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Dieses Thema hat 44 Antworten
und wurde 1.277 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2
Etymon Offline



Beiträge: 60

30.11.2006 02:33
Das Gesetz und die Sünde antworten

Adam brachte den Tod — Christus bringt das Leben
Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert.Demnach war die Sünde schon da, lange bevor Gott durch Mose das Gesetz gab. Aber wo kein Gesetz ist, kann auch keine Schuld angerechnet werden. Dennoch waren alle Menschen von Adam bis zu Mose ebenfalls dem Tod verfallen, auch wenn sie nicht wie Adam bewusst gegen Gottes Willen handelten. Adams Schuld hatte Folgen für alle Menschen. Insofern ist er das genaue Gegenbild zu Christus, der uns erlöst hat.


Freilich lässt sich die Erlösung, die uns Christus geschenkt hat, nicht mit der Sünde Adams vergleichen. Denn durch die Sünde des einen wurde die gesamte Menschheit dem Tod ausgeliefert; durch Jesus Christus aber erfuhren wir in überreichem Maß Gottes Barmherzigkeit und Liebe.Man kann also die Erlösung durch Christus und die Sünde Adams nicht auf eine Stufe stellen.Gottes Urteilsspruch brachte wegen der einen Sünde Adams die Verdammnis;was Christus getan hat,brachte trotz unzähliger Sünden den Freispruch.

Hat aber der Ungehorsam eines einzigen Menschen zur Herrschaft des Todes geführt, um wie viel mehr werden dann alle,die Gottes überreiche Barmherzigkeit und seine Vergebung erfahren haben,durch Jesus Christus leben und einmal mit ihm herrschen.

Es steht also fest: Durch die Sünde eines Menschen sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen sind alle mit Gott versöhnt und bekommen neues Leben. Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen.

Das Gesetz aber kam später hinzu, um die Wirkung der Sünde zu vergrößern. Denn wo sich die ganze Macht der Sünde zeigte, da erwies sich auch Gottes Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe. Wo bisher die Sünde über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, dort herrscht jetzt Gottes Gnade. Gott spricht uns von unserer Schuld frei und schenkt uns ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Das neue Leben

Was bedeutet das nun für uns? Sollen wir etwa weitersündigen, damit Gott Gelegenheit hat, uns seine Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe zu zeigen? Natürlich nicht! Als Christen sind wir für die Sünde tot. Wie könnten wir da noch länger mit ihr leben? Ihr wisst doch, was bei der Taufe geschehen ist: Wir sind auf den Namen Jesu Christi getauft worden und haben damit auch Anteil an seinem Tod. Durch die Taufe sind wir also mit Christus gestorben und begraben. Und wie Christus durch die Herrlichkeit und Macht seines Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir ein neues Leben führen.

Denn wie wir seinen Tod mit ihm geteilt haben,so haben wir auch Anteil an seiner Auferstehung.Damit steht fest: Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz.Unser von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen. Wer gestorben ist, kann nicht mehr beherrscht werden — auch nicht von der Sünde.

Sind wir aber mit Christus gestorben, dann werden wir auch mit ihm leben — davon sind wir überzeugt. Wir wissen ja, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist und nie wieder sterben wird. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.Mit seinem Tod hat Christus ein für alle Mal beglichen, was die Sünde fordern konnte. Jetzt aber lebt er, und er lebt für Gott. Das gilt genauso für euch, und daran müsst ihr festhalten: Ihr seid tot für die Sünde und lebt nun für Gott, der euch durch Jesus Christus das neue Leben gegeben hat.

