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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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Dieses Thema hat 34 Antworten
und wurde 3.161 mal aufgerufen
 Islam
Seiten 1 | 2
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.091

05.06.2005 15:51
#26 die höllvorstellung im islam antworten

Das ist, was meine Vita betrifft und meine Person, nicht richtig, Hallo: In meinen jungen Jahren WOLLTE ich glauben und hatte gelitten, weil ich das nicht wahrhaftig konnte. Weil ich zu realitätsverhaftet war. Aber ich hatte trotzdem Angst vor Gott, denn ich dachte: Was ist, wenn es ihn DOCH gibt? Der schlachtet mich ab! Heute, als de facto überzeugter und bekennender Atheist, fühle ich mich sicher und FREI!

Gysi
__________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

hallo ( Gast )
Beiträge:

05.06.2005 18:26
#27 RE:die höllvorstellung im islam antworten

In meiner Schulzeit, wollten auch viele nicht mehr Religionsunterricht gehen, weil es ist doch ein Unterschied, ob man einen christlichen oder islamischen Religionsunterricht hat und natürlich, wenn du da sachen gehört hast, wie Jesus ist einerseits Mensch und andererseits Gott, Maria Mutter Gottes, Gott Vater, Gott Sohn, Gott heiliger Geist, man kann keine Verbindung aufbauen mit Gott, wir tragen die Sünden von unseren Vorvätern, also wenn du das nicht glaubst, dann hast du recht, weil das ist ein schwachsinn, das man nur den Kopf schütteln kann.
Und ich war in beiden Religionsunterrichts, im katholischen und islamischen und ich bin mir fast sicher, wenn du einen islamischen gehabt hättest, wärst du heute VIELLEICHT nicht der, der du jetzt bist, weil es doch ein Unterschied ist, ob man vom Islam in seinen frühen Kinderjahren erfährt oder wenn man schon über 50 ist.

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OPA Offline



Beiträge: 385

05.06.2005 19:20
#28 RE:die höllvorstellung im islam antworten

Eben. Als Kind glaubt man nun mal jeden Schwachsinn, undd as nützen die Religionen aus: Sie bekehren als erstes die Kinder, damit diese dann ihre Kinder bekehren.

Malak Offline

Mitglied


Beiträge: 68

05.06.2005 20:56
#29 RE:die höllvorstellung im islam antworten

Vielleicht sehen wir das mal anders. Das Gute und schlechte der Religion und der Kirche gehören meiner Meinung einmal auseinader dividiert. Erstens gilt nicht Religion = Kirche sondern Religion ist ein bestandtteil einer Kirche (in den meisten sehr gering) Zweitens haben auch Kirchen (ich meine Glaubensrichtungen, -gemeinschaften) ihre Gute seite. Ohne der Kirche wäre eure geliebte Wissenschaft nämlich nie aufgekommen. Außerdem wer sagt eigentlich, dass Wissenschaft und Gott nicht beide Recht haben. Damit meine ich, dass Gott existieren kann, auch wenn alle Wissenschaftlichen Theorien als Tatsache erwiesen sind. Dass die verschidenen Glaubensrichtungen zu 70 Prozent nur Machtinstrument waren und bei einigen noch sind, ist eh klar.

Malak

PS: Ich selbst glaube an Gott ... aber ich bin Fest davon überzeugt, dass die Wissenschaft vom Urknall bis zum Jetzt recht hat.
Rechtschreibfehler sind gewollt und zur allgemeinen Belustigung gedacht!

OPA Offline



Beiträge: 385

06.06.2005 15:23
#30 RE:die höllvorstellung im islam antworten

Ohne die (christliche) Kirche wäre die Wissenschaft der Griechen und Ägypter nie verlorengegangen. Dann wären wir schon 1000 n. Chr. vielleicht so weit wie heute.
Schon mal was von der Verbrennung der Bibliothek in Alexandria gehört? Hat auch nichts mit Religion zu tun, was?

Malak Offline

Mitglied


Beiträge: 68

07.06.2005 09:29
#31 RE:die höllvorstellung im islam antworten

Ja, aber noch was dazu ... die Wissenschaft der Griechen entstand aus purem Glauben und nur wegen der religion ... ohne hätte es auch die nicht gegeben .. bei jeder kultur kamen zuerst die religionene und dann "erfand" die Religion die Wissenschaft.

Malak
Rechtschreibfehler sind gewollt und zur allgemeinen Belustigung gedacht!

hallo ( Gast )
Beiträge:

10.06.2005 14:25
#32 RE:die höllvorstellung im islam antworten

Und ihnen ist es gleich, ob du sie warnst oder ob du sie nicht warnst; sie werden nicht glauben. [36:10]

Malak Offline

Mitglied


Beiträge: 68

10.06.2005 14:32
#33 RE:die höllvorstellung im islam antworten

Hä? was hat das jetzt geheißen? Was hast du damit gemeint?

Malak
Rechtschreibfehler sind gewollt und zur allgemeinen Belustigung gedacht!

