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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 65 Antworten
und wurde 3.221 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2 | 3
Lilie Offline



Beiträge: 10

29.09.2006 10:54
Christus zu vertrauen antworten

Wir wissen wie wichtig es im Leben ist Vertrauen zu haben. Ein Leben auf dieser Welt ohne anderen Menschen vertrauen zu können ist unvorstellbar. Stellen wir uns vor was passieren würde, wen wir an allem und an allen zweifeln würden. Durch Zweifel schützen wir uns vor den andern. Ohne Glauben ist unser Leben gefährdet. Das Gegenteil von Glaube und Vertrauen sind nicht Unglaube und Atheismus sondern Angst. In der Angst fühlt sich der Mensch bedroht und von jedem angegriffen. In der Angst spürt er, dass er sich schützen muss. Er muss andere angreifen und verletzen, so dass er sein Leben schützen kann. Auf diese Art und Weise gefährdet er nicht nur zwischenmenschliche Beziehungen mit den Mitmenschen, sondern zerstört auch sich selbst.
Die Angst lähmt den Menschen während der Glaube befreit und Sicherheit, Friede und Freiheit schenkt. Ein Kind kann nicht leben ohne Vertrauen in seine Eltern zu haben. Ein Kind vertraut seinen Eltern und deshalb kann es sich auf sie abstützen, wachsen und am Leben bleiben. Jesus stellt uns ein Bild eines Kindes vor die Augen indem er sagt: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen“ (Mt 18, 3). Jesus sagt viele Male: „Dein Glaube hat dir geholfen“ (Mk 5, 34); „sei ohne Furcht; glaube nur, dann wird sie gerettet“ (Lk 8, 50); „alles kann wer glaubt“ (Mk 9, 23).
Weil uns der kindliche Glaube in Gott fehlt entstehen Spannungen, Frustrationen, Schwierigkeiten und Nervositäten. Es gibt immer weniger Augenblicke in unserem Leben in dem wir eine wahre und intensive Gegenwart Gottes verspüren. Wir fühlen uns zerrissen und müde und Gott wartet.
Jesus, der Sieger über allem, was das menschliche Leben zerstört.
Gott ist Geist, und wir haben den Geist und die spirituelle Fähigkeit durch die wir ihn spüren, erleben und ihm begegnen können. Wir haben die Fähigkeit zu glauben, zu lieben, zu hoffen. Der Weg zur Begegnung mit Gott ist das Gebet. Ein anderer Weg oder andere Mittel dafür gibt es nicht. Wenn euch jemand sagt, dass es diese gäbe, glaubt ihm nicht. Gott wartet auf uns. Er wartet bis wir ihm glauben, und bis wir beginnen zu leben.
Beginnen wir zu glauben und zu lieben, so dass wird Gott kennen lernen, ihm und so auch uns selbst und den andern wirklich begegnen.

Lilie

Joshua ( Gast )
Beiträge:

29.09.2006 11:30
#2 RE: Christus zu vertrauen antworten
Zitat von Lilie
Jesus, der Sieger über allem, was das menschliche Leben zerstört.
Gott ist Geist, und wir haben den Geist und die spirituelle Fähigkeit durch die wir ihn spüren, erleben und ihm begegnen können.
Beginnen wir zu glauben und zu lieben, so dass wird Gott kennen lernen, ihm und so auch uns selbst und den andern wirklich begegnen.
Lilie


Ex---cel---lent!!!!!!!!!!!!

Bravo!!!!!!!!!!!!!!!!


Mattheus
28,19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, indem ihr diese tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 28,20 und sie lehrt alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

29.09.2006 11:49
#3 Christus zu verwerfen antworten
Wir wissen wie wichtig es im Leben ist zu zweifeln. Ein Leben auf dieser Welt ohne Zweifel ist unvorstellbar. Stellen wir uns vor was passieren würde, wen wir allem und an alles glauben würden. Durch Zweifel schützen wir uns vor Dummheit und Unkenntnis. Ohne Zweifel ist unser Leben gefährdet.

Das Gegenteil von Zweifel und Unglaube sind nicht Unsicherheit und Angst, sondern Glaube und Selbstaufgabe. Im Glauben fühlt sich der Mensch unsicher und verängstigt durch Höllendrohung. In der Angst spürt er, dass er sich schützen muss. Er muss andere angreifen und verletzen, so dass er sein Leben schützen kann. Auf diese Art und Weise gefährdet er nicht nur zwischenmenschliche Beziehungen mit den Mitmenschen, sondern zerstört auch sich selbst.

