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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 790 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Prometheus Offline




Beiträge: 392

12.06.2006 07:58
Die apokalyptische Matrix antworten

Habe im Zusammenhang mit dem Verband deutscher Humanisten einen sehr interessanten Text von Victor und Victoria Trimondi entdeckt, der sich mit der scheinbar in allen Religionen vorhandenen Sehnsucht nach der Apokalypse und dem Einsetzen einer göttlichen Dikatur beschäftigt.

Hier ein ganz interessanter Auszug:

Die apokalyptischen Matrix hat die Form eines "Dramas" vom Untergang der Welt und ihrer Neuerstehung. Sie weist in allen Glaubensrichtungen die folgenden gleichen Inhalte, Handlungsabläufe und Zielrichtungen auf:

1. Die Geschichte der Menschheit ist der irdische Ausdruck eines kosmischen Krieges zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis. In diesem universellen Kampf stehen sich Gott und Satan, Engel und Teufel, Oberwelt und Unterwelt als unversöhnliche Feinde gegenüber. Wenn sich die Weltgeschichte der apokalyptischen Entscheidungsschlacht nähert, ist jeder Mensch gezwungen, sich für oder gegen Gott zu entscheiden.

2. Die gegenwärtige Periode in der Menschheitsgeschichte ist gekennzeichnet durch die zunehmende Herrschaft des Bösen, die sich ausdrückt im sittlichem Verfall und sexuellen Exzessen, in Ungläubigkeit, Korruption, Krieg, Gewalt, Ungerechtigkeiten, Verbrechen, Seuchen, Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen. Die Gegenwart, so wie sie ist, wird radikal abgelehnt.

3. Ein Dämon, der Satan oder dessen Stellvertreter, ergreift die Gewaltherrschaft über diese Welt der Niedertracht. Mit Vorspiegelungen, Betrug, Hinterhältigkeit, Manipulation, Terror und Mord zwingt er einen Großteil der Menschheit unter sein Kommando und wird zum Weltenherrscher. Dann versucht er nach dem Throne Gottes zu greifen.

4. Kurz bevor der satanische Welt-Imperator alle seine Ziele erreichen kann, inkarniert sich im letzten Augenblick das Gute in der Gestalt eines "Militanten Messias", der als Anführer einer "kosmischen Armee" aus Menschen und Überwesen (Engeln, Göttern, Heroen) mit extremer Härte, mit Zorn und mit gnadenloser Grausamkeit gegen die "Koalition des Bösen", den Teufel und sein Pandämonium antritt und diese dann endgültig vernichtet. Beide Parteien kämpfen mit allen Arten von Massenvernichtungswaffen und setzen auch Naturkatastrophen und Seuchen als Kampfmittel gegeneinander ein.

5. Die Anhänger des "Militanten Messias" bezeichnen sich als "Gotteskrieger", die bereitwillig das Martyrium auf sich nehmen, um dadurch sofortige "Erlösung" zu erlangen.

6. Vernichtet werden am Ende alle, die nicht den „wahren“ Glauben haben, erlöst werden dagegen alle Rechtgläubigen. Diejenigen, welche die apokalyptischen Kriege überleben, müssen sich einem Gericht stellen, das die restlichen Rebellen und Ungläubigen zu unsäglichen Höllenqualen verurteilt.

7. Nach seinem triumphalen Sieg über das Böse errichtet der „Militante Messias“ einen weltweiten, autoritativen "Gottesstaat" (eine Theokratie oder eine Buddhokratie) mit dem eigenen Glauben als einziger Religion. Ein totalitärer Staat, in dem alle Gesetze von "Gott" und nicht von den Menschen erlassen werden, in dem die absolute Macht durch ein militantes Priesterkönigtum ausgeübt wird und in dem die Frauen eine untergeordnete Rolle spielen, ist das Ziel jeder traditionellen Endzeitvision. Dieser religiöse Machtstaat wird in den apokalyptischen Schriften als das "Paradies auf Erden" beschrieben.

8. 1000 Jahre (ein Millennium) lang dauert dieses paradiesische "Reich des Guten". Danach geht es ebenfalls unter und der gesamte Planet Erde wird vernichtet.

Quelle

Ich würde Euch die Lektüre des gesamten Textes empfehlen.

Es ist sehr schade, dass die meisten Religiösen hier (egal welcher Colour!) hier, weder intellektuell noch sprachlich so fit sind, um mit Ihnen über ihre Sehnsucht nach Apokalypse und göttlicher Dikatur zu diskutieren.

