diesem Thread beendet.

Die Diskussion mit mir hattest du auch in diesem Thread nicht mal begonnen. Es ging - wie immer - um dich, dein Bild von Snooker, und den Krampf, der sich daraus stets aufs Neue entwickelt.


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SnookerRI Offline

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19.07.2020 11:11
#58 RE: Der Rassist in uns Antworten

Um das Thema wieder auf die sachliche Ebene zurückzuführen, möchte ich eine Aussage von Athon aus #27 aufgreifen.




Zitat von Athon im Beitrag #27

Zitat von Snooker #24
Selbst wenn wir Deutschen, resp.- Europäer, auf solches großindustriell produziertes Fleisch verzichten würden - was ganz sicher völlig illusorisch ist - würde es trotzdem billig produziert und dann meistbietend ins Ausland verschachert.

Ob dies wirtschaftlich sinnvoll wäre, sei dahingestellt.



Es scheint sehr wohl wirtschaftlich sinnvoll zu sein. 2016 betrug die Jahres-Fleischproduktion in Deutschland 8,25 Millionen Tonnen, und dass obwohl hierzulande die Zahlen für Fleischkonsum (vor allem Schweinefleisch) seit Jahren stetig sinken. Für 2019 sind es immer noch 8,0 Millionen Tonnen, nachdem im Jahr 2018 noch 1,4% mehr geschlachtet wurde. Einer der Hauptabnehmer ist dabei China, die sich aufgrund des Handelskrieges zwischen Peking und Washington schwer tun, ihren Konsum zu decken. Die Afrikanische Schweinepest in China erhöht den Druck zusätzlich, was sich auch auf die Preise auswirkt. (Spiegel-online 5.2.2020 und 1.4. 2019)


Damit scheint sich zu bestätigen, dass hierzulande ein individueller Konsumverzicht für Fleisch und andere Güter kaum ausreichen dürfte, um die Produzenten zu einem Umdenken zu bewegen. Ob die Politik es wagen kann, den wirtschaftlichen Interessen der Produzenten zum Trotz - Verbote zu erlassen, bleibt angesichts der Lobbyarbeit hinter den Kulissen mehr als fraglich.

Das Perfide hinter der Mechanik im Kapitalismus ist der Umstand, dass nicht etwa die Bedürfnisse bestimmen, was produziert wird, sondern dass es die Produkte sind, die neue Bedürfnisse erzeugen. Da machen dann auch die Milliarden Euro, die jedes Jahr in die Werbeindustrie gesteckt werden wirklich Sinn. Grundsätzliche Bedürfnisse müssen nicht umworben werden - Produkte hingegen sehr wohl.


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Athon Offline




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19.07.2020 18:19
#59 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #49
Dazu muss man auch kein Fachmann sein. Ich bin es schließlich auch nicht. Trotzdem kann man sich über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten informieren. Vielleicht erleichtert das ja dann so manche Vorstellung.


Wie? Du bist kein Fachmann i. S. Gartenbau? Das wäre aber keine gute Werbung für Deinen Betrieb, Snooker...

Allerdings würde sich dann auch Dein Vergleich zwischen Produkten des Gartenbaus und denen der Feldwirtschaft erklären lassen. Oder verkaufst Du neben der Dienstleistung "Gartengestaltung" auch Beeren und Kartoffeln...?

Zitat von Snooker #58
Das Perfide hinter der Mechanik im Kapitalismus ist der Umstand, dass nicht etwa die Bedürfnisse bestimmen, was produziert wird, sondern dass es die Produkte sind, die neue Bedürfnisse erzeugen.


Das ist grundsätzlich richtig, beeinhaltet aber auch das Risiko, durch Fehleinschätzungen ganz gewaltig auf die Schnauze zu fallen. Siehst Du es denn als verwerflich an, beim Konsumenten vorhandene menschliche Eigenschaften auszunutzen, um die auch beim Produzenten vorhandenen identischen menschlichen Eigenschaften gleichermaßen zu befriedigen?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

19.07.2020 18:36
#60 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #59
Wie? Du bist kein Fachmann i. S. Gartenbau? Das wäre aber keine gute Werbung für Deinen Betrieb, Snooker...
Da ich noch nie einen Betrieb hatte, musste ich mir um Werbung noch keine Gedanken machen... Selbst ein Fachmann tut gut daran, sich stets als "Lernender" zu betrachten. Das wäre dann sogar die beste Werbung ...

