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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 35 Antworten
und wurde 3.268 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

17.01.2007 10:29
#26 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten

Irgendwie fällt mir gerade ein Spruch ein: Schlaue denken über das, was sie nicht verstehen nach. Dumme lachen drüber.





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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.099

17.01.2007 10:54
#27 Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten

In Antwort auf:
Betrachtest du es als Würde,dass deine Landsfrauen sich verkaufen??
An sich ja! Die Frage ist allerdings, inwieweit die sich ein würdeloses Leben gefallen lassen mussten, dass sie soweit sind, sich für die Prostitution zu entscheiden. Ich kenne aus meinem Bekanntenkrteis junge Frauen, die sich prostituiert haben. Alles feine Mädchen mit Würde, Selbstbewusstsein und innerer Stabilität.
Was ich allerdings als würdelos und frauenfeindlich erachte, ist das Korandogma, nach dem Frauen, die sich prostituierten, zur Strafe lebendig begraben werden sollen.
Das Wort einer Frau zählt im Islam nur halb so viel. Die Rechte einer Frau beschränken sich auf das Haus. Darf eine Frau sich der Burka entblößen, wenn die ihr nicht passt? Darf eine Frau sich einer Zwangsverheiratung entziehen, mit einem Mann, der ihr nicht passt? Darf eine Frau vorehelichen Geschlechtsverkehr haben, ohne Gefahr zu laufen, dass ihr der Kopf abgehackt wird? Darf....

Gysi
_____________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

17.01.2007 13:27
#28 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten
Im Iran gibt es die Lust-Ehe auf Zeit.
Die Frau ist dabei nichts anderes als eine Prostituierte!
Näheres siehe unter diesem link:

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,3022226,00.html

The Turkishman Offline



Beiträge: 161

18.01.2007 19:11
#29 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten

Im Iran gibt es die Lust-Ehe auf Zeit.
Die Frau ist dabei nichts anderes als eine Prostituierte!
Näheres siehe unter diesem link:



Wie schon gesagt,in keinem Islamischen Land gibt es so ne große Anzahl an Prostituierten wie in den Christlichen.

Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

18.01.2007 19:20
#30 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten

Ja und.. und was hat das jetzt mit dem Islam zutun??
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"Das beste Wort ist das Wort Allahs (der Quran) und die beste Führung ist die Führung Muhammads (saws) ... und jede Neuheit ist eine Erneuerung und jede Erneuerung ist ein Irrweg und jeder Irrweg ist im Feuer." [Sahih Muslim]

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

18.01.2007 20:58
#31 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten

Am besten, mal fragt mal die, dies wissen müssen:


"Die Gelehrten des Islam stimmen überein, dass es Pflicht für Ehemänner ist, Geld für seine Frauen (aus) zugeben, unter der Bedingung, dass die Frau sich selbst verfügbar für ihren Ehemann macht. Wenn sie ihn ablehnt oder rebelliert, dann ist sie nicht berechtigt für diese Ausgaben.

...

Der Grund warum es Pflicht ist, für sie Geld auszugeben, ist, dass die Frau nur für ihren Ehemann verfügbar ist, wegen des Ehevertrages, und es ist ihr nicht erlaubt, das eheliche Haus ohne seine Erlaubnis zu verlassen. Deshalb muß er Geld für sie ausgeben und sie unterstützen, und dies ist, im Gegenzug, um sie verfügbar für ihn zu machen, zu seinem Vergnügen."

http://www.as-sunnah.de/modules.php?name...showpage&pid=63

Tja, wer will da noch behaupten, bei uns gäbe es mehr Prostituierte als in muslimischen Ländern?





