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Dieses Thema hat 53 Antworten
und wurde 2.463 mal aufgerufen
 Islam
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The Turkishman Offline



Beiträge: 161

09.01.2007 08:22
#51 RE: nett antworten

die holländer haben völlig recht mit ihrem vorhaben, da sie endlich aufgewacht sind.
das schleier und kopftuchverbot wäre für ganz europa ein vernünftiger weg die probleme mit dem islam
aus dem weg zu räumen - wer nämlich damit ein problem hat, der muß europa verlassen.
wäre schön wenn andere länder nachziehen würden.



Das ich nicht lache.Steht es nicht in jeder Verfassung der europäischen Länder,dass jeder Mensch gleich ist??

Tja wieso darf dann einer mit nem Kreuz als Lehrer fungieren,doch eine Frau mit nem Kopftuch nicht?

Im einem Fall ist es kein Religionszeichen,aber im anderen schon.

Wie schon gesagt,man sollte den Koran lesen und nicht von anderen Ländern ausehen.Zurzeit ist es nur in der Türkei verboten mit Kopftuch in öffentliche Gebäude zu gehen.Doch dort darf man eine andere Kopfbedeckung nehmen.

Und hier?Will man es ganz verbieten.
Wie will man dann noch eine Integration verlangen wenn all sowas verboten wird??

Ich sags ganz deutlich, ohne die Arbeitskräfte aus Italien und Deutschland, hätte man es nicht geschafft Deutschland wieder aufzubauen!!Und jetzt einfach zu sagen sollen sie doch gehen.

Alleine 4500000 Arbeitsplätze entstehen durch Türkische Firmenchefs in Deutschland.Und es gibt noch viele andere Muslimen,die hier ein Unternehmen haben.

Wenn die dann alle gehen will ich mal sehen wie es Deutschland dann geht.


The Turkishman Offline



Beiträge: 161

09.01.2007 09:57
#52 RE: nett antworten

ahhhhhhhh Fehler sind ja für uns gemacht ich meinte ohne die Arbeitskräfte aus Italien und Türkei

Noch eins zu dem Thema.

Man sieht wieviel Angst eure Regierungen haben.Und dass nicht der Islam die Freiheit einengt,sondern das Christentum.In der Türkei darf ein Priester alles werden was er will und hier schauen alle mit nem merkwürdigen Blick auf ein Hoca.Dies zeigt auch dass ihr es im Blut habt Diktatorisch zu sein.

Also kaum ein Unterschied zu einem Saddam,welcher bis vor ein paar Jahren noch von den USA unterstützt wurde.

Ogami Itto Offline




Beiträge: 109

09.01.2007 16:01
#53 RE: nett antworten
im gegensatz zu den meisten türken haben sich die fremdarbeiter aus italien und anderen nichtislamischen ländern hervoragend integriert.
warum? weil unsere kulturellen wurzeln die gleichen sind und immer schon, in religion, kunst und kultur, ein austausch stattfand.
dagegen mußte sich europa öfters schon islamischer barbarenheere erwehren, oftmals aus der türkei kommend.

allerdings ist es eine mär zu behaupten deutschland hätte es ohne fremdarbeiter nicht geschafft.
manche ihrer landsleute sind sogar so frech und stellen sich so dar das man meinen könnte sie selbst und nicht die trümmerfrauen, hätten damals nach dem krieg steine geklopft. das ist ein übeler witz!
1960 gab es 6000 türken in deutschland - die werden wohl kaum in der lage gewesen sein deutschland allein aufgebaut zu haben.
ne, aufgebaut haben die deutschen ihr land alleine, als es wieder arbeit gab und bei der wirtschaft das brummen anfing
wurden fremdarbeiter geholt und man hätte es besser bei nichtislamischen gelassen.

die türken sind auch ziemlich als letzte dazugekommen und die sind nicht von deutschland gerufen worden sondern von großkonzernen die billige arbeitskräfte wollten. hierbleiben war gar nicht geplant und das dies passierte ist ein böser fehler der politiker.
ein älterer türke hat mir sogar mal gesagt das dies auch aus seiner sicht ein schlimmer fehler war,weil anatolische mentalität und religion einfach inkompatibel mit der europäischen kultur ist, seiner meinung nach.

wie erklären sie sich denn das, abgesehen von teilen der rußlanddeutschen, hauptsächlich ihre landsleute in deutschland übel auffallen und durch
gewollte nichtintegration glänzen?
ich weiß, es ist ein soziales problem, viele dieser leute kommen aus den hinterwäldlerischen gegenden anatoliens und sind auch von ihren eigenen landsleuten nicht hoch angesehen.
ein freund von mir ist ein instanbuler türke (und überzeugter apostat) und graust sich oft vor seinen landsleuten hier.
auch in der türkei sollen die deutschtürken nicht gerade beliebt sein.

eine frage noch: wenn wir deutschen so übel sind wie sie uns darstellen, wenn wir es im blut haben diktatorisch zu sein - was hält sie noch hier?