Zitat von Athon im Beitrag #59
Allerdings würde sich dann auch Dein Vergleich zwischen Produkten des Gartenbaus und denen der Feldwirtschaft erklären lassen. Oder verkaufst Du neben der Dienstleistung "Gartengestaltung" auch Beeren und Kartoffeln...?
Nein, och habe mich lediglich entsprechend informiert.

Zitat von Athon im Beitrag #59
Das ist grundsätzlich richtig, beeinhaltet aber auch das Risiko, durch Fehleinschätzungen ganz gewaltig auf die Schnauze zu fallen. Siehst Du es denn als verwerflich an, beim Konsumenten vorhandene menschliche Eigenschaften auszunutzen, um die auch beim Produzenten vorhandenen identischen menschlichen Eigenschaften gleichermaßen zu befriedigen?
Allerdings... Habgier halte ich in jeder Hinsicht für verwerflich.


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Reklov Offline




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19.07.2020 18:40
#61 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat
Siehst Du es denn als verwerflich an, beim Konsumenten vorhandene menschliche Eigenschaften auszunutzen, um die auch beim Produzenten vorhandenen identischen menschlichen Eigenschaften gleichermaßen zu befriedigen?

Athon,

... wenn ein Fabrikant z.B. Regenschirme produziert, dann macht das Sinn. Wenn er aber wissentlich Giftstoffe an seine Kundschaft verkauft, sie z.B. mit Nikotin. od. Alkohol schrittweise ins Krankenhaus od. gleich ins Grab befördert, so ist dies ohne Zweifel "verwerflich" - ja ich würde sogar sagen "menschenverachtend".

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.467

19.07.2020 18:54
#62 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #61
... wenn ein Fabrikant z.B. Regenschirme produziert, dann macht das Sinn. Wenn er aber wissentlich Giftstoffe an seine Kundschaft verkauft, sie z.B. mit Nikotin. od. Alkohol schrittweise ins Krankenhaus od. gleich ins Grab befördert, so ist dies ohne Zweifel "verwerflich" - ja ich würde sogar sagen "menschenverachtend".


Niemand wird gezwungen, Giftstoffe zu sich zu nehmen. Und auch in einen Regenschirm kann ein Blitz einschlagen...

Würdest Du Deine Argumentation z. B. auch auf die Produktion von Kraftfahrzeugen anwenden, deren Nutzung einerseits zu überflüssigen Todesopfern führen kann, andererseits aber auch geeignet ist, Kranken schnelle Hilfe angedeihen zu lassen...?

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Athon Offline




Beiträge: 3.467

19.07.2020 19:15
#63 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

@Snooker

Zitat von Snooker #60
Da ich noch nie einen Betrieb hatte, musste ich mir um Werbung noch keine Gedanken machen...


Bist Du völlig sicher, dass Du keinen Gartenbaubetrieb im Kreis Wesel als Inhaber führst? Dann werde ich mich wohl geirrt haben. Was es aber auch für Zufälle gibt...

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Athon Offline




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20.07.2020 08:45
#64 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #41
Zitat von Gysi im Beitrag #39
Das wird kommen! Naturidentisch. Sehr bald. Wird aus dem genetischen Material der Schweine und Rinder extrahiert werden können, und die können dann putzemunter weiterleben. Und das wird unser Fleischproduktionsverhalten zugunsten der Tiere und des Dschungels und unserer Umwelt insgesamt radikal verändern!

Daran wird schon seit über 20 Jahren geforscht. Es gibt schon einige Unternehmen, die an der Marktreife arbeiten.


Mal ganz ehrlich, Leute: Würde man ggf. vergessen können, dass es sich um Produkte aus dem Labor handelt? Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass solche Nachbauten mit dem Geschmack des Fleisches eines auf traditionelle Art und Weise aufgezogenen Tieres auch nur annähernd mithalten könnten, selbst wenn es versucht würde. Natürlich gewachsene Muskulatur und Fettanteile aufgrund artengerechter Haltung und Fütterung lassen sich nicht adäquat ersetzen. Meine ich...

Man wird in Anbetracht der ständig wachsenden Erdbevölkerung aber nicht umhin kommen, andere Wege in der Ernährungsproblematik einzuschlagen und wird dabei auch berücksichtigen müssen, dass der Mensch nun einmal prinzipiell ein Allesfresser ist. Ich hege erhebliche Zweifel daran, dass dies der Menschheit angesichts der vielen unterschiedlichen Interessenslagen so bald gelingen könnte. Aber, viel Zeit haben wir leider nicht mehr...

