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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 147 Antworten
und wurde 12.821 mal aufgerufen
 Islam
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kadesch Offline



Beiträge: 2.705

14.07.2007 10:25
#51 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Nun ja...
wie bei vielen religiösen Themen ist es auch bei
Mohammed so dass wir das ganze aus einem Geschichtlichen Abstand heraus
betrachten sollten.
1.) Es ist fast 1400 Jahre her
2.) Es ist eine völlig andere Kultur
3.) Es ist vielleicht vieles anders niedergeschrieben worden als es tatsächlich gewesen ist.

Wie in dem Thread "Pädophilie" erörtert wurde hat Mohammed eine minderjährige geheiratet.
Tja das haben andere auch....vor allem viele Europäische Fürsten und Könige.
Das wird bei solchen Diskussionen leider gerne verschwiegen.
Und früher wurden Mädchen eben oft schon 10 oder 11 jahren verheiratet, da
die allgemeine Lebenserwartung oft nur zwischen 35 und 45 Jahren lag.
Eine Eheschließung mit 12 oder 13 war damals völlig normal, auch beim einfachen Volk.
Wenn eine Mädchen mit 12 oder 13 in einem Gebährfähigen Alter ist, dann wird sich
die Natur schon was dabei gedacht haben.

Der Islam ist damals eben eine sehr ursprüngliche Religion gewesen,
die nicht die Sitten und Gebräuche einer Aufgeklärten urbanen Bevölkerung
wiederspiegelt sondern die von Beduinen. Und das Leben dieser Menschen war rau,
und aus unserer Sicht unzuvilisiert.
Und wenn man ganz ehrlich ist, das alte Testament zeigt in vielem ähnliche Denkweisen.
Eben weil es von Menschen ähnlicher herkunft geprägt wurde.
Das Christentum profitiert davon dass es sich wesentlich stärker als der Islam Geographisch
von seinem Ursprung lösen konnte.
Viele neue Einflüsse formten das Christentum aus der Religion einer jüdischen Sekte,
zu einer völlig neuen Religion.
Der Islam wurde im 11-12 unter dem Einfluß persischer Gelehrter komplett überarbeitet.
Und viele christliche und jüdische Wurzeln die den frühen Islam prägten, wurden damals
getilgt.
Das Problem ist folgendermaßen. Wenn es den Menschen die den Islam als Religion haben,
bewußt ist, dass der Islam sich verändern muss, sich einer neuen Zeit anpassen muss,
und nicht am Buchstaben kleben bleibt, dann wird den Konflikten die Spitze gebrochen.
Aber so lange Hassprediger den Islam mit Feuer und Schwert verbreiten wollen, so lange wird
sich gegen ihn Widerstand regen.

Die Muslime machen bei ihrer Beurteilung des Westens einen gravierenden Fehler.
Sie schließen aus der liberalen Haltung auf Schwäche.
Bei uns ist alles erlaubt was nicht ausdrücklich verboten ist, während in den islamischen
Ländern fast alles verboten ist was nicht ausdrücklich erlaubt ist.
Also schließen viele daraus dass man hier machen kann was man will.
Und da hier große Rücksichtnahme auf fremde Kulturen und Religionen genommen wird,
und Verfehlungen gegen die Sitten nicht so rigoros geahnded werden wie in islamischen Ländern,
wähnen sich viele Muslime in einem Rechtsfreien Raum.
Die vielen ungeschriebenen Gesetze die es bei uns gibt, kennt fast keiner,
da sich niemand wirklich mit unserer Gesellschaft befasst.
Aber das ganze kann auch ganz schnell umschlagen.
Gerade in Deutschlan ist es so dass sich der Deutsche sehr viel gefallen lässt.
Bis es ihm zu Bunt wird..... und dann fliegen die Fetzen und es wird über die Maßen hart durchgegriffen.
So wie in Frankreich beispielsweise (nur da kocht die Volksseele etwas schneller über)
Das ist vielen nicht so recht bewußt.
Und dann kann es eben passieren dass großzügig abgeschoben wird.
Daher kann ich den Muslimen nur nahelegen den Bogen nicht zu überspannen.
Wer in der westlichen Welt wohnen will, aber hier die Kultur ablehnt und zum heiligen Krieg aufruft,
der kann nicht erwarten dass der Westen dies Tatenlos geschehen läßt.

Es ist also ein Spiel mit dem Feuer.

