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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 65 Antworten
und wurde 3.217 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2 | 3
Antony11 ( Gast )
Beiträge:

17.10.2006 13:07
#51 RE: Christus zu vertrauen antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Mal was ganz anderes. Wie hast du das "Zitat von Bruder Spaghettus" hinbekommen?
So viel ich weis ist das bei Foren mit BBC-Code immer gleich. Man geht auf quote und erweitert mit ="Antony11", - dann heißt es im Forum "Zitat von Antony11". Das geht bei jeden Namen. Im übrigen war dies hier schon mal beschrieben und habe es bei anderen Foren auch schon getestet.

Gärtner Offline



Beiträge: 29

01.12.2006 10:50
#52 RE: Christus zu vertrauen antworten
Test

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

01.12.2006 10:51
#53 RE: Christus zu vertrauen antworten

<Test <

durchgefallen

Gärtner Offline



Beiträge: 29

01.12.2006 11:37
#54 RE: Christus zu vertrauen antworten

@ "Lilie",vom 29.9.

Generelle Zustimmung !
Dass ANGST ein Auslöser für religiöse Empfindungen ist (Angst vor Einsamkeit, vor der Zukunft, vor dem Tod), betont auch Eugen Drewermann in seinen dicken Büchern ("Tiefenpsychologie und Exegese","Jesus von Nazareth", "Glauben in Freiheit" - leider teuer). Das Bewußtsein eines begleitenden höheren Wesens oder himmlischen Vaters wirkt beruhigend und sinnstiftend.

Ähnliches - und das hat tatsächlich vergleichsweise mit Religiosität als Schutz des einzelnen zu tun - findet sich auch im Tierreich (da allerdings sicher nicht als Transzendenz der Realität): Denn Alleinsein ängstigt auch dort, deshalb gibt es bei Jungtieren und Herdentieren (auch Vogelscharen) den "Stimmfühlungslaut" (nach Konrad Lorenz), mit dem das Einzelwesen sich der schützenden Nähe von Eltern oder Gleichaltrigen versichert.

Auch die Schlafliedchen (über die man in diesem Zusammenhang nicht spotten sollte), wirken ähnlich beruhigend, auch wenn das Kleinkind den Text nicht verstehen kann: die beruhigende Stimme zeigt die Nähe der Mutter/des Vaters an.

Wer meint,auf den Glauben an einen himmlischen Vater oder ein "höheres Wesen" verzichten zu können, tut sich nichts Gutes - oder ist sich so selbstsicher, daß er alles alleine regeln kann. Und doch gibt es Psychosen und Entwicklungsbrüche, wenn im Jugendalter etwa durch Ehescheidung oder Tod eines Elternteiles diese Sicherheit der Führung und des Schutzes entfällt oder wenn der geliebte Partner abhaut und damit das Selbstwertgefühl des Verlassenen beschädigt. Aber "Gott liebt uns",das ist das tröstliche Bewußtsein, und er schätzt unseren Wert, ist "barmherzig". In Realität ist auch Jesus selbst dieser "Mann aus Nazareth", der sich den "Mühseligen und Beladenen" persönlich helfend und bestätigend zuwandte und nicht als strenger Rachegott in fernen Spären weilte oder gar (wie im Islam) ca. 450mal mit Hölle und Strafe drohte.

Der Amokläufer von Emsdetten fühlte sich nicht anerkannt, nicht geliebt und schrie imgrunde um Aufmerksamkeit durch seine zerstörerische Tat. Manche "haltlosen" Jugendlichen handeln ähnlich: Destruktionen, Provokationen, um auf sich aufmerksam zu machen und die eigenen Bedeutung zu erhöhen.

Das oben Beschriebene ist e i n e der Funktionen von Religiosität ganz allgemein (sie ist nicht spezifisch christlich; auch Naturvölker besänftigen den grimmigen Naturgott mit Opfern, um ihn milde zu stimmen und weiterhin in ihrem Schutz zu leben).

