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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 57 Antworten
und wurde 1.817 mal aufgerufen
 Judentum
Seiten 1 | 2 | 3
SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

31.12.2006 09:09
#26 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
SnookerRI glaubt nicht an Gott. Da ist es total egal was er über ihn so labert. Wahrscheinlich macht er das nur, weil er gerne so viel plaudert.


Lieber robin, als Christ glaube ich halt nicht an dein egozentrisches, habsüchtiges, menschenverachtendes Gottmonster, was du hier proklamierst. Das heißt noch lange nicht, dass ich nicht an Gott glaube...nur eben nicht an den Gott des Robintums.

In Antwort auf:
Er hat mir einst gesagt, er glaubt nicht an Gott.
Das war in etwa so:
Ich fragte ihn: "An was glaubst du dann? An irgendso einen Ding im Himmel?"
Er antwortete: "Nur weil ich an keinen Ding im Himmel glaube, muss das noch lange nicht heißen dass nicht ein Christ bin."



Robin, wenn ich schon sage, dass ich christ bin, schließt das unanusweichlich ein, dass ich an einen Gott glaube. Ich habe nur ein anderes verständnis von Gott als du. Ich möchte nicht an einen Gott glauben, der seine Schöpfung in Zukunft vernichtet, der Menschen in einer feuerhölle quält, ioder der sich als eine undefinierbare dreieinige Missgeburt darstellt. Aber was soll ich machen..? Es gibt Menschen, die brauchen genau sowas...

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Wohl gibt es zwei Arten von freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.066

31.12.2006 09:28
#27 G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Ich habe nur ein anderes verständnis von Gott als du.
Ist doch merkwürdig, wie verschieden die Gottesbilder auch unter die Gläubigen einer Religion sind. Sie sind so verschieden, wie die Charaktere verschieden sind. Lediglich die Spiegelung des eigenen Charakters.

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

31.12.2006 09:35
#28 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Was ich (übrigens kann man das auch in anderen Übersetzungen lesen)
nicht verstehe ist, weshalb ihr sagt, dass Gott unsere Entscheidungen
akzeptiert.


Man kann doch Entscheidungen akzeptieren, ohne sie gutzufinden... Auch wenn Gott die Entscheidungen der menshcen akzeptiert, eben weil es MENSCHEN sind, heißt das noch lange nicht, dass er gleich applaudiert...

In Antwort auf:
Wenn jemand anstatt auf Gott auf seinen eigenen Verstand vertraut muss er
rechenschaft ablegen.


Wir werden in jedem Fall Gott Rechenschafft ablegen, nicht nur dann, wenn wir auf unseren eigenen verstand vertraut haben.

In Antwort auf:
Gideon hatte Gott auch gefolgt ohne seine Anweisungen zu hinterfragen.
Ich verstehe nicht wie man da sagen kann, dass Gott alles akzeptiert.


Nur weil eine Hinterfragung nicht explizit aufgeschrieben wurde, heißt das nich, dass Gideon blind gefolgt wäre. Ei gutes Beispile ist Abraham, als es um die Umkehr Sodoms ging. Er hinterfragte Gott sehr lange, um genau zu verstehen, warum dieser Schritt nötig war.

So gibt es noch mehr Beispiele, diesbezüglich

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

31.12.2006 09:41
#29 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Lediglich die Spiegelung des eigenen Charakters.
Nicht lediglich, aber ein großer Teil des gottesbildes hängt von der Einstellung zu religiösen Dingen ab... Die Frage ist: Als was betrachte ich den Glauben an einen Gott? Als Mittel zu Macht und Gewalt? Als Essenz eines friedenstiftenden Lebenswandels? Es sind diegleichen fragen, die sich ein Atheist stellen muss, wenn es um die Auswirkung seines lebenswandels geht.


