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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 71 Antworten
und wurde 2.933 mal aufgerufen
 Islamismus/Islam
Seiten 1 | 2 | 3
Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

21.07.2006 17:38
#51  Israel setzt Luftangriffe fort antworten
In Antwort auf:
das nenne ich eine lausige weltanschauung, Gysi.
Na, die jahrzehntelange argwöhnische Beobachtung der israelischen Aggression hat uns auch noch nicht weitergebracht. Aber bei allem Gutmenschen-Tadel gegen die Juden müssen wir doch zugeben: Drin stecken tun wir nicht...
Ich bin nicht der Auffassung, dass der am Gefährlichsten ist, der die meisten oder die besten Waffen und Schutzmächte hat.

Und ist deine Weltanschauung so toll, dass ich sie vielleicht gegen meine eintauschen könnte? Deine - in diesem Bezug - ist nämlich ...............................
na, viel lese ich da aber nicht...

Gysi
_______________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

emanuel ( Gast )
Beiträge:

21.07.2006 18:04
#52 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Gysi, hüte dich davor meine weltanschauung zu übernehmen!

das ist immer noch das beste mittel dazu, jemanden seine meinung aufzudrücken

deine sicht der dinge ist nicht echt!

ich will einmal sagen, sie geht auf keine kuhhaut mehr drauf, mein lieber! jaja.

und ein


Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

21.07.2006 18:08
#53  Israel setzt Luftangriffe fort antworten

In Antwort auf:
deine sicht der dinge ist nicht echt!
Och - echt?
In Antwort auf:
ich will einmal sagen, sie geht auf keine kuhhaut mehr drauf, mein lieber!
Ja, eine starke Begründung...

Gysi
______________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

emanuel ( Gast )
Beiträge:

21.07.2006 18:13
#54 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

war schön mit dir wieder ein paar takte zu plaudern.

ich verdufte jetzt aus dieser schrecklichen region.

und ein

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

21.07.2006 18:21
#55  Israel setzt Luftangriffe fort antworten

In Antwort auf:
ich verdufte jetzt aus dieser schrecklichen region.
Angsthase!

Gysi
_____________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.07.2006 18:30
#56 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Verstehen kann ich beide Seiten. Beida machen einfach das, was normal ist: ihre Interessen vertreten.
Schön wäre nur, wenn langsam auch dort das Wissen um sich greifen würde, dass es mir nur dann auf lange Sicht gut gehen kann, wenn es auch meinem Nachbarn gut geht.

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vanini Offline



Beiträge: 502

21.07.2006 19:37
#57 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Zitat von emanuel
das nenne ich eine lausige weltanschauung, Gysi.

Hinsichtlich politischer Dinge kann man durchaus unterschiedliche Auffassungen haben, was bei besonders verwickelten Angelegenheiten wohl eher der Normalfall ist.

Aber im Gegensatz zu Gysis Ansichten, welche nicht nur immer auf die irdische Realität bezogen sind, sondern auch das Wohl der betreffenden Menschen im Auge haben, beruhen die "Weltanschauungen" von Zeitgenossen wie dir nicht nur auf unerweislichen abstrusen Hirngespinsten, sondern wissen für die Menschen diesem realen Leben ohne jegliche Konstruktivität nichts besseres als Unheil, Leiden und Katasorphen aller Art zu verkünden und zu prophezeien - um für einige "Auserwählte" in ein albernes "Jenseits" verschobene "Freuden" zu verheißen...

Solche Welt- und Menschensichten, welche, anstatt zu helfen, das Leben der Menschen erträglicher zu machen, die Sache erwiesener Maßen(!!!) nur noch verschlimmbessern, muss man nicht nur wirklich "lausig", sondern richtiggehend pervers, nichtsnutzig, verdummend und deshalb rundum verachtendwert nennen!


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

Chaos ( Gast )
Beiträge:

21.07.2006 20:10
#58 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Zitat von emanuel
das nenne ich eine lausige weltanschauung, Gysi.
ich sage nur
marokko, tunesien lybien, sudan, ägypten, arabien, israel, irak, iran, afghanistan, pakistan.
habe ich jemanden vergessen? ach ja, die türkei.
betäube dich nur weiterhin mit deinem euroäischen terror gegen terror und träum schön weiter vom frieden.
und ein

Was hat bitte Marokko damit zutun?? Und ja.. es fehlennoch einiges
Weisst du eigentlich wo Muslime überall leben

-------------------------------------------------------------------------------------
Und wenn du den meisten derer auf der Erde gehorchst, werden sie dich von Allahs Weg irreführen. Sie folgen nur Vermutungen, und sie raten nur.

emanuel ( Gast )
Beiträge:

21.07.2006 23:02
#59 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten
In Antwort auf:
...nur noch verschlimmbessern, muss man nicht nur wirklich "lausig", sondern richtiggehend pervers, nichtsnutzig, verdummend und deshalb rundum verachtendwert nennen!...

so streng wollte ich gar nicht urteilen im bezug zur dritten welt.

aber "verschlimmbessern", ist das neu?

die versprechungen gleich um die ecke,
sie sind also besser als die auf lange strecke.