Glaube ist Aberglaube

hauptschüler Offline



Beiträge: 101

14.07.2007 12:48
#52 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

ich wollte ja nicht mehr,aber respekt

qilin Offline




Beiträge: 3.552

14.07.2007 16:15
#53 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Hallo Kadesch,

gute Analyse IMHO...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

14.07.2007 17:22
#54 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Ich kenne einige Leute die aus der Türkei oder Afgahanistan oder Iran stammen,
mit einigen habe ich zusammen studiert und auch sonst ein herzliches Verhältnis.
Durch diese Kontakte habe ich viele Einblicke in deren Kultur erlangt.
Vor allem wie vielfältig diese Kulturen strukturiert sind.
Diejenigen welche am lautesten nahc heiligem Krieg und einem Gottestaat rufen,
stammen ja meist aus der Unterschicht dieser Länder. Nicht alle, aber sehr viele.
Fehlende Bildung, Chancenlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt, Perspektivlosigkeit,...
Sie fühlen sich ausgestoßen und unakzeptiert von der westlichen Gesellschaft.
Ich will auch nicht bestreiten dass es so ist...
Aber die Ursache ist auf beiden Seiten zu suchen.
In erster Linie spiegeln diese Leute das wieder was sie in ihrem engsten Umfeld
an Werten eingeimpft bekommen.
Die Eltern kamen oft Ende 50'er Anfang 60'er Jahre nach Deutschland als Gastarbeiter.
Meist ohne nenneswerte Bildung, für Arbeit die die meisten Deutschen nicht mehr machen wollten.
Durch den Familienzuzug holten sie ihre Familie nach.
Die Kinder (obwohl sie auf die gleichen Schulen gehen wie die gleichaltrigen Deutschen Kinder)
schneiden meist in der Schule schlecht ab. Viele lernen erst auf der Schule Deutsch.
Von Zuhause bekommen sie keine oder nur wenig Hilfe, und bleiben auch sonst meist in ihrem Umfeld.
Sie erkennen dass sie weder in der islamischen Welt ihrer Eltern noch bei uns Zuhause sind.
Zuspruch finden sie meist nur bei anderen Jugendlichen mit gleichem Hintergrund.
Die Mühe unsere Sprache richtig zu lernen macht sich auch fast keiner.
Und da wundert man sich dass sie keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben?
Tja von nix kommt eben nichts.
Zu versuchen in der Schule mit zu kommen ist eben anstrengender als bis in die späte Nacht
irgendwo rumzuhängen. Und so siegt die Bequemlichkeit.
Ich behaupte mal dass es jedem möglich ist sich eine ausreichende Bildung anzueignen
um einen Beruf zu erlernen, von dem man leben kann.
Aber wie gesagt, diese Ehrgeiz bringen die meisten nicht auf.
Sie finden keine Arbeit, sind frustriert, und dann gehen sie eben irgenwelchen Hasspredigern auf den Leim.
Die erzählen ihnen etwas von Allah, und den jungfrauen im Paradies und so weiter, und dass alles gut wird
wenn man nur den Weg des Islam geht.
Und dass sie gegen die Ungläubigen kämpfen sollen. Aber zu mehr als Kanonenfutter taugen sie nicht.
Denn selbst eine islamische Gesellscahft kann mit solchen Leuten nichts anfangen die nichts gelernt haben.
Sie sind zu einfältig um zu erkennen wie sie manipuliert werden.

Komischerweise ist dies fast nur das Schicksal von Muslimischen Jugendlichen.
Von Spaniern und Italienern oder Ungarn oder Polen kennt man das nicht.
Da frage ich mich doch...was wollen wir mit diesen Leuten?
also meine Meinung ist... denen die Willens sind sich zu integrieren helfen
dass sie hier Fuß fassen.
Bei denen die unangenehm Aufallen bin ich für Abschiebung in die Herkunftsländer.
Auch wenn die meisten hier geboren wurden.
In diesem Punkt bin ich knallhart.

Glaube ist Aberglaube

hauptschüler Offline



Beiträge: 101

14.07.2007 17:52
#55 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

sehr großes lob,genau das wollte ich sagenn,habs aber nicht hinbekommen!

sehr gut

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

14.07.2007 18:11
#56 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

@kadesch
an Deinen Worten ist was Wahres dran. Auch der Imam Hübsch sagte im TV, das die meisten Moslems Analphabeten sind und Ihren Koran höchstens auf dem Kleiderschrank haben.
Aber wie sollte man diesem integrationsunwilligen Pack auf die Schiene helfen?

1. mit noch mehr Förderunterricht? (Das klappt zwar mit den OstMigranten, aber weniger mit RütliBorats)
2. Mit mehr Stütze?
3. Durch Entzug der Moscheen?
4. Durch Verbot von minderjährigen Importbräuten, um so die Fortpflanzung etwas zu dämmen?
5. Ausweisung von gewalttätigen Arabern/Türken?

Der bisherige Weg mit Förderunterricht und Kuschelvollzug scheint offensichtlich nicht zu klappen. Auch die finanziellen Anreize sich durch Vermehrung sich weniger gewaltbereit zu zeigen ist doch nur sehr kurzfristig gedacht.

ps. Gastarbeiter in den 50er Jahren wahren Leute aus dem europäischen Mittelmeerraum.
Die Kopftuchfraktion ist ehr ein Erscheinung der letzten ca. 10 Jahre.