Die Angst lähmt den Menschen während der Zweifel befreit und Erkenntnis und Selbstverantwortung bringt. Kinder brauchen Vertrauen. Leider wird dieses Vertrauen von vielen Eltern missbraucht, indem sie ihren Kindern nicht alle Möglichkeiten offen halten, später selbst ihren Weg zu finden. Viele Eltern prägen die Kinder nach ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen ohne diese jemals zu hinterfragen. Das ist verantwortungslos, besonders wenn jene Eltern die Bibel als alleiniges Maß ihres Handelns sehen.
Moses stellt uns ein eindeutiges Bild der Erziehung vor die Augen indem er schreibt:
„Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, 19so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes 20und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. 21So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, und du sollst so das Böse aus deiner Mitte wegtun, dass ganz Israel aufhorche und sich fürchte.“
Kap 27,16; 2. Mose 20,12

Geradezu mörderisch wird es, wenn es um die Kinder von Feinden geht:
„Tochter Babel, du Verwüsterin, wohl dem, der dir vergilt, was du uns angetan hast! 9Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!“
DER PSALTER / 137. Kapitel

Durch kindlichen Glauben an Gott entstehen Spannungen, Frustrationen, Schwierigkeiten und Nervositäten. Dann gibt es immer weniger Augenblicke in unserem Leben in dem wir uns im wahren Selbst spüren, in denen wir uns selbst verantwortlich für unser Handeln fühlen und in denen wir die Werte des Humanismus und der Aufklärung als Richtschnur unseres Handelns betrachten. Wir fühlen uns dann zerrissen und müde und erkennen nicht, es gibt keinen Gott der auf uns wartet.

Wenn wir auf Jesus hoffen, den Sieger über allem, was das menschliche Leben zerstört, merken wir, er macht von seiner Macht keinen Gebrauch, sondern lässt uns leiden und droht mit Höllenqualen.
Gott ist nicht existent, und wir haben den Geist das selbst schlussfolgern zu können. Wir haben die Fähigkeit zu zweifeln, zu lieben, zu erkennen. Der Weg zur Begegnung mit Gott ist ein Irrweg. Gebete helfen deshalb nicht, ein anderer Weg oder andere Mittel dafür gibt es nicht. Wenn euch jemand sagt, dass es diese gäbe, glaubt ihm nicht.

Gott wartet nicht auf uns. Er ist eine Erfindung und existiert nur in unseren Köpfen. Wenn alle aufhören an ihn zu glauben, ist er tot. Beginnen wir zu zweifeln und zu erkennen. Lernen wir zu akzeptieren, dass noch nicht alles erklärbar ist und seien wir stolz darauf, dass unser Wissen durch unser Zweifeln von Tag zu Tag wächst.





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Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

29.09.2006 13:05
#4 RE: Christus zu verwerfen antworten

<Jesus stellt uns ein Bild eines Kindes vor die Augen indem er sagt: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen“ (Mt 18, 3). Jesus sagt viele Male: „Dein Glaube hat dir geholfen“ (Mk 5, 34); „sei ohne Furcht; glaube nur, dann wird sie gerettet“ (Lk 8, 50); „alles kann wer glaubt“ (Mk 9, 23). <

Der Jesus sagt aber auch das eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht als das ein Reicher in den Himmel kommt.

Nun, jemand der es sich leisten kann einen Computer zu bestizen (und mit ihm diverse Forum zuzumüllen)
ist wohl ein Mensch der Reich ist, ergo nicht in den Himmel kommt.

Seltsamer weise gibt aber sehr wenige, total arme Christen ohne jeden Besitz, so das ich mir vorstellen kann das Gott im
Himmel nichtmal genug Leute für einen Rollenspielerrunde zusammen kriegt.

ALSO LIEBE CHRISTEN: VERKAUFT EUREN BESITZT UND KOMMT IN DEN HIMMEL

(denn dann haben wir im Forum endlich Ruhe vor euch)

Joshua ( Gast )
Beiträge:

29.09.2006 13:09
#5 RE: Christus zu verwerfen antworten

Zitat von Vanion
ALSO LIEBE CHRISTEN: VERKAUFT EUREN BESITZT UND KOMMT IN DEN HIMMEL.


