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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 157 Antworten
und wurde 9.611 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.09.2006 22:43
#51 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

In Antwort auf:
Vittella: Nee,echt nicht

Also aus Liebe wollt ihr uns nicht bekehren. Ist ja schon mal ein Anfang. Und ein recht offenes Wort, wo doch sonst alle Christen von ständiger Liebe überquellen.

Nun sag uns nur noch, warum dann?

In Antwort auf:
hab ich am Anfang ja schon gesagt,kein Missionieren für solche die es nicht wollen

Stark, hätte ich nicht gedacht, dass du da dein eigenes Ding machst und dich so wenig vom Willen deines Gottes beeindrucken lässt.

Hast dir ein Blümchen verdient.




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vittella Offline



Beiträge: 28

23.09.2006 13:23
#52 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Hi Spaghettos

Spaghetto: Also aus Liebe wollt ihr uns nicht bekehren. Ist ja schon mal ein Anfang. Und ein recht offenes Wort, wo doch sonst alle Christen von ständiger Liebe überquellen.

Vittella: Naja,Liebe ist eben nicht gleich Liebe und dann gibts da noch die Liebe zu sich selbst,die verhindert dass man sich umsonst verausgabt,desshalb sollen wir nicht missionieren wo es keiner hören will,das hat eher mir Respekt zu tun..


Spahgettos: Stark, hätte ich nicht gedacht, dass du da dein eigenes Ding machst und dich so wenig vom Willen deines Gottes beeindrucken lässt.
Hast dir ein Blümchen verdient.

Vittella. Danke für das schöne Blümchen
ich mache nicht mein eigenes Ding und der Wille Gottes ist mir wichtig,nur...er versteht das schon
seinen Nächsten zu lieben geschieht nicht von seiner sekunde zur anderen nur weil man/frau Christ wird,dass ist ein Prozess und der fängt im kleinen an,so muss ich nicht gleich Hitler lieben können,das würde mich den Glauben kosten,ich fang da an wo ich kann,in meiner Umgebung und allzuviel muss man da gar nicht tun,denn der Heilige Geist wirkt auf seine Weise und weiss auch am besten wo er was bei wem verändert,Schritt für Schritt also bleibt immer die Hoffnung,dass es nur besser werden kann,mach dich bereit geliebt zu werden
Weisst Du, viele kennen die Bibel ja nicht wirklich,sie stossen sich an einem Zitat,das völlig aus dem Kontext gerissen ist und denken sie hätten etwas verstanden,dabei reiten sie nur auf einzelnen Bibelstellen rum,die so eh keiner versteht,hm....triffts doch in etwa,oder


> nur Liebe heilt <

Zeus Offline




Beiträge: 103

23.09.2006 14:40
#53 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Glaubst du also, dass die Bibel absolut richtig ist? Oder machst auch du Zugeständnisse bezüglich der Zweifelhaftigkeit einiger Passagen?
Natürlich sind manche Bibelzitate aus dem Kontext gerissen. Aber es gibt so viel, was selbst im Kontext dermaßen Schwachsinn ist ( z.B. weil es sich selbst widerspricht, andere Bibelstellen aufhebt ). Glaubst du auch so was? Oder suchst du dir da die Stellen aus, die dir gefallen, und "übersiehst" wie so viele den Rest?

In Antwort auf:
dabei reiten sie nur auf einzelnen Bibelstellen rum,die so eh keiner versteht

Versteht sie wirklich keiner? Oder wollen sie nur die Christen nicht verstehen? Manche Textpassagen sind so eindeutig, da muss man nichts verstehen.

Wofür muss eigentlich der heilige Geist dazu beitragen, den nächsten zu lieben? Ich hab mit dem mal überhaupt garnix zu tun, und bin zu den Menschen in meiner Umwelt trotzdem immer sehr nett. Ein Bekannter von mir hat sogar mal gesagt, dass ich zu nett bin. Brauche ich da die Bibel?
Du hast gesagt, dass das Finden zu Gott "im Inneren" stattfindet. Ich habe jetzt schon von mehr als 10 Leuten das gleiche gesagt bekommen. Beweise, neee. Das kommt vom Inneren (?). Irgendwas muss doch auch für dich ausschlaggebend gewesen sein, Christ zu werden. Was war es denn?

Zu all den zweifelhaften Bibelstellen gibt es sehr schön gemachte Videos im Internet. Wenn du des Englischen mächtig bist, schau dir doch mal das hier an:
http://www.youtube.com/watch?v=dzzORZhnC...=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=HUj8hg5Co...=related&search=

Dann will ich mal deine Meinung hören...

vittella Offline



Beiträge: 28

23.09.2006 15:28
#54 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Hi Zeus,

Zeus: Glaubst du also, dass die Bibel absolut richtig ist? Oder machst auch du Zugeständnisse bezüglich der Zweifelhaftigkeit einiger Passagen?

Vittella: ja,der Bibelinhalt ist Gottes Wort an uns Menschen,mit vielen Beschreibungen von Menschen aus verschiedenen Zeiten...
sie gibt Antwort auf alles was der Mensch braucht und das einzige Zugeständnis was ich mache ist,dass der Mensch irren kann,falsch versteht-auslegt und ich es dann bin,die Fehler macht,nicht die Bibel....

Zeus: Natürlich sind manche Bibelzitate aus dem Kontext gerissen. Aber es gibt so viel, was selbst im Kontext dermaßen Schwachsinn ist ( z.B. weil es sich selbst widerspricht, andere Bibelstellen aufhebt ).

Vittella: versteh ich doch,hab ich auch mal gesagt,es ist besser wenn wir an dieser Stelle ein konkretes Beispiel nehmen,sonst bleibt das nur Theorie von Deiner zu meiner Meinung,wenn Du eines nennen willst...?