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Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

14.07.2007 18:38
#57 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Hallo welfen2002,

nun, ich denke es würde reichen das schweizer System einzuführen. Hat aber den Nachteil, dass (wie z. B. hier in Frankreich) die weiblichen Moslems nur als Toilettenfrauen und die männlichen Moslems nur als Nachtpoitier missbraucht werden. Dazu sage ich jetzt, dass die hiesigen Moslems zumeist auch noch Afrikaner sind. Die haben es doppelt schwer, gerade, wenn sie aus Algerien kommen.

Auch hier in Frankreich sind es immer die ungebildeten Moslems, die stänkern. Mit den gebildeten Moslems unterhalte ich mich prächtig und kann sehr viel lernen. Ein Imam gehört hier zu einem meiner besten Freunde. Leider sind die ungebildeten Moslems in der Überzahl, denn sie haben es echt nötig auszuwandern. Kann ich ja auch gut verstehen.

Aber: Ich kann auch die gut verstehen, die hier zu Hause sind und die es abnervt, wenn sich die Zugereisten nicht eingliedern wollen/können. Da kann ich wirklich nur unsere Politik unterstützen die sagt: Wem es hier nicht passt, der soll wieder in sein Land gehen. (wenn es da so toll war )

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

89 ( Gast )
Beiträge:

14.07.2007 19:33
#58 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

In Antwort auf:
Aber: Ich kann auch die gut verstehen, die hier zu Hause sind und die es abnervt, wenn sich die Zugereisten nicht eingliedern wollen/können. Da kann ich wirklich nur unsere Politik unterstützen die sagt: Wem es hier nicht passt, der soll wieder in sein Land gehen. (wenn es da so toll war )

Kann ich auch verstehen, nur wird mensch von diversen Aktivisten, die das Gute für ihre Belange gepachtet haben, in die rassistische Ecke gestellt. Da muss jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden und gut überlegt sein, sonst hat mensch sein Stigma weg und sei es ein faschistisches.
Die Erfahrung von wegen Nichteingliedern habe ich vorzugshalber mit muslimischen Mitbürgern gemacht, wo mir quasi die Spucke weg blieb wegen ihres arroganten Anspruchsdenken und des absoluten in Frage stellens aller westlichen Gepflogenheiten und Traditionen, aber dieses Thema hatten wir hier auch schon bis zum Erbrechen und da scheint auch kein wie immer gelagerter Dialogversuch zu nützen.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

14.07.2007 20:03
#59 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten
also wenn ein friedliches zusammenleben nicht möglich ist, dann hab ich nichts dagegen
solche Personen dorthin zu schicken wo der Pfeffer wächst.
Man kann jedem eine Chance geben, sich zu integrieren, aber wenn diese Chance ungenutzt
verstreicht, können sie den Koffer packen.
Ich möchte da keine Einigung um jeden Preis.
Wer meint er könnte heir eine Nebengesellschaft etablieren, und darauf vertrauen
dass die Geburtenrate das "christliche Problem" irgendwann lösen wird,
dem kann ich nur sagen dass ich dagegen arbeite wo ich nur kann.

Aber wenn ich dann noch so einen Schmus von manchen Politikern höre,
die meinen wir sind auf zuwanderung angewiesen und so weiter....
Dann sollen sie sich mal vor Augen führen daß hundert Tausende Integrationsunwillige
Jugendlichen die wir schon haben, und womöglich noch Millionen die kommen,
unseren Probleme nicht lösen, sondern noch verschlimmern werden.
Das soll sich jetzt nicht Ausländerfeindlich anhören, denn ich meine damit
nur die, welche sich nicht integrieren wollen.
Die anderen die sich in unsere Gesellschaft integrieren sind mir willkommen.
Wir haben genug Probleme, da müssen wir uns nicht noch mehr auf die Schultern packen.
Und wir können hier auch nicht die sozialen Probleme der ganzen Welt lösen.
Wir können nur anfangen unsere eigenen Probleme zu lösen, und das geht eben nicht
wenn wir aus falscher Pietät immer nachgeben und denken "oh Gott sind wir liberal"
Und der Schmusekurs gegenüber dem Islam den ich Jahrzehntelang beobachtet habe
war der falsche Weg. Es muss klare Regeln geben.
Wer sie hält ...ok
Wer sie bricht ... der muss gehen.
Ein guter Freund ( ein Afrikaner aus Ghana) meinte die Deutschen sind verrückt,
wenn sie sich alles gefallen lassen. Und ich kann nur sagen "Recht hat er"