Korrektur: Statt VERKAUFEN sollte VERSCHENKEN sein. Jesus hat nie gesagt verkaufe für dein Wohl.




Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

29.09.2006 13:13
#6 RE: Christus zu verwerfen antworten
Tjo, da hab ich wohl geschlampt *G*, ändert im Grund aber nichts an der Aussage


Noch ein einwurf zum Vertrauen der Christen:

1Kor 10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert.

Jetzt haben wir endlich eine Produktive Verwendung für Gammelfleisch, wir verkaufen es an Christen
Zeigt auch wie Christen vertrauen sollen, nämlich Blind. Deswegen redet Jesus ja auch von Schafen,bzw Lämmern und
stellt sich als Hirte hin.
Und Schafe sind ja bekanntlich blö... ckend

Joshua ( Gast )
Beiträge:

29.09.2006 13:16
#7 RE: Christus zu verwerfen antworten

1.Kor.10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, eßt, ohne es um des Gewissens willen zu untersuchen.

Da steht doch klar: um das Gewissens. Wer verantwortung für Fleisch nimmt ist auch klar.


Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

29.09.2006 13:20
#8 RE: Christus zu verwerfen antworten

Also in allen Online Bibel die ich habe steht:

1Kor 10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert.

und nicht

1.Kor.10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, eßt, ohne es um des Gewissens willen zu untersuchen.

Es geht darum das Gebot Gottes, nur Koscheres Fleisch zu essen auszuhebeln denn wenn du nicht weiß ob es Koscher ist
oder nicht hast du ja auch keine Schuld daran wenn es das mal nicht war.

Dummheit öhm Unwissenheit schützt nur vor Stafe nicht und was Jahwes Stafe für die Christen ist merkt leider jeder
hier im Forum

Joshua ( Gast )
Beiträge:

29.09.2006 13:26
#9 RE: Christus zu verwerfen antworten

Zitat von Vanion
Also in allen Online Bibel die ich habe steht:
1Kor 10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert.
und nicht
1.Kor.10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, eßt, ohne es um des Gewissens willen zu untersuchen.


Jesus sagte der Mensch wird nicht vom Essen unrein sein. Deswegen in dem SInne das Essen Koscher machst du selbst, mit deiner Glaube. Wenn du unreine Gewissen hast, Alles was du Koscher isst, wird auch unrein.

Deswegen oben beide Übersetzung haben gleiche Meinnung.


Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

29.09.2006 13:28
#10 RE: Christus zu verwerfen antworten

<Deswegen in dem SInne das Essen Koscher machst du selbst, mit deiner Glaube. Wenn du unreine Gewissen hast, Alles was du Koscher isst, wird auch unrein. <

Da ob ein essen Koscher ist von der Art der Schlachtung abhängt und nicht mit den Gedanken eines Menschen redest du total unfug *G*


<Jesus sagte der Mensch wird nicht vom Essen unrein sein.<

Jesus sagt so manchen das er im AT (als Jahwe) anders erzählt hat, scheint sich
ziemlich uneins zu sein der Gute =)

Joshua ( Gast )
Beiträge:

29.09.2006 13:30
#11 RE: Christus zu verwerfen antworten

^^ Und? Du schlachtest das Tier nach der Glaubensrituale. Wo ist Fehler in meiner Aussage?


Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

29.09.2006 13:32
#12 RE: Christus zu verwerfen antworten

Ich schlachte keine Tiere, das lass ich meinen Metzger machen.

Der Fehler ist das mein Metzger noch so ein gläubiger Christ sein kann, das Kassler wird
nicht Koscher

Joshua ( Gast )
Beiträge:

29.09.2006 13:37
#13 RE: Christus zu verwerfen antworten

Haupsache die Menschen einen neuen Weg haben, der Koscher ist. Der Weg, den Blut Jesu schon längst bereinigt. Deswegen über Koscher oder nicht brauchst du keinen Gedanken machen. Hoffe hast du das kapiert.



Blume Offline



Beiträge: 11

29.09.2006 17:28
#14 RE: Christus zu vertrauen antworten

(Ich sehe, Ihr habt Euch inzwischen ein wenig erholt.Lilie)

An Joschua:
Ich wünsche Dir einen tiefen Frieden im Herzen - Gott liebt Dich!

