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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 29 Antworten
und wurde 2.079 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2
SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

13.12.2006 23:23
Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

Sleipnir wollte biblische Beweise für die Widersprüchlichkeit der Dreieinigkeit. Und nicht nur diese gibt es...Fangen wir an:

Die New Catholic Encyclopedia erklärt: „Die Formulierung ,ein Gott in drei Personen‘ setzte sich erst gegen Ende des 4. Jahrhunderts richtig durch und war bis dahin noch nicht völlig in das christliche Leben und das christliche Glaubensbekenntnis aufgenommen worden. Aber erst diese Formulierung kann eigentlich Anspruch auf die Bezeichnung Dreieinigkeitsdogma erheben. Den apostolischen Vätern war eine solche Auffassung oder Vorstellung völlig fremd“ (1967, Bd. XIV, S. 299).


In der Encyclopedia Americana lesen wir: „Das Christentum geht auf die jüdische Religion zurück, und die jüdische Religion war streng unitarisch [vertrat den Glauben, daß Gott e i n e Person ist]. Die Straße, die von Jerusalem nach Nizäa führte, kann man wohl kaum als gerade bezeichnen. Die Dreieinigkeitslehre des 4. Jahrhunderts war keineswegs ein Spiegelbild der frühchristlichen Lehre von der Natur Gottes; sie war eher eine Abweichung davon“ (1956, Bd. XXVII, S. 294L).

und da du gerade auf Johannes 1:1,2 anspielst:

Johannes 1:1, 2:

Die EÜ lautet: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott.“ (Lu, JB, Br, Rö verwenden ähnliche Formulierungen.)

Welche Übersetzung von Johannes 1:1, 2 ist gemäß dem Kontext richtig? Johannes 1:18 lautet: „Niemand hat Gott je gesehen.“ Vers 14 sagt ganz deutlich: „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen.“ In den Versen 1 und 2 heißt es außerdem, daß das Wort im Anfang „bei Gott“ war. Kann man bei jemand sein und gleichzeitig dieser Jemand selbst sein? In Johannes 17:3 redet Jesus den Vater als den „einzigen wahren Gott“ an; somit spiegelt Jesus als „ein Gott“ lediglich die göttlichen Eigenschaften seines Vaters wider (Heb. 1:3).

Ist die Wiedergabe „ein Gott“ mit den Regeln der griechischen Grammatik vereinbar? Einige Nachschlagewerke treten nachdrücklich dafür ein, daß der griechische Text mit „das Wort war Gott“ übersetzt werden müsse. Aber dem stimmen durchaus nicht alle zu. Philip B. Harner sagte in seinem Artikel „Qualitative Anarthrous Predicate Nouns: Mark 15:39 and John 1:1“, daß derartige Nebensätze, wie der in Johannes 1:1, „mit einem artikellosen Prädikat vor dem Verb in erster Linie eine Eigenschaftsbezeichnung darstellen. Sie zeigen, daß der logos die Natur des theos hat.“ Er schlägt vor: „Der Nebensatz kann vielleicht mit ‚das Wort hat dieselbe Natur wie Gott‘ übersetzt werden“ (Journal of Biblical Literature, 1973, S. 85, 87). Daß in der betreffenden Bibelstelle im Griechischen das Wort theós in seinem zweiten Vorkommen ohne den bestimmten Artikel (ho) erscheint und im Satz vor das Verb gesetzt wurde, ist also von Bedeutung. Interessanterweise fügen Übersetzer, die darauf bestehen, Johannes 1:1 mit „das Wort war Gott“ zu übersetzen, bei ihrer Wiedergabe anderer Passagen, in denen singularische artikellose Prädikatsnomen dem Verb vorangehen, ohne Zögern den unbestimmten Artikel (ein) hinzu. So heißt es in der EÜ und der Rö in Johannes 6:70, Judas Iskariot sei „ein Teufel“, und in Johannes 9:17, Jesus sei „ein Prophet“.