Glaube ist Aberglaube

Ogami Itto Offline




Beiträge: 109

14.07.2007 22:39
#60 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten
das problem mit den "chance auf integration" ist doch die tatsache das die menschen die chance haben und immer gehabt haben.
wer diese allerdings bewußt auschlägt, weil er mit dem verberbtem westen nichts am hut haben will, der muß halt gehen - oder gegangen werden, je eher, desto besser. nur das problem der demografischen entwicklung drängt! noch 10, 15 jahre so weiter und man kann nicht mehr zwischen "guter moslem" "böser moslem" unterscheiden, sondern muß einfach einen großen teil rauswerfen, weil die gastgesellschaften von den ungebildeten massen einfach "über den haufen gebohren" werden. zur integration hat in deutschland eigentlich jeder eine chance, die meisten migranten haben diese auch genutzt, ich habe genügend leute aus dem ehemaligem ostblock und studenten aus china etc kennengelernt, die unsere sprache als grundvoraussetzung zur kommunikation in rekordzeit gelernt haben. und wenn ali das nicht will und das noch nichtmal in der 3. generation zustandebekommt, dann muss ali eben gehen. freiwillig oder unfreiwillig. und zwar bevor es hier zu pogromstimmung kommt, was früher oder später bestimmt geschehen wird.

@kadesch: weiterer zuzug ist, solange es sich nicht um weitere generationen von "was guckst du" muchels handelt, sicherlich nicht unbedingt falsch.
dank der nichtselektiven politik einiger parteien haben wir uns aber, hart gesagt, den abschaum der menschheit in großen massen ins haus geholt, menschen die keinerlei hand annehmen, die ihnen zur hilfe angeboten wird, ja sogar in die hand beißen, die sie auch noch mit sozialgeldern in massen, füttert. was wir hier brauchen, sind lern und begeisterungsfähige menschen, die sich positiv ins gemeinschaftsleben einbringen wollen und fü die integration keinerlei thema ist - weil sie es einfach von sich aus machen. alle anderen müssen gehen. schnellstmöglich!
Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

15.07.2007 09:45
#61 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Hallo,

wir haben hier ein sehr gutes Integrationsnetz. Jeder, der hier einwandert, bekommt erst einmal für ein halbes Jahr kostenfrei Sprachunterricht und auch sonst gibt es genug Stellen, an die man sich wenden kann, auch als Ausländer.

Leider werden diese Angebote nur schlecht genutzt, zur grossen Schande am schlechtesten von unseren lieben englischen Mitbürgern. Die sind oftmals sechs/sieben Jahre im Land, lassen sich (geht nur bei EU-Bürgern, andere haben hier kein Recht auf Sozialhilfe) das Eigenheim finanzieren und weigern sich Französisch zu lernen, wo doch jeder Englisch spricht.

Die sollte man eher ausweisen, als die Afrikaner, die gut ausgebildet hierher kommen, sich integrieren wollen und (wie ich es treffend ausdrückte) missbraucht werden, für schlechte Jobs. Eine Engländerin, wie oben genannt, passt in meinen Augen besser als Klofrau, als eine studierte Afrikanerin, die keine Chance bekommt nur weil sie eine sog. "falsche" Nationalität und auch noch eine "falsche" Hautfarbe hat.

In Antwort auf:
Man kann jedem eine Chance geben, sich zu integrieren, aber wenn diese Chance ungenutzt
verstreicht, können sie den Koffer packen.
Ich möchte da keine Einigung um jeden Preis.


Das gilt dann aber bitte auch für die besseren Menschen, die unserer tollen EU angehören.

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() Tao-Ho

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

15.07.2007 10:34
#62 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten
Genau
ich meine das nicht auf eine bestimmte Gruppe beschränkt,
sondern auf alle Integrationsunwilligen.
Ich kenne beispielsweise auch Engländer die sehr gut Deutsch sprechen und
sich wirklich Mühe geben. Schlechte Erfahrungen habe ich allerdings mit
den Amerikanern. Die meinen dass sie der Mittelpunkt der Welt sind und dass die einzige
Sonne aus ihrem Hintern scheint.
Aber das liegt am ehesten daran dass nicht gerade die "Creme" der amerikanischen
Gesellschaft als GI's hierher kommt, sondern eher der Bodensatz.
Das Beispiel mit den gut ausgebildeten Afrikanern kann ich nur bestätigen.
Mit denen gibt es fast keine Probleme. Mit Algeriern und Marokkanern und Tunesiern
allerdings kenne ich eine Negativbeispiele, aber ich möchte da nicht alle über einen Kamm scheren.
Ein guter Freund ist Tunesier und er sit auch nicht immer über das amüsiert was seine Landsleute
veranstalten.