nun gut. in meinen texten, solltest du von meinen sprechen, kann es dir nicht entgangen sein,
von einem paradies ist nicht die rede, eher von notwendigen werbungen die es erst gestatten so
etwas wie ein jenseits zu bilden in der form des zustandes und nicht des ortes. der verstand,
der geist oder deine seele verlangt einfach eine zugabe zu dem was dir genügt und in den büchern
als auch in den bemerkungen von zeitgenossen der übelsten sorte gelegentlich mit zahlen die das
gerüttelt maß weit übersteigen. so gesehen ist das gebotene wie du sagen würdest fasade blanche
und entbehrt das wovon bei mir die rede ist.
muß dir leider auch zustimmen, gelegentlich wird die werbung zum hauptzweck und als solches auch
in den augen anderer gewerbetreibender nicht ganz unerwartet gewertet, was den rein religiösen aspekt
betrifft in dieser angelegenheit.

ein wort noch um den freigeist zu beruhigen, zu den territorialen entwicklungen die im raum stehen.
sollte dieses unterfangen nicht gelingen, dann ist meine perspektive die einzig mögliche in der
zukunft und davon abgeleitet sie findet wider erwarten gefallen, könnte es schon zum tragen kommen,
in den überlegungen des einen oder des anderen, und dann wird sie wirklich gefährlich, in der
betrachtung von einzelnen exponierten persönlichkeiten ohne gesellschaftlichen aspekt.

und ein

nemesis Offline



Beiträge: 15

24.07.2006 14:34
#60 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Für mich ist ein bleibender Eindruck, wie in einer Phase, als alles nach einer friedlichen Lösung im Konflikt aussah,
Scharon diese Phase ganz bewusst durch seine Aktion an der Klagemauer beendet hat.

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Da möchte ich dich doch gerne etwas fragen? was war denn zuerst da? das fundament oder das gebäude auf dem das fundament steht?
ich will dir damit sagen dass die al aksa mosche auf dem tempel salomon gebaut wurde und die klagemauer steht wohl schon auch länger da.wir waren zuerst da..... zu einer zeit schon als es keine moslems geschweige "araber" gab.dieses land ist uns von unserem gott gegeben worden....reicht euch denn nicht medina? was wollt ihr denn noch?
vor jahren wollte man sich annähern und man wollte den palästinänser den westlichen teil jerusalems geben ..sie aber wollten nicht. entweder ganz oder gar nichts.die palis(und ihre arabischen "brüder") wollen Israel ganz haben ,natürlich ohne Juden oder es lieber von der landkarte löschen sie verhalten sich wie kleinkinder.das problem ist ihr könnt nicht akzeptieren dass eure religion unser jüdisches fundament inne hat ..ihr seid nichts ohne juden.und wir haben das privileg es in unserem blut zu tragen den bund mit gott....wir sind von geburt an auserkoren und auserwählt diesen status werdet ihr nie haben...ihr könnt machen was ihr wollt.aber 5 mal am tag beten reicht nicht das macht ihr eh nur weil der islam eine religion der zweifler ist.sonst würdet ihr nicht 5mal am tag beten.und so schlecht kann das judentum nicht sein oder? ihr esst kein schweinefleich ,ihr beschneidet eure söhne,...und abraham ist euer "urvater" aber ihr vergesst wohl das abraham jude war ...der islam ist die größte irrlehre! sie entstand als politischen gegenpol zum damaligen sehr stark aufkeimenden cristentum und weil man sich dagegen wehren wollte "entstand " der islam.jesus war rabbiner und ein gelehrter der damals des hebräischen und mehreren sprachen mächtig war ...aber mohammed? der war analphabet.. das ist eure religiöse "galionsfigur".. aber sie reflektiert alles über den islam..nämlich:nichts!!da stellt sich mir die frage.wenn die christen glauben jesus sei "Gottessohn"(für mich war er ein Prophet..)ist dann auch nicht "Ihr" gott jüdisch?und abgesehen davon wieviele propheten hat der islam und wieviele hat das judentum?ihr seid auf der falschen fährte.. glaubt mir.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

24.07.2006 17:38
#61 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

In Antwort auf:
ich will dir damit sagen dass die al aksa mosche auf dem tempel salomon gebaut wurde und die klagemauer steht wohl schon auch länger da.wir waren zuerst da..

Und noch vorher war der Tempelberg da. Der hat aber nicht euch gehört. Die Israeliten sind erst eingewandert und haben die einheimische Bevölkerung abgeschlachtet. Mit der Ausrede, ihr Gott hätte ihnen das Land geschenkt. Blöde Ausrede. Da verschenkt einer was, was ihm gar nicht gehört. Warum hat er nicht neues, unbesiedeltes Land für sein geliebtes Volk geschaffen. Nun hat er den Salat. Bzw. die Palästinenser, die Juden und vielleicht auch bald er Rest der Welt.

Alles nur, weil sich jemand blöde Geschichten hat einfallen lassen und ein gutes Marketing denen bis heute zum Überleben verholfen hat. Wird Zeit, dass endlich Schluss damit ist. Und auch Schluss damit, etwas, das einem nicht gehört anderen zu schenken. Wie bei der Gründung des Staates Israel wiederholt.