John L. McKenzie, SJ, sagt in seinem Dictionary of the Bible: „Johannes 1:1 müßte genaugenommen lauten: ‚Das Wort war bei dem Gott [= dem Vater], und das Wort war ein göttliches Wesen‘ “ (Klammern von ihm; veröffentlicht mit Nihil obstat und Imprimatur) (New York, 1965, S. 317).

In Übereinstimmung damit geben einige Übersetzer den Text wie folgt wieder: „Das Wort war selbst göttlichen Wesens“ (Stage), „Und Gott (= göttlichen Wesens) war das Wort“ (Me), „Und ein Gott war der Logos“ (Jürgen Becker, Das Evangelium nach Johannes, Ökumenischer Taschenbuchkommentar zum Neuen Testament, Band 4/1), „Ein Gott (oder: Gott von Art) war das Wort“ (NTD, Das Evangelium nach Johannes, übersetzt und erklärt von Siegfried Schulz). Ludwig Thimme gibt ihn folgendermaßen wieder: „Und Gott von Art war das Wort.“ Das „Wort“ (das Jesus Christus wurde) als „einen Gott“ zu bezeichnen ist in Übereinstimmung mit dem Gebrauch dieses Wortes in der Bibel. Zum Beispiel spricht Psalm 82:1-6 von menschlichen Richtern in Israel als von „Göttern“ (hebräisch: ’elohím; griechisch: theói, in Johannes 10:34), weil sie Vertreter JHWHs waren und nach seinem Gesetz Recht sprechen mußten.

Noch zwei weitere interessante gedanken:

Joh. 8:17, 18 (EÜ): „[Jesus antwortete den jüdischen Pharisäern:] Auch in eurem Gesetz heißt es: Erst das Zeugnis von zwei Menschen ist gültig. Ich bin es, der über mich Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich gesandt hat, legt über mich Zeugnis ab.“ (Hier sprach Jesus eindeutig von sich selbst als einer vom Vater getrennten und verschiedenen Person.)

Mar. 13:32 (EÜ): „Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.“ (Das wäre selbstverständlich nicht der Fall, wenn Vater, Sohn und heiliger Geist gleichrangig wären und nur eine Gottheit bilden würden. Und wenn, wie einige meinen, der Sohn durch seine menschliche Natur in seinem Wissen begrenzt war, so bleibt immer noch die Frage, warum es der heilige Geist nicht wußte.)

Ich weiß mir die texte nicht anders zu erklären, Sleipnir.... jetzt bist du dran...


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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.12.2006 06:18
#2 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

Ich weiß jetzt nicht, wo es steht, aber Jesus wollte nicht gekreuzigt werden und bittet seinen Vater, den Kelch an ihm vorübergehen zu lassen.
Für mich ein ganz klares Zeichen, dass hier von Gleichheit geschweige denn Gleichberechtigung ganz und gar nicht die Rede sein kann, von anderen Folgerungen mal abgesehen.





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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

14.12.2006 07:07
#3 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten
Die Texte sind interressant.
In Hebräer 1Vers 6 wird den Engeln geboten Jesus an zu beten.
Die Trinität besagt, dass Jesus der Heilige Geist und Gott 3 Personen in einem Gott sind.
Es stimmt, die von dir zitierten Texte sind im Widerspruch zur Trinität.
Johannes Vers 18 spricht davon, dass sich Jesus durch das brechen des Sabbats Gott gleich stellte.
Wie passt es zusammen wenn er kein Teil der Trinität ist?
Das sind Dinge, die mich mal interessieren würden.
Denn die Bibel sagt, dass man nur Gott anbeten darf.
Warum werden dann die Engel dazu auf gefordert ihn an zu beten?
Wenn man genauere Erkentniss haben will brauch man die Toten zu befragen.
Denn Jesus sprach davon die Geisterwelt als Helfer zu senden.
Johannes 14 Vers 16 sagt dies aus.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

14.12.2006 07:38
#4 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
Ich weiß jetzt nicht, wo es steht, aber Jesus wollte nicht gekreuzigt werden und bittet seinen Vater, den Kelch an ihm vorübergehen zu lassen.