Aber was meinen denn die Atheisten hier, was treibt Menschen an, sich solche Vorgänge und "Staatsgebilde" zu wünschen?
Ist es bloß die Sehnsucht nach verordneter Verantwortunglosigkeit, nach einem alles regelnden Übervater oder der Selbsthass des Musterschülers, der sich nicht mehr wünscht, als zu sehen zu dürfen, wie andere Menschen (viel schlechtere als er natürlich!) abgeurteilt und geschlachtet werden?
Was motiviert jemanden eine Religion zu unterstützen, die apokalyptische Schlachtengemälde als Perspektive verkauft? Was motiviert jemanden, einen Gott zu unterstützen, der eine solch brutale Inszenierung benötigt, um göttliche "Ordnung" herzustellen?



"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.030

12.06.2006 08:33
#2 Die apokalyptische Matrix antworten
Ja, die Apokalypse. Was die Gläubigen dazu veranlasst, so zu denken? Ich glaube, dass hat einfach was mit dem Schicksal zu tun, in Kinderjahren etwas strenger religiös erzogen worden zu sein. Den Zeugen Jehovas z.B. ist ja die Apokalypse das Filetstück ihrer Religion. Wer in Kinderjahren mit derart massiven Meta-Drohungen traktiert wurde, ist meist sein Leben lang von ihnen geprägt. Es ist die in Kinderjahren eingesogenen Angst, die einen immer ängstlich sein lässt.

Buddhokratie (???) - ich wüsste nicht, dass es im Buddhismus ebenfalls apokalyptische Endzeitgeschichten gibt...

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

12.06.2006 10:18
#3 RE: Die apokalyptische Matrix antworten

Ich denke das eine Apokalypse notwendigerweise in den Religionen vorkommt
die überhauptnicht, oder kaum mit der Realität konform gehen.
Denn in diesen Religionen muss es (irgendwann/irgendwo) auch mal ein
helleres Köpfchen gegeben haben dem durchaus klar war was eine illusion
seine Religion darstellt. Er braucht jetzt natürlich eine Erklärung dafür
und da ist religiöser Dualismus nunmal das einfachste.
Er erfindet nun einen Feind, der über ihn herrscht und ihm das Leben wegen seines
Glaubens schwer macht. Das bringt gleichzeitig noch ein gutes Gruppengefühl
(wir, gegen den rest der Welt...; kennen wir ja alle aus der Pupertät)
Um nun aber nicht in Teilnahmslosigkeit gegenüber seiner Religion zu versinken
(was ein Machtverlust wäre), denn man erreicht ja nicht seine Wunschziele sondern muss sich
immer nur einschränken, muss man den Gläubigen in Aussicht stellen das,
wenn sie nur beim wahren Glauben bleiben, irgendwann einen sehr großen Vorteil
daraus ziehen können (in den Himmel kommen usw.).
Da diese Wunschwelt nunmal so garnicht ist, wie die derzeitige Welt, muss diese echte Welt
untergehen um quasi keinem Menschen die Chance zu geben der apokalyptischen Matrix
zu entkommen womit man wieder sich selbst (unter dem Deckmantel seiner Religon)
zum Mittelpunkt des Universums machen kann.


(Fazit: ich werd jetzt meinen kühlen morgen balkon genießen gehen )

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

12.06.2006 12:17
#4 RE: Die apokalyptische Matrix antworten
In Antwort auf:

8. 1000 Jahre (ein Millennium) lang dauert dieses paradiesische "Reich des Guten". Danach geht es ebenfalls unter und der gesamte Planet Erde wird vernichtet.


Es geht nicht unter, sondern es geht ins himmlische Reich über. Das Friedensreich wird ewig herrschen. 1000 Jahre lang wird die Erde von diesem Reich eingenommen sein, doch dann wird die alte Erde zerstört, aber nicht das Friedensreich.

