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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 870 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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emporda ( Gast )
Beiträge:

03.02.2007 14:21
#176 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen
Am 15. Juni 1999, gegen 1530 Alaska Tageslicht-Zeit, erlitt eine mit Fahrwerk
ausgerüstete Cessna 402B, N710WS, registriert und betrieben von der
Watchtower Bible Organization and Tract Society, beim Zurückrollen nach
der Landung einen Bugfahrwerksbruch. Der Geschäftsflug, durchgeführt nach
14 CFR Part 91, startete in Good News, Alaska, mit dem Ziel Tuntutuliak,
Alaska. Ein Flugplan wurde nicht angewendet, es herrschten Sichtflugbedingungen.
Der für Passagiertransporte zugelassene Pilot und die drei Passagiere
wurden nicht verletzt, das Flugzeug wurde erheblich beschädigt.
Am 9. Juni 2003, gegen 1300 Alaska Tageslicht-Zeit, erlitt eine Cessna 402B,
N710WS, einen beträchtlichen Schaden, als ihr Bugfahrwerk beim Zurückrollen
nach der Landung auf dem Telida Flugfeld, Telida, Alaska, wegbrach.
Der Title 14, CFR Part 91 Überlandflug fand meteorologisch unter Sichtflugbedingungen
statt, ein VFR-Flugplan wurde angewendet. Der für Passagiertransporte
zugelassene Pilot und die drei Passagiere wurden nicht verletzt.
Der Flug wurde von Kingdom Support Services Inc. im Dienst ihrer Missionsorganisation
durchgeführt. Der Flug startete gegen 1230 in Minchumina,
Alaska, mit Ziel Fairbanks, Alaska, und einer Zwischenlandung in Telida. ...

Eine zweimotorige Cessna 402B hat mit 102 Gallonen Treibstoffkapazität
eine Reichweite von etwa 1.180 Meilen. Auftanken als Grund für den Umweg nach Telida ist somit unwahrscheinlich. Laut Alaska Community Database ist Minchumina mit 23 Einwohnern sogar größer und kommt als Depot eher in Frage als Telida mit lediglich 2 Einwohnern. Eine Versammlung gibt es in Telida sicher nicht. Alaska Community Database
http://www.dced.state.ak.us/dca/commdb/CF_CUSTM.htm
Minchumina wirbt für sich als „abgelegene Anlage mit individuell gestaltetem Abenteuer in Bequemlichkeit und Stil“. http://denaliwest.com/index.html
Telida ist mit seinem Fischreichtum ein Tip für Lachs-Angler und der „salmon-run“, die Laichwanderung der Königs- und Rotlachse, findet zufällig gerade in dieser Zeit - von Mitte Mai bis August - statt.
Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

03.02.2007 14:24
#177 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen
emporda ( Gast )
Beiträge:

03.02.2007 14:30
#178 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen
Sleipnir
Wenn su schon solche Behauptungen aufstellst must du schon richtige Beweise vorbringen.

Zu den privaten Verlustigungen des gütigen Sklaven und seinem Gefolge

Jehova Gott sieht nicht leichtfertig darüber hinweg, wenn jemand aus seinen Gaben selbstsüchtigen Gewinn schlagen möchte. Das träfe auch zu, falls jemand seine verantwortliche Stellung in der Christenversammlung zu seinen Gunsten ausnutzen wollte. Tatsächlich dürfen Personen, die zu einem besonderen Dienst in der Versammlung ernannt worden sind, „nicht auf unehrlichen Gewinn erpicht“ sein (1. Tim. 3:8). Ältesten wird der Rat gegeben: „Hütet die Herde Gottes, die in eurer Obhut ist, nicht aus Zwang, sondern freiwillig; auch nicht aus Liebe zu unehrlichem Gewinn, sondern voll Eifer“ (1. Petr. 5:2).
Die Bibel gebietet dies nicht ohne Grund. Ernannte Diener in einer Versammlung mögen beispielsweise mit Geld zu tun haben. Sie dürfen keinesfalls habsüchtig sein. Würde jemand ernannt, der auf diesem Gebiet eine ernsthafte Schwäche hat, so könnte er versucht sein, das ihm Anvertraute zu veruntreuen und sich etwas anzueignen, worauf er kein Recht hat.
Auch Älteste sollten darauf achten, daß sie ihre Stellung nicht dazu gebrauchen, sich irgendeinen Vorteil oder Gewinn zu verschaffen. Es wäre nicht nur verkehrt, wenn sie materiellen Gewinn anstrebten, sondern auch, wenn sie sich aufgrund ihrer Stellung, ihrer Autorität oder ihres Ansehens andere persönliche Vorteile verschafften.
Der Wachtturm 1. Dezember 1977,

Damit das auch alle ZJ glauben, etwas aus der Schublade "Tränendrüse"
„Unser Sohn Anderson starb, als er 14 war. Er hatte zwei Hühner, die er aufzog und verkaufen wollte, um dann das Geld ans Zweigbüro zu schicken - als Spende für das weltweite Predigtwerk. Er starb aber, noch bevor er sie verkaufen konnte. Weil es sein Wunsch war, übernahmen wir als Eltern die Aufzucht der Hühner und verkauften sie. Jetzt schicken wir euch das Geld: eine Spende von Anderson. Wir sind zuversichtlich, dass wir ihn bald, sehr bald wiedersehen werden, weil Jehova es so versprochen hat.
Der Wachtturm, 1. August 2004,

Viele seiner Diener fühlen sich gedrängt, sich durch ihre Freigebigkeit
bei Jehova zu bedanken (1. Tim. 6:18). Unser Königreichsdienst, November 2002, S. 7
Während bei den meisten Menschen in der Welt das Nehmen im Vordergrund steht, machen wahre Nachfolger Jesu das Geben zum Mittelpunkt ihres Lebens. Dieses Geben wird sehr geschätzt (2. Kor.8:7). Bitte nehmt unseren aufrichtigen Dank für eure geleisteten
Spenden entgegen. Unser Königreichsdienst, Juni 2003, S. 7

Behandle auch „Dein Volk wird sich willig darbieten“ und erinnere an wesentliche Aussagen des Briefs vom 1. Januar 2004.
Unser Königreichsdienst, März 2004, S. 2

Mit Begeisterung und großer Wertschätzung haben unsere Brüder im ganzen Land auf die Mitteilung reagiert, dass im Raum Rhein-Main ein neuer Kongresssaal errichtet werden soll. Auf diesem Weg möchten wir uns für alle Spenden und Darlehen, die dafür bereits
jetzt zur Verfügung gestellt wurden, recht herzlich bedanken. Bitte beachtet bei den Überweisungen für den Kongresssaal die dafür neu eingerichtete Kontonummer ...
Unser Königreichsdienst, Mai 2004,

Uns haben Berichte von Brüdern erreicht, die ihre Häuser und ihr Eigentum verkauft haben und planen, den Rest ihrer Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Gewiß ist das ein hervorragender Weg, die kurze verbleibende Zeit vor dem Ende dieser kranken Welt zu nutzen.
Our Kingdom Ministry, USA, Mai 1974
emporda ( Gast )
Beiträge:

03.02.2007 15:00
#179 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Antony11
Schön, wenn eine Frau bescheid weis, aber ich lerne ja noch

Hier gibt es noch etwas zu lernen über die ZJ, Nachricht vom 3-2-2007
Eltern lehnen Hilfe für Sechslinge ab

Die Regierung der kanadischen Provinz British Columbia hat vorübergehend die Vormundschaft für drei Neugeborene übernommen. Der Schritt sollte helfen, die Leben der Babys zu retten.
Die drei Kleinen zählen zu den Sechslingen, die Anfang Januar in Vancouver zur Welt kamen. Sie brauchten nach Angaben der Ärzte Bluttransfusionen. Zwei der sechs sind bereits gestorben. Die Übernahme der Vormundschaft war nach Regierungsangaben notwendig, um die Transfusionen gegen den Willen der Eltern durchzusetzen, die den Zeugen Jehovas angehören.
Frankfurter Rundschau FR-online.de

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

03.02.2007 16:37
#180 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

In Antwort auf:
Telida ist mit seinem Fischreichtum ein Tip für Lachs-Angler und der „salmon-run“, die Laichwanderung der Königs- und Rotlachse, findet zufällig gerade in dieser Zeit - von Mitte Mai bis August - statt.


Nachdem wir wissen, dass das bei dir als Beweis für die Doppelzüngige Moral Der WTG reicht, verstehen wir nun auch, auf welcher basis deine Argumentation beruht. Diese und ähnlich Disskussionstränge sind allseits bekannt, eben auch den Behörden, die sich mit Sachangelegenheiten über die ZJ beschäftigen. Und diese haben zumindest für deutschland anders entschieden; und auch das hat seine Gründe, emporda.

In Antwort auf:
Hier gibt es noch etwas zu lernen über die ZJ, Nachricht vom 3-2-2007
Eltern lehnen Hilfe für Sechslinge ab

Wieder zitierst du nur das, was der bestimmten Argumentation dienlich ist. Noch im beitrag zuvor moniertest du die "Tränendrüsenmentalität" machst aber hier nichts anderes...

Hier der Schlussabsatz.

Die Eltern beklagen, dass ihr Elternrecht durch die Entscheidung eines Richters verletzt worden sei, weil sie keine Gelegenheit gehabt hätten, ihre Ansicht vorzutragen. Nach Angaben des Anwalts sind solche Eingriffe der Regierung nur nach Beratung mit den Eltern möglich. Der zuständige Minister Tom Christensen wollte den konkreten Fall nicht kommentieren, erklärte aber, die Ärzte hätten die Pflicht, das Ministerium zu informieren, wenn Eltern eine für notwendig erachtete Behandlung ablehnen. Wenn erforderlich, beantrage das Ministerium eine Gerichtsentscheidung, um die Versorgung zu ermöglichen. (FR Online)

Trotzdem geht der Artikel in die vom Author indizierte Richtung.


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emporda ( Gast )
Beiträge:

03.02.2007 21:14
#181 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

SnookerRI
Wieder zitierst du nur das, was der bestimmten Argumentation dienlich ist.