Ganz recht, Bruder auch die gebete, die Jesus kurz vor seinem tod betete, zeigen deutlich, dass er und sein vater - Gott - verschiedene Personen sind.

Was an ihm vorrübergehen sollte war nicht die Hinrichtung an einem Marterpfahl, denn er selbst hatte sich dazu entschieden, diesen Weg zu gehen; es war vielmehr die Schmach, die damit verbunden war, als Verbrecher hingerichtet zu werden. Die Schmach, die diese Hinrichtung auf den Namen Gottes bringen würde.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

14.12.2006 08:20
#5 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten
Guten Morgen, Sleipnir

hebräer 1:6

Paulus gebrauchte das griechische Wort proskynéo , über dessen Bedeutung in dem Wörterbuch zum Neuen Testament von Walter Bauer gesagt wird: „Vor der Gottheit od. etwas Heiligem sich niederwerfend den Boden od. Füße, Kleidersaum u. ä. küssen“.Wenn das der richtige Sinn an dieser Stelle ist, bezeichnet das Wort offensichtlich eine relative Anbetung, eine Anbetung JHWHs, die ihm durch seinen verherrlichten Sohn dargebracht wird.

„Alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“ Andere Übersetzungen sagen, die Engel sollten vor dem Sohn Gottes „niederfallen“, „huldigend sich neigen“ oder sich vor ihm „niederwerfen“. Der Zusammenhang läßt erkennen, daß sogar die Engel Jesus als dem obersten Vertreter und erhöhten Sohn Gottes ihre Reverenz erweisen. Sie erkennen an, daß er „mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt“ worden ist und Gewalt über die künftige bewohnte Erde empfangen hat. (Vergleiche Hebräer 2:5, 9)


Du siehst, es kommt auf die Bedeutung des Wortes proskyneó an. Dieses griechische Wort erscheint in der Septuaginta in Psalm 97:7 als Übersetzung des hebräischen Ausdrucks schacháh

Die Grundbedeutung von schacháh ist „niederbeugen“. (Spr. 12:25) Dieses Niederbeugen kann eine Achtungsbezeigung vor einem Menschen, zum Beispiel einem König (1. Sam. 24:9) sein.

Dieses Art des Niederbeugens war gestattet, solange man die Menschen, denen man huldigte, nicht als allmächtig göttlich betrachtete. Wenn du weitere bibeltexte als Beleg benötigst: Matthäus 18:26; Matth. 2:2, 8; Mark. 15:19.

Frühere Propheten und auch Engel nahmen Huldigungen entgegen; Petrus dagegen ließ nicht zu, daß Kornelius ihm huldigte. Auch der (oder die) Engel, dem Johannes während seiner Vision huldigen wollte, hinderte diesen daran, indem er sich als einen „Mitsklaven“ bezeichnete und mit der Ermahnung abschloß: „Bete Gott an.“ — Apg. 10:25, 26; Offb. 19:10; 22:8, 9.

Sofern also die Wiedergabe „anbeten“ bevorzugt wird, muß diese „Anbetung“ als eine indirekte Anbetung betrachtet werden, denn Jesus sagte zu Satan ausdrücklich: „JHWH, deinen Gott, sollst du anbeten [eine Form von proskynéo], und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.

In Antwort auf:
Die Trinität besagt, dass Jesus der Heilige Geist und Gott 3 Personen in einem Gott sind.


Du musst mir nur einen text liefern, der besagt, dass der heilige geist eine Person ist.

Ein Vergleich der Bibelstellen, die sich auf den heiligen Geist beziehen, zeigt, daß von ihm gesagt wird, er könne Menschen „erfüllen“ und man könne damit „getauft“ sowie „gesalbt“ werden (Luk. 1:41; Mat. 3:11; Apg. 10:38). Keine dieser Aussagen wäre zutreffend, wenn der heilige Geist eine Person wäre.