Was deine Quelle betrifft, die hat bereits eine eigene Stellung und eine eigene Interpredation.

freily ( Gast )
Beiträge:

12.06.2006 13:56
#5 RE: Die apokalyptische Matrix antworten

Zitat von Gysi
Ja, die Apokalypse. Was die Gläubigen dazu veranlasst, so zu denken? -...- ich wüsste nicht, dass es im Buddhismus ebenfalls apokalyptische Endzeitgeschichten gibt...
Die Apokalypse-Version ist ein Szenario der frühen Kirchengeschichte. Im Tanach der Juden steht diese Gesichte in einer ganz anderen Form und hat mit der Apokalypse-Form aus einer Offenbarung des Johannes garnichts am Hut - im Gegenteil.
Bei der Schlacht Armageddon in der Ebene Megiddo geht es um den Kampf des ewigen G*TTes gegen die Gottlosen die seine Knechte, das VOLK Israel wiedermal bedrücken wollen.

Mit der Vernichtung der Erde hat dass Ganze garnichts zu tun. Der Schöpfer macht in vielen Hindeutungen klar, dass ER die Welt nicht zum Zerstören geschaffen hat, aber ER wird sie reinigen und die Überlebenden werden den Unterschied zur g-ttgewollten Theokratie und der Menschen gemachten Demokratie erkennen und für ca. 980 Jahre wird es keinen Krieg mehr geben, weil alles auf der Erde nach G*TTes PLAN abläuft.
So der Tanach der Juden, hoffe ich, der the swot möge mich berichtigen, wenn ich Falsch liege.!

Im übrigen ist es auch mir aufgefallen, das die Falschreligionen immer ein Redeverbot mit Andersdenkenden haben und dies auch mit der Verdammnis begründen, sowie eine ständige Zerstörungsangst verbreiten.
Das Judentum hält sich da zurück, weil es keine g*ttliche Lehre ist.
_________________________________________________________________________________
Speichere das Wissen solang Du kannst, denn im Alter kann mans abrufen, wenn man eins hat.

Prometheus Offline




Beiträge: 392

15.06.2006 16:50
#6 RE: Die apokalyptische Matrix antworten

Ich frage mich tatsächlich welchen Geistes Kind die jenigen sind, die eine göttliche Diktatur (und Gleichschaltung!) der Vielfalt einer Demokratie vorziehen.


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.030

15.06.2006 17:37
#7 Die apokalyptische Matrix antworten

In Antwort auf:
Ich frage mich tatsächlich welchen Geistes Kind die jenigen sind, die eine göttliche Diktatur (und Gleichschaltung!) der Vielfalt einer Demokratie vorziehen.

Du triffst den Kern dessen, was Religionskritik sein sollte - sie muss viel mehr darauf hinweisen, dass Religionslehre demokratiefeindlich ist! Man sieht es daran: Je fundamentalistischer der Gläubige ist, desto demokratieabgeneigter - je mehr einem Gottesstaat zugeneigt. Neo-Nationalsozialismus ist hier zu Recht verboten, Religionsunterricht hingegen wird staatlich gefördert. Das ist nicht an den Grundwerten orientiert durchgedacht, sondern den Machtverhältnissen geschuldet, die weniger mit der Volkmacht zu tun haben...

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

beautyxxl Offline



Beiträge: 202

15.06.2006 17:42
#8 RE: Die apokalyptische Matrix antworten

welchen Geistes Kind die jenigen sind, die eine göttliche Diktatur (und Gleichschaltung!) der Vielfalt einer Demokratie vorziehen.

Es sind diejenigen die die Demokratie zu Harz4 und anderen Untätigkeiten verdammt hat.
Sie suchen das Vorbild hinter dem sie herlatschen können

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

16.06.2006 11:32
#9 RE: Die apokalyptische Matrix antworten
@Prometheus

Apokalypse

Nun meiner Meinung nach, ist sie das andere Ende der Wurst.

Im Zusammenhang mit Gott wird da ja festgestellt, er hat keinen Anfang und auch kein Ende. Da dies aber nur für ihn zutrifft, ist alles Andere der Vergänglichkeit ausgesetzt. Das gilt somit auch für die Schöpfung respektive die Erschaffung des Menschen. Wer ausser ihm höchstpersönlich wäre aus dieser Sichtweise für die Beendigung der Menschheit legitimiert?

Was also einen Anfang (Genesis) hat, muss auch ein Ende (Apokalypse) haben.

Wie die Schöpfung wird auch die Geburt als etwas Grossartiges angesehen, das unweigerliche Ende, der Tod wird seit jeher als das düsterste Kapitel des Lebens angesehen und auch dementsprechend symbolisiert.

