Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 124 Antworten
und wurde 3.549 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Christian D! ( Gast )
Beiträge:

21.02.2007 19:40
#26 RE: Der wahre Christ antworten

@ Swot

In meiner Bibel steht eine kleine Klausel zu Imanuel (Imanuel = d.h. >>Gott mit uns!<<

the swot ( Gast )
Beiträge:

21.02.2007 19:44
#27 RE: Der wahre Christ antworten

Ja und? Jeder Name hat eine Bedeutung...Mein Name bedeutet zum Beispiel "G´tt möge lachen"

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

22.02.2007 09:12
#28 RE: Der wahre Christ antworten

Zitat von Micha
Ein wahrer Christ besucht mind. jeden Sonntag die Gemeinde, und das von Herzen, weil er ja ein Teil, und am Besten ein Mitarbeiter ist.....Glaube ohne Werke ist Tod.


Bezeichnest Du hier den sonntäglichen Kirchgang als Werk? Was genau soll man unter Glaube ohne Werke ist Tod konkret verstehen?

__________________________________________________
*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

22.02.2007 09:45
#29 RE: Der wahre Christ antworten
@Mischa

das ist DEINE Wahrheit, die für dich und alle die deine
Meinung teilen richtig ist.

Ich sehe in Jesus nicht den Sohn Gottes bzw. Gott selbst.
Ich sehe Jesus als das was er war. Als einen Juden,
aus einem jüdischen Umfeld.
Und allein aus der Tradition des Judentums heraus lassen sich alle seine
Taten als die eines Juden erklären.
Er war weder Wesensgleich mit Gott noch sonst etwas.
Denn so eine Vorstellung ist dem Judemtum völlig fremd.
Es gibt für einen Juden nur einen Gott. Und dieser hat keinen Sohn.
Und Jesus hatte wohl alles möglich im Sinn, aber eines mit Sicherheit nicht.
Er wollte keine neue Religion gründen die in Konkurrenz mit dem Judentum steht.
Er wollte die Gesetze "erfüllen" und nicht Außer Kraft setzen.
Leider sind viele Berichte über ihn zwischen der zeit seines Todes und der Niederschrift
etwas verzerrt wroden.
Ich empfehle mal die Werke von Pinchas Lapide, einem jüdischen Theologen zu lesen.
Dort wird alles was Jesus getan hat aus jüdischer Sicht erläutert.
Aber die meisten Christen sind ja für solche Denkanstöße unempfindlich.
Ich meine das jetzt nicht böse, sondern eher resignierend.

Gruß Kadesch

Glaube ist Aberglaube

Micha Offline



Beiträge: 117

22.02.2007 13:59
#30 RE: Der wahre Christ antworten
@fenris: Ein Kirchgang ist keineswegs ein Werk! Ein Werk ist wenn man beispielsweise in der Diakonie arbeitet, Menschen hilft, Missioniert, in der Gemeinde mitarbeitet etc...

@kadesch: "Und allein aus der Tradition des Judentums heraus lassen sich alle seine
Taten als die eines Juden erklären." Kannst du das kurz erklären?

"Aber die meisten Christen sind ja für solche Denkanstöße unempfindlich."

Vielleicht weil sie nur eine Wahrheit haben? : Die Bibel beispielsweise.
Don't Panic Offline




Beiträge: 438

22.02.2007 14:32
#31 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
Vielleicht weil sie nur eine Wahrheit haben? : Die Bibel beispielsweise.

Findest du es nicht traurig, dass dein ganzes Leben von einer "Wahrheit" bestimmt wird, deren ganzer Wahrheitsanspruch nur aus ihr selbst stammt? Wenn man etwas als die Wahrheit bezeichnet, dann muss man es auch (richtig) beweisen können. Anderenfalls ist es nichts weiter als eine Vermutung.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.457

22.02.2007 14:54
#32 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
dann muss man es auch (richtig) beweisen können. Anderenfalls ist es nichts weiter als eine Vermutung.
Selbst bei einer solchen Beweisführung, wird es menschen geben, die sie nicht anerkennen. Das erleben wir doch in so vielen bereichen der Wissenschaft. Deswegen wird ja auch immer weitergeforscht. Keine menschliche Beweisführung ist unanfechtbar..


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Micha Offline



Beiträge: 117

22.02.2007 15:02
#33 RE: Der wahre Christ antworten

Glauben kann nicht bewießen werden.
Schau mal in den letzten Versen der Bibel. Es darf nichts der Bibel weggenommen und hinzugefügt werden.

the swot ( Gast )
Beiträge:

22.02.2007 15:08
#34 RE: Der wahre Christ antworten

Der perfekte Christ? Ganz einfach:

Er lässt mich in Ruhe und klingelt nicht an meiner Tür.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.457

22.02.2007 15:11
#35 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
Glauben kann nicht bewießen werden.
Schau mal in den letzten Versen der Bibel. Es darf nichts der Bibel weggenommen und hinzugefügt werden.