Und zum Thema Zuwanderung:
Ich finde es nicht schlimm wenn weniger Leute im Land leben.
Dann bekommt jeder eine Wohnung und jeder eine Arbeit.
Sind wir doch mal ehrlich...(ich meine jetzt mal so ganz schonungslos ehrlich :-) )
Die meisten Zuwanderer bringen ja nicht mal die Mindestvorraussetzungen mit.
Und Arbeit die man mit schierer Muskelkraft machen kann gibt es doch fast keine mehr.
Das machen Inder und Chinesen für einen Bruchteil des Geldes.
Und gut Ausgebildete machen einen Bogen um Deutschland, da man hier ja einer unberechenbaren Regierung ausgeliefert ist,
die uns das Geld aus den Taschen zieht, ohne dass wir uns dagegen wehren können.

Ich sehe das ganze nicht so dramatisch.
Man muss das System nur umgestalten, aber genau das will die Regierung ja nicht da diese Vögel
je nur Lobbys vertreten und um ihre Pfründe bangen.
Wir hätten schon vor 25 Jahren das soziale System umgestalten müssen.
Beispiel Rente: von diesem bescheuerten Umlagesystem in ein Zinsorientiertes.
Und noch könnten wird das ganze abmildern, wenn wir HEUTE noch damit anfangen.
Es wird sicher nicht einfach, eher finanzielle schmerzlich, aber es ginge.
Aber solange unsere Politiker unbequeme Maßnahmen aus Angst um die nächste Wahl
verschleppen, wird alles nur noch schlimmer.
Und sie glauben den Stein der Weisen gefunden zu haben in dem sie von einem Massenzuzug
träumen. Diese Narren!!!!
Das wäre möglich wenn auf einem Schlag hundertausende von gut deutsch sprechenden
gut ausgebildeten jungen Menschen ins Land kämen.
Aber sind wir ehrlich, das was die letzten 20 Jahren seinen Fuß hier rein gesetzt hat,
war nicht gerade die Elite.
Es bringt uns nichts weiter, bei aller Menschenliebe, wenn wir lauter potentielle
Sozialhilfe Empfänger die uns auf der Tasche liegen hier ansiedeln.
Aber diese Probleme ließen sich noch lösen wenn wir nicht noch mehr Zeit vertrödeln.

Glaube ist Aberglaube

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

15.07.2007 23:36
#63 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Türken fühlen sich diskriminiert, wenn Sie jetzt auch noch Deutsch sprechen müßten.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2326899

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kadesch Offline



Beiträge: 2.705

16.07.2007 08:59
#64 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

dann wäre es gut wenn sie in ihre Heimat zurückkehren würden.
Dort können sie so viel Türkisch reden wie sie wollen.

Nun müssen wir das ganze aber auch ein wenig relativieren.
Wenn sich die Schüler in der Pause in ihrer Muttersprache unterhalten
dann, fidne ich es nicht schlimm.
schlimmer ist wenn sie ausschließlich in ihrer Muttersprache,
und einen völlig türkischen Umfeld aufwachsen.
Als junger Türke kann man ja schon das Gefühl bekommen,
dass sie sich hier in der Türkei befinden.
In den Schulen und Kindergärten sind ja schon die Hälfte der Kinder
türkisch. Und einige haben folgende Vorstellung.
Sie brauchen nur noch abzuwarten bis die letzten Deutschen ausgestorben sind
und dann "übernehmen wir alles"

Toll...

Achtung Satire!!!!!
Dann ist es hier aus mit Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit.
Kirchen und Synagogen werden abgerissen um Moscheen und Dönerbuden Platz zu machen.
Vermutlich wäre dann das beste wenn die restlichen Deutschen sich in der ehemaligen DDR
ansiedeln und die Mauer wieder aufbauen (aber doppelt so hoch)
Die verbliebenen Deutschen wären dann gezwungen türkisch zu reden,
und irgendwann würde man die Existenz von Deutschen einfach leugnen.
Die Deutschen wären dann einfach genau wie die Kurden zwangstürkisiert.
Einfach die letzten mit Blonden Haare schwarz umgefärbt und einen Schnurrbart angeklebt,
und wir können in der anonymen türkischen Masse untertauchen.
Kopftuch wäre Pflicht, und in jedem Klassenzimmer hinge eine türkische Fahne.

Wirtschaftlich würde es rapide Bergab gehen, da nichts neues mehr entwickelt wird.
Wozu auch... Früher war ja eh alles besser...sogar die Zukunft.

Glaube ist Aberglaube

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

16.07.2007 11:43
#65 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Nun, ich finde diesen Artikel auch nicht sooo schlimm...

In Antwort auf:
Nun müssen wir das ganze aber auch ein wenig relativieren.
Wenn sich die Schüler in der Pause in ihrer Muttersprache unterhalten
dann, fidne ich es nicht schlimm.


Leider hat welfen2002 hier was in den falschen Hals bekommen. Geht es doch wirklich nur darum, dass die Türken in den Pausen türkisch Sprechen dürfen/können/wollen. Daran ist echt nichts auszusetzen, selbst wenn einige davon strunzdoofe Möchtegernmullahs sein sollten. Hauptsache ist doch, dass sie im Unterricht ihre Leistungen bringen. Man weiss ja auch bei den deutschen Schülern nicht so genau, ob sie nicht evtl. mal rechtsradikal werden, nur weil sie nicht englisch (oder eine andere Fremdsprache) lernen.