Keine Angst, ich bin nicht dafür, Israel wieder verschwinden zu lassen. Ich halte es aber für angebracht, dass ihr aufhört euch auf die Rechte zu berufen, die bei der Gründung eures Staates selbst so stark verletzt wurden. Seid dankbar dass ihr das Land habt und zeigt diese Dankbarkeit. Und hört endlich damit auf euch herauszureden, Gott hätte es nun mal so gewollt.

In Antwort auf:
hr seid auf der falschen fährte

Wer ist ihr?

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

24.07.2006 18:04
#62 Israel setzt Luftangriffe fort antworten

In Antwort auf:
Keine Angst, ich bin nicht dafür, Israel wieder verschwinden zu lassen. Ich halte es aber für angebracht, dass ihr aufhört euch auf die Rechte zu berufen, die bei der Gründung eures Staates selbst so stark verletzt wurden. Seid dankbar dass ihr das Land habt und zeigt diese Dankbarkeit. Und hört endlich damit auf euch herauszureden, Gott hätte es nun mal so gewollt.
Dir geht die religiöse Rechtsableitung auf den Sack und die Erhöhung der Juden als das auserwählte Volk, das damit also über alle anderen Völker steht. Und die israelische Aggression leitest du aus diesem Eigenverständnis ab. Das kann ich gut verstehen. Aber stell dir mal vor, die Uckermark wäre umzingelt von feindlichen Völkern, deren Regierungen ihr ein halbherzig dahingeknirschtes Existenzrecht zubilligen, aber aus deren porösen Polit-Strukturen an allen Ecken und Enden der Terror quillt, der, religiös untermauert, das Gegenteil sagt? Denen würdest du auch von Fall zu Fall mal etwas härter auf die Tatzen hauen, als die - grundsätzlich eh nicht genau zu umreißende - Verhältnismäßigkeit es bieten mag. Ich meine in der Tat: Israel ist nicht aggressiv. Aggressiv sind die Anrainerstaaten, die Israel im Grunde das Existenzrecht absprechen. Ich spare - das gebe ich zu - die Staatsgründung 1948 jetzt mal als einen "aggressiven Akt" aus.

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

nemesis Offline



Beiträge: 15

24.07.2006 18:51
#63 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Alles nur, weil sich jemand blöde Geschichten hat einfallen lassen und ein gutes Marketing denen bis heute zum Überleben verholfen hat. Wird Zeit, dass endlich Schluss damit ist. Und auch Schluss damit, etwas, das einem nicht gehört anderen zu schenken.
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Ein gutes marketing? dass ich nicht lache...also wenn ich mir die jahrtausende alte judenverfolgung und den holocaust so anschau...dann hat das judentum die miserabeltste marketingmaschinerie die ich je gesehen habe.
was mich verwundert wie kann eine absolute minderheit von ca. 14 millionen menschen so dermassen polarisieren und die gesamte welt so in ihren bann reissen? aber die juden wollen das nicht.. wir wollen in frieden leben egal ob in israel oder in der diaspora.nur wenn sich israel verteidigt aufgrund terroristischer aktivitäten ..dann wird das verurteilt.israel reagiert nur ..israel agiert nicht!!und palästina war schon vor über 2000 jahren in "israelischer" hand...aber auch da waren sie besetzt und wurden in die diaspora im jahre 77 nach christus gezwungen..Aber nicht alle sind gegangen es blieben noch einige wenige sippen ..palästina war niemals "judenfrei"..egal ob es eine populationszahl von 6000000 millionen juden oder nur geringfügig von etwa 200-300 juden.. wir haben uns niemals ganz vertreiben lassen.ausserdem was soll das gequatsche bezüglich gestohlenem land..die dort ansässigen araber haben ihr land an juden verkauft und zwar gerne..jeder quadtrakilometer israel ist rechtmässig gekauftes land !!rothschild hat die ersten landkäufe ermöglich und es war karges land ..die palis waren nicht in der lage es fruchtbar zu machen also haben sie verkauft.ich gehe doch wohl recht in der annahme dass wenn ich mir etwas kaufe dann besitze ich es auch!! informiert euch vorher und labert hier nicht so einen scheiss..

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

24.07.2006 19:13
#64 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

In Antwort auf:
die dort ansässigen araber haben ihr land an juden verkauft und zwar gerne..jeder quadtrakilometer israel ist rechtmässig gekauftes land

Du solltest Geschichtsschreiber werden. Am besten beim "Big Brother".

In Antwort auf:
informiert euch vorher und labert hier nicht so einen scheiss..

Fang ruhig du erst mal damit an. Am besten gleich hier mit dem Beitrag von Fenris (vom 21.06.2006 11:04)


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Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

25.07.2006 09:18
#65 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

"Israel ist nicht aggressiv. Aggressiv sind die Anrainerstaaten, die Israel im Grunde das Existenzrecht absprechen."

Warum sprechen sie Israel das Existenzrecht ab?
Aus religiösen Gründen, oder weil nur wenige Juden vor Mitte des 19.Jhd. im heutigen Israel lebten und dort viele Araber lebten?


Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.07.2006 12:35
#66 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Ist ne interessante Frage. Für die gegenwärtige Situation aber wohl nicht so wichitg. Israel existiert, egal ob die Gründung o.k. war oder nicht und irgendwann muss man sich mit den historischen Gegebenheiten abfinden. Obwohl es schon zm Himmel schreit, wenn die Juden sich auf 2000 Jahre oder mehr zurückliegende Ereignisse berufen um die Existenz Israels eben da zu begründen. Da wären die Palästinenser zeitlich deutlich näher dran.

