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Dieses Thema hat 230 Antworten
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 Islam
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Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

08.11.2006 19:06
#26 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Dann beantworte mir eine Frage..

Wie alt ist der Koran?? gabs der Koran vor der Wissenschaft (den vorgang der befruchtung) oder danach
In der Bibel steht davon nichts und wissenschaftler haben erst später geforscht.
Das heisst was

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

08.11.2006 19:35
#27 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

In Antwort auf:
Das heisst was


Ja, dass du Unsinn redest. Wissenschaft, auch gerade auf dem Gebiet der Medizin gab es schon bei den alten Griechen, den alten Agyptern und vielleicht noch früher.




--------------------------------------------------

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

08.11.2006 20:28
#28 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten
In Antwort auf:

In der Bibel steht davon nichts und wissenschaftler haben erst später geforscht.


Woher weißt du das? Hast du die Bibel ganz durchgelesen? Was hälst du dann von diesem Zitat:

1. Mose Kapitel 17

6 Und will dich fast sehr fruchtbar machen und will von dir Völker machen; und sollen auch Könige von dir kommen.
7 Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir bei ihren Nachkommen, daß es ein ewiger Bund sei, also daß ich dein Gott sei und deines Samens nach dir.
8 Und will dir und deinem Samen nach dir geben das Land, da du ein Fremdling innen bist, nämlich das ganze Land Kanaan, zu ewiger Besitzung; und will ihr Gott sein.
9 Und Gott sprach zu Abraham: So halte nun meinen Bund, du und dein Same nach dir bei ihren Nachkommen.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

08.11.2006 20:37
#29 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

In Antwort auf:
Wie alt ist der Koran?
Die ersten niedergeschriebenen Exemplare entstanden um 620 n. Chr.
In Antwort auf:
gabs der Koran vor der Wissenschaft (den vorgang der befruchtung) oder danach
Du meinst die "Wissenschaft von der befruchtung"? Schauen wir mal wie wissenschaftlich die durchschnittliche Beschreibung im Koran ist:
Sure 22, Vers 5:
„…so haben Wir euch doch aus Staub erschaffen, dann aus einem Samentropfen, dann aus etwas sich Anklammerndem, dann aus Fleisch, teils geformt, teils ungeformt…Und Wir lassen in den Mutterschößen ruhen, was wir wollen, bis zu einem festen Termin…“


Ein Samentropfen ist genau das, was ein durchschnittlich aufmerksamer Mensch bei der geschlechtlichen Fortpflanzung bemerken könnte... Winzige Samenzellen waren unbekannt.
Fleisch, teils geformt, teils ungeformt... Embryos entsprechen ungefähr dieser Beschreibung. Ein interessierter, der schon mal Frühgeburten oder eine gewaltsam zu tode gekommene Schwangere gesehen hat, würde wohl soetwas als Beschreibung liefern.
Bis zu einem festen Termin... ist nicht nur allgemein sondern bei jedem noch so prämetiven Naturvolk bekannt das eine Schwangerschaft gut 9 Monate dauert.

Diese Erkenntnisse besaß nicht nur der Orient sondern auch der Oxident. Vermutlich hielten es die Bauern die die Bibel zusammentrugen nicht für sonderlich wichtig solche Dinge zu erwähnen.

__________________________________________________
Sie glaubt an Gott, aber sie glaubt auch, daß das Radio wegen den winzigen Leuten dadrin funktioniert.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, *1935)

YasinKaan Offline



Beiträge: 14

08.11.2006 21:34
#30 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

„Das hat wohl mehr was damit zu tun, das Kemal Atatürk die Türkei nach westlichem Vorbild (trennung von Staat und Religion!) gestalltet hatte.“

Ja, aber das war schon so, bevor Mustafa Kemal Atatürk den Laizismus einführte.
Nur heutzutage – so habe ich es zumindest gehört, selber habe ich es irgendwie nie erlebt - sollen Christen in der Türkei angeblich unterdrückt werden, nicht in hohem Maße, doch z.B. soll angeblich der Bau von Kirchen verboten sein.

„Was das Massaker von Hocali eigentlich mit diesem Thema zu tun hat ist mir nicht ganz klar.“

Wer hat denn hier vom Hocali Massaker gesprochen?
Ich sagte „Verbrechen der Kolonialmächte“, also u.a. und v.a. die Verbrechen der britischen Kolonialmacht.

„Wenn Du nicht verstehst wie ich das meine „die Erkenntnisse fanden keinen Eingang in den Alltag“, wie kannst Du dann das Gegenteil behaupten? Zudem lässt Du jeglichen Beweis für Deine Aussage vermissen.
Dies trifft ebenso für die Stagnation und deren Ursache zu. Da sind wir wieder bei der alten Leier, dass alles Böse vom „Westen“ kommt….wenn also ein muslimische Führer fundamentalistische Züge entwickelt, dann sind da vermutlich Kräfte von Aussen verantwortlich. Die ist insbesondere lächerlich, weil diese Argumentation erst in der Neuzeit entstanden ist. Den bösen Westen gab es in dieser „gebräuchlichen Form“ vor tausend Jahren gar nicht.
Aber da kannst Du sicher mit historischen Fakten aufwarten.“

Nein, bitte verstehe mich nicht falsch.
Ich behaupte nicht, dass „der Westen“ schuld sei, jedoch sind/waren die Kolonialverbrechen, der Imperialismus und der Zionismus die Ursachen der Entstehung des islamistischen Fundamentalismus, der u.a. und wohl auch v.a. der Grund für diese Stagnation ist.

Jedoch sind weder die Völker des Westens – also die Bürger – noch die meisten westlichen Regierungen dieser Zeit an all dem Schuld.

Und vor dem Kolonialismus war die islamische Welt doch sehr friedlich und pluralistisch – in vielen und wohl auch den meisten friedlicher und pluralistischer als der Westen!

„Sure 4.34
Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.“

"Die Männer stehen für die Frauen in Verantwortung ein (arabisch: "qawwamuna ´ala an-nisa"), mit Rücksicht darauf, wie Gott den einen von ihnen mit mehr Vorzügen als den anderen ausgestattet hat, und weil sie von ihrem Vermögen für die Frauen ausgeben. Die Rechtschaffenen Frauen sind (Gott) demütig ergeben und sorgsam in der von Gott gebotenen Wahrung ihrer Intimsphäre.
Diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnt sie, meidet sie in den Schlafgemächern und schlagt sie (arabisch: "adribuhunna")..."
So die Übersetzung Max Hennings.
Dieser Koranvers ist wohl einer der kritischsten überhaupt, und war schon immer ein Anlass zur Kritik am Koran und der angeblichen muslimischen Unterdrückung der Frau.
Ahmed Ali hat diesen Vers anders übersetzt:
"Die Männer sind die Unterstützer der Frauen wegen dem, was Gott den einen vor den anderen gegeben hat, und weil sie einen Teil ihres Vermögens ausgeben (um für sie zu sorgen) ... Und wenn ihr deren Widerspenstigkeit vermutet, sprecht mit ihnen, um sie zu gewinnen; dann meidet ihr Bett (ohne sie zu belästigen) und schlaft mit ihnen (wenn sie Willens sind).“

Aufgrund der Offenheit der arabischen Sprache sind beide Übersetzungen grammatikalisch, syntaktisch und formal inhaltlich korrekt.
Der Ausdruck "qawwamuna ´ala an-nisa" kann verstanden werden als: Die Frauen "überwachen", "beschützen", "unterstützen", "sorgen für", "sich kümmern um" und "Aufsicht führen". "Adribuhunna", das Henning mit "schlagt sie" wiedergibt, kann auch bedeuten: "Wendet euch von ihnen ab", "fahrt fort mit ihnen" und erstaunlicherweise auch "habt Verkehr mit ihnen im gemeinsamen Einverständniss".
„Die Männer stehen für die Frauen in Verantwortung ein (arabisch: "qawwamuna ´ala an-nisa"), mit Rücksicht darauf, wie Gott den einen von ihnen mit mehr Vorzügen als den anderen ausgestattet hat, und weil sie von ihrem Vermögen für die Frauen ausgeben.“
Dies ist eines der zwei kritischen Passagen dieses Verses.
Man könnte nämlich hier davon ausgehen, dass Männer sozusagen die „Herrscher“ ihrer Ehefrauen seien.
Wie Murad Wilfried Hofmann in seiner Verbesserung der Koranübersetzung von Max Henning richtig bemerkte, hat der Mann diese Aufgabe, „wenn – und solange – er der Frau Schutz gewähren kann, aufgrund seiner vermuteten physischen und psychischen Besonderheit und finanziellen Leistungsfähigkeit.“
Zu damaligen Zeiten war es die Pflicht eines muslimischen Ehemannes seine Familie zu ernähren, weswegen es logischerweise hier darum handelt.
Darum ist Ahmed Alis Übersetzung auch passender.
„Diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnt sie, meidet sie in den Schlafgemächern und schlagt sie.“
Dies ist die andere kritische Passage dieses Verses.
Es ist jedoch unmöglich, dass mit "adribuhunna" "schlagt sie" gemeint ist, da in Sure 4, Vers 128 steht, dass im Falle grober Behandlung durch den Ehemann – wozu auch schlagen zählt – eine Frau sich scheiden lassen soll, und zwar ohne die übliche 4-Monatige Versöhnungszeit.
Auch wenn man den historischen Kontext betrachtet, merkt man, dass es sich hier nicht um schlagen handelt:
Mohammed hat nie eine Frau geschlagen und hat auch das Schlagen von Frauen missbilligt, was in der vorislamischen Zeit eine traditionelle Sitte war.
Quelle: http://truthaboutislam.blog.de/2006/10/1..._4_vers~1213795

„Wenn es aber keine frauenfeindlichen Koranverse gibt, dann bleiben für die Tatsache der vielfach manifestierten Unterdrückungen von Zwangsheirat bis Ehrenmord eigentlich nur folgende Gründe…“

Erstens gibt es im Koran – und so weit ich weiß auch in der Sunna – keine Anhaltspunkte für Zwangsehen oder „Ehrenmorde“.
Und Zweitens ist der Grund, warum schon kurz nach dem Tod des Propheten die Männer, die den Koran auslegten alles frauenfeindlich interpretierten der, dass sie ihre Macht über die Frauen durch die egalitären Reformen Mohammeds verloren hatten, da Mohammed die Gleichheit der Geschlechter predigte, was etwas völlig ungewöhnliches und ungewohntes im Arabien des 7.Jahrhunderts war.

„Auf der einen Seite lehnt ihr Gewalt ständig ab, aber so richtig distanzieren mögt ihr euch auch nicht…“

Wer sagt denn, dass „wir“ uns nicht davon öffentlich distanzieren?
Siehe http://www.muslime-gegen-terror.de/erklaerungen.php

„Das hat niemand abgestritten.“

Natürlich, darum geht’s ja hier…

„Du wirst doch aber wiederrum nicht abstreiten wollen, dass das zu lange her ist.“

Da hast du leider Recht.
Dafür habe ich ja die Gründe schon genannt.

„Dies ist ein mit Vorurteilen belastetes Thema, das sehr schwierig zu erklären ist Die entsprechende Koranstelle hierzu lautet: "Und jene (Frauen), deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede." (4:34). Eine erste Erklärung kann der Offenbarungsgrund für diesen Vers sein: Eine Frau kam zum Propheten Muhammad (s) und bat ihn um Erlaubnis ihren Ehemann zurückschlagen zu dürfen, weil dieser sie geschlagen hatte. Der Prophet erlaubte es ihr als Vergeltungsmaßnahme. Nach diesem Ereignis wurde der obige Koranvers herabgesandt, worauf der Prophet (s) gesagt hat: "Ich wollte das eine, aber Gott wollte das andere - was Gott will, muss das Beste sein".