Die richtige Identifizierung des heiligen Geistes muß mit allen Schriftstellen in Einklang sein, die sich auf diesen Geist beziehen. Wenn man von dieser Voraussetzung ausgeht, ist es logisch zu schlußfolgern, daß der heilige Geist die wirksame Kraft Gottes ist. Er ist keine Person, sondern eine machtvolle Kraft, die Gott von sich ausgehen läßt, um seinen heiligen Willen zu vollbringen (Ps. 104:30; 2. Pet. 1:21; Apg. 4:31).

In Antwort auf:
Johannes Vers 18
Welches Kapitel? Johannes ist groß ich kenn es nicht auswendig


In Antwort auf:
Wenn man genauere Erkentniss haben will brauch man die Toten zu befragen.
Denn Jesus sprach davon die Geisterwelt als Helfer zu senden.



Na ich weiß nicht, Sleipnir... Wie soll das gehen? Ps. 146:4: „Sein Geist [hebräisch: von rúach] geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich.“

5 Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. 6 Auch ihre Liebe und ihr Haß und ihre Eifersucht sind bereits vergangen, und sie haben auf unabsehbare Zeit keinen Anteil mehr an irgend etwas, was unter der Sonne zu tun ist. (Prediger 9: 5,6

Was ist der Sinn, Leute zu fragen, die nicht mehr antworten können?

In Antwort auf:
Denn Jesus sprach davon die Geisterwelt als Helfer zu senden.


Das griechische Wort paraklet wird aber in johannes 14: 16 in der Einzahl gebraucht, und bezieht sich auf Gottes wirksame Kraft, seinen heiligen Geist, als den Helfer! Ne ganze Geisterwelt brauchts da nit.




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Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

14.12.2006 08:28
#6 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten


Also somit ist es sicher, dass man nicht weiß woher die Trinität eigentlich kommt?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde sie von frühen christlichen Theologen geschaffen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

14.12.2006 09:59
#7 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
Also somit ist es sicher, dass man nicht weiß woher die Trinität eigentlich kommt?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde sie von frühen christlichen Theologen geschaffen.



Sicher ist, dass sie im 4 Jhd. unserer Zeit in die kirchliche Lehre eingeführt wurde. Federführend war dabei wohl Tertullian. Interessant ist auch seine Einlassung als Kirchenvater über die Bestrafung Ungläubiger in der Hölle. Da liegt der Hund begraben.

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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

14.12.2006 15:27
#8 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

@Snooker
Es war Johnnes 5 Vers 18.
In einem Bibelbuch steht etwas davon, dass Saul mit dem
Verstobenen Propheten Samuel sprach.
Die anderen Erklärungen hören sich plausibel an.
Ich frag mal unseren Pfarrer was er zu den Erklärungen meint.
In meiner Übersetzung steht, dass Jesus die Geisterwelt als Helfer
senden würde.
Das der Mensch keine direkt Unsterbliche Seele hat weiß ich.
Es gibt einen unsterblichen Geist der Weiterlebt und sich am Jüngsten Tag mit dem
Körper vereint.
Wenn mir der Pfarrer das nicht erklären kann, weiß ich, dass diese Lehre falsch ist.
Ich denke aber schon, dass es eine Erklärung gibt.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

14.12.2006 16:23
#9 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
In einem Bibelbuch steht etwas davon, dass Saul mit dem
Verstobenen Propheten Samuel sprach.


Das lese ich wiederum anders. Saul geriet in Furcht vor den Philistern und anstatt sein Fehlverhalten im Kampf gegen die Amalekiter einzusehen, und Gottes Gunst zurückzuerlangen, suchte er nun Rat bei dem geistermedium von En-Dor. Und das nachdem er selbst alle Wahrsager aus Israel hatte entfernen lassen. Das geistermedium sprach mit einem Dämon, der sich als Samuel zu erkennen gab, und diesem huldigte Saul.