Achtet darauf, dass euer vergänglicher Leib nicht von der Sünde, von seinen Begierden beherrscht wird. Nichts, keinen einzigen Teil eures Körpers sollt ihr der Sünde als Werkzeug für das Böse zur Verfügung stellen. Dient vielmehr Gott mit allem, was ihr seid und habt. Weil ihr mit Christus gestorben seid und er euch neues Leben schenkte, sollt ihr jetzt Werkzeuge in Gottes Hand sein, damit er euch für seine Ziele einsetzen kann. Die Sünde hat ihre Macht über euch verloren. Denn ihr seid nicht länger an das Gesetz gebunden, sondern ihr lebt von der Barmherzigkeit Gottes.

Befreit, um Gott zu dienen

Soll das nun etwa heißen, dass wir einfach Schuld anhäufen können, weil ja Gottes Barmherzigkeit zählt und wir das Urteil des Gesetzes nicht mehr zu fürchten brauchen?

Nein, so ist das nicht gemeint! Wisst ihr nicht, dass ihr dem Herrn gehorchen müsst,dem ihr euch verpflichtet habt? Und das heißt: Entweder entscheidet ihr euch für die Sünde und werdet sterben, oder ihr hört auf Gott, und er wird euch annehmen.

Aber Gott sei Dank! Ihr seid nicht mehr hilflos der Sünde ausgeliefert, sondern ihr hört von ganzem Herzen auf das, was euch gelehrt worden ist. Denn nachdem ihr von der Herrschaft der Sünde wirklich frei geworden seid, könnt ihr jetzt Gott dienen und das tun, was ihm gefällt.

Weil ihr das so schwer verstehen könnt,will ich es euch an einem bekannten Beispiel deutlich machen, dem Sklavendienst: Früher habt ihr der Zügellosigkeit und dem Unrecht wie Sklaven gedient. Jetzt aber sollt ihr uneingeschränkt Gott dienen; lebt so, wie es ihm gefällt, denn ihr gehört zu ihm! Als Sklaven der Sünde wart ihr zwar frei, allerdings nur vom Guten. Und was kam dabei heraus? Bei dem Gedanken daran könnt ihr euch heute nur schämen, denn ihr hattet dafür nichts anderes als den Tod verdient.

Aber jetzt seid ihr frei von der Sünde und dient Gott als seine Knechte.Ihr gehört zu ihm und tut, was ihm gefällt, und schließlich schenkt er euch das ewige Leben.

Denn die Sünde wird mit dem Tod bezahlt. Gott aber schenkt uns in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, unserem Herrn, ewiges Leben.

Die Grenzen des Gesetzes

Meine lieben Brüder und Schwestern! Ihr kennt doch das Gesetz.Eigentlich solltet ihr dann wissen, dass Gesetze für uns nur Gültigkeit haben, solange wir leben.

Was bedeutet das? Eine verheiratete Frau zum Beispiel ist an ihren Mann durch das Gesetz so lange gebunden, wie er lebt. Stirbt der Mann, dann ist sie von diesem Gesetz frei und kann wieder heiraten. Hätte diese Frau zu Lebzeiten ihres Mannes einen anderen Mann gehabt, wäre sie eine Ehebrecherin gewesen. Nach dem Tod ihres Mannes aber ist sie frei von den Verpflichtungen des Ehegesetzes. Niemand wird sie eine Ehebrecherin nennen, wenn sie als Witwe einen anderen Mann heiratet.

Genauso wart auch ihr gebunden, an das Gesetz. Aber ihr seid davon befreit worden, als Christus am Kreuz für euch starb. Und jetzt gehört ihr nur noch ihm, der von den Toten auferweckt wurde. Nur so werden wir für Gott Frucht bringen, das heißt leben, wie es ihm gefällt.

Von Natur aus waren wir einst der Gewalt der Sünde ausgeliefert und wurden von unseren selbstsüchtigen Wünschen beherrscht. Durch das Gesetz wurde die Sünde in uns erst geweckt, so dass wir taten, was letztendlich zum Tod führt. Aber jetzt sind wir von diesen Zwängen frei, denn für das Gesetz sind wir tot. Deswegen können wir Gott durch seinen Heiligen Geist in einer völlig neuen Weise dienen und müssen es nicht mehr wie früher durch die bloße Erfüllung toter Buchstaben tun.

