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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 85 Antworten
und wurde 3.266 mal aufgerufen
 Islam
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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

01.03.2007 13:38
#76 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

Zitat von welfen2002
denn grade die islamischen Länder tun sich mit sexistischen Ausschweifungen ganz besonders hervor.


Dort wo es am lautesten Bellt, findet man auch die grössten Knochen.

Sehe ich auch so, möglich dass gerade die rigiden gesellschaftlichen Vorschriften und Zwänge im Zusammenhang mit der Sexualität solche Entwicklungen fördern. Es zeigt aber klar, dass solche Probleme mit Religion, so sehr sie diese Dinge auch verteufelt, nicht verhindert werden können. Möglich, dass in dieser Frustration auch die Ursache für die fanatische Verurteilung aller Moralvorstellungen, die sich nicht auf Gotte Wort berufen, zu finden ist.



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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

Adnan Offline



Beiträge: 82

01.03.2007 13:49
#77 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

"Möglich, dass in dieser Frustration auch die Ursache für die fanatische Verurteilung aller Moralvorstellungen, die sich nicht auf Gotte Wort berufen, zu finden ist."

Wieso "Frustration"? Ein aufrechter Muslim kann doch immer noch standhaft auf die 70 Paradiesjungfrauen hoffen (hier im Bild: http://bushsupporter.org/week29/garner0329.gif ), wenn er hienieden nichts Heiratswilliges findet, mit dem er halâlen Sex haben kann.
(P.S.: Ist Masturbation im Islam eigentlich halâl oder harâm?)

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

01.03.2007 14:11
#78 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten
Zitat von kornpicker

Die obersten Prioritäten des Islams sind ein Leben in Gerechtigkeit...ein Leben in Würde.....Sicherheit... Dass im Islam dieses Ziel in jüngerer Zeit mit dem Weg vor über Tausend Jahre verwechselt wird, ist in der Tat ein Problem, mit dem die islamische Welt zu kämpfen hat.


Eben diese "Verwechslung" ändert auch die Prioritäten. Gerechtigkeit, Würde ...etc werden/müssen aus islamischer Sicht interpretiert und definiert werden und entsprechen deshalb nicht unbedingt unserem Verständnis oder unserer Definition dieser Begriffe.


In Antwort auf:
Jauh, aber Pandemien wie Aids und ähnliche zeigen, dass die ethisch-moralischen Regeln durchaus ihren Sinn haben.




Jauh, Aids und schon ist Ende der Fahnenstange.....Pandemien und Seuchen gabs schon immer und wirds auch in nächster Zukunft noch geben....Syphilis hat auch während dem "Moral-Zenit" in Europa Hundertausende dahingerafft, heute ist das kein Problem mehr obwohl wir sie nicht weggebetet haben. Wird wohl nicht lange dauern, bis die ersten Theorien zur Vogelgrippe auftauchen, meine nur schon der Namen allein lässt da eigentlich wenig Spielraum...
Sodoma und Gomorrah dienen Dir nur um mich zu "provozieren", da wir beide wissen, dass Du bei diesen Geschichten selber lachen musst. Das Gerücht mit den Römern scheint sich nach wie vor zu halten...
In Antwort auf:
denn schließlich kriegst du ja auch keinen Dauerständer, wenn du dich am FKK-Strand rumlümmelst


Natürlich nicht, aber nur weil ich immer in der Rentnersektion liege...

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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

kornpicker Offline




Beiträge: 457

01.03.2007 15:41
#79 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

@Fenris

In Antwort auf:
Eben diese "Verwechslung" ändert auch die Prioritäten. Gerechtigkeit, Würde ...etc werden/müssen aus islamischer Sicht interpretiert und definiert werden und entsprechen deshalb nicht unbedingt unserem Verständnis oder unserer Definition dieser Begriffe.
Gerechtigkeit, Würde, Menschenrechte etc. sind alles universelle und zur Genüge definierte Begriffe, da gibt es wenig zu interpretieren. Wenn irgendein Mufti sagt, dass die Steinigung ein Menschenrecht sei, dann zeigt das nur, wie heuchlerisch er ist. Das hat nichts mit einer anderen Definition des Begriffes im Islam zu tun, sondern mehr mit Orwellschem Neusprech.

In Antwort auf:
Jauh, Aids und schon ist Ende der Fahnenstange.....
Syphilis hast du ja gerade schon erwähnt. Die hat man aber erst seit wenigen Jahrzehnten im Griff. Dafür gibts nun Aids, das hat man noch nicht im Griff. Jede Ära hat sozusagen ihre Seuche. Die Vermeidung von Epidemien ist natürlich nur ein Aspekt von vielen. Früher gabs (und gibt es teilweise heute noch) viel Mord- und Totschlag und noch viel mehr Streit wegen Untreue, Unzucht etc. Sogar ein früherer Schulkamerad von mir ist wegen so einer Sache zum Mörder geworden.