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The Turkishman Offline



Beiträge: 161

19.01.2007 00:27
#32 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten

Ich behaupte dies.Schau dir mal an wieviele rote Laternen es in Europäischen Länder gibt.Also ich bitte dich,dann nicht so ein Müll zu reden^^

Ivana Offline



Beiträge: 436

19.01.2007 02:16
#33 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten

In Antwort auf:
die Originale Verfassung des Korans vorhanden.Nicht mal ein Punkt wurde verändert.
Punktsetzung zur damaligen Zeit, also wenn selbst in dieser "original fassung" punkt und komma sind, dann solltest dir vielleicht mal wirklich gedanken machen =D
_________________________________________________
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen.

http://www.bibelcenter.de/bibel/studies.php#cat06

Johannes Kapitel 14 Vers 6-7

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

19.01.2007 12:06
#34 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten
@ la vérité

Dummerweise geht es in diesem Thread aber nicht um die Frauenrecht im Islam sondern um mögliche veränderungen in der Bibel ... ich verschiebe daher deine beiden beiträge mal ins Islam-Forum Thema: "Menschenrechte im Islam"

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Wohl gibt es zwei Arten von freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

O servator, sempiterne
Te grati coluimus, Odor atrox quo nons superfundis intolerabilis est (Epica - facade of reality)

emporda ( Gast )
Beiträge:

20.01.2007 12:39
#35 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten
Der derzeit älteste Text ist die 7,5 Meter lange Jesajarolle aus Qumram, entstanden von 200 B.C bis 70 B.C. in hebräíscher Konsonantenschrift mit Vokalzeichen in 3 unterschiedlichen Systemen. Bis zum 2. Buch Moses sind die Texte in Priesterschrift entstanden, deren Ende ist umstritten. In dieser Zeit wird das Alte Testament ins Griechische als Septuaginta übersetzt und enthält zusätzliche Texte, die je nach christlicher Glaubensdeutung abgelehnt werden (http://www.spindleworks.com/septuagint/septuagint.htm). Die Unterschiede zum masoretischen Text und auch untereinander sind ganz erheblich. Bibelzitate von Tertullian um 200 A.C. sind die ältesten noch erhaltenen lateinischen Texte. Etwa 100 griechische Papyri mit kleinen Texten stammen aus der Zeit ab 150 A.C. Evangelisten wie etwa Marcion in Rom haben ab 100 A.C. aus wenigen damals bekanntem Texten, Mythen und Aberglauben ohne jedes Wissen in Naturwissenschaft drauf los phantasiert. Da werden Hasen zu Wiederkäuern, Fledermäuse zu Vögeln, Vögel und Insekten haben 4 Füße, Schlangen fressen Erde, usw.

Von Anfang an gab es in der Christensekte immer mehrere Wahrheiten und viel Betrug, die parallel zueinander verbreitet wurden. Neben den vier Evangelien der späteren Vulgata gab es noch 100 bis 200 andere Evangelien, die Schriften der Apologeten bis ins 200 Jahrhundert erwähnen keine einziges. Einige Evangelien wurden wie etwa 1945 in Nag Hammadi gefunden, sie entgingen der Vernichtung durch die ersten Bischöfe. Die 1897 und 1904 in anderen Regionen Ägyptens gefunden Oxyrhynchus-Papyri konnte man erst nach Nag Hammadi als Bruchstücke des Thomasevangeliums einordnen. Clemens von Alexandria (150 -215) schreibt in einen 1958 gefundenem Brief an einen Theophil „Ist es ein Wunder, dass es im Christentum so viele unechte Evangelien gibt, wenn die Wahrheit vorsätzlich und nachweislich sogar unter dem Verbrechen des Meineids bestritten werden soll“.

Der Exodus der Israeliten aus Ägypten 1312 B.C. nach jüdischer Lehre kollidiert mit biblischen Zeitangaben 1447 B.C. oder 1528 B.C. Die Israeliten sollen die Stadt von Ramses II (1279 B.C -1213 B.C) gebaut haben. Das Land der Philister hat aber existiert, was erst unter Ramses III (1183 B.C. – 1152 B.C) der Fall war. Da die Israeliten nach der Inschrift von Merneptah bereits 1208 B.C. in Kanaan waren, passt nichts zusammen. Viele Bibeltexte stimmen zeitlich nicht und entlarven sich als primitive Erfindungen früher Bischöfe, zumal es Hebräisch noch gar nicht gab. Die Sintflut, 6-stellige Personenzahlen (4.Mose 2, 2.Cr 26:12) und Lebensalter sind Fehler aus Unwissen oder reiner Angeberei. Viele Zahlen differieren erheblich wie etwa in 2.Sam 8:4 mit 1.Chro 18:4, in Esra 2:3 mit Nehemia 7:8, in 2.Samuel 24:9 mit 1.Chronik 21:5, in 2.Samuel 23:8 mit 1.Chronik 11:11 und weitere. Origenes (185 – 245 AC) erstellt ab 240 A.C. sechs verschiedene Textfassungen des AT nebeneinander, um sie mit der Septuaginta zu prüfen. Ab 350 A.C übersetzt Wulfila die Bibel ins Gotische, im 4 Jahrhundert entstehen dann die Vetus Syria, die Peschitta. und die Evangelientexte wie den Sinaiticus und den Vaticanus..