Zeus: Oder suchst du dir da die Stellen aus, die dir gefallen, und "übersiehst" wie so viele den Rest?

Naja,um ehrlich zu sein hab ich das am Anfang versucht,als ich noch nicht Christin war,der einfachheit halber,lach.....aber eben,es kam anders als ich dachte....
es gibt in der Bibel recht viel was mir nicht passt,aber ich bin dafür nicht verantwortlich,ich muss nur für mein Leben REchenschaft abgeben,Gottes Job lass ich ihm,ich tu meinen...

Zeus: Versteht sie wirklich keiner? Oder wollen sie nur die Christen nicht verstehen? Manche Textpassagen sind so eindeutig, da muss man nichts verstehen.

Vittella: kannst ruhig Beispiele sagen,ohne Gewähr dass ich auf alles eine Antwort habe,aber so wie ich Dich erlebe,würde die Beste Antwort auch nichts ändern,denn wer nicht glauben will findet immer die besseren Argumente und im Glauben gehts eben nicht darum etwas zu verkaufen...

Zeus: Wofür muss eigentlich der heilige Geist dazu beitragen, den nächsten zu lieben?

Vittella: nun,er ermöglicht die Nächstenliebe,ohne ihn bleibt Liebe Egobezogen,erst durch Gottes Geist zieht die Liebe in den Menschen.

Zeus: Ich hab mit dem mal überhaupt garnix zu tun, und bin zu den Menschen in meiner Umwelt trotzdem immer sehr nett.

Vittella: naja,zwischen nett sein und lieben sehe ich einen kleinen Unterschied,mir fällt es auch leicht nett zu sein oder nette Menschen zu mögen,aber den Bösen,der anderen oder einem selbst Leid antut zu lieben,diese Möglichkeit gibt uns Gott,das heisst er bewirkt es in uns...

Zeus: Ein Bekannter von mir hat sogar mal gesagt, dass ich zu nett bin. Brauche ich da die Bibel?

Vittella: zu nett sein hat ja auch Nachteile,es gibt dem anderen die Möglichkeit Dich auszunutzen,was sicher auch vielen netten passieren wird und desshalb kann Liebe auch nein sagen,denn er tut weder sich noch dem Ausnutzer einen Gefallen mit zuviel Nettigkeit.

Zeus: Du hast gesagt, dass das Finden zu Gott "im Inneren" stattfindet. Ich habe jetzt schon von mehr als 10 Leuten das gleiche gesagt bekommen. Beweise, neee. Das kommt vom Inneren (?). Irgendwas muss doch auch für dich ausschlaggebend gewesen sein, Christ zu werden. Was war es denn?

Vittella:ich sagte:Vittella: wie gesagt,diese Beweise sind etwas sehr persöhnliches,weil Gott nur zu erleben ist,nicht zu beweisen,sonst wäre es ja eine anerkannte Wissenschaft und hätte mit Glauben nichts mehr zu tun.
dem ist nur schwer etwas hinzuzufügen....aber um es so kurz wie möglich zu sagen,weils in einem Forum fast keinen Platz dazu hat:ich komme aus der Esoterik und mein Hauptanliegen war den Bibelinhalt zu wiederlegen,was ein genaues hinschauen verlangte und es hat mich nach Jahren der Suche immer näher zu Jesus geführt,so war das bei mir,einfach dargestellt.!

Zeus: Zu all den zweifelhaften Bibelstellen gibt es sehr schön gemachte Videos im Internet. Wenn du des Englischen mächtig bist, schau dir doch mal das hier an:

Vittella: bin leider der Englischen Sprache nicht mächtig,wenn Dus in Französisch hast,sonst musste es halt auf Deutsch übersetzen.!
Dann will ich mal deine Meinung hören...
Grüsse....
> nur Liebe heilt <

Zeus Offline




Beiträge: 103

24.09.2006 00:42
#55 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Ich hab eines der vielen Videos mal in den wichtigsten Passagen übersetzt. Dazu muss ich sagen, dass es viel mehr Dinge gibt, habe der Einfachhalt wegen aber so was genommen. Du kannst gerne auch auf http://www.bibelzitate.de/wsidb.html
gehen, da steht aber so vieles durcheinander. Der großteil dessen sind nur kleinere Fehler.
Hier ein paar Auszüge:

Lukas, 18:
18 Einer von den führenden Männern fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
19 Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.
20 Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen; ehre deinen Vater und deine Mutter!
21 Er erwiderte: Alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.
22 Als Jesus das hörte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Verkauf alles, was du hast, verteil das Geld an die Armen und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!
23 Der Mann aber wurde sehr traurig, als er das hörte; denn er war überaus reich.
24 Jesus sah ihn an und sagte: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!
25 Denn eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
26 Die Leute, die das hörten, fragten: Wer kann dann noch gerettet werden?
27 Er erwiderte: Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich.
28 Da sagte Petrus: Du weißt, wir haben unser Eigentum verlassen und sind dir nachgefolgt.
29 Jesus antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Jeder, der um des Reiches Gottes willen Haus oder Frau, Brüder, Eltern oder Kinder verlassen hat,
30 wird dafür schon in dieser Zeit das Vielfache erhalten und in der kommenden Welt das ewige Leben.