An Bruder Spagettus:
1)Gott wohnt im Herzen von jedem von uns. Und wir können ausserhalb von uns selber sein, so wie der Hl. Augustinus so schön sagte: „Spät habe ich dich geliebt, Schönheit so alt und so neu, spät habe ich dich geliebt! Du warst in mir und ich war ausserhalb von mir.“ Der Hl. Paulus sagt: „Er ist niemandem von uns fern: in ihm leben, bewegen wir uns und sind wir.“ Wenn wir vor Gott flüchten und ihm keinen Glauben schenken, dann sind dies nicht mehr wir selbst, so wie es im Psalm steht: „Von dir entfernt ist das Leben nicht mehr Leben. An dich nicht glauben heisst niemand zu sein.“

2)Moses stellt uns ein eindeutiges Bild der Erziehung vor die Augen indem er schreibt:
„Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, 19so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes 20und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. 21So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, und du sollst so das Böse aus deiner Mitte wegtun, dass ganz Israel aufhorche und sich fürchte.“
Kap 27,16; 2. Mose 20,12

Jesus aber bückte sich und schrieb auf die Erde.
Als sie hartneckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen:Wer von euch
ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und
schrieb auf die Erde. Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem andern fort,
zuerst die Ältesten. Jesus blib allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand.
Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt?
Sie antwortete: Keiner Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und
sündige nicht mehr!(Joh.8, 6-11)

3)Das Wesen des Atheismus
a)Unter A. versteht man die Leugnung der Existenz Gottes oder die ( dieser Leugnung gleichkommende)
Verneinung jedweder Erkennbeitkeit Gottes. Der Standpunkt des A. kann man daher mit der
Bechauptung: Es gibt keinen Gott" oder "Gott( falls es ihn gibt) ist für den Menschen absolut
unkennbar umschreiben.

b)Alle Atheismen schließlich setzen ein mehr oder weniger falsches Gottesbild voraus.
Dasjenige, dessen Nicht- exsistenz ( oder absolute Unerkennbarkeit) der A. behauptet,
ist also gar nicht das, dessen Existenz der Gottesglaube anerkennt.

An Vanion: 1)Wohlstand/Armut
Einersets darf kein Besits- und sei er noch so notwendig- erworben, gehalten oder vermehrt
werden, um darin sein Leben zu bergen. Der Glaubende vertraut sein Leben Gott an- bis in
die Stunde, in der jeder von allem, was man besitzen kann, lassen muß und ganz
arm wird/Die freiwillig Armen bezeugen vielmehreinen Glauben, den auch Wohlhabende oder
sogar Reiche leben können, an den durch das Zeichen der freiwilligen Armut erinnert zu
werden allerdings allen guttut, die Besitz ihr eigen nennen.

2) Jesus wurde auch versucht, zuerst argumentierte er mit der Bibel. Als ihm der Satan das Wort
im Mund umdrehte, ruft ihm Jesus zu: Weiche, Satan!


Blume( alias Lilie)






Xeres Offline




Beiträge: 2.587

29.09.2006 17:52
#15 RE: Christus zu vertrauen antworten

In Antwort auf:
Gott wohnt im Herzen von jedem von uns.[...] "An dich nicht glauben heisst niemand zu sein."
Was soll das heißen? Gott ist kein natürlicher bestandteil des Menschen. Der Glaube wird einem meistens anerzogen bzw. eine Grundsätzliche Gottesvorstellung. Ich glaube nicht an Gott, an keinen. Bin ich deshalb weniger Wert als andere Menschen? Nach deiner Logik schon. Einen Menschen nur nach seiem Glauben zu bewerten ist der Anfang zum Faschismus.

In Antwort auf:
Alle Atheismen schließlich setzen ein mehr oder weniger falsches Gottesbild voraus.
Du meinst, ich würde kein richtiges Bild von Gott haben und ihn deshalb ablehnen? Kann im einzelfall zutreffen, aber die meisten Atheisten hier im Forum meinen sehr wohl das richtige Bild von Gott zu haben. Ich zumindest lehne Gott ganz einfach ab weil er nicht in mein Weltbild passt - wie ein puzzelteil das nirgendwo passt und nicht benötigt wird, auch wenn das Bild nicht fertig ist.
__________________________________________________
Wenn die geistige Sonne tiefsteht, werfen auch Zwerge große Schatten.