Aber irgendwann muss mal Ruhe reinkommen. Genau wie ich den Bauernhof meiner Eltern in Schlesien nicht zurückfordere, sollten auch die Palästinenser ihr Gebiet im heutigen Israel nicht zurückfordern. Volles Verständnis habe ich aber für die Forderung der Rückgabe der besetzten Gebiete, egal ob sich da inzwischen auch Juden angesiedelt haben oder nicht.

Wenn Israel jetzt, angeblich um 2 Soldaten zu bereien, ohne Bedenken den Tod Unschuldiger in Kauf nimmt, die Infrastruktur eines Landes zerstört, Zigtausende auf die Flucht schickt und Existenzen zerstört, finde ich das nicht nur in hohem Maße unglaubwürdig, sondern vor allem menschenverachtend und zynisch. Inzwischen rangiert Israel, das ich einst wirklich bewundert habe, in meiner Beliebtheitsskale kurz hinter den USAmis.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

26.07.2006 08:27
#67 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Hab da gerade was gefunden:

Ariel Scharon 1956 in einem Interview mit General Ouze Merham:

„Durch die Vergewaltigung von arabischen Mädchen wollte ich meine Soldaten ermutigen, denn die palästinensischen Frauen sind Sklavinnen für die Juden. Wir machen mit ihnen, was wir wollen und niemand sagt uns, was wir zu tun haben. Wir sagen den anderen, was sie zu tun haben.“

Klingt wohl nicht sehr danach, als ob da jemand in Frieden mit seinen Nachbarn leben wollte.

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nemesis Offline



Beiträge: 15

26.07.2006 15:44
#68 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Durch die Vergewaltigung von arabischen Mädchen wollte ich meine Soldaten ermutigen, denn die palästinensischen Frauen sind Sklavinnen für die Juden. Wir machen mit ihnen, was wir wollen und niemand sagt uns, was wir zu tun haben. Wir sagen den anderen, was sie zu tun haben.“


aha.. so ist das also.. den scheiss soll man dir abkaufen das wird nicht in frage gestellt...!!aber wenn man hier sich proisrael zeigt und man dann mit der wahrheit argumentiert wird man diffamiert und sofort auch in die "big Brother" is watching you ecke gestellt.als ob jüdische männer gefallen finden an moslemischen frauen...glaube mir wir *umsen schon einiges aber keine muslima. übrigens ist das andersrum genauso..also hör auf hier "Zitate" aus irgendeinem nationistischem revolverblatt vor zu bringen oder aus einer anderen islamistischen ecke.mir fällt grad was ein ...wenn ihr doch gar so für die armen palis seid, dann übernimmt doch patenschaften oder am besten holt sie doch alle gleich hierher... wo ist das problem?

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

26.07.2006 16:08
#69 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

In Antwort auf:
den scheiss soll man dir abkaufen das wird nicht in frage gestellt...!
Warum nicht in Frage gestellt? Ich frage mich wirklich ob er das so gesagt hat - darum wäre eine Quellenangabe ganz nett wenns recht ist.

In Antwort auf:
wenn ihr doch gar so für die armen palis seid, dann übernimmt doch patenschaften oder am besten holt sie doch alle gleich hierher... wo ist das problem?
Immer sehr einfach verzwickte Probleme in Schwarz Weiß zu sehen und mit dem Finger zu zeigen wenn einem was nicht passt. Die Palästinenser haben arge Probleme in ihrem Staat, aber Bombe gegen Bombe wird nie eine Lösung bringen.
__________________________________________________
Wenn die geistige Sonne tiefsteht, werfen auch Zwerge große Schatten.

vanini Offline



Beiträge: 502

26.07.2006 16:24
#70 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

Zitat von nemesis
... wenn ihr doch gar so für die armen palis seid, dann übernimmt doch patenschaften oder am besten holt sie doch alle gleich hierher... wo ist das problem?

Einen Vorschlag der gleichen Art hat ja letztens der iranische Präsident gemacht, indem er die Europäer aufforderte, wenn sie sich so engagiert für das Existenz- und Lebensrecht des jüdischen Staates einsetzten, sollten sie ihn doch in Europa intallieren...

Das ist nichts anderes als zynischer Moral-Müll der übelsten Sorte. Es wundert mich gar nicht, dass keine Ruhe in diese Sache und diese Gegend kommt, wenn an den Machthebeln überwiegend radikale und gedankenlose Betonköpfe mit Spatzenhirnen und alttestamentarischer/islamischer "Der-Herr/Allah-ertränkt-meine-Feinde-im-Blut-Ethik" sitzen.


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

26.07.2006 16:40
#71 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten

In Antwort auf:
Warum nicht in Frage gestellt? Ich frage mich wirklich ob er das so gesagt hat - darum wäre eine Quellenangabe ganz nett wenns recht ist.