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Gysi Offline

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20.07.2020 09:02
#65 Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat von Athon
Mal ganz ehrlich, Leute: Würde man ggf. vergessen können, dass es sich um Produkte aus dem Labor handelt? Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass solche Nachbauten mit dem Geschmack des Fleisches eines auf traditionelle Art und Weise aufgezogenen Tieres auch nur annähernd mithalten könnten, selbst wenn es versucht würde. Natürlich gewachsene Muskulatur und Fettanteile aufgrund artengerechter Haltung und Fütterung lassen sich nicht adäquat ersetzen. Meine ich...

Doch, wird so sein! Das ist kein Fantasieprodukt aus meinen Gehirnwindungen - ich hab's u.a. von Richard David Precht ('Tiere denken'). Wir werden auch biologische Ersatzteillager für uns Menschen anlegen können: für Lungen, Nieren, Lebern und so fort. Damit wir nicht mehr auf frisch Verstorbene warten müssen, um nötige Transplationen vorzunehmen.

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Athon Offline




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20.07.2020 10:49
#66 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

@Gysi

Zitat von Gysi #65
Doch, wird so sein! Das ist kein Fantasieprodukt aus meinen Gehirnwindungen - ich hab's u.a. von Richard David Precht ('Tiere denken'). Wir werden auch biologische Ersatzteillager für uns Menschen anlegen können: für Lungen, Nieren, Lebern und so fort. Damit wir nicht mehr auf frisch Verstorbene warten müssen, um nötige Transplationen vorzunehmen.


Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Vielleicht bin ich ja auch etwas "old school", aber ich kann mir nicht vorstellen, etwas mit Genuss essen zu können, was in seiner Gänze aus dem Labor kommt. Du hast offenbar keine Probleme damit...?

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Reklov Offline




Beiträge: 5.756

20.07.2020 13:56
#67 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat
Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Vielleicht bin ich ja auch etwas "old school", aber ich kann mir nicht vorstellen, etwas mit Genuss essen zu können, was in seiner Gänze aus dem Labor kommt.

Athon,

... man muss nicht etwas "old school" sein, um sich vor dem Fleisch eines Tieres, dem man vorher gewaltsam und brutal das Leben genommen hat, zu ekeln.

Wenn es gelingt, im Labor schmackhaftes Tierfleisch zu züchten (sind ja eh nur Atomverbindungen), dann wäre das für unzählige Tiere ein Segen, denn der elende Massenmord an ihnen, sowie das Abholzen von Wäldern, um noch mehr Boden für Tierfutter-Anbau zu erhalten, wären damit endlich beendet.

Stell Dir dazu nur mal ein "umgekehrtes Bild" vor:
Raubtiere haben sich eigene "Metzgereien" eingerichtet, in denen sie stets große Mengen Menschenfleisch, an Bäumen aufhängen, um dies ihren hungrigen Artgenossen anzubieten. Geht dann der "Löwe-Kunde" mit einem Stück Menschenfleisch davon, brüllt ihm der "Metzger-Löwe" auch noch ein "schönes Wochenende" hinterher.

Geh doch mal in ein Schlachthaus und schau dort dem Massenmorden zu, dann schmälert sich evtl. Dein Appetit auf Fleisch - schon nach wenigen Minuten.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

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20.07.2020 14:41
#68 Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat von Athon
aber ich kann mir nicht vorstellen, etwas mit Genuss essen zu können, was in seiner Gänze aus dem Labor kommt. Du hast offenbar keine Probleme damit...?

Es wird eben nicht 'in Gänze' aus der Retorte kommen! Die Zuchtbasis sind biologische Extrakte, pure Natur!

Habe ich Probleme damit? Ich glaube nicht. Ich würde dieses Fleisch auf jeden Fall probieren! Und mal Butter bei die Fische, wenn du mal ein neues Nierenpaar bräuchtest - und die Biolabore könnten sie dir anliefern - würdest du dich vor denen ekeln?

Zitat von Reklov
Geh doch mal in ein Schlachthaus und schau dort dem Massenmorden zu, dann schmälert sich evtl. Dein Appetit auf Fleisch - schon nach wenigen Minuten.

Tja, so wird man Vegetarier. So wie ich...

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SnookerRI Offline

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20.07.2020 16:17
#69 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #63
Bist Du völlig sicher...
Ja, ich bin absolut sicher... Aber genug von mir. Das Thema hier ist ein anderes und es ist gesellschaftlich viel wichtiger.


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SnookerRI Offline

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20.07.2020 16:54
#70 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #64
Mal ganz ehrlich, Leute: Würde man ggf. vergessen können, dass es sich um Produkte aus dem Labor handelt? Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass solche Nachbauten mit dem Geschmack des Fleisches eines auf traditionelle Art und Weise aufgezogenen Tieres auch nur annähernd mithalten könnten, selbst wenn es versucht würde. Natürlich gewachsene Muskulatur und Fettanteile aufgrund artengerechter Haltung und Fütterung lassen sich nicht adäquat ersetzen. Meine ich...