Enosch (Enoch) wurde im hebräischen Bibeltext nur 65 Jahre alt, über den altgriechischen Text wird er in der Lutherbibel bereits 905 Jahre alt - Fehler aus Unwissen von Gott inspiriert. In der Steinzeit und Bronzezeit gab es in Ägypten und Palästina nur extrem harte Weizensorten, die damals erst durch Zugabe von Sand zu mahlen waren. Die Gebisse der Mumien zeigten schon in jungen Jahren total abgeschmirgelten Zahnschmelz, die Menschen hatten extreme Schmerzen, Kieferabszesse und Blutvergiftungen. Unter diesen Verhältnissen konnte niemand wirklich alt werden. Erst die Ptolemäer haben nach 320 B.C weichere Getreidesorten mitgebracht, wodurch sich die frühzeitlichen Gebissleiden langsam auf den heutigen Stand besserten.

Das Hochland Palästinas von Jerusalem südlich bis zum Tal von Beer Sheva ist unfruchtbar und karg, nach archäologischen Funden haben dort in Judah nur einige Hundert Menschen in einer nomadischen Kultur ihr Auskommen gefunden. Die Ernährung und Ausrüstung von Millionen in einer Halbwüste mit Grabstockbau und Wildpflanzen ist unmöglich, der Ackerbau wurde erst um 1100 B.C weit weg in Mesopotamien begonnen. Die 603.550 wehrfähigen Männer Israels (4.Mos 1:46) setzen eine Bevölkerung über 3 Millionen voraus. Die 273 Erstgeburten (4.Mos 3:46) bei einer steinzeitlichen Lebenserwartung unter 30 Jahre reduzieren dies auf weit unter 2.000.

Megiddo im antiken Israel in den Carmel Bergen nahe Haifa, das Hamargehdon der Bibel, ist ein Schutthügel mit etwa 30 Siedlungskulturen ähnlich dem Hügel von Troja. Die älteste Kultur datiert 8000 B.C, um 3300 B.C. gab es erste Tempelbauten. Das Königreich Salomo von 967 – 928 B.C. hat offenbar nie existiert und die Königin von Saba war nie seine Geliebte. Deren Königreich wurde erst Hundert Jahre später gegründet. Die Sintflut wird vom Gilgamesch Epos (Schreiber Sin-leqe-uninni) kopiert, am Euphrat sind Fluten ein fast jährliches Ereignis. Dort war die Arche mit 3 x 3 Meter aus dem Holz der Hütte gezimmert, die Flut dauert 7 Tage. Die biblische Stadt Gerar, in der Abrahams Sohn Isaac auf den Philisterkönig Abimelech trifft (1.Mos 21), war allenfalls ein winziges Dorf. Die ersten Philister haben hier nach 1200 B.C. gesiedelt etwa 800 Jahre nach Isaac. Die Kamele Abrahams (1. Mos.24) sind erst nach 1000 B.C. als Lasttiere domestiziert worden. Jakobs Heirat mit Lea und Rachel vom Stamm der Aramäer kann erst nach deren Existenz ab 1100 B.C. erfolgt sein. Beim Kampf David gegen Goliath lebten dort Helenen, das war frühestens 200 Jahre nach Saul. Das Königreich Davids etwa um 900 B.C. hat nie existiert und war wahrscheinlich eine Erfindung von König Ahab.