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.066

31.12.2006 09:49
#30 G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Die Frage ist: Als was betrachte ich den Glauben an einen Gott? Als Mittel zu Macht und Gewalt? Als Essenz eines friedenstiftenden Lebenswandels?
Na, das klingt ja wie bei Kant: "Wir brauchen einen Gott, weil der Mensch sonst charakterlich aus dem Ruder läuft." (sinngemäße Wortwahl) Wir machen uns Gott, wie wir ihn vermeintlich brauchen.

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

31.12.2006 11:27
#31 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Na, das klingt ja wie bei Kant: "Wir brauchen einen Gott, weil der Mensch sonst charakterlich aus dem Ruder läuft." (sinngemäße Wortwahl) Wir machen uns Gott, wie wir ihn vermeintlich brauchen.



Gott lässt sich nicht machen Insofern meinst du evtl. ein gemachtes Verständnis. Gott existiert - für die Gläubigen; Gott existiert nicht - für den Atheisten... Den Gläubigen existiert Gott für alle menschen; den Atheisten existiert Gott nur durch seine Gläubigen. das zur reinen feststellung.

Zu einem Gottesverständnis nach biblischer Sicht gehört weit mehr als die bloße Annahme eines Gottes und seiner Gebote. Wer sich Gott macht, so wie er ihn brauch, macht sein Ego zu einem Gott, und zum Ritus wird all jenes, was diesem Ego zur vollkommenen Auslebung gereicht. Zur Rechtfertigung diese "Gottes" brauch es am besten einer Schrift, die einen gesonderten Status besitzt, um andere von einem persönlichen Gottesverständnis zu überzeugen - sich also selbst bestätigt und im recht zu fühlen! man versucht die Schrift auf den persönlichen Gott abzustimmen. Das ist der Punkt. Andersherum wär auch das ergebnis ein anderes. Und du weißt genau: Die Bibel ist nicht das einzige buch, was entgegen ihrer Aussage interpretiert werden kann. Auch die Philosophen kennen diesen Ärger.



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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

31.12.2006 11:49
#32 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

Vielleicht hat Kant ja auch mehr die Religion als den Gott gemeint. Seine Maxime war ganz klar, zuerst war die Moral da, dann die Religion. Um zur richtigen allgemeingültigen Moral zu kommen, wollte er deshalb das beste aus allen Religionen zusammenfassen. Religion geht doch ganz gut auch ohne Gott.




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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.066

31.12.2006 12:27
#33  G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

Kant meinte wohl damit, dass wir uns den Gott machen, weil das notwendig sei. Und du argumentierst auch so, dass man meinen muss, du machst dir Gott so, wie er sein müsste. Du sagst aber - und als Christ musst du das auch - nein, Gott existiert real, nicht als fixe, notwendige Idee. Was bringt dich aber dazu, Gott mit den Eigenschaften auszustatten, dass du Wohlgefühle bekommst? Es könnte doch auch ganz anders sein, oder?

Gysi
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

31.12.2006 12:44
#34 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Was bringt dich aber dazu, Gott mit den Eigenschaften auszustatten, dass du Wohlgefühle bekommst? Es könnte doch auch ganz anders sein, oder?
Wenn ich Gott mit Eigenschaften ausstatten würde, wie du sagst, käme ich ja wieder in den Konflikt Bibel - Ego. Ich kann mir den Gott nicht zurechtlegen, wie ich will. Ein Christ findet in der bibel die entscheidende Grundlage für sein gottesverständnis, nicht in sich selbst d.h. seinen Wünschen und Abneigungen. Solche Götter gibt es wahrhaft viele - auch unter denen die sich Christen nennen - das ist noch so.

Was mich nun aber beschäftigt, ist deine Aussage selbst, denn es scheint nicht erst seit heute morgen so, dass du dir einen Gott der es mit den Menschen ausschließlich gut meint aus biblischer Sicht nicht vorstellen kannst. Denn immer werden gute Eigenschaften von den Gläubigen "angedichtet" während böse Eigenschaften bei Gott selbst vorhanden sind (du selbst bezeichnest Gott ja als rachsüchtigen Despoten, dem es nach menschenfleisch gelüstet)... Aber könnte es nicht genau umgekehrt sein?