@Adnan
In Antwort auf:
(P.S.: Ist Masturbation im Islam eigentlich halâl oder harâm?)
Wenn sich dadurch Unzucht vermeiden lässt, ist sie halâl

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

01.03.2007 16:21
#80 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

Zitat von kornpicker
Gerechtigkeit, Würde, Menschenrechte etc. sind alles universelle und zur Genüge definierte Begriffe, da gibt es wenig zu interpretieren. Wenn irgendein Mufti sagt, dass die Steinigung ein Menschenrecht sei, dann zeigt das nur, wie heuchlerisch er ist.


Ich kann und bin fürs Differenzieren, da gebe ich Dir Recht. Bräuche wie die Beschneidung der Frauen sind nicht islamisch sondern kulturell bedingt, betonen ja die Muslime immer wieder und auch berechtigt. Das solche oder ähnliche Bräuche wie z.B. Ehrenmorde mehrheitlich aber in muslimischen Länden oder Gemeinschaften praktiziert werden ist auch unbestritten. Leider entsprechen die Anstrengungen der Muslime, diese kulturell motivierten Verletzungen von Würde und Menschenrecht auszumerzen in keiner Weise einer universellen oder unserer Definition ansonsten sie das Problem viel rigoroser angehen müssten!
Wenn aber die Menschenrechte oder besser die Verstösse dagegen nicht gleich geahndet und verurteilt werden, kann man wohl auch nicht von identischen Wertvorstellungen ausgehen.

In Antwort auf:
Früher gabs (und gibt es teilweise heute noch) viel Mord- und Totschlag und noch viel mehr Streit wegen Untreue, Unzucht etc. Sogar ein früherer Schulkamerad von mir ist wegen so einer Sache zum Mörder geworden.


Stimmt, aber hier ist die Frage nach der Ursache ebenso legitim. Wenn man Gesellschaften kreiert, wo die Tochter mit ihrem (sexuellen) Verhalten die Ehre der Familie repräsentiert und man diese Ehre gleichzeitig für das Höchste Gut der Familie erklärt, ist die Katastrophe schon fast vorprogrammiert. Vor 40 Jahren war ein Geschiedener noch stigmatisiert und auf keinen Fall ein Schwiegersohnkandidat. Wenn die Frau fremdgeht, wird der Ehemann zum „Cornuto“ und von den männlichen Gemeindemitgliedern
als Versager belächelt…..usw. Diese engen gesellschaftlichen Strukturen im Umgang mit allem Sexuellen sind meiner Meinung nach Ursachen von Besitzdenken, Eifersuchs- und Familiendramen und nicht unbedingt eine liberale 68-Mentalität.


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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

Lukrez Offline




Beiträge: 5.513

01.03.2007 22:03
#81 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

In Antwort auf:
Gerechtigkeit, Würde, Menschenrechte etc. sind alles universelle und zur Genüge definierte Begriffe, da gibt es wenig zu interpretieren.


Klar - wohl im Koran...

In Antwort auf:
Die obersten Prioritäten des Islams sind ein Leben in Gerechtigkeit, eine stabile Gesellschaftsordnung, ein Leben in Würde für den Einzelnen und Sicherheit des Einzelnen vor ungerechtfertigen Übergriffen anderer.


Was durch dieses unsägliche Buch (Koran) absolut zuverlässig verhindert wird!
Der Koran will etwas anbieten, was er niemals halten kann, ja letztendlich sogar verhindert.

Die Wortgläubigkeit mancher Religionen ist einfach lächerlich!
Keine zwei Menschen werden unter einem Wort ein und dasselbe verstehen - aber das kapiert ihr wohl nicht.
Letztendlich bin nur ich mir selbst verantwortlich, ich muss alles auslegen, ich muss alles verantworten!
Niemand kann gegenüber einem geschriebenen Buch verantwortlich sein.
Die Anmaßungen dieses Buches (Koran) sind wohl kaum zu übertreffen.