Ich zitiere das, was in der Quelle steht, z.B, canadische Luftfahrtkontrollbehörde. Zu Deiner penetranten Verteidigung der Psychosekte ZJ pass sehr gut die Aussage: Das Verständnis des Glaubens beruht darauf, Kritik abzuwehren, zu verdammen und nur Kritik an der Kritik zu äußern. Bisher hast Du Dich in keiner Form an den Fakten versucht und dazu sachlich Stellung bezogen.

Ebenso Deine Stellungnahme zum Tod von 2 unschuldigen Säuglingen, offenbar warst Du noch nie im Krankenhaus. Wenn ein Zustand medizinisch kritisch wird, muss der Arzt binnen Minuten - oder wenigen Stunden - alles tun was notwendig ist ein Leben zu retten. Sonst ist er seine Zulassung los. Es ist schon schlimm genug, wenn ein durch Bluttransfusion geretterter Kranker (ZJ) hinterher den Arzt verklagt, er hätte ihm unerlaubt das Leben gerettet und die Mutter des Kranken wäre nicht befugt gewesen die Erlaubnis zur Transfusion zu erteilen.

Kein Arzt kann bei Gericht erst eine Vormundschaft beantragen (lassen) mit Anwalt finden, Klage einreichten, Beweise sichern, Gerichtstermin abwarten, nach der Verhandlung das schriftliche Urteil abwarten um nach der abgelaufenen Einspruchsfrist der Gegenseite nach Monaten oder Jahren der Leiche endlich eine Bluttransfusion verabreichen.

Es scheint Dir entgangen zu sein, die Säuglinge sind noch gar keine ZJ, das geschieht erst mit der Taufe so um die 18 Jahre. Wieso dann das ganze Theater seitens der WTG

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

03.02.2007 22:15
#182 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

I

In Antwort auf:
ch zitiere das, was in der Quelle steht, z.B, canadische Luftfahrtkontrollbehörde.
Wieder hast du es leider versäumt, dezidiert eingebrachte zusammenhänge zu erfassen. Meine Aussage bezog sich lediglich auf den Zeitungsartikel, den du aus recht verständlichen Gründen gekürzt zitiert hast...

In Antwort auf:
Das Verständnis des Glaubens beruht darauf, Kritik abzuwehren, zu verdammen und nur Kritik an der Kritik zu äußern.
Ob die Aussage passt oder nicht: Es ist deine persönliche Meinung, die insofern nicht angreifbar ist, es aber wohl wird, sollte es den Anschein erwecken, dass du diese deine Meinung als einzig richtige in diesem Sachverhalt bezeichnest. DA und nur DA gehe ich auf Konfrontationskurs.

Ist es erlaubt Kritik an einer Sache zu äußern? JA!
Ist es erlaubt Kritik an der kritik zu äußern? NEIN? Sage uns, Wie passt das zusammen. Inwiefern verdamme man Kritik, wenn man sie kritisiert? Denn man verdammt nicht Kritik an sich, sondern die Art und Weise, wie undifferenziert da vorgegangen wird....

In Antwort auf:
Es scheint Dir entgangen zu sein, die Säuglinge sind noch gar keine ZJ, das geschieht erst mit der Taufe so um die 18 Jahre. Wieso dann das ganze Theater seitens der WTG


atürlich, den Gläubigen entgeht so manches Nicht aber, dass das Elternrecht verbrieft ist. Ist es also ein gesetzlicher Patt um den hier gestritten wird? ZJs sind in den meisten Ländern anerkannt. Wenn du der Meinung bist, dass dies aufgrund der Blutfrage nicht so sein sollte - strenge doch einen Prozess an - Sammelklage - oder sonst was, aber tu doch bitte was.


In Antwort auf:
Bisher hast Du Dich in keiner Form an den Fakten versucht und dazu sachlich Stellung bezogen.
Ich empfehle dir hierzu, die letzten Beiträge noch mal zu lesen. Dass ich dir zu den "Fakten", die du hier in copy & paste von gimpelfang, sektenausstieg und wtcleanup postest, nicht sachlich herangehe, ist klar; die Einzige sachlich Antwort die du akzeptieren würdest, ist: Ja und AMEN. Ich habe eine erkleckliche Anzahl solcher Diskussionen geführt um, zumindest tendenziell eine Vorraussage treffen zu können. Ich werde also niemals nach deinem Verständnis sachlich daran gehen, weil ich nicht bereit bin, alles unzerkaut zu schlucken.

Wie jeder aus dem Bericht der kanadischen Luftkontrollbehörde lesen kann, verfügt die WTG über ein Flugzeug der Marke Cessna. So what? In China ist grade ein sack reis umgefallen - Breaking News. Interessant ist es dann, dass man aus diesem Bericht herauslesen kann, dass der Flug einem Ausflug zum Lachsfischen gedient habe. Spekulieren kann man viel, emporda, je nachdem was man will.

Da du uns aber hast wissen lassen, dass es nicht in deinem Ermessen liegt, Kritik an der Kritik zu äußern, erübrigt sich beinah eine weitere Diskussion, denn wo liegt der Unterschied zwischen jemanden der heilige Wahrheiten aus noch heiligeren Büchern in 2-tonnen-posts serviert und jemanden der derartig daran Kritik übt?

In Antwort auf:
wenn ein durch Bluttransfusion geretterter Kranker (ZJ) hinterher den Arzt verklagt, er hätte ihm unerlaubt das Leben gerettet und die Mutter des Kranken wäre nicht befugt gewesen die Erlaubnis zur Transfusion zu erteilen.

Zumindest weiß ich soviel von Ärzten und Krankenhäusern: Das Recht und der Wille des Patienten sind in jedem fall zu respektieren, auch das ist in gesetzen verbrieft. interessiert dich das?: Natürlich nicht! Trotzdem hab ichs mal geschrieben...


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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

03.02.2007 22:18
#183 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Anstatt irgentwelche Propagandaphrasen der Medien nach zu plappern
solltest du dich genauer informieren.
Ich habe auch einige kennen gelernt die es geschafft haben Blutfrei behandelt zuwerden.
Im Deutschen Ärtzteblatt habe ich gelesen,dass es auch Möglich ist ohne Transfusionen zu behandeln.
Denn das was du Snooker vorwirfst machst du selbst.

emporda ( Gast )
Beiträge:

04.02.2007 04:27
#184 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen
Sleipnir
Anstatt irgentwelche Propagandaphrasen der Medien nach zu plappern

Auch wenn es den ZJ und ihren blinden Gefolgsleuten nicht in den Kram passt, es gibt leichte medizinische Fälle in denen Blutplasma eingesetzt werden kann und andere, in den das nicht möglich und Spenderblut unverzichtbar ist. Ich kann Dir gerne die Tel.Nr. meines Neffen geben, der ist Anästhesist an der Uni Klinik Freiburg (Herzzentrum) und lacht gerne über solche Witze. Halbbildung ist schlimmer als gar keine und Bildungstransfusion gibt es noch nicht.

Wenn die ZJ samt "gütigen Sklaven" so grossen Wert darauf legen ihre eigenen Leute elendig verrecken zu lassen ganz nach christlicher Tradition des AT, so mögen sie das bitte still und heimlich in einer Ecke machen und nicht Presse wirksam Ärzte in diesen ernsten Konflikt bringen. Der Arzt hat nämlich einen Eid geschworen Kranken unbedingt zu helfen und ist strafrechtlichen und existentiellen Konsequenzen ausgesetzt, wenn er das nicht macht.
emporda ( Gast )
Beiträge:

04.02.2007 05:22
#185 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen
Sleipnir
Im Deutschen Ärtzteblatt habe ich gelesen,dass es auch Möglich ist ohne Transfusionen zu behandeln

Kapital hat die WTG ausreichend, allein die Zins- und Wirtschaftserträge sowie Dividenten aus Rüstungsgeschäften aus dem Anlagevermögen von 1 Milliarde US$ belaufen sich auf fast 100 Millionen US$/Jahr, ohne das man deswegen jemanden einen müden € aus der Tasche zieht.

Folglich sollten die WTG in jedem Land, in dem sie vertreten ist, eigene Medizinzentren einrichten draußen in Leuchtreklame ZJ Sterbezentrum weithin sichtbar. Um Ärzte nicht unnötigen Gewissenskonflikten auszusetzen, genügt als medizinisches Personal Fleischergesellen. Die sind abgebrüht genug den Menschen beim Sterben zuzuschauen.

Allein der Verzicht des gütigen Sklaven auf seine vielen Angelausflüge samt Privatflugzeug und Feudalurlaube in Malta und anderen schönen Orten würden genug Geld einsparen, um die Kosten in etwa 10 Ländern dafür zu bestreiten.

Beim nächsten Königssaaldienst würde ich das als Verbesserungvorschlag einreichen, das gibt sicher Punkte beim Ältestenraat.
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.02.2007 08:43
#186 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Zitat von SnookerRI
Ist es erlaubt Kritik an der kritik zu äußern? NEIN?


Hier gebe ich emporda Recht. Natürlich ist es erlaubt, den Inhalt der Kritik ebenfalls zu kritisieren und anzugreifen.
Das aber ist nicht das, was in der Praxis meist läuft. Da wird von Gläubigen oft die Kritik am Glauben selbst als unverschämt und nicht duldbar erklärt. Trauriges Beispiel bei uns ist der Gotteslästerungsparagraph. Über Beispiele im Islam brauchen wir wohl nicht erst zu reden.

In Antwort auf:
Dass ich dir zu den "Fakten", die du hier in copy & paste von gimpelfang, sektenausstieg und wtcleanup postest,


@ emporda
Es ist aus Copyright- und anderen Gründen nicht statthaft, längere Beiträge aus anderen Seiten zu übernehmen. Möglich sind kurze zwei drei Sätze und ein Link zum Originaltext. Bitte achte darauf. Solche Beiträge werden künftig gelöscht.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

04.02.2007 09:25
#187 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

In Antwort auf:
Da wird von Gläubigen oft die Kritik am Glauben selbst als unverschämt und nicht duldbar erklärt. Trauriges Beispiel bei uns ist der Gotteslästerungsparagraph. Über Beispiele im Islam brauchen wir wohl nicht erst zu reden.