Blume Offline



Beiträge: 11

29.09.2006 19:17
#16 RE: Christus zu vertrauen antworten

An Xeres

Bin ich deshalb weniger wert als andere Menschen?

Wenn Du wirklich den ganzen Text gelesen hast, müsste dort auch stehen:
Er ist niemandem von uns fern…
Auch Du gehörst dazu! Aber das willst Du nicht so haben. Ist voll zu respektieren.
Was soll deiner Meinung Gott dann tun?

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

29.09.2006 20:43
#17 RE: Christus zu vertrauen antworten

< Was soll deiner Meinung Gott dann tun?<

Ich denke nicht das ein Atheist jemals von Gott persönlich belästigt wurde nun doch an ihn zu glauben.

Was allerdings Gottes Bodenpersonal und Flugbegleiter angeht da tun sich abgründe auf

Blume Offline



Beiträge: 11

01.10.2006 21:40
#18 RE: Christus zu vertrauen antworten

Bitte und Vertrauen

Vernimm mein Wort, hör meine Stimme,
o Herr, mein Gott und König du!
Sei mir nicht fern, wenn ich dich suche,
und wenn ich rufe, hör mir zu!

Am Morgen ruf ich schon und warte
und trage hin zu dir mein Flehn.
Wie sind wir, Gott von dir noch fern,
kein Sünder kann vor dir bestehen!

Ich aber darf vor dich hintreten,
weil du mich reich begnadet hast.
Betroffen will ich niedersinken,
von deiner Nähe, Herr erfaßt.

So führe mich in deiner Treue
und ebne vor mir deinen Pfad.
Frolocken soll und stets sich freuen,
wer sich zu dir gewendet hat!

Behüt, die deinen Namen lieben,
und laß in dir sich alle freun.
Denn du wirst segnen, die dich suchen,
willst ihnen Schild und Schützer sein!

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

03.10.2006 00:14
#19 RE: Christus zu vertrauen antworten

@blume

als Hardcore-Christ gehst Du (wie zu erwarten) sprachlich über Leichen.

In Antwort auf:
An Bruder Spagettus:
1)Gott wohnt im Herzen von jedem von uns. Und wir können ausserhalb von uns selber sein, ....
mit "jedem" meinst Du vielleicht auch mich? Ich glaube auch Bruder Spagettus würde es weh tun, wenn er wüste wer bei Ihm wohnt. Ich finde es wenig moderat einen Satz damit zu beginnen was oder wer wohl im Herz oder Dachstübchen von anderen wohnt. ............das zu Deiner Empfindsamkeit und Sensibilität.

In Antwort auf:
3)Das Wesen des Atheismus
a)Unter A. versteht man die Leugnung der Existenz Gottes oder die ( dieser Leugnung gleichkommende)
Verneinung jedweder Erkennbeitkeit Gottes. Der Standpunkt des A. kann man daher mit der
Bechauptung: Es gibt keinen Gott" oder "Gott( falls es ihn gibt) ist für den Menschen absolut
unkennbar umschreiben.

b)Alle Atheismen schließlich setzen ein mehr oder weniger falsches Gottesbild voraus.
Dasjenige, dessen Nicht- exsistenz ( oder absolute Unerkennbarkeit) der A. behauptet,
ist also gar nicht das, dessen Existenz der Gottesglaube anerkennt.

außer das ich den Satz Nicht- (oder nur absolut Unerkennbar) verstehe, habe ich als Atheist überhaupt nichts zu leugnen. http://de.wikipedia.org/wiki/Leugnen das ist ja schön das du dich bemühst das Wesen des Atheismus zu erklären, aber auch das geht neutraler. Warum steckt nur soviel Hass in Dir

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

03.10.2006 10:39
#20 RE: Christus zu vertrauen antworten

@Blume alias Lillie ?

Was habe ich für ein Gottesbild..hmm..ehrlich gesagt keins, was man natürlich auch als das Falsche bezeichnen kann.

Gottesbilder werden primär wohl von denjenigen geschaffen, die an solch einen Gott glauben. Es macht für einen Atheisten wohl wenig Sinn, etwas beschreiben zu wollen, was seiner Meinung nach nicht existiert.