Das ist eine der wirklich harmlosen Sachen, habe jetzt aber keine Zeit, mir die restlichen Videos anzuschauen. Es gibt genügend. Nur merk ich mir das Zeugs nicht auswendig, um es bei Bedarf beizusteuern. Andere hier im Forum werden bestimmt genügend andere Stellen kennen. Morgen oder Mo schau ich mir noch ein paar videos an und schreib ein paar bessere Dinge auf. DAs ist ja noch nichts schlimmes.




vittella Offline



Beiträge: 28

24.09.2006 11:41
#56 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Hi Zeus,
irgendwie verstehe ich gerade nicht recht worum es Dir nun geht
Dein letzter Satz:"DAs ist ja noch nichts schlimmes." klingt schon ver-zwei-felt
Was ist denn eigentlich für Dich "schlimm"?
warst du Christ und bist enttäuscht oder so?...was ich zwar eher nicht denke...
ich finde es gut,dass Du das ganze so auseinander nimmst,denn ich hab das zu meiner Zeit genauso gemacht und in meinen alten Links hab ich noch Seiten (jene die Du mir hier angibst auch) über die wiedersprüche der Bibel,oder die Übersetzungsfehler,die es natürlich inzwischen gibt,durch die vielen Übesetzungen die die Bibel durchgemacht hat,aber sie ändern alle nicht die Grundbotschaft der Bibel...
Vielleicht müssen wir mal etwas sortieren,falls es Dich überhaupt interessiert natürlich...
was Du hier mit den Bibelzitaten sagen willst weiss ich leider nicht,aber ich denke,dass es möglich ist das ganze zu klähren,
sag mal einfach konkret und Stück für Stück was Du nicht verstehst..!..und was Dich wütend macht wenn Du an die Bibel denkst.

Es gibt verschiede Gefahren, wenn wir in der Bibel forschen:

Daß wir alles versuchen, mit unsrem Verstand zu erklären. Wir können das nicht:
2 Petrus 1,20-21 Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.
Es ist so wie jemand eine Forschung über Liebe machen würde, ohne selbst je verliebt zu sein.
Erst wenn wir Gottes Liebe erlebt haben, und sein Geist uns übernimmt, erst dann sind wir fähig die biblische Wahrheiten zu verstehen.
Wir bekommen eine neue Dimension, eine geistliche Dimension.
Daß wir uns über die Bibel stellen, und nicht die Bibel über uns. In unserem Stolz denken wir, daß wir die Bibel beurteilen können.
Aber die Sache ist genau umgekehrt: die Bibel beurteilt uns. Und wenn wir uns über die Bibel stellen, machen wir von uns nur Narren.
Daß wir feststellen, was eine Bibelstelle bedeutet, und akzeptieren keine andere Bedeutungen.
Daß wir die ursprüngliche Bedeutung verachten, wenn wir eine vorbildliche oder "geistliche" Bedeutung gefunden haben, die uns besser anspricht, z.B. die Stellung und Berufung Israels.

Prinzipien des Verstandens
Muß ich alles wörtlich verstehen?
Die Bibel wurde in der damaligen Sprache und Denkweise aufgeschrieben. Wir bekommen oft schwierigkeiten, wenn wir diese Denkweise nicht verstehen können oder wollen. Z.B. nehmen wir an, ich möchte in den Wald gehen um Blaubeeren zu sammeln.
Und dann komme ich zurück, und beschreibe meine Erlebnisse dort in Wald uns sage entweder: "Ich habe 5 Blaubeeren gefunden, und 5 Braunbären gesehen!", oder ich sage: "Ich habe keine Blaubeeren gefunden, aber enorm viele Braunbären gesehen!" Nehmen wir an, daß es wirklich so geschehen wäre. Welche von den beiden Möglichkeiten wäre richtiger, dieses Ereignis zu erzählen? Es hängt davon ab, in welchem Zweck meine Erzählung gebraucht wäre. Vor Gericht wäre die erste wahrscheinlich besser, aber zu erzählen, nicht nur was, sondern auch wie ich das alles erlebt habe, wäre bestimmt die letzte besser, d.h. die 5 Blaubeeren, die ich gefunden habe, sind eigentlich gar nicht (ich hätte ja wenigstens 5 Liter erwartet)!. Aber die 5 Braunbären, die ich gefunden habe, sind enorm viel für mich (ich hätte ja keine erwartet)!

Die Mentalität von den Menschen in der biblischen Zeit war, die Ereignisse in dieser letzter Art und Weise zu erzählen.
Die einzige Abweichungen sind Situationen, wo die Anzahle irgendeine Symbolische Bedeutung haben, aber auch dann, mussen sie nicht unbedingt mathematisch exakt stimmen.
Z.B. Mt 1,1-17, hier sind z.B. einige Könige weggelassen (Ahasja, Joasch und Amazja zwischen Joram und Usija), und ich weiß nicht warum?
Oft, wenn es gesagt ist, das der und der bekam den und den Sohn, bedeutet es nicht unbedingt direkt Vater-Sohn, sondern dazwischen können mehrere Generationen sein. Alle Nachkommen wurden als Söhne für den Vorvater bezeichnet,
z.B. "die Söhne Israels" bedeutet oft das ganze Volk Israel. Auch als Sohn wurde der Schwiegersohn betrachtet, z.B. Mt 1,16 / Lk 3,23.
Josef war Sohn Jakobs, aber Schwiegersohn Elis! (Vgl. Jer 22,28-30).