Das urteil wozu Sauls handlungsweise führte, nämlich dass das Königreich von saul weichen würde konnte auch der Dämon nicht aufhalten. Wie Gott selbst das fand hat er in 1.Chronika 10:13 niederschreiben lassen.

In Antwort auf:
In meiner Übersetzung steht, dass Jesus die Geisterwelt als Helfer
senden würde.
Das ist mir klar, und ebendarum ist es wertvoll, auch mal in die Tiefe zu gehen und nachzuforschen, ob sich die Dinge so verhalten, wie du sie liest.

In Antwort auf:
Es gibt einen unsterblichen Geist der Weiterlebt und sich am Jüngsten Tag mit dem
Körper vereint.
Da musst du mir weiterhelfen und mir einen Bibeltext aufzeigen der das bestätigt.

In Antwort auf:
Ich denke aber schon, dass es eine Erklärung gibt.

Man bekommt immer die Erklärung die man haben will.

In Antwort auf:
Es war Johnnes 5 Vers 18.


Worum ging es denn in dieser Situation? Hatte jesus nicht am sabbat Machttaten vollbracht, was den Schriftgelerhten und Pharisäern auf den geist ging? Sie wollten ihn deswegen mehrmals töten, weil er imstande war, Autorität auszuüben, was wiederum die Stellung der Pharisäer, die das gemeine Volk abfällig als am Ha-arez (leute der Erde, des Drecks) bezeinchneten, angriff. Es war die gleiche Anschuldingung, die die Pharisäer auch dem römischen Statthalter vorbrachten, kurz bevor sie Christus hinrchten ließen.
Nach Meinung dieser gesetzesgeilen Vorsteher des Volkes brach jesus das gesetz und machte sich Gott gleich, aber so etwas kam jesus nicht in dne Sinn, wie Joh. 17:3 ausdrückt.

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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

14.12.2006 16:35
#10 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In meiner Bibelübersetzung erscheint ist beim Vers 3 von Johannes 17 nur ein Strich.
Ich kann weder Hebräisch noch Griechisch.
Woher weiß ich welche übersetzung die Richtige ist?
Was ist an Wahrsagerei so schlimm.
Die Propheten haben auch die Zukunft vorher gesagt.
Könnte es nicht sein, dass die Zauberin den Samuel nur gerufen hat?
Ich gehe davon aus, dass du das Buch der Chronik meinst.
In Kapitel 10Vers13 sehe ich wider nur einen Strich.
Das mit dem Unsterblichen Geist kann ich leider nicht belegen.
Unser Pfarrer hat aber mal was in der Richtung gesagt.
Vor dem von dir Geschilderten Zusammenhang habe ich Johannes 5 Vers 18
nicht gesehen.



SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

14.12.2006 16:52
#11 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
In meiner Bibelübersetzung erscheint ist beim Vers 3 von Johannes 17 nur ein Strich. In Kapitel 10Vers13 sehe ich wider nur einen Strich.
Keine Fußnote? Keine Erklärung, warum die texte fehlen? Was hast du für einen Übersetzung... ich hoffe nicht die "Schulbibel"
Nimm dir irgendeine: NT 68 (Gute nachricht) Einheitsübersetzung. das sind so die gängigsten. Besonders emphelenswert fürs AT ist die Übersetzung von martin Buber, und für das NT die von Fridolin Stier. Ne gute Interlinear-Übersetzung ist die vom Hänssler-Verlag. Da haste beides. Griechisch und hebräisch und zwischen den zeilen die deutsche Wort-für-Wort-Übersetzung.

In Antwort auf:
Das mit dem Unsterblichen Geist kann ich leider nicht belegen.
Unser Pfarrer hat aber mal was in der Richtung gesagt.

Wäre gut, wenn du dich da noch mal erkundigen würdest.