Der Mensch und Gottes Gesetz

Soll das alles nun etwa bedeuten, dass Gottes Gesetz sündig ist? Natürlich nicht! Aber es ist doch so: Ohne die Gebote Gottes hätte ich nie erfahren,was Sünde ist. Würde es dort nicht heißen: »Du sollst nicht begehren …«, so wüsste ich nicht, dass meine Leidenschaften Sünde sind.Die Sünde aber gebrauchte dieses Gebot des Gesetzes, um in mir alle möglichen Leidenschaften zu wecken. Denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot.

Früher habe ich ohne das Gesetz gelebt.Erst seit ich das Gesetz mit seinen Geboten kenne, wurde auch die Sünde in mir lebendig, und darum bewirkte das Gesetz meinen Tod. So hat mich Gottes Gebot, das den Weg zum Leben zeigen sollte, letztlich dem Tod ausgeliefert. Denn die Sünde benutzte das Gebot und betrog mich, indem sie statt des versprochenen Lebens den Tod brachte.

Das Gesetz selbst aber entspricht Gottes Willen; jedes einzelne Gebot ist heilig, gerecht und gut. Kann aber etwas, das gut ist, meinen Tod bewirken? Nein, ganz und gar nicht. Aber gerade dadurch, dass die Sünde das Gute benutzte, um mir den Tod zu bringen, hat sie sich als Sünde entlarvt; erst durch das Gebot ist sie in ihrer ganzen Abscheulichkeit sichtbar geworden.

Das Gesetz ist von Gottes Geist bestimmt. Das wissen wir genau. Ich aber bin nur ein Mensch und der Herrschaft der Sünde ausgeliefert. Ich verstehe ja selber nicht, was ich tue. Das Gute, das ich mir vornehme, tue ich nicht; aber was ich verabscheue, das tue ich. Bin ich mir aber bewusst, dass ich falsch handle, dann gebe ich damit zu, dass Gottes Gesetz gut ist.

Die Herrschaft der Sünde

Das aber bedeutet: Nicht ich selbst tue das Böse, sondern die Sünde, die in mir wohnt, treibt mich dazu. Ich weiß wohl, dass in mir nichts Gutes wohnt. Deshalb werde ich niemals das Gute tun können, so sehr ich mich auch darum bemühe. Ich will immer wieder Gutes tun und tue doch das Schlechte; ich verabscheue das Böse, aber ich tue es dennoch. Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar: Nicht ich selbst bestimme über mich, sondern die Sünde in mir verführt mich zu allem Bösen. Ich mache immer wieder dieselbe Erfahrung: Das Gute will ich tun, aber ich tue das Böse. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als Gottes Gesetz zu erfüllen. Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieses Gesetz kämpft gegen das, was ich innerlich als richtig erkannt habe, und macht mich zu seinem Gefangenen. Es ist das Gesetz der Sünde, das mein Handeln bestimmt. Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft befreien? Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit.

ab Römer 5. Kapitel 8 - ...
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Christsein ohne Bekehrung ist wie ein Wettrennen ohne Startschuss. Du rennst zwar, aber es zählt nicht

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.129

30.11.2006 07:25
#2 Das Gesetz und die Sünde antworten
Das ist aber die härteste Fundamentalisten-Version, die man in die Schöpfungs- und Jesus-Geschichte hineininterpretieren kann. Klar auch, dass sie die evolutionäre Abstammung des Menschen verleugnet. Haben wir schon mal irgendwelche Fossilien gefunden, die beweisen, dass der Mensch damals so seine 500, 600 bis 962 Jahre (Methusalem) gelebt hatte - als Relikt seiner ursprünglich konzipierten Ewigkeit?
Beide Geschichten - die Schöpfungs- und die Jesus-Geschichte - kann man völlig anders und naheliegender interpretieren. Selbst die Bibel gibt diese Fabuleske nicht unbedingt her...