Wir sollen nicht mathematisch solche Bibelstellen verstehen, die das nicht unbedingt brauchen. Mt 12,40 "drei Tage und drei Nächte" wie sollen wie das verstehen? Von Freitag abend bis Sonntag früh gibt es ja nur 2 Nächte und 1 Tag? Wie paßt das zusammen?
Wir mussen verstehen, daß die Bibel mit der damaligen Sprache spricht, und gebraucht deren Begriffe, die nicht immer mathematisch exakt sind. Aber so ist es ja auch mit der heutigen Sprache, sogar in Gesetzgebung!
Nehmen wir z.B. Arbeitsvertrag. Da konnte z.B. geschrieben sein: für jede 20 Arbeitstage bekommt man 1 Urlaubstag bezahlt.
Aber der Begriff "Arbeitstag" bedeutet doch nicht, daß wenn ich nachts arbeite, dann bekomme ich keine Urlaubstage.
Der Begriff "Arbeitstag" soll man nicht zu wörtlich nehmen, sondern in der Zusammenhang verstehen, wo er gebraucht ist.
So ist es auch mit dem Begriff "3 Tage und 3 Nächte", welche in damaliger Sprache eine Zeitraum bedeutete, die heute anfängt und bis übermorgen dauert. Jesus sagte auch: "am dritten Tag werde ich aufstehen..." Und der dritte Tag in der Bibel bedeutet immer übermorgen, so wie der zweite Tag bedeutet morgen, der nächste Tag.
Keine Blaubeere bedeutet nicht unbedingt Anzahl null, aber praktisch ist es gleich. Es ist egal, ob da 0 oder 5 oder 10 Blaubeere sind, weil davon kann man doch keine Suppe kochen oder kein Kuchen backen. Und vor allem ist die Bibel praktisch. Also, man soll nicht die Begriffe mathematisch verstehen, die praktisch gemeint sind.
Sorry,es wird etwas lang,hör einfach auf zu lesen wenn Du nicht mehr kannst,ok..!

Verschiedene Zeiten - verschiedene / gleiche Botschaften
Heb 1,1-2a, Gott spricht in verschiedener Art und Weise in verschiedenen Zeiten. Wie soll ich verschiedene Bücher und ihre Botschaft verstehen?

3,1 1. Buch Mose
1. Buch Mose ist Anfang, d.h. alles findet sein Ursprung hier. Auch jede Prinzip Gottes zeigt sich erstmal schon hier. 1Ms ist das Buch, wo wir alle Ursachen finden. Z.B. wie ist es mit dem Opfertod Jesu? 1Ms 3,21 Nach dem Sündenfall versuchten Adam und Eva ihre Nacktheit zu bedecken. Aber diese Blättern von Bäume waren keine Kleider, und so nahm Gott ein Tier und von dem Leder machte Gott ihnen wirkliche Kleider, die ihre Nacktheit bedecken konnten. Ein unschuldiges Tier mußte getötet werden, um Adam und Eva zu bedecken. So ist es auch mit uns, wir wissen, daß mit unserer sündigen Natur können wir nicht vor Gott bestehen. Die Sünde muß bedeckt werden, und das geschieht durch das unschuldige Opfer Jesu. Sein Blut bedeckt unsere Sünden so daß wir vor Gott ohne Scham stehen können.

3,2 2Ms - 5Ms
In diesen Büchern ist das Gesetz gegeben, d.h. Gottes Vertrag mit dem Volk Israel, was Gott von dem Volk Israel verlangt. Und natürlich können wir sagen: was hat das alles mit uns zu tun? Wir sind kein Volk Israel, wir haben kein Bund mit Gott in dieser Art und Weise gemacht! Oder wie?

1Pt 2,9-10 sagt, daß wir das Volk des Eigentums sind. Wie ist das möglich? Wir gehören doch nicht zum Volk Israel? In Jesus hat Gott auch uns erwählt, in ihm sind wir Gottes Kinder geworden, sein eigenes Volk. So wie Israel in fleischlicher Ebene das Volk Gottes ist, so sind wir in geistlicher Ebene. Ihre Berufung war irdisch, unsere Berufung ist himmlisch. Unsere Berufung ändert oder verachtet nicht die Berufung Israels, aber geschieht in einer andere Ebene.

Der gleiche Gott, der Israel berufen hat, hat auch uns berufen. Die Gesetze, die er damals gab, gelten nicht buchstäblich mit uns, aber (was!) die Prinzipien Gottes, welche hinter den Gesetzen stehen, sollen wir nicht verachten, sie müssen nur in andere Ebene gebracht werden.
In dieser Art und Weise ist Israel das Vorbild der Gemeinde. Heb 8,5 Als Mose die Stiftshütte baute, hatte er ein himmlisches Muster, und diese Muster ist die Gemeinde (wir sind in Christus in den Himmlischen gestellt). Alles was davon beschreibt, wie Israel Gott begegnet, und wie Gott sich ihnen offenbart, können wir vorbildlich zur Gemeinde übertragen. In Stiftshütte sind Vorbildlich z.B. das Wirken des Heiligen Geistes gezeigt, oder die Reinigung durch das Blut Jesu.

Aber auch in anderer Art und Weise sind die Gebote wichtig: sie nicht nur zeigen Gottes ewige Prinzipien und seine Heiligkeit, sondern sie zeigen auch, was Gott in uns wirkt. Wenn wir die Gebote lesen, können wir das Wort "sollst" mit wort "wirst" ersetzen: "Du wirst Gott deinem Herr lieben über alles...", oder: "Du wirst nicht stehlen, Du wirst nicht Ehebruch machen" usw. Eigentlich hat das hebräische Wort beide Bedeutungen: "sollen" und "werden". Und wieso gilt "werden" für uns? Weil Gottes Geist in uns wohnt und das wirkt (Hes 11,19-20).Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben.
So,jetzt wirds mir selber zuviel,bin nicht gewohnt solange vor dem PC auszuhalten...bis Montag...
> nur Liebe heilt <

vittella Offline



Beiträge: 28

25.09.2006 10:36
#57 Beweise.... antworten

übrigends was die Beweise angeht wird immer verlangt welche zu haben,aber die anderen haben doch auch keine,wie z.B. das ganze Esoterische Gebiet,da wird auf Engel und Geistwesen gehört,in den Sternen und Händen nach einer Zukunftsaussage gesucht,es wird einem Indischen Guru geglaubt,Atlantis muss es gegeben haben obwohl keiner es wirklich weiss,Esoterische Bücher werden verschlungen und die Reinkarnation als richtig befunden obwohl keiner irgendetwas beweisen kann,über die Vergebung der Sünden von Gott wird gelacht,aber Karma bestimmt das Leben,jeder verdient was er bekommt u.s.w.
Es ist doch ganz einfach:wer nicht glauben WILL,findet immer Argumente dagegen und stellt seine Sicht als die richtige dar,auch wenn sie nicht im geringsten logischer ist und ebenfalls nicht bewiesen werden kann,also bleibt nur eines,sich auf den weg zu machen nach DER Wahrheit,denn am Ende siegt immer die Wahrheit.
> nur Liebe heilt <