Der Ort Nazaret wird erstmalig in Texten unter Kaiser Constantin um 300 A.C. erwähnt. In der Liste des Flavius Josephus (37 A.C. – 100 A.C) mit 63 Orten in Galiläa existiert weder Nazaret noch Kapernaum und andere. Er berichtet in seinen Antiquitates Judaicae (Ant 20,200) über die Hinrichtung des Jakobus und bezeichnet ihn als Bruder Jesu, der Christus genannt wird. In den 30 bekannten Schriften des jüdischen Theologen Philon Judaeus (20 B.C. - 45 A.C.) ist kein Hinweis auf Christus zu finden, auch nicht bei anderen bekannten Autoren dieser Zeit wie etwa Seneca, Plinius der Älterer, Arrian, Petronius, Dion Pruseus, Paterculus, Juvenal, Martial, Persius, Plutarch, Tacitus, Justus of Tiberius, Apollonius, Quintilian, Lucanus, Epictetus, Hermogones, Silius Italicus, Statius, Ptolemy, Appian, Phlegon, Phædrus, Valerius Maximus, Lucian, Pausanias, Florus Lucius, Quintius Curtius, Aulus Gellius, Dio Chrysostom, Columella Valerius Flaccus, Damis, Favorinus, Lysias, Pomponius Mela, Appion of Alexandria, Theon of Smyrna, Justus von Tiberias. Letzter erstellte eine umfangreiche Chronik von Moses bis in seine Tage ohne Jesus als Namensgeber zu erwähnen.

Autoren wie Tacitus (Annales 117 A.C.), Plinius der Jüngere und Cajus Suetonius (120 A.C) sind bereits nachfolgende Generationen, schreiben auf der Grundlage von Hörensagen über die Existenz von Christen ohne einen Hinweis auf Jesu. In den Schriften des längst toten Paulus ab 67 A.C. existiert weder die Doktrin der jungfräuliche Geburt Jesu noch der Name des Vaters, aber die seiner vielen Geschwister. Diese Texte sind überwiegend Plagiate und Fälschungen unbekannter Autoren, die so gelesen werden wollten. Der erste Petrusbrief ist um 95 A.C. lange nach seinem Tod etwa 63 A.C entstanden, in der ältesten Bischofsliste des Irenäus aus Lyon (130 – 200 A.C) ist überhaupt kein Petrus aufgeführt. Origenes beschreibt in Contra Celsum 1:32, dass Maria als Frau Josephs ein uneheliches Kind des römischen Soldaten Panthera gebar.

Der Mythos um Jesus mit Geburt, Taten und Auferstehung ist eine Kopie der viel älteren Herakles-Religion. Aus dem persischen Mithraskult wurden viele Ereignisse und Zitate fast wörtlich übernommen. Die Mythen um Apollonius, Menachem, Asklepios und Dionysos enthalten ähnliche Elemente. Die Auferstehung Jesu als Dogma der Christenheit wird dazu gedichtet, im Urtext wird nur ein leerer Sarg erwähnt. Die Lehre von der ewigen Verdammnis ist eine Erfindung des Mittelalters. Die Dreifaltigkeit Gottes übernimmt 390 A.C. Bischof Athanasius von heidnischen Triaden nachdem 168 A.C. Theophilus das Wort im Brief an Autolycus benutzt. Davor existiert der Vers 1.Joh 5:7 nicht. Im nahen Osten gab es keine Äpfelbäume, die von Eva gereichte Frucht der Erkenntnis war allenfalls eine Feige. Das hebräische Wort eretz wird je nach Text mal als Erde, mal als Land übersetzt. Die Teilung des roten Meeres durch Moses ist ein Fehler, im alten Text ist von einem Schilfmeer die Rede. Das Wort junge Frau (alma) im Syriacus Sinaiticus wird falsch als Jungfrau (bethulah) übersetzt und begründet so 431 A.C. auf dem Konzil zu Ephesus den Marienkult, der vom heidnischen Kult um Ischtar, Aschera und Artemis kopiert wird. Auch andere Religionen überhöhen wichtige Personen durch eine jungfräuliche Geburt wie etwa Mithra, Yoraster, Horus, Krishna, Bacchus, Prometeus, Indra.