Klar, alles muss zunächst mal in Frage gestellt werden. Bin hier auch selbst nicht 100%ig sicher. Aber der Zusammenhang, in dem das zitiert wird, kommt mir schon einigermaßen glaubhaft vor:


"Die Zionisten haben das Herz des Judentums attackiert"

Rabbi V. Soloveichik

(Zionismus versus Judaismus)
Viele streng gläubige Juden betrachten den Zionismus als Gefahr für das eigentliche Judentum und anerkennen den Staat Israel nicht. Ihre einflußreichste Organisation nennt sich Neturei Karta‘ und ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Ein New Yorker Rabbiner vertrat ihren Standpunkt in einem theologischen Diskurs an der ‚Internationalen Konferenz über authentische Geschichtsforschung und freie Meinungsäußerung, die Mitte Juni 2002 in Washington stattfand. Die kursiven Einschübe stammen vom Übersetzer.

@Autor:Von Rabbi Yisroel Dovid Weiss

@GS: Es gibt wahrscheinlich kein Thema, das die Juden mehr entzweit als der Zionismus. Entgegen vieler Stereotypen, die das Gegenteil behaupten, sind wir bekannt als ein Volk, das sich von Zeit zu Zeit uneins ist.

Hiermit möchte ich die Sicht der echten, traditionellen Juden aufzeigen, die sich unserer Meinung nach nicht mit der Sicht jener Juden deckt, die stark vom rechten Pfad abgewichen sind. Deshalb beginne ich mit einer brauchbaren Definition des orthodoxen Judentums. Sie wird den Rahmen für alles Folgende bilden. Meine Bemerkungen basieren auf dem Glauben, den Riten und den Geboten der Thora.


Obwohl vieles, was ich sage, in weltlichen oder humanistischen Begriffen verstanden werden kann – vor allem, wenn ich über die aktuelle Lage im Heiligen Land spreche – so glauben wir, daß die Juden über die Begrenzungen weltlicher Philosophien hinauswachsen müssen, so moralisch vertretbar diese auch sein mögen.

Was ist das orthodoxe Judentum? Es ist der Glaube, daß der Schöpfer dem jüdischen Volk am Berg Sinai die Thora enthüllt hat. Diese Thora ist in zwei Teile gegliedert:

• Das geschriebene Gesetz, das man normalerweise als die alttestamentarische Bibel bezeichnet, [Die eigentliche Heilige Schrift der Juden – die man gemeinhin Thora nennt – besteht nur aus den fünf Büchern Mose: Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium; der Übersetzer.].

• Das mündliche Gesetz, das die meisten rabbinischen Kommentare umfaßt, beispielsweise die Mishnah und den Talmud. Die letzteren Gebote wurden viele Generationen lang vor allem mündlich weitergegeben, bis sie schließlich in den oben genannten Werken festgehalten wurden.

Der Judaismus lehrt seit jeher, daß ein Jude an die Thoraglauben und seine Religion mit all ihren vielen detaillierten Gesetzen [613 an der Zahl] ausüben muß, ohne auch nur ein Jota von diesen Geboten abzuweichen.
Wie dem auch sei, der Judaismus kennt keinen Zwang zur Bekehrung von Nichtjuden. So sind denn auch alle Konvertierungen zum Judentum freiwillig erfolgt. Vom Nichtjuden verlangt die Thora, daß die ganze Menschheit an den Einen Gott glaube und Seine fundamentalen Gesetze der Moral befolge, wie sie in der Thorafestgehalten sind. Ein solcher Mensch wird als rechtschaffen angesehen und die kommende Welt erben.
Und so lebten die Juden Generationen auf Generationen im Einklang mit dem Gesetz Gottes, demütig und rein, vertieft in das Studium und Ausüben des Willens des Schöpfers und seinen vielen Geboten in der Thora.

Im Zuge der europäischen Aufklärung wurde jedoch das Fundament der jüdischen Existenz angegriffen. Zum ersten Mal in der Geschichte unseres Volkes wandten sich viele Juden vom Glauben an die Thora ab. Außerdem entstanden verschiedene Gruppierungen, welche zwar die jüdische Identität erhalten wollten, aber gleichzeitig die Ausrichtung auf Gott als Mittelpunkt des jüdischen Lebens aufgaben und damit auch den Gehorsam gegenüber der Thora – wie beispielsweise die Reformjuden oder später die konservative jüdische Bewegung.

Historisch gesehen ist der Zionismus bloß einer dieser vielen zur letzten Jahrhundertwende aufgekommenen Versuche, eine säkulare (weltliche) jüdische Identität zu schaffen. Doch entgegen anderen Bewegungen war der Zionismus sehr erfolgreich. Vielleicht deshalb, weil er auf einzigartige Weise traditionelle Ideen mit einer neuen Ideologie verwob.

@ZT-1zeilig:Exil und Erlösung

@GS: Abraham war sowohl der Urvater des jüdischen Volkes wie auch seiner arabischen Vettern. Er wird in der Bibel als Fürst Gottes unter uns‘ bezeichnet (Genesis 23:6). Da der Mensch nicht in Isolation lebt, ist es des wahrhaft religiösen Menschen Ziel, einen Grad an Hingabe zu erreichen, der in anderen Menschen ebenfalls den Wunsch nach Gottesfurcht weckt. Seit den Tagen Abrahams war dies eine wichtige Aufgabe des jüdischen Volkes. Die Offenbarung am Sinai legte eine enorme Bürde auf die Schultern unseres Volkes. Wir waren dazu aufgerufen, ein Königreich von Priestern und eine Heilige Nation‘ zu sein (Exodus 19:6).