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun, micha?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.457

22.02.2007 15:15
#36 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
Er lässt mich in Ruhe und klingelt nicht an meiner Tür.
Blöderweise hat jesus das aber so vorgemacht... Mangels elektronischer Einrichtungen war es mehr ein Klopfen als ein schellen - aber immerhin. Christen sind ja so doof, und folgen dem Beispiel Jesu.

Zudem kann ein Christ keine gedanken lesen, als dass er im vorraus wissen könnte, das du deinem Glauben aus verständlichen Gründen treu bleiben willst...

Was ich aber andererseits nicht so ganz verstehe: Hier und in deinem Forum engagierst du dich doch mit ganzen Herzen für den Dialog und den Austausch verschiedenster Glaubenansichten. Was macht es an der Türe von Angesicht zu Angesicht anders?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Don't Panic Offline




Beiträge: 438

22.02.2007 15:16
#37 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
Keine menschliche Beweisführung ist unanfechtbar..

Das ist nicht wahr. In der Mathematik und der Logik gibt es exakte, unanfechtbare Beweisführungen. In der Naturwissenschaft sieht es anders aus. Naturwissenschaftliche "Beweise" sind Falsifikationen, die auf Experimenten und Beobachtungen basieren. Kein seriöser Naturwissenschaftler würde behaupten eine unanfechtbare Wahrheit zu besitzen. So funktioniert Wissenschaft nicht. Das machen nur Religionen (und Politiker ).
In Antwort auf:
Selbst bei einer solchen Beweisführung, wird es menschen geben, die sie nicht anerkennen.

Schon möglich, aber kein rational denkender.

the swot ( Gast )
Beiträge:

22.02.2007 15:21
#38 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
Was ich aber andererseits nicht so ganz verstehe: Hier und in deinem Forum engagierst du dich doch mit ganzen Herzen für den Dialog und den Austausch verschiedenster Glaubenansichten. Was macht es an der Türe von Angesicht zu Angesicht anders?


Mir geht es darum in meinem Privatleben nicht belästigt zu werden. Und dann kann ich es überhaupt nicht ab, wenn amerikanische Milchbubis(Mormonen) an meiner Tür klingeln und einfach nicht gehen wollen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

22.02.2007 15:37
#39 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
Hier und in deinem Forum engagierst du dich doch mit ganzen Herzen für den Dialog und den Austausch verschiedenster Glaubenansichten. Was macht es an der Türe von Angesicht zu Angesicht anders?

Bin zwar nicht gefragt, aber senfe auch mal rum

Für mich sind das zwei ganz und gar nicht vergleichbare Sachen. Vor allem aus zwei Gründen:

Hier kann ich ausmachen, wann ich will. Die Tür zumachen ist meist schwerer
Aber vor allem Dingen, die kommen nicht um sich auszutauschen, sondern im zu missionieren.
Ein Riesenunterschied.

Natürlich können die nicht wissen, ob der, bei dem sie anklopfen, interessiert ist oder nicht. Genau deshalb sollten sie das klopfen lassen. Man kann doch wohl davon ausgehen, dass hier jeder schon mal vom Christentum, von Mormonen, ZJ, Scientologen usw. gehört hat. Sie sollten warten, bis jemand bei ihnen anklopft. Weil aber keine dieser Lehren so überzeugend ist, dass das in der Praxis wirklich passiert, müssen sie halt Klingeln putzen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.457

22.02.2007 15:37
#40 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
In der Mathematik und der Logik gibt es exakte, unanfechtbare Beweisführungen.


Wer oder Was hat das festgelegt? Wer bestimmt, ob diese Beweisführungen unanfechtbar sind?
In Antwort auf:

So funktioniert Wissenschaft nicht.
Das stimmt zwar, hindert aber manche Wissenschaftler nicht daran es anders zu sehen und zu vertreten. Dass man dann sagen mag: na der ist aber unseriös - zeigt doch nur, dass auch hierüber noch weitlaufende ungereimtheiten bestehen.

In Antwort auf:
Das machen nur Religionen (und Politiker ).
Wäre schön, dann wär das Problem ja schon lokalisiert und könnte angegangen werden. So einfach ist es leider nicht, und das wirst du auch wissen.