übrigens: es immer wieder moderne moslems die die europäer vor einem allzu naivem umgang mit dem islam warnen.
"das kopftuch ist gefährlich" sagte dazu ein marokkanischer schriftsteller und begründete dies auch nachvollziehbar.
der unterschied zum kreuzchen am hals ist gewaltig und in der türkei weiß man schon warum man es verbietet.
im prinzip ist es doch so wie wenn ein christ ein 50cm langes kreuz um den hals hängen hat und jedem höchst offensiv signalisiert
"ich bin christ".
und solange immer wieder dinge ans tageslicht kommen wie der dieses berliner hochas, der gegen die "unreinen" deutschen predigte, dürfen sie sich nicht wundern wenn hochas schief angeschaut werden.

in dem viertel wo ich aufgewachsen bin gab es menschen aus den unterscheidlichsten kulturen. ich bin mit italienern, spaniern und polen zusammen in die grundschule gegangen. es gab keinen ärger wegen der verschiedenen nationalitäten und kulturen.
der ärger fing erst da an, als die ersten türken ins viertel zogen.
sorry - aber das ist meine erfahrung.
das es auch andere türken gibt ist mir durch einige gute freunde sehr bewußt, allerdings sind die leute sehr modern und
eher sakulär orientiert oder gar apostaten.


edit:
noch was zu christen in der türkei, autor ein türkischer pfarrer, veröffentlicht in der FAZ:

Christen in der Türkei -
wie Fische auf dem Trockenen

"Wie wichtig das Wasser für den Fisch ist, merkt er erst, wenn er keines mehr hat, wie wichtig unsere Kirche für uns ist, merken wir erst, wenn wir sid nicht mehr haben"
Voller Resignation ist dieser Satz eines jungen syrisch-orthodoxen Christen in Midyat, im Südosten der Türkei. Die meisten der ehemals 200 000 Angehörigen dieser Minderheit haben ihr angestammtes Siedlungsgebiet, den Tur Abdin, verlassen, sind nach Deutschland oder in die skandinavischen Länder ausgewandert; etwa 12.000 von ihnen wohnen heute in Istanbul, knapp 2.000 sind noch in der alten Heimat geblieben. Die Kirche ist die Klammer, die sie zusammenhält, ihnen sprachliche und religiöse Identität verleiht. Aber die Zeit der Christenheit in der Osttürkei scheint zu Ende zu gehen, trotz eines Apells von Ministerpräsident Ecevit an die Christen im Ausland, sie sollten zurückkommen.
So wie den syrisch-orthodoxen Christen ergeht es im Prinzip allen christlichen Minderheiten in der Türkei. Von einst 250.000 Griechisch-Orthodocen in Istanbul sind knapp 2.000 übriggeblieben, von mehr als zwei Millionen Armeniern (in osmanischer Zeit) leben noch 80.000 im Land. Alle Christen zusammen, einschließlich der Ausländer, stellen heute einen Bevölkerungsanteil von weniger als einem Prozent, Tendenz sinkend, fühlen sich doch die Christen oft als Bürger zweiter Klasse. Zu sehr greift der Staat, dessen Verfassung eine strenge Trennung von Politik und Religion vorsieht, immer wieder in das Leben der Christen und ihrer Kirchen ein.
Als säkularer Staat garantiert auch die Türkei in ihrer Verfassung das Recht des einzelnen auf Religionsfreiheit. Schwierig wird es, wenn sich mehrere einzelne zu einer Gruppe zusammenschließen und etwa eine Kirche oder ein Gemeindehaus bauen wollen. Das geht schon seit etwa 80 Jahren nicht mehr ohne weiteres. Das aus den Zeiten Atatürks stammende Verbot, das eigentlich gegen islamische Gemeinschaften gerichtet war, wird in der Praxis fast ausschließlich gegen christliche Gemeinschaften angewandt. Keine christliche Gemeinde darf neue Gebäude errichten. Dagegen ist heute überall der Bau von Moscheen zu beobachten. Nun haben etwa die Griechen mehr Kirchen, als sie brauchen. Sie könnten vielleicht eine der nicht genutzten Kirchen einer neu gegrundeten türkisch-evangelischen Gemeinde geben, die kein Gebäude hat. Das allerdings ist verboten und kann zur Enteignung des Gebäudes führen. Da Kirchen keine juristischen Personen, geschweige denn Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, können sie auch keine Immobilien als Geschenk annehmen oder erben. Selbst das Mieten vön Räumen ist ihnen verwehrt.
Eine weitere erhebliche Beeinträchtigung kirchlichen Lebens ist das staatliche Verbot, Pfarrer und Religionslehrer auszuhilden. Vor 30 Jahren wurden alle theologischen Hochschulen, christliche wie islamische, geschlossen. Die islamischen konnten inzwischen wieder öffnen, die christlichen nicht. Theologen aus dem Ausland zu holen ist ebenfalls verboten. Bleibt als letzte Möglichkeit, junge Menschen zum Theologiestudium ins Ausland zu schicken, allerdings mit dem Risiko, daß sie dann nicht in die Türkei zurückkommen. Als Kompromiß hat die staatliche Seite der Griechisch-Orthodoxen Kirche vorgeschlagen, christliche Theologen an den staatlichen theologischen Fakultäten auszubilden. Nun heißen die Fakultäten zwar theologische Fakultäten, sind aber de facto islamisch-theologische Fakultäten. Christliche Theologiestudenten würden also von islamischen Hochschullehrern ausgebildet. Alternativen sind nicht in Sicht. Dabei drängt die Zeit. Es ist absehbar, wann Gemeinden und die wenigen kirchlichen Schulen keine ausgebildeten Theologen mehr haben.
Immer wieder wird die Türkei darauf hingewiesen, daß es in einem vereinten Europa eine Diskriminierung religiöser Minderheiten nicht geben darf. Aber auch unabhängig von der, Frage, ob die Türkei Mitglied der Europäischen Union wird oder nicht, hat sie nach dem Buchstaben ihrer eigenen Verfassung Religionsfreiheit zu gewähren. Das heißt konkret:
Christen in der Türkei müssen Kirchen bauen und geistlichen Nachwuchs ausbilden dürfen, müssen als religiöse Gemeinschaften Rechtssicherheit genießen und ihr Leben ohne staatliche Bevormundung gestalten können.