Sehen wir uns aber doch mal so ein geläufiges Gottesbild an.

Als erstes fällt das unsägliche Verhältnis der Gläubigen zu ihrem gelobten Schöpfer auf. Von der ersten Minute an ist man gefangen im Geschwülst der Selbstdemütigung und Lobhudelei. Der Gläubige scheint sich permanent dafür zu entschuldigen, dass er geschaffen wurde und verpflichtet sich daher, im Sinne einer Schuldanerkennung, allzeit mit gesenktem Haupt demütigst durchs Leben zu schlurfen als Ausdruck seines geistigen und körperlichen Devotentums. Den Meisten ist aber selbst das noch zuwenig und darum wird zusätzlich und ungefragt noch für andere gebetet, wohl um mit diesem Nebenjob die eigene Linientreue noch deutlicher zu unterstreichen. Man könnte sonst eventuell noch übersehen werden. Trotzdem kann sich keiner gewiss sein, ob seine Anstrengungen am Schluss gewürdigt werden oder ob er eventuell doch irgendwann irgendwo unbewusst gestrauchelt ist, möglicherweise über ein kleines Detail aber eben, bei der Schlussbilanz zählt jeder Posten. Trotz ständigem Flehen, bitten und sich geistig in den Staub werfen, sofern man sich überhaupt je erhoben hat, weiss man nie woran man ist und hofft daher auf Zeichen, welche einem irgendwie bestätigen sollen, dass man sich nicht auf dem selbst gezeichneten Weg verlaufen hat.

Diese Grundeinstellung zu einem Gott, der angeblich gemäss Eigentenor „die Liebe in ihrer höchsten Form verkörpert“, müsste doch zu denken geben. Ebenso die schnelle Erschöpfung dieser göttlichen Liebes-Quelle, denn wenn’s mal nicht so läuft wie Gott es gerne hätte, wird mit gleicher Penetranz die Kehrseite der Medaille gepredigt.

Die Existent verkommt somit zur Farce, man ist tumber Statist in einer Aufführung, welche lediglich dazu dient, einen imaginären Gott ständig mit der Unvollkommenheit seiner Schöpfung zu konfrontieren, mit dem Unterschied, dass in diesem Fall nicht der Hersteller die Verantwortung trägt sondern das Produkt.

Entgegen allen Widersprüchen der göttlichen Geschichte, wird man nicht müde, Gottes uneingeschränkte Liebe zu predigen, was an sich bereits wieder das ganze Strafenszenario ad absurdum führen sollte. Aber auch dies wird von den meisten Gläubigen nicht erkannt !?

Trotz keinerlei Beweisen, zeichnet der Gläubige ein Gottesbild, dass, bezogen auf das was Gott möchte und was nicht, detaillierter nicht sein könnte. Bei den wichtigen Fragen, welche nicht durch irgendwelche Schriftpassagen „bewiesen“ werden können, wird einfach eine Annahme zur Tatsache umfunktioniert. Wenn man nach dem Zweck dieser Schöpfung fragt und der Rolle des geschaffenen Menschen darin, hört man gerne die Schlussfolgerung, wir sind geschaffen um den Herrn zu loben und zu preisen. Möchte ich mein Selbstwertgefühl stärken, kaufe ich mir einen Hund, Gott hat dafür anscheinend den Menschen geschaffen.



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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Blume Offline



Beiträge: 11

03.10.2006 22:48
#21 RE: Christus zu vertrauen antworten

Welfen 2000

Warum steckt nur soviel Hass in Dir



Ich denke nicht dass ich Hass verspüre.


Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

04.10.2006 18:47
#22 RE: Christus zu vertrauen antworten
In Antwort auf:

Wenn man nach dem Zweck dieser Schöpfung fragt und der Rolle des geschaffenen Menschen darin, hört man gerne die Schlussfolgerung, wir sind geschaffen um den Herrn zu loben und zu preisen. Möchte ich mein Selbstwertgefühl stärken, kaufe ich mir einen Hund, Gott hat dafür anscheinend den Menschen geschaffen.



komisch und ich dachte, dass Leute einen Hund kaufen weil sie Tierlieb sind.
Kaufst du dir wirklich einen Hund wenn du deinen Selbstwertgefühl stärken willst? Ich glaub du brauchst ein paar gute Freunde.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

05.10.2006 15:12
#23 RE: Christus zu vertrauen antworten
@Robin

In Antwort auf:
komisch und ich dachte, dass Leute einen Hund kaufen weil sie Tierlieb sind.
Kaufst du dir wirklich einen Hund wenn du deinen Selbstwertgefühl stärken willst?