Gerechtigkeit, Würde, Menschenrechte sind erstmal nur Wörter und sonst nichts!
Über deren Bedeutung muss ich mich zuerst mit anderen Menschen austauschen und irgendein Übereinkommen erreichen.
Und selbst dann wird jeder etwas anderes darunter verstehen.
Der Koran ist nur ein totes Buch.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

kornpicker Offline




Beiträge: 457

02.03.2007 08:24
#82 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

@Fenris

In Antwort auf:
Das solche oder ähnliche Bräuche wie z.B. Ehrenmorde mehrheitlich aber in muslimischen Länden oder Gemeinschaften praktiziert werden ist auch unbestritten.
Ja, das ist wohl auch wahr, jedoch ist auch das nur Kulturgut, denn es lässt sich weder aus dem Koran noch aus den frühislamischen Traditionen herleiten.
In Antwort auf:
Leider entsprechen die Anstrengungen der Muslime, diese kulturell motivierten Verletzungen von Würde und Menschenrecht auszumerzen in keiner Weise einer universellen oder unserer Definition ansonsten sie das Problem viel rigoroser angehen müssten!
Ich denke mal, das ist weniger ein Problem der Muslime allgemein, sondern eher eins, das von den Machtpotentaten (und ihren verkommenen Wertvorstellungen) verursacht wird, die in einer ganz üblen Beziehung zum ihn unterstützenden Klerus stehen. Damit sie nicht von der Demokratisierungswelle hinweggerafft werden (was ja in den Umwälzungsjahren um 1990 durchaus möglich gewesen wäre), hegen und pflegen sie jetzt ihren antidemokratischen Mob (ganz extrem in Saudi-Arabien). Und das Verhalten einiger westlicher "Demokratien" hat sie ja dahingehend noch unterstützt.
In Antwort auf:
Wenn man Gesellschaften kreiert, wo die Tochter mit ihrem (sexuellen) Verhalten die Ehre der Familie repräsentiert und man diese Ehre gleichzeitig für das Höchste Gut der Familie erklärt, ist die Katastrophe schon fast vorprogrammiert.
Ja, wieder so ein Traditionsgedöns. Nach der islamischen Lehre haben sich Männlein und Weiblein beide gleich moralisch zu verhalten. Da wird kein Unterschied gemacht. Dass es in den real existierenden islamischen Gesellschaft meist anders aussieht, ist ein soziales und kein religiöses Problem. Allerdings ist das auch nicht überall so verbreitet, wenn ich das mit einem Seitenblick nach Indonesien bemerken darf. Ein sich islamisierendes Europa könnte genau hier ansetzen und solche Fehler vermeiden und dadurch evtl. wieder als Vorbild für die restliche islamischen Länder dienen...

@Lukrez
In Antwort auf:
Was durch dieses unsägliche Buch (Koran) absolut zuverlässig verhindert wird!
Stimmt so gar nicht. Die Verhinderung wird nicht durch den Koran verursacht, sondern durch das krampfhafte und wortwörtliche Festhalten an den überlieferten Traditionen. Besonders extrem ist dies bei den Überlieferungen der Prophetengefährten (den ersten Kalifen) nach dem Tod des Propheten. Das bekannteste Beispiel ist die Steinigung. Darüber gibt es nichts im Koran. Auch gibt es Hinweise darauf, dass die Steinigung nach der Offenbarung eines bestimmten Verses ausgesetzt wurde. Ein Prophetengefährte hat sie dann (als sich die Unzucht wieder massenhaft auszubreiten drohte) wieder eingeführt. Heutzutage dient sie wohl eher als Kampfmittel gegen die Aufmüpfigen denn als Bestrafung der Unzüchtigen.
In Antwort auf:
Letztendlich bin nur ich mir selbst verantwortlich, ich muss alles auslegen, ich muss alles verantworten!
Niemand kann gegenüber einem geschriebenen Buch verantwortlich sein.
Die Anmaßungen dieses Buches (Koran) sind wohl kaum zu übertreffen.
Dazu gibt es mehreres zu sagen: Man kann selbstverständlich nicht gegenüber einem geschriebenen Buch verantwortlich sein, sondern man muss sich letztendlich vor Gott verantworten. Der Koran als Wort Gottes sagt über sich selbst aus, dass er eine Ermahnung ist, wörtlich steht dort sogar Erinnerung (arabisch "dhikr"). Auch ist hin und wieder von göttlichen Regeln die Rede, deren (langfristiger) Verstoß zwangsläufig zum Untergang der Gesellschaft führen wird. Von irdischen Gesetzen jedoch ist nicht die Rede. Das ist eine Interpretation, die in Teilen der islamischen Welt vorherrscht, weil der Prophet es selbst so radikal umgesetzt hat. Diese Begründung hält heutzutage viele Pseudogelehrte davon ab, ihren eigenen Grips anzustrengen. Das ist ein Manko, das dringend abgestellt werden muss.

In Antwort auf:
Der Koran ist nur ein totes Buch.
Ich weiß nicht, woraus du das schließen willst, aber ich denke, du irrst dich.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

02.03.2007 12:00
#83 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

In Antwort auf:
In Antwort auf:Der Koran ist nur ein totes Buch.

Ich weiß nicht, woraus du das schließen willst, aber ich denke, du irrst dich.


Ein göttliches Buch würde sich selbst erklären. Das bräuchte es keine Exegese, keine Gelehrten, jeder wüsste genau was gemeint ist und vor allem, jeder würde sich danach richten.