Dem ist in der tat so... Das fällt auch mir immer wieder auf, vor allem auch unter "Christen". Aber aufgrunddessen zu schlussfolgern, dass alle Gläubigen der Kritik nicht fähig seien, halte ich für vorverurteilend; und auf Basis von Vorurteilen - das nicht nur ich so - lässt sich kein Dialog aufbauen. So müsste man dann die Frage stellen, was durch eine solche Argumentationsweise in einem Forum erreicht werden soll.

Der Glaube - so kurios und unvernünftig das in atheistischen Ohren klingen mag, lebt von konstruktiver Kritik. Einen anderen menschen aufgrund seiner erlebten Erfahrung dann aber als blöd, irregeleitet, verbledet, oder fußleckend zu bezeichnen; Ist das Kritik, mit der man arbeiten kann?


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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.02.2007 10:38
#188 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

In Antwort auf:
Einen anderen menschen aufgrund seiner erlebten Erfahrung dann aber als blöd, irregeleitet, verbledet, oder fußleckend zu bezeichnen; Ist das Kritik, mit der man arbeiten kann?


Selbstverständlich nicht. Ich muss zugeben, dass ich nicht alle Posts von emporda wirklich durchgelesen haben. Manchmal wusste ich einfach nicht, z.B. mit dem Flugzeug, was damit gesagt werden sollte und habe aufgehört. Hab das dann wohl übersehen.

In Antwort auf:
Aber aufgrunddessen zu schlussfolgern, dass alle Gläubigen der Kritik nicht fähig seien, halte ich für vorverurteilend; und auf Basis von Vorurteilen - das nicht nur ich so - lässt sich kein Dialog aufbauen.

Natürlich trifft das nicht auf alle Gläubigen zu. Aber doch auf einen großen Teil. Vorurteile haben wir wohl alle in irgendeiner Weise. Damit muss man einfach umgehen. Ich sehe nicht, dass die Dialog verhindern, eher, dass Dialog eine Möglichkeit ist, die abzubauen.

In Antwort auf:
Der Glaube - so kurios und unvernünftig das in atheistischen Ohren klingen mag, lebt von konstruktiver Kritik.


Du hast Recht, das klingt wirklich unglaubhaft. Religionen haben sich verbreitet weit über ihr Entstehungsland hinaus. Sie sind immer mehr gewachsen, haben immer mehr Macht gewonnen. Das alles mit strikter Einhaltung der jeweiligen Dogmen und bei Ausrottung und Vernichtung derjenigen Glaubensbrüder, die von diesen Dogmen abwichen. Wenn Religion wirklich vom konstruktiver Kritik, also vom ständigen Hinterfragen eben dieser Dogmen leben würde, müsste sie demnach schon längst tot sein.

Du kennst meine Meinung. Es gibt gute und hervorragende Gläubige mit hohen ethischen Zielen. Aber nicht wegen, sondern trotz ihres Glaubens. Das ergibt sich daraus, dass die Masse einfach anders ist.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

04.02.2007 11:16
#189 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

In Antwort auf:
Ich sehe nicht, dass die Dialog verhindern, eher, dass Dialog eine Möglichkeit ist, die abzubauen.


Hmmh, ob sie den Dialog verhindern oder nicht, scheint davon abzuhängen, inwieweit man bereit ist, seine Meinungen und Vorurteile zu überprüfen; nicht nur einmal, sondern stets. Es gibt hier im Forum einige Beispiele, die hier wie dort zeigen, dass das keine Selbstverstänflichkeit ist. Je nachdem wie stark man in eine bestimmte Indoktrination eingebunden war, stellt sich diese Hürde als höher oder niedriger ein. Springen müssen wir alle.

In Antwort auf:
also vom ständigen Hinterfragen eben dieser Dogmen leben würde, müsste sie demnach schon längst tot sein.
In meinen Augen sind solche "Religionen" das auch. Und zwar vordergründig deswegen, weil der ursprüngliche Sinn und Zweck dieser Religionen verloren gegangen ist. Es geht schon lange nicht mehr um die Vermittlung ethischer Werte aus - bezogen aufs Christentum - der Bibel, sondern, und das zeigt doch die Kirchenhistorie ganz deutlich, um den erhalt eines bröckelnden Imperiums mit allen Mitteln, die vom Staat gebilligt werden. Die Menschen entfernen sich aus verständlichen Gründen immer mehr von dieser Art des Glaubens, die zunehmende A-Religiösität erkennt man recht deutlich daran, dass der kiche selbst in "ländlich-frommen" Gebieten die Schäfchen weglaufen; dass immer mehr Kirchen geschlossen und zu Museen oder restaurants umfunktioniert werden. Dieser Prozess läuft nun schon einige Jahrzehnte und er wird fortdauern, was die 2 Nachkriegsgenerationen betrifft.
In diesem Sinn ist die Religion schon lange tot. Dass jemand per taufschein katholisch oder protestantisch ist, macht ihn nicht zum Gläubigen; man wird auch nicht zum Michael Ballack, nur weil man sich eins seiner Trikots anzieht. So einfach ist das nicht.

Leider, Bruder Spaghettus, wird uns dieser Wandel aber nicht vor radikal-fundamentalistischen Extremen bewahren; Was da momentan in Amerikas "Bible-Belt" abgeht, lässt auch mir eiskalte Schauer den Rücken herunterlaufen. Liebt der Mensch nicht das Extreme? Ich befürchte, dass jüngere, zukünftige Generationen mit in diese Entwicklung hineingeraten, und sich allmählich zwei Fronten herauskristallisieren; solche, die vollkommen atheistisch denken, und solche die religiös-radikal denken. Wie beurteilst du das alles?

In Antwort auf:
Du kennst meine Meinung. Es gibt gute und hervorragende Gläubige mit hohen ethischen Zielen. Aber nicht wegen, sondern trotz ihres Glaubens. Das ergibt sich daraus, dass die Masse einfach anders ist.

kann deine meinung trotz meines Glaubens gut nachvollziehen. Hätte ich deine Erfahrungen ebenso gemacht, ich würde wahrscheinlich genauso denken.


In Memory of Soul-Society

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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

04.02.2007 12:16
#190 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

@Emporda
Wenn dein Artzt keine Alternativen kennt, dann hat er einfach keine Ahnung.
Es gibt genügend Professoren und andere die ohne Blut behandeln würden.
Außerdem ist ein Dokument zur ärtztlichen Versorgung dabei.
Damit müssen die Ärtzte leben.
Es gibt für alles Alternativen.
Denn auch in meinem Bekanntenkreis hat es ärtzte die Keine Zeugen
sind und selber Transfusionen jeder Art ablehnen.
Das will was heißen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.02.2007 12:22
#191 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

@ emporda

Nun habe ich mir doch noch alles von dir durchgelesen. So was wie

Zitat von emporda
Folglich sollten die WTG in jedem Land, in dem sie vertreten ist, eigene Medizinzentren einrichten draußen in Leuchtreklame ZJ Sterbezentrum weithin sichtbar. Um Ärzte nicht unnötigen Gewissenskonflikten auszusetzen, genügt als medizinisches Personal Fleischergesellen. Die sind abgebrüht genug den Menschen beim Sterben zuzuschauen.


ist wirklich Polemik an und unter der Gürtellinie. So kommt es zu keinem Dialog und ich frage mich auch, was du damit erreichen willst.
Bitte führe den Dialog, den wir hier wollen, zukünftig mit Argumenten und unterlasse Beleidigungen.

@ SnookerRI

Ich sehe das genau so, oder zumindest ähnlich wie du. Weltweit ist eine Radikalisierung zu beobachten. Um so wichtiger ist es, sich auf einigermaßen gleichem Niveau auszutauschen und den Dialog zu versuchen. Obwohl auch ich, je länger ich hier im Forum bin, immer pessimistischer werde.

Die Frage ist, was zu dieser Radikalisierung führte. Zunächst schien mir klar, das ist die Reaktion auf den Islamismus. Aber auch der hat Ursachen. In der unsinnigen Weltmachtpolitik der USA z.B. Ich glaube auch, dass dort in weiten Teilen christlicher Fundamentalismus immer präsent war. Nun erobert der vielleicht nur aus dem flachen Land heraus auch die sonst eher fortschrittlichen Städte. Vielleicht liegt es auch mit am Ende des kommunistischen Versuchs in Europa. Einmal, weil da eine Idee gescheitert ist, zum anderen weil dadurch das politische Gleichgewicht weg war und die Amis schalten und walten konnten, wie sie wollten. Deshalb ist meine Hoffnung, Europa, und zwar ganz besonders das "alte" wird sich soweit stabilisieren und genug Selbstbewusstsein entwickeln, sich dem Islamismus als auch dem christlichen Fundamentalismus und ganz besonders den USA entgegen zu setzen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

24.02.2007 19:42
#192 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Sieht fast so aus, als ob die Katholen nun das von den ZJ freiegegebene Terrain übernehmen und anfangen, sich auf Weltuntergangsvorhersagen zu spezialisieren

Der ist auch gar nicht mehr so weit weg, schon in nächsten,höchstens übernächsten Monat solls losgehn

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

24.02.2007 19:48
#193 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Naja, wenn man schlecht drauf ist soll man keine Drogen nehmen (und auch keinen Weihrauch schnüffeln). Das
dabei negative Wahnvorstellungen rauskommen ist klar

Am besten gefiel mir dieser Satz "Die Schwarzen würden in der Zeit des Friedens im Laufe der Jahre weiß werden." Da
kann ich mich echt zurücklehnen und entspannt feststellen das die Menschen echt nicht klüger werden

----------------------------------------------------

contra principia negantem disputari non potest
http://de.wikipedia.org/wiki/Contra_prin...tari_non_potest

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

24.02.2007 20:06
#194 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Diese Russische Superwaffe find ich lustig... ein kleines Schwarzes Kästchen das alles pulverisiert, vermutlich biologische Waffe, die mit Chemischen Stoffen befüllt ist... Eine ABC-Waffe?
Außerdem scheint es nötig zu sein, das Ding ein paar Hundert Meter hoch zu befördern...
Vielleicht genetisch modifizierte Termiten?