Der Autor ist evangelischer Pfarrer in Istanbul.

FAZ 14.12.2001

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

17.01.2007 01:23
#54 RE: nett antworten

Zitat von Ogami Itto
...allerdings ist es eine mär zu behaupten deutschland hätte es ohne fremdarbeiter nicht geschafft. [Dass ist keine Mär sondern Wahrheit, ab 1957 war alles wieder gestanden Jungchen, mein Körper trägt heute noch die Schrammen davon, wie bei vielen anderen Kindern auch aus dieser Zeit.
Was ihr da ansprecht ist die überhitzte Konjuktur, die eigenartiger Weise nach dem Aufbau einsetzte und dazu waren die Gastarbeiter notwendig. Dass hatte aber mit dem Wiederaufbau nichts mehr zu tun, oder?

manche ihrer landsleute sind sogar so frech und stellen sich so dar das man meinen könnte sie selbst und nicht die trümmerfrauen, hätten damals nach dem krieg steine geklopft. das ist ein übeler witz! Ja, im Witze erzählen sind die Orientalen recht gut, siehe 1001 Nacht.
1960 gab es 6000 türken in deutschland - die werden wohl kaum in der lage gewesen sein deutschland allein aufgebaut zu haben. [Da war der Aufbau schon lange abgeschlossen.]
ne, aufgebaut haben die deutschen ihr land alleine, als es wieder arbeit gab und bei der wirtschaft das brummen anfing [Richtig]
wurden fremdarbeiter geholt und man hätte es besser bei nichtislamischen gelassen.
die türken sind auch ziemlich als letzte dazugekommen und die sind nicht von deutschland gerufen worden sondern von großkonzernen die billige arbeitskräfte wollten. hierbleiben war gar nicht geplant und das dies passierte ist ein böser fehler der politiker. Ja mei, das Fehler fatale Folgen haben, dass hat die Geschichte schon immer aufgezeigt, aber lernt der Mensch daraus? Ich meine, Nein!
Das Blau ist von mir, weil mans besser sieht. Das übrige schenke ich mir. - Antony11

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