Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 25 Antworten
und wurde 3.481 mal aufgerufen
 Islam
Seiten 1 | 2
YasinKaan Offline



Beiträge: 14

04.11.2006 13:24
Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Während der Grabenschlacht von 627 n.Chr. zwischen dem mekkanischen Stamm der Quraisch und den Moslems hat ein jüdischer Stamm, der Stamm der Banu Quraiza, den stamm der Quraisch offen unterstützt, wegen der Annahme, dass Mohammeds Schicksal besiegelt sei.
Nach dem Sieg der Moslems gegen die Polytheisten und dem Friedensvertrag zwischen beiden Parteien haben die Moslems eine Strafaktion durchgeführt.
Zuerst haben die Moslems das Dorf der Quraiza ein Monat lang belagert, bis sie schließlich kapitulierten.
Dann haben die Moslems auf die altarabische Tradition zurückgegriffen und einen Schiedsrichter (arab. „hakam“) erwählt, Sa´d ibn Mu´adh, den Schaich des Stammes der Aus.
Auf den ersten blick schien es, als wäre Sa´d alles andere als neutral. Schließlich waren die Banu Quraiza Klientelstämme der Aus und standen damit unter Sa´ds direktem Schutz. Deshalb akzeptierten die Quraiza ihn auch so bereitwillig als Hakam.
Dieser jedoch entschied sich für das, was man in Arabien damals üblicherweise tat.
Seine Aussage war: „Ich verurteile sie zu folgender Strafe: Die Männer sollen getötet, ihre Kinder und Frauen als Sklaven verkauft und ihr Besitz unter den Muslimen aufgeteilt werden.“

Verständlicherweise wurde diese düstere Episode der frühmuslimischen Geschichte von der Forschung mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht.
Viele Leute haben (und tun dies immer noch) dies als ein Akt des angeblichen Hasses der Moslems auf die Juden bezeichnet.
Z.b. beschrieb im 19.jahrhundert Heinrich Graetz die Vernichtung der Banu Quraiza als „barbarischen Völkermord“, der die dem Islam angeblich inhärente antijüdische Einstellung unter Beweis stelle.

Diesen Vorwürfen traten muslimische Gelehrte entgegen, die nachzuweisen versuchten, dass die Ausrottung der Banu Quraiza nie stattgefunden habe, zumindest nicht in der überlieferten Art und Weise.
Barakat Ahmad und W.N. Arafat zufolge steht die Geschichte der Quraiza in Widerspruch zu den Werten des Korans (was auch stimmt) und ist im Islam ohne Beispiel; mehr noch: Die Schilderung basiere auf äußerst zweifelhaften und widersprüchlichen berichten jüdischer Chronisten, die die Quraiza zu heroischen Glaubensmärtyrern stilisieren wollten.

In den letzten Jahren betonen Islamwissenschaftler, dass das Handeln Mohammeds nicht mit unseren modernen ethischen Maßstäben gemessen werden dürfe, und versuchen, die Massenexekution der Quraiza in einen historischen Kontext zu stellen.
In ihrer großartigen Biographie des Propheten schreibt Karen Armstrong, so sehr dieses Massaker uns heute schockiere, so wenig sei es nach der Stammesethik der damaligen Zeit als unrechtmäßig oder unmoralisch empfunden worden.
Ähnlich argumentiert Norman Stillman in „The jews of arab lands“, das Schicksal der Banu Quraiza sei, mit seinen Worten, „gemessen an den harschen Regeln der Kriegsführung jener Zeit keineswegs ungewöhnlich“.

Der schwedische Orientalist Tor Andrae bringt diese Ansicht auf den Punkt, wenn er schreibt, für Mohammed „musste es feststehen, dass die Juden die geschworenen Feinde Allahs und seiner Offenbarung waren, gegen die keine Schonung in Frage kommen konnte“.

Doch Andraes Ansicht, die von vielen geteilt wird, zeugt bestenfalls von einer Unkenntnis der muslimischen Geschichte und Religion, schlimmstenfalls von Selbstgerechtigkeit und Ignoranz.

Tatsache ist, dass die Strafaktion gegen die Banu Quraiza, so schrecklich sie nach heutigen Maßstäben war, weder einen Völkermord darstellte, noch folge einer grundsätzlich antijüdischen Gesinnung Mohammeds war. Und ganz gewiss nicht die folge eines tief verwurzelten natürlichen Konflikts zwischen Islam und Judentum. Nichts ist weiter entfernt von der Wahrheit.
Denn erstens wurden die Banu Quraiza nicht deshalb exekutiert, weil sie Juden waren.
Wie Michael Lecker zeigen konnte, wurden viele Mitglieder der Banu Kilab – arabische Vasallen der Quraiza, die sich mit diesen als Hilfstruppe außerhalb Medinas verbündet hatten – gleichfalls wegen Verrats exekutiert. Schätzungen der Gesamtzahl der getöteten Männer schwanken je nach Quelle zwischen 400 und 700, doch selbst nach den höchsten Schätzungen macht dies nur einen Bruchteil der jüdischen Gesamtbevölkerung Medinas und seiner Umgebung aus. Auch nach der Exekution der Quraiza blieben weiterhin tausende von Juden in der Oase und lebten in gutem Einvernehmen mit ihren muslimischen Nachbarn.

Den Tod von nicht mehr als nur einem Prozent der Gesamtbevölkerung Medinas als „Völkermord“ zu bezeichnen ist nicht nur eine groteske Übertreibung, sondern auch ein Affront gegen jene Millionen von Juden, die tatsächlich die Gräuel eines Völkermords erleiden mussten.