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

25.09.2006 11:32
#58 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten
@vittella

In Antwort auf:
Hm...Liebe als Emotion,ja da stimme ich Dir zu,dass sie dann natürlich nur subiektiv ist und willkürlich...

Natürlich, jede Emotion ist subjektiv und mehr kann sie auch nicht sein. Die Liebe zu einem Gott hat mit einer praktischen Emotion m.M. nach wenig am Hut sondern interpretiert diese Emotion philosophisch.
In Antwort auf:
Dazu steht der Verstand immer nur als Verstand da und ist alleine kalt und berechnend...

Warum so negativ? Dem Verstand Attribute zu geben erscheint mir ebenso sinnfrei wie Tiere mit solchen auszustatten.
In Antwort auf:
Es gibt verschiede Gefahren, wenn wir in der Bibel forschen:

Das sehen ich auch so und die erste Gefahr ist die Bibel selbst. Wer darin mehr sieht als ein Buch, der hat die Strasse der Objektivität bereits verlassen.
In Antwort auf:
Daß wir uns über die Bibel stellen, und nicht die Bibel über uns. In unserem Stolz denken wir, daß wir die Bibel beurteilen können. Aber die Sache ist genau umgekehrt: die Bibel beurteilt uns. Und wenn wir uns über die Bibel stellen, machen wir von uns nur Narren.

Der, der also denkt, die Bibel sei nur ein Buch ist ein Narr und arrogant dazu? Ich sehe das leider umgekehrt, derjenige der denkt, alle Geheimnisse und Fragen des Lebens, auch diejenigen der kommenden x-tausend Jahre, seien mit der Bibel bereits gelöst und beantwortet, ist für mich der grössere dieser Spezies.

Wer es anstelle der eigenen Erkenntnisse vorzieht, seine „Wahrheiten“ aus einem alten Buch herauszulesen, der ist nicht nur entwicklungsresistent sondern mindestens genauso arrogant, weil er nämlich für sich beansprucht, alles und damit auch „Gott“ verstanden zu haben.
Ganz bitter wird es dann, wenn man versucht, den Wahrheitsanspruch der Bibel mit Zitaten der darin vorkommenden Protagonisten zu untermauern.
In Antwort auf:
Daß wir alles versuchen, mit unsrem Verstand zu erklären. Wir können das nicht:

Genau, aber für mich ist diese Erkenntnis, nicht alles erklären und verstehen zu können, kein Grund dahinter überall als Antwort „Gott“ zu schreiben. Ich weiss nicht genau, wie das Leben oder das Universum etc. entstanden ist aber ich habe kein Problem mit dieser „Wissenslücke“ zu leben. Diese nun aber mit einem „Gott“ füllen zu wollen erscheint mir unter anderem doch etwas zu bequem.



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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Zeus Offline




Beiträge: 103

26.09.2006 22:36
#59 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten
Keine Angst, verzweifelt bin ich nicht! Ich habe nur nach passenden Bibelstellen gesucht, habe aber keine besonders schlagkräftige gefunden und daher vorläufig ein eher schwaches Beispiel genommen.
Jetzt hab ich ein paar nette Sachen gefunden:

Mat 10:34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Mat 11:20 Dann begann er den Städten, in denen er die meisten Wunder getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten

Markus 4:11 Da sagte er zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut; denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen gesagt; :12 denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; / hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen, / damit sie sich nicht bekehren / und ihnen nicht vergeben wird.

Scheinen mir doch sehr eindeutige Stellen zu sein. Mal sehen, was du dazu meinst...

Glaubst du im übrigen eigentlich an die Schöpfungsgeschichte, Arche Noahs etc? Da gibt es genügend Beweise, dass das falsch ist.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.09.2006 08:39
#60 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Hab auch noch was zur unendlichen Nächsteniebe Jesu:

Matthäus 15: 21-24
Und Jesus ging weg von dort und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, eine
kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!
Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. Und er antwortete ihr kein Wort.
Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Laß sie doch gehen, denn sie schreit uns nach.
Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.




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vittella Offline



Beiträge: 28

27.09.2006 09:07
#61 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Hallo Zeus,

Zeus:Mat 10:34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Scheinen mir doch sehr eindeutige Stellen zu sein. Mal sehen, was du dazu meinst...