Eine Anmerkung habe ich dazu: Es fehlt bei dieser Definition der ethisch-moralische Anteil, d.h. dieses Gottvertrauen sagt nichts aus über das Verhalten gegenüber sich selbst oder den Mitmenschen. Beispielsweise die islamische Moral ist nur friedlich gegen die Gleichgesinnten (gegen die "Umma") aber aggressiv gegen die "Ungläubigen", was dort sogar u.U. belohnt wird mit dem Eingang ins Paradies, ganz unvorstellbar für Christen, denen gesagt wurde: "Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen". Nicht: zeigt, daß ihr (den Ungläubigen gegenüber) "hart sein könnt" (Sure 9,123), sondern " Selig sind die Sanftmütigen" (Bergpredigt) usw.

Wenn man Religiosität so versteht, was leider nur 10% vertreten, dann wird Religion zurück in praktische irdische Verhältnisse zurück versetzt und ihr Sinn und Nutzen für jeden einsehbar (Das entspricht der Menschwerdung Gottes).Unser Handeln hier unter Menschen ist gefragt. Man braucht dann nicht die Streiterei um komplizierte, hochgeschraubte Dogmen wie "Gottes Sohn" ja oder nein, Opfertod, Erbsünde usw.


Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

01.12.2006 11:49
#55 RE: Christus zu vertrauen antworten

<Beispielsweise die islamische Moral ist nur friedlich gegen die Gleichgesinnten <

Na vonwegen, Schiiten und Sunniten bomben sich doch mit gleicher Religiöser inbrunst gegenseitig
weg wie sies mit Amis machen

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.12.2006 12:43
#56 RE: Christus zu vertrauen antworten

Was genau so auch für die Christen zutrifft.

Ebenfalls gleich ist für beide, dass sie dazu von ihrer "Lehre" angehalten werden.




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Gärtner Offline



Beiträge: 29

02.12.2006 10:03
#57 RE: Christus zu vertrauen antworten
@ Vanion:
Schiiten und Sunniten bezeichnen sich gegenseitig jeweils als Abtrünnige,Ungläubige und bekämpfen sich auch deshalb (nicht nur, um jeweils politisch die Oberhand zu gewinnen).
Dann stimmt der Satz wieder, daß Moslems nur Gleichgesinnte (die "Umma") zu Freunden nehmen, aber (so der Koran:) nehmt euch nicht Ungläubige zu Freunden, haltet euch fern von ihnen..., bekämpft sie, bis nur noch Allah verehrt wird (oder das was sie jeweils darunter verstehen)

@ Satanist:
Ich kann nicht erkennen,was Du behauptest, daß die Lehre Jesu dazu aufrufe, die Feinde zu bekämpfen. Im Gegenteil! Das Zitat in meiner gestrigen Mail bzgl. der Bedeutung des Schwertes zeigt doch genau: "Liebet eure Feinde...."usw."Stecke Dein Schwert in die Scheide zurück..."(siehe oben). Nur: das ist so schwer zu realisieren und wurde jahrhundertelang (absichtlich oder durch Rückbezug auf das Alte Testament) von Kaisern und Nationen übersehen und nicht beachtet. Also die Lehre kanns nicht sein.

Ganz anders im Islam/Koran: Da werden die Genossen ganz deutlich zum Kampf ermuntert, werden dafür belohnt und sollen "hart" sein.

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

02.12.2006 11:03
#58 RE: Christus zu vertrauen antworten
<Schiiten und Sunniten bezeichnen sich gegenseitig jeweils als Abtrünnige,Ungläubige und bekämpfen sich auch deshalb<

Es geht aber um Islamische Moral und die haben beide Gruppen

<@ Satanist:<

Falls du Bruder Spaghettus meinst, der ist kein Satanist

<Im Gegenteil! Das Zitat in meiner gestrigen Mail bzgl. der Bedeutung des Schwertes zeigt doch genau: "Liebet eure Feinde.<

Das finde ich mal extrem gestört, ein Schwert ist dazu da jemand umzubringen, liebe würde ich damit auf keinen fall machen
(das führt zu Verletzungen )

<Ich kann nicht erkennen,was Du behauptest, daß die Lehre Jesu dazu aufrufe, die Feinde zu bekämpfen.<

Was vermutlich nur daran liegt das als die Lehre entstand die Christen keinerlei Militärische Macht hatten,
Kämpfen sollen Christen ja trotzdem, gegen das personifizierte, unpersonifizierte Böse in der Welt, im Mensch, ihre Triebe,
und als Belohnung winkt das Himmelreich.
Und wie man sieht sind Christen besonders beim kämpfen gegen ihren gesunden Menschenverstand fleißig denn:
"Selig sind die geistig Armen ect." Durch Verdummung in den Himmel

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

02.12.2006 13:02
#59 RE: Christus zu vertrauen antworten

Lukas 19, 27
Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder.