Zweitens – und darin sind sich die meisten Forscher einig – wurde die Exekution der Banu Quraiza keineswegs zum Präzidenzfall für den späteren Umgang mit den Juden auf muslimischem Territorium., im Gegenteil:
Unter muslimischer Herrschaft lebten die Juden als prosperierende Gemeinschaften – insbesondere nachdem der Islam auch auf byzantinischem Gebiet Fuß fassen konnte, dessen orthodoxe Herrscher Juden und nichtorthodoxe Christen ihrer religiösen Überzeugung wegen systematisch verfolgt und oft unter Androhung der Todesstrafe gezwungen hatten, das (orthodoxe) Christentum anzunehmen.
Das islamisch Recht (nicht die Scharia, sondern das islamische Recht, das Mohammed persönlich geschaffen hat) jedoch, das Juden und Christen als „Dhimmi“ (arabisch für „Schutzbefohlene“) betrachtet, verlangt nicht die Konversion zum Islam (siehe auch u.a. die gesamte Sure 109).

Die Verfolgung der „Dhimmi“ was nach islamischem Recht nicht nur verboten, sondern sogar ein Verstoß gegen Mohammeds Anweisung an seine Nachfolger, die Juden in ihrer Ausübung ihrer Religion nicht zu behindern und die christlichen Institutionen zu bewahren.
Eine aussage Mohammeds darüber: „Wer einem Juden oder Christen unrecht tut, dem werde ich am Tag des jüngsten Gerichts als Ankläger entgegentreten.“

Nach Entrichtung einer „Schutzsteuer“ (arab. „dschizya“) genossen nach islamischem Recht Juden und Christen religiöse Autonomie, und auch die sozialen und wirtschaftlichen Einrichtungen der muslimischen Gemeinschaft standen ihnen offen.
Nirgendwo wurde diese Toleranz deutlicher als im mittelalterlichen Spanien, wo Juden, Christen und Muslime friedlich zusammenlebten und insbesondere die Juden in Staat und Gesellschaft in höchste Ämter aufsteigen konnten.

Einer der mächtigsten Männer im gesamten muslimischen Spanien war ein Jude namens Hasdai Ibn Shaprut, der unter dem Kalifen Abd al-Rahman dem dritten jahrzentelang das Amt des Wesirs ausübte. Kein wunder also, dass jüdische Quellen aus jener zeit den Islam als „einen Akt der gnade Gottes“ bezeichneten.

Drittens schließlich offenbart die Exekution der Banu Quraiza nicht, wie oft behauptet, einen tiefen religiösen Konflikt zwischen Mohammed und den Juden.
Diese These, die in islamischen und jüdischen Studien immer wieder auftaucht, gründet auf der Überzeugung, Mohammed, der seine Botschaft als Weiterführung der jüdisch-christlichen prophetischen Tradition verstand, sei mit der Hoffnung nach Yathrib gekommen, die Juden würden seine prophetische Identität bestätigen. Um ihnen dies zu erleichtern, habe er zahlreiche jüdische Rituale und Praktiken übernommen. Doch zu seinem Verdruss hätten die Juden ihn abgelehnt, ja den Koran als göttliche Offenbarung sogar bekämpft.
Aus angst, die Ablehnung durch die Juden käme einer Diskredierung seines prophetischen Anspruchs gleich, habe Mohammed keine andere Wahl gehabt, als ihnen mit Gewalt entgegenzutreten, seine Umma strikt vom Judentum abzugrenzen und, mit den Worten von F.E. Peters, „den Islam als alternative zum Judentum umzugestalten“.

Diese These ist aus zwei gründen problematisch:
Erstens wird Mohammed jede religiös-kulturelle und politische Beurteilungskraft abgesprochen. Doch der Prophet kannte sich sehr wohl mit dem Juden- und Christentum aus, wenn auch nur zum Teil und wenn es um die wichtigsten Aspekte ging, keine Einzelheiten.
Er hatte fast fünfzig Jahre lang in der religiösen Hauptstadt der arabischen Halbinsel gelebt und war ein Kaufmann gewesen, mit wirtschaftlichen und kulturellen Kontakten zu jüdischen und christlichen Stämmen.
Geradezu lächerlich naiv wäre die Annahme gewesen, seine prophetische Sendung sei „den Juden ebenso einleuchtend wie ihm selbst“, um Montgomery Watt zu zitieren.
Selbst wenn er nur rudimentäre Kenntnisse des Judentums besaß, muss er gewusst haben, dass sie ihn nicht einfach als einen ihrer Propheten akzeptieren. Er wusste mit Sicherheit, dass die Juden Jesus nicht als Prophet anerkannten. Warum also hätte er annehmen sollen, dass sie ihn als solchen anerkennen?

Doch das größere Problem dieser These liegt nicht in der Geringschätzung Mohammeds, sondern in der (zu) hohen Wertschätzung der Juden Medinas. Wie gesagt, gab es zwischen den jüdischen Stämmen von Medina, die selbst arabische Konvertiten waren, und ihren heidnischen Mitbewohnern weder kulturell noch religiös nennenswerte Unterschiede. Die Juden von Medina waren nicht sonderlich gebildet.
Arabischen Quellen zufolge sprachen die jüdischen Stämme Medinas eine eigene Sprache, „ratan“ genannt, das al-Tabari als Persisch bezeichnet, in Wirklichkeit aber wohl eher eine Mischung aus Arabisch und Aramäisch war.
Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass sie Hebräisch sprachen oder verstanden.
Ihre Kenntnis der hebräischen Schriften war vermutlich auf ein paar wenige Gesetzesrollen, ein paar Gebetsbücher und eine handvoll bruchstückhafter arabischer Toraübersetzungen beschränkt, was S.W. Baron eine „wirre mündliche Tradition“ nennt.

Ihre Kenntnisse des jüdischen Glaubens waren so dürftig, dass einige Forscher sogar bezweifeln, ob sie tatsächlich Juden waren.
D.S. Margoliouth betrachtet die Juden Medinas als eine lose miteinander verbundene Gruppe von Monotheisten – ähnlich den Hanifen -, die man richtiger „Rahmanisten“ (Rahman ist einer der 99 Namen Gottes) nennen müsste.