Naja, lang ist ja nicht mehr hin.

__________________________________________________
Galaxy Zoo, where you can help astronomers explore the Universe

emporda ( Gast )
Beiträge:

11.06.2007 18:26
#195 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen
ist wirklich Polemik an und unter der Gürtellinie. So kommt es zu keinem Dialog und ich frage mich auch, was du damit erreichen willst. Bitte führe den Dialog, den wir hier wollen, zukünftig mit Argumenten und unterlasse Beleidigungen.
---------------------------
Anbei die Geschichte eines jungen ZJ - eigentlich ein Fall für die Psychatrie für jeden der zwischen den Zeilen lesen kann. Das Mass an Menchenverachtung und Rücksichtslosigkeit ist nicht zu übertreffen. Seelische Folter wie in Guantanamo ist dagegen harmlos, hier handelt es sich um ein unschuldiges Kind. Es werden Menschen bewusst in totaler Abhängigkeit gehalten, um sie nach Bedarf manipulieren zu können.
http://www.sektenausstieg.net/
------------
In den Kindergarten gab man mich aus religiösen Gründen nicht. Meine Mutter konnte mich (uns) auch zu Hause untertags nicht brauchen und schickte uns daher - sofern das Wetter mitmachte - nach draußen, damit sie in Ruhe die Wohnung säubern könnte. Meine einzige Freundin zog bald weit weg und so hatte ich niemanden mehr. Ich klingelte manchmal an den Türen wo ich von anderen Kindern wusste und fragte, ob sie zum Spielen rauskommen wollten. Ich erinnere mich sehr schmerzlich daran, dass diese Kinder sich manchmal an die Beine ihrer Mutter schmiegten und sagten, sie wollen nicht raus, denn sie fühlten sich geborgen in der Nähe ihrer Mutter. Im Gegensatz dazu war ich phasenweise vormittags in der Wohnung alleine eingesperrt, weil meine Mutter zum Putzen ging und mein Bruder schon zur Schule.

Als ich in die Schule kam fühlte ich mich so einsam und verlassen, dass ich auf dem Schulweg darüber nachdachte wieder nach Hause zu gehen und zu sagen, ich sei krank. In meiner Vorstellung würde dann mein Papa von der Arbeit gerufen und er würde mich trösten. Natürlich tat ich es nicht und nachdem ich in den ersten Schultagen rasch hintereinander 3 Strafaufgaben für "schwätzen" kassierte, wurde ich still. Morgens, wenn alle zum Gebet aufstanden, musste ich sitzen bleiben und alle guckten auf mich. Die Lehrerin wusste von meinen Eltern den Grund, aber ich war froh, als dieses Ritual ab meiner 2. Klasse abgeschafft wurde.

In der Hauptschule, bevor die letzten "begabten" Kinder an die Realschule abgingen - die noch übrig waren nach dem Übertritt der anderen aufs Gymnasium, bat die Lehrerin um ein Gespräch mit meinen Eltern. Sie konnte nicht verstehen, warum man mich nicht auf der Realschule eingeschrieben hatte, ich sei die Klassenbeste. Meine Eltern fragten ob ich das wolle und versäumten nicht mich zu warnen, dass ich dann keine Zeit zum Spielen mehr hätte und jeden Nachmittag viele Stunden lernen und Hausaufgaben machen müsse und dass sie mir dabei nicht helfen könnten. Natürlich sagten sie mir auch, dass dies für einen Christen nichts erstrebenswertes sei, wir unsere Zeit lieber für andere Dinge aufwenden. Ich wollte es trotzdem, also kam ich auf die Realschule, die sich in München-Schwabing befand. Da wir in einem kleinen Vorort wohnten und nur der Bus in die Stadt fuhr bedeutete das morgens und mittags jeweils einen Weg von 1 Std. Aber das brachte auch mit sich, dass ich nach der Schule mal mit der Freundin beim Italiener ein Eis holen ging, mich in der Stadtbücherei aufhielt und taschenweise Bücher heim brachte und später auch mal in die Kaufhäuser zum Umschauen ging.

Als ich in der Pubertät war kam eine Zeugen-Mutter mit ihrem Sohn aus Luxemburg zum Kongress nach München zu Besuch und sie übernachteten bei uns. Der Vater war kein Zeugen Jehovas und daher nicht dabei. Ich war 14 und der junge Mann war mir außerordentlich sympathisch. Er war 6 J. älter als ich, hatte frisch den Führerschein und das erste eigene Auto. Wir begannen uns Briefe zu schreiben und eine große Liebe entstand. Wir wollten heiraten, aber meine Eltern sagten, ich müsse zuerst meine Ausbildung zur Rechtsanwalts-Gehilfin beenden und sie würden einer Heirat nicht zustimmen, bevor ich nicht 18 sei und selbst entscheiden könne.

Da er mich maximal alle 3 Wochen übers Wochenende besuchen kam, litt ich sehr unter dieser Beziehung. Als meine Eltern Angst bekamen es könne etwas passieren ("Hurerei"), stimmten sie einer Hochzeit zu. Allerdings hielten sie nicht sehr viel davon, dass ich nach Luxemburg ziehe und schließlich lehnte ich es selbst ab, da ich mich dort verloren und fremd fühlte. Er fand in München keine zu seiner Ausbildung und seinen Karierrewünschen passende Arbeit und lernte in seiner Versammlung eine andere kennen - er machte Schluss mit mir. Für mich brach eine Welt zusammen. Da ich wochenlang aus einem tiefen Loch nicht herauszukommen schien, nahm mein Vater mich in den Predigtdienst mit und fragte auf dem Weg nach Hause im Auto das erste Mal in meinem Leben danach, wie es mir gehen würde. Mein Freund heiratete und er und seine Frau blieben von den Zusammenkünften weg, wie ich später erfuhr.

Ich hatte während dieser Beziehung den Wunsch entwickelt zu sterben wenn ich diese Liebe schon nicht leben könnte und es keinen Ausweg zu geben schien. Meine Eltern bemerkten dies und sprachen mit mir, aber sie verstanden nicht meine Todessehnsucht und meine einsamen Spaziergänge abends auf dem Friedhof. Ich fühlte mich den Toten näher als den Lebenden. Dies verstärkte sich nach dem Ende meiner ersten großen Liebe. Aber es ging einfach alles weiter...

Ich begann schließlich mit 19 Jahren mit dem Pionierdienst und stellte damit den sehnlichen Wunsch beiseite, Klavier spielen zu lernen. Meine Eltern sagten: Entweder - oder. Ich entschied mich für das, wovon ich glaubte, es würde mir das Lob meiner Eltern einbringen und Freude bei Jehova auslösen. Ich fand jedoch nie ausreichend Dienstpartner um das Stundenziel erreichen zu können, so dass ich zeitweise an den Nachmittagen zu Hause saß und zur Überbrückung Zeugnisbriefe schrieb. Vormittags arbeitete ich. Meine Eltern fühlten sich nicht zuständig und ließen mich mit dem Problem allein. Als der Kreisaufseher das nächste Mal da war sagte mein Vater, der KA wolle mich sprechen und besuche uns an einem Abend der Woche zu Hause. Er nehme an es ginge um mein ständig nicht erreichtes Stundenziel (ich war manchmal eine, manchmal ein paar Stunden unter dem Monatsziel von 90). Da das Jahresziel jedoch einen Urlaub (Unterbrechung) von 3 oder 4 Wochen zuließ, wollte ich eben ohne Urlaub durcharbeiten und so mein Jahresziel schaffen. Die Ankündigung meines Vaters versetzte mich allerdings in Panik und ich nahm an dem besagten Abend das Fahrrad und fuhr damit von Angst getrieben in den nahen Isarauen herum. Ich kam erst zurück als es dunkel wurde und ich hoffte, dass "die Gefahr" vorüber sei.

Mein Vater erzählte mir strahlend, wie der Kreisaufseher mich gelobt hatte, welch Auftrieb und Vorbild für die ganze Versammlung mein Beispiel sei. Mein Vater war stolz, obwohl er doch gar keinen Grund dazu hatte.

Nach 9 Monaten sah ich keinen anderen Weg mehr als den Pionierdienst aufzugeben und die für mich schmähliche Situation schien sich in der Form in Wohlgefallen aufzulösen, als ich einen Interessierten kennen gelernt hatte, der mich heiraten wollte. Mir gefiel, dass er noch kein Zeugen Jehovas war, dass dies eine "anrüchige" Beziehung war. Mein Vater sprach mit mir kein Wort mehr bis ich ihm versprach, dass ich nicht heiraten würde, solange mein Freund nicht getauft sei.

Also wurde zwischen meinem Vater, der inzwischen Ältester war, und den Ältesten der Versammlung meines Freundes abgesprochen, dass man mit ihm rasch die Tauffragen durchnehme, damit er zum nächsten Kreiskongress getauft werden könnte. Das war im Dezember 1980. Im Januar 1981 war Hochzeit.

Wir waren sehr glücklich, allerdings war ich sehr enttäuscht als ich in der ersten Zeit als frischgebackene Ehefrau nachmittags meine Mutter anrief und mit ihr plaudern wollte, während sie sagte, ich hätte jetzt einen Mann und solle meine Belange mit ihm besprechen. Das ging noch Jahre lang so, dass sie mich am Telefon immer, wenn ich ihr etwas mir wichtiges erzählen wollte, mitten im Satz abwürgte und verabschiedete, um aufzulegen.

Unsere Probleme begannen nachdem wir zwei Kinder hatten: Katinka 1983 geboren, Esther 1985. Ich befragte immer wieder mein Gefühl nach der richtigen Methode mit meinen Kindern umzugehen und dabei wurde mir mehr und mehr klar, was mit mir als Kind passiert war, wie die eigene Entwicklung unterdrückt worden war und in welchem Klima von Zwängen, Strenge und Gefühllosigkeit für meine Bedürfnisse ich aufgewachsen war und was das mit mir gemacht hatte. Ich wurde zunehmend depressiver, Platzangst kam dazu - vor allem während der Zusammenkünfte.