Wenn du selbst schreibst,
In Antwort auf:
In Antwort auf:Das solche oder ähnliche Bräuche wie z.B. Ehrenmorde mehrheitlich aber in muslimischen Länden oder Gemeinschaften praktiziert werden ist auch unbestritten.

Ja, das ist wohl auch wahr, jedoch ist auch das nur Kulturgut, denn es lässt sich weder aus dem Koran noch aus den frühislamischen Traditionen herleiten.


ergibt sich doch völlig klar dass nicht nur der Koran ein totes Buch ist, sondern dass auch der Islam selbst in keiner Weise geeignet ist, die Welt zu verbessern. Jeder Glauben, jede Philosophie die es in Jahrhunderten nicht geschafft hat, solche Bräuche abzuschaffen, ist es nicht wert ernsthaft als Lebensrichtschnur in Betracht genommen zu werden.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

02.03.2007 14:04
#84 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

@kornpicker

In Antwort auf:
denn es lässt sich weder aus dem Koran noch aus den frühislamischen Traditionen herleiten.


Hab ich ja auch nicht behauptet sondern wollte damit lediglich unterstreichen, dass die muslimische Gesellschaft hier Toleranzen anwendet, die bei uns und nach unserem Verständnis nicht zu akzeptieren sind.

In Antwort auf:
Ich denke mal, das ist weniger ein Problem der Muslime allgemein, sondern eher eins, das von den Machtpotentaten (und ihren verkommenen Wertvorstellungen) verursacht wird, die in einer ganz üblen Beziehung zum ihn unterstützenden Klerus stehen.


Das ist sehr wohl ein Problem der Muslime, weil sie eben nicht fähig sind, dies zu erkennen.
Somit verkommen auch die ständigen Beteuerungen, der Islam sei friedliche und was weiss ich zu reinen Lippenbekenntnissen, um diese auch praktisch umzusetzen, müssten die Muslimen eben fähig sein, die Spreu vom Weizen zu trennen. Von den erwähnten Machtpotentaten wird ihnen vorgebetet, laut Allah sei es verboten, kritisch über den Islam zu denken und schon werfen sie sich geistig in den Staub. Mir kommt es manchmal vor, als würde man die Menschen hinter der muslimischen Maske gar nicht kennen, weil man irgendwie das Gefühl nicht los wird, dass sie nicht ihre persönliche Meinung vertreten sondern nur die Allah geprüfte Version zum besten geben. Wer sein gesamtes Leben dem Glauben unterordnet wird wohl kaum bei seiner persönlichen Meinung eine Ausnahme machen, machen können.

In Antwort auf:
Ja, wieder so ein Traditionsgedöns.


Richtig, mit keinem meiner Worte bezeichnete ich dies als Teil der islamischen Lehre. Aber auch hier machst Du es Dir sehr einfach. War es beim vorherigen Beispiel ein Problem der Machtpotentaten, dass man die traditionell begründeten Ungeheuerlichkeiten praktisch toleriert, ist es jetzt plötzlich auch noch ein soziales Problem. Heisst das etwa, dass man sich nur um Probleme schert, die sich aus der "heilsbringenden" islamischen Lehre ableiten lassen? Tradition ist der Lieblingsbegriff derjenigen, die sich vor der Zukunft fürchten.

Es scheint, etwas überspitzt formuliert, dass für viele Muslime bereits das Abschwören von Gewalt als genügend gute Tat empfunden wird und weitere Anstrengungen, die zudem förderlich für den Integrationsprozess wären, nicht von Nöten sind.




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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

Medea Offline



Beiträge: 45

02.03.2007 14:50
#85 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

"In der Tat sollen Orientalen viel haarfixierter sein, als Okdzidentalen, habe ich irgendwo gelesen."

Darauf wollte ich kurz zurückkommen.
Meine Schwester hat längere Zeit in muslimischen Ländern gelebt und mir erzählt, daß ihre Moslemfreundinnen einen Körperkult dergestalt treiben, daß sie in kurzen Abständen ihre gesamte Körperbehaarung, Achsel-, Bein- und Schambehaarung, entfernen, weil ihre Männer das angeblich wünschen.
Sollten Orientalen nun tatsächlich deshalb so kopfhaarfixiert bei Nichtmusliminnen sein, weil ihre Fantasie sie verschlungene Pfade gehen läßt?
Kleine Bemerkung am Rande.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

02.03.2007 15:32
#86 RE: Ahmadiyya contra Islamisten antworten

Zitat von Medea
weil ihre Männer das angeblich wünschen... weil ihre Fantasie sie verschlungene Pfade gehen läßt?


Nein, das beweist lediglich, dass die Typen zuviel im Playboy blättern...

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
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