Durch die Zeitalter hindurch lebten die Juden ein demütiges, heiliges Leben, suchten den Frieden zu allen Menschen und bemühten sich, loyale und kooperative Bürger jener Nationen zu sein, in denen sie lebten – genauso wie es Gott von ihnen verlangte.

Gemäß dem traditionellen Thora -Glauben war das Heilige Land ein Geschenk Gottes an das jüdische Volk, allerdings geknüpft an Bedingungen. Es war ein Ort, wo man Gott anbeten sollte. Die Bibel prophezeite jedoch, daß die Kinder Israels‘ aus ihrem Land verbannt und ins Exil geschickt würden, sollten sie ihre geistige Aufgabe nicht erfüllen. Diese Verbannungsstrafe wird solange dauern, bis es dem Herrn in Seiner Gnade gefällt, der Geschichte, wie wir sie kennen, ein Ende zu bereiten. Dann wird die messianische Ära beginnen, eine Zeit der universalen Bruderschaft und des Friedens. In dieser utopischen Zukunft wird die ganze Menschheit friedvoll und harmonisch den Einen Gott anerkennen und anbeten, mit dem Heiligen Land und der Stadt Jerusalem als Zentrum.
In einem Gebet, das an jedem wichtigen jüdischen Feiertag gesprochen wird, finden wir folgende Worte: „Und unserer Sünden wegen wurden wir aus unserem Land vertrieben und von unserem Boden entfernt. Nicht heraufkommen und vor Dir erscheinen können wir, noch uns vor Dir niederwerfen.“

Diese Gebete sind nichts neues für jene, die sie geschrieben haben und sie bis heute beten. Seit der Tempelzerstörung glaubte unser Volk die ganze jüdische Geschichte hindurch, daß unsere Verbannung eine göttliche Strafe sei. So wagte es auch kein Jude während den Jahrtausenden unseres Exils (Diaspora), die Zerstörung des Tempels durch die Römer auf das Unvermögen der jüdischen Streitmacht zurückzuführen. Vielmehr ging der Tempel physisch verloren, weil das jüdische Volk versagt hatte, nach den geistigen Geboten Gottes zu leben.
Deshalb hat kein Jude – trotz aller Ausgrenzung und Verfolgung – je vorgeschlagen, man solle das Heilige Land mit Waffengewalt zurückerobern. Das Exil war zwar eine physische Tatsache, doch wurde es durch rein geistige Kräfte herbeigeführt und aufrechterhalten.

Aus diesem Grund können und werden nur Mächte die Diaspora beenden und die versprochene Ära des Friedens und einer weltweiten Bruderschaft einläuten, die von geistiger Natur sind. Sie bestehen aus den grundlegenden Bräuchen unseres Glaubens: Reue, Glaube, das Studium der Thoraund gute Werke.

Außerdem bedeutet das schlußendlich Ziel – das Ende des Exils – nicht einen Staat Israel‘ – ein politisches Gebilde, begründet auf der Unterdrückung und Unterwerfung eines anderen Volkes. Im Gegenteil: Dies ist geradezu die Antithese zu jenem Ende der Diaspora, auf das wir hoffen: nämlich eine Spiritualität voller Bruderschaft, Harmonie und weltweitem Dienst an dem Einen Gott.

Um es mit den Worten von Rabbi Samson Hirsch zu sagen, einem deutsch-jüdischen Gelehrten des 19. Jahrhunderts: „Als während der Herrschaft des römischen Kaisers Hadrian sich die von Bar Kochba angeführte Revolution als verhängnisvoller Fehler erwies, wurde klar, daß das jüdische Volk einer grundlegenden Tatsache ständig gedenken muß: Niemals mehr darf das Volk Israel versuchen, sich seine nationale Unabhängigkeit durch eigene Kraft zu erkämpfen; es muß seine Zukunft als Nation ausschließlich in die Hände der göttlichen Vorsehung legen. (...) Es ist uns verboten, mit Mitteln nach der Vereinigung und Wiederinbesitznahme des Landes zu trachten, die nicht geistiger Natur sind.“

Der Zionismus weist all dies zurück. Er besteht darauf, daß das Exil eine rein materielle Angelegenheit ist, hervorgerufen durch militärische und physische Schwäche. Der Zionismus rief das jüdische Volk dazu auf, sein Exil mit Waffengewalt zu beenden. Er führte Krieg, zuerst gegen die Briten und dann gegen die Palästinenser.

Der Versuch, das Exil mit rein weltlichen Begriffen zu erklären und dementsprechend zu handeln, ist nicht einfach nur eine fehlgeleitete Doktrin oder eine Entstellung der jüdischen Geschichte. Es ist ein Schlag gegen das Herzzentrum des jüdischen Glaubens.

Tatsächlich schrieb der Maharal von Prag, ein tschechoslowakischer Rabbi und eine Schlüsselfigur unter den jüdischen Führern des Mittelalters, daß ein Jude eher sein Leben aufgeben soll als zu versuchen, das Exil durch die Rückeroberung des Heiligen Landes zu beenden.