Mein Bruder hatte ein Jahr vor mir geheiratet und seine Frau bekam Panikattacken. Nachdem der Arzt sie über Wochen und Monate mit Beruhigungsspritzen behandelt hatte, begann sie eine Psychoanalyse und erzählte mir davon. Sie riet mir, ebenfalls einen Therapeuten aufzusuchen, was ich schließlich mit Unterstützung meines Mannes tat. Ein Ältester, der bis dahin mein größtes Vertrauen genossen hatte, besuchte uns zu Hause und riet mir ab, aber er konnte gegen die offene Zustimmung der Zeitschriften zu einem solchen Schritt nicht wirklich etwas ernsthaftes einwenden, nur die Warnung mitteilen, man würde in einer Therapie sicherlich versuchen mich geistig "umzudrehen".

Das erste Mal hatte ich im Therapeuten einen Menschen, dessen ernsthaftes Interesse an meinem Wohlergehen ich spürte. Er übte nicht nur seinen Beruf aus, er wollte mir wirklich helfen und war erhaben über jeglichen Zorn, den ich aufgrund verschiedener Aussagen auf ihn hatte. Sobald ich mich abgeregt hatte, saß er mir immer noch positiv schmunzelnd gegenüber und führte mich behutsam geistig weiter.

Ich erkannte rasch die Ursachen meines Zustandes und die Notwendigkeit, mein gesamtes Leben auf den Prüfstand zu stellen, angefangen von der Entscheidung als Zeuge Jehovas zu leben bis zu einem neuen Ja oder Nein zu meiner Ehe. In der Versammlung machte man mir sehr subtil zunehmend Schwierigkeiten. Es gefiel ihnen nicht, was mit mir vor sich ging.

Da gab es wieder eine Phase in der ich mein Leben beenden wollte, weil ich kein Licht am Horizont und keinen Ausweg sah. Ich kündigte mehrfach an mir das Leben zu nehmen, aber nachdem ich einen Abschiedsbrief geschrieben hatte und ihn noch einmal durchlas wurde mir klar, dass durch meinen Tod niemand von den mir nahe Stehenden besser verstehen würde was ich durchgemacht hätte, sondern sie würden sagen, ich sei aufgrund erblicher Belastung krankhaft depressiv gewesen - mein Großvater mütterlicherseits und auch sein Vater hatten Selbstmord begangen. Dies war eine Erklärung, mit der sie sich selbst immer wieder über meinen Zustand hinwegzutrösten versuchten und das würden sie auch nach meinem Tod tun. Mir wurde klar, dass nur ich selbst etwas für mich tun könnte und ich wollte es!

Ich blieb den Zusammenkünften immer öfter fern, bis ganz von selbst der innere Entschluss fiel, dass ich nie mehr dort hingehen könnte. Ich bekam hohes Fieber und ein Gefühl, als müsse ich sterben. Gab es ein Leben außerhalb dieser Organisation? Mein Mann fragte, was in aller Welt nur mit mir los sei, aber ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Worte dafür. Am nächsten Morgen erwachte ich fieberfrei und die Sonne schien. Ich war wie neu geboren und das Leben ging weiter.

Ich kämpfte mich geistig mehr und mehr frei und mein Mann, mit dem es in den vergangenen Jahren immer massivere emotionale Probleme gab, fing an sich gegen mich zu wenden. Er konnte mit meiner Veränderung nicht umgehen und als er spürte, dass er mich nicht aufhalten könnte, rieten ihm die Ältesten mich zu lassen, ich sei erwachsen und er trage keine Verantwortung für das, was ich täte. Er solle auf sich und seine Treue zu Jehova schauen.

Gegen den Willen meines Mannes begann ich einer geringfügigen Beschäftigung nachzugehen - in der telefonischen Anzeigenannahme eines kostenlosen Anzeigenblattes. Es tat so gut aus der Isolation herauszukommen, mit Kunden und Kollegen sprechen zu können. Dort lernte ich auch einen Mann kennen, in den ich mich verliebte.

Da ich den Kontakt zu meiner Nicht-Zeugen-Jehovas-Verwandtschaft längst abgebrochen hatte - ich war ja eine 150%ige Zeugin gewesen! - und außerhalb der Versammlung keine Kontakte hatte, nur diese ganz frische Bekanntschaft mit dem neuen Mann, verließ ich meinen Mann und zog ins Frauenhaus. Eine Freundin aus der Versammlung, die auch später Freundin bleiben sollte, hatte ihren "ungläubigen" Mann auf diese Weise verlassen, ich hatte ihr geholfen und dabei bemerkt, dass es auch für mich einen Weg geben könnte! Die Kinder wollte ich mitnehmen, aber ihr Vater hatte ihnen am Abend vor meinem Auszug klar gemacht, dass sie nicht am Leben bleiben könnten, wenn sie mit mir gehen würden. Also blieben sie und ich fühlte nicht genügend Kraft, dagegen anzugehen.

Kaum war ich ausgezogen versuchte er zu erwirken, dass mir das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder entzogen werde, was schließlich abgelehnt wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Verhältnisse nämlich schon manifestiert. Das Jugendamt fand es toll, wie fürsorglich der Vater sich um seine Kinder kümmerte, was er aufgrund seiner Arbeit als Hausmeister auch zeitlich hervorragend kombinieren konnte. Ein Umzug der Kinder ins Frauenhaus zu mir wurde sehr negativ gesehen, obwohl es immer schwerer wurde die Kinder zu besuchen, da der Vater mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln versuchte, einen Keil zwischen mich und meine Kinder zu treiben.

Ich hatte eine neue Beziehung mit dem erwähnten Mann begonnen und dieser stand mir wahnsinnig bei und half mir. So stand ich immer wieder auf und kämpfte weiter. Nach zwei Jahren wurde selbst in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht das alleinige Sorgerecht für die Kinder dem Vater zugesprochen. Dies wäre gut um in der emotional aufgeladenen Situation Stabilität für die Kinder zu gewährleisten hieß es. Dort sei ihr gewohntes Umfeld, die Freunde, die Schule. Dies müsse man fördern. Die Frage der Religionsausübung wurde aus dem Verfahren herausgenommen, nachdem sein Anwalt die Richter sonst wegen Befangenheit ablehnen wollte, da wir in Deutschland Religionsfreiheit hätten. Dies dürfe keinerlei Auswirkung auf die Sorgerechtsentscheidung haben.

Wieder einmal brach meine Welt zusammen. Ich hatte das Gefühl innerlich zu sterben. Aber nur um erneut aufzustehen und mich auf etwas anderes mir noch sehr wichtiges zu konzentrieren. Ich machte mein Abitur nach. Während dessen suchten meine Kinder phasenweise aber kontinuierlich zunehmend den Kontakt zu mir, bis Katinka, ein Jahr später Esther jeweils nach heftigen Auseinandersetzungen mit dem Vater bis zu der Drohung aus dem Fenster zu springen um zu mir zu gehen, zu mir zogen.

Jeweils ein Jahr nach dem Umzug hatte jede von ihnen eine letzte Aussage gegenüber dem Gericht zu machen, bei wem sie künftig leben wollten, damit das Sorgerecht abgeändert werden könne. Mit der Entscheidung bei mir zu bleiben erledigten sie ihre eigene Angst, evtl. sterben zu müssen, denn es ging ihnen zunehmend besser bei mir, sie wurden freien und fühlten sich wohler und nichts schlimmes passierte.

Mein Freund, bei dem wir inzwischen wohnten, glaubte nach all den Schwierigkeiten, die er mit mir getragen hatte, sei er an der Reihe meine erste Aufmerksamkeit zu erhalten. Er hielt den starken Wunsch von mir und meinen Kindern nach intensiver Nähe und Zuwendung nach den Jahren des Getrenntseins kaum aus und suchte nun seinerseits, einen Keil zwischen uns zu treiben, um mich zurück zu gewinnen, d.h. intuitiv kämpfte er darum, mich für sich alleine zu haben, die Kinder sollten lediglich Anhängsel oder Beigabe sein, denen er möglichst die Regeln vorgebe. Er kämpfte mit sehr unfairen Mitteln und er konnte diesen Kampf nur verlieren. Dennoch war er zunächst auch nicht bereit mich los zu lassen. Ich suchte inzwischen die dritte Therapie und erhielt hier die Kraft, einen neuen Schnitt/Schritt zu machen.

Ich zog mit den Kindern in eine eigene Wohnung, um endlich die Ruhe und den Raum zu bekommen, den wir brauchten um nach allen Turbulenzen zu uns zu kommen. Mitte September 1997 konnten wir einziehen. Im folgenden Frühling folgte mein Endspurt zum Abitur, das ich 1998 abschloss und zwei Jahre auf einen Studienplatz wartete, während denen ich Vollzeit arbeitete, um unsere Schulden vom Umzug abzutragen und noch notwendige Einrichtungsgegenstände besorgen zu können.

Meine Kinder hielten nicht sehr viel von meinem Wunsch nun ein harmonisches Familienleben miteinander zu pflegen. Sie waren inzwischen 13 und 15 und begannen mit ihren Abgrenzungskämpfen und neuer Grenzensuche. Wir hatten ein paar Jahre, in denen ich manchmal auf und davon laufen wollte.

In dieser Zeit suchte ich noch einmal Kontakt zu meiner ersten großen Liebe, dem Luxemburger. Ich war neugierig was aus ihm geworden war. Kurz gesagt flammte unsere Liebe noch einmal auf. Er war in seiner Ehe nicht glücklich, seine Frau war fremd gegangen und er betrachtete meine Kontaktsuche als Geschenk des Schicksals unsere Beziehung noch einmal aufzunehmen. Allerdings stellte sich rasch heraus, dass ich in dieser Situation - hauptsächlich wegen meiner Kinder - wieder nicht bereit war ins Ausland zu gehen und er finanziell große Einbußen bei einer Trennung von seiner Frau (und seinen 3 Söhnen) hätte hinnehmen müssen, so dass er einen Rückzieher machte, sich mit seiner Frau - die nun unter dem Druck der drohenden Trennung bereit war einen Therapeuten aufzusuchen und sich angeblich sehr zum positiven veränderte - versöhnte und noch einmal Schluss mit mir machte.