Aus solch einer religiös geprägten Sicht steht die Apokalypse für den Tod der gesamten Menschheit und muss dementsprechend, wie beim Tod des Einzelnen, so düster und schrecklich wie möglich überzeichnet sein. Daraus lässt sich meiner Meinung nach eine gewisse religiöse Logik ableiten, die massgebend für die Aufrechterhaltung dieses Szenarios sorgt.

Persönlich sehe ich eine weitere, wenn auch nicht sehr offensichtliche Bedeutung dieser Darstellung.

Der Einzelne (Sünder) kann sich schlecht verbergen, wird als Person wahrgenommen und verhält sich dadurch automatisch anders als in einer Gruppe.

Eine Gruppe, wie z.B. die Ungläubigen, hat eine andere Dynamik und lässt sich mit dem Hinweis auf die Folgen für das einzelne Individuum nicht im gleichen Mass beeindrucken und benötigt daher eine andere Form der Abschreckung. Dem Einzelne bietet die Gruppe zudem Schutz und vermeintliche Anonymität, was die Chance seiner Bestrafung subjektiv verringert.

Damit ich auch den zu fassen kriege, der sich durch ein Kollektiv geschützt fühlt, muss ich ihm die Ausweglosigkeit seiner Situation vor Augen führen. Die Apokalypse ist dafür das geeignete (Macht)Instrument um aufzuzeigen, dass schlussendlich keiner der gerechten Strafe entkommt und alle gerichtet werden.

No way out.


__________________________________________________
Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

emanuel ( Gast )
Beiträge:

17.06.2006 09:02
#10 RE: Die apokalyptische Matrix antworten

ich bin emanuel,

ich sage,

wir gehen von einer falschen voraussetzung aus und kommen zu falschen schlüssen, wenn wir so argumentieren.
ein richtiger gedanke könnte es da sein, sollte es uns gelingen die entwicklung so zu sehen wie sie ist und nicht als ein phantasiegebilde aus dem märchenbuch der kinderstube hinzustellen:

wie auf erden, so auch im himmel - das ist die richtige richtung.
obwohl wir einräumen müssen, dass in der folge ebenso rückbezügliche möglichkeiten offen stehen.
aber die basis für die menschliche zukunft ist der mensch selbst. in seiner umgebung.
im grunde genommen gilt das für alle lebensformen.

so erkennen wir endlich auch den reinen demokratiegedanken einzig und allein in einer voll ausgereiften person, egal ob nun in einem matriachat oder patriachat in unseren vorstellungen unvollkommen ausgeformt.
genau so könnte man sich die perfekte direkte demokratie vorstellen, in ergänzung mit in ihr selbst gespeicherten auseinandersetzungen oder befragungen.

ein punkt dazu aus der geheimen offenbarung - warum muss jerusalem dort sein, wo es ist; kann es denn nicht auch ein jerusalem für den norden geben oder eines am mittelmeer? dann wären doch mehrere menschen mit verschiedentlichen wünschen und grundbedürfnissen zufrieden. solche überlegungen schimmern immer wieder zwischen den bildern des grauens und schreckens.

aber nun wieder zurück zu unserem endzeitproblem.

aus der tatsache heraus, dass der mensch es zur nummer eins geschafft hat, läßt uns an die theorie glauben, es ist möglich irgend einen zustand der entwicklung zu verändern und sogar zu verbessern. also eine steigerung der lebensbedingungen für möglich zu halten. abgesehen davon, dass er - der mensch - dabei immer an grenzen stoßen wird. es beruht alleine schon darauf, dass die bandbreite eine vielzahl an varianten offen hält. wenn wir von uns ausgehen, dann ist es ein weg von der materie über die energie begleitet vom chaos in das nichts. woraus wir erkennen, dass in einer solchen entwicklung ein positiver rest als gewinn verbleibt, der uns bereits rein theoretisch zu der annahme verleitet, das system, "gott" oder die natur - es ist im ergebnis gut.

in den wünschen und zielen, im erreichen von teilergebnissen, da ist dem menschen keine vorgabe zu groß.
darum wird auch das unausweichliche ende nicht nur als katastrophe sehr oft dargestellt, sondern in den handelsüblichen formen der religionen ebenso als gemeinschaft mit der allmacht symbolisiert.

das ist es auch. je nach dem, wie schwach oder wie stark der betrachtende eben ist.

jedoch pflege ich zu sagen, und habe es auch schon des öfteren angedeutet:

dazwischen, da gibt es noch etwas!!

und ein


 Sprung  
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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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