Warum war diese Ansicht so fundamental für unser Glaubenssystem? Um es einfach auszudrücken: Wenn man das Exil bloß als die Folge von militärischen Auseinandersetzungen betrachtet, so reißt man damit die Seele und das Herz aus dem jüdischen Glauben und der göttlichen Führung.

Wenn wir für uns beanspruchen, den göttlichen Plan für unser Exil zu verändern – einem Exil der Strafe, der Reue, der Sühne und der wundersamen Heimkehr wegen – dann beanspruchen wir, daß die Essenz des jüdischen Schicksals grundsätzlich von anderen als rein geistigen Kräften verändert werden kann. Gott spielt dann keine Rolle mehr im Drama und in der Erfüllung der menschlichen Hoffnungen.

Um es noch deutlicher zu sagen: Wer die Tatsache zurückweist, daß die Belohnung und Züchtigung eines jeden Menschen von Gott kommt, wer nicht glaubt, daß Gott ständig über uns wacht und wer damit zufrieden ist, den Grund unserer Züchtigung in militärische Schwäche zu sehen, macht sich der Gotteslästerung schuldig.

Selbstverständlich ist die Diaspora weit mehr als bloße Strafe. Das jüdische Volk wurde unter die Nationen zerstreut, um durch Wort und Tat von der Existenz Gottes und seinen offenbarten Geboten für alle Menschen zu zeugen. Rabbeinu Bachya, ein saragossischer Bibelkommentator des 12. Jahrhunderts, sagte: „Das jüdische Volk sollte sich unter die Nationen mischen, damit diese Nationen von ihnen den Glauben an die Existenz Gottes und an Seine Vorsehung lernen können.“

@ZT-1zeilig:Keine jüdische Rasse

@GS:Die Juden betrachten sich als das auserwählte Volk Gottes‘ – was den Juden manchmal den Vorwurf einbringt, sie würden sich als bessere Menschen betrachten. Thora-treue Rabbiner wie Yisroel Dovid Weiss aus New York wollen dies jedoch rein geistig verstanden wissen: Ihrer Überzeugung nach sind die Juden von Gott auserwählt, ein moralisches Vorbild zu sein. Rassismus oder Herrenmenschentum hätten in dieser Mission keinen Platz.

Diese Haltung scheint jedoch nicht von allen Juden geteilt zu werden. So sagte der heutige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon 1956 in einem Interview mit General Ouze Merham: „Durch die Vergewaltigung von arabischen Mädchen wollte ich meine Soldaten ermutigen, denn die palästinensischen Frauen sind Sklavinnen für die Juden. Wir machen mit ihnen, was wir wollen und niemand sagt uns, was wir zu tun haben. Wir sagen den anderen, was sie zu tun haben.“

weiter hier: http://www.german.faithfreedom.org/forum...opic.php?t=2710

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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

28.07.2006 08:58
#72 RE: Israel setzt Luftangriffe fort antworten
In Antwort auf:
wir waren zuerst da..... zu einer zeit schon als es keine moslems geschweige "araber" gab.dieses land ist uns von unserem gott gegeben worden....


Um der Diskussion wer war wann wo zuerst mit einige Fakten unter die Arme zu greifen, nachstehend ein kleiner Geschichtsauszug zu dieser Region.


Mystifikationen über die antike Geschichte beider Völker
Von Antonio Moscato
lehrt Geschichte an der Universität Lecce (Apulien).