Muskulatur nachzubilden ist allerdings noch eine echte Herausforderung. Aber in 20 bis 50 Jahren könnte ich mir schon vorstellen, dass auch dieses Problem gelöst sein wird. Wenn du weißt, dass es sich um synthetisch produziertes Fleisch handelt, wirst du es wohl nur verdrängen können. Die Frage ist aber, ob es auch in Zukunft als solches auszeichnungspflichtig sein wird, da ja die Basis tierische Stammzellen sind. Es ist also nicht vollsynthetisch, wie Gysi auch schon anmerkte. Und wenn es dann(legal) unter konventionelles Fleisch gemischt wird, dürfte ein Unterschied noch schwieriger zu schmecken sein.

Zitat von Athon im Beitrag #64
Man wird in Anbetracht der ständig wachsenden Erdbevölkerung aber nicht umhin kommen, andere Wege in der Ernährungsproblematik einzuschlagen und wird dabei auch berücksichtigen müssen, dass der Mensch nun einmal prinzipiell ein Allesfresser ist. Ich hege erhebliche Zweifel daran, dass dies der Menschheit angesichts der vielen unterschiedlichen Interessenslagen so bald gelingen könnte. Aber, viel Zeit haben wir leider nicht mehr...
Unser Hauptinteresse sollte doch dem Erhalt der Erde als Wohnraum für den Menschen dienen. Lässt sich auf dieser Grundlage nicht auch in Erwägung ziehen, den Konsum auf ein erträgliches Maß zu begrenzen, welches dann möglichst alle Menschen genießen können?


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Athon Offline




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20.07.2020 20:08
#71 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #69
Aber genug von mir. Das Thema hier ist ein anderes und es ist gesellschaftlich viel wichtiger.


Natürlich ist es das. Ich hätte den Gartenbau bezüglich Deiner Person auch nicht ins Spiel gebracht, wenn Du nicht angegeben hättest, kein entsprechender Fachmann zu sein. Der Eintrag in Deinem Profil, dass Du Dich mit Gartenbau beschäftigst, lässt eben etwas anderes vermuten.

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Athon Offline




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20.07.2020 22:22
#72 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #70
Muskulatur nachzubilden ist allerdings noch eine echte Herausforderung. Aber in 20 bis 50 Jahren könnte ich mir schon vorstellen, dass auch dieses Problem gelöst sein wird. Wenn du weißt, dass es sich um synthetisch produziertes Fleisch handelt, wirst du es wohl nur verdrängen können. Die Frage ist aber, ob es auch in Zukunft als solches auszeichnungspflichtig sein wird, da ja die Basis tierische Stammzellen sind. Es ist also nicht vollsynthetisch, wie Gysi auch schon anmerkte.


Ich habe nicht behauptet, dass dieses Gewebe vollsynthetisch wäre, sondern nur, dass es aus dem Labor kommt. Und als solches wird es natürlich gewachsenem Fleisch aus meiner Sicht niemals das Wasser reichen können.

Zitat
Unser Hauptinteresse sollte doch dem Erhalt der Erde als Wohnraum für den Menschen dienen. Lässt sich auf dieser Grundlage nicht auch in Erwägung ziehen, den Konsum auf ein erträgliches Maß zu begrenzen, welches dann möglichst alle Menschen genießen können?


Niemand wird da widersprechen, Snooker. Dazu gehören aber unverzichtbar die, die sich begrenzen lassen. Glaubst Du wirklich, der Mensch in seiner Gesamtheit sei so schlau, die entsprechenden Notwendigkeit in letzter Konsequenz zu begreifen, wenn der Einzelne als Individuum nicht direkt betroffen ist? Ein bekannter Kabarettist hat einmal gesagt: "Kastriere die Dummheit, und die Menschheit stirbt aus". Irgendwie ist da etwas Wahres dran...

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Gysi Offline

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21.07.2020 08:51
#73  Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat von Athon
Ich habe nicht behauptet, dass dieses Gewebe vollsynthetisch wäre, sondern nur, dass es aus dem Labor kommt. Und als solches wird es natürlich gewachsenem Fleisch aus meiner Sicht niemals das Wasser reichen können.

Geschmacklich schon. Sagt Precht.

Zitat
Niemand wird da widersprechen, Snooker. Dazu gehören aber unverzichtbar die, die sich begrenzen lassen.