Die Konzile von Laodicea (363 A.C) und Carthage (381 A.C) schließen Bücher wie Offenbarung, Weisheit, Tobit, Judith, und Makkabäer aus. Weitere Texte über einen Messias in Aramäisch, Hebräisch und Altgriechisch wie das Nazaräer Evangelium, das Ebionäer Evangelium, das Hebräer Evangelium, das Evangelium der Zwölf oder einzelne Jesus Logien werden ebenfalls ausgeschlossen. Auf den frühen Konzilen ging es neben der Häresie der Eunomianer, Arianer, Semiarianer, Sabellianer, Marcellianer, Photinianer, Pneumatomachen Apollinaristen um Macht und Pfründe. Mord und Bestechung war unter den damaligen Bischöfen wie St.Cyril, Pope von Alexandria, üblich und werden berichtet. Der Nachfolger Dioscoros ermordet Flavian, den Bischof von Alexandria, mit Fußtritten. Der 383 A.C. von Papst Damasus I beauftragte Vulgata-Verfasser Hieronymus warnte in den vielen differierenden Quellen wäre schwerlich die Wahrheit anzutreffen und berichtet auch über geheime Urtexte. Erst nach 500 Jahren löst seine Vulgata die kurze Bibel Vetus Latina ab.

Nach Erhebung zur Staatsreligion 380 A.C. verbrennt die Amtskirche alle für sie verfügbaren Texte sofern sie damaligen Dogmen zuwider laufen wie etwa die Schriften des „Origenes“ (185 A.C – 254 A.C.) oder die Bibliothek in Alexandria 389 A.C.. Priester wie Markus von Arethusa oder Kyrill von Heliopolis wurden als "Tempelzerstörer" berühmt. Das Decretum Gelasianum des römischen Konzils von 496 A.C. ist der älteste Index verbotener Bücher. Auch forderte die Kirche vom Kaiser Constantin die Verfolgung aller Religionen Andersdenkender. Auf Ausübung heidnischer Gottesdienste steht seit 356 A.C. die Todesstrafe, im sechsten Jahrhundert erklärte man Heiden für rechtlos. In Folge der Unruhen in Südeuropa wird 1232 die Heilige Inquisition gegründet, sie soll als eigenständig arbeitendes Kontrollorgan über die rechte Auslegung und Benutzung der Bibel wachen. Bis zur Reformationszeit gab es nur den Codex Bezae, dessen 406 Seiten die Universität Cambridge besitzt, derzeit sind etwa 5000 Handschriften bekannt.

1486 verbietet Erzbischof Berthold in Bistum Mainz den Druck und Verkauf aller nicht genehmigten Bibelübersetzungen bei Exkommunikation. 1487 richtet Pabst Innozenz VIII. eine Bulle an die Universität zu Köln. Diese Bulle gilt als erster Zensurerlass wegen Missbrauch der Druckerpresse für den Vertrieb häretischer Schriften. Innozenz weist in dieser Bulle ausdrücklich auf die Pflicht der Kirche hin, ihre Gläubigen vor derartiger Literatur und der damit verbundenen Fehlleitung zu schützen. Die Vorzensur für alle Druckwerke wird den Ortsbischöfen übertragen. Bei Strafe der Exkommunikation und einer Geldbuße wird das Drucken, Binden und Lesen von Büchern ohne bischöfliche Approbation verboten. Die Bulle Inter Multiplices von Papst Alexanders VI 1501. an die Erzbischöfe von Magdeburg, Mainz Köln und Trier ruft zur Zensur auf: Sie verbietet bei Exkommunikation jedes Drucken, Besitzen und Studieren solcher Bücher. Während in Spanien die Ketzer auf dem Scheiterhaufen brennen, landen sie in Nordeuropa vielfach nur in der Hölle der Ungläubigen oder im Kerker.