Es gibt ein verbreitetes Klischee, wonach die Juden nach Jahrhunderten des Zwangsexils in ihr Ursprungsland zurückgekehrt seien. Dabei handelt sich um eine Mystifikation, die auf einer
einseitigen Interpretation der Geschichte dieses Landes basiert.
Dorthin sind mehr oder weniger gleichzeitig (um 1200 v.u.Z.) die Palästinenser (Philister) aus Kreta und die von Moses aus Ägypten geführten Juden eingewandert. In diesem Land lebten bereits andere Völker, die dort auch noch während der kurzen Zeitspanne lebten, als das jüdische Reich von David und Salomon existierte (es dauerte nur von 998 bis 926 v.u.Z.). Auf einem Teil des Territoriums gab es während einiger Jahrzehnte vor David das Reich Sauls. Nach dem Tod Salomons bildeten seine
Söhne zwei getrennte Reiche – Rivalen und Vasallen, das eine Ägyptens, das andere der mesopotamischen Herrscher –, die noch bis 721 v.u.Z. (Israel) bzw. 586 v.u.Z. (Juda) Bestand hatten. Es waren jedoch nicht Staaten, die allein aus Juden bestanden: Die Bibel selbst verrät, dass Saul, David und Salomon Söhne nichtjüdischer Frauen waren und sie Frauen anderer Religionen geheiratet hatten. Abgesehen von der amüsanten Überlegung, dass sie vom Standpunkt der heutigen Rabbiner nicht als Juden betrachtet worden wären (es zählt die Mutter, nicht der Vater) und zumindest Salomon nicht gerade im Einklang mit den religiösen Regeln stand – er opferte den Göttern einige seiner zahlreichen Ehefrauen –, sagen die Fakten, dass die Bevölkerung dieses kleinen Landes recht vielfältig war. Auch als Jahrhunderte später für kurze Zeit (140–63 v.u.Z.) ein weiteres kleines jüdisches Reich existierte – das der Makkabäer, unter römischem Einfluss –, lebten dort aufgrund der Anwesenheit von Völkern anderer Religionen, und weil viele im Laufe der Jahrhunderte ihre ursprüngliche Religion aufgegeben hatten, relativ wenige strenggläubige Juden, sodass es sogar Zwangsbeschneidungen gab, um aus ihnen wieder Juden zu machen.
Auf jeden Fall haben in den 7000 Jahren, seit denen es Spuren menschlicher Siedlungen in diesem Land gibt, die Juden politisch nur wenige Jahrhunderte lang dominiert, und sie waren nie die einzigen Bewohner des Territoriums.
Aber Palästina kann auch aus einigen anderen Gründen nicht als das Ursprungsland der heutigen israelischen Juden betrachtet werden. In der Antike gab es ein jüdisches Volk auf einem ziemlich begrenzten Territorium, mit einer Religion, die keine Proselyten machte und ausschließlich die Religion dieses Volkes in diesem Land war. Aus dem ältesten Teil der Bibel geht hervor, dass die Juden Jahwe und nicht die Götter anderer Völker verehren mussten. Sie leugneten allerdings nicht die Existenz dieser
Götter. Im Alten Testament sind die Juden Bauern, Hirten, Krieger, jedoch keine Händler. Dies ist mehr oder weniger die Zusammensetzung der Juden in Palästina sowie nach anderen Quellen im 1.Jahrhundert v.u.Z. in einem großen Teil der Gebiete, in die sie auswanderten (Ägypten, Libyen, Italien) oder in die sie anfänglich deportiert wurden – wie Mesopotamien (der heutige Irak) –, aber wo sie blieben, auch nachdem sie zurückkehren konnten. Die Deportationen, einschließlich derjenigen nach der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 u.Z., betrafen ohnehin nur die Oberschicht der Bevölkerung, und in Palästina
verblieb ein beträchtliche jüdische Gemeinschaft. Doch in den unmittelbar folgenden Jahrhunderten – zusammen mit der Verbreitung des Christentums und seiner Verwandlung in eine Staatsreligion, die die anderen Religionen verfolgte – kam es zu dem Prozess, der die Juden in das verwandelte, was Abram Léon eine »Volksklasse« nannte, die auf den Handel spezialisiert war.
Einerseits konvertierte die Mehrheit der Landwirtschaft betreibenden Juden in Nordafrika und Palästina mehr oder weniger spontan zum Christentum und, nach der Eroberung durch die Araber, zum Islam; andererseits konvertierten die nichtjüdischen Händler (zum Beispiel die Syrer und Phönizier) zum Judentum.

Der Hauptgrund war, dass diese Religion gestattete, die im 5.Buch Mose dargelegte Vorschrift zu umgehen, die sich auch das Christentum und dann der Islam viele Jahrhunderte lang zu eigen gemacht hatten: »Von dem Fremden magst du Wuchernehmen, aber nicht von deinem Bruder« (5.Mose 23,21). Diese Vorschrift verurteilte de facto nicht nur den Wucher, sondern
jede Form des Handels. Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches und nach der Spaltung des Mittelmeerraums in zwei feindliche Gebiete als Folge der Expansion des Islam wurde der karge Handel, der dort noch betrieben wurde, zunehmend riskanter, weshalb diejenigen, die darin investierten, eine Prämie für das Risiko erzielen mussten, welche die beiden großen dominierenden Religionen verboten und als »Wucher« bezeichneten. Wenngleich der Handel auf wenige Luxusgüter beschränkt war (kostbare Stoffe, bearbeitete Metalle, Schmuck, Gewürze), war er in der Realität unerlässlich und wurde daher
den Juden und den zum Judentum (das nun nicht länger eine an ein Gebiet gebundene Religion war) Konvertierten zugestanden, die praktisch die einzigen »Fremden« sowohl in der christlichen wie in der islamischen Welt waren und die dank ihrer Sprachkenntnisse und der Tatsache, dass sie an keine der rivalisierenden Mächte gebunden waren, eine Brückenfunktion ausübten.
Andere Übertritte zum Judentum innerhalb einer christlichen Umwelt waren stattdessen religiösen Faktoren geschuldet. Das Christentum im Mittelalter war de facto immer weniger monotheistisch geworden: durch den übertriebenen Kult um die Heiligen, ihre Bilder und Reliquien. Dies trieb verschiedene Männer der Kirche in Westeuropa und dann im orthodoxen Russland in
Richtung Judentum, dem einige auch beitraten. Das war der Fall bei der so genannten »judaisierenden Häresie« im Russland des 15.Jahrhunderts, die zu Verfolgungen und dem rigorosen Verbot des jüdischen Proselytentums in diesem Land führen sollte.
Es gab auch massenhafte Übertritte ganzer Völker zum Judentum wie der Chasaren oder eines Teils der jemenitischen Araber infolge der Entscheidung für das Judentum seitens der lokalen Herrscher (wahrscheinlich der Notwendigkeit geschuldet, dem Druck benachbarter christlicher oder islamischer Reiche zu widerstehen). Auch der Ursprung der äthiopischen Falasha, die sich als Nachfahren der Königin von Saba verstehen, welche Salomon in Jerusalem besucht hatte, kann auf ein analoges Phänomen zurückgeführt werden.


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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

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