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

30.11.2006 08:01
#3 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

In Antwort auf:
Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft befreien? Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit.


Na so was aber auch. Ihr Christen macht es euch aber auch schwer, speziell ihr Fundis. Bei euch scheint die Herrschaft der Sünde immer besonders groß zu sein, wie die Geschichte zeigt. Die meisten Greueltaten gabe es doch in der Zeit, als das Christentum noch fundamental war.

Aber macht ja nix, Christus hat´s zwar nicht gepackt, euch von der Sünde zu befreien, aber wenigstens von den Folgen selbiger. Da kann man dann auch viel unbesorgter losmetzeln, verbrennen, foltern und quälen.

Bloß gut, dass wir euch das heute nicht mehr lassen.




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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

30.11.2006 10:35
#4 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Katholiken sind für mich keine Echten Christen.
Wären sie das, dann gäbe es kein Pabsttum.
Es gab immer Gruppen die die Wahren Christlichen Lehren aufrecht erhalten wollten.
Die Hussiten, Waldenser etc.
Die Waldenser gibt es sogar Heute noch.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.129

30.11.2006 12:54
#5  Das Gesetz und die Sünde antworten

In Antwort auf:
Katholiken sind für mich keine Echten Christen.
Wären sie das, dann gäbe es kein Pabsttum.
Es gab immer Gruppen die die Wahren Christlichen Lehren aufrecht erhalten wollten.
Die Hussiten, Waldenser etc.
Die Waldenser gibt es sogar Heute noch.
Was bringt dich dazu, deine Bibel-Interpretation als die richtige hinzustellen - und die anderer, geschweige denn nichtchristlicher, als falsch?

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

30.11.2006 15:22
#6 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Zitat von Sleipnir
die Wahren Christlichen Lehren aufrecht erhalten wollten.



Wusste gar nicht, dass es da mehrere gibt..und dass alle noch wahr sind....
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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

the swot ( Gast )
Beiträge:

30.11.2006 17:11
#7 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Adam brachte nicht den Tod. Adam brachte das Leben und der Tod gehört zum Leben.
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http://41419.dynamicboard.de/
Barukh atah Adonaj hamewarekh et Amo Jisrael baShalom-Gelobt seist du Ewiger, der du dein Volk Israel mit Frieden segnest!

Deine Augen werden Jerusalem sehen, eine sichere Wohnung, ein Zelt, das nicht wandert, dessen Pflöcke niemals ausgezogen werden, dessen Stricke niemals reißen. Aber dort wird der Herr in Herrlichkeit für uns sein ... (Jes 33,20-21).

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

30.11.2006 17:27
#8 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Und ob Adam den Tot brachte.
Hätten die beiden nicht vom Baum genommen, gäbe es den Tot nicht.

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

30.11.2006 18:00
#9 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten
@Sleipnir
Und ob Adam den Tot brachte.
Hätten die beiden nicht vom Baum genommen, gäbe es den Tot nicht.
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Das ist eine schöne Fabel!
Wenn es keinen Tod hier auf der Erde gäbe, wär das Leben wohl nie zu Ende!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.129