Margoliouths Argumentation ist nicht unumstritten, doch es gibt (auch) andere Gründe, die die Identifikation der jüdischen Stämme von Medina mit dem Judentum in frage stellen.
Wie H.G. Reissener bemerkt, herrschte im 6.jahrhundert n.Chr. unter den jüdischen Diasporagemeinden Einigkeit darüber, dass ein Nichtisraelit nur dann als Jude betrachtet werden konnte, wenn er das mosaische Gesetz befolgte und sich an die Prinzipien des Talmud hielt“.
Damit wären die Juden Medinas von vornherein ausgeschlossen gewesen, denn sie waren keine Israeliten (wie schon gesagt, waren sie Araber, die zum Judentum konvertiert waren) und hielten sich weder strikt an das mosaische Gesetz, noch besaßen sie Kenntnis des Talmud.
Darüber hinaus fehlen in Medina archäologische Zeugnisse, die auf ein signifikantes jüdisches leben hinweisen würden. Jonathan Reed zufolge müssten bestimmte archäologische Funde (beispielsweiße die Reste von Steingefäßen, die Ruinen von Ritualbädern („mikwot“) und hinweise auf Ossarien – vorhanden sein, um von einer etablierten religiösen Jüdischen Identität sprechen zu können. Soweit wir wissen, wurden in Medina keine derartigen Funde gemacht.

Kurz gesagt, die jüdischen Stämme von Medina waren alles andere als eine strenggläubige Gemeinschaft; folgt man Margoliouth und anderen, so waren sie nicht einmal Juden.
Es erscheint daher höchst zweifelhaft, dass der Stamm der Banu Quraiza wegen dessen religiösen absichten exekutiert wurde.

Wenn etwas an Mohammeds Umgang mit Verrätern ungewöhnlich bzw. bemerkenswert war, dann, dass er die Stämme der Banu Nadir und der Banu Qainuqa – beides angeblich jüdische Stämme, wie auch die Banu Quraiza -, die ihn schon früher aus einem ähnlichen Grund verraten hatten, einfach aus Medina gehen ließ, ohne ihnen Schaden zuzufügen oder etwas von ihnen zu stehlen.

Außerdem war es – wie schon öfter bemerkt – zu den Zeiten eine gängige arabische Sitte, so mit Verrätern umzugehen.

Zwar ist töten im Normalfall Sünde (was auch der Koran besagt; siehe Sure 5, Vers 32), doch war dies hier notwendig, um ein Exempel zu statuieren.
Hinzu kommt, dass die Verfassung Medinas den Mohammed mit den Juden Medinas bei seiner Ankunft abgeschlossen hatte, besagt, dass keiner den anderen verraten durfte, also waren die Banu Quraiza
nicht nur Verräter, sondern auch Vertragsbrecher.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

04.11.2006 16:24
#2 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Der Text ist so gestalltet, das er den Mord an einem Dorf zu verharmlosen versucht. Besonder der Prophet soll dabei möglichst nicht im schlechten Licht stehen. Und die Leute im Dorf waren auch keine "richtigen" Juden, wird sugeriert.
Natürlich war das früher so, das man mordete, versklavte und stahl. Die Moslems werden nicht erst geschaut haben wie jüdisch die Bevölkerung denn war und ob sie sich an diese oder jene Gebote hielten. Hier geht es bloss darum, so zu tun, als wäre der Islam moralisch besser als irgendeine andere Religion, und Mohamet ein unschuldslahm, der sich lediglich verbrecher vom Hals geschafft hat.
Ich sehe es so; Trotzdem die Mörder um das Verbot zu töten wussten, haben sie es getan. Und sie haben versklavt und gestohlen - nach alter Arabischer Sitte.


In Antwort auf:
Nach Entrichtung einer „Schutzsteuer“ (arab. „dschizya“) genossen nach islamischem Recht Juden und Christen religiöse Autonomie, und auch die sozialen und wirtschaftlichen Einrichtungen der muslimischen Gemeinschaft standen ihnen offen.
Ob "Schutzsteuer" oder Schutzgeld, es ging dabei wohl eher um Wirtschaftliche interessen als darum, Juden und Christen aus purer herzensgüte mit dem Islam gleichzustellen. Was geschah mit denen, die die Schutzsteuer nicht bezahlen konnten oder wollten, dass ist - finde ich - von größerer Bedeutung.

In Antwort auf:
Zwar ist töten im Normalfall Sünde (was auch der Koran besagt; siehe Sure 5, Vers 32), doch war dies hier notwendig, um ein Exempel zu statuieren.
Na dann ein hoch auf den ach so weisen Koran! Man darf nicht töten, außer wenn es wirklich mal nötig wird Stärke zu zeigen. Wer darf denn entscheiden ob es notwenig ist zu töten?
__________________________________________________
Sie glaubt an Gott, aber sie glaubt auch, daß das Radio wegen den winzigen Leuten dadrin funktioniert.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, *1935)

YasinKaan Offline



Beiträge: 14

04.11.2006 20:00
#3 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

1) Es war die Exekution der Männer eines Clans, nicht ein "Mord an einem Dorf" wie du es beschreibst
2) Es geht darum, dass sie nicht aufgrund ihrer religiösen Ansichten exekutiert wurden.
Sonst hätte man das ja auch mit all den hunderten, wenn nicht tausenden von übriggebliebenen Juden auch getan.
3) Ich will den Islam nicht als moralischer im Vergleich zu anderen Religionen darstellen, ich wollte nur zeigen, dass, gemessen an den harschen der damaligen Kriegsführung dies kein Vebrechen war.
4) Es gab keinen, der sich die Dschizya nicht leisten konnte. Falls du anderer Meinung bist, würde ich von dir gerne Beweise sehen.
5) Wenn man die muslimischen Herrscher der damaligen Zeit mit den christlichen vergleicht wird eine Schutzsteuer damals niemanden interessiert haben...
Man brauchte Geld, darum hat man auch von andersgläubigen zumindest eine Schutzsteuer verlangt.
Wenn man die hstorischen Begebenheiten bedenkt war dies das toleranteste Herrscherverhalten überhaupt.
6) Man darf nur dann töten, wenn es notwendig ist, also z.B. zur Notwehr, wie auch in diesem Falle.
Hätten die Muslime dies nicht getan, hätte jeder andere "jüdische" Stamm Medinas sich auch gegen die Muslime aufgelehnt und der Islam wäre vllt. sogar heute inexistent.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

04.11.2006 20:22
#4 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

In Antwort auf:
1) Es war die Exekution der Männer eines Clans, nicht ein "Mord an einem Dorf" wie du es beschreibst
Die Männer wurden getötet, die Frauen versklavt und ihre Besitztümer mitgenommen. Ob Mord oder Exekution, unschön bleibt es doch.
In Antwort auf:
4) Es gab keinen, der sich die Dschizya nicht leisten konnte. Falls du anderer Meinung bist, würde ich von dir gerne Beweise sehen.
Wie soll ich etwas beweisen können von dem ich nichts weiß? Eine Strafsteuer kann wohl ein bestimmter Betrag als auch eine Prozentuale Abgabe sein...
In Antwort auf:
6) Man darf nur dann töten, wenn es notwendig ist, also z.B. zur Notwehr, wie auch in diesem Falle.
Hätten die Muslime dies nicht getan, hätte jeder andere "jüdische" Stamm Medinas sich auch gegen die Muslime aufgelehnt und der Islam wäre vllt. sogar heute inexistent.
Ziemlich hoch gegriffen von Notwehr zu sprechen wenn es eine Exekution war.
__________________________________________________
Sie glaubt an Gott, aber sie glaubt auch, daß das Radio wegen den winzigen Leuten dadrin funktioniert.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, *1935)

YasinKaan Offline



Beiträge: 14

04.11.2006 21:40
#5 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

1) Es geht darum, dass es ein Clan war, kein Dorf namens Banu Quraiza.
2) Es ist keine Strafsteuer.
Wer hat das denn gesagt?
3) Ja, eine Exekution nachdem die Quraiza Vertragsbruch begangen und damit auch versucht haben ihn zu töten.
Visit my blog: http://truthaboutislam.blog.de/

REMEMBER HOCALI!!! http://www.politikcity.de/index.php?pid=24

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2006 23:53
#6 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

In Antwort auf:
Visit my blog: http://truthaboutislam.blog.de/

REMEMBER HOCALI!!! http://www.politikcity.de/index.php?pid=24


Ganz bestimmt nicht.




--------------------------------------------------

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

06.11.2006 15:35
#7 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

"Hütet euch vor denjenigen, welche die Toten der Vergangenheit ausgraben, denn sie tun dies nicht um für diese Seelen zu trauern sondern um die zukünftigen Opfer zu rechtfertigen".


__________________________________________________
Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Ivana Offline



Beiträge: 436

12.11.2006 09:05
#8 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Zitat von YasinKaan
1) Es geht darum, dass es ein Clan war, kein Dorf namens Banu Quraiza.
2) Es ist keine Strafsteuer.
Wer hat das denn gesagt?
3) Ja, eine Exekution nachdem die Quraiza Vertragsbruch begangen und damit auch versucht haben ihn zu töten.



Hallo Yasin,

1) Auch wenn es ein Clan war ist es noch lange kein Grund sie rund 700 Menschen auszurotten und schon garnicht als Prophet.


2) Sehr wohl ist es eine Strafsteuer, der Quran gibt eine eindeutige Antwort: Q. 9, 29

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen - von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.

Der Vers sagt schon alles, Druckmittel!

3) Mit welcher Begründung rottet man den halben Stamm, rund 700 Menschen aus?


_________________________________________________
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen.

http://www.bibelcenter.de/bibel/studies.php#cat06

Johannes Kapitel 14 Vers 6-7

Ivana Offline



Beiträge: 436

12.11.2006 09:20
#9 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten
hallo yasin

von deine blog

In Antwort auf:
Hinzu kommt, dass der Mann von Natur aus Probleme hat sich einem anderen unterzuordnen.
aber die Frau nicht, sie findets so schön und unterwirft sich gerne nicht wahr?
Würde ich wahrscheinlich auch tun wenn man mich mit einem (grünen) Zweig schlägt. Und mich die Engel verfluchen.

In Antwort auf:
Zudem wäre es auch schwierig die sexuellen Bedürfnisse der Ehemänner zu befriedigen.
Ahaaa!
Umgekehrt würde es real zutreffen.
Der Mann kann also neben vier Frauen lieben und sie alle glücklich und zufrieden machen, einzige Voraussetzung er hat eine Ausdauer wie 4 Männer. Aber die Frau hat Ausdauer wie ein Mann, alles klar Yasin!
Ausserdem gibt es nichts wichtigeres als den Mann zu befriedigen? Und für den Mann gibt es nicht wichtigeres für ihn, als das er sich Sorgen um seine sexuellen Gelüste machen muss. Auweia, das ist ja grauenhaft!
_________________________________________________
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen.

http://www.bibelcenter.de/bibel/studies.php#cat06

Johannes Kapitel 14 Vers 6-7

Ivana Offline



Beiträge: 436

12.11.2006 17:16
#10 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten
In Antwort auf:
wenn man mich mit einem (grünen) Zweig schlägt.

Quran Sure 4 Vers 34, Quran Sure 38 Vers 44

http://www.searchtruth.com/chapter_displ...anslator=12&mac zum nachschlagen.
_________________________________________________
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen.

http://www.bibelcenter.de/bibel/studies.php#cat06

Johannes Kapitel 14 Vers 6-7

salihin Offline




Beiträge: 505

12.12.2006 17:25
#11 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Der Friede sei mit ihnen allen,

die von YasinKaan dargestellte Geschichte um den Stamm der Banu Quraiza, in Medina, muss leider als nicht "Richtig" dargestellt werden denn Sie hebt den Eindruck hervor das der Prophet Muhammad(a.s) auf altarabische Gesetze zurückgreifen würde um den abtrünnigen Stamm zu bestrafen, dem ist nicht so...!!!

Nach der Grabenschlacht in Medina mussten die Muslime sich noch mit dem Stamm der Banu Quraiza auseinandersetzen, denn diese haben den Pakt den Sie mit den Muslimen hatten gebrochen.
Der Prophet(a.s) sandte Ali zu den Banu Quraiza, sie zu fragen wieso sie ihr Ehrenwort gebrochen hatten.

Die Banu Quraiza zeigten kein Bedauern und dachten nicht daran, um Vergebung zu bitten. stattdessen beschimpften sie Ali und die anderen Muslime in der Delegation und fingen an, gemeine Beleidigungen über den Propheten und die Frauen in seiner Familie von sich zu geben. Sie sagten, was kümmere sie Mohammed, sie hätten nie einen Pakt mit ihm gehabt.

Als Ali zurückkehrte, um den Propheten die Antwort der Juden zu überbringen, waren der Prophet und seine Getreuen schon auf dem Weg zu den jüdischen Befestigungen. Die Juden hatten den Propheten, seine Frauen und Töchter beleidigt. Um dem Propheten weitere schmerzende Beleidigungen zu ersparen, schlug Ali vor, das die Muslime allein mit den Juden fertig werden sollten und es nicht nötig sei, das der Prophet teilnehme. Der Prophet durchschaute Ali und sagte: Du willst nicht, das ich ihre Beleidigungen anhören muss, Ali? - Genau das, sagte Ali - Doch warum? sagte der Prophet. Moses war von ihrem eigenen Blut. Und doch haben sie ihm mehr Schmerzen bereitet als mir.

Die Belagerung dauerte einige Tage. dann hatten die Juden das Gefühl, daß sie nicht viel länger aushalten könnten.
Ihre Führer sandten eine Botschaft zu dem Propheten und baten um Abu Lubaba, ein Ansari Oberhaupt der Aus, eines den Juden freundlich gesinnten Stammes. Sie wollen sich mit ihm über eine mögliche Schlichtung besprechen.
Der Prophet schickte Abu Lubaba zu den Juden, die ihn fragten, ob sie ihre Waffen niederlegen und den Urteilsspruch annehmen sollten.
Abu Lubaba empfahl ihnen, das zu tun. Doch zur gleichen Zeit zog er seinen Finger über seinen Hals und machte das Zeichen des Halsabschneidens.
Der Prophet hatte nichts davon gesagt. Doch Abu Lubaba fürchtete, das die Juden für ihren Verrat den Tod verdient hatten, und hatte dieses Zeichen unbewusst gemacht, was sich letzten Endes als verhängnisvoll für die Juden erweisen sollte.
So wiesen sie Abu Lubabas Ratschlag ab und weigerten sich, des Propheten Urteil anzunehmen.
Hätten Sie es angenommen, das äußerste an Bestrafung wäre Auswanderung aus Medina gewesen.
Doch das Unglück nahm seinen Lauf, sie weigerten sich, des Propheten Urteil anzunehmen.
Stattdessen wollten sie das Urteil von Sa´d Bin Mu´adh, des Oberhauptes ihrer alten Verbündeten, der Aus, annehmen. Sie würden jede Art von Bestrafung, die er vorschlüge, annehmen.

Der Prophet stimmte ihren Vorschlag zu und sandte eine Botschaft zu Sa´d, der durch seine Verwundung bettlägerig geworden war, das er kommen und seinen Urteilsspruch über den jüdischen Vertragsbruch fällen solle.
Als Sa´d die jüdische Festung erreichte, sah er die Juden in einer reihe auf ihn wartend an der Mauer aufgereiht. Auf der gegenüberliegenden Seite befanden sich die Muslime.
Als Sa´d sich ihnen näherte, fragte er: Werdet ihr mein Urteil anerkennen? Sie sagten: JA

Sich an die Banu Quraiza wendend, wiederholte er die Frage uns sie stimmten gleichfalls zu.
Dann wandte er sich, etwas zögernd, an die Seite, wo der Prophet saß und fragte die Gruppe auf seiner Seite, ob sie auch sein Urteil anerkennen würden. nachdem er das gehört hatte, antwortete der Prophet, JA.

Dann verkündete Sa´d sein Urteil im Einklang mit folgendem Gebot aus der Tora (Bibel):

„ Wenn du vor eine Stadt ziehst, um gegen sie zu kämpfen, so sollst du ihr zuerst den Frieden anbieten.
Antwortet sie dir friedlich und tut dir ihre Tore auf, so soll das ganze Volk, das darin gefunden wird, dir fronpflichtig sein und dir dienen.
Will sie aber nicht frieden machen mit dir sondern mit dir Krieg führen, so belagere sie.
Und wenn sie der HERR, die Gott, dir in die Hände gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwertes erschlagen.
Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, uns alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der HERR, dien Gott gegeben hat.
So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.
Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat,
damit sie euch nicht lehren, all die Greuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem herrn, eurem Gott.“

(Deuteronomium 20:10-18)

Wenn die Juden gesiegt und der Prophet verloren hätte, würden den Lehren der Bibel zufolge alle Muslime – Männer, Frauen und Kinder – getötet worden sein. Wir wissen aus historischen berichten, dass dies die Absicht der Juden war.
Sie hätten zumindest die manner getötet, die Frauen und Kinder versklavt und hätten sich das hab und Gut der Muslime angeeihnet, so wie es in Deuteronomium für Feinde, die in fernen Landen leben, vorgeschrieben war.

Sa´d war den Banu Quraiza gegenüber freundlich gesinnt. sein Stamm war mit ihnen verbündet. Als er erfuhr, dass die Juden den Urteilsspruch des Propheten und somit die leichtere Bestrafung, die Islam für so ein Vergehen vorsieht, abgewiesen hatten, entschied er, sie nach dem Mosaischen Gesetz zu verurteilen. Die Verantwortung für diesen Urteilsspruch liegt nicht mehr bei den Propheten oder den Muslimen, sondern bei den Lehren Mose und bei den Juden selbst, die die Muslime so grausam behandelt hatten.
Ihnen stand ein gnädiger Urteilsspruch zur Verfügung. Doch, anstatt das anzunehmen, bestanden sie auf Sa´ds Urteil.

Sa´d entschied, die Juden im Einklang mit dem Gesetz Mose zu strafen. Doch Christen
verunglimpfen den Propheten Muhammad(a.s) bis heute und sagen, dass er grausam den Juden gegenüber handelte. Warum sollte der Prophet grausam zu den Juden sein und nicht grausam zu anderen Völkern oder zu anderen Gelegenheiten? Es gibt viele Beispiele in denen Feinde des Propheten seiner Gnade ausgeliefert waren und sie baten niemals umsonst um seine Verzeihung.

Was nun die Banu Quraiz betrifft, so ist nichts anderes als das Gesetz Mose angewendet worden. Waren sie nicht Anhänger Mose? Wenn irgendeine Grausamkeit verübt wurde, dann durch Moses, der diese Strafe für einen belagerten Feind festlegte und unter dem Befehl Gottes dieses in seinem Buch verewigte. Die Christen sollen nicht ihren Zorn über den Propheten des Islam ausgießen. Sie sollten Moses verdammen, der auf das Gebot Gottes hin diese grausame Strafe vorschrieb.

Dies ist was sich zugetragen hat und möge Allah mir verzeihen wenn ich etwas vergessen haben soll etwas zu erwähnen.

Aller Preis gebührt Allah dem Herrn der Welten.

Der Friede sei mit ihnen allen

Ogami Itto Offline




Beiträge: 109

16.12.2006 17:23
#12 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

man kann es immer so drehen wie man es braucht.
ob es nun mosaisches gesetz war oder sonst etwas, ist eigentlich egal.
das der "prophet" so grausam war und dies ohne rührung und gewissensbisse anordnen ließ, oder dies nicht verhinderte, zeugt für seine
brutalität und gnadenlosigkeit.
auch die in den hadithen erwähnte tatsache das der "prophet" eine der frauen vergewaltigte, deren vater er noch stunden vorher abschlachten ließ
spricht nicht für ihn. klar steht im entsprechendem hadith nicht das wort vergewaltigung - es wird aber eine gewesen sein, egal ob die frau sich nicht gewehrt hatte (wohl aus angst. ich glaube keine frau die mit ansehen würde wie ihre ganze männliche verwandtschaft abgeschlachtet wurde, wird freiwillig sex mit dem mörder haben.
mohammed war ein perverser, und wenn es tatsächlich die absicht der banu quraiza gewesen wäre den islam zu vernichten, dann müssten sie allein schon aus diesem grunde heilig gesprochen werden!
hätten sie dies auch noch geschafft, wäre der welt dieser gräßliche fluch erspart geblieben!

salihin Offline




Beiträge: 505

16.12.2006 20:12
#13 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Antwort auf:@Ogami Itto

Ich drehe überhaupt nichts wie ich es brauche, netter versuch zielte aber eher ins lächerliche.

Warum hätte er es verhindern sollen, wo doch die Banu Quraiza jegliche Gnade ablehnten und das Urteil akzeptierten?

Was die beleidigungen angehen so möchte ich dazu nichts kommentieren was sie vielleicht verleiten würde noch mehr beleidigungen von sich zu geben.

Nur so viel, beten sie an was immer sie für richtig halten und werden Sie damit seelig.

Friede sei mit ihnen

Benjamin Offline



Beiträge: 105

26.01.2009 16:51
#14 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Warum er Grausamkeiten hätte verhindern sollen?

Die Frage ist natürlich eine Offenbarung für sich.

Weil töten falsch ist und Gnade walten lassen richtig. Aber statt noch einmal ein Angebot zu machen, ihnen Frieden anzubieten, trotz ihrer falschen Wahl, das wäre etwas gewesen. Statt dessen lies er sie offen ins Messer laufen.

Das ist widerlich.

Gottes Segen
De Benny

..................................................
Abgesehen vom Heiligen Geist, abgesehen vom Glauben an das Evangelium , wird der Mensch sich in der Bibel genauso verirren wie in den Versuchen, die Ethik auf Gewissen, Vernunft, natürliche Ordnung, Nützlichkeit und dergleichen zu begründen.
Edmund Schlink

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

27.01.2009 11:37
#15 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Für den Islam geht es nicht um Menschenliebe oder Feindesliebe oder Großmut gegenüber den besiegten,
sondern um Macht. Großmut hätten sie vielleicht gezeigt wenn die Juden von ihrem Glauben zum Islam übergetreten wären.
Das wollten sie aber Offensichtlich nicht.
Es liegt dem Islam auch nichts an einem Nebeneinander der Religionen da auc seiner Sichtr eben der Quran
die einzige Wahrheit darstellt und alle anderen Religion als lästige Konkurrenz empfunden werden die
ausgelöscht werden muss. Zumindest gilt dies für alle die die nicht im Status von Unterworfenen leben.
Ein Nebeneinander in Gleichberechtigung und Harmonie zwischen dem Islam und anderen Religionen ist
also weder erwünscht noch je Praktiziert worden.
Und den Völkermord an den Juden zu Bagatellisieren und zu sagen dass dies in der damaligen Zeit eben so
gewesen sei zeigt deutlich wes Geistes Kinder der Verfassen (dieses schon ziemlich verstaubten Threads)
schreibt. Mit den gleichen Argumenten könnte man auch den Völkermord an den Indianern, der Schreckensherrrschaft der
Weißen in Afrika usw. Schönreden. Nur weil es damaligen Gepflogenheiten entsprach ist es noch lange nicht
Richtig.

Glaube ist Aberglaube

Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

27.01.2009 13:41
#16 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Hallo..

In Antwort auf:
Für den Islam geht es nicht um Menschenliebe oder Feindesliebe oder Großmut gegenüber den besiegten,
sondern um Macht.

Der Islam braucht keine Macht lieber Kadesch für was denn auch?
Wer den Islam akzeptiert ist ok wenn nicht ist es auch ok.
Man sollte nicht gleich den teufel wand malen.
Der Islam hat sehr viel liebe mitgebracht!
In Antwort auf:
lästige Konkurrenz empfunden werden die
ausgelöscht werden muss.

Der Islam braucht kein konkurrenz und es bockt es nicht ob Christ oder Jude, jedem selbst überlassen an was er glauben möchte und zeige mir bitte mal einen vers wo steht diese Religionen MÜSSEN AUSGELÖSCHT WERDEN?
Aber bitte nicht aus dem kontext reisen.
In Antwort auf:
Und den Völkermord an den Juden

Aha.. soweit ich weiss.. hat man die Muslime als erstes angegriffen als man den islam bekannt gegeben haben, dann wurden ihre häuser beschlagtnamt und dann vertrieben. 5 Jahre lang ging es.. und dann wurde iregndwann ein frieden abkommen gemacht, aber dann sieht man ja was salhihi geschrieben hat.

----------------------------------------------------------
Solange die Leute über mich reden,gehe ich davon aus, dass die mein Leben spannender finden als ihr Eigenes.


kadesch Offline



Beiträge: 2.705

29.01.2009 10:33
#17 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

komisch viele Millionen Muslime sehen das nicht so tolerant wie du.
Sagen wir es mal so... der Islam braucht keine Macht,..
aber die Muslime die sich seiner bedienen brauchen Macht.
Religion hat immer etwas mit Macht zu tun.

Um es mal Gedanklich auf den Punkt zu bringen.
Und Religion ist immer Egoistisch.
Wenn jemand Muslim ist dann ist er davon überzeugt dass seine Religon die einzig Richtige ist.
Wenn jemand eine andere Religion hat dann Glaubt er ja folglich an etwas das nicht Richtig ist.
Würde man die Religion des anderen Tolerieren begeht man ja folglich Verrat an seinem eigenen Glauben.
Meine Beobachtung ist folgende:
Überall in der Welt wo der Islam die Vorherrschende Religion ist werden Andergläubige Verfolgt oder Benachteiligt.
Eine Koexistenz erfolgt nur so lange wie die Muslime von den Andersgläubigen profitieren, wie z.B.
wenn diese über gewissen Fähigkeiten oder Wissen verfügen das man nutzen möchte, oder auch weil man von
den Ungläubigen höhere Steuern eintreiben konnte.
Aber der Islam ist nicht Tolerant.
Und Barmherzigkeit wird nur unter Glaubensbrüdern Praktiziert, nicht gegenüber Fremden.

Glaube ist Aberglaube

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

29.01.2009 12:54
#18 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

In Antwort auf:
Und Barmherzigkeit wird nur unter Glaubensbrüdern Praktiziert, nicht gegenüber Fremden.

Du schilderst hier deine Beobachtungen. Hast du wirklich beobachtet, dass dies nur im Islam praktiziert wird?
Nach meinen Beobachtungen ist das allen Abrahamiten eigen.

Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

29.01.2009 17:56
#19 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Hallo Kadesch..

Ich weiss ja nicht was für Muslime du kennst, anscheinend ziehst du nur das raus was in dem Medien berrichtet wird, wie zb.. diese dumme Hirnis Al Qaida Deutsch /marokkaner der Merkel etwas auswischen will und sagt "sein wunsch seit 1993 ist für Allah(swt) sich in die luft zu sprengen und Deutschland angreifen bzw.. Merkel, wegen Finazkrisen in Deutschland" Da frage ich mich ernsthaft was hat die Finanzkrisen mit Afghanistan zutun? Und wo bitte steht im Koran tötet euch selbst oder verfolgt Juden und Christen und spreche nicht vom Krieg!

Also soweit ich weiss hat dat Christentum nichts mit Krieg zutun und ich meine nicht die Propoganda schüren davon gibt es im Islam, und bei euch genauso.
Dein Zitat:
Würde man die Religion des anderen Tolerieren begeht man ja folglich Verrat an seinem eigenen Glauben.

Wieso?? Im Islam ist es nicht, kein zwang im glauben! Glaub an das was du willst.
Der Islam sagt nur aus, am jüngsten Tag müssen diejenige das herrvor bringen an was sie geglaubt haben.
Dein Zitat:
Überall in der Welt wo der Islam die Vorherrschende Religion ist werden Andergläubige Verfolgt oder Benachteiligt
Aha..Kannst du mir diese länder nennen?? Komm mir nicht mit Türkei an, denn ich letztens eine repotage gesehen (3wochen) das nämlich das gegenteil aussagt. Ich komme aus Marokko wie jeder weiss und dort werden weder Christen noch Juden verfolgt!
Dein Zitat:
den Ungläubigen höhere Steuern eintreiben konnte.
Aber der Islam ist nicht Tolerant.

Auch das stimmt überhaupt nicht, völliger quatsch.. laut sharia ist nämlich gleichbehandlungen.
Der Prophet Muhammed(saw) sagte klar und deutlich, die Mönchen, die Kir
chen usw.. nicht auszulöschen usw.. usf,

Ausserdem Barmherzigkeit gegenüber alle Menschen, es seiden du hetzt gegen meine Religion ständig dann solle ich abstand halten!

lg

----------------------------------------------------------
Solange die Leute über mich reden,gehe ich davon aus, dass die mein Leben spannender finden als ihr Eigenes.


Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

29.01.2009 18:25
#20 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Wenn das die Theorie des Islam ist, Herzimaus, worin siehst du dann die Ursachen, dass es in der islamischen Welt in der Praxis so ganz anders aussieht?

Schwester8 Offline

Muslima

Beiträge: 836

29.01.2009 23:22
#21 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

In Antwort auf:
Wenn das die Theorie des Islam ist, Herzimaus, worin siehst du dann die Ursachen, dass es in der islamischen Welt in der Praxis so ganz anders aussieht?


Genau kann ich dir es nicht sagen BS....aber Herzimaus hat schon recht..

Es liegt vieleicht daran, das die menschen den Islam ausnutzen und ihn so zu Waffe machen....im grunde geht es nur um Politik.
Du kannst menschen, die in armut leben und keine richtige bildung haben, für alles begeistern...ja selbst du kannst hin und ihnen irgendetwas erzählen und so tun als möchtes du ihnen helfen....und schon tun sie alles für dich...

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

30.01.2009 05:06
#22 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Aber auch dass sie arm sind und keine rechte Bildung haben hat Ursachen.
Sicher nicht nur die Religion. Aber Religion ist dort ein ganz wesentlicher Teil der Lebenskultur. Meinst du nicht, dass so die Religion zumindest mitverantwortlich ist?

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

30.01.2009 08:51
#23 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

in anderen Gebieten sind die Leute auch arm und ungebildet,
aber sie sind tolerant.
Wie sieht es in Marokko aus. Ehrlich gesagt habe ich mich mit Marokko noch nie so
Recht auseinander gesetzt. Ich weiss nur dass sich der Islam dort Aufgrund der
noch stark im volk verhafteten vorislamischen Kultur ein wneig anders ausgeprägt hat
als in anderen Gebieten.
Kann man da einfach eine Kirche oder Synagoge bauen?
Kann man dort auf der Strasse Menschen einladen in eine Kirche
oder einen Gebetskreis, so wie es hier bei uns in den Fußgängerzonen oft getan wird?
Oder muss man sich dann Sorge um Leib und Leben machen?

@BS
Das Argument mit den abrahamitischen Religionen ist zum Teil nachvollziehbar.
In ländlichen (bayrischen) Gebieten in denen die katholische Kirche stark ist,
haben ja sogar die evangelischen einen schweren Stand
Aber das ist eben so bei halbwilden Bergvölkern

Glaube ist Aberglaube

qilin Offline




Beiträge: 3.552

30.01.2009 09:13
#24 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

In Antwort auf:
In Antwort auf:
Aber der Islam ist nicht Tolerant.
Auch das stimmt überhaupt nicht, völliger quatsch.. laut sharia ist nämlich gleichbehandlungen.
Der Prophet Muhammed(saw) sagte klar und deutlich, die Mönchen, die Kir
chen usw.. nicht auszulöschen usw.. usf,
OK - und wie sah die Praxis dessen aus, was er klar und deutlich sagte
Gleichbehandlung???

In Antwort auf:
Du kannst menschen, die in armut leben und keine richtige bildung haben, für alles begeistern...
Hm - und wie sah das aus, als sie reich und gebildet waren - wo und wann gab's da
Mönche und Kirchen - von buddhistischen und Hindutempeln in Indien gar nicht zu
reden - und wie sieht's heute damit aus???

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

30.01.2009 18:46
#25 RE: Die Exekution der Banu Quraiza antworten

Hallo zusammen..

In Antwort auf:
Wenn das die Theorie des Islam ist, Herzimaus, worin siehst du dann die Ursachen, dass es in der islamischen Welt in der Praxis so ganz anders aussieht?

Frag das mal einen so genannten Gross Mufti "möchtegern" der Hass prdigt da ungebildete Menschen eh keine Ahnung haben ziehen sie doch solche gelehrten die Stduiert haben vor oder etwa nicht?
In Antwort auf:
Aber auch dass sie arm sind und keine rechte Bildung haben hat Ursachen.
Sicher nicht nur die Religion. Aber Religion ist dort ein ganz wesentlicher Teil der Lebenskultur. Meinst du nicht, dass so die Religion zumindest mitverantwortlich ist?

Du kennst doch die 5 Säulen des Islams, da muss ja gespendet werden und im Koran ist für jeden Muslim eine Pflicht wissen zu mehren, d.h nicht nur Koran oder so.. sondern studieren um Menschenleben zu helfen, wie Ärzte usw..usf.. aber heut zutage sind die Muslime GEIERN ist nunmal so. Schau dir mal nur saudien Arabien an.. sie schwimmen im geld und die in Dörfer leben?
Letztens hat ein Prinz einen armen etwas in den Anus geschoben wieso? Weil er einen Kasten wenioger Weintrauben gebracht hat und das beste ist Polizisten helfen den Prinzen auch noch in dem sie erde in dem Mund stecken und der arme kerl erstickt!
Also kannst du es vergessen das sie geld in die Bildung stecken!
In der Zeit des Propheten(saw) im krieg hatte er ja gefangene um frei zu werden musste der gefangene die Analphabeten das lesen und schreiben bei bringen!

In Antwort auf:
Kann man da einfach eine Kirche oder Synagoge bauen?

Gibts schon!
In Antwort auf:
Kann man dort auf der Strasse Menschen einladen in eine Kirche

Das weiss ich ehrlich gesagt nicht, aber ich weiss nur das sie predigen aber jetzt nicht JESUS(as) ist Gott oder so.
In Antwort auf:
Kann man dort auf der Strasse Menschen einladen in eine Kirche

Ja dürfen sie.. denn in Marokko angeborenen sind nicht nur Muslime.
Du darfst nicht vergessen, dort leben viele Marokkanische Juden, aber Christen sind eher dort gewandert also von früher.

In Antwort auf:
oder einen Gebetskreis, so wie es hier bei uns in den Fußgängerzonen oft getan wird?

Verstehe ich nicht!
In Antwort auf:
Oder muss man sich dann Sorge um Leib und Leben machen?

Difinitive nicht, gesetz ist wer einen Juden beschimpft oder Christ der darf 2 Jahre sitzen!
Normalerweise solltes du ja wissen, soweit ich weiss ist iin Israel eine benannte siedlung für den Marokkanischen könig benannt worden. Marokko und Israel haben ein engen verbindung.

In Antwort auf:
OK - und wie sah die Praxis dessen aus, was er klar und deutlich sagte
Gleichbehandlung???

Habe ich damals gepostet muss nach den theardt suchen.
In Antwort auf:
Hm - und wie sah das aus, als sie reich und gebildet waren - wo und wann gab's da
Mönche und Kirchen - von buddhistischen und Hindutempeln in Indien gar nicht zu
reden - und wie sieht's heute damit aus???

Wo?? in welchen Land ausser indien?

----------------------------------------------------------
Solange die Leute über mich reden,gehe ich davon aus, dass die mein Leben spannender finden als ihr Eigenes.


Seiten 1 | 2
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Der selbstbestimmte Mensch"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor