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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 28 Antworten
und wurde 1.507 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
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Prometheus Offline




Beiträge: 392

10.08.2006 05:49
#26 RE: Gott und die (atheistischen) Denker antworten

Zitat von Gysi
WAs bringt dich dazu, so zu werten? Der Fakt, dass du von dem Jesus-Gott als ERSTES gehört hast? Der Fakt, dass dir dieser Jesus-Gott am besten gefällt?


Ganz ohne Frage, der unbedingte Wille glauben zu wollen, der motiviert ist durch eine ungeheure Angst davor, dass unsere Welt nicht über unwandelbare und damit ewige Gesetze verfügt und die Furcht davor in einer gottlosen Welt keinen Sinn, keine Moral zu finden. Als dies führt zu einer fast grotesk selektiven Sicht auf den in der Bibel beschriebenen Gottvater.

"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.438

11.08.2006 18:08
#27 RE: Gott und die (atheistischen) Denker antworten

In Antwort auf:
Snooker, ich habe mich auf die Evangelien berufen, weil du sagtest, dass Jesus nichts mit Hölle zu tun hat. (In den Evangelien erzählt Jesus aber alle Nase lang von der Hölle, vom jüngsten Gericht, den ewigen Strafen.
Gysi, ich habe hier in aller bandbreite mein Verständnis der texte erklärt und dargelegt. Dass du das scheinbar nicht akzeptieren möchtest, indem du immer wieder das kirchliche Verständnis anführst und dieses kritisierst, zeigt mir, dass wir offenbar nicht fähig sind, in diesem Punkt zu einer einigung zu gelangen...

Natürlich gleicht dir mein verständnis "Schönfärberei" und "theologisch vernebelten Winkelzügen", denn "es darf nicht sein, was nicht soll" Es kann deiner Meinung nach kein anderes Verständnis der texte als das klassisch kirchliche geben. Dieses führst du ja immer wieder an, kritisierst es, und bezeichnest es doch auch als deine persönliche Lesart. Über persönlich Lersarten könnten wir uns nun tatsächlich stundenlang den kopf zerbrechen...

In Antwort auf:
Zuerst war Gottes Idee: Die ersäufen wir alle!

Alle? Welche Bibelübersetzung gebrauchst du? Gott sah, dass die Erde von Gewaltat erfüllt war. Dieser Gewaltat setzte er durch die Flut ein vorläufiges Ende, jedoch gab er jedem Menschen die Möglichkeit gerettet zu werden. Jedem stand es also offen, dieses Angebot anzunehmen oder es auszuschlagen. Wie man das Gottes Idee: "Die ersäufen wir alle" ist mir schleierhaft. (Aber ist ja auch klar, bin ja nur ein dummer, kleiner christ)

In Antwort auf:
Darauf konnte kein MENSCH kommen? Nur ein Gott?
Gab es denn diese Grundsätze erst seit den 10 Geboten? Natürlich kamen Menschen schon vorher darauf, wie sollte denn sonst ein Leben bis zu den 10 Geboten hin möglich gewesen sein? Die 10 gebote wurden den Israeliten gegeben, um sie durch diese und die folgenden im mosaiaschen Gesetz an ihren Gott zu binden. Dass heißt doch nicht, dass Gott diese Regeln erst erfinden musste?

In Antwort auf:
Nicht vom Baum der Erkenntnis zu futtern, heißt: ewiges Leben! Warum? Na, egal. Warum - was ist ja schon eine Frage, und Fragen bergen den Wunsch nach Erkenntniss in sich... Jetzt sind wir nun doch Erkenntniswesen,


Wir hatten das schon! Vielleicht kannst du dich noch daran erinnern. Du kennst meine Ansicht... Dass du mir dieses nun immer wieder vorhälst, zeigt mir dass du mich für dumm hälst. Dass du mich für dumm hälst enttäuscht mich. Wer will schon enttäuscht werden, Gysi?

In Antwort auf:
=> indem wir einfach GLAUBEN! Nicht Fragen, nein - selig sind die geistig Armen... Du strengst deinen Grips aber auch an, mein lieber Snooker... Darfst du das überhaupt?
Gysi, ich muss meinen Grips anstrengen, um nicht zeit meines lebens in festgefahrenen Gott- Menschen- und Weltbildern verharren zu müssen. Glücklich sind die, die um Erkenntnis betteln - die Bettler um den geist sind. Dass du mir das nicht gönnst, sondern mich immer wieder mit dem kirchlichen Gefasel einer Feuerhölle quälst, weil Gläubige ja an so was glauben müssen irgendwie, denn sonst hätten sie ja keine angst---> wer keine Angst hat hat auch keinen Glauben, all das zeigt uns allen hier deutlich, dass es hier wohl nur noch um Vorurteilspflege gegenüber einen plietschigen Gott geht...Brauchst du mehr davon?



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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.028

11.08.2006 18:32
#28 Gott und die (atheistischen) Denker antworten

O.K., Snooker, ich begreife deine Position jetzt ein bisschen besser (wenn nicht, sag's): Du glaubst an Jesus als Gottes Sohn, auch wenn vieles über ihn in der Bibel nicht richtig geschrieben steht. Aber dass er der Wiederauferstandene ist, das doch.
Die Sintflut schickte Gott auch als Gnadenakt - als eine Nachbesserung seiner Schöpfung. Keiner nutzte die geforderte Nachbesserung aus sich heraus, nur Noah, seine Schnalle und Schießmichtot. Und die lieben Tiere.
Jetzt möchte ich von dir folgendes wissen: Was für ein Gottes- und Jesusbild hast du und wie begründest du es? Mit welcher Begründung bewertest du bestimmte Bibeltexte und Textinterpretationen als richtig oder falsch? (Vielleicht in einem separaten Thread?)

PS.: "Dumm" biste nicht, habe ich auch nie eine Zehntelsekunde lang angenommen, im Gegenteil. Aber ich kann deinen Gedankensträngen nicht so recht folgen...

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

24.08.2006 16:22
#29 RE: Gott und die (atheistischen) Denker antworten

@Ralf

Und jetzt komme auch noch ich mit einer Frage.

Welche Schlussfolgerung ziehst Du aus der Mission Jesus? Oder anders herum, wie wäre, rein spekulativ, die Geschichte der Menschheit verlaufen, ohne diese "Selbst-Opferung" Jesu ? Wäre eine Revolution des Glaubens ohne diesen speziellen Status gescheitert?

Ebenso wäre es interessant zu wissen, warum man überhaupt offen war für dieses neue Gottes-Verständnis inkl. Trinität, das sich ja nicht neu definierte sondern eher eine Fortsetzung respektive einen Generationen-Wechsel darstellte.

Sorry, habe ja nur von EINER Frage gesprochen.



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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

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