Ich sank wieder in ein tiefes schwarzes Loch, diesmal der unendlichen Trauer über einen zerbrochenen Lebenstraum, das etwa ein Jahr lang anhielt.

Im Sommer 2000 teilte mein Ex-Mann, der so gut wie keinen Kontakt mit den Kindern mehr hatte, brieflich mit, er würde aus gesundheitlichen Gründen aufhören zu arbeiten und folglich keinen Unterhalt für die Kinder mehr bezahlen. Über Umwege erfuhren wir, dass er mit seiner neuen Frau, einer Zeugin Jehovas, in die Türkei umgesiedelt war. Sie haben sich dort ein Ferienhäuschen gekauft und die Nachforschungen des Jugendamtes ergaben, dass ihm materiell nichts mehr gehört und er kein eigenes Einkommen hat.

Im Herbst 2000 erhielt ich im Nachrückverfahren kurzfristig den Studienplatz in Psychologie, musste aber rasch feststellen, dass wir - trotz Ausnahmegenehmigung zum Erhalt von Bafög - weder finanziell mit der neuen Situation zurechtkamen, noch ich wirklich bereit war mich in die vorgegebenen Strukturen der Uni hineinzubegeben. Ich musste ausbrechen und hing den Wunsch nach einer späteren Tätigkeit als Psychotherapeut vorerst an den Nagel. Es ging mir sehr gut damit. Ich kam langsam zur Ruhe. An meinem Arbeitsplatz bot man mir eine andere Tätigkeit an und mit dieser fühle ich mich sehr wohl. Sie entspricht viel besser meinen Bedürfnissen und Fähigkeiten.

Mit der Zeit an der Uni hatte ich begonnen Gefallen zu finden an "schrägen Vögeln", außergewöhnlichen Begegnungen und war sehr viel unterwegs. Ich sammelte so manch interessante, aber auch schmerzliche Erfahrung.

Schließlich eröffnete mir meine ältere Tochter, dass sie sich männlich fühle und befürchte, es werde eine Geschlechtsumwandlung nötig. Inzwischen befindet er sich auf dem Weg die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Identitätsänderung zu erfüllen, studiert Anglistik und hat den brennenden Wunsch nach einer eigenen Wohnung. Er spielt seit ein paar Jahren mit großer Begabung Geige, während meine jüngere Tochter seit inzwischen vielen Jahren und leidenschaftlich gerne tanzt.

Schließlich stieß ich im Sommer 2001 im Infolink-Forum auf Ivan und zunächst entwickelte sich ein Mailkontakt, der mit der Zeit immer intensiver wurde. Um die Jahreswende 2001/2002 besuchte ich ihn in der Schweiz. Wir wollten sehen, ob die entstandenen Gefühle der Realität standhalten könnten und waren beide positiv überrascht. Wir verbrachten eine wundervolle Woche miteinander und seitdem habe ich einen warmen Ankerplatz für mein Herz. Wir wissen noch nicht was die Zukunft bringt, obwohl wir uns darin zusammen sehen, genießen inzwischen die Zeiten des Zusammenseins bei ihm oder mir, aber auch die Zeiten der Konzentration von jedem auf seinen eigenen Lebensschwerpunkt. Dies ist meine erste Beziehung, die äußerst lebendig ist und sich ständig verändert und entwickelt.
emporda ( Gast )
Beiträge:

11.06.2007 18:34
#196 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Sleipnir
Wenn dein Artzt keine Alternativen kennt, dann hat er einfach keine Ahnung.
Es gibt genügend Professoren und andere die ohne Blut behandeln würden.
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Ich lebe mit 2 Schwerbehinderten im Haus (Frau und Schwiegermutter) und haben in der unmittelbaren Familie Ärzte und Op-Schwestern am Herzzentrum einer deutschen Uniklinik.

Deine Aussage ist eine Gemenge aus Dummheit und Ignoranz jenseits allen Vorstellungsvermögens - typisch Niveau der Bildzeitung bzw. typisch ZJ Ideologie.

emporda ( Gast )
Beiträge:

11.06.2007 19:02
#197 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen
Fragen an die Z.J. und deren Befürworter, die hier offenbar recht häuifig sind und diese Sekte sehr virulent verteidigen: "NEUES LICHT IN DER BLUTFRAGE"

Wie würdest Du die folgenden Fragen beantworten?

Warum verbietet keine einzige christliche Glaubensgemeinschaft, auch nicht die strengsten orthodoxen Juden, die nichts anderes als die Torah (das mosaische Gesetz) befolgen, die sie täglich lesen, über ihren Kontext philosophieren, die sie in der Hebräischen Originalsprache lesen (und so den traditionellen Kontext verstehen) und die das Gesetz Gottes mehr lieben als ihr eigenes Leben, den medizinischen Gebrauch von Blut? Ist es vernünftig anzunehmen, dass nur wir in dieser Sache den richtigen Standpunkt vertreten?
Wenn es sich bei 1.Mose 9:3-7 um einen „ewigen Bund“ handelt, der für alle Menschen bindend ist, warum empfahl dann Paulus das Ledigsein, und warum erlaubt dann die Gesellschaft den Gebrauch von Methoden zur Geburtenkontrolle, denn das wäre doch ein klarer Verstoß gegen das dritte Element des Bundes, nämlich „und ihr, seid fruchtbar und werdet viele, lasst die Erde von euch wimmeln, und werdet viele auf ihr.“ Können wir uns Teile des „ewigen Bundes“ heraussuchen und entscheiden, welche wir halten wollen? Wenn diese Teile Bundes nicht mehr bindend sind, wie kann es dann ein „ewiger Bund“ sein?

Da selbst bei sorgfältigem Ausbluten eines Schlachttieres noch bis zu 50% des Blutes im Körper verbleibt, wie kann Gott uns dann den Verzehr von Fleisch erlauben, wenn es der Verzehr des Blutes als solcher ist, der anstößig ist? Wäre nicht auch das eine Art, „Blut zu sich zu nehmen,“ um Leben zu erhalten.

Wenn der Verzehr von Blut ein Kapitalverbrechen ist, warum wurden dann Sauls Männer nicht zum Tode verurteilt und hingerichtet, nachdem sie Fleisch von unausgebluteten Tieren gegessen hatten? (1.Samuel 14:31-35)

Ein Israelit konnte, wenn nötig, ein unausgeblutetes Tier, das bereits tot war, essen (siehe 3.Mose 17:15). Dadurch wurde er lediglich zeremoniell unrein und durch einfaches Baden und das Waschen seiner Kleidung konnte er seinen unreinen Zustand wieder aufheben. Warum behauptet dann die Gesellschaft, dass denjenigen, die eine Bluttransfusion akzeptieren, um Leben zu retten, die Gemeinschaft entzogen werden müsse?

Das Erfordernis, Blut auf den Boden auszugießen, war zwar im mosaischen Gesetz enthalten, aber es wurde in den christlich griechischen Schriften nicht wiederholt. Warum sollte es also verkehrt sein, sein eigenes Blut für eine spätere Operation aufzubewahren, wenn Christen nicht mehr unter dem mosaischen Gesetz stehen?

Jesus scheute sich nicht, am Sabbat Wunder zu wirken, um Leben zu retten, oder sogar nur, um Kranke zu heilen. Er verurteilte keineswegs die Frau mit dem Blutfluss, die ihn berührt und ihn so zeremoniell unrein gemacht hatte. Er verurteilte statt dessen die Pharisäer wegen ihrer engstirnigen, buchstabengetreuen Auslegung des Gesetzes. Würde Jesus nicht auch eine Ernährungsvorschrift übergehen, um ein menschliches Leben zu retten?

Die meisten Hähnchen (wie solche in Restaurants, in Supermärkten und früher auch auf unseren Kongressen), sind nicht koscher, da sie durch Elektroschock getötet werden. Es besteht kein Unterschied zwischen Erwürgen und Töten durch Elektroschock, da in beiden Fällen das Tier nicht ausgeblutet ist. Aus diesem Grund sind Hähnchen nicht koscher und für Juden nicht akzeptabel. Warum ist es also in Ordnung, einen Teil von Apostelgeschichte 15:29 zu missachten, und für einen anderen zu sterben?

Wie kann die Gesellschaft der Ermahnung „euch von Dingen enthalten, die Götzen geopfert wurden“, anstelle einer Ernährungsregel die erweiterte Bedeutung von buchstäblichem „Götzendienst“ verleihen, während „sich des Blutes enthalten“ nun wieder eine buchstäbliche Ernährungsregel sein soll, und nicht ein höherrangiger ethischer Wert, nämlich Blut als ein Symbol für die Heiligkeit des Lebens? Wie kann sie einen solch drastischen Unterschied machen mit zwei Ernährungsregeln, die im selben Satz des selben Verses der Bibel stehen? (Apg. 15:29)

Da geschlussfolgert wird, dass Speisen, die Götzen geopfert wurden, gegessen werden dürfen, und einige Blutbestandteile benutzt werden können, wäre dann ein bisschen Hurerei ebenfalls in Ordnung? Und wenn nicht, warum nicht?

Würde die Verweigerung einer medizinischen Behandlung für Dein Kind, wenn die einzige Alternative der Tod Deines Kindes ist, Dich nicht für seinen Tod verantwortlich machen? Wie kann der Tod eines Kindes mit einer jüdischen Regel zur Nahrungszubereitung rechtfertigt werden?

Wenn eine Bluttransfusion im Grunde eine Organtransplantation ist, wie kann man sie dann mit dem „Essen von Blut“ gleichsetzen, wenn doch keine Verdauung stattfindet und sie auch keinen Nährwert hat? Kann sie gleichzeitig eine Organtransplantation und eine Mahlzeit sein?

Wenn die Aufbewahrung Deines Blutes für eine Eigenbluttransfusion falsch ist, warum erlaubt dann die Gesellschaft den Gebrauch verschiedener Blutbestandteile, die gesammelt und aufbewahrt werden müssen, bevor sie von einem Zeugen Jehovas benutzt werden können?