Bibellesungen in der Landessprache waren bis Ende des 13. Jh. kein Problem, dann wurde mit dem Edikt De editione et usu librorum sacrorum von 1546 die Vulgata die einzige offizielle Heilige Schrift und alle anderen Ausgaben als häretisch erklärt. Die Vulgata wird 1590 A.C. unter Papst Sixtus V. als Bibel Editio Sixtina revidiert und für fehlerlos erklärt. Sie war voller Fehler, wurde unterdrückt und 1592 A.C. unter Papst Clemens VIII durch die fehlerlose Editio Clementina ersetzt. Auch sie enthielt viele Fehler und wurde 1598 A.C. erneut ersetzt. Die Rede von einer gefälschten Bibel ist weitaus zutreffender als die Behauptung des Gegenteils. 1199 A.C verbietet Papst Innozenz jegliche Lektüre der Bibel in privaten Zusammenkünften. Wieso die Bibel auf der Synode von Tarragona 1234 A.C auf den Index kommt, deren Besitz bis 1478 A.C. sogar mit dem Tode bestraft wird, ist mit göttlicher Offenbarung der ewigen Wahrheit unvereinbar. Papst Pius IX erklärt 1870 die Bibel sei ohne Irrtum, Gott sei ihr Urheber und der heilige Geist habe sie diktiert. Schon unter Papst Pius X wird die ewig wahre Vulgata durch die viel wahrere Nuovo Vulgata abgelöst, Gott hat sich leider geirrt nicht aber der Papst-

Die Evangelische Kirche legte innerhalb der letzten 100 Jahre drei Lutherbibel-Revisionen vor. In der revidierten Fassung von 1975 gehen kaum noch zwei Drittel des Textes direkt auf Luther zurück. Etwa jedes dritte Wort wurde geändert, teils geringfügig, teils schwerwiegend - von etwa 181.170 Wörtern des Neuen Testaments rund 63.420 Wörter. Dazu kommen viele andere Ausgaben wie die King James Bible von 1611 auf Basis des masoretischen Textes und des Textes Receptus, die New American Standard Bible, die Englische Standard Bible basierend auf dem Ägyptischen Minority Text und weitere wie die Neue Welt Bibel der Zeugen Jehovas, die Joseph Smith Translation der Mormonen, die World English Bible von 1901. Jede dieser Ausgaben ist für sich allein trotz Tausender Abweichungen das einzig wahre Wort Gottes.

Dabei bleibt 1.Tim-3 erhalten, der alle als Heuchler und Lügenredner bezeichnet, die die Ehe und bestimmte Speisen verbieten. Das haben Papst Benedikt VIII und Kaiser Heinrich II nicht gelesen, als sie 1022 A.C die Heirat für alle Priester untersagen. Die römische Metropole Pompeji hatte um 70 A.C. etwa 2.000 Einwohner, die Zentren im heiligen Land wenige Hundert Einwohner mit Jerusalem auf 6 Hektar Fläche Hauptstadt des Königreichs Judah. Auf 10 Orte kam etwa eine Person die lesen, auf 100 Orte ein Gelehrter der schreiben konnte. Die Jünger Jesu - wenn sie je existierten - waren als Fischer und Handwerker aramäische Analphabeten die weder Latein, Griechisch oder Hebräisch sprachen. Wer hat die Evangelien geschrieben und über Jesus und seine Taten berichtet, keines davon ist in Palästina entstanden, sie beruhen auf Hörensagen und der Phantasie religiöser Eiferer mit der ersten Nennung von Nazareth 300 Jahre nach der Zeitenwende. Wer die Bibel als ewige Wahrheit definiert, der soll sagen welche der 27 und mehr Ausgaben er meint und warum diese und nicht die andere.

Wer an den christlichen Gott glaubt, der muss den Sohn züchtigen, die Tochter als Sklavin verkaufen, den Bruder erschlagen, seine Leute töten, den Nachbarn steinigen und das Nachbarvolk versklaven - nur damit bezeugt er seines Gottes Güte und Größe

Liegt hier das Copyright bei dir, als Autor? Wenn nicht solltest du die Güte besitzen, hierbei die Quelle anzugeben. Du weißt ja - wegen der rechtlichen Probleme... Im Übrigen haben wir uns ja, wie du in der Netiquette nachgelesen hast, darauf geeinigt, 2-Tonnen-Post zu unterlassen und stattdessen einen link zu setzen...Das klappt hier ganz gut...

The Turkishman Offline



Beiträge: 161

23.01.2007 10:11
#36 RE: Die dunklen Seiten der veränderten Bibel antworten

Punktsetzung zur damaligen Zeit, also wenn selbst in dieser "original fassung" punkt und komma sind, dann solltest dir vielleicht mal wirklich gedanken machen =D

hehe schau dir den koran an dann weißt du was ich mit punkt meine

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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