was meinst du mit "eindeutig"?
was siehst du eindeutiges an dieser Matthäus Bibelstelle?
Hast meinen Text oben gelesen?
ich antworte Dir gern,aber möchte nicht umsonst viel schreiben wenn es Dir dann zu lang wird,also versuch ich es etwas abzukürzen,denn mir scheint Du hast meinen obigen,(gebe zu,zu langen Text) ,wahrscheinlich nicht verstanden.
ist ja auch nicht leicht nicht aneinander vorbeizureden,wenn wir das gleiche von völlig verschiedenen Seiten ansprechen,ich kenne Deine Seite,da ich selber drin war,aber Du kannst meine noch nicht nachvollziehen und ob ich in der Lage bin es Dir so zu erklähren,dass du es verstehst weiss ich nicht,ich kanns nur versuchen,tus aber nur wenn es Dich wirklich interessiert,weil es doch ziemlich viel Zeit nimmt wenn ich hier mit meinem Zeigefinger über die Tastatur eile....
also sag mir bitte was Du an dieser Bibelstelle nicht verstehst,resp. verstehst?
Ob ich an die Schöpfungsgeschichte glaube? Du meinst so wie sie in der Bibel Wortwörtlich steht?
Jein,aber dazu steht oben in meinem längeren Text eigentlich auch etwas...
> nur Liebe heilt <

vittella Offline



Beiträge: 28

27.09.2006 09:14
#62 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Hallo Spaghettus,
grins,es scheint wie ein Hobby nach Fehlern und Sachen zu suchen um Jesus zu enttrohnen,ihn schlecht zu machen...
Matthäus 25,warum hörst Du bei 24 auf? es geht doch weiter:
Math.15,25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 26Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. 28Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, bdein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

Gruss


> nur Liebe heilt <

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.09.2006 11:53
#63 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten
Ja, hätte ich auch weiter zitieren können.

Aber auch diese Verse beweisen doch, Jesus hat nicht aus Nächstenliebe gehandelt, nicht selbstlos, sondern als Belohnung, weil der Glaube des Weibes groß war.
Das ist das, was ich auch sonst sowohl aus der Bibel als auch aus dem Handeln der meisten Christen sehe: Nächstenliebe nur für die, die dazugehören.
So bleibt auch hier die Grundeinstellung stehen: Es ist nicht recht, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde




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vittella Offline



Beiträge: 28

27.09.2006 12:22
#64 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Hi Spaghettos

Spaghettus: Aber auch diese Verse beweisen doch, Jesus hat nicht aus Nächstenliebe gehandelt, nicht selbstlos, sondern als Belohnung, weil der Glaube des Weibes groß war.

Vittella: naja,ich denke Jesus hat hier noch etwas gezeigt, ausser der Frau zu beweisen,dass ihr Glaube geheilt hat...
er zeigt auf wie wichtig Demut ist und beharrlichkeit und dass jeder zu ihm gehen darf-er hat sie nicht im stich gelassen...

Spaghettus: Das ist das, was ich auch sonst sowohl aus der Bibel als auch aus dem Handeln der meisten Christen sehe: Nächstenliebe nur für die, die dazugehören.

Vittella: was man bei Menschen beobachtet ist ja nicht zuletzt auch ein Spiegel seiner selbst,um mal etwas kritischer zu sein,anstatt immer nur die anderen anzuklagen ;-)
wenn Du auf Menschen siehst,dann bekommste sie auch und dann siehste Menschliches...
desshalb wird ja auch immer wieder betont,dass wir auf Jesus schauen sollen.

Spaghettus: So bleibt auch hier die Grundeinstellung stehen: Es ist nicht recht, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde

Vittella: eben nicht,siehe oben,aber was Du hier siehst ist das was Du sehen kannst und Du siehst den schlechten Teil und Du weisst genau,dass jedes Ding mindestens mal zwei Seiten hat...
> nur Liebe heilt <

vittella Offline



Beiträge: 28

27.09.2006 12:37
#65 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

@Zeus
Matthäus 10,34 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert.
39Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.

auch hier ist es wichtig das ganze im Kontext zu lesen,wie mit der ganzen Bibel,ich kann nicht mehr als immer wieder darauf aufmerksam machen:
wie kommt es,dass Jesus hier plötzlich nicht das Wort "Frieden" sagt,sondern vom "schwert" redet,wo er doch der friedensfürst genannt wird und im ganzen NT mindestens 100 mal von Friede redet?
diese Bibelstelle ist so zu verstehen,dass nur der zu diesem Frieden gelangt,der höher ist als jede Vernunft,der im Kampf gegen sich selbst liegt.
Wenn Jesus vom Schwert spricht,dann ist das nicht so gemeint,als ob der Christ nun das Schwert ergreifen müsse,sondern das Schwert nimmt der Gegner,er will die Christenheit angreifen...
Der Kampf bis aufs äusserste ist die natürliche Folge aus der Wirksamkeit Jesu (sieh Dir die Threads an!)
Die Botschaft vom Frieden greift den Menschen an,weil der friedensbringer Jesus die stolze und friedlose Ich-Festung angreift,darum weicht der Herr dem Kampf nicht aus,sondern schliesst ihn in seine Sendung mit ein.
wieviel Streit ist schon in Familien sntstanden wenn einer in der Sippe sich zu Jesus hin kehrte..?..immer wieder werden Christen verfolgt und belächelt,das ist das Schwert was Jesus gebracht hat,aber das nicht Christen in die Hand nehmen,sondern ihre Gegner und Jesus-hasser...
> nur Liebe heilt <

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.09.2006 13:14
#66 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

In Antwort auf:
Vittella: naja,ich denke Jesus hat hier noch etwas gezeigt, ausser der Frau zu beweisen,dass ihr Glaube geheilt hat...
er zeigt auf wie wichtig Demut ist und beharrlichkeit und dass jeder zu ihm gehen darf-er hat sie nicht im stich gelassen.


Danke. Hier bestätigst du mir doch selbst, es geht nicht um Nächstenliebe. Eine Hilfe die von Demut abhängig gemacht wird, hat damit wohl wirklich überhaupt nichts zu tun.

In Antwort auf:
Vittella: was man bei Menschen beobachtet ist ja nicht zuletzt auch ein Spiegel seiner selbst,um mal etwas kritischer zu sein,anstatt immer nur die anderen anzuklagen ;-)


Ich habe niemand angeklagt, ich halte es für ziemich normal, dass man zuerst an das Wohl derer denkt, die um einen direkt herum, also in der eigenen Gruppe sind.
Ich behaupte von mir aber auch nicht, selbstlose Nächstenliebe zu praktizieren. Das wiederum behaupten aber die meisten Christen, obwohl es nicht stimmt. Was ich hier bemängle ist also nicht die fehlende selbstlose Nächstenliebe bei Christen, sondern die ununterbrochene Behauptung einer solchen. Die ist weder aus der Bibel, aus der Vergangenheit oder aus der Gegenwart herleitbar.

In Antwort auf:
Spaghettus: So bleibt auch hier die Grundeinstellung stehen: Es ist nicht recht, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde

Vittella: eben nicht,siehe oben


Tut mir leid, sehe ich nicht. Was "oben" meinst du denn?




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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

27.09.2006 13:46
#67 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

@vittella

In Antwort auf:
Nene,die Religion an sich tut gar nichts,alles was stattfindet ist im Kopf,nicht im Aussen...


Wenigstens mal ein wahres Wort.

Endlich kapiere ich auch den Spruch "Religion ist Opium fürs Volk".

tut das gut...


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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Zeus Offline




Beiträge: 103

27.09.2006 17:43
#68 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Ok, da hätte ich sorgfältiger sein sollen. Was ist mit den anderen 2 Zitaten? Die habe ich überprüft, und da war keine Zweitbedeutung.
Es wird sogar noch schlimmer, wenn man weiterliest.
Bei Mat 11:20 droht er den Städten, die nicht bekehrt wurden, und meint, dass sich das beim letzten Gericht wieder ausszahlt! Dann hört der Absatz auf!

Du hast wieder das ausgesucht, das du wiederlegen kannst (aufgrund meiner Unachstamkeit). Dann erklär mir bitte auch die anderen zwei Teile, die keine Nebenbedeutung haben, wenn man sie im Kontext liest!

vittella Offline



Beiträge: 28

27.09.2006 18:37
#69 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Hi Zeus,
ich hab einfach mal die erste Bibelstelle ausgelegt,ich dachte Du siehst noch etwas anderes darin,irgendwo musste ich ja anfangen.
ich werde auch die anderen noch auslegen,wenn Du willst,muss aber dazu nochmal betonen,dass es Bibelstellen sind aus dem ganzen Kontext gerissen,schreibt man Kontext jetzt eigentlich anders?..ich weiss ja nicht wesshalb Deutschland dauernd ihre Schreibreform ändert,ist echt mühsam....

Zeus:Du hast wieder das ausgesucht, das du wiederlegen kannst (aufgrund meiner Unachstamkeit).

Vittella: ziemlich komische Unterstellung,hast du mühe damit Dir vorzustellen,dass sich das per Zufall ergab und ich nichts berechne,ich muss nichts verkaufen und ich muss Dich von nichts überzeugen,ich rede gerne mit Dir wenn es Dich interessiert,ansonsten musst du mir überhaupt nicht zuhören,ich bin eh per Zufall hier,denn als ich den PC wechselte wusste ich nur noch,dass ich in einem Religionsforum angemeldet war und hatte nichts notiert und als ich bei Google "Religionsforum" eingab landete ich hier,was ich inzwischen bemerkte ist,dass das hier nicht um das Christentum geht,sondern auch um alle anderen Religionen und dass nicht Menschen hier schreiben die sich für religion interessieren,sondern welche die einfach mal allem wiedersprechen wollen,das ist zwar ok,aber das hab ich hinter mir und ich habe absolut keinen Bock auf Streitthreads und so`n Zeug,ich gehe in ein Forum um zu lehrnen,nicht um zu missionieren,denn dazu bin ich echt nicht geeignet,ich mag Ruhe und Frieden und das gehetze in vielen threads muss ich mir nicht antun..nur um das klar zu stellen,ich gehöre hier nicht hin,aber da ich schonmal da bin kann ich auch schreiben,aber nicht um zu beweisen oder zu verkaufen,sondern wirklich nur um weiterzugeben wenn es jemanden interessiert..!..das andere Forum hab ich noch nicht wieder gefunden..


Zeus:Dann erklär mir bitte auch die anderen zwei Teile, die keine Nebenbedeutung haben, wenn man sie im Kontext liest!

Vittella: ok,aber morgen,weil ich nicht solange am PC sein kann,schönen abend noch....Vittella


> nur Liebe heilt <

vittella Offline



Beiträge: 28

27.09.2006 18:41
#70 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten


In Antwort auf:
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Nene,die Religion an sich tut gar nichts,alles was stattfindet ist im Kopf,nicht im Aussen...
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@Fenris...tja...!
Diese,meine Aussage hat keine Allgemeingültigkeit....
> nur Liebe heilt <

Zeus Offline




Beiträge: 103

27.09.2006 18:56
#71 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Ich neige leider dazu, hin und wieder sehr unpassende Formulierungen zu verfassen... Persönlich sollte es auf gar keinen Fall sein! Bei mir ist es echt genau umgekehrt wie bei dir! Ich war sehr sehr religiös, habe das aber inzwischen abgelegt. Beschreibe ndoch mal deinen Werdegang zum Christentum. Mein Interesse ist nach wie vor ungebrochen, ich würde gerne deine Gründe lesen. Un dnatürlich deine Erwiederung auf die Bibelstellen...