In Antwort auf:
Was ist an Wahrsagerei so schlimm.
Und JHWH sprach weiter zu mir: „Falsches prophezeien die Propheten in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt, noch habe ich ihnen geboten, noch zu ihnen geredet. Eine falsche Vision und Wahrsagerei und Wertlosigkeit und den Trug ihres Herzens reden sie prophetisch zu euch.

5.Mose 18: 10ff
10 Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer 11 oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. 12 Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für JHWH etwas Verabscheuungswürdiges, und wegen dieser Abscheulichkeiten vertreibt JHWH, dein Gott, sie vor dir. 13 Du solltest dich gegenüber JHWH, deinem Gott, als untadelig erweisen.

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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

14.12.2006 17:07
#12 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

Auch die Texte in fünfter Mose fehlen.
Es fehlen auch Kommentare.
Auch habe ich keine Kommentare gefunden.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

14.12.2006 17:16
#13 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

hab dir einiges zu Johannes Greber geschrieben... Was meinst du, warum er so viele texte weglässt? Womöglich passen die nicht in sein arianisches konzept, wobei ich mich wundere. Ein Arianer lehnt die trinität ab. Warum gebraucht ihr dann seine Bibelübersetzung?


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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

14.12.2006 17:27
#14 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

Wir sind eine Abspaltung von der Geistchristlichen Kirche.
Die haben seine Übersetzung verfälscht.
Sie haben auch einige Lehren von ihm verwässert.
Was im Internet über ihn steht entspricht nicht immer der Wahrheit.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

14.12.2006 22:03
#15 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
Wir sind eine Abspaltung von der Geistchristlichen Kirche.
Die haben seine Übersetzung verfälscht.
Sie haben auch einige Lehren von ihm verwässert.
Was im Internet über ihn steht entspricht nicht immer der Wahrheit.




Dann scheint es deine Aufgabe zu sein, uns heir die Wahrheit über johannes greber zu erzählen..

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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

14.12.2006 22:05
#16 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

Nun ja das tuhe ich.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

14.12.2006 22:10
#17 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

Nun ja, dann warten wir mal....kannst ja nen neuen thread hier im Christentum oder unter philosophie erstellen...


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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

14.12.2006 22:14
#18 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

Werde ich machen.

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

20.12.2006 08:08
#19 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

Vater-Sohn-Heiliger Geist>>>>?

Dieser heilige Geist muss es in sich haben.
Die christliche Lehre will mit der Empfängnis der Maria durch den Heiligen Geist Sex als etwas schlechtes bzw. unreines hinstellen!
Aber man kann sich aber auch die Frage stellen: Warum sollte der Heilige Geist "heilig" sein.
Er kommt da einfach herein und schwängert die ahnungslose Maria. Dieser Hund
Maria konnte sich gar nicht dagegen wehren. Sie hatte eine One-night-stand mit dem Heiligen Geist!
Der Hund ist nämlich, dass auf diese unbefleckte Empfängnis das ganze Christentum aufgebaut ist.
Eigentlich könnte man dann auch sagen "unheiliger" Geist!

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

20.12.2006 08:33
#20 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
Er kommt da einfach herein und schwängert die ahnungslose Maria. Dieser Hund Maria konnte sich gar nicht dagegen wehren. Sie hatte eine One-night-stand mit dem Heiligen Geist!


Maria aber sprach zu dem Engel: „Wie soll dies sein, da ich keinen ehelichen Verkehr mit einem Mann habe?“ 35 Der Engel antwortete ihr und sprach: „Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Geborene heilig, Gottes Sohn, genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie hat in ihrem hohen Alter einen Sohn empfangen, und dies ist für sie, die sogenannt Unfruchtbare, der sechste Monat; 37 denn bei Gott wird keine Erklärung etwas Unmögliches sein.“ 38 Da sagte Maria: „Siehe! JHWHs Dienerin! Mir geschehe nach deiner Erklärung.“ Darauf schied der Engel von ihr. (Lukas 1:34-38)

In Antwort auf:
Der Hund ist nämlich, dass auf diese unbefleckte Empfängnis das ganze Christentum aufgebaut ist.