Wer nicht von sich aus das Notwendige tut, dem muss das Notwendige mit Verboten beigebracht werden! Derzeit, während der Corona-Krise, klappt das doch auch! Weltweit! Mal besser und mal nicht so gut... Wir können ein Eingrenzen der Freiheit besser ertragen, als ein Überschreiten der Grenzen ökologischer Erträglichkeit (in Bezug auf den Fortbestand unserer Zivilisation)!

Wirkungsvolle Maßnahmen müssen zudem oft organisiert sein. Und Direktiven, Anweisungen bis hin zum Verboten sind Ausdrucksformen organisierten Handelns! Wenn's Spitz auf Knopf kommt, werden die weitaus meisten die Freiheitseinschränkungen als notwendige Maßnahmen auch verstehen.

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SnookerRI Offline

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21.07.2020 19:44
#74 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #72
Ich habe nicht behauptet, dass dieses Gewebe vollsynthetisch wäre, sondern nur, dass es aus dem Labor kommt. Und als solches wird es natürlich gewachsenem Fleisch aus meiner Sicht niemals das Wasser reichen können.
Hast du es schon mal probiert? Falls nicht: Wie willst du das Ergebnis deines Vergleichs ohne ideologische Beurteilung begründen?

Zitat von Athon im Beitrag #72
Niemand wird da widersprechen, Snooker. Dazu gehören aber unverzichtbar die, die sich begrenzen lassen. Glaubst Du wirklich, der Mensch in seiner Gesamtheit sei so schlau, die entsprechenden Notwendigkeit in letzter Konsequenz zu begreifen, wenn der Einzelne als Individuum nicht direkt betroffen ist? Ein bekannter Kabarettist hat einmal gesagt: "Kastriere die Dummheit, und die Menschheit stirbt aus". Irgendwie ist da etwas Wahres dran...

Jeder Einzelne ist aber als Individuum direkt betroffen. Es mag in den Ländern des sog. westlichen Lebensstils an Wahrnehmung dafür mangeln.... An der definitiven Betroffenheit des Individuums ändert das aber nichts. In letzter Konsequenz würde es der Mensch begreifen müssen. Dann werden aber schon Millionen - wenn nicht Milliarden Menschen ihr Leben verloren haben. Ein zu hoher Preis für die "mangelhafte Wahrnehmung des eigenen Egos und seiner Aufgabe in der Natur.


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Athon Offline




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22.07.2020 08:39
#75 RE: Kaptialismus und Konsum Antworten

@Gysi

Zitat von Gysi #68
Habe ich Probleme damit? Ich glaube nicht. Ich würde dieses Fleisch auf jeden Fall probieren! Und mal Butter bei die Fische, wenn du mal ein neues Nierenpaar bräuchtest - und die Biolabore könnten sie dir anliefern - würdest du dich vor denen ekeln?


Das ist doch kein adäquater Vergleich, Gysi. Ich habe auch weder gesagt, dass ich mich vor Fleisch ekele noch, dass ich es nicht probieren würde. Vielleicht wäre ich ja angenehm überrascht. Und der Mensch gewöhnt sich an vieles...

Zitat
Tja, so wird man Vegetarier. So wie ich...


Aha, und den armen Viechern das Futter wegfressen...

Zitat von Gysi #73
Wer nicht von sich aus das Notwendige tut, dem muss das Notwendige mit Verboten beigebracht werden! Derzeit, während der Corona-Krise, klappt das doch auch! Weltweit! Mal besser und mal nicht so gut... Wir können ein Eingrenzen der Freiheit besser ertragen, als ein Überschreiten der Grenzen ökologischer Erträglichkeit (in Bezug auf den Fortbestand unserer Zivilisation)!
Wirkungsvolle Maßnahmen müssen zudem oft organisiert sein. Und Direktiven, Anweisungen bis hin zum Verboten sind Ausdrucksformen organisierten Handelns! Wenn's Spitz auf Knopf kommt, werden die weitaus meisten die Freiheitseinschränkungen als notwendige Maßnahmen auch verstehen.


Direktiven und Verbote mögen geeignete Mittel des Einwirkens auf menschliches Handeln sein, setzen aber voraus, dass die "Masse Mensch" deren Notwendigkeit auch zu erkennen vermag. Dass dem nicht immer so ist, zeigt die Corona-Krise jedenfalls eindeutig. Und wenn dann diejenigen, die Corona aus welchen Gründen auch immer bewusst herunterspielen, in persona aber auch die sind, die "Direktiven und Verbote" erlassen können, wird's kritisch.

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