Na, und wenn mir mein Mann verbieten würde mit meinen Freunden Französisch zu reden, nur weil wir in Österreich sind, .

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() Tao-Ho

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.07.2007 12:22
#66 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten
In Antwort auf:
Leider hat welfen2002 hier was in den falschen Hals bekommen.


Vielleicht siehst du das, Tao Ho, nur vor einem anderen Hintergrund? Vielleicht weißt du nicht, das ein Großteil der türkischen Schüler, wenn sie in die Schule kommen, noch nicht deutsch sprechen können und das sich dies bei einigen bis zum Verlassen der Schule nicht wesentlich ändert?
Das trifft selbst auf bereits in der dritten Generation hier lebende Türken zu. Mit solchen mangelhaften Kenntnissen haben die nie eine Chance. Weder auf Integration (die sie oft sogar ablehnen) noch auf Arbeit.

Wenn dann eine Schule gemeinsam mit den Schülern etwas gegen diesen Zustand tun will ist das mehr als lobenswert und einfach eine unverschämte Frechheit, das als Diskriminierung hinzustellen.
Ich schließe mich da Kadesch voll an:
Wer zwar auf den Deutschen Pass und die deutschen Sozialleistungen scharf ist, sich ab er der Integration und der Sprache verweigert, soll dorthin gehen wo die Sprache gesprochen wird, die er spricht.
kadesch Offline



Beiträge: 2.705

16.07.2007 13:24
#67 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

ein weiteres Thema bei dem mir der Hut hochgeht ist das dümmliche
Gutmenschengeschwafel unserer Politiker.
Es wird immer argumentiert dass die Türken ja auch
a.) Steuern zahlen,
b.) Arbeitsplätze schaffen.

Zu a:
Nach einer (nicht veröffentlichten) Studie zahlt der Staat
mehr Geld an die in Deutschland lebenden Türken in Form von
Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Kindergeld, usw. als sie an Steuern von
den arbeitenden Türekn einnimmt.
Die Studie fiel so verheerend aus dass man sie lieber nicht Veröffentlichte.
Jetzt stellt ihr sicher die Frage wie ich an diese Infos komme
Ich kenne denjenigen der die Studie erstellt hat.

zu b:
Arbeitsplätze scahffen sie meist nur für andere Türken.
In Ludwigshafen am rhein gab es mal ein Türkisches Kaufhaus, welches
anstelle einer geschlossenen Kaufhof Filiale eröffnet wurde.
Die ehemaligen Kaufhof Mitarbeiter mussten dabei übernommen werden.
Mit Mobbing (anders kann man es nicht ausdrücken) wurden die deutschen Mitarbeiter
aus der Firma gedrängt. Man erwartete dass alle Türkisch lernen, da die Geschäftssprache
eben Türkisch sei. Frauen mussten Kopftuch tragen (ob Muslima oder nicht war da egal)
Auf jedem Fall waren bald alle Deutschen weg. Und zwar ohne Abfindung oder Sozialplan.

Ich zumindest kenne in keinem türkischen Geschäft deutsche Angestellte...
Sie geben bevorzugt Arbeit an Familienangehörige, die Aufgrund dieser Arbeit
eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten.
Kaum haben sie diese, suchen sie sich eine andere Arbeit.
Und die freigewordene Stelle wird mit einem anderen auf gleiche weise besetzt.

Oder ein anderes Beispiel die unzähligen Import & Export Geschäfte, die alle jahre schließen,
Bankrott machen, um dann von einem anderen Familienmitglied wieder eröffnet werden.
Ich wage zu beweifeln dass diese Geschäfte auch nur einen Cent Steuern zahlen.

Man kann hier sicher noch einige Beispiele aufzählen.


mein Resultat...es kostet uns mehr als es uns nützt.

Glaube ist Aberglaube

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.099

16.07.2007 14:09
#68 Schuhe vor der Wohnungtür antworten
In Antwort auf:
Man kann hier sicher noch einige Beispiele aufzählen.
Ja, kann man: Gepachtete Dönerbuden und Kneipen werden offenbar nie an Deutsche weiterverpachtet, sondern nur an Türken. Diesen "Ehrenkodex" haben die deutschen Pächter und Eigentümer nicht. Entsprechend sieht unsere Multi-Kulti-Meile in Bremen aus - eine Döner-Bude nach der anderen... Das ist türkischer Kultur- und Kapitalimperialismus - aber Multi-Kulti ist das nicht...