Auf welcher Grundlage gebraucht die Gesellschaft die Ausdrücke „Leben erhalten“ oder „in sich aufnehmen“ in Bezug auf das Akzeptieren einer Bluttransfusion, wenn diese Ausdrücke nirgendwo in der Bibel stehen?

Warum erachtet es die Gesellschaft für notwendig, Ärzte zu zitieren, die vor Hunderten von Jahren gelebt haben, um ihre Ansicht, dass eine Bluttransfusion eine Ernährung mit Blut sei, zu stützen? Bestätigen heutige Ärzte nicht, dass eine Bluttransfusion etwas anderes ist, als Blut zu essen?

Warum übertreibt die Gesellschaft in höchstem Maße die Risiken einer Bluttransfusion und erweckt dadurch den Eindruck, dass dies immer eine schlechte Behandlung sei, wenn nahezu alle Experten anderer Meinung sind?

Wie trifft die Gesellschaft die Entscheidung darüber, was wesentliche, und was unwesentliche Blutbestandteile sind? Zum Beispiel: warum sind weiße Blutkörperchen verboten, Albumin aber erlaubt, wo doch Albumin einen größeren Teil des Blutes ausmacht, und Milch sowie Organtransplantate voller weißer Blutkörperchen sind?

Warum ist Blutplasma verboten, wenn alle einzelnen Komponenten, mit Ausnahme von Wasser, auf der Liste stehen, die Zeugen nehmen dürfen, um „Leben zu erhalten“?

Warum benutzt die Gesellschaft haarsträubende Argumente und Veranschaulichungen, wie die über Alkohol und Blut, welches direkt in die Venen injiziert wird; eine Irreführung, die mit folgender Veranschaulichung erkannt werden kann: Stell dir einen Mann vor, der von seinem Arzt die Anweisung erhält, er solle sich von „Fleisch und Wurst enthalten.“ Wäre er ungehorsam, wenn er zwar kein Fleisch mehr äße, aber eine Nierentransplantation vornehmen ließe? Warum hat es die Gesellschaft nötig, ihre Position mit unsauberen intellektuellen Tricks zu untermauern?

Wenn wir uns, wie die Gesellschaft sagt, vollständig des Blutes enthalten müssen, dann erkläre bitte, warum uns die Gesellschaft den Gebrauch von Derivaten oder gewissen Bestandteilen menschlichen Blutes freistellt? Ist das nicht widersprüchlich?

Warum dürfen Zeugen von dem Blut, das andere gespendet haben, profitieren, aber selbst kein Blut spenden? Ist das nicht selbstsüchtig und heuchlerisch? Wäre Blutspenden, um das Leben anderer zu retten, nicht etwas, wozu christliche Nächstenliebe uns antreiben sollte?

Wie soll ich mich entscheiden? Mein Kind schnappt nach Luft. Sein Blutwert ist gefährlich niedrig. Sein Pulsschlag ist bei 200, Tendenz steigend. Die Ärzte haben uns gesagt, dass es ohne Bluttransfusion an Atemnot und Herzversagen sterben wird. Plasmaexpander helfen nicht mehr, es benötigt mehr rote Blutkörperchen. Es ist schrecklich bleich und apathisch, und mit großen Augen schaut es zu mir, und flüstert: „Hilf mir, Papa!“ Soll ich mein Kind sterben lassen, basierend auf den Worten einer Organisation, die ihre Meinung schon so oft geändert hat, wie über Organtransplantationen, Impfungen, Zivildienst, die „ Schafe und Böcke“, diese „Generation“, 1799, 1874, 1878, 1881, 1914, 1918, 1920, 1925, 1975, etc. etc. etc......? Soll ich mein Kind sterben lassen? Ist es das wirklich, was Jehova und Jesus Christus von mir erwarten?

Oder bin ich nur der nützliche Idiot, der sich in die endlose Reihe der geopferten Schafe einzureihen hat, damit der gütige Sklave samt Anhang mal wieder einen Urlaub im *****Hotel in Malta zu Superpreisen verbringen kann? Wenn ich das meinem sterbenden Kind erkläre, wie wird es das wohl verstehen? Ich persönlich könnte das nicht einmal meinem Hund erklären, denn den liebe ich als gütiges Wesen dieser Welt, welches nur das einzige Ziel hat, mir zu gefallen und mich zu erfreuen. Ihn interessiert nicht ob die Rente pünktlich kommt, immer hoch genug ist, die Leberwurst auch frisch ist usw., der Hund liebt mich und ich ihn.
SnookerRI Offline

Soul-Societist


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12.06.2007 14:41
#198 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Warum stellst du fragen, auf die du keine Antwort haben willst? Was kommt, wenn dir darauf jemand antwortet? Noch mehr vorgefertigte texte, die du uns hier unter die nase schmierst?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

12.06.2007 22:30
#199 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Warum mache ich mir die Arbeit auf Empordas "Beitrag" zu antworten? Zum einen, weil wir ja hier in einem Diskussionsforum sind und seine Position sehr diskussionswürdig, wenngleich nicht -fördernd ist. Zum anderen, weil ich ihn so auf die gravierenden, inhaltlichen Unzulänglichkeiten aufmerksam machen kann. Ich habe ihn nachfolgend direkt angesprochen, auch wenn ich nicht der Auffassung bin, dass er sich die texte jemals durchgelesen hat. Hätte er das getan würden, sie hier vermutlich nicht stehen.

Sorry für die Länge


In Antwort auf:
Warum verbietet keine einzige christliche Glaubensgemeinschaft, auch nicht die strengsten orthodoxen Juden, die nichts anderes als die Torah (das mosaische Gesetz) befolgen, die sie täglich lesen, über ihren Kontext philosophieren, die sie in der Hebräischen Originalsprache lesen (und so den traditionellen Kontext verstehen) und die das Gesetz Gottes mehr lieben als ihr eigenes Leben, den medizinischen Gebrauch von Blut? Ist es vernünftig anzunehmen, dass nur wir in dieser Sache den richtigen Standpunkt vertreten?
Lese dir hierzu mal den bericht in den Evangelien durch. Warum verurteilte Jesus grade solche Schriftgelehrten, die auf ihren Gesetzesbuchstaben derart rumritten, dass sie das Leben des einfachen Volkes buchstäblich zur Drangsal machten?
In Antwort auf:

Wenn es sich bei 1.Mose 9:3-7 um einen „ewigen Bund“ handelt, der für alle Menschen bindend ist, warum empfahl dann Paulus das Ledigsein, und warum erlaubt dann die Gesellschaft den Gebrauch von Methoden zur Geburtenkontrolle, denn das wäre doch ein klarer Verstoß gegen das dritte Element des Bundes, nämlich „und ihr, seid fruchtbar und werdet viele, lasst die Erde von euch wimmeln, und werdet viele auf ihr.“ Können wir uns Teile des „ewigen Bundes“ heraussuchen und entscheiden, welche wir halten wollen? Wenn diese Teile Bundes nicht mehr bindend sind, wie kann es dann ein „ewiger Bund“ sein?
Willst du die Regeln aufstellen, ab wieviel Kindern man den "ewigen Bund" in dieser Sache erfüllt hat? Ist das ein kriterium dafür , die treue zum bund zu untersuchen?


In Antwort auf:
Da selbst bei sorgfältigem Ausbluten eines Schlachttieres noch bis zu 50% des Blutes im Körper verbleibt, wie kann Gott uns dann den Verzehr von Fleisch erlauben, wenn es der Verzehr des Blutes als solcher ist, der anstößig ist? Wäre nicht auch das eine Art, „Blut zu sich zu nehmen,“ um Leben zu erhalten.
Und warum vergleichst du unseren Stand des Wissens mit dem der damaligen Zeit und glaubst konnektive Rückschlüsse daraus ziehen zu können? Gott gebot das Tier ausbluten zu lassen, nach den Möglichkeiten der damaligen Zeit, sprich schlachten, und das Blut rauslaufen lassen, mehr nicht. Kannst du ernsthaft behaupten wollen, Gott käme es auf die klinische Sauberkeit in dieser Sache an? Ging es Gott denn darum, dass das Fleisch blutlos war, oder darum, dass die Israeliten die Heiligkeit des Blutes anerkannten? Beschäftige dich mal mit diesen Fragen-

In Antwort auf:
Wenn der Verzehr von Blut ein Kapitalverbrechen ist, warum wurden dann Sauls Männer nicht zum Tode verurteilt und hingerichtet, nachdem sie Fleisch von unausgebluteten Tieren gegessen hatten? (1.Samuel 14:31-35)


Beschäftige dich doch einmal mit den Umständen. Die Israeliten unter König Saul und seinem Sohn Jonathan führten Krieg gegen die Philister. Als ‘die Männer von Israel hart bedrängt wurden’, leistete Saul übereilt einen Eid, daß seine Männer nichts essen sollten, bis der Feind besiegt sei (1. Samuel 14:24). Dieser Eid beschwor bald ein Problem herauf.

Sauls Männer gewannen zwar die erbitterte Schlacht, aber die große Anstrengung forderte ihren Tribut. Sie waren hungrig und erschöpft.

Auf einen bewußten Verstoß stand die Todesstrafe, denn Gottes Volk war geboten worden: „Ihr sollt nicht das Blut von irgendeiner Art Fleisch essen, weil die Seele von jeder Art Fleisch sein Blut ist. Jeder, der es ißt, wird vom Leben abgeschnitten werden“ (3. Mose 17:10-14).

Brachen König Sauls Kriegsmänner vorsätzlich das Gesetz? Bewiesen sie überhaupt keine Achtung vor Gottes Gesetz in bezug auf das Blut? (Vergleiche 4. Mose 15:30.)

Das muß nicht unbedingt der Fall gewesen sein. Wie der Bericht sagt, ‘schlachteten sie die Tiere auf der Erde und gingen daran, das Blut mitzuessen’. Möglicherweise unternahmen sie schon gewisse Anstrengungen, das Blut ausfließen zu lassen (5. Mose 15:23). Doch in ihrem erschöpften, ausgehungerten Zustand hängten sie die geschlachteten Tiere weder auf, noch räumten sie genügend Zeit für ein normales Ausbluten ein. Sie schlachteten die Schafe und die Rinder „auf der Erde“, was für das Ausbluten nicht gerade förderlich war. Und sie schnitten sich schnell Fleisch von den Tierkörpern ab, die möglicherweise im Blut lagen. Selbst wenn sie Gottes Gesetz halten wollten, gingen sie weder auf richtige Weise vor, noch taten sie es in ausreichendem Maße.

Dieser Missstand wurde bemerkt und König Saul gemeldet, welcher dann folgendes sagte:

„Bringt heran zu mir ein jeder seinen Stier und ein jeder sein Schaf, und ihr sollt an diesem Ort schlachten und essen, und ihr sollt nicht gegen JHWH sündigen, indem ihr das Blut miteßt“ (1. Samuel 14:33, 34). Die schuldigen Kriegsmänner gehorchten, und „Saul baute dann JHWH einen Altar“ (1. Samuel 14:35). Aufgrund des Einlenkens der krieger erwies Gott ihnen also Barmherzigkeit, sodass sie nicht sterben mussten. Er beachtete die Umstände.
Nun kannst du es in diesem Punkt auch besser machen, emporda

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Das Erfordernis, Blut auf den Boden auszugießen, war zwar im mosaischen Gesetz enthalten, aber es wurde in den christlich griechischen Schriften nicht wiederholt. Warum sollte es also verkehrt sein, sein eigenes Blut für eine spätere Operation aufzubewahren, wenn Christen nicht mehr unter dem mosaischen Gesetz stehen?

Warum forderst du, dass dieser passus übernommen werden müsste? Reicht die anweisung "sich des Blutes zu enhalten" nicht dafür aus?

In Antwort auf:
Jesus scheute sich nicht, am Sabbat Wunder zu wirken, um Leben zu retten, oder sogar nur, um Kranke zu heilen. Er verurteilte keineswegs die Frau mit dem Blutfluss, die ihn berührt und ihn so zeremoniell unrein gemacht hatte. Er verurteilte statt dessen die Pharisäer wegen ihrer engstirnigen, buchstabengetreuen Auslegung des Gesetzes. Würde Jesus nicht auch eine Ernährungsvorschrift übergehen, um ein menschliches Leben zu retten?

....

Wie kann die Gesellschaft der Ermahnung „euch von Dingen enthalten, die Götzen geopfert wurden“, anstelle einer Ernährungsregel die erweiterte Bedeutung von buchstäblichem „Götzendienst“ verleihen, während „sich des Blutes enthalten“ nun wieder eine buchstäbliche Ernährungsregel sein soll, und nicht ein höherrangiger ethischer Wert, nämlich Blut als ein Symbol für die Heiligkeit des Lebens? Wie kann sie einen solch drastischen Unterschied machen mit zwei Ernährungsregeln, die im selben Satz des selben Verses der Bibel stehen? (Apg. 15:29)


Dein bild von jesus ist ebenfalls von bezeichnender Qualität. Nichts desto trotz geht es hier aber nicht um eine bloße Ernährungsvorschrift sondern um die generelle Aussage, sich des "blutes zu enthalten". Wo liest du denn da was von "essen"?

In Antwort auf:
Da geschlussfolgert wird, dass Speisen, die Götzen geopfert wurden, gegessen werden dürfen, und einige Blutbestandteile benutzt werden können, wäre dann ein bisschen Hurerei ebenfalls in Ordnung? Und wenn nicht, warum nicht?
Beachte auch hier den historischem Zusammenhang und komm endlich von deinem Ernährungsregeltrip runter. Definier mir mal "ein bisschen Hurerei" oder "ein bisschen schwanger" , ist beides gleichweg abwegig.

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Würde die Verweigerung einer medizinischen Behandlung für Dein Kind, wenn die einzige Alternative der Tod Deines Kindes ist, Dich nicht für seinen Tod verantwortlich machen?
Natürlich würde es das ... Verletzung der Sorgfaltspflicht, Unterlassene Hilfeleistung, Mord, ja dem wäre so. Wo verweigern denn ZJs, auf die du es ja abgesehen hast, generell eine ärtzliche behandlung wie du das hier formulierst? Sie verweigern Bluttransfusionen, das ist alles. Und dass es Alternativen gibt, die weitaus größere Erfolgschancen mit sichbringen, weißt du auch ... Was willst du also mit diesem taktisch durchsichtigen Winkelzug bezwecken, emporda?

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Wenn eine Bluttransfusion im Grunde eine Organtransplantation ist, wie kann man sie dann mit dem „Essen von Blut“ gleichsetzen, wenn doch keine Verdauung stattfindet und sie auch keinen Nährwert hat? Kann sie gleichzeitig eine Organtransplantation und eine Mahlzeit sein?
Wie kannst du eine längst überholte Ansicht als immer noch gültig darstellen, obwohl du genau weißt, dass sich dieses Verständnis bzgl. Organtransplantationen geändert hat, und dies ebenfalls dem Gewissen jedes Christen unterstellt ist?

In Antwort auf:
Wenn die Aufbewahrung Deines Blutes für eine Eigenbluttransfusion falsch ist, warum erlaubt dann die Gesellschaft den Gebrauch verschiedener Blutbestandteile, die gesammelt und aufbewahrt werden müssen, bevor sie von einem Zeugen Jehovas benutzt werden können?
Weil die Zeitansprcuh für die Modifikation des Eigenblutes direkt mit einer bevorstehenden OP einhergeht. Eine Lagerung über Wochen ist nicht vorgesehen. Darum gehts.

In Antwort auf:
Auf welcher Grundlage gebraucht die Gesellschaft die Ausdrücke „Leben erhalten“ oder „in sich aufnehmen“ in Bezug auf das Akzeptieren einer Bluttransfusion, wenn diese Ausdrücke nirgendwo in der Bibel stehen?

Um medizinische Zusammenhänge für die heutige Zeit in verbindung mit biblsichen Grundsätzen zu verdeutlichen. Klar dass du es ihnen verübelst.

In Antwort auf:
Warum übertreibt die Gesellschaft in höchstem Maße die Risiken einer Bluttransfusion und erweckt dadurch den Eindruck, dass dies immer eine schlechte Behandlung sei, wenn nahezu alle Experten anderer Meinung sind?
Diejenigen, die an einer Blutransfusion gestorben sind, wären sicher gerne intensiver und vor allem neutraler über die Risiken informiert worden. Informiere dich auch mal über die Aussagen, der - deiner Meinung nach - wenigen Experten, die es anderes sehen.

In Antwort auf:
Wie trifft die Gesellschaft die Entscheidung darüber, was wesentliche, und was unwesentliche Blutbestandteile sind? Zum Beispiel: warum sind weiße Blutkörperchen verboten, Albumin aber erlaubt, wo doch Albumin einen größeren Teil des Blutes ausmacht, und Milch sowie Organtransplantate voller weißer Blutkörperchen sind?

Warum ist Blutplasma verboten, wenn alle einzelnen Komponenten, mit Ausnahme von Wasser, auf der Liste stehen, die Zeugen nehmen dürfen, um „Leben zu erhalten“?


Wenn wir uns, wie die Gesellschaft sagt, vollständig des Blutes enthalten müssen, dann erkläre bitte, warum uns die Gesellschaft den Gebrauch von Derivaten oder gewissen Bestandteilen menschlichen Blutes freistellt? Ist das nicht widersprüchlich?

Bei Albuminen, Immun-Globuline und Interferone handelt es sich um Fraktionen aus den Hauptbestandteilen des Blutes. Die Nutzung dieser Fraktionen steht nicht in direktem Widersprcuh mit biblischen Grundsätzen. Daher ist die verwendung zu medizinischen Zwecken erlaubt.

In Antwort auf:
Warum dürfen Zeugen von dem Blut, das andere gespendet haben, profitieren, aber selbst kein Blut spenden?
Sollten Zjs. vor solch einer Behandlung stehen, sind sie schon auf die Entnahme ihres eigenen lutes angewiesen. schon aus rein pragmatischen Gründen der verträglichkeit. Warum verbreitest du auch heir wieder eine Lüge? Das spricht nicht unbedingt für dich.

In Antwort auf:
Soll ich mein Kind sterben lassen, basierend auf den Worten einer Organisation, die ihre Meinung schon so oft geändert hat, wie über Organtransplantationen, Impfungen, Zivildienst, die „ Schafe und Böcke“, diese „Generation“, 1799, 1874, 1878, 1881, 1914, 1918, 1920, 1925, 1975, etc. etc. etc......? Soll ich mein Kind sterben lassen? Ist es das wirklich, was Jehova und Jesus Christus von mir erwarten?
Emporda, du verhälst dich wie ein Fähnchen im Wind: In einem anderen thread hast du noch gegen die angebliche Dogmenlastigkeit gezetert und hier wetterst du gegen eine Organisaition, die bemüht ist auf den aktuellen Stand von Wissenschaft und Bibelverständnis zu bleiben? Was geht da nur in dir vor?

In Antwort auf:
Plasmaexpander helfen nicht mehr, es benötigt mehr rote Blutkörperchen.
Gute Ärtzte können das leben des Kindes auch dann noch ohne den Stress einer Bluttransfusion retten.



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17.06.2007 00:01
#200 RE: Was issneigendlich mit dem Weltuntergang? Thread geschlossen

Nun möchte ich mal auf das Eigentliche Thema zurück kommen.
Es wird einen Weltuntergang in gewisser Hinsicht geben.
Samuel Birley Rowbotham der Gründer der Flat Earth Society hat für 2008 den Weltuntergang (Die Zeit in der ein Neuer Himmel und eine Neue Erde geschaffen werden wird) statt finden.
Wie er das errechnet hat ist mir zwar ein Rätsel aber immerhin haben sich einige seiner Prophezeihungen erfüllt.
Meiner Auffassung nach wird die Welt spätestens ab dem 2.01.08 unter gehen das ist meine feste Überzeugung.

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