In Antwort auf:
Schon möglich, aber kein rational denkender.
Magst du entscheiden, ob jemand eine Beweisführung rational beurteilt oder nicht? Ich würde das ganz bestimmt nicht wollen. Auf welcher grundlage könnte man sowas überhaupt entscheiden?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.457

22.02.2007 15:50
#41 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
sondern im zu missionieren.
So what? Wie schauts denn aus? Wer ist in der lage zu missionieren? Die, die an meine Tür kommen, um mir was von ihrem Glauben zu erzählen? Wohl kaum! Wie denn auch? Wenn man sich davon missionieren ließe, wars mit dem eigenen Weltverständnis eh nicht weit her.

Ich sehe dat eher als eine möglichkeit, Informationen aus erster hand zu bekommen, man kann nicht genügend informationen zu abwägen haben. Da gehts dem Wissenschaftler nicht anders.

Der einzige der mich missionieren kann, bin ich selbst. Niemand sonst. Alles andere ist faul.

In Antwort auf:
Hier kann ich ausmachen, wann ich will. Die Tür zumachen ist meist schwerer
Der Vorteil ist llerdings nicht von der han dzu weisen.

In Antwort auf:
Sie sollten warten, bis jemand bei ihnen anklopft.
Yo ich häng mir demnächst auch Leuchtreklame an meine Tür. "Hier wohnt ein Christ: Kostenlose Bibelkurse nach Absprache"


In Antwort auf:
Für mich sind das zwei ganz und gar nicht vergleichbare Sachen.
Rein technisch gesehen, ja. aber die Bereitschaft für den Dialog ist entweder da - oder ebnen nicht...Oder?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

the swot ( Gast )
Beiträge:

22.02.2007 15:55
#42 RE: Der wahre Christ antworten

Wenn die Christen auf der Straße Zettel verteilen und singen stört mich das nicht. Aber wenn sie an meiner Tür klingeln belästigen sie mich.....

Übrigens habe ich zu Hause auch ein Neues TEstament. Das haben vor ein paar Jahren mal so ne verrückten Typen in der Schule vertielt. Gideons nennen die sich. Nicht böse sein aber es dient bei mir als Stütze unter meinem Monitor

Don't Panic Offline




Beiträge: 438

22.02.2007 15:57
#43 RE: Der wahre Christ antworten

In Antwort auf:
Wer oder Was hat das festgelegt? Wer bestimmt, ob diese Beweisführungen unanfechtbar sind?

Lies dir (wenn du Lust hast) doch mal den Wikipedia Artikel "Beweis (Mathematik)" durch und sag mir dann, was es da anzufechten gibt. http://de.wikipedia.org/wiki/Beweis
In Antwort auf:
Magst du entscheiden, ob jemand eine Beweisführung rational beurteilt oder nicht? Ich würde das ganz bestimmt nicht wollen. Auf welcher grundlage könnte man sowas überhaupt entscheiden?

Auf der Basis der Logik. Ganz einfach. Das ist nunmal die einzige Form von Rationalität, die uns zugänglich ist.
In Antwort auf:
Das stimmt zwar, hindert aber manche Wissenschaftler nicht daran es anders zu sehen und zu vertreten. Dass man dann sagen mag: na der ist aber unseriös - zeigt doch nur, dass auch hierüber noch weitlaufende ungereimtheiten bestehen.

Keine Ungereimtheiten. Dogmen haben in der Wissenschaft nichts zu suchen. Dem stimmst du ja offensichtlich zu. Wer dennoch welche vertritt, kann folglich nicht als Wissenschaftler bezeichnet werden.

Don't Panic Offline




Beiträge: 438

22.02.2007 16:01
#44 RE: Der wahre Christ antworten

@the swot
Dafür ist die Bibel doch da! Sie soll dem Menschen als eine Stütze im Leben dienen !

the swot ( Gast )
Beiträge:

22.02.2007 16:07
#45 RE: Der wahre Christ antworten

Gut gekontert

Micha Offline



Beiträge: 117

22.02.2007 16:08
#46 RE: Der wahre Christ antworten

@snooker, ich sage nur, dass die Bibel beansprucht war zusein, und ihr nichts hinzugefügt oder weggenommen darf, da sie ja heilig und wahr ist.

Das mit dem Beweisen und Glauben war was anders

Don't Panic Offline




Beiträge: 438

22.02.2007 16:16
#47 RE: Der wahre Christ antworten

Oh Mann, der Zirkelschluss ist ja so dreist, dass er einem beim Lesen richtig weh tut!