Hinter dieser Entscheidung Gottes mag eine Weisheit stecken, die zunächst selbst der Propheten Muhammad (s) nicht erkannt hatte. Der Koranvers macht deutlich, dass im Falle einer in größeren Schwierigkeiten steckenden Ehe der Ehemann diese drei Schritten auf jeden Fall einhalten muss: Ermahnung, Trennung im Ehebett und Schlagen. Damit ist vor allem das Schlagen im Affekt verboten, was wohl in fast allen Fällen vorkommt. Zudem hat das Schlagen, wie es der Koran beschreibt, nach den Gelehrten eher einen symbolischen Charakter. Der Prophet Muhammad (s) drückte in Bezug auf das Schlagen der Frau sehr deutlich sein Missfallen aus: "Ist es für einen von euch wirklich möglich, seine Frau zu schlagen, als wäre sie eine Magd, und dann am Abend zu ihr zu gehen?" Er selbst hat auch nie eine Frau geschlagen.“

So (ähnlich) hat Fatima Mernessi in ihrem Buch „Der politische Harem“ argumentiert.
Es muss auch beachtet werden, dass mit dem „Aufbegehren“ der Frau der Begriff „Nushuz“ gemeint ist, was man im deutschen kaum erklären kann.
Fatima Mernessi beschreibt den Begriff als „ein so starkes Aufbegehren der Frau, dass es den Männern erlaubt ist, Gewalt gegen sie anzuwenden, ungeachtet der Tatsache, dass jede Gewaltanwendung unter Gläubigen grundsätzlich untersagt ist“.
Leider beachtet sie, genauso wie die meisten Koranübersetzer, nicht, dass der Begriff, der hier als „schlagt sie“ übersetzt wird, nämlich „adribuhunna“, verschiedene Beudetungen hat, was ich weiter oben erläutert habe.
Außerdem entstammt diese Geschichte über die Frau, die sich bei Mohammed beschwert der Sunna, die bewiesenermaßen stark verfälscht ist (siehe http://truthaboutislam.blog.de/2006/09/1...hadithe~1142265 ).

Auch wenn hier mit „adribuhunna“ „schlagt sie“ gemeint wäre – was offensichtlich nicht der Fall ist – wäre das nichts neues, da es zur damaligen Zeit in Arabien üblich war, Frauen zu schlagen.

„Jedoch wurde vieles aus der Bibel in den Koran übernommen und verändert…“

Mal davon abgesehen, dass dafür jeglicher Beweis fehlt, ist diese These aus folgenden Gründen problematisch:

Erstens unterscheidet sich die Erwähnung der Prophetengeschichten im Koran von der in der Bibel.
Das Auftreten der Propheten, ihre Predigt und das Schicksal ihres Volkes werden in der Bibel in epischer Breite geschildert, als historisches Gemälde.
Im Gegensatz dazu setzt der Koran die Kenntnis biblischer Sachverhalte voraus.
Den Koran interessiert nur die Quintessenz der prophetischen Botschaft sowie die daraus zu ziehenden moralischen Schlussfolgerungen.
Wie M.W. Hofmann bemerkte schildert er also daher „nicht historisch und konkret, sondern dialogisch und abstrakt, sozusagen archetypisch“.
So meint der Koran in Form von psychologisierten Lehranekdoten das gleiche wie die Bibel, ohne das gleiche zu sagen.
Auch die Geschichte Jesu im Koran hat stets nur seine Natur und heilsgeschichtliche Rolle im Auge, nicht Einzelheiten seines konkreten Wirkens.
Zweitens – dies schließt das Abschreiben von jüdischen Quellen aus – ist es sehr zweifelhaft, dass Mohammed seine Kenntnisse über das Judentum allgemein von den Juden Medinas, wo ja (fast) alle Verse über frühere Propheten geoffenbart worden sind, hatte, denn die Juden Medinas waren in Sachen Judentum nicht sonderlich gebildet.
Arabischen Quellen zufolge sprachen die jüdischen Stämme Medinas eine eigene Sprache, „ratan“ genannt, was wohl eine Mischung aus Arabisch und Aramäisch war.
Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass sie Hebräisch sprachen oder verstanden.
Ihre Kenntnis der hebräischen Schriften war vermutlich auf ein paar wenige Gesetzesrollen, ein paar Gebetsbücher und eine handvoll bruchstückhafter arabischer Toraübersetzungen beschränkt, was S.W. Baron eine „wirre mündliche Tradition“ nennt.
Ihre Kenntnisse des jüdischen Glaubens waren so dürftig, dass einige Forscher sogar bezweifeln, ob sie tatsächlich Juden waren.
D.S. Margoliouth betrachtet die Juden Medinas als eine lose miteinander verbundene Gruppe von Monotheisten – ähnlich den Hanifen -, die man richtiger „Rahmanisten“ (Rahman ist einer der 99 Namen Gottes) nennen müsste.
Margoliouths Argumentation ist nicht unumstritten, doch es gibt auch andere Gründe, die die Identifikation der jüdischen Stämme von Medina mit dem Judentum in Frage stellen.
Wie H.G. Reissener bemerkt, herrschte im 6.jahrhundert n.Chr. unter den jüdischen Diasporagemeinden Einigkeit darüber, dass ein Nichtisraelit nur dann als Jude betrachtet werden konnte, wenn er das mosaische Gesetz befolgte und sich an die Prinzipien des Talmud hielt“.
Damit wären die Juden Medinas von vornherein ausgeschlossen gewesen, denn sie waren keine Israeliten, sondern arabische Konvertiten und hielten sich weder strikt an das mosaische Gesetz, noch besaßen sie Kenntnis des Talmud.
Darüber hinaus fehlen in Medina archäologische Zeugnisse, die auf ein signifikantes jüdisches Leben hinweisen würden. Jonathan Reed zufolge müssten bestimmte archäologische Funde - beispielsweiße die Reste von Steingefäßen, die Ruinen von Ritualbädern („mikwot“) und hinweise auf Ossarien – vorhanden sein, um von einer etablierten religiösen Jüdischen Identität sprechen zu können. Soweit wir wissen, wurden in Medina keine derartigen Funde gemacht.
Kurz gesagt, die jüdischen Stämme von Medina waren alles andere als eine strenggläubige Gemeinschaft; folgt man Margoliouth und anderen, so waren sie nicht einmal Juden.
Es erscheint daher höchst zweifelhaft, dass Mohammed seine Kenntnisse über das Judentum von den Juden Medinas gehabt haben soll.
Drittens - dies schließt das Abschreiben von christlichen Quellen aus – traf Mohammed in seiner Zeit als Prophet erst 631 n.Chr., etwa ein Jahr vor seinem Tod zum ersten mal mit christlichen Geistlichen zusammen.
Dies war die Delegation der Christen von Nadschran.
In Medina lebten nur wenige Christen, die vermutlich genauso wie die Juden Medinas keine sehr Religiöse Gemeinschaft bildeten und (höchstwahrscheinlich) auch nur arabische Konvertiten waren, was man auch an deren Namen erkennen konnte (z.B. Nawfal ibn Waraqa).
Davor kannte Mohammed nur wenige christliche Geistliche bzw. Gelehrte persönlich.

Quelle: http://truthaboutislam.blog.de/2006/11/0...r_koran~1284836

„…Schweine gelten als unrein, weil sie sich so dreckig verhalten würden…“

Nicht ganz/nur.
Dazu habe ich einen Artikel in meinem Blog: http://truthaboutislam.blog.de/2006/11/0...rbot_im~1285974

„…Wenn jemand eine stehlende Hand besitzt dann soll man sie abhacken.“

Dazu habe ich ebenfalls einen Artikel in meinem Blog: http://truthaboutislam.blog.de/2006/11/0...ebstahl~1285349

„Wie alt ist der Koran?“

Dies ist eine der größten theologischen Fragen der muslimischen Islamwissenschaft.
Meiner Meinung nach ist der Koran auf alle „geschaffen“, also wurde zu bestimmten Anlässen Mohammed offenbart und ist also so alt wie der Islam.
Das ungeschaffene eigentlich Buch befindet sich dem Koran zufolge bei Gott, das „umm al-kitab“, was übersetzt „Mutter aller Bücher“ bedeutet.


P.S.: Sry, dass mein Beitrag zu lang wurde

___________________________________________________________________

Visit my blog: http://truthaboutislam.blog.de/

REMEMBER HOCALI!!! http://www.politikcity.de/index.php?pid=24

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

08.11.2006 22:50
#31 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Wo wir grade beim Monsterposten sind........
Ich hab hier ein langes Post von Mel gefunden, in dem es darum geht, wie die Frauenquäler - sure übersetzt werden kann....



ich weiss nicht ob du der arabischen Sprache mächtig bist aber der nachfolgende von mir zitierte Text belegt nämlich genau das Gegenteil.


In Antwort auf:
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Das Verb von Darb(schlagen) ist „daraba“. Dieses Verb hat u. a. folgende verschiedene Bedeutungen:

- Prägen von Gleichnissen, bzw. von Münzen
(36:78): Und ER prägte uns ein Gleichnis (wa daraba lana mathalan وضرب لنا مثلا) und vergaß seine Erschaffung, ER sagte: „Wer belebt denn die Knochen, während sie etwas Verwestes sind?“

- erfassen, überziehen
(2:61): Und sie wurden von Demütigung und Elend erfasst (wa duribat ‘alaihimudh-dhilatu wal maskanatu وضربت عليهم الذلة والمسكنة)

- abtrennen
8:12): so schlagt (sie) auf die Nacken (fad-ribu fauqal-a‘naq ق und schlagt ihnen jeden Finger ab!

* Andere Bedeutungen von daraba sind:
* „darabal-dschur-hu ضرب الجرح“ die Wunde tut weh,
* „darabal-’aq-rabu ضرب العقرب“ der Skorpion hat gebissen,
* „darabal-qalbu ضرب القلب “ das Herz schlägt,
* „darabahu bi-bali-yah ضربه بالبلية“ man hat jemandem eine Schwierigkeit bereitet,
* „darabal-madsch-da ضرب المجد“ man suchte nach Ruhm,
* „darabatit-tairu ضربت الطير“ die Vögel sind weggeflogen, „
* „daraba ’ala yadihi ضرب على يده“ an etwas hindern bzw. jemandem (Geschäfts-)Fähigkeit aberkennen,
* „darabal-fah-lu n-naqata ضرب الفحل الناقة“ das Kamelmännchen hat das Kamelweibchen bestiegen,
* „daraba akbadal-ibil ضرب أكباد الإبل“ die Kamele reiten, etc.

Wie man unschwer erkennt, haben fast alle Bedeutungen von daraba mit „etwas verhindern, verlassen, trennen und schlagen bzw. auf etwas schlagen“ zu tun.

Welche Bedeutung von daraba gilt nun in der Aya (4:34)?

Der Einsatz von körperlicher Gewalt, (wie Klaps-Geben, leichtes Schubsen, Rütteln oder auch Schlagen) als Erziehungsmethode war zur Zeit des Gesandten in allen Weltgegenden üblich. Selbst heutzutage ist dies in vielen Kulturkreisen - darunter auch in Ländern mit mehrheitlicher muslimischer Bevölkerung - noch immer gängige Praxis. Anzumerken ist, dass viele dort lebende Menschen den Einsatz von Züchtigung neben verbalen Ermahnungen auch heute noch als etwas völlig Normales empfinden.

Der Quran als Schrift für alle Menschen, zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen thematisiert dieses Problem auf eine besondere Art. Da diese Konfliktlösungsmethoden damals weder verpönt noch ungewöhnlich war, gab es bei der Hinabsendung dieser Aya keinerlei Widerspruch oder kritische Rückfragen oder Erläuterungsbedarf seitens der Muslime. Aus diesem Grund hatten und haben Kulturen, für die „Züchtigung bzw. Schlagen“ als Erziehungsmethode noch zur gesellschaftlichen Norm gehört, keinerlei Probleme mit der bislang gängigen Interpretation des Verbs „daraba“ in der Bedeutung von „Schlagen“. In diesen Kulturen und Gesellschaften war und ist es völlig normal, dass der Quran auch diese Erziehungsvariante vorschlägt.

Bemerkenswert ist jedoch, dass das Thema „Gewalt in der Familie“, welches damals zur gesellschaftlichen Normalität gehörte, überhaupt angesprochen wird und Einschränkungen dafür vorgesehen wurden. Allein durch dessen Thematisierung wird das Thema aus der Normalität herausgeholt, wobei die Bedeutung des Wortes stark eingeschränkt wird. So stehen vor dem Einsatz von körperlicher Gewalt, das Gespräch, die Ermahnung und die Trennung im Bett, womit ein „Schlagen“ im Affekt ausgeschlossen werden soll. Und auch der Anwendung von „daraba“ als „Schlagen“ werden klare Grenzen gesetzt, da unter „daraba“ hier nur die Berührung mit dem Siwak verstanden wird und somit dem „Schlagen“ als Misshandlung klare Grenzen gesetzt werden.


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Wenn man unter der Wurzel d r b im Wörterbuch nachschaut, findet man folgende Bedeutungen, wenn das Verb OHNE Präsposition sondern mit direktem Objekt verwendet wird:
ganz allgemein steht es für schlagen, im Zusammenhang mit Musikinstrumenten steht es für "spielen" (also z.B Klavier spielen), im Zusammenhang
mit Schreibmaschine bedeutet es "tippen"und im Zusammenhang mit Klingel bedeutet es "klingeln".
Das Verb adribu ist die männliche Pluralform des Imperativs. Mit dieser Form wird ausgesagt, dass die Personen, die schlagen sollen entweder
l eine Gruppe aus Männern sein kann oder auch eine Gruppe,
die aus Männern und Frauen besteht. Die arabische Sprache unterscheidet im Gegensatz zur deutschen Sprache bei der Deklination von Nomen und Pronomen zwischen männlich und weiblich.
Die deutsche Sprache macht das nur bei der 3. Person Singular (er, sie, es). Außerdem findet man auch bei der Konjugation von Verben die Unterscheidung zwischen der weiblichen Form und der männlich. Darüberhinaus unterscheidet die arabische Sprache auch noch, ob es sich bei den Nomen um Sachen handelt oder um Menschen.

Ein Beispiel: Wenn man auf arabisch z.B. sagen möchte " er besuchte sie" und das sie bezieht sich auf die Ruinen von Baalbek z.B. , dann muss man auf arabisch sagen "zaraha". Bezieht sich das "sie" aber auf seine Tanten, also er besuchte seine Tanten, dann muss man auf arabisch schreiben "zarahunna".
Das Pronomen "hunna" bezeichnet ganz eindeutig und ohne jeden Zweifel weibliche Menschen, also Frauen. Das Pronomen kann sich auf gar keinen Fall auf Sachen beziehen, wie Musikinstrumente oder Klingeln oder auch Gebete oder Wege. Das geht von der Grammatik einfach nicht.

Ich habe natürlich den Wortstamm d r b auch mit anderen Bedeutungen gefunden, aber dann immer im Zusammenhang mit Präpositionen oder als festgefügte Wendung.
Das Wort daraba" ohne Präposition und ohne Spezifizierung durch ein Nomen (wie eben Klavier oder Klingel) bedeutet "schlagen". Damit es eine andere Bedeutung hat, ist der Gebrauch einer Präposition zwingend. Um es mal an der deutschen Sprache darzustellen. Wenn irgendwo steht "er schlägt sie" kann damit eben NICHT vorschlagen gemeint sein z.B. denn schlagen hat erst dann die Bedeutung von VORschlagen, wenn eben die Vorsilbe "vor" vorangestellt wurde. Erst "vorschlagen" bedeutet eben vorschlagen.
Und "schlagen zu" ist eben nicht gleichbedeutend mit "zuschlagen". "Schlagen zu " verwendet man in der festgefügten Wendung "schlagen zum Ritter".
Wäre nämlich die Bedeutung der Wörter nicht definiert, wäre eine Kommunikation nicht möglich. Aber Ziel von Sprache IST die Kommunikation, und Kommunikation ist nur möglich, wenn die Begriffe definiert sind und alle Beteiligten sie verstehen. Können Begriffe willkürlich ihre Bedeutung ändern, ist Kommunikation nicht mehr
möglich. Kann das Wort "Banane" heute mal "Elefanten" und morgen"Wolken" und übermorgen"Autos" bedeuten, kann es keine Kommunikation geben. Die Grundlage für eine erfolgreiche Kommunikation ist doch gerade, dass Begriffe benutzt werden zwischen den Kommunizierenden, die beide verstehen. Und das bedeutet, dass
die Begriffe definiert sein müssen. Wenn also daraba schlagen heißt, dann heißt es eben schlagen und nicht meiden, denn damit es die Bedeutung von meiden bekommt, ist es zwingend erforderlich die Präposition 'an hinzuzufügen. ERST DANN hat daraba die Bedeutung von meiden. Und bei festen Redewendungen ist die Formulierung ganz starr festgelegt. Es heißt nun mal "durch dick und dünn gehen" und nicht durch "mollig und schlank gehen". Und so ist es auch mit den Redewendungen auf arabisch.
Sie sind auch nur so in ihrer starren Formulierung als Redewendung erkennbar. Ändert sich ein Teil der Redewendung, wird sie in ihrer Bedeutung nicht mehr verstanden.
Und dieses Prinzip der Definition gilt natürlich für alle
Arten von Sprachen. Verkehrszeichen sind auch eine Art Sprache. Und eine rote Ampel zeigt mir eben an, dass ich jetzt warten muss. Wäre diese Farbe nicht definiert, gäbe es nur Unfälle. Und auch in der Mathematik bedient man sich einer Sprache: + bedeutet eben, dass ich die Zahlen addieren muss, und : heißt, dass ich dividieren
muss. Und eine 7 bezeichnet eben eine Menge von 7 Einheiten. Würde sich das ständig ändern oder wäre das nicht festgelegt, könnte man eben nicht Mathematik betreiben. Mit Musiknoten ist es dasselbe. Ein Orchester kann nur deshalb zusammen spielen, weil die Noten und Zeichen definiert sind und die Musiker sie verstehen.
Und für Sprachen gilt eben auch, dass die Defintion sich aus dem ergibt, was die Mehrheit der Muttersprachler darunter verstehen. Wenn die Duden-Redaktion ein neues Wort in ihr Wörterbuch aufnehmen will, macht sie erst monatelange Studien. Sie untersucht alle möglichen Texte, wo dieses Wort auftaucht und sucht nach den Gemeinsamkeiten,
anhand derer sie eben das Wort dann definiert. Die Redakteure setzen sich ja nicht einfach zusammen und unterhalten sich darüber, wie sie
persönlich das Wort verstehen. Sprachwissenschaft ist eben auch eine Wissenschaft. Sie definieren das Wort anhand aller untersuchten Zusammenhänge. Und so ist das in der Sprachwissenschaft üblich. Und deswegen kann "adribuhunna" nur mit "schlagt sie" übersetzt werden. Eine andere Übersetzung lässt die Grammatik und die Syntax nicht zu.
Und wenn jemand das anders übersetzt, dann hat es es falsch übersetzt. Es geht hier nicht um Varianten. Es gibt keine Varianten.




..........klar soweit?



atz


Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

08.11.2006 23:24
#32 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

In Antwort auf:
Wäre nämlich die Bedeutung der Wörter nicht definiert, wäre eine Kommunikation nicht möglich. Aber Ziel von Sprache IST die Kommunikation, und Kommunikation ist nur möglich, wenn die Begriffe definiert sind und alle Beteiligten sie verstehen.
Die Wortbedeutung ändert sich aber permanent. Obwohl alle Deutsch sprechen würde meine Oma nur Bahnhof verstehen wenn sie den Kids auf dem Schulhof zuhören würde. Ich nehme mal an, das diese Phänomän für alle Sprachen gilt. (also: nichts ist fest definiert)
Eine wertvolle Hilfe für die Wortbedeutung im interreligiösen Dialog mit Muslimen bietet folgende Seite:
http://islaminfo4u.blogspot.com/

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

09.11.2006 12:07
#33 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

@Yasin

In Antwort auf:
Wer hat denn hier vom Hocali Massaker gesprochen?

Bezieht sich auf Deinen Link.


In Antwort auf:
Ich sagte „Verbrechen der Kolonialmächte“, also u.a. und v.a. die Verbrechen der britischen Kolonialmacht.

Ich behaupte nicht, dass „der Westen“ schuld sei, jedoch sind/waren die Kolonialverbrechen, der Imperialismus und der Zionismus die Ursachen der Entstehung des islamistischen Fundamentalismus, der u.a. und wohl auch v.a. der Grund für diese Stagnation ist.

Und vor dem Kolonialismus war die islamische Welt doch sehr friedlich und pluralistisch – in vielen und wohl auch den meisten friedlicher und pluralistischer als der Westen!

Diese Aussage muss man relativieren. Wir reden hier über die Stagnation der islamischen Wissenschaft seit ca.
dem 13 Jh. .Also lange vor dem Zionismus und der britischen Kolonialmacht?!
Die Begriffe Kolonialismus und Kolonisation sind ausserdem nicht identisch, da es keine eigentliche Definition zu Kolonisation gibt. Waren schon die Wikinger Kolonialisten oder die Griechen, kann man jeden Feldzug, der schlussendlich bei Erfolg immer zur Besetzung der eroberten Gebiete führte als Kolonisation bezeichnen? Kolonialismus hingegen wurde erst später definiert und geht mit den grossen Entdeckungen einher. Siehe links.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kolonisation

http://de.wikipedia.org/wiki/Kolonialismus




In Antwort auf:
Erstens gibt es im Koran – und so weit ich weiß auch in der Sunna – keine Anhaltspunkte für Zwangsehen oder „Ehrenmorde“.


Das spielt auch keine Rolle ob es dort steht oder nicht.
Fakt ist aber, dass der Ehrenmord fast ausschliesslich in der islamischen Gesellschaft praktiziert wird und auch die Zwangsehen dort eine lange Tradition haben. Man muss unterscheiden zwischen Kirtik am Islam und an der islamischen Gesellschaft. Das das auch von euch gerne in einen Topf geworfen wird und man aus Kritik an Details gleich eine Kritik an Allah macht ist ja auch nicht so von der Hand zu weisen. Das bringt die Diskussion aber nicht weiter.

Hier bei uns sagen fast alle, wenn man sie konkret fragt, die Kirche und ihr Dogma ist Scheisse ich bin Christ und lebe nach dem Vorbild Jesus. Man distanziert sich somit von der unrühmlichen Vergangenheit/Gegenwart spez. der katholischen Kirche.

Bei euch könnte man das umkehren und sagen, der Islam ist eine friedfertige Religion, aber die islamische Gesellschaft und ihre Interpretation der Religion ist Scheisse. Es ist natürlich viel schwieriger, sich von einer Gesellschaft, die einen umgibt zu distanzieren als von einem Dogma.

Ist wirklich der Islam oder nicht doch vielmehr ein archaisches Stammesdenken für die Ehrenmorde verantwortlich? Necla Kelek findet diese Frage naiv: »Sie können das nicht trennen. Der Islam kommt aus einer Stammeskultur und hat das Denken in Kategorien des Kollektivs noch mal verstärkt und religiös legitimiert. Clan, Familie und Umma – die Gemeinschaft der Gläubigen – sind im Islam alles, das Individuum ist nichts. Entsprechend kommt es bei der islamischen Heirat darauf an, dass sich die Familien verstehen, nicht das Paar.

Betreffend Frauenfeindlichkeit, wenn ein Mann eine nicht muslimische Frau heiraten darf, die Frau aber keinen nicht Muslim, dann ist das nach meinem Verständnis frauenfeindlich.
Wie siehst Du das?

Wäre es nicht eigentlich Pflicht, solche Traditionen zu unterbinden, wenn sie sogar gegen den Willen von Muhammad sind. Wehe dem der Ihn beleidigt aber kein Problem wenn man Dinge bewusst nicht einhält. Das ist doch ein absoluter Widerspruch, oder? (Bezogen auf die frauenfeindliche Interpretation nach Muhammads Tod.)





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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

DeGaertner Offline



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09.11.2006 12:30
#34 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

In Antwort auf:
Die Wortbedeutung ändert sich aber permanent. Obwohl alle Deutsch sprechen würde meine Oma nur Bahnhof verstehen wenn sie den Kids auf dem Schulhof zuhören würde. Ich nehme mal an, das diese Phänomän für alle Sprachen gilt. (also: nichts ist fest definiert)


Ein Auto ist ein Auto...ein Haus ein Haus wer Schläft der Schläft und wer schlägt der schlägt....
es ändert sich nicht die Bedeutung der Worte, es ändern sich die Worte selbst im SInne einer Fremdsprache, die die Oma nicht versteht....
Aber wenn die Oma "Nazi-bashing " nicht versteht, dann steht trotzdem das Wort schlagen immer noch für schlagen.
Der Sinn eines Wortes ändert sich nicht... alles ist definiert
Die Oma versteht Denglisch nicht, weil andere Worte benutzt werden, nicht weil die alten ihre Bedeutung ändern.

So heißt heute "schlage deine Frau" das gleiche was es in 3000 Jahren heißen wird, wenn sich einer ein Buch zur Hand nimmt, das in der heutigen Sprache geschrieben wurde.


atz
Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Robin87 Offline



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09.11.2006 12:42
#35 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten
In Antwort auf:

„Das hat wohl mehr was damit zu tun, das Kemal Atatürk die Türkei nach westlichem Vorbild (trennung von Staat und Religion!) gestalltet hatte.“

Ja, aber das war schon so, bevor Mustafa Kemal Atatürk den Laizismus einführte.
Nur heutzutage – so habe ich es zumindest gehört, selber habe ich es irgendwie nie erlebt - sollen Christen in der Türkei angeblich unterdrückt werden, nicht in hohem Maße, doch z.B. soll angeblich der Bau von Kirchen verboten sein.

„Was das Massaker von Hocali eigentlich mit diesem Thema zu tun hat ist mir nicht ganz klar.“

Wer hat denn hier vom Hocali Massaker gesprochen?
Ich sagte „Verbrechen der Kolonialmächte“, also u.a. und v.a. die Verbrechen der britischen Kolonialmacht.

„Wenn Du nicht verstehst wie ich das meine „die Erkenntnisse fanden keinen Eingang in den Alltag“, wie kannst Du dann das Gegenteil behaupten? Zudem lässt Du jeglichen Beweis für Deine Aussage vermissen.
Dies trifft ebenso für die Stagnation und deren Ursache zu. Da sind wir wieder bei der alten Leier, dass alles Böse vom „Westen“ kommt….wenn also ein muslimische Führer fundamentalistische Züge entwickelt, dann sind da vermutlich Kräfte von Aussen verantwortlich. Die ist insbesondere lächerlich, weil diese Argumentation erst in der Neuzeit entstanden ist. Den bösen Westen gab es in dieser „gebräuchlichen Form“ vor tausend Jahren gar nicht.
Aber da kannst Du sicher mit historischen Fakten aufwarten.“

Nein, bitte verstehe mich nicht falsch.
Ich behaupte nicht, dass „der Westen“ schuld sei, jedoch sind/waren die Kolonialverbrechen, der Imperialismus und der Zionismus die Ursachen der Entstehung des islamistischen Fundamentalismus, der u.a. und wohl auch v.a. der Grund für diese Stagnation ist.

Jedoch sind weder die Völker des Westens – also die Bürger – noch die meisten westlichen Regierungen dieser Zeit an all dem Schuld.

Und vor dem Kolonialismus war die islamische Welt doch sehr friedlich und pluralistisch – in vielen und wohl auch den meisten friedlicher und pluralistischer als der Westen!

„Sure 4.34
Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.“

"Die Männer stehen für die Frauen in Verantwortung ein (arabisch: "qawwamuna ´ala an-nisa"), mit Rücksicht darauf, wie Gott den einen von ihnen mit mehr Vorzügen als den anderen ausgestattet hat, und weil sie von ihrem Vermögen für die Frauen ausgeben. Die Rechtschaffenen Frauen sind (Gott) demütig ergeben und sorgsam in der von Gott gebotenen Wahrung ihrer Intimsphäre.
Diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnt sie, meidet sie in den Schlafgemächern und schlagt sie (arabisch: "adribuhunna")..."
So die Übersetzung Max Hennings.
Dieser Koranvers ist wohl einer der kritischsten überhaupt, und war schon immer ein Anlass zur Kritik am Koran und der angeblichen muslimischen Unterdrückung der Frau.
Ahmed Ali hat diesen Vers anders übersetzt:
"Die Männer sind die Unterstützer der Frauen wegen dem, was Gott den einen vor den anderen gegeben hat, und weil sie einen Teil ihres Vermögens ausgeben (um für sie zu sorgen) ... Und wenn ihr deren Widerspenstigkeit vermutet, sprecht mit ihnen, um sie zu gewinnen; dann meidet ihr Bett (ohne sie zu belästigen) und schlaft mit ihnen (wenn sie Willens sind).“

Aufgrund der Offenheit der arabischen Sprache sind beide Übersetzungen grammatikalisch, syntaktisch und formal inhaltlich korrekt.
Der Ausdruck "qawwamuna ´ala an-nisa" kann verstanden werden als: Die Frauen "überwachen", "beschützen", "unterstützen", "sorgen für", "sich kümmern um" und "Aufsicht führen". "Adribuhunna", das Henning mit "schlagt sie" wiedergibt, kann auch bedeuten: "Wendet euch von ihnen ab", "fahrt fort mit ihnen" und erstaunlicherweise auch "habt Verkehr mit ihnen im gemeinsamen Einverständniss".
„Die Männer stehen für die Frauen in Verantwortung ein (arabisch: "qawwamuna ´ala an-nisa"), mit Rücksicht darauf, wie Gott den einen von ihnen mit mehr Vorzügen als den anderen ausgestattet hat, und weil sie von ihrem Vermögen für die Frauen ausgeben.“
Dies ist eines der zwei kritischen Passagen dieses Verses.
Man könnte nämlich hier davon ausgehen, dass Männer sozusagen die „Herrscher“ ihrer Ehefrauen seien.
Wie Murad Wilfried Hofmann in seiner Verbesserung der Koranübersetzung von Max Henning richtig bemerkte, hat der Mann diese Aufgabe, „wenn – und solange – er der Frau Schutz gewähren kann, aufgrund seiner vermuteten physischen und psychischen Besonderheit und finanziellen Leistungsfähigkeit.“
Zu damaligen Zeiten war es die Pflicht eines muslimischen Ehemannes seine Familie zu ernähren, weswegen es logischerweise hier darum handelt.
Darum ist Ahmed Alis Übersetzung auch passender.
„Diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnt sie, meidet sie in den Schlafgemächern und schlagt sie.“
Dies ist die andere kritische Passage dieses Verses.
Es ist jedoch unmöglich, dass mit "adribuhunna" "schlagt sie" gemeint ist, da in Sure 4, Vers 128 steht, dass im Falle grober Behandlung durch den Ehemann – wozu auch schlagen zählt – eine Frau sich scheiden lassen soll, und zwar ohne die übliche 4-Monatige Versöhnungszeit.
Auch wenn man den historischen Kontext betrachtet, merkt man, dass es sich hier nicht um schlagen handelt:
Mohammed hat nie eine Frau geschlagen und hat auch das Schlagen von Frauen missbilligt, was in der vorislamischen Zeit eine traditionelle Sitte war.
Quelle: http://truthaboutislam.blog.de/2006/10/1..._4_vers~1213795

„Wenn es aber keine frauenfeindlichen Koranverse gibt, dann bleiben für die Tatsache der vielfach manifestierten Unterdrückungen von Zwangsheirat bis Ehrenmord eigentlich nur folgende Gründe…“

Erstens gibt es im Koran – und so weit ich weiß auch in der Sunna – keine Anhaltspunkte für Zwangsehen oder „Ehrenmorde“.
Und Zweitens ist der Grund, warum schon kurz nach dem Tod des Propheten die Männer, die den Koran auslegten alles frauenfeindlich interpretierten der, dass sie ihre Macht über die Frauen durch die egalitären Reformen Mohammeds verloren hatten, da Mohammed die Gleichheit der Geschlechter predigte, was etwas völlig ungewöhnliches und ungewohntes im Arabien des 7.Jahrhunderts war.

„Auf der einen Seite lehnt ihr Gewalt ständig ab, aber so richtig distanzieren mögt ihr euch auch nicht…“

Wer sagt denn, dass „wir“ uns nicht davon öffentlich distanzieren?
Siehe http://www.muslime-gegen-terror.de/erklaerungen.php

„Das hat niemand abgestritten.“

Natürlich, darum geht’s ja hier…

„Du wirst doch aber wiederrum nicht abstreiten wollen, dass das zu lange her ist.“

Da hast du leider Recht.
Dafür habe ich ja die Gründe schon genannt.

„Dies ist ein mit Vorurteilen belastetes Thema, das sehr schwierig zu erklären ist Die entsprechende Koranstelle hierzu lautet: "Und jene (Frauen), deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede." (4:34). Eine erste Erklärung kann der Offenbarungsgrund für diesen Vers sein: Eine Frau kam zum Propheten Muhammad (s) und bat ihn um Erlaubnis ihren Ehemann zurückschlagen zu dürfen, weil dieser sie geschlagen hatte. Der Prophet erlaubte es ihr als Vergeltungsmaßnahme. Nach diesem Ereignis wurde der obige Koranvers herabgesandt, worauf der Prophet (s) gesagt hat: "Ich wollte das eine, aber Gott wollte das andere - was Gott will, muss das Beste sein".

Hinter dieser Entscheidung Gottes mag eine Weisheit stecken, die zunächst selbst der Propheten Muhammad (s) nicht erkannt hatte. Der Koranvers macht deutlich, dass im Falle einer in größeren Schwierigkeiten steckenden Ehe der Ehemann diese drei Schritten auf jeden Fall einhalten muss: Ermahnung, Trennung im Ehebett und Schlagen. Damit ist vor allem das Schlagen im Affekt verboten, was wohl in fast allen Fällen vorkommt. Zudem hat das Schlagen, wie es der Koran beschreibt, nach den Gelehrten eher einen symbolischen Charakter. Der Prophet Muhammad (s) drückte in Bezug auf das Schlagen der Frau sehr deutlich sein Missfallen aus: "Ist es für einen von euch wirklich möglich, seine Frau zu schlagen, als wäre sie eine Magd, und dann am Abend zu ihr zu gehen?" Er selbst hat auch nie eine Frau geschlagen.“

So (ähnlich) hat Fatima Mernessi in ihrem Buch „Der politische Harem“ argumentiert.
Es muss auch beachtet werden, dass mit dem „Aufbegehren“ der Frau der Begriff „Nushuz“ gemeint ist, was man im deutschen kaum erklären kann.
Fatima Mernessi beschreibt den Begriff als „ein so starkes Aufbegehren der Frau, dass es den Männern erlaubt ist, Gewalt gegen sie anzuwenden, ungeachtet der Tatsache, dass jede Gewaltanwendung unter Gläubigen grundsätzlich untersagt ist“.
Leider beachtet sie, genauso wie die meisten Koranübersetzer, nicht, dass der Begriff, der hier als „schlagt sie“ übersetzt wird, nämlich „adribuhunna“, verschiedene Beudetungen hat, was ich weiter oben erläutert habe.
Außerdem entstammt diese Geschichte über die Frau, die sich bei Mohammed beschwert der Sunna, die bewiesenermaßen stark verfälscht ist (siehe http://truthaboutislam.blog.de/2006/09/1...hadithe~1142265 ).

Auch wenn hier mit „adribuhunna“ „schlagt sie“ gemeint wäre – was offensichtlich nicht der Fall ist – wäre das nichts neues, da es zur damaligen Zeit in Arabien üblich war, Frauen zu schlagen.

„Jedoch wurde vieles aus der Bibel in den Koran übernommen und verändert…“

Mal davon abgesehen, dass dafür jeglicher Beweis fehlt, ist diese These aus folgenden Gründen problematisch:

Erstens unterscheidet sich die Erwähnung der Prophetengeschichten im Koran von der in der Bibel.
Das Auftreten der Propheten, ihre Predigt und das Schicksal ihres Volkes werden in der Bibel in epischer Breite geschildert, als historisches Gemälde.
Im Gegensatz dazu setzt der Koran die Kenntnis biblischer Sachverhalte voraus.
Den Koran interessiert nur die Quintessenz der prophetischen Botschaft sowie die daraus zu ziehenden moralischen Schlussfolgerungen.
Wie M.W. Hofmann bemerkte schildert er also daher „nicht historisch und konkret, sondern dialogisch und abstrakt, sozusagen archetypisch“.
So meint der Koran in Form von psychologisierten Lehranekdoten das gleiche wie die Bibel, ohne das gleiche zu sagen.
Auch die Geschichte Jesu im Koran hat stets nur seine Natur und heilsgeschichtliche Rolle im Auge, nicht Einzelheiten seines konkreten Wirkens.
Zweitens – dies schließt das Abschreiben von jüdischen Quellen aus – ist es sehr zweifelhaft, dass Mohammed seine Kenntnisse über das Judentum allgemein von den Juden Medinas, wo ja (fast) alle Verse über frühere Propheten geoffenbart worden sind, hatte, denn die Juden Medinas waren in Sachen Judentum nicht sonderlich gebildet.
Arabischen Quellen zufolge sprachen die jüdischen Stämme Medinas eine eigene Sprache, „ratan“ genannt, was wohl eine Mischung aus Arabisch und Aramäisch war.
Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass sie Hebräisch sprachen oder verstanden.
Ihre Kenntnis der hebräischen Schriften war vermutlich auf ein paar wenige Gesetzesrollen, ein paar Gebetsbücher und eine handvoll bruchstückhafter arabischer Toraübersetzungen beschränkt, was S.W. Baron eine „wirre mündliche Tradition“ nennt.
Ihre Kenntnisse des jüdischen Glaubens waren so dürftig, dass einige Forscher sogar bezweifeln, ob sie tatsächlich Juden waren.
D.S. Margoliouth betrachtet die Juden Medinas als eine lose miteinander verbundene Gruppe von Monotheisten – ähnlich den Hanifen -, die man richtiger „Rahmanisten“ (Rahman ist einer der 99 Namen Gottes) nennen müsste.
Margoliouths Argumentation ist nicht unumstritten, doch es gibt auch andere Gründe, die die Identifikation der jüdischen Stämme von Medina mit dem Judentum in Frage stellen.
Wie H.G. Reissener bemerkt, herrschte im 6.jahrhundert n.Chr. unter den jüdischen Diasporagemeinden Einigkeit darüber, dass ein Nichtisraelit nur dann als Jude betrachtet werden konnte, wenn er das mosaische Gesetz befolgte und sich an die Prinzipien des Talmud hielt“.
Damit wären die Juden Medinas von vornherein ausgeschlossen gewesen, denn sie waren keine Israeliten, sondern arabische Konvertiten und hielten sich weder strikt an das mosaische Gesetz, noch besaßen sie Kenntnis des Talmud.
Darüber hinaus fehlen in Medina archäologische Zeugnisse, die auf ein signifikantes jüdisches Leben hinweisen würden. Jonathan Reed zufolge müssten bestimmte archäologische Funde - beispielsweiße die Reste von Steingefäßen, die Ruinen von Ritualbädern („mikwot“) und hinweise auf Ossarien – vorhanden sein, um von einer etablierten religiösen Jüdischen Identität sprechen zu können. Soweit wir wissen, wurden in Medina keine derartigen Funde gemacht.
Kurz gesagt, die jüdischen Stämme von Medina waren alles andere als eine strenggläubige Gemeinschaft; folgt man Margoliouth und anderen, so waren sie nicht einmal Juden.
Es erscheint daher höchst zweifelhaft, dass Mohammed seine Kenntnisse über das Judentum von den Juden Medinas gehabt haben soll.
Drittens - dies schließt das Abschreiben von christlichen Quellen aus – traf Mohammed in seiner Zeit als Prophet erst 631 n.Chr., etwa ein Jahr vor seinem Tod zum ersten mal mit christlichen Geistlichen zusammen.
Dies war die Delegation der Christen von Nadschran.
In Medina lebten nur wenige Christen, die vermutlich genauso wie die Juden Medinas keine sehr Religiöse Gemeinschaft bildeten und (höchstwahrscheinlich) auch nur arabische Konvertiten waren, was man auch an deren Namen erkennen konnte (z.B. Nawfal ibn Waraqa).
Davor kannte Mohammed nur wenige christliche Geistliche bzw. Gelehrte persönlich.

Quelle: http://truthaboutislam.blog.de/2006/11/0...r_koran~1284836

„…Schweine gelten als unrein, weil sie sich so dreckig verhalten würden…“

Nicht ganz/nur.
Dazu habe ich einen Artikel in meinem Blog: http://truthaboutislam.blog.de/2006/11/0...rbot_im~1285974

„…Wenn jemand eine stehlende Hand besitzt dann soll man sie abhacken.“

Dazu habe ich ebenfalls einen Artikel in meinem Blog: http://truthaboutislam.blog.de/2006/11/0...ebstahl~1285349

„Wie alt ist der Koran?“

Dies ist eine der größten theologischen Fragen der muslimischen Islamwissenschaft.
Meiner Meinung nach ist der Koran auf alle „geschaffen“, also wurde zu bestimmten Anlässen Mohammed offenbart und ist also so alt wie der Islam.
Das ungeschaffene eigentlich Buch befindet sich dem Koran zufolge bei Gott, das „umm al-kitab“, was übersetzt „Mutter aller Bücher“ bedeutet.


P.S.: Sry, dass mein Beitrag zu lang wurde

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Visit my blog: http://truthaboutislam.blog.de/

REMEMBER HOCALI!!! http://www.politikcity.de/index.php?pid=24


In Antwort auf:

Und zweitens bin ich hier um zu disskutieren


Wie willst du das diskutieren? Was willst du mit dieser Post erreichen? Sowas finde ich sehr verbissen von dir. Da nehme ich wieder zurück, was ich sagte, dass du nicht so sehr in Unrecht seist. Und sry dass ich mir deine Entschuldigung am Ende diesen Riesnposts nicht annehme.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

09.11.2006 13:07
#36 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

@Robin

In Antwort auf:
am Ende diesen Riesnposts


und warum kopierst Du dann die ganze Litanei nochmals rein, Mister Oberheini himself ?


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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

09.11.2006 13:56
#37 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Zitat von DeGaertner

Der Sinn eines Wortes ändert sich nicht... alles ist definiert



Ich surfe....??
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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

09.11.2006 14:55
#38 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Zitat von Fenris
Ich surfe....??
Teekesselchen gelten nicht ^^ Ein "Drache" ist sowohl das Fabelwesen als auch das Kinderspielzeug für die Herbstmonate. Der Sinn eines Wortes kann sich schon ändern... wenn aber das koranische Arabisch als Richtschnur für die Korrektheit sprachlicher Ausdrücke 1 gilt, dann muss das Wort in diesem Zusammenhang auch eine Eindeutige bedeutung behalten haben.
Wenn sich Sprache ändert, dann tut sie das meist, in dem neue Wörter eingeführt werden. Sehr viel länger dauert es, wenn bestehende Wörter abgewandelt werden. Um die Bedeutung eines bestehenden Wortes zu ändern braucht es wiederrum länger.


1: http://de.wikipedia.org/wiki/Koran
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Sie glaubt an Gott, aber sie glaubt auch, daß das Radio wegen den winzigen Leuten dadrin funktioniert.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, *1935)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

09.11.2006 14:57
#39 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

In Antwort auf:
Ich surfe....??

Um zu wissen was gemeint ist muß dabeistehen ob im Wasser oder im Web oder man sieht grade zu an der Nordsee oder so...

Ist aber in dem Post auch beschrieben, daß ein Wort vielerlei Bedeutung haben kann, je nach dem was davor oder dahinter steht....das ist Grammatik...aber auch die ist definiert....


atz
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Ivana Offline



Beiträge: 436

12.11.2006 08:03
#40 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Zitat von YasinKaan
Der Koran enthält mehrere Aussagen, die von der modernen Wissenschaft bestätigt wurden,
die im folgenden erläutert werden.

1) Die ursprünglich gasförmige Masse vor Schöpfung der Galaxien:

Bevor die Galaxien im Universum geformt wurden existierte die Materie des Alls ursprünglich in der Form gasförmiger Masse. Kurz gesagt, eine gewaltige gasförmige Masse oder Wolken existierten vor der Bildung der Galaxien. Um die ursprüngliche Materie des Alls zu beschreiben ist das Wort Rauch treffender als Gas. Die folgenden Koranischen Verse beziehen sich auf diesen Zustand des Universums mit dem Wort dhukhan, das Rauch bedeutet.

Sure 41, Vers 11:
„Dann wandte Er sich dem Himmel zu, welcher noch wie Rauch war, und sprach zu ihm und zur Erde: „Kommt (ins Dasein)…“



Hallo YasinKaan

dieses "Wunder" soll ja Prof. Alfred kroner bestätigt haben, wir finden das heimlich aufgenommene video von kroner auf diversen muslimischen internet seiten, mein Tipp:

Einfach mal den Professor selbst fragen oder ihm eine email schicken, und du wirst staunen was Kroner dazu zu sagen hat, irgendwie klang das sehr gegenteilig.
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Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen.

http://www.bibelcenter.de/bibel/studies.php#cat06

Johannes Kapitel 14 Vers 6-7

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

15.11.2006 20:25
#41 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Ob die sogenannten Aussagen im Koran wissenschaftlich sind bezweifelele ich.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.11.2006 08:21
#42 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Für mich gibt es um den Koran nur ein wissenschaftlich zu klärbares Wunder: Dass noch heute Menschen daran glauben




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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

21.11.2006 16:13
#43 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Hallo DeGaertner

Nachdem Du, trotz genügender Bedenkzeit, nicht zur Besinnung gekommen bist, muss ich Dir da wohl etwas nachhelfen und Deine in keiner Weise fundierte und überzeugungslos vorgetragenen Begründung nach allen Regeln und Künsten der Ration zerpflücken.

Ich werde nachfolgend eindeutig beweisen, dass Du vorsätzlich und unter Missachtung aller Regeln der Logik und Vernunft, eine Behauptung aufgestellt hast, die sich auf den dritten Blick als versteckte Beleidigung eines jeglichen, insbesondere meines Intellekts, entpuppte.

Normalerweise bist Du Dir Deiner Worte und deren Bedeutung bewusst, so kommt’s auf jeden Fall rüber, was zusätzlich durch die Klarheit Deiner gekritzelten Sprache sowie den stets prägnanten Beispielen und Vergleichen unterstrichen wird.

Die nachfolgenden Zitate dienen zur Veranschaulichung der erwähnten Eindeutigkeit ohne Anspruch, zusätzlich noch Licht in die Gesinnung und Geisteshaltung zu bringen:

In Antwort auf:
Ein Auto ist ein Auto...ein Haus ein Haus wer Schläft der Schläft und wer schlägt der schlägt....

In Antwort auf:
es ändert sich nicht die Bedeutung der Worte, es ändern sich die Worte selbst im SInne einer Fremdsprache, die die Oma nicht versteht....


Der diskriminierenden Äußerung gegenüber alten Menschen sei keine Beachtung zu schenken da sie für vorliegenden Fall irrelevant ist. Es geht lediglich um die Grundaussage; - es ändert sich nicht die Bedeutung der Worte-.

In Antwort auf:
Der Sinn eines Wortes ändert sich nicht... alles ist definiert


Diese Aussage bringt es abermals auf den Punkt nämlich - Der Sinn eines Wortes ändert sich nicht- Klar und unmissverständlich, sollte man eigentlich meinen aber nein, weit gefehlt.

Anhand der obigen Aussagen und im Sinne einer Überprüfung derselbigen wurde meinerseits der einfache Ausdruck – Ich surfe – in die Runde geworfen. Dieses simple Beispiel produzierte eine nicht nachvollziehbare, hundertachtziggrad Drehung Deinerseits welche darin gipfelte, dass Du mir unterschwellig Alzheimer im Endstadium unterstellst und keck behauptest,

In Antwort auf:
Um zu wissen was gemeint ist muß dabeistehen ob im Wasser oder im Web oder man sieht grade zu an der Nordsee oder so...

Obwohl Du vorgängig noch hoch und heilig geschworen hast, - der Sinn eines Wortes ändert sich nicht- benötigt das Wort nun plötzlich noch eine Art grammatikalisches GPS damit es überhaupt stattfindet, das Wort.

Ich bade bedeutet demnach nichts, völlig belanglos und könnte eben so gut „ich bin im Aldi und kaufe Leberwurst“ heissen. Erst, ich bade 8°28'36''E heisst nun, dass ich effektiv bade und mich zweifelsfrei mit H2O umgeben habe.

Zur Erinnerung nochmals Deine eigenen Worte:

Der Sinn eines Wortes ändert sich nicht!!!

Denen dann aus heiterem Himmel Deine Offenbarung folgte

In Antwort auf:
..Wort vielerlei Bedeutung haben kann, je nach dem was davor oder dahinter steht

Dies, nachdem lange und breit doziert wurde,

es ändert sich nicht die Bedeutung der Worte
Der Sinn eines Wortes ändert sich nicht
alles ist definiert


heisst es nun plötzlich, nichts ist definiert und die Wörter die davor, dahinter und weiss Gott wo stehen sind so wichtig, dass man das eigentlich Wort praktisch vergessen kann. Ohne diese Vor- und Nachläufer weiss man gar nicht wovon man spricht im Stile

- ein Wort ist kein Wort

Was aber auch nicht korrekt ist denn ich schrieb ICH surfe und ICH stand eindeutig (Originalfoto: Ich surfe) VOR surfe.


Natürlich drückt das aus, dass ich und nicht Du oder die dem Denglisch nicht mächtige Oma surft aber dies ist auch nicht Dein Punkt. Du will ja wissen wo ich surfe…..aber warum wenn Du die Auffassung vertritt, Der Sinn eines Wortes ändert sich nicht

Eben noch hiess es, wer schläft der schläft, basta. Dies würde dann aber auch nicht mehr gelten, weil nicht steht wo das Schlafen ausgeführt wird..nach der Regel

Um zu wissen was gemeint ist muß dabeistehen ob im Wasser oder im Web oder man sieht grade zu an der Nordsee oder so...

Somit hat - er schläft – keine Bedeutung, solange man nicht weiss wo der Kerl pennt und in diesem konkreten Fall wäre auch noch die Frage - wie (vor-, nach-, ver-, durch- oder bei-) – zu klären.

Alles klar?

Ebenso abstrus wie die bereits genannten Begründungen ist der Hinweis auf die Regeln, die anscheinend im Post beschrieben wurden.

In Antwort auf:
Ist aber in dem Post auch beschrieben, daß ein Wort vielerlei Bedeutung haben kann..

Aha, aber wo genau steht das denn? Irgendwo in einem Deiner Posts, nun das ist schon möglich aber in dem Post, auf welches sich mein – Ich surfe- bezieht, sucht man vergeblich nach Regeln, Gesetzen oder Ähnlichem… auch wenn man genau schaut, was vor oder nach jedem Wort steht. Guckst Du selber

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Die Oma versteht Denglisch nicht, weil andere Worte benutzt werden, nicht weil die alten ihre Bedeutung ändern.


Da steht nichts von – dass, ein Wort vielerlei Bedeutung haben kann- im Gegenteil, es heisst, nun wir wollen uns ja nicht ständig wiederholen…

Das ganze erinnert mich an ein düsteres Kapitel meiner Kindheit, den Deutschunterricht, wenn der Lehrerin, eine hagere Gestalt mit hochgeschlossener Bluse, schwarzem Haar und Stiefeln, meine Frage nicht passte, dann hiess es immer -das ist Grammatik...aber auch die ist definiert....





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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

21.11.2006 16:37
#44 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Logische Folgerung meinerseits:
Die Aussage "Der Sinn eines Wortes ändert sich nicht" ist falsch.

Das Problem ist nämlich, das Wörter in ihrer Bedeutung je nach Situation variieren. Im Kontext muss erschlossen werden, wie genau das Wort verstanden werden muss.
Beispiel "Ich bade". Grundsätzlichen ist mit "baden" gemeint, dass eine Person oder ein Gegenstand sich eine Zeit lang innerhalb eines definierten Mediums befindet. Da jeder weiß, das Baden etwas mit Wasser zu tun hat, wird man in diesem Kontext das Baden des eigenen Körpers des Sprechers verstehen.
Der Kontext ist ein wichtiger Teil von Sprache. In diesem kann ein Wort eine feste Bedeutung erlangen, sofern "fest" relativ für Ort und Zeit gesehen wird.

Sehr schöner Exkurs in die Sprachphilosophie Fenris
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(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, *1935)

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

26.11.2006 03:05
#45 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

Zitat von Xeres
Sehr schöner Exkurs in die Sprachphilosophie Fenris
Sachlich begründet und logisch nachvollziehbar, da muß man zustimmen.

@ Fenris

knallhart logisch, wie immer.

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

26.11.2006 22:19
#46 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

@Fenris

In Antwort auf:
Nachdem Du, trotz genügender Bedenkzeit, nicht zur Besinnung gekommen bist, muss ich Dir da wohl etwas nachhelfen und Deine in keiner Weise fundierte und überzeugungslos vorgetragenen Begründung nach allen Regeln und Künsten der Ration zerpflücken.


Ja die Bedenkzeit.....die nutzt nur etwas , wenn man sie zum Denken nutzt und das habe ich...Asche über mein Haupt....und meine Nudel.....nicht getan.
Was meine Besinnung angeht....alles ok damit....also aus meiner Sicht.
Auch sei dir das Zerpflücken meines Beitrages gegönnt, wenn auch die Ankündigung dies nach allen Regeln und Künsten zu tun etwas zu viel versprechend war, gemessen an dem was folgte.
Nun will ich natürlich niemanden beleidigen

In Antwort auf:
Ein Auto ist ein Auto...ein Haus ein Haus wer Schläft der Schläft und wer schlägt der schlägt....


Der Sinn des Wortes ändert sich nicht.......ein Haus ist ein Haus.....punkt.
Da es nun eine verwirrende Anzahl von Häusern gibt und logischerweise jeder der dieses Wort hört, ein anderes Bild von einem Haus vor seinem geistigen Auge heraufziehen sieht mag es hin und wieder von Nöten sein dieses Haus etwas näher zu spezifizieren.
Diese Spezifizierung, die im allgemeinen nähere Eigenschaften des Hauses beschreibt, ob es sich z.B. um ein großes Haus, ein kleines Haus oder ein Schneckenhaus ... ein grünes , ein buntes oder ein baufälliges Haus handelt, ändert natürlich in keinster Weise etwas daran, dass es zweifelsfrei um ein HAUS geht.
Aus einem Haus wird durch nähere Beschreibung kein Fahrrad.
......der Sinn des Wortes "Haus" steht fest.

Und so ist es auch mit den Tu-Wörtern...

Es ist vollkommen irrelevant ob ich, du, er, sie oder es surft.
Windsurfen, Wellensurfen , Websurfen
Ohne die nähere Beschreibung bleibt es der Vorstellung des Hörers überlassen für welche der Möglichkeiten er sich entscheidet.

und egal, was an näheren Beschreibungen auf etwaige Nachfrage folgt....so wird aus er, sie oder es surft doch niemals er, sie oder es radelt.
Es ändert sich aber selbstverständlich die Aussage des Satzes in dem beschrieben wird, wer wann wo und womit surft.

In Antwort auf:
Natürlich drückt das aus, dass ich und nicht Du oder die dem Denglisch nicht mächtige Oma surft aber dies ist auch nicht Dein Punkt. Du will ja wissen wo ich surfe…..aber warum wenn Du die Auffassung vertritt, Der Sinn eines Wortes ändert sich nicht


Weil ich, wie oben beschrieben die Auffassung vertrete, dass sich der Sinn eines Satzes ändert, wenn man ihn aus anderen Wörtern zusammensetzt....aber das ist nichts wirklich neues oder ?
Die Bedeutung des Wortes SCHLAGEN andert sich nicht durch die nähere Beschreibung, denn viele Tätigkeiten werden mithilfe des Wortes SCHLAGEN umschrieben.

Er, sie oder es schlägt....nun schlagen kann man vieles.
Eine Trommel, eine Schlaggitarre, einen Gegner beim Schach, einen Nagel in die Wand oder eben seine Frau krankenhausreif.

Umschreibe es wie du willst...aus schlagen wird niemals "Streicheln"
Die bedeutung des Wortes SCHLAGEN und die Dinge zu deren Beschreibung es verwendet wird ändern sich nicht.

In Antwort auf:
Ich bade bedeutet demnach nichts, völlig belanglos und könnte eben so gut „“ heissen. Erst, ich bade 8°28'36''E heisst nun, dass ich effektiv bade und mich zweifelsfrei mit H2O umgeben habe.


Das ist natürlich grober Unfug...mit Verlaub.
Ich bade bedeutet immer.....ich bade, aber baden heißt nicht, dass ich mich unbedingt mit H2o umgebe....
Manche Leute baden in Mitleid, andere in Blut, wieder andere nehmen ein Bad in der Menge.
Sie alle baden....sie kaufen ihre Leberwurst nach oder vor dem Bad, aber im Moment wird gebadet. Es ist zwar wünschenswert zu wissen worin sie baden...aber auch ohne diese Information BADEN sie.....Der Sinn und die Bedeutung des Wortes sind eindeutig.

In Antwort auf:
ich bin im Aldi und kaufe Leberwurst

ist demnach schon eine sehr konkrete Beschreibung des Verbs "SEIN" ohne dass freilich dessen Sinn unter ihr leiden würde.

In Antwort auf:
Eben noch hiess es, wer schläft der schläft, basta. Dies würde dann aber auch nicht mehr gelten, weil nicht steht wo das Schlafen ausgeführt wird..nach der Regel

Um zu wissen was gemeint ist muß dabeistehen ob im Wasser oder im Web oder man sieht grade zu an der Nordsee oder so...

Somit hat - er schläft – keine Bedeutung, solange man nicht weiss wo der Kerl pennt und in diesem konkreten Fall wäre auch noch die Frage - wie (vor-, nach-, ver-, durch- oder bei-) – zu klären.

Alles klar?


Nein nicht wirklich klar..
Er schläft......was ist dein Problem ?
Die Bedeutung ist sonnenklar.....
Er turnt nicht...er schläft...
ob in der Schule, mit seiner Freundin oder im Bett ist egal....
Diese näheren informationen verändern nicht die Bedeutung des Wortes schlafen.
Dass schlafen auch Beischlaf bedeuten kann ist definiert und jeder weiss es.
Diese definierten Bedeutungen des Wortes schlafen ändern sich nicht.....egal in welchem Kontext.
wer deutsch kann, der versteht es.


Ich seh das so...es gibt mehrere Gelegenheiten bei denen man das Wort schlagen verwendet um eine Tätigkeit zu beschreiben.
Diese Gelegenheiten sind definiert, d.h ich schlage die Tommel...meine Frau...usw.
Schlagen kann nicht mit verwechselt werden mit "hauen" oder "klopfen" oder "tätscheln"...das sind andere Worte mit denen andere Dinge beschrieben werden die wiederum definiert sind.




So...ich geh mal heia....andermal gerne wieder
Bin seltener hier in letzter Zeit....wir sind am bauen und da ist viel Arbeit
Alles Gute bis dann mal


atz














Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

28.11.2006 15:25
#47 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

@DeGaertner

In Antwort auf:
wenn auch die Ankündigung dies nach allen Regeln und Künsten zu tun etwas zu viel versprechend war, gemessen an dem was folgte.

Da bin ich anscheinend leider auch dem Zeitgeist erlegen. Heutzutage ist nur noch selten das drin was aussen auf der Verpackung steht. Aber so wertlos der Mist auch ist, man darf nicht müde werden den eigenen Ramsch in den höchsten Tönen zu loben, weil die unmündige Masse den gleichen Schrott sonst bei der Konkurrenz kauft. Hast Du sicher auch schon in einer Unternehmerfibel gelesen. But back to business

In Antwort auf:
Der Sinn des Wortes ändert sich nicht.......ein Haus ist ein Haus.....punkt.
Aus einem Haus wird durch nähere Beschreibung kein Fahrrad.
......der Sinn des Wortes "Haus" steht fest.
Und so ist es auch mit den Tu-Wörtern...

Du sagst: - der Sinn des Wortes ändert sich nicht.- hier liegt der Hund (und meine Deutschlehrerin) begraben.
Ich surfe
Das Wort surfen nahm seinen Anfang irgendwo im 17 Jahrhundert. Danach verstand man lange nur einen Sinn (die Meisten hielten's eh für völlig sinnlos) unter –surfen- nämlich mittels einem Brett auf den Wellen reiten. Das Wort hatte nur einen einzigen Sinn, eine einzige Bedeutung. Wenn ich Dir 1950 gesagt hätte, ich surfe, dann wäre es für Dich, im Gegensatz zu heute, völlig klar gewesen, was ich damit meine. Heute verlangst Du, dass ich Dir mitteile in welchem Zusammenhang ich surfe ergo, hat sich der Sinn des Wortes verändert indem es von einer eindeutigen zu einer mehrdeutigen Bedeutung mutierte. Es bedeutet zwar immer noch A= Wellenreiten aber neu eben auch B= auf dem S-Bahndach stehn und oder C= im Internet schmöckern.
Früher also ein Wort mit einem Sinn respektive einer Bedeutung. Wenn das Wort heute aber mehrere Bedeutungen hat, ist das ein Zeichen, dass sich auch der Sinn verändert hat. Surfen im Zusammenhang mit dem Web hat mit dem surfen auf der Welle nichts gemeinsam. Somit hat sich der Sinn des Wortes geändert.
In Antwort auf:
und egal, was an näheren Beschreibungen auf etwaige Nachfrage folgt....so wird aus er, sie oder es surft doch niemals er, sie oder es radelt.

Natürlich wird aus surfen nicht radeln, das wäre wirklich auch ohne Verlaub Schwachsinn und sowas habe ich auch nie behauptet.
In Antwort auf:
Weil ich, wie oben beschrieben die Auffassung vertrete, dass sich der Sinn eines Satzes ändert, wenn man ihn aus anderen Wörtern zusammensetzt....

Das ist aber und hier wieder mit Verlaub ein völlig anderes Thema. Wir sprechen hier nur vom Sinn respektive der Bedeutung von einzelnen Wörtern.
In Antwort auf:
Er schläft......was ist dein Problem ?

Damit hab ich kein Problem, er schläft - ist doch völlig eindeutig, dass er nicht turnt wenn er schläft und schlafen ist schlafen, das ist definiert.
Mein Problem ist, dass er pennt statt surft, das raubt mir den Schlaf.
Übrigens, warum redest Du eigentlich immer vom schlafen wir sind doch hier beim surfen? Muss wohl mit
In Antwort auf:
wir sind am bauen und da ist viel Arbeit

in Zusammenhang stehen.

Wünsch Dir auf jeden Fall viel Spass beim "Sklaventreiben und Arsch treten" und möglichst wenig graue Haare.
Machs gut.




__________________________________________________
Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

28.11.2006 21:10
#48 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten

HUHU


In Antwort auf:
Du sagst: - der Sinn des Wortes ändert sich nicht.- hier liegt der Hund (und meine Deutschlehrerin) begraben.
Ich surfe
Das Wort surfen nahm seinen Anfang irgendwo im 17 Jahrhundert. Danach verstand man lange nur einen Sinn (die Meisten hielten's eh für völlig sinnlos) unter –surfen- nämlich mittels einem Brett auf den Wellen reiten. Das Wort hatte nur einen einzigen Sinn, eine einzige Bedeutung. Wenn ich Dir 1950 gesagt hätte, ich surfe, dann wäre es für Dich, im Gegensatz zu heute, völlig klar gewesen, was ich damit meine. Heute verlangst Du, dass ich Dir mitteile in welchem Zusammenhang ich surfe ergo, hat sich der Sinn des Wortes verändert indem es von einer eindeutigen zu einer mehrdeutigen Bedeutung mutierte. Es bedeutet zwar immer noch A= Wellenreiten aber neu eben auch B= auf dem S-Bahndach stehn und oder C= im Internet schmöckern.
Früher also ein Wort mit einem Sinn respektive einer Bedeutung. Wenn das Wort heute aber mehrere Bedeutungen hat, ist das ein Zeichen, dass sich auch der Sinn verändert hat. Surfen im Zusammenhang mit dem Web hat mit dem surfen auf der Welle nichts gemeinsam. Somit hat sich der Sinn des Wortes geändert.


Sagen wir mal so......es bedeutet immer noch genau das was es immer bedeutet hat.....unter anderem
Der SInn hat sich also nicht geändert....sondern erweitert

Dass sich über grosse Zeiträume Sprache und Worte ändern ist klar, deshalb schrieb ich in meinem Post....

In Antwort auf:
So heißt heute "schlage deine Frau" das gleiche was es in 3000 Jahren heißen wird, wenn sich einer ein Buch zur Hand nimmt, das in der heutigen Sprache geschrieben wurde.


Der Zeitbezug ist wichtig, aber beim Übersetzen alter Schinken möglicherweise nicht immer nachvollziehbar, was dazu führt, dass jeder sich alles so auslegt wie ers braucht.

So....ich geh noch was verputzen


atz




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Meryem_Imam Offline



Beiträge: 7

13.12.2006 13:37
#49 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten
@Dank neuzeitlicher, nicht islamischer Forschung…..was angesichts des Wissens im Koran erstaunlich ist, ist das die Islamische Kultur gerade im Gebiet der Forschung keine weltbewegenden Dinge hervorgebracht hat, trotz diesem, in Weisheiten verpacktem Wissen.

Das größte Wunder des Propheten

Der Segensreiche Qur'an (arab., die Lesung) ist das Wort Gottes, des Einzigen, des Schöpfers der Himmel und der Erde. Der Prophet Muhammed (saw) ist der Gesandte Gottes, der die Worte Gottes den Menschen weitergeleitet hat. Er ist das Medium, wodurch Gott uns seine Gebote und Verbote offenbart hat. Der Qur'an beinhaltet kein einziges persönliches Wort des Gesandten. Jeder Vers des Gnadenreichen Qur'an ist göttlichen Ursprungs. Nichtmuslime sehen das natürlich ganz anders. Ihrer Meinung nach ist der Autor des Qur'an der Prophet Muhammed (saw). In vielen Büchern, Texten oder Vorträgen liest und hört man solche Bemerkungen.
Der erste Grund, der dagegen spricht:

Worte, Stil und Inhalt des Qur'an sind unnachahmlich. Der Allmächtige Allah ruft im Gnadenreichen Qur'an alle ungläubigen Menschen und die Dschinn (Geister) auf, den Qur'an zu imitieren.
Dann sagt er aber auch, dass das ein unmögliches Unterfangen ist:
Sprich: "Wenn sich auch die Menschen und die Dschinn vereinigten, um etwas Gleiches wie diesen Qur'an hervorzubringen, brächten sie doch nichts Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden" [Quran, Sure 17, Vers 88]
Gott erleichtert die Aufgabe der Ungläubigen, indem er "nur" eine Sure als Aufgabe stellt
(Quran, Sure 1, Vers 23-24).

Diese göttliche Herausforderung gilt noch heute bis zum Jüngsten Tag. Arabische Philologen können die einzigartige Sprache des Qur'an weder als Prosa noch als Lyrik einordnen. Als einzige Sprache kennt das Arabische somit drei Textgattungen: Prosa, Lyrik und Qur'an al-Karim.
Worte, Stil und Inhalt sind unnachahmlich, übermenschlich. Dichter des Morgenlandes kamen in der frühislamischen Zeit auf Jahrmärkten zusammen, um ihre Gedichte vorzutragen. Die morgenländische Dichtkunst ist reich und weltberühmt. Zum Beispiel ließ sich Johann Wolfgang v. Goethe von den Gedichten des persischen Dichters Hafiz inspirieren. Sein Werk "West-östlicher Diwan" beinhaltet nur morgenländische, somit auch islamische Themen.

Auf diesen Jahrmärkten hörten diese Dichter diese neuartigen Verse und waren erstaunt. Viele dieser Dichter traten zum Islam über.
Einer sogar warf sich nieder als er einen Teil eines Qur'anverses hörte. Als man ihn fragte, ob er übergetreten sei, antwortete dieser:
"Nein, ich bin nicht zum Islam konvertiert; ich zolle der Schönheit dieses Verses Respekt"
(Said Nursi, Sözler, s. 341, Yeni Asya Verlag, Köln 1993).
Da bleibt nur zu sagen: den wahren Wert eines Diamanten erkennt nur der Juwelier.
Aber man muss nicht arabisch können, um die Schönheit des Qur'an zu erkennen. Auch die Übersetzung, die selbstverständlich nicht annähernd die Schönheit des Originaltons wiedergeben kann, hinterlässt bei Literaten einen tiefen Eindruck.
Zum Beispiel fand man in Leo Tolstois Jackentasche nach seinem Tod eine Übersetzung des Qur'an und der adlige Dichter Goethe lobt den Stil des Qur'an mit den Worten: "Der Stil des Qur'an ist... streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben."

Dr. Katharina Mommsen, eine Goethe-Expertin sagt: "Wenn man Goethes Ausdrucksweise kennt, so weiß man, dass die Worte "wahrhaft erhaben" zu den höchsten Prädikaten gehören, mit denen er ein sprachliches Denkmal auszeichnen konnte."

Der zweite Grund, der dagegen spricht:
Der Prophet Muhammed (saw) konnte weder lesen noch schreiben.
Wie kann ein Mensch, der nicht lesen und schreiben kann, ein so schönes und einzigartiges Buch verfassen?
Muhammed (Friede und Segen Gottes auf ihm) lebte vierzig Jahre bei seinem Stamm, den Quraisch, und man kannte und schätzte ihn als einen überaus ehrlichen und stillen Menschen. Aber keiner aus seinem Stamm hörte so künstlerisch elegante Worte aus dem Munde Muhammeds (saw) bis zu seinem Prophetentum.
Die Quraisch waren verblüfft, als Muhammed (saw) die Offenbarungen Gottes drei Jahre nach der ersten Offenbarung verkündete.
Denn Gott hatte nach drei Jahren der Geheimhaltung der göttlichen Lehre befohlen:
"Gib bekannt, was dir befohlen wird, und wende dich ab von den Heiden, die dem Einen Gott andere Götter beigesellen."
[Quran, Sure 15, Vers 94]
Die Quraisch wussten nicht, wie sie reagieren sollten. Schließlich nannten sie ihn "Dichter" und "Irrer".
Aber die Gefährten kannten den Propheten viel besser. Sie erzählen, dass der Prophet kein einziges Gedicht vollständig auswendig kannte. Wenn er einen Teil eines Gedichtes zitieren wollte, tat er das, ohne auf das Versmaß und die Betonung zu achten.
Er las sie schlicht und unpoetisch (Mevdudi, Tefhimul Kur’an, Band IV, s. 82, Istanbul 1991).
Der Qur'an unterscheidet sich von dem Wort des Propheten wie Tag und Nacht.
Würde man allein einem Laien irgendeinen Hadith, den Ausspruch des Propheten, und irgendeinen Qur'anvers vorlegen, er würde den Unterschied sofort merken.
Der Grund hierfür ist: Immer wenn der Prophet eine Offenbarung von Gott erhielt, diktierte er diesen Text seinen Schreibern und er sagte ausdrücklich, dass das eine Offenbarung ist.
Der dritte Grund, der dagegen spricht:

Der Qur'an verblüfft durch seine Kenntnis über Wissenschaften, die der damaligen Zeit nicht bekannt waren.
Abgesehen davon, dass der Prophet Muhammed (saw) weder lesen noch schreiben konnte - was einige böswillige Nichtmuslime als eine listige Strategie des Propheten sehen - müsste er ein unentdeckter, genialer Wissenschaftler gewesen sein, der seiner Zeit tausend Jahre und noch mehr voraus war.

Der Qur'an spricht beispielsweise von der Expansion des Universums (s. KAABA 1/98 S. 18)
"Und den Himmel haben wir mit (Unserer) Kraft erbaut; und Wir sind es, die ihn weiten." [Quran, sure 51, Vers 46]
Muhammed (saw), ein Mensch, ein Bewohner einer Wüstenstadt im 6./7. Jahrhundert, kann das nicht gewusst haben, er hatte keine technischen Möglichkeiten, kein Teleskop ... nichts.

Der Qur'an spricht von zwei Meeren, die ineinander strömen, aber deren Wassermassen sich nicht vermischen.
"Er hat den beiden Meeren, die einander begegnen, freien Lauf gelassen. Zwischen ihnen steht eine Scheidewand, so dass sie nicht ineinander übergreifen." [Quran, Sure 55, Vers 19-20]
Erst Jacques Cousteau, der berühmte Meeresforscher, hat dies in unserem Jahrhundert festgestellt. Der Prophet war kein Meeresforscher, er war nie auf einem Schiff, er hatte kein Laboratorium.
Der Qur'an erzählt unmissverständlich von der Entwicklung des Embryos, der Embryogenese, und den drei Hüllen, die das Embryo schützen:
"... Er erschafft euch in den Schößen eurer Mütter, Schöpfung nach Schöpfung, in drei Finsternissen. Das ist Allah, euer Herr, Sein ist das Reich." [Quran, sure 39, Vers 6]
Diese drei "Finsternisse" sind von außen nach innen
a) die mütterliche Bauchwand,
b) die Gebärmutter
c) die Eihäute.

Der Prophet war kein Embryologe, kein Mediziner, kein Gynäkologe. Das sind nur drei kleine Beispiele des qur'anischen Wunders. Diese Beispiele zeigen, dass der Segensreiche Qur'an nicht das Werk eines Menschen sein kann. Er ist göttlich, unnachahmlich, durch Gottes unendliche Gnade dem Propheten in den Mund gelegt. Er ist das Wort des Herrn der Welten.


Desweiteren

Hast du gewusst, dass das Wort >> Welt<< und das Wort >> Jenseits<< 115 mal im Quran vorkommen?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Teufel<< und das Wort >> Engel<< 88 mal im Quran vorkommen?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> der Mann << und das Wort >> die Frau<< 24
mal im Quran vorkommen?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Leben << und das Wort >> Tot << 145 mal im Quran vorkommen?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Glauben << und das Wort >> Unglauben << 25 mal im Quran vorkommen?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Paradies << und das Wort >> Hölle << 77 mal im Quran vorkommen?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Mohammed << und das Wort >> Shari´a << 4 mal im Quran vorkommt?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Menschen << und das Wort >> Propheten << 50 mal im Quran vorkommt?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Muslimin << und das Wort >> Jihad << 41 mal im Quran vorkommen?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Zakat << und das Wort >> Barakeh << 32 mal im Quran vorkommen?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Sonne << und das Wort >> Nur (Licht) << 33 mal im Quran vorkommen?!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Unglück << und das Wort >> Dankbarkeit << 75 mal im Quran vorkommen?!

Subhan Allah !!!!!!!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Salawat ( Beten ) << 5 mal im Quran vorkommt?! Und Allah hat den Menschen befohlen 5 mal am Tag zu beten.



Hast du gewusst, dass das Wort >> Monat << 12 mal im Quran vorkommt?! Und das Jahr hat 12 Monate!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Tag << 365 mal in Quran vorkommt?! Und das Jahr hat 365 Tage!



Hast du gewusst, dass das Wort >> Land << 13 mal im Quran vorkommt und das Wort >> See << 32 mal vorkommt.



Wenn wir dies Addieren erhalten wir die Zahl 45. Wenn wir die Zahl der Wiederholungen des Wortes "Land", nämlich 13, durch 45 dividieren, erhalten wir 0,2888889 (% 28,88889). Wenn wir auch die Zahl der Wiederholung des Wortes "Meer", nämlich 32, durch 45 dividieren, erhalten wir die Zahl 0,7111111 (% 71,11111). Diese beiden Zahlen beschreiben das tatsächliche Verhältnis von Landmasse und Wassermasse auf unserem Planeten.

See + Land = 32 + 13 = 45

% See = 32/45 * 100 % = 71.11111111
% Land= 13 / 45 * 100 % = 28.88888889
____________
100.00

Was man heute erst durch neuste Technologie herausfinden konnte, wurde Subhan Allah im Quran verewigt!!!!

Klar jetzt kommen wieder die Kommentare das man damit nicht beeindrucken kann....

lg. an alle Meryem

Hallo Meryem,
schön, dass du hergefunden hast. Einen kleinen Tipp noch: solche langen Beiträge als Eingstiegspost fordern kaum zur Diskussion heraus sondern werden einfach überlesen. Deshalb werden die, wenn sie sich vom gleichen Poster häufen, von mir gekürzt bzw. gelöscht werden. Günstiger ist es, nur eine kurze Inhaltsangabe zu machen und dann einen Link zum Rest zu setzen. Was anderes ist es natürlich, wenn du mal Punkt für Punkt auf einen Beitrag eines anderen Nutzers eingehen willst. Da können schon mal Beiträge länger werden, die dann auch so stehen bleiben. Aber auch da gilt: In der Kürze liegt die Würze

Meryem_Imam Offline



Beiträge: 7

13.12.2006 14:04
#50 RE: Wissenschaftliche Aussagen im Koran antworten
Achso nochwas, ich bin auch keine Missionarin, ich glaube nur an den Islam....
Bibel altes sowohl neues Testament wurden reformiert(der Zeit angepasst)wer Beweise haben möchte, sagt nur bescheid ich besitze 31758 um genau zu sein... Damals meinte auch ein Islamwissenschaftler (was nicht heißt das ein Islamwissenschaftler Ahnung vom Islam hat, schongarnicht das er selber Moslem ist):"wie wäre es denn wenn wir den Quran langsam mal ein bißchen der Zeit anpassen?!!!!" Das er nicht umgebracht worden ist, war alles, also muss ich ja nicht die Reaktion erläutern.

Im Topkabi Museum in Istanbul liegt übrigens der originale Qu'ran, der nachweißlich von unserem Propheten Mohammed (Friede und Segen Allahs, auf Ihm) stammte!!!!!! Der Qu'ran wurde von vielen Rechtsgelehrten übersetzt, deswegen ist die Übersetzung des Qu'rans nieeeeee 100%!!!!! Aber wer meint das es Widersprüche gibt, die es 100%ig nicht gibt, auch Wissenschaftlich erwiesen, der möchte sie mir bitte schicken......

Im Qu'ran steht in Sure 2 Vers 256 heißt es "Es gibt keinen Zwang in der Religion [..]", was eben heißt, dass sich jeder Mensch frei für seine Religion entscheiden darf. Ebenso kann man einen Menschen nicht zu bestimmten Handlungen zwingen, auch wenn es seine Religion vorschreibt. Den im Grunde ist jeder selbst vor Allah verantwortlich, deswegen werden wir ja am jüngsten Tage sehen, was passiert und wer "Recht" hatte bzw. rechtgeleitet ist.
Möge Allah alle Menschen dieser Welt, rechtleiten, amin.

So verabschiede ich mich mit einen Friedensgruß
lg. Meryem

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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=> "Der selbstbestimmte Mensch"

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