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.09.2006 19:20
#72 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

In Antwort auf:
@Zeus
Matthäus 10,34 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert.
39Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.

auch hier ist es wichtig das ganze im Kontext zu lesen,wie mit der ganzen Bibel,ich kann nicht mehr als immer wieder darauf aufmerksam machen:
wie kommt es,dass Jesus hier plötzlich nicht das Wort "Frieden" sagt,sondern vom "schwert" redet,wo er doch der friedensfürst genannt wird und im ganzen NT mindestens 100 mal von Friede redet?
diese Bibelstelle ist so zu verstehen,dass nur der zu diesem Frieden gelangt,der höher ist als jede Vernunft,der im Kampf gegen sich selbst liegt.
Wenn Jesus vom Schwert spricht,dann ist das nicht so gemeint,als ob der Christ nun das Schwert ergreifen müsse,sondern das Schwert nimmt der Gegner,er will die Christenheit angreifen...
Der Kampf bis aufs äusserste ist die natürliche Folge aus der Wirksamkeit Jesu (sieh Dir die Threads an!)
Die Botschaft vom Frieden greift den Menschen an,weil der friedensbringer Jesus die stolze und friedlose Ich-Festung angreift,darum weicht der Herr dem Kampf nicht aus,sondern schliesst ihn in seine Sendung mit ein.
wieviel Streit ist schon in Familien sntstanden wenn einer in der Sippe sich zu Jesus hin kehrte..?..immer wieder werden Christen verfolgt und belächelt,das ist das Schwert was Jesus gebracht hat,aber das nicht Christen in die Hand nehmen,sondern ihre Gegner und Jesus-hasser...
> nur Liebe heilt <


Für mich ist deine Exegese, Vitella, ziemlich unverständlich.
Auch hier finde ich, die Erweiterung des Zitats von Zeus unterstützt nur den Anfang.
In Antwort auf:
ie kommt es,dass Jesus hier plötzlich nicht das Wort "Frieden" sagt,sondern vom "schwert" redet
Ganz im Gegenteil, er spricht von Frieden und davon dass er ihn gegen das Schwert tauschen wird.
Den Rest hatten wir gerade erst bereits ausführlich diskutiert. Jesus meint keinesfalls, die Entzweiung innerhalb der Familien wäre eine Folge des Glaubens, sondern Sinn seines Trachtens. Das wird ganz deutlich in der Folge: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
Es geht einzig darum, die alleinige Autorität zu sein.





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vittella Offline



Beiträge: 28

28.09.2006 09:50
#73 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

Hallo Spaghettus,
naja,es ist ja auch nicht einfach das ganze so zu verkürzen,dass es in ein Forum passt...
natürlich geht es um die Autorität Jesu,aber sag jetzt mal ehrlich,Zeus hat verstanden was ich sagte,auch wenns nicht perfekt und lang genug war,ich kann doch hier kein Buch schreiben,sonst empfehle ich einfach mal:die Fakten des Glaubens von Josh McDowell
und wir brauchen nicht mehr zu diskutieren,was mir eh nicht liegt,wie gesagt bin ich nicht zum Missionar geboren und wer nicht glauben will,
soll es einfach lassen,das stört mich ja nicht,
aber dass ich hier dauernd etwas beweisen soll,was eh nicht zu verstehen ist,wenn man nur mit dem Verstand versteht,anstatt den Geist miteinzubeziehen,dann ist das sowiso Sinnlos,denn Gott ist Geist und unsere Verbindung besteht durch unseren Geist und wenn wir nicht von Gottes Geist erfüllt sind,was als Jesus-Hasser ja nicht der Fall ist,
dann fehlt der Geist Gottes im Menschen um mehr zu verstehen als was er mit dem verstand verstehen kann und das bleibt immer sehr einseitig....
> nur Liebe heilt <

vittella Offline



Beiträge: 28

28.09.2006 10:04
#74 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten
@Zeus

Zeus: Bei mir ist es echt genau umgekehrt wie bei dir! Ich war sehr sehr religiös, habe das aber inzwischen abgelegt. Beschreibe ndoch mal deinen Werdegang zum Christentum. Mein Interesse ist nach wie vor ungebrochen, ich würde gerne deine Gründe lesen. Un dnatürlich deine Erwiederung auf die Bibelstellen...

Vittella: Ja,ich kenne auch ziemlich viele Menschen die in Christlichen Familien gross geworden sind und derart vom Glauben angewiedert durchs Leben gehen,dass sie dann nur noch die Möglichkeit der Esoterik offen haben,was schade ist,auch wenn dort nicht alles schlecht ist,trennt es immer mehr von der Gnade Gottes....
meinen Werdegang,resp. einen kleinen Teil daraus kannste hier lesen unter Sant-mat. : http://injira.org
dabei sucht dieses Forum noch User...
für mehr hab ich heute nicht Zeit,da meine Kinder Geburtstag haben und ich grad noch am Studium über die Vorherbestimmung voll drin bin....
bis später mal.....Vittella
> nur Liebe heilt <

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

28.09.2006 10:42
#75 RE: Warum wollen Christen uns bekehren? antworten

@vittella

In Antwort auf:
landete ich hier,was ich inzwischen bemerkte ist,dass das hier nicht um das Christentum geht,sondern auch um alle anderen Religionen und dass nicht Menschen hier schreiben die sich für religion interessieren,sondern welche die einfach mal allem wiedersprechen wollen,


Das ist falsch. Ich denke viele Atheisten interessieren sich mehr für Religion als so mancher Gläubige. Das man sich in Dingen widerspricht liegt wohl auf der Hand, da es sich hier um den Dialog zwischen Atheisten und Gläubigen dreht. Kritikfähigkeit ist aber eher eine Sache, die den Gläubigen abgeht und man fühlt sich dann sofort „bekämpft“.

Das Religion und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen nicht einfach so von allen unkritisch akzeptiert werden ist einer der Gründe, warum wir dem mittelalterlichen Denken entfliehen konnten und heute eine offene und tolerante Gesellschaft haben von der alle, auch die Gläubigen, profitieren.



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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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