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

22.02.2007 16:17
#48 RE: Der wahre Christ antworten
Ist jedes mal herrlich, wenn das Personal Gottes wieder anfängt sich mit "Seinen" Büchern zu bewerfen!

Bringt immer wieder "neue" Erkenntnisse über die Beteiligten, sei es als Zuschauer oder als Akteur....

__________________________________________________
*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.457

22.02.2007 16:22
#49 RE: Der wahre Christ antworten
Zitat von micha
@snooker, ich sage nur, dass die Bibel beansprucht war zusein, und ihr nichts hinzugefügt oder weggenommen darf, da sie ja heilig und wahr ist.


Worauf begründet diese deine "Feststellung"? Hau mich jetzt hier nicht mit den texten tot, ich weiß wo das steht .. mich interessiert deine persönliche Haltung!


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

22.02.2007 17:03
#50 RE: Der wahre Christ antworten

@Micha

hmm also mit einem kurz erklären ist es in diesem Fall nicht getan.
Dazu muss ich weit ausholen.

Für mich ist Jesus weniger eine religiöse Gestalt sondern eher eine Politische.
Und ich kann es nur mit ein paar Indizien belegen die man weder beweisen noch widerllegen kann
Ich möchte nur eine aus meiner sicht mögliche Variante präsentieren was sich damals zugetragen hat.