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aussätziger Ungläubiger Offline




Beiträge: 33

02.12.2006 20:02
#60 RE:Unser Handeln hier unter Menschen ist gefragt. antworten

In Antwort auf:
Wenn man Religiosität so versteht, was leider nur 10% vertreten, dann wird Religion zurück in praktische irdische Verhältnisse zurück versetzt und ihr Sinn und Nutzen für jeden einsehbar (Das entspricht der Menschwerdung Gottes).Unser Handeln hier unter Menschen ist gefragt. Man braucht dann nicht die Streiterei um komplizierte, hochgeschraubte Dogmen wie "Gottes Sohn" ja oder nein, Opfertod, Erbsünde usw.

Donnerwetter!
Da steckt aber verdammt viel Wahrheit in deinem Posting.
Meine volle Zustimmung dazu.

Traurig,daß nur die Wenigsten zu solch tiefer Erkenntnis gelangen.



Gärtner Offline



Beiträge: 29

02.12.2006 22:45
#61 RE: Christus zu vertrauen antworten
@ Vanion:
Ja, natürlich, ich meinte Bruder Spaghettus. Technisches Problem! Denn erst jetzt sah ich, daß der Bezugstext unten zu lesen ist.

Zum Thema Schwert: Da mußt Du mal in meinen letzten Mails suchen (ich hab jetzt nicht die Zeit dazu). Da hab ich ausführlich zu der Bedeutung des Wortes Schwert im Neuen Testamenbt was gesagt. Wenn ich mal wieder Zeit hab, kann ich das selber raussuchen. Such Du mal bitte unter "Gärtner".

Zum Kampf:
Der "Kampf" ist im NT (Ausnahme vielleicht die lediglich visionäre Offbg.Joh) nie als militärischer Kampf gemeint, nie als Kampf gegen Personen, um sie zu vernichten (vgl. dazu den Gegensatz im Koran mit den zahlreichen Aufforderungen zum Töten), bestenfalls als Kampf der Ideen - genauso wie wir das hier im Forum tun: Argumente gegen Argument, nicht Person gegen Person. Also nicht - wie du schreibst - "gegen das personifizierte Böse".

Daß im Mittelalter die Inquisition und die Kirche oft "den Leibhaftigen" und das "personifizierte Böse" bekämpften durch Auslöschung der Person, war eindeutig nicht "christlich", d.h. nicht im Sinne der Lehre und des Verhaltens Christi selbst.
Die mittelalterliche Kirche hätte sich vielmals nicht "christlich" nennen dürfen, wenn sie sich derart brutal gegen das Leben anderer wendete.

Aber das hat sich geändert in der Neuzeit( keine Hexenprozesse, keine Ketzerverbrennungen mehr, keine Kreuzzüge mehr von Europa aus, keine Hinrichtungen der Bekehrungs-Unwilligen mehr!) - Das hat sich alles radikal geändert, was auch die Bitte um Vergebung für die mittelalterlichen Schandtaten, die Papst Paul II aussprach, belegt.

Umgekehrt muss man wieder bei den Moslems sehen,wo "Djihad" ein religiöses Gebot von Mohammed ist. Was da gegen die Person der Andersdenkenden für brutale Aktionen noch heute angewandt werden...der weltweite Terrorismus...die Attentate...!! - kein Vergleich mit dem, was Du bei den Christen zu erkennen meinst (Wir reden nicht von George Dubbeljuh!).