Hast Dir in Deiner Bescheidenheit wieder mal den kleinsten Knochen herausgefischt

Warum nicht mal was zum Thema "warum hat Gott überhaupt geschaffen" schreiben? Das würde mich interessieren.


__________________________________________________
Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Blume Offline



Beiträge: 11

05.10.2006 18:21
#24 RE: Christus zu vertrauen antworten

So sehr einzelne auch behaupten, dass der Glaube an Gott verschwinde, wir sind Zeugen, dass der Glaube nicht verloren geht, dass die Religion nicht ausstirbt und nicht verschwindet, sondern sich vielleicht in neue und andere äußere Formen kleidet, aber der Wesenskern des christlichen Glaubens bleibt unverändert. Im Christentum haben wir eine vollkommene Synthese Des Verstandes, des Willens und der Gefühle, die im Leben zu verwirklichen, gar nicht einfach ist. Sie ist allzu subtil und in Gefahr, sich in jedem Augenblick in diese oder jene Richtung zu verändern und dabei immer in innerer Spannung. Aber die gleiche Spannung finden wir auch außerhalb des Christentums. Fast alle Weltreligionen sind sich dessen bewusst, dass es nur einen Gott gibt und dem Polytheismus ist es klar, dass Götter keine Plurale Form des einen Gotts sind, weil es keinen Gott im Plural gibt. Gott ist ein einziger. Götter sind, mögen wir sie mit dem gleichen Namen nennen wie wir es mit Gott tun, immer Kräfte auf niederer Stufe. Aber in den Religionen geht dieser eine Gott meistens verloren, er verschwindet aus dem praktischen Leben und an seine Stelle treten dann Gottheiten, Götter bzw. Dämonen. Dieser eine Gott ist aber nicht gefährlich, er ist die Güte und Liebe selbst, er tut niemanden etwas Böses, so dass sich das ganze Ritual und der Gottesdienst nicht auf Gott bezieht, sondern auf Gottheiten und Kräfte, die unser Leben umgeben und mit denen sich der Mensch arrangieren muss. Das ist der chronische Abfall von Gott in der Geschichte der Religionen, und er ist auch heute in unserem postchristlichen Europa gegenwärtig und deshalb sind wir heute vom Neuheidentum bedroht. Der Mensch, der Gott als das eine und einzige Gut ausschließt und als denjenigen ansieht, der von ihm weit entfernt ist, wendet sich zu den kleinen und winzigen Kräften, zu den nahen, die uns umgeben und damit erniedrigt er sich selbst und schafft sich, wie es der Atheist Freud ausdrückte, Prothesen-Götter. Das ist dann die Umgestaltung des Christentums, der christlichen Synthese, das ist die Veränderung Gottes selbst, die zur Desintegration und Umgestaltung des Menschen führt. Demgegenüber äußerte sich der hl. Paulus deutlich und klar: "Wir leben zwar in dieser Welt, kämpfen aber nicht mit den Waffen dieser Welt. Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen; mit ihnen reißen wir alle hohen Gedankengebäude nieder, die sich gegen die Erkenntnis Gottes auftürmen. Wir nehmen alles Denken gefangen, so dass es Christus gehorcht." (2Kor.10,3-5)

Blume Offline



Beiträge: 11

05.10.2006 18:24
#25 RE: Christus zu vertrauen antworten

An sich ist Mysterium keine Irrationalität, sondern die äußerste Tiefe der göttlichen Vernunft, in die wir mit unserer beschränkten menschlichen Vorstellungskraft nicht vordringen können. Deswegen kann der Evangelist Johannes sagen: Im Anfang war der Logos, d.h. die schöpferische Vernunft, die sinngebende Kraft der göttlichen Erkenntnis und der Anfang aller Dinge. Dem Menschen steht es zu, die Spuren der göttlichen Vernunft zu entdecken und in dieser Richtung den Sinn der Dinge und der geschaffenen Wirklichkeit zu entwickeln und zu deuten.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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