30.11.2006 19:14
#10 Das Gesetz und die Sünde antworten
In Antwort auf:
Und ob Adam den Tot brachte.
Hätten die beiden nicht vom Baum genommen, gäbe es den Tot nicht.
Nach der Geschichte, die jeder bestreiten muss, der die Wahrheit sucht! Nochmal: Was bringt dich dazu, daran zu glauben, dass Adam und Eva ewig leben sollten und dieses Konzept verbaselten, weil sie ihren Verstand ("Baum der Erkenntnis") benutzten? Sie sind durch diesen Akt zu Erkenntniswesen geworden. Und der Mensch ist pe se ein Erkenntniswesen! Nach der Schöpfungsgeschichte wollte Gott die Menschen nicht! Leben die ewig, die nicht vom "Baum der Erkenntnis" essen? Was ist mit den Tieren?
Die Schöpfungsgeschichte ist von Misanthropen niedergeschrieben, die den Menschen nur Müllproduktion zutrauen. Davon gibt es ja auch heute noch genug. Und die Jesus-Geschichte als Erlösungstheorie ist ebenfalls das Werk von Misanthropen, denen es eher daran gelegen ist, die Menschen rammdösig zu machen, als denen die Nächstenliebe beizubringen. Und wenn Jesus - gemäß der Bergpredigt - die geistige Armut wirklich als seligmachend hochlobte, dann ist der große Menschenfreud ebenfalls ein Träger dieser Misanthropie.

Bitte begründe deine Theorie! Aber die Feststellung: "Das steht da ja geschrieben!", ist keine Begründung! Dann kommen die einen mit dem Koran, die anderen mit der satanischen Bibel - so kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner. Der kann nur die logische Ableitung sein.

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

30.11.2006 21:09
#11 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Wenn Gott der Schöpfer ist, dann hat er das Alleinige Recht zu bestimmen was die Menschen tun sollen und was nicht. Adam und Eva durften vonn allen Bäumen essen nur von dem Einen nicht.
Damit sollten sie ihre Loyalität gegenüber Gott beweisen.
Sowas ist nur Legitim.
Ich frage mich wie man seine Anweisungen hinterfragen kann.
Ich sage nur eins: Befehl ist Befehl.
Gott hat den Menschen klar vor gewarnt.

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

30.11.2006 21:11
#12 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

In Antwort auf:
Ich sage nur eins: Befehl ist Befehl.
Gott hat den Menschen klar vor gewarnt.



Dein Userbild......ist das aktuell ?



atz
Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

30.11.2006 22:45
#13 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

In Antwort auf:
Ich sage nur eins: Befehl ist Befehl.


Und Kanonenfutter ist Kanonenfutter.




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Ilijah Offline



Beiträge: 16

01.12.2006 01:38
#14 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten
In Antwort auf:
Adam brachte nicht den Tod. Adam brachte das Leben und der Tod gehört zum Leben. (swot)


Heißt es nicht - wenn er von dieser besonderen Frucht essen würde, daß er sterben würde? Na?

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.12.2006 07:54
#15 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Wer hat denn nun nach eurer Meinung den Tod gebracht?
Der, der den Apfel erst so geschaffen hat, dass er tötet oder der, der den Apfel gegessen hat?




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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

01.12.2006 08:49
#16 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Der, der den Apfel gegessen hat.
Adam ist nähmlich vorgewarnt worden.
Die Strafe ist gerechtfertigt.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.129

01.12.2006 09:27
#17 Das Gesetz und die Sünde antworten
In Antwort auf:
Der, der den Apfel gegessen hat. Adam ist nähmlich vorgewarnt worden. Die Strafe ist gerechtfertigt.
Ich sagte, dieser Gott, den ihr da zusammenstrickt, ist in seiner zwingenden logischen Ableitung ein Misanthroph! Nimm doch mal dazu Stellung!

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.12.2006 09:44
#18 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

War mir klar, wie du antworten würdest. Solche Meinungen erkläre ich mir mit den verschobenen christlichen Moralvorstellungen.

Würdest du es auch o.k. finden, wenn ein Vater, der genau weiß seine Kinder essen furchtbar gern Süßes, ne vergiftete Tafel Schokolade auf den Tisch in ihrem Kinderzimmer legen würden. Natürlich mit dem gütigen Hinweis: Wenn ihr die esst, sterbt ihr?
Der würde heute von jedem Gericht verurteilt werden. Warum sollen dann für Gott andere Maßstäbe gelten?