Und das "selig sind die geistlich Armen"... das ist wieder ein ganz andres Kapitel.
Ich denke eher,daß der heute in Europa erkennbare Verzicht auf Kampfesmoral, wie er noch bis zum 2. Weltkrieg verbreitet war, und daß die Friedensappelle und die Friedensmissionen und die geduldige Verhandlungsstrategien (statt Kriegen)... daß dies alles eher eine Zeichen von Vernunft ist als von der von Dir angenommenen Doofheit.
Jesus: "Selig sind die Sanftmütigen", damit sind nicht die Doofen gemeint, sondern die Aufnahmebereiten für die damals neue Lehre Jesu und die Friedensbereiten, wie er in einem anderen Spruch der Bergpredigt formulierte.

Lilie Offline



Beiträge: 10

03.12.2006 02:52
#62 RE: Christus zu vertrauen antworten

Ich melde mich wieder zurück!
Wieso denn das?
1.) Weil der unerwünschte Link Gott sei Dank verschwunden ist.
2.) Weil Gärtner sich im Forum eingeschaltet hat.
3.) Weil ich mutig bin.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

03.12.2006 11:38
#63 RE: Christus zu vertrauen antworten

Zitat von Lilie
Ich melde mich wieder zurück!
Wieso denn das?
1.) Weil der unerwünschte Link Gott sei Dank verschwunden ist.
2.) Weil Gärtner sich im Forum eingeschaltet hat.
3.) Weil ich mutig bin.
Nach der Aktion mit der ach so lustigen Gerichtsverwalterin muss man auch Mut haben, wenn man gleich wieder Offtopic einsteigt... Wie auch immer, trotzdem willkommen zurück.

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Sie glaubt an Gott, aber sie glaubt auch, daß das Radio wegen den winzigen Leuten dadrin funktioniert.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, *1935)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.12.2006 18:38
#64 RE: Christus zu vertrauen antworten

In Antwort auf:
Da mußt Du mal in meinen letzten Mails suchen (ich hab jetzt nicht die Zeit dazu). Da hab ich ausführlich zu der Bedeutung des Wortes Schwert im Neuen Testamenbt was gesagt


Nur hast du das leider in keiner Weise argumentativ unterlegt. Bloß weil einer sagt das ist so, nehmen wir das noch lange nicht als gegeben hin.
Genau so wenig wie deine neue, wieder ohne jedes Argument in den Raum gestellte Behauptung:
In Antwort auf:
Zum Kampf:
Der "Kampf" ist im NT (Ausnahme vielleicht die lediglich visionäre Offbg.Joh) nie als militärischer Kampf gemeint, nie als Kampf gegen Personen, um sie zu vernichten (vgl. dazu den Gegensatz im Koran mit den zahlreichen Aufforderungen zum Töten), bestenfalls als Kampf der Ideen - genauso wie wir das hier im Forum tun: Argumente gegen Argument, nicht Person gegen Person. Also nicht - wie du schreibst - "gegen das personifizierte Böse".





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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

04.12.2006 11:22
#65 RE: Christus zu vertrauen antworten

Zitat von Lilie
Ich melde mich wieder zurück!

Endlich jemand der vernünftige Gründe nenne kann.

1.)Ging einem ja wirklich auf den Keks dieser „Gott sei Dank“ link.

2.)Wen meinst Du genau, hier laufen so viele mit Heckenschere und DDT rum, dass man mit einem grünen Daumen, im Gegensatz zum braunen, kaum mehr auffällt. Zudem graben wir doch alle unser eigenes Ding, Loch meine ich. Wenn man garantieren möchte dass es sich gut liegt, bettet man sich am besten selbst. Also warum sich die blutigen Finger an fremden Rosen holen? Zudem gibst auf diesem Acker schon Einen, der uns ständig durch die Furche zieht!

3.) Selbst ist die Frau, Chapeau my lady……welcome back




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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Lilien Offline



Beiträge: 53

04.12.2006 21:50
#66 RE: Christus zu vertrauen antworten

Xeres:

Zu deinem Punkt 2.)

Tut mir leid, aber diese Sprache verstehe ich nun mal nicht.

Punkt 3.)Der Gärtner, der zuletzt geschrieben hat.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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