Phoenix Offline

Mitglied

Beiträge: 7

10.08.2005 16:06
#34 RE:die höllvorstellung im islam antworten

Hi

Ich habe eure Beiträge aufmerksam gelesen und empfand hierbei die Argumentationsweise als befremdlich. Es scheint mir in diesem Forum das grundlegende Problem zu geben, dass man ein kontrakdidaktisches Verhältnis zwischen Atheimus und Theismus aufbaut. Die Konsequenz, die hieraus folgt, ist der notwendige Wahlmoment, der im Endeffekt dafür sorgt, dass man nicht miteindander diskutiert, sondern gegeneinander. Die Essenz einer solchen Diskussion ist die gegenseitige Abgrenzung von einander, bei der sich jeder aus Sicht seiner Perspektive bestägtigt fühlt, aber abgesehen davon keine Frage beantwortet wird. Das Thema, inwiefern die islamistisch motivierten Taten sich mit dem Koran und entsprechend der Höllvorstellung legitimieren lassen, lässt sich meiner Ansicht nach nur in einem Diskurs klären, der unabhängig von der Frage nach der Existenz Gottes geführt wird. Es ist einfach mystisch beweisen zu wollen, dass es Gott gibt oder nicht gibt. Beide Erkenntnisse werden wir niemals erreichen können, da dies außerhalb unserer Erkenntnismöglichkeiten liegen. Also bleibt unsere einzige Möglichkeit im intersubjektiven Verhältnis eine säkulare Postion einzunehmen, dass heißt nicht, dass der einzelne nicht an Gott glauben darf, sondern sein Handeln anderen gegenüber durch eine andere Legitimationsinstanz als Gott zu rechtfertigen hat, da dierer wie gesagt nicht emprisch wahrnehmbar ist und somit auch nicht intersubjetiv zugänglich.

Hieraus wird eigentlich auch schon meine Position zu diesem Thema ersichtlich und zwar ist es objektiv gesehen vollkommen irrelevant, ob der Koran oder die Bibel das Töten von Ugläubigen verbietet oder nicht. Das Fundament zur Beurteilung von solchen Taten kann anscheinend nur eine säkularer Moralkodex sein.

Nun aber noch zum Hauptthema und zwar welche Rolle spielt das islamische Selbstverständnis bei Terroranschlagen. Findet ein Moslem Bestätigung für eine solche Tat im Koran. Hierzu würde ich gerne anmerken, dass nach meinem Erkenntnisstand der Koran in einer bestimmten Form interpretiert werden kann, so dass er dieses Verhaltensweise erlauben würde. Diese Interpretation bezieht sich auf den Begriff des Dschihads (Ich entschuldige mich im Vorhinein für falsch geschriebene Wörter), der im eigentlichem Sinne nicht "heiliger Krieg" bedeutet, sondern (heilige) Verteidigung. Dabei bleibt die Frage in welchen Fällen im Koran von Verteidigung gesprochen wird und meistens wird wie in der Bibel von der Verteigung gegen Unglauben gesprochen. Dies ist auch logisch, da sich jede Religion, die einen universalen Wahrheitsanspruch hat und dieser zusätzlich in direkten Bezug zu unserer Lebenswirklichkeit stehen soll, von Zwiefel an ihrer Wahrheit angegriffen fühlen muss. Also könnte man, wie es auch in fundamentalistischen Kreisen üblich ist, den Dschihad ausrufen und somit terroristische Taten mit dem Koran vereinbaren. Diese Erscheinungsformen sind an sich nicht Islamspezifisches, da sich in jeder universalen Montheisitischen Religion solche Argumentationsstränge aufbauen lassen ( im Christentum z.B. die Kreuzkriege, die Inquisition, die Hexenverbrennungen, usw.), aber der eintscheidende Unterschied zwischen Christentum und Islam in der heutigen Zeit ist die Aufklärung (die nicht nur atheistisch gesinnt war). Die Aufklärung hat dazu geführt, dass die reale und numinose Sphäre voneinander getrennt wurden und somit die Religion ihren Platz im subjektiven Erleben gefunden haben, aber das gesellschaftliche Leben durch säkulare Instutionen und Moralkodizes geregelt ist. Hier leigt nämlich das fundamentale Problem, da im Islam diese Säkularisierung noch nicht stattgefunden hat. Für die meisten Moslems ist das Geschehen auf dieser Erde der Wille Gottes(im Christentum bekommt diese Ansicht auch wieder Aufwind, an Amerika gut zu beobachten) und fundamentalistische Moslems begreifen den terroristischen Akt als Zeichen für die Gewalt Gottes. Deswegen bin ich der Meinung, das von allen Seiten akzeptiert werden muss, dass einer Person niemals der Glaube an etwas verboten werden kann, aber es verstanden werden muss, dass dieser subjektiv ist und keinen objektiven Wahrheitsgehalt bestitzt.

Phoenix Offline

Mitglied

Beiträge: 7

10.08.2005 16:18
#35 RE:die höllvorstellung im islam antworten

Hi

Ich wollte nur mal feststellen, dass nicht alle Griechen gläubig waren. Außerdem sprechen wir von einem Zeitabschnitt von über 1000 Jahren von Thales bis Aristoteles. Hierbei ist auch zu beachten, dass die Wissenschaft besonders auf der mileischen Schule basiert, die eher dem Skeptizismus begründet hat und sich von metaphysischen Antworten eher bewahrt hat. Die Aussage das Wissenschaft aus Glauben entstanden ist mag ich eher zu bezweifeln. Die Gemeinsamkeit ist nur die Grundfrage, bei der der Glaube sich bemüht absolute Antworten zu finden, während die Wissenschaft Theorien bildet. Gerade wenn man einiger Maßen bewandert sein sollte in moderner Wissenschaftstheorie, sollte man diesen Unterschied klar sehen.

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