1.) Woran glaubt der Christ

Um das Ganze kurz halten…Nüchtern betrachtet glaubt der Christ an einen Gott.
Dieser Gott wird als identisch betrachtet mit dem Gott des Judentums.
Nur eben mit der Besonderheit dass dieser im Gegensatz zum Judentum
einen Sohn hat, und dieser für unsere Sünden gestorben ist. Dieser
(mutmaßliche) Sohn ist Jesus. Ein als Messias verehrter Mensch,
der am Kreuz gestorben ist. Auch unter der Bezeichnung Christus (der Gesalbte)
bekannt, worauf seine Anhänger als Christen bezeichnet wurden.
Nun könnte man sagen “neuer Wein in alten Schläuchen“
Jesus war ja Jude und die Juden glauben an einen Messias, also
Bleibt alles soweit im Rahmen, sollte man annehmen.
Aber so leicht wollen wir es uns nicht machen, denn aus der Sicht eines
Juden ist der Messias (und als solcher wird Jesus uns angepriesen)
ein Mensch. Weder Wesensverwandt noch Identisch mit Gott.
Allein die Annahme dass Gott einen Sohn haben könnte ist für einen
Religiösen Juden Blasphemie, und Jesus für einen Juden nicht tragbar.
Noch nicht einmal aus jüdischer Sicht Messias = ein von Gott beauftragter Mensch
Gestehen sie ihm diese Rolle zu. Nun stellt sich die Frage was ist damals
geschehen, was aus einem vagabundierenden Rabbi (man möge mir diese
Floskel verzeihen) eine Art Neben-Gott gemacht hat?
Ich möchte hier nicht all zu Tief in die einzelnen Aspekte des Christentums,
und seiner Lehre eintauchen. Aber es stellt sich die Frage wie konnte
aus einem Rabbi der ja spektakulär gescheitert ist und einen
schmählichen Tod erlitt eine Religiöse Figur entstehen, die eine mit dem
Judentum konkurrierende Religion stiftete?
Dazu stellt sich nun folgende Frage? In wie weit ist Jesus überhaupt eine
Historische Figur? Wenn man Jesus kritisch betrachtet und alles was man
uns als pseudohistorische Wahrheit eingetrichtert hat beiseite lässt,
fällt uns eine Sache schnell auf. Wir wissen praktisch gar nichts über ihn.
Und das was wir wissen ist auch würdig mal unter die Lupe genommen
zu werden. Wer war Jesus?
Als Eltern werden in der Bibel Maria und Josef genannt.
Von Josef ist so gut wie gar nichts bekannt, es wird nur geschrieben dass
er Zimmermann gewesen sein soll.
Vermutlich handelt es sich dabei um eine Falschübersetzung, denn
Nach neuestem Kenntnisstand war Josef Meister über die Holzarbeiten
im Tempel. Vermutlich war er ein Priester im Tempel zu Jerusalem.
Dies würde auch den theologischen Hintergrund von Jesus erklären.
Man denke nur an die Episode in der der junge 4 oder5 Jährige Jesus
Im Tempel gefragt wird was er denn dort wolle, und antwortete
Er sei im Haus seines Vaters.
Man stelle sich hierbei folgende Situation vor:
Ein 4 Jähriger Sohn eines evangelischen Pfarrers wird gefragt,
was er in der Kirche wolle. Er würde vermutlich die gleiche Antwort geben
wie Jesus. “ich bin im Haus meines Vaters“.
Jesus war als Sohn eines Priesters ja von klein auf mit der heiligen
Schrift aufgewachsen, und ist vermutlich der Familientradition folgend
auch auf ein religiöses Amt vorbereitet worden.
Ich persönlich halte Josef von Arimathea in dessen Grab Jesus
Nach der Kreuzigung gelegt wurde, für den Vater von Jesus.
Josef von Arimathea war Priester im Tempel und es würde
Daher gut zusammen passen. Außer dem legt sicher niemand
einen Fremden in sein eigenes Grab, außer dieser Mensch ist
eine Person die dem Eigentümer sehr nahe steht.
Ich sehe das ganze als Indiz dafür an in ihm Jesus Vater zu sehen.
Über Maria wissen wir im Grunde auch nur sehr wenig.
‚Auf das Thema jungfräuliche Geburt möchte ich jetzt nicht eingehen,
da ich mich nicht auf fromme Mythen sondern eher nach Fakten
orientiere. Auch hier gehe ich von einem Übersetzungsfehler aus.
Das was später als jungfräulich übersetzt wurde wird vermutlich
Eher als “junge Frau“ gemeint sein. Zumindest halte ich es für
Die Wahrscheinlichste Möglichkeit.
Maria und Josef stammt mit Sicherheit auch nicht aus ärmlichen Verhältnissen.
Als Beispiel wäre da die Hochzeit zu Kana. Wer dort geheiratet hat,
wird mit keiner Silbe erwähnt. Aber dem Verhalten Jesus nach muss es
sich um seine eigene Hochzeit gehandelt haben. Zumindest tritt er wie der
Gastgeber auf. Auch die Anwesenheit seiner Mutter und vermutlich auch
anderer Personen seiner Verwandtschaft unterstützen diese These.
Selbst wenn es nicht seine eigene Hochzeit gewesen war, scheinen
Er und die Familie die die Hochzeit feierten der selben sozialen Schicht
Angehört haben. Man feiert ja gerne unter seinesgleichen.
Aber spinnen wir den Gedanken an eine Hochzeit von Jesus mal weiter.
Es wäre höchst unüblich gewesen wenn eine Person wie Jesus unverheiratet
Gewesen sein sollte. Allein die Nichtnennung einer Frau ist hierbei nicht
als Hinweis zu betrachten dass Jesus ledig gewesen ist.
Jesus wird als Rabbi bezeichnet, und von einem Rabbi wurde erwartet
Dass er verheiratet ist. Ein unverheirateter Rabbi ist ungefähr genau so
Ungewöhnlich wie ein verheirateter katholischer Geistlicher.
Eine Frau von Jesus nicht zu nennen wäre in etwa so, als würde
Man ausdrücklich erwähnen dass ein katholischer Priester ledig sei.
Man erwartet es eben nicht anders, daher wird es nicht ausdrücklich erwähnt.
Allerdings taucht in Jesus Gefolge ja eine Frau auf die zu ihm ein
Ausgesprochen intimes Verhältnis hatte. Diese Frau wird als
Maria Magdalena genannt. Diese wird von der Kirche als Dirne oder
Sünderin verunglimpft, wofür mir der Grund allerdings schleierhaft ist.
Daher will ich auf diese Problematik jetzt nicht näher eingehen.
Ich stelle mal die These auf diese Maria Magdalena sei die Frau
von Jesus gewesen. Zumindest standen sie sich sehr Nahe,
und diese Nähe wäre sicher in dieser Zeit nur zulässig gewesen
wenn sie seine Ehefrau ist.
Ferner ist von Familiärer Seite her bekannt dass Jesus Geschwister
hatte. Die Kirche windet sich in dieser Beziehung wie ein Aal und bezeichnet
sie als Jesus Halbgeschwister, da Jesus ja der Sohn Gottes sei.
Ich möchte das mal zusammenfassen.
Jesus war kein einfacher Mann, und mit Sicherheit nicht unvermögend.
Vielmehr wird es sich bei ihm um einen der Aristokratie oder dem
Priesterstand angehörigen Mann handeln.
Nehmen wir mal an dass Jesus wirklich dem jüdischen Adel angehörte,
und er in irgend einer Weise einen direkten Anspruch auf den jüdischen
Königstitel hatte, dann wäre auch die Inschrift auf der Tafel, die
Ihn als König der Juden bezeichnet keine Verhöhnung sondern
reine Tatsache gewesen.
Schon allein die Kreuzigung ist für mich ein Hinweis dass Jesus
Nicht wegen Verstoß gegen Glaubensgrundsätze hingerichtet wurde.
Sondern wegen Aufruhr gegen Rom.
Denn damals saß ja auf dem jüdischen Thron kein Jude sondern
Ein von den Römern eingesetzter Araber namens Herodes.
Dieser hatte auch einen Anspruch auf den jüdischen thron da er
mit einer Hasmonäerprinzessin verheiratet war, deren Familie
Anspruch auf den Thron hatte.
Die Legende vom Kindesmord in Bethlehem ist auch ein Hinweis
Darauf dass Herodes sich von der Existenz einer Person fürchtete
die einen Begründeten Anspruch auf den Thron hatte.
Alles in allem sehe ich in Jesus keine reine religiöse Figur
sondern in erster Linie eine politische.
Und diese ist definitiv gescheitert.
.) Jesus als Thronrivale