Das Christentum beruft sich auf Jesus als den gesalbten Sohn Gottes, der durch sein vollkommenes Leben in Treue und durch seine Auferstehung, die adamische Sünde weggenommen hat.

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Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

20.12.2006 09:55
#21 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

"Das Christentum beruft sich auf Jesus als den gesalbten Sohn Gottes, der durch sein vollkommenes Leben in Treue und durch seine Auferstehung, die adamische Sünde weggenommen hat."

Vollkommene Treue?
Was meinst du damit.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

20.12.2006 10:01
#22 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
Vollkommene Treue?
Was meinst du damit.



Afaik schrieb ich vollkommenes leben in Treue... Vollkommene Treue? Na entweder man ist treu oder nicht. zusätzliche Attribute braucht diese Eigenschaft nicht. Vollkommen bezog sich auf das Leben. Durch Jesu irdisches Leben schuf er einen Ausgleich für das Fehlverhalten von Adam.

Ich versteh nicht recht, worauf du hinauswillst,,.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.062

20.12.2006 10:03
#23 Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
"Das Christentum beruft sich auf Jesus als den gesalbten Sohn Gottes, der durch sein vollkommenes Leben in Treue und durch seine Auferstehung, die adamische Sünde weggenommen hat."
Ich kann zwischen der vermeintlichen Vollkommenheit Jesus' und der vermeintlichen Sübde Adams keinen Wirkungszusammenhang erkennen. Ich weiß, dass ein Wirkungszusammenhang durch Theologen erklärt wird. Es gibt ihn aber nicht. Kannste drehen und wenden wie du willst - ist so. Wenn nicht, erkläre - mit Indizien - wie.

Gysi
_________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.462

20.12.2006 10:35
#24 RE: Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
Es gibt ihn aber nicht. Kannste drehen und wenden wie du willst - ist so. Wenn nicht, erkläre - mit Indizien - wie.


Das kann ich mir ja bei der Einstellung fast schon schenken. Was soll ich dir denn noch groß erklären können; du hast dich ja sehr intensiv mit dem Sachverhalt auseinandergesetzt.

Hier geht es um die Bibel und ihre Bedeutung...Ich komm also systembedingt nicht umhin, die Bibel sprechen zu lassen. Da darin aber Theologen zu Wort kommen., kann ich mir das auch sparen, denn diese erkennst du eh nicht an. Was soll ich also machen? Soll ich den Schlossermeiter fragen, wenn ich ein Möbelstück brauche?

12 Darum, so wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten — (Römer 5:12)

23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.(Römer 6:23)

Jesus selbst knüpfte diesen Zusammenhang: 45 Denn selbst der Menschensohn ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben.“ (Markus 10:45; vgl. Math.20:28)



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Wohl gibt es zwei Arten von freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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O servator, sempiterne
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Gysi Offline

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20.12.2006 10:55
#25 Das kirchliche Trinitätsdogma antworten

In Antwort auf:
Jesus selbst knüpfte diesen Zusammenhang: 45 Denn selbst der Menschensohn ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben.“ (Markus 10:45; vgl. Math.20:28)

Sehe ich nicht so. Den Zusammenhang haben Leute geknüpft, die es so sehen wollten. Der Satz von Jesus kann auch lediglich bedeuten, dass das Prinzip der Nächstenliebe die Seelen heilen kann. Wo sagt der denn was von der Erbsünde und dem Sündenerlass, der nur durch den Glauben an seine Wiederauferstehung und Sündenbefreiungsmission erfolgt?
Ich frage nach der Wahrheit. Und der Pfad ist nun mal die wissenschaftliche Beweissuche. Ich erwarte ja keine Beweise - nur Indizien. Naja - die erwarte ich eigentlich auch nicht - dann selbst die gibt es nicht. Für mich zu dünn, um an sowas zu glauben.

Gysi
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