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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

01.12.2006 12:59
#19 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Das eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.
Er hat klare Anweisungen gegeben.
Das heißt, dass sie die Wahl hatten.
Auch wenn sie Volkommen waren hatten sie ihren willen.
Das er sie Bestraft hat ist der Eindeutige Beweis seiner Gerechtigkeit.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.12.2006 13:23
#20 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Wohl eher seiner Grausamkeit und seines Sadismus. Denn ein Allmächtiger ist auch ein Allwissender. Er hat Adam also mit voller Billigung ins Messer
bzw. den Apfel laufen lassen.

Insoweit hast du Recht wenn du meinst, mein Vergleich hätte mit dem nichts zu tun. Denn bei dem hätte der Vater nicht zwinged gewusst, ob seine Kinder nicht vielleicht doch auf ihn hören. Davon abgesehen halte ich ihn für überaus treffend.




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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

01.12.2006 13:32
#21 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Zitat von Sleipnir
Das er sie Bestraft hat ist der Eindeutige Beweis seiner Gerechtigkeit.


Nein, das ist höchstens ein Beweis für seine Konsequenz!

Man könnte jetzt wieder ellenlang über die Frage diskutieren, wie man eine Zuwiderhandlung gegen eine Anweisung in die Vollkommenheit packt. Wenn sie schon drin gewesen war (die Zuwiderhandlung), dann war das wohl kaum Vollkommenheit, kam sie aber von aussen, dann kann es ja auch nicht der frei Wille gewesen sein, ausser der war damals "outgesourced" wobei dann wiederum nur EINER in Frage käme.




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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.129

01.12.2006 15:46
#22 Das Gesetz und die Sünde antworten

In Antwort auf:
Auch wenn sie Volkommen waren hatten sie ihren willen.
Das er sie Bestraft hat ist der Eindeutige Beweis seiner Gerechtigkeit.
Wie vollkommen, das blödeste zu tun, was man nur machen kann...

Diese vollkommen Wesen hatten sich zu Erkenntniswesen, also zu MENSCHEN, erhoben. Die wollte dieser Gott nicht. Darum bestrafte er sie mit dem Rausschmiss aus dem Paradies und dem Tod. Und dann kam dieser Jesus, der den Zweifel an ihm als wiederauferstandenen Erlöser mit Tod und auch noch der Hölle bestraft. Er will, dass die Menschen sich ihres Verstandes entledigen! Er will sie rammdösig haben. SO ist eure Geschichte! Und die zeugt von tiefster Misanthropie!

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

01.12.2006 17:37
#23 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Es war so, dass Adam und Eva wie Gott sein wollten.
Das durften sie nicht.
Durch den Freien Willen hatten sie die Möglichkeit ihre Loyalität zu
beweisen. Das Griechische Wort, dass mit Hölle übersetzt wird ist Hades.
Der Hades ist eine Zustand.
Er ist kein Ort ewiger Qual wie es die Großen Kirchen lehren.
Es wird in der Offenbarung zwar von einem Feuersee gesprochen, allerdings ist dieser nur ein Sinnbild.
Gottes Diener kommen in den Sinnbildlichen Hades.
Aus diesem Tot werden sie auferstehen.
Wer ihm nicht Dient kommt in die Gehenna( Dieses Wort word auch oft mit Hölle übersetzt).
Das ist der Zweite Tot aus dem es keine Auferstehung gibt.
Nach Jesu Widerkunft wird gerichtet.
Wenn die Hölle ein Ort ewiger Qual wäre, dann stände in der Offenbarung nicht,
dass die Hölle die Toten frei geben würde.

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

01.12.2006 17:46
#24 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

@Sleipnir

Mal was anderes....

Warum benennst du dich nach dem Pferd eines Heidengottes?
Passt das denn?


atz
Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

01.12.2006 18:58
#25 RE: Das Gesetz und die Sünde antworten

Sleipnir ist eine Band.

Seiten 1 | 2
«« AT widerlegt
 Sprung  
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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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