Nehmen wir mal an Jesus wäre tatsächlich königlicher Abstammung gewesen.
Maria die Mutter von Jesus wird als dem Hause König Davids angehörig
Betrachtet. Was natürlich die Legende vom armen Zimmermannssohn
Irgendwie ins absurde führt. Nehmen wir also an Maria wäre in der Lage
Ihre Abstammung von König David zu beweisen.
Wenn ihr Mann Josef tatsächlich ein Priester oder vielleicht sogar Hohepriester
oder wenigstens dem Sanhedrin im Tempel zu Jerusalem war, dann hatte
diese Familie auch eine hohe soziale Stellung.
Und Jesus wurde ja beim Einzug in Jerusalem wie ein König empfangen.
Er konnte unbehelligt nach Jerusalem kommen, im Tempel herumwüten
Und die Geldwechsler und Händler vertreiben, Predigen und Unruhe stiften,
ohne dass die Römer eingriffen. Das alles will in meinen Augen so gar nicht
in das Bild vom armen Wanderrabbi hineinpassen.
Die Römer griffen erst viel später, vielleicht sogar Tage später,
zu nächtlicher Stunde ein als Jesus im Garten Gethsemane verhaftet wurde.
Die Römer schickten eine Kohorte Legionäre also ca. 500 Mann los um
einen Rabbi zu verhaften? Wovor hatten die Römer so eine Angst?
Vor einem Wanderprediger mit 12 Jüngern und ein paar anderen Anhängern?
Also Jesus wurde verhaftet und landet vor dem römischen “Landpfleger“ Pilatus.
Dieser fragt ihn sogar “bist du der König der Juden“ und Jesus antwortet
“du sagst es“. Kommt diese Stelle nur mir merkwürdig vor?
Ein harmloser Wanderrabbi wird wohl kaum vor den Gouverneur einer
römischen Provinz geschleppt und gefragt “bist du der König der Juden“
und dieser würde wohl kaum die Antwort geben die Jesus gab.
Also hatten die Römer sicher Gründe den Anspruch von Jesus Ernst zu nehmen.
Auch die Geschichte mit der römischen Münze die man Jesus gab,
und er sagte „gebt dem Kaiser was des Kaisers ist“ könnte man als
taktischen Versuch der Römer betrachten Jesus Loyalität zum Kaiser
in Rom zu prüfen. Dass sie sich letztlich für ihre Marionette Herodes
entscheiden haben dürfte letztlich das Aus für Jesus bedeutet haben.
Die Bezeichnung Jesus als Gottes Sohn ist auch interessant, denn dies
ist einer der Titel den ein jüdischer König führte.
Die Geschichte in der Pilatus die Menschenmenge die Wahl zwischen
Jesus und Barrabas treffen lässt, halte ich für frei erfunden.
Einen solchen Brauch gab es mit Sicherheit nicht.
Jesus wurde verurteilt und gekreuzigt.
Und spätestens jetzt fängt die Sache an mysteriös zu werden.
Wie lief so eine Kreuzigung denn ab?
Eine Person wird an einem Querbalken an einem Pfahl aufgehängt.
Dieses Kreuz sah aber nicht aus wie wir uns das heute vorstellen.
Das Römische Kreuz hatte die Form eines T.
Jedenfalls er wurde an das Kreuz genagelt und verstarb relativ frühzeitig.
Merkwürdigerweise reichte man ihm in einem Schwamm eine Flüssigkeit,
und kurze Zeit später war er tot. Könnte es sich dabei eventuell um ein starkes
Schlafmittel gehandelt haben? Normalerweise ließen die Römer die
Gekreuzigten (meist an einer Hauptstrasse) am Kreuz hängen bis sie von den
Vögeln gefressen oder verwest waren. Ein in der Tat nicht gerade appetitlicher Gedanke,
der letztlich eine abschreckenden Wirkung hatte.
Und nun folgt das merkwürdige….Jesus wird vom Kreuz abgenommen.
Warum taten sie das? Ich vermute dass Pilatus bestochen wurde.
Jesus sollte öffentlich hingerichtet werden um eine Exempel zu statuieren,
aber vermutlich einigte man sich gegen Zahlung einer größeren Summe Geldes
darauf dass er überlebt und fortan nicht mehr in der Öffentlichkeit auftaucht.
Jesus wird also in das Grab gelegt und als am dritten Tag Maria mit einem oder
mehreren Begleitern das Grab aufsucht ist es leer.
Ein paar Wochen später taucht Jesus wieder auf und zeigt sich einem kleinen
Kreis seiner Gefolgsleute. Diese erkennen ihn zunächst nicht sofort wieder.
Das bestärkt mich darin anzunehmen dass er sich auch Äußerlich veränderte
um unerkannt zu bleiben. Auf jedem Fall hat er das Kreuz überlebt. Und kurze Zeit später verliert
sich seine spur.
Was aber danach geschehen ist, warum eine gescheiterte Thronübernahme
letztlich zu einer religiösen Bewegung geworden ist, wird wohl eines der
Großen Geheimnisse bleiben.