Gysi

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

16.07.2007 14:52
#69 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

genau das ist das Problem.
Allen ist das Hemd näher als die Jacke.
Jeder fördert seine eigenen Landsleute.
Nur wenn der Deutsche das macht ist es ein ewig gestriges Verhalten,
Deutschtümelei, Ausländerfeindlichkeit, usw.

Und daran wird der Gesellscahftliche Konsens irgenwann zerbrechen.

Aber mal ein Tagespolitisches Beispiel.
Der neugewählte französische Präsident Sarkozy überschlägt sich ja im
Moment in Aktionismus.
Nun hat die französische Regierung in den letzten 30 jahren ja immer wieder zugunsten ihrer
Industrie an den Fäden gezogen. Aber Sarkozy versucht jetzt auf Kosten aller anderen EU Staaten
(insbesondere Deutschland) die Rolle Frankreichs zu stärken.
Ob die EU darüber kaputt geht doer nicht, ist ihm egal.
Er will wieder gewählt werden...
Und dazu muss er als starker Mann da stehen.
Dass er sich genau wie die polnischen Regierungs Zwillinge wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt,
stört ihn wenig.

Und genau so läuft es auch im kleinen ab.

Glaube ist Aberglaube

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

16.07.2007 15:24
#70 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Nun, ich sehe es wirklich aus einem anderen Standpunkt, WEIL ich mehrere Sprachen spreche und weiss, wie hart es ist in einem fremden Land (gerade, wenn es Deutschland ist) zu leben.

In Antwort auf:
Das trifft selbst auf bereits in der dritten Generation hier lebende Türken zu. Mit solchen mangelhaften Kenntnissen haben die nie eine Chance. Weder auf Integration (die sie oft sogar ablehnen) noch auf Arbeit.


Und was bitte ist mit den vielen deutschen Schulversagern, die aus der Schule kommen, evtl. Realschulabschluss haben, und trotzdem Analphabeten sind? Das deutsche Schulsystem ist nunmal nicht das Beste, wenn ihr mich fragt.

Die Kinder kommen z. B. hier mit drei in die Schule und lernen direkt das Alphabet, kleine Sachen zu schreiben (nicht so wie in Deutschland die dreijährigen, die nicht mal ihren Namen schreiben können) und lernen kleinere Dinge zu rechnen (Plus und Minus bis zur Zahl 20). Danach ist Kind auch nicht bis 13 Uhr in der Schule und bekommt keine Betreuung. Nein, Kind ist bis 17 Uhr in der Schule, mit Essen, mit Betreuung, denn Studenten machen hier nachmittags eine Hausaufgabenbetreuung.

Leider fallen auch hier einige durchs Raster, das sind halt die, welche Lernschwierigkeiten haben. Die werden dann zumindest so lebensfähig gemacht, damit sie auch in Berufe (z. B. eine Verkäuferin hier ist so eine Dame) gehen können.

In einem gebe ich Dir aber auch vollkommen Recht:

In Antwort auf:
Wenn dann eine Schule gemeinsam mit den Schülern etwas gegen diesen Zustand tun will ist das mehr als lobenswert und einfach eine unverschämte Frechheit, das als Diskriminierung hinzustellen.


Leider kenne ich aber auch die Deutschen und mir als Französin ist es schon oftmals aufgefallen, dass in Deutschland nicht integriert wird...es wird assimiliert.
Ich lasse mir von den Deutschen auch nichts mehr vorschreiben. Darum bin ich auch schnell, schnell wieder zurück in meine Heimat...und hoffe, das man mich in Österreich so sein lässt, wie ich bin.

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() Tao-Ho

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.07.2007 16:01
#71 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten
In Antwort auf:
Und was bitte ist mit den vielen deutschen Schulversagern, die aus der Schule kommen, evtl. Realschulabschluss haben, und trotzdem Analphabeten sind?


Es ist mir nicht ganz klar, warum du diesen Vergleich bringst.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand darüber beschwert, wenn die in den Schulpausen deutsch sprechen.
Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

16.07.2007 16:27
#72 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Tja, WENN sie denn Deutsch sprechen...

In Antwort auf:
Es ist mir nicht ganz klar, warum du diesen Vergleich bringst.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand darüber beschwert, wenn die in den Schulpausen deutsch sprechen.


Wenn mit Deutsch dieses (wie wurde es so nett ausgedrückt?) rudimentäres Gestammel gemeint ist, dann ist es ja gut. Die deutsche Jugend redet (wenn wir bei dem benannten Umfeld bleiben) nur noch mit: "BOAH EY", "was guggst Du" und anderem nicht zu identifizierendem Geschwafel.

Es ist traurig, dass ich als Französin, die Deutsch in der Schule gelernt hat, einen Deutschen mit Argumenten in die Tasche stecken kann. Beispiel? Gerne!

Jemand sagte mir einmal, dass seine Schulausbildung umsonst war. GRÖHL, nun, meine war kostenlos...

Es gibt noch viele, viele Beispiele mehr. Ich brauche mir nur die Rechtschreibfehler alleine hier im Forum anschauen...das ist doch gruselig.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

16.07.2007 16:30
#73 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

dass hier assimiliert wird ist mir noch nie aufgefallen.
Eher im Gegenteil.
Jedem wird eine Extrawurst gebraten, und auf jeden wird Rücksicht genommen.

Wie meinst du das mit dem assimilieren?

Gruß Kadesch

Glaube ist Aberglaube

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

16.07.2007 16:48
#74 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

Hallo lieber Kadesch,

In Antwort auf:
Wie meinst du das mit dem assimilieren?


Ganz einfach. Auch wenn ich die passenden Stellen kenne, die jemandem verbieten seine Schuhe vor die Haustüre zu stellen, so ist mir diese Diskussion sehr unverständlich. Mir persönlich ist es schnuppe, ob mein Nachbar seine Schuhe vor die Tür, in die Garage, oder aufs Dach stellt. Solange Kinder in Afrika in den Krieg ziehen müssen und täglich 6000 Mädchen beschnitten werden ist es mir egal!


ABER: In Deutschland muss alles ganz genau geregelt werden. Wo jemand seine Schuhe wann und in welcher Form abstellt.

Mir selber wurde immer wieder gesagt, das ich ja sowas von französisch bin, im negativen Sinne. Als ich einmal Nachbarn zu einem Aperitif eingeladen habe, um mich im Haus vorzustellen, bekam ich gleich zur Antwort, dass das nicht üblich ist, und ich mich in Deutschland anzupassen habe. Ausserdem spricht man als Frau keine alleinstehenden Männer an, sowas gehört sich eben nicht. ( dabei wollte ich auch noch die anderen Nachbarn einladen) Als einer der Nachbarn eine sehr laute Party gefeiert hat (und ich konnte darum nicht schlafen), habe ich kurzerhand etwas zum knabbern und zwei Flaschen Sekt mitgenommen, mir die Haare gerichtet und bin nach unten um höflich zu fragen, was denn so schönes wäre und ob man gratulieren könnte usw. Die Antwort mag ich Euch ersparen, denn auch sowas scheint in Deutschland nicht gut anzukommen. (SUPER, aber diese ewige Meckerei ist dann schon O.K.?) Hier ist es nun mal so üblich, dass das halbe Dorf zu einer kleinen Feier kommt und wer kommt bringt was zum essen und trinken mit. Ist das so schlimm??? Und ich war im Viertel eine kleine Alkoholikerin, weil man in Frankreich zu jedem Essen schon mal einen kleinen Schluck Wein trinkt, den muss man kaufen und wird dabei schnell von allen Nachbarn schräg beäugt, warum man schon wieder ein Fläschchen Wein im Korb hat.

Die Liste ist noch beliebig erweiterbar. Als man mir gesagt hat, dass, wenn es mir nicht passt, ich doch wieder gehen soll, habe ich dieses Angebot nur allzugerne angenommen und bin wieder zurück nach Hause. Und ich war nun wirklich das, was man im Allgemeinen als gut integriert bezeichnen konnte. Ich habe gearbeitet, spreche ein gutes Deutsch und habe nicht jeden Tag (bomben legend) vor mich hin gegrummelt, wie scheisse Deutschland doch ist ( neee, meine Schuhe habe ich auch nicht vor die Haustüre gestellt). ICH persönlich habe die Nase gestrichen voll von Deutschland und gehe in dieses Land sicher nie mehr zurück!


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() Tao-Ho

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.07.2007 17:58
#75 RE: Schuhe vor der Wohnungtür antworten

In Antwort auf:
Wenn mit Deutsch dieses (wie wurde es so nett ausgedrückt?) rudimentäres Gestammel gemeint ist, dann ist es ja gut. Die deutsche Jugend redet (wenn wir bei dem benannten Umfeld bleiben) nur noch mit: "BOAH EY", "was guggst Du" und anderem nicht zu identifizierendem Geschwafel./quote]

Na nun wirds aber lustig. Wo nimmst du bloß dein Bild über die deutsche Jugend her?

[quote]Es ist traurig, dass ich als Französin, die Deutsch in der Schule gelernt hat, einen Deutschen mit Argumenten in die Tasche stecken kann. Beispiel? Gerne!

Jemand sagte mir einmal, dass seine Schulausbildung umsonst war. GRÖHL, nun, meine war kostenlos...

Dein Deutsch ist wirklich gut, speziell wenn man bedenkt, dass Franzosen sonst recht spracharrogant sind.
Kennst du auch schon die Bedeutung von "Krümelkackerei"?
Solche doppeldeutigen Begriffe gibt es in allen Sprachen. Wenn jemand im Gespräch das aufgreift, ist das meist lustig. Ein Beispiel für Überlegenheit gleich welcher Art beim besten Willen nicht.

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