Was mich dazu bringt, Wohlgefühle beim Gedanken an Gott zu empfinde ist ein intensives Studium der Bibel.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

31.12.2006 12:56
#35 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Ein Christ findet in der bibel die entscheidende Grundlage für sein gottesverständnis


Das ist genau das, was auch sleipnir sagt. Tausend andere mit tausend anderen Ansichten auch. Die Frage bleibt also, wieso ist der jeweilige Gläubige überzeugt, dass ausgerechnet der entsprechend seiner Bibelauslegung der gottgewollte Glaube das auch ist? Dass die Wahrscheinlichkeit dafür unwahrscheinlich gering ist dürfte doch klar sein.

Am Ende ist es dann wohl doch so, jeder, der ihn braucht, baut sich seinen eigenen Gott nach seiner eigenen Ethik auf, denn diese lässt ihn doch entscheiden, welche Aussagen der Bibel für ihn maßgebend sind und welche nicht. Wir Atheisten sind da vielleicht einfach einen Schritt schärfer, indem wir in uns selbst die eigene ethische Instanz sehen. Die braucht dann halt einfach keinen Namen mehr uns so ist Gott für uns gestorben bzw. hat nie existiert.




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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.066

31.12.2006 13:07
#36  G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten


In Antwort auf:
Was mich dazu bringt, Wohlgefühle beim Gedanken an Gott zu empfinde ist ein intensives Studium der Bibel.
Siehst du, ich kenne die Bibel auch.

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

31.12.2006 13:50
#37 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Das ist genau das, was auch sleipnir sagt. Tausend andere mit tausend anderen Ansichten auch. Die Frage bleibt also, wieso ist der jeweilige Gläubige überzeugt, dass ausgerechnet der entsprechend seiner Bibelauslegung der gottgewollte Glaube das auch ist? Dass die Wahrscheinlichkeit dafür unwahrscheinlich gering ist dürfte doch klar sein.

Die bibel beschreibt einen Weg zu Gott. Diesen Weg zu gehen, ist ein fortlaufender Prozess mit vielen Veränderungen. Wer also sagt: Mein Kurs zu Gott ist heute schon der richtige - ein perfekter - der keiner Korrektur bedarf, geht wohlan auch nur seinen eigenen Weg, denn er vetraut auf sich - dass er den einen Weg schon gefunden hat, ohne dies durch Erfahrung und Unterscheidungsvermögen geprüft zu haben. Man lernt doch nie aus? Allein an den Früchten, das heißt den Auswirkungen auf die Umwelt eines menschen kann man absehen, ob sich ein Mensch noch auf dem Weg zu Gott befindet, denn diese Auswirkungen sind in der bibel klar beschrieben.

In Antwort auf:
Wir Atheisten sind da vielleicht einfach einen Schritt schärfer, indem wir in uns selbst die eigene ethische Instanz sehen. Die braucht dann halt einfach keinen Namen mehr uns so ist Gott für uns gestorben bzw. hat nie existiert.



Mich würde es wundern, wenn Atheisten ein Problem mit Gott hätten. Damit nicht. Aber vllt. herrscht Uneinigkeit darüber, welche der verschiedenen ethischen Instanzen nun die ist, welche der Menschheit den größten nutzen bringt... Oder was ist das Ziel einer ahteistischen lebenweise? Anstatt Gott hat der Atheismus das eigene Ego gesetzt. Die Arbeit und daraus entstehende Konfliktbewältigung bleibt dennoch die gleiche.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

31.12.2006 13:53
#38 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Siehst du, ich kenne die Bibel auch.


Musstest du mir nicht beweisen, gysi.



In Memory of Soul-Society

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Antony11 ( Gast )
Beiträge:

01.01.2007 11:35
#39 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

Zitat von SnookerRI

Gott lässt sich nicht machen /..../... Zu einem Gottesverständnis nach biblischer Sicht gehört weit mehr als die bloße Annahme eines Gottes und seiner Gebote. Wer sich Gott macht, so wie er ihn braucht, macht sein Ego zu einem Gott, und zum Ritus wird all jenes, was diesem Ego zur vollkommenen Auslebung gereicht. Zur Rechtfertigung diese "Gottes" brauch es am besten einer Schrift, die einen gesonderten Status besitzt, um andere von einem persönlichen Gottesverständnis zu überzeugen - sich also selbst bestätigt und im recht zu fühlen! man versucht die Schrift auf den persönlichen Gott abzustimmen. Das ist der Punkt. Andersherum wär auch das ergebnis ein anderes. Und du weißt genau: Die Bibel ist nicht das einzige buch, was entgegen ihrer Aussage interpretiert werden kann. Auch die Philosophen kennen diesen Ärger.


Wohl gibt es zwei Arten von freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare
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Dem muß man wohl zustimmen, nur durften die Christen nie die Schrift so lernen zu lesen wie es sich gehört hätte, denn dann wären sie ja keine Christen mehr, weil sie damit die tragweite der Verse aus Hesekiel 34 erkennen würden.
Aber ein christlich verdrehter Verstand läßt sich schwerlich auf die wirklichen Aussagen der Bibel lenken, dazu sind der Robin und der Joshua zwar ein wahres, aber auch ein trauriges Beispiel christlich injizierter Verblendung.

Würde man zu sich selber ehrlich sein, dann würde man der Kirche im vollem Umfang den Rücken kehren, denn der von Gott prophezeite David im Hesekiel hat mit Jesus so viel zu tun, wie ein gefälschter 50 Euroschein mit dem wirklichen Geld.
Eine "Blüte" der Phantasie macht- u. geldgieriger Menschen ohne Skrupel.
Der Jesus wird durch das "Alte Testament" also widerlegt, jedoch wird gerne dessen "Farbe" ins AT gekleckert, damit sich das Alibi der Lügen verfestigen kann.

the swot ( Gast )
Beiträge:

01.01.2007 20:42
#40 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

@Gaertner:

Was mich am SPIEGEL stört ist folgendes.....

Es gibt ein ganz bewusstes Klischeedenken bei den Machern:

Die Christen sind die armen Opfer des terroristischen Islams und das Judentum ist eine Religion des Blutes und ohnehin an allem Schuld.
_____________________________________________
http://41419.dynamicboard.de/
Barukh atah Adonaj hamewarekh et Amo Jisrael baShalom-Gelobt seist du Ewiger, der du dein Volk Israel mit Frieden segnest!

Deine Augen werden Jerusalem sehen, eine sichere Wohnung, ein Zelt, das nicht wandert, dessen Pflöcke niemals ausgezogen werden, dessen Stricke niemals reißen. Aber dort wird der Herr in Herrlichkeit für uns sein ... (Jes 33,20-21).

Nieder mit dem SPIEGEL!

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

01.01.2007 21:04
#41 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten
In Antwort auf:
Die Christen sind die armen Opfer des terroristischen Islams und das Judentum ist eine Religion des Blutes und ohnehin an allem Schuld.


Was hältst du von der geschichte des kleinen Jungen, der von israelischen Soldaten erschossen worden ist und dessen Vater die Organspende zugelassen hat?
Die Organe haben 6 Menschen das Leben gerettet.

6 Menschen wie sie verschiedener nicht sein können...Araber Juden quer Beet..
Die Familie des Jungen hat ausdrücklich erlaubt die Organe an jeden zu spenden der sie am dringendsten braucht....egal od Jude Araber oder sonstwas.
Die einzingen, die ein Jahr später zu arrogant und zu verbohrt waren um die Familie des Spenders zu sehen waren die Orthodoxen Juden deren Kinder mit den Organen des Jungen weiterleben konnten.
Ist diese Geschichte falsch ?
Oder einseitig erzählt ?
Ist das ein Klischee?

Oder war alles ganz anders?

Der Spiegel ist eines der letzten Blätter, die ich für einigermassen objektiv halte.
Und antisemitische Töne habe ich noch keine gehört im Spiegel.

Und wenn sich herausstellt, dass die Thora vor 2500 Jahren von einem Ziegenhirten auf dem Scheißhaus geschrieben wurde, dann kann der Spiegel nichts dazu...oder ?

atz



Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

the swot ( Gast )
Beiträge:

01.01.2007 21:38
#42 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Was hältst du von der geschichte des kleinen Jungen, der von israelischen Soldaten erschossen worden ist und dessen Vater die Organspende zugelassen hat?
Die Organe haben 6 Menschen das Leben gerettet.


Sie sind beide wahre Kinder G´ttes und werden Teil an der kommenden Welt haben. Liegt deine Betonung auf der Organspende oder auf dem Tod des Jungen? Es ist traurig, dass der kleine sterben musste doch frag dich auch mal wie viele israelische Kinder schon durch Raketen der Hamas und der Hisbollah getötet wurde....

In Antwort auf:
6 Menschen wie sie verschiedener nicht sein können...Araber Juden quer Beet..
Die Familie des Jungen hat ausdrücklich erlaubt die Organe an jeden zu spenden der sie am dringendsten braucht....egal od Jude Araber oder sonstwas.
Die einzingen, die ein Jahr später zu arrogant und zu verbohrt waren um die Familie des Spenders zu sehen waren die Orthodoxen Juden deren Kinder mit den Organen des Jungen weiterleben konnten.
Ist diese Geschichte falsch ?
Oder einseitig erzählt ?
Ist das ein Klischee?

Oder war alles ganz anders?


Kann man das denn auf das gesamte jüdische Volk verallgemeinern?

In Antwort auf:
Der Spiegel ist eines der letzten Blätter, die ich für einigermassen objektiv halte.
Und antisemitische Töne habe ich noch keine gehört im Spiegel.


Das Problem ist folgendes:
Muslime werden alle als Terroristen abgestempelt...Im gleichen Atemzug wird der Grund gesucht. Und der liegt immer beim Thema Israel. Neulich gab es z.B. einen Artikel über eine Schule in Jerusalem in der Araber und Juden zusammen unterrichtet werden. Klar es gibt orthodoxe Gegner. Aber gibt es nicht auch Palis wie die vonder Hamas, die dagegen sind? Die werden natürlich nicht erwähnt...

Was mich an der letzten Ausgabe am meisten gestört hat ist eine einzige Formulierung:

"Der Mohel nahm das Baby, ritzte mit dem Fingernagel dessen Vorhaut ein und riss sie ab-ein blutiges Attentat, das sich wie ein Mal in den Körper einbrannte...Es ist dieser Ritus, der zur Ausbildung eines kollektiven kultischen Identität der Juden führte......jenes blutige Werk prägt die jüdische Seele bis heute"
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Nieder mit dem SPIEGEL!

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

01.01.2007 21:56
#43 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Sie sind beide wahre Kinder G´ttes und werden Teil an der kommenden Welt haben. Liegt deine Betonung auf der Organspende oder auf dem Tod des Jungen? Es ist traurig, dass der kleine sterben musste doch frag dich auch mal wie viele israelische Kinder schon durch Raketen der Hamas und der Hisbollah getötet wurde....


natürlich ist das so...aber der Junge war auch nicht der Einzige!

In Antwort auf:
Kann man das denn auf das gesamte jüdische Volk verallgemeinern?


Das kann man nicht....aber das hat der Spiegel auch nicht getan.

In Antwort auf:
Muslime werden alle als Terroristen abgestempelt...Im gleichen Atemzug wird der Grund gesucht. Und der liegt immer beim Thema Israel. Neulich gab es z.B. einen Artikel über eine Schule in Jerusalem in der Araber und Juden zusammen unterrichtet werden. Klar es gibt orthodoxe Gegner. Aber gibt es nicht auch Palis wie die vonder Hamas, die dagegen sind? Die werden natürlich nicht erwähnt...


Das werden sie sehr wohl....
Und Berichte über militante Palis sind im Spiegel auch nicht sehr schmeichelhaft.


In Antwort auf:
"Der Mohel nahm das Baby, ritzte mit dem Fingernagel dessen Vorhaut ein und riss sie ab-ein blutiges Attentat, das sich wie ein Mal in den Körper einbrannte...Es ist dieser Ritus, der zur Ausbildung eines kollektiven kultischen Identität der Juden führte......jenes blutige Werk prägt die jüdische Seele bis heute"


Was ist daran falsch ?
Wenn jemand ein Gegner von Religionen ist, dann kann er Beschneidung nur verdammen.
Sie ist unmenschlich und barbarisch.
Und etwas barbarisches darf auch barbarisch beschrieben werden .

Und dass man auf befehl Gottes Tiere bei lebendigem Leib die Gurgel aufschneidet finde ich auch nicht prickelnd.
Diese Praktiken sind in meinen Augen Perversitäten von Gottes gnaden.
Nein keine Narkose.....der Schmerz muß ausgehalten werden.....leiden für den Herrn.....
Alleine schon deshalb will ich mit dem schrägen Vogel nix zu tun haben.

Bei uns ist das so....wenn einer sein Kind quält....dann kommt das Jugendamt....und das ist ok so.
Und wenn einer einem Baby onhe Betäubung die Vorhaut abreißt...dann ist das glaub ich Quälerei...oder ?

sags mir wenn ich mich irre.

atz


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denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

01.01.2007 22:00
#44 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

Schächten ist meiner Meinung nach viel menschlicher als
die Tiere so zu töten wie sie jetzt getötet werden.
So bluten sie wenigstens richtig aus.

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

01.01.2007 22:03
#45 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

In Antwort auf:
So bluten sie wenigstens richtig aus.


Was ist daran menschlich ?


atz
Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

01.01.2007 22:07
#46 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

Was hat Schächten mit ausbluten zu tun? Jedes Tier das verzehrt werden soll wird komplett ausgeblutet. Ob das Tier an der Wunde an der Halsschlagader stirbt oder diese Nach dem Tod zugefügt wird macht keinen Unterschied.
__________________________________________________
Was wird uns retten? Der Glaube?
Ich will keinen Glauben haben und lege auch keinen Wert darauf, gerettet zu werden.
(Jules Renard, franz. Schriftsteller, 1864-1910)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

01.01.2007 22:08
#47 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

Die Tiere sollen bei lebendigem Leib ausbluten....
wenn das Herz noch schlägt, ist es gründlicher oder so....


atz
Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

01.01.2007 22:24
#48 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

Die Tiere bluten aber nicht gründlich genug aus.
Nuur durch den Schächtschnitt ist ein komplettes Ausbluten des Tieres sichergestellt , und da es zu einem schlagartigen Abfall des Blutdrucks und damit der Sauerstoffversorgung des Gehirns kommt, tritt sofortige Bewusstlosigkeit ohne nennenswerte Schmerzen ein. Ein korrekt geschächtetes Tier wird keine äußeren Anzeichen eines Todeskampfes zeigen. Natürlich können grobe Fehler ebenso qualvoll sein.
Aber das Rückstandslose ausbluten ist gewährleistet.

the swot ( Gast )
Beiträge:

01.01.2007 22:29
#49 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

Durch das Schächten sind die Tiere koscher.
_____________________________________________
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Nieder mit dem SPIEGEL!

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

01.01.2007 22:29
#50 RE: G´ttliche Vorsehung im Judentum antworten

Das ist doch mal eine einleuchtende Erklärung... warum nicht auf anderen Gebieten so?
__________________________________________________
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(Jules Renard, franz. Schriftsteller, 1864-1910)

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