Wir fassen mal kurz zusammen:

- die jungfräuliche Geburt war mit Sicherheit keine
- Jesus war nicht der Sohn eines armen Zimmermanns
- Er wird wie ein König in Jerusalem empfangen
- Der Titel Sohn Gottes ist nur eine Bezeichnung für den jüdischen König
- Er überlebte die Kreuzigung

Falls diese Fakten zutreffen besitzt der christliche Glaube in seiner heutigen Form
nicht die geringste Rechtfertigung, denn er basiert ja auf folgenden Grundsätzen:

- Geboren von einer Jungfrau
- Wesensgleich und Identisch mit Gott
- Jesus ist Gestorben und wieder Auferstanden
- Jesus wird eines Tages wiederkommen

Was wäre wenn man nun beweisen könnte dass diese Glaubenssätze
Reine Fiktion sind? Ich denke eine große Anzahl Christen würde nach wie
Vor am Glauben festhalten einfach weil sie glauben wollen

3.) Die Anfänge des Christentums

Was Geschah nach der Kreuzigung?
Das Bild was die Bibel für die Zeit nach dem Tod und der Auferstehung
Zeigt macht auf mich einen etwas merkwürdigen Eindruck.
Die “Urchristen“ die sich aus den restlichen Jüngern und Anhängern
Jesu bildeten waren sicher allesamt Juden. Und ich denke das letzte
Was Jesus im Sinn hatte war eine neue Religion zu gründen.
Er hat weder die allgemeine Taufe eingeführt, noch die Beschneidung
Abgeschafft oder in irgend einer Weise auch nur den Versuch gemacht
eine mit dem Judentum konkurrierende Religion zu schaffen.
Sicherlich war er bei der Auslegung gewisser Regeln und Gebote
wie z.B. den Speiseregeln etwas Großzügiger als andere fest am
Buchstaben klebenden Zeitgenossen. Ich denke beispielsweise bei
Der Lockerung der Speiseregeln die ihm nachgesagt wurden,
dass allein praktische Beweggründe ausschlaggebend waren.
In der damaligen unruhigen Zeit war es sicher nicht immer möglich
Alle Speiseregeln peinlich einzuhalten. Daher musste man sich mit
Eben mit dem begnügen was gerade da war.
Auf jedem Fall scheint ein großer Teil der Jerusalemer Urgemeinde
die von vielen heutigen christlichen Gruppen so glorifiziert wird ihren festen
Platz in Jerusalem gefunden haben. Eine Verbindung zu den Essenern
Die bekannte wurden durch die Ausgrabung des „“Klosters“ Qumran
am toten Meer ist nahe liegend, aber bis heute unbewiesen.
Zumindest ist eine starke Inhaltliche Übereinstimmung mit der Jerusalemer
Urgemeinde unübersehbar. Ob sie aber mit dieser Bewegung Wesensgleich
oder gar Identisch ist, ist derzeit noch reine Spekulation.
Aber eines kann man mit Sicherheit sagen, es handelte sich dabei
Um eine rein jüdische Splittergruppe oder Sekte.
Sehr interessant ist auch dass man Jesus unter der Bezeichnung
Jesus von Nazareth kennt. Tatsächlich wurde die Stadt Nazareth
Erst lange nach dem Tod Jesus erst gegründet.
Vermutlich handelt es sich bei dem Wort Nazareth um eine Verballhornung
Der Bezeichnung Nazoräer. Die Nazoräer waren eine jüdische Sekte.
Die Spuren der Urgemeinde die man auch als Ebioniten bezeichnet
Verliert sich irgendwann im 4/5. jahrhundert auf der arabischen Halbinsel,
wohin sich nach dem Krieg gegen die Römer eine große Zahl Juden
angesiedelt hat. Interessanterweise war eines dieser Zentren die Stadt Mekka.

Auch andern Orts gab es Gruppen die sich auf Jesus berufen, aber
Diese entstammen der Lehre des Paulus und haben mit der direkten
Urgemeinde nichts zu tun. Paulus war ein Jude der aus einer der Griechen
Städte Kleinasien entstammte. Genauer gesagt aus Tharsus.
Paulus ( zu dieser Zeit noch Saulus genannt) hatte jedenfalls das römische
Bürgerrecht. Er entstammte also einer jüdischen Familie die sich mit den
Römern arrangiert hatte und aufgrund von Verdiensten für Rom das bürgerrecht
Erlangte. Das war zu dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit.
Paulus wurde sozusagen in geheimer Mission geschickt , die Jerusalemer
Urgemeinde zu infiltrieren bzw. führende Mitglieder zu verhaften.
Auf einer Reise auf der spur dieser Mitglieder hatte er eine Vision in der
Ihm Jesus erschienen sein soll. Was damals geschah lässt sich nur vermuten,
meine Erklärung ist es handelte sich dabei um einen Sonnenstich.
Jedenfalls ist Paulus nach dieser Episode nicht mehr der selbe.
Er schließt sich der Jerusalemer Urgemeinde an und beginnt zum
Entsetzen derer unter den Heiden zu missionieren.
Und hier beginnt die eigentliche Geschichte des Christentums.
Von Paulus wird aus der Tatsächlichen Geschichte von Jesus, dem er ja
nie persönlich begegnet ist, eine mit allerlei gängigen Versatzstücken aus
anderen damals verbreiteten Mysterienkulten gespickte Religion konstruiert,
in der Jesus als Wesensgleich mit Gott dargestellt wird.
Beispielsweise die Geschichte von der Geburt Jesus ist aus dem
Mysterienkult des Mithras, des Sohnes des Sonnengottes übernommen.
Dieser beging am 25. Dezember seinen Geburtstag, und die Geschichte
Von den Hirten die vom Felde kamen um dem neugeborenen zu huldigen wurde
Eindeutig aus dieser Religion abgekupfert.
Auch starke Ägyptische Einflüsse (Muttergottes mit Jesuskind) zeigen dass hier
eine Analogie zu Isis und Horus besteht. Oder auch die Kreuzigung findet
in anderen alten Religionen ihre Vorbilder, z.B. Dionysos oder Prometheus.
Jedenfalls hatte die von Paulus propagierte Religion am Ende nicht mehr die
geringste Ähnlichkeit mit den Tatsächlichen Ereignissen.
Die politische Dimension Jesus wurde immer weiter in den Hintergrund
Gedrängt. Sicherlich aus Kalkül denn um Jesus für angehörige der griechisch-
Römischen Welt attraktiv zu machen, musste man ihm jeden Bezug zur
Politische Rolle entziehen und aus ihm eine reine religiöse Figur machen.
Dies brachte Paulus bei der Jerusalemer Urgemeinde in Verruf und
Hierin sehe ich eine deutliche Parallele zu den Berichtern aus den Schriftrollen
aus den Höhlen von Qumran die von einem Frevelpriester reden der die Wahrheit verdreht und sich vom jüdischen Glauben abgewendet hat.
Fakt ist dass die Paulinische Heidenmission letztlich wesentlich erfolgreicher war als
die Jerusalemer Kollegen. Jedenfalls beginnt das Christentum in seiner heutigen
Form irgendwann im 2. Jahrhundert Gestalt anzunehmen.
Im Lauf der Zeit wurden immer mehr Fremde Gedanken und Einflüsse aufgenommen
Aus einer jüdischen Sekte wurde eine neue Religion die mit dem Judentum
Bei näherer Betrachtung nicht mehr viel zu tun hat.

Doch was wurde aus der Jerusalemer Urgemeinde?
Aus ihnen entwickelten sich mehrere andere Sekten und Splittergruppen,
wie beispielsweise die Nestorianer und Arianer in denen ich einen Vorläufer
der Religion sehe die wenig später unter dem Namen Islam bekannt wurde.

Glaube ist Aberglaube

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Der selbstbestimmte Mensch"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor