Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 66 Antworten
und wurde 2.664 mal aufgerufen
 Islam
Seiten 1 | 2 | 3
berlinmal Offline



Beiträge: 7

20.01.2007 14:33
Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Hallo,

es gibt einige Postings zu der Frage der ersten Moschee im Osten Berlins. Ich möchte hier eine Eigendarstellung der Ahmadiyya und einen unabhängigen Medienbericht vorstellen, damit etwas Licht in der verworrenen Diskussion aufkommt.

Wie seht Ihr die Diskussion der Moschee in Pankow-Heinersdorf?

Gruß, berlinmal




Quelle: http://www.ahmadiyya.de

In der heutigen religiösen Welt spielt die Ahmadiyya Bewegung eine einzigartige Rolle, obwohl sie im Westen in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt ist. Dies hat verschiedene Gründe. Einerseits gibt es fast keine negativen Schlagzeilen über die Gemeinde und andererseits arbeitet sie nicht um Publicity zu erzielen.

In der heutigen Zeit, da der Islam falsch interpretiert, falsch verstanden und falsch dargestellt wird und die Welt im Islam eine Gefahr sieht, wirkt die Ahmadiyya Muslim Bewegung als die einzige Organisation des Islams, die ohne Bedingungen nur Frieden und Harmonie lehrt. Ahmadiyya ist heute der geistige bzw. spirituelle Arm des Islams.

Das macht die Ahmadiyya Gemeinde nach Meinung vieler unabhängiger Autoren einmalig, was sich in der folgenden Aussage ausdrückt:
Die Ahmadiyya-Moslem-Bewegung ist die einzige moslemische Organisation, die weder über einen politischen noch einen militanten Flügel verfügt (Vgl. Gill, I./ Backhausen, M.: Die Opfer sind Schuld – Machtmissbrauch in Pakistan, Akropolis Verlag 1994, S. 41-45)

Dennoch schlägt ihre Tätigkeit hohe Wellen. Die Gemeinschaft zählt sich zur Gruppe der Sunniten und befolgt größtenteils die hanafitische Rechtsschule. Sie beruft sich ausdrücklich auf die ursprüngliche Lehre des Islams und hat sich zum Ziel gesetzt, dessen wahren Glanz in der gesamten Welt zu verbreiten. Der Islam der Ahmadiyya ist ein Bekenntnis zum Frieden unter den Mitmenschen und Frieden zwischen Mensch und Gott, nicht zuletzt Frieden mit sich selbst.

Weit weg vom blinden Fanatismus und sich distanzierend von allen Terrorakten und Zwang lehrt der Islam der Ahmadiyya echte Toleranz und die Wahrung der Menschenrechte auf jedem Gebiet des menschlichen Lebens. Dazu gehört auch die Gleichwertigkeit zwischen Mann und Frau sowie die Vereinbarkeit des Islams mit Demokratie (Vgl. Ahmad, S.N.: Ahmadiyya – Eine Bewegung des Islams, Verlag Der Islam, Frankfurt/M. 1993, S. 36-37)

Trotz dieser friedlichen Interpretation des Islams sind die Anhänger der Bewegung in vielen islamischen Ländern und zum Teil sogar im Westen den gewalttätigen Angriffen fanatischer Muslime ausgesetzt.

Dagegen setzt sich die Gemeinde für die Freiheit des Glaubens ein, denn im Heiligen Koran heißt es: Es soll kein Zwang sein im Glauben. (Heiliger Koran: Sure 2:257)
Folgerichtig ist das von der Ahmadiyya Muslim Gemeinde weltweit propagierte Motto:
Liebe für Alle, Hass für Keinen.





Quelle: http://www.ahmadiyya.de

Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde ist eine friedfertige Reformbewegung innerhalb des Islams mit weltweit 80 Millionen Anhängern in 185 Ländern. Sie ist besonders in Afrika und Südasien stark vertreten.
Auch in Deutschland gehört sie mit über 40.000 Mitgliedern und 20 Moscheen zu den größten islamischen Organisationen.

Gründer dieser Gemeinde war 1889 Hazrat Mirza Ghulam Ahmad, der für sich das Amt des Verheißenen Messias in Anspruch nahm. Er beanspruchte, der von allen Weltreligionen prophezeite Reformer zu sein. Damit erfüllte er die Prophezeiungen des Christentums von der Wiederkunft von Jesus und die des Islams, der ebenfalls an die Wiederkunft von Jesus und die des Imam Mahdis glaubt.
Die Ahmadiyya ist die einzige ernstzunehmende islamische Bewegung, die durch ein Kalifat geführt wird. Der derzeitige 5. Kalif der Gemeinde Hazrat Mirza Masroor Ahmad lebt in London.
Aufgrund ihrer friedlichen Interpretation des Islams wird die Gemeinde von fanatischen Muslimen in aller Welt verfolgt.
Weitere Infos: http://www.ahmadiyya.de, http://www.alislam.org

In ihrer noch jungen Geschichte hat die Ahmadiyya Bewegung einige herausragende Persönlichkeiten hervorgebracht.
Darunter durch Dr. Abdus Salam einen Nobelpreisträger, durch Sir Zafrulla Khan einen Präsidenten der UNO-Generalversammlung und einen Präsidenten des Internationalen Gerichtshofs sowie durch Mirza Muzaffar Ahmad einen Geschäftsführer der Weltbank und einen Geschäftsführer des Internationalen Währungsfonds.

Die Ahmadiyya Gemeinde lehnt den radikalen Islamismus und Terrorismus konsequent ab und setzt sich für die Freiheit des Glaubens, die Gleichwertigkeit der Frauen und die Trennung von Politik und Religion ein.
Zur Verbreitung ihrer friedlichen Botschaft unterhält sie den ersten islamischen TV-Sender, Muslim TV Ahmadiyya, der in mehreren Sprachen 24 Stunden weltweit zu empfangen ist: http://www.mta.tv

Darüber hinaus finanziert sich die Gemeinde ausschließlich durch Spenden ihrer Mitglieder, die ermöglichen, dass Krankenhäuser und Schulen, insbesondere in Afrika und Asien errichtet werden können: http://www.humanityfirst.org

Die uneigennützige Arbeit der Ahmadiyya wird auch vom deutschen Staat anerkannt.
Der Verfassungsschutz beispielsweise stuft die Ahmadiyya als eine der wenigen islamischen Organisationen als weder extremistisch noch gewalttätig ein, sondern als uneingeschränkt friedlich.

berlinmal Offline



Beiträge: 7

20.01.2007 14:34
#2 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Und hier der unabhängige Medienbericht im Zusammenhang mit der Moschee in Pankow:

Quelle: http://www.taz.de/pt/2007/01/03/a0173.1/text.ges,1

Lernt von den Muslimen
Vor nicht einmal einem Jahr hat die Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde ihren Antrag zum Bau einer Moschee in Pankow-Heinersdorf eingereicht. Vor zehn Tagen hat das zuständige Bezirksamt die Baugenehmigung erteilt. Gestern war die Grundsteinlegung. Was bei den Behörden angesichts von Bürgerprotesten häufig zu langjährigen Verwaltungsakten auszuufern droht, wurde für deutsche Verhältnisse in Rekordzeit abgenickt. Das Pankower Bezirksamt hat ein deutliches Signal gesetzt - und damit exzellente Arbeit geleistet.

Denn im Protest gegen den Moscheebau hat der Heinersdorfer Bürgermob ausgerechnet eine der besonders friedliebenden muslimischen Gemeinden auf dem Kieker. Abgesehen davon, dass in einer Demokratie jede Glaubensgemeinschaft das Recht auf ihre Ausübung hat, solange sie nicht andere schädigt, greifen die Gegner eine Gemeinde an, die eigentlich eine kulturelle Aufwertung in der bornierten Nachbarschaft darstellt.

Zwar stimmt die Ahmadiyya mit dem Islam darin überein, dass der Koran das Wort Gottes ist. Die Ahmadis betonen jedoch, dass jedes neue Zeitalter neue Herausforderungen mit sich bringt. Daher müsse die Religion ständig reformiert werden. Dazu gehört, dass der Kritik gegen den Islam nur mit Worten begegnet werden darf. Sie verurteilen jeglichen Gebrauch von Gewalt. Für sie ist der Dschihad eine moralische Anstrengung, sich selbst zu verbessern.

Und die Glaubensgemeinschaft geht noch weiter. Für sie verlangt der Islam nachdrücklich den Gebrauch der Vernunft - auch in religiösen Fragen. Blinden Gehorsam gegenüber religiösen Führern lehnt sie ab. Ihre Religionspraxis ist damit nicht nur dem orthodoxen Islam um Meilensteine voraus, sondern auch Teilen des Christentums. Und die Moscheegegner sollten sich davon ein besonders großes Stück abschneiden.

taz Berlin lokal vom 3.1.2007, S. 21, 65 Z.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

20.01.2007 15:35
#3 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten
Hallo berlinmal,

erst mal willkommen hier.

Ich stehe jeder Religion kritisch gegenüber, deshalb bin ich auch in diesem Fall nicht begeistert, wenn noch mehr Religiosität in Deutschland Fuß fasst. Natürlich steht euch, denn du gehörst doch sicher dazu, aber das gleiche Recht zu wie anderen auch. Innerhalb des Islam wünsche ich euch allen Erfolg, der kann eine Erneuerung dringend gebrauchen, sonst aber siehe oben.

Eine Bitte hätte ich noch an dich. Wenn du längere Texte vorstellen willst, gib bitte nur kurz den Inhalt an oder aber ein Zitat aus dem Text und setze dann einen Link für den Rest. Das lässt das Forum lesbar bleiben und zu lange Texte liest eh keiner. Danke.




--------------------------------------------------

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

20.01.2007 21:14
#4 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten
..."Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten"...
Dies sagte der türkische Präsident und Islamist Tayyip Erdogan, bei einer seiner Reden als Oberbürgermeister von Istanbul.

Die Moschee wird eine ganz besondere Bereicherung für die Anwohner, sie werden höchst beglückt sein - meines Wissens leben dort keine Muslime:

Fünfmal am Tag werden die Muslime vom Muezzin zum Gebet gerufen:
4 x: Allah ist größer (der Allergrößte).
2 x: Ich bezeuge, daß es keine Gottheit gibt außer Allah.
2 x: Ich bezeuge, daß Muhammad der Gesandte Allahs ist.
2 x: Kommt her zum Gebet.
2 x: Kommt her zum Erfolg.
2 x: Allah ist größer (der Allergrößte)
1 x: Es gibt keinen Gott außer Allah.

In Lautschrift:
2 x: Allahu akbar, Allahu akbar.
2 x: Aschahado alla illaha illalah.
2 x: Aschahado anna Muhammadar rassulullah.
2 x: Hayya-ala-s-salah.
2 x: Hayya-ala-l-falah.
2 x: Allahu akbar.
1 x: La illaha illalah.

Der Ruf zum Morgengebet wird (nach 'Kommt her zum Erfolg') ergänzt durch die Zeile:
2 x: Gebet ist besser als Schlaf.

Der Ruf (Aqamat/Taqbir) wird noch einmal wiederholt, dann jedoch mit der Ergänzung:
2 x: Das Gebet hat begonnen (Jetzt beginnt das Gebet)
__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein. (Lukrez)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

20.01.2007 22:54
#5 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Na, die Einleitung passt aber nicht. Der ist wohl kaum Ahmadiyya.

Das mit dem Gerufe würde mich auch tüchtig nerven. Das brauchen wir sicher nicht. Aber solange einen noch Kirchenglocken aus der Mittagsruhe reißen dürfen, nur weil irgendwann mal die Ungarn den Türken eins auf die Mütze gehauen haben, kann man das nicht verbieten.

Ich bin ganz klar dafür, beides abzuschaffen. Vielleicht bringt so ne Moschee ja auch ne ähnliche Wende wie die Sache mit dem Kopftuch. Dadurch wurde doch auch die christliche Symbolik im Unterricht hinterfragt und in Richtung beides zu verbieten gelenkt.




--------------------------------------------------

Titus Offline



Beiträge: 414

22.01.2007 00:51
#6 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

@Lukrez,

ist das mit den sogenannten "Gebetsrufen" amtlich? Haben die eine Genehmigung hierfür?

Moslems bleiben Moslems, auch wenn scheibar "weichgespühlt" - ich traue auch diesen Brüdern nicht über den Weg.
Wenn die Aussage der angeblichen Toleranz stimmt, dürften die eigentlich nicht die Umwelt mit ihren unmelodischen Rufen belästigen. Das ist fast Umweltverschmutzung. Kirchenglocken, obgleich auch gelegentlich nervend sind mir da schon angenehm.

"Mensch Berlin - wie haste dir verändert", sagte einst (wer?) ein Schriftsteller. Könnte Tucholski gewesen sein.
Die ersten Kinderjahre vor dem Krieg lebte ich in Pankow. Pankow-Heinersdorf noch gut vertraut - und nun das!
Meine "Sehnsucht" wieder einmal meine Heimatstadt zu besuchen, nimmt zusehends ab. Ich habe in dieser "Türkenstadt" nichts mehr verloren. Ku-Damm ade - es bleiben die Erinnerungen an "mein" Berlin.

Titus -


OPA Offline



Beiträge: 385

25.01.2007 09:13
#7 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Eine Moschee mehr oder weniger - es spielt doch eh keine Rolle mehr - Deutschland ist verloren.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

25.01.2007 20:44
#8 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten
Die Ahmadiyya-Sekte muss geradezu im Geld schwimmen.
In fast allen deutschen Großstädten sprießen ihre Moscheen wie Pilze aus dem Boden.

Riesiges Gebetshaus mit rund 1000 Quadratmetern Nutzfläche in Hamburg geplant:
http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/04/663132.html

Der 100-Moscheen-Plan der Ahmadiyya, die bis 2010 hundert Moscheen bei uns bauen will.
http://www.moschee-schluechtern.de/ahmad...oscheenplan.htm

z.Zt. sind 3 dieser "politischen Stützpunkte, genannt Moschee" fertiggestellt, 15 in Bearbeitung (Stand April 03):

1. Moschee Wittlich Eröffnung 09.12.2000
2. Moschee Osnabrück Eröffnung 09.12.2000
3. Moschee Münster Eröffnung 2003
4. Moschee Bremen Rohbau fertig, Fertigst. 8/03
5. Moschee Darmstadt Rohbau Hälfte fertig
6. Moschee Koblenz Keller fertig
7. Moschee Kiel Grundsteinlegung Jan. 2003
8. Moschee Riestadt Baubeginn April 2003
9. Moschee Hannover Bauantrag gestellt
10. Moschee Usingen Bauantrag gestellt
11. Moschee Offenbach Bauantrag gestellt
12. Moschee Würzburg Bauantrag in Bearbeitung
13. Moschee Schlüchtern Bauantrag in Bearbeitung
14. Moschee Bensheim Grundstück gekauft
15. Moschee Wabern Kaufvertrag bei Stadt z.P.
16. Grundstück Dietzenbach Abwarten auf Beschluss v. M.
17. Grundst. Mönch.-Gladb. Bauvoranfrage
18. Moschee Nahe Planung in Bearbeitung
Mahdiab. (? Schr.) Termin Bauantrag April 02


__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein. (Lukrez)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

25.01.2007 20:48
#9 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Nun in Deutschland besteht Religionsfreiheit, aber was ist wenn Anwohner sowie in einem Berliner Stadtteil nicht wollen das eine Mosche gebaut wird - wem soll recht gegeben werden den Bürgern oder den Gläubigen? Und müssen Moscheen immer so auffälig gebaut werden?

Christian D!

salihin Offline




Beiträge: 505

25.01.2007 21:40
#10 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten
Lukrez
Die Ahmadiyya-Sekte muss geradezu im Geld schwimmen.
In fast allen deutschen Großstädten sprießen ihre Moscheen wie Pilze aus dem Boden.



Wie finanzieren Wir unsere Moscheen?

60-70% durch Eigenleistung (Muskelhypothek), der Rest wird je zur Hälfte von der Ortsgemeinde und einem Moscheebau-Fond finanziert. Der Moscheebau-Fond ist ein Konto der Zentrale, auf dem freiwillige Spenden der Ahmadi-Muslime eingezahlt werden. Wir verwenden weder öffentliche Gelder noch nehmen wir Spenden Dritter entgegen.

http://www.ahmadiyya.de

salihin Offline




Beiträge: 505

25.01.2007 21:44
#11 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten
Christian D
Und müssen Moscheen immer so auffälig gebaut werden?

Nach dem Qur-ân sind Synagogen, Kirchen und Moscheen Orte, in denen „Allahs Name oft genannt wird“. Sie stehen unter Allahs ausdrücklichem Schutz. (22:41) Es gibt also weder einen Grund Moscheen noch Synagogen oder Kirchen zu benachteiligen. In einer Gesellschaft, die sich der Religionsfreiheit verpflichtet fühlt, sollte das selbstverständlich sein.

Eine Bürgerinitiative appelliert an Migranten, „sich in ihre neue Umgebung zu integrieren“ und „warnt vor gefährlichen Parallelgesellschaften im Staate“. Wie aber soll Integration gelingen, wenn mit Kopftuch- und Moscheebauverbot muslimische Migranten in die Hinterhöfe und somit an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden?

Wir halten es durchaus für unsere Pflicht, uns in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Das bedeutet unter anderem auch, dass wir unseren Platz aktiv in der Gesellschaft „erobern“ müssen und nicht nur passiv einen uns gnädigerweise zugestandenen Nischenplatz einnehmen. Dazu gehört auch, in der Öffentlichkeit als Muslime erkennbar zu sein, die Frauen mit Kopftuch und die Moschee als erkennbares Gebetshaus mit Minarett. Nachdem die Ahmadiyyat nun seit 80 Jahren in Deutschland präsent ist und die drei ältesten Moscheen Deutschlands (Berlin 1924, Hamburg 1957, Frankfurt/Main 1959) je zwei Minarette haben, ist nicht einzusehen, warum wir nun den Rückzug in eine Hinterhofmoschee antreten sollten. Statt Integration würde das Rückschritt bedeuten.

Sozialen Frieden in der Gesellschaft können wir uns langfristig nur dann vorstellen, wenn alle gesellschaftlichen Gruppen sich als gleichwertig akzeptieren. Dazu gehört auch die Anerkennung der speziellen Bedürfnisse des anderen. Ein Dialog auf gleicher Augenhöhe gehört auch dazu.



http://www.ahmadiyya.de

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

25.01.2007 21:57
#12 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Nun ihr müsst auch verstehen das Moscheen für viele Leute einfach nicht in die deutsche Landschaft "passen" - versteh das jetzt nicht falsch. Oft werden Moscheen auch neben oder in unmittelbarer Umgebung von Kirchen gebaut. Ich weis nicht wie ich mich da ausdrücken soll - es ist nun mal ein heikles Thema.
Dies ist nun einmal ein christlicher Staat, nach wie vor, und Moscheen können sich die Leute da eben nur schwer drin vorstellen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.01.2007 22:08
#13 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Das ist, IHM sei Dank, weiß Gott keine christlicher Staat. Schlimm, dass manche das immernoch denken.Aber auch verständlich, denn bei den Haufen Sonderrechten für die Kirchen könnte man das wirklich annehmen.
An Kirchen haben wir uns gewöhnt. Mit Moscheen wird das auch mal passieren.
Spätestens dann, wenn sowohl Kirchen, Moscheen und Synagogen nicht s anderes mehr als Baudenkmäler sind.

Aber die Masse von Moscheen, die jetzt von den Ahmadi gebaut werden, kommt mir im Verhältnis zum Bedarf (Anzahl der Gläubigen) doch unverhältnissmä´ßig hoch vor.




--------------------------------------------------

salihin Offline




Beiträge: 505

25.01.2007 22:23
#14 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten
Christian D
Nun ihr müsst auch verstehen das Moscheen für viele Leute einfach nicht in die deutsche Landschaft "passen" - versteh das jetzt nicht falsch. Oft werden Moscheen auch neben oder in unmittelbarer Umgebung von Kirchen gebaut. Ich weis nicht wie ich mich da ausdrücken soll - es ist nun mal ein heikles Thema.
Dies ist nun einmal ein christlicher Staat, nach wie vor, und Moscheen können sich die Leute da eben nur schwer drin vorstellen.


Natürlich verstehe ich die gefühle dieser Menschen...gar keine Frage !!

Wenn ich ein Christ,Atheist oder sonstwas währe und würde erfahren das Muslime eine Moschee bauen wollen und das in unmittelbarer Nachbarschaft von mir....was geht mir da wohl durch den Kopf ?

Nun als erstes gingen mir alle negativ Berichte über diese Religion durch den Kopf...Frauenunterdrückung...Terror usw,als nächstes laufe ich in den nächsten Bücherladen und Informier mich über den Islam....Radatz und Konsorten...als nächstes lese ich mir die Homepage dieser Muslimischer Gruppe durch und meine Vorurteile haben sich vollends bestätigt !!

....das währe eine mögliche Auseinandersetzung...!!

Wier sind aber das Gegenteil von dem Was viele Menschen über den Islam Glauben oder Wissen zu scheinen.

Ja das ist ein Christlicher Staat und keiner unserer Gemeinde würde dies bestreiten oder gar verwerfen !!

Überall dort, wo Ahmadiyya-Moscheen gebaut wurden, ist es zu keinerlei Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten mit Nachbarn oder Bewohnern gekommen. Im Gegenteil fördern die Moscheen den interreligiösen Dialog und das gegenseitige Verständnis.


http://www.ahmadiyya.de

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.01.2007 22:43
#15 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

In Antwort auf:
Ja das ist ein Christlicher Staat und keiner unserer Gemeinde würde dies bestreiten oder gar verwerfen !!



Na dann bloß gut, dass manche noch wissen, dass dieser Staat eben nicht christlich ist. Lediglich ein Teil seiner Bürger. Aber der wird immer kleiner. IHM sei Dank.




--------------------------------------------------

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

25.01.2007 23:12
#16 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Zitat von Christian D!
Nun in Deutschland besteht Religionsfreiheit, aber w.......Christian D!
Ja, wir haben Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und jeder kann denken was er will. ABER: Bitte in den eigenen 4 Wänden, ohne das Andere davon behelligt werden. Mit dem Kirchengeglocke ist es ja schon weniger geworden, die Türme verschandeln zwar immer noch die Städte, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Richtung heißt Tolleranz. Ich schlafe z.B. Sonntags gerne lange, ich finde es intollerant, wenn ich um 10 Uhr wachgebimmelt werde. Der Neubau einer Moschee wirkt dem aber kontraproduktiv, weil ich ggf. wieder massiv, optisch als auch akustisch , gestört werden könnte. Bekanntlich kann man ja alles hinter Religionsfreiheit verstecken. So warscheinlich auch die religiös motivierten Spagettiezubereitungen von Bruder Spagettus, aber wenn die Gerüche durchs Fenster in meine Nase steigen finde ich es ebenso intollerant, wenn ich dann ggf. nichts anständiges im Kühlschrank habe. Egal mit welchen Mittel die jeweilige Religiösität zur Schau gestellt wird, jedesmal könnte es die Gefühle der anderen provozieren.

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

26.01.2007 15:34
#17 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Tollerranz bedeutet nicht das alle die eine Religion haben diese im stillen Kämmerlein ausüben! Nein, es bedeutet das du das Kirchen "gebimmel" zu tollerieren hast. Und wenns dich aus dem Schlaf reist dann bau doch schalldichte Fenster ein oder schlaf mit Oropax!
Tolleranz (Unnwort nummer 2 - nach Exsistenzrecht!!!) bedeutet auch das zu akzeptieren was wir nicht unbedingt mögen.

Ich renne ja auch nicht mit einen Schild auf der Straße rum auf dem drausteht: Alle Atheisten sind scheiße!!!

Christian D!

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

26.01.2007 16:27
#18 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten
Kannste gerne machen. Nehmen wir nicht so ernst.

Ganz anders siehts aber mit dem Kirchengebimmel aus. Das müssen wir nicht einfach ertragen. Wenns zu toll ist, kann man es sogar gerichtlich verbieten lassen. Gibts schon entsprechende Urteile.

Das schlimmste aber ist dein Verständnis von Toleranz: Ihr müsst tolerieren, was wir machen
Genau das ist es, womit sich das Christentum bisher ausgezeichnet hat. Aber genau das ist es auch mit, was es eindeutig auf die Verliererstraße gebracht hat: Arroganz und Selbstherrlichkeit und Sendungsbewusstsein.




--------------------------------------------------

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

26.01.2007 19:44
#19 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Lass mich raten, du bist ein wahnsinnig großer Fan der 60´er Jahre und lebst frei nach dem Moto:

Los kritisieren wir alles was tradition hat! Nun mal ehrlich, Glockenspiel verbieten lassen? Die Kirche war bestimmmt schon viele Jahre vorher da!

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

26.01.2007 20:42
#20 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten
< Die Kirche war bestimmmt schon viele Jahre vorher da!<

Und wenn wir jetzt klugscheißerisch genau sind (was ich grad sein will) dann waren vor den Kirchen
sehr häufig Heidnische Kultplätze da (meinst stehn die Kirchen ja drauf),
dir folgend darf ich mich also mit ner Trommel in die Kirche setzten und einen
Regentanz trommeln weil das um einiges Traditioneller ist. Da wärs mit der Tolleranz der Kircherbesucher
bald vorbei (vorallem da ich eh nicht Trommeln kann)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

26.01.2007 20:47
#21 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Sinn für Humor hast du - muss ich dir lassen.

Aber ich glaube wenn jemand zu dir kommt dem die Blumen in deinen Garten nicht gefallen und von dir fordert sie abzuschneiden, dem wirst du doch auch eins husten - oder?

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

26.01.2007 21:31
#22 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

Nun, wenn in einem Ort voller Pollenstauballergiker wohne die dadurch beeinträchtigt werden warum nicht? Ansonsten kann man
wenn einen was mit den Augen stört wegsehen, im Falle einer Kirche und ihrer Glocken ist aber ein weghören aber nicht möglich
weil man das was man an Akustischen Reizen bekommt schwer steuern kann. Außerdem würde ich meinen Garten noch zu meinen 4 Wänden zählen,
da kannste auch ein Kreuz aufstellen und ne Puppe drannageln

Titus Offline



Beiträge: 414

27.01.2007 16:29
#23 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

@Salihin

Du fragst etwas scheinheilig, wie denn Integration funktionieren soll, wenn Frauen nicht mit Kopftuch rumlaufen sollen und man nicht die Landschaft mit Moscheen zuplastern darf - auch wenn die Mehrheit der Deutschen dies nicht will?

Ihr müßt immer daran denken, daß Ihr hier in Deutschland nur Gäste seid, egal, ob mit oder ohne deutschen Paß. Ihr verhaltet Euch aber so, ajs ob Euch dieses Land bereits gehören würde und die Einführung von Koran und wahrscheinlich ganz besonders der abscheulichen und schrecklichen Scharia nur eine Frage der Zeit sei. Ihr wollt Euch gar nicht integrieren, wozu auch. Wir Deutschen sind so absolut dämlich und feige, daß wir Eure Bestrebungen einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Und dann gibt es noch einen Haufen Spinner, die die Türkei in die EU aufnehmen wollen. Ich meine, die Deutschen - und es sind doch bereits recht viele - durchschauen Euch. Freut Euch nicht zu früh....!

Wie soll eine Integration nach Euren Vorstellungen überhaupt funktionieren? Habt Ihr überhaupt hierzu Vorstellungen, außer Deutschland unter die Knute des Islam zu bringen?

Meine Lebenszeit ist wahrscheinlich begrenzter, als die Vieler, die sich hier zu Wort melden. Nur - ich fürchte für meine Kinder und Enkel, ich selbst kann nicht viel zur Abwehr des Islam mehr tun. Vielleicht doch, muß ich mal drüber nachdenken...

Titus - niemals kann ein Moslem Deutscher werden. Der Paß allein macht noch keinen freien Menschen.

salihin Offline




Beiträge: 505

27.01.2007 17:33
#24 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten
Titus:
Wie soll eine Integration nach Euren Vorstellungen überhaupt funktionieren?

Wenn in unserem Lande nicht endlich begriffen wird, dass die derzeitige Präsenz von über 3 Millionen Muslimen von Dauer sein wird, weil die meisten von ihnen entweder eingebürgert oder mit dem Recht auf unbefristeten Aufenthalt ausgestattet sind, dann wird womöglich auch verstanden, dass damit auch die Verantwortung verbunden ist, die Würde der Muslime nicht anzutasten und sie nicht de facto als Bürger zweiter Klasse zu behandeln. Wenn zudem die Kultusminister darauf achten würden, dass muslimische Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler auf selbstverständliche Weise ihrer religiösen Pflicht gemäß lehren und lernen dürfen, wenn überdies die Schulbücher daraufhin untersucht würden, welche bekrittelnden, verunstaltenden und diskriminierenden Aussagen sie enthalten, auf dass an unseren Schulen sachlich informiert würde, wären wir noch einen Schritt weiter. Mehr noch. Wenn die Kirchen deutlich machten, dass es in islamischen Ländern sehr wohl Kirchen gibt, von gewissen Diktaturen einmal abgesehen, und dass es dort ganz normal ist, dass Kirchenglocken läuten, während der Muezzin zum Gebet ruft, dann wären wohl auch manche Die Entscheidung, Kopftuch zu tragen oder nicht, ist von den Frauen selbst zu treffen.
Christen hierzulande nicht länger so halsstarrig, gegen jeden Moscheebau und jedes Minarett Sturm zu laufen.
Und wenn man in unserem Lande endlich davon abließe, muslimische Frauen, die ein Kopftuch tragen, als Ausgeburt der Unterdrückung anzusehen – während doch die Entscheidung, Kopftuch zu tragen oder nicht, von den Muslima selbst zu treffen ist – dann käme womöglich jener schulmeisterliche Ton aus der Diskussion, der ihnen sozusagen das Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit abzusprechen geneigt ist, weil sie doch hier in Deutschland lebten,
wo so etwas nicht üblich ist.
All dies würde dazu beitragen, dass der Islam in Deutschland nicht länger als das Fremde an sich dastehen müsste. Es geht dabei nicht darum, alles zu billigen, was in den Moscheen und Häusern, in denen Muslime leben, gepredigt und gesagt wird. Der Dialog, dessen unbedingte Notwendigkeit ich sehe, wollen wir in Frieden miteinander auskommen, muss kritisch und selbstkritisch sein. Das gilt natürlich für beide Seiten. Vieles müsste hinterfragt werden, Geduld wäre vonnöten, zuhören und den anderen verstehen zu lernen ein Gebot. Aber am Dialog führt kein Weg vorbei. Und wenn es ihn gibt, dann wird er auch fruchtbar sein, es sei denn, Selbstherrlichkeit beendet ihn vorzeitig. Nicht hingegen sollte eine Entwicklung hingenommen werden, die zu einer Staat-im-Staate-Situation führen könnte. Eine Ghettobildung oder eine Zwei-Klassen-Gesellschaft würde unabsehbare Schäden anrichten. Andererseits ist es unsinnig und wider den Geist der Menschenrechte, von Muslimen ihre Assimilierung in die hierzulande vorherrschende Kultur zu verlangen. Und Integration heißt nicht, das noch Fremde aufzugeben, sondern es als Bereicherung zu würdigen. Hilfreich bei der Integration der Muslime wäre somit nicht die Einrichtung eines eigenständigen Islamunterrichts, durch den doch nur abgegrenzt und ausgegrenzt würde, sondern ein Lehrfach, in dem Schülerinnen und Schüler aller Religionszugehörigkeiten und Weltanschauungen zu ethischen und moralischen Wo man gemeinsam lernt, isst und feiert, wird aus Fremdheit Freundschaft.
Fragen, die alle Menschen betreffen, unterrichtet würden.
Fremd wären nach all dem dann nicht mehr die Muslime in Deutschland den Nichtmuslimen, und Nichtmuslime erschienen den Muslimen dann nicht mehr als Fremde. Denn wer gemeinsam gelernt, gegessen, gefeiert und erfahren hat, und wer vom anderen lernt und ihn nicht immer gleich belehren will, für den wird aus Fremdheit Freundschaft, insha-Allah. So Gott will.


Ihr müßt immer daran denken, daß Ihr hier in Deutschland nur Gäste seid, egal, ob mit oder ohne deutschen Paß.

...ja ja und daher bin auch ein Bayerischer Patriot....und Sie währen bei uns der "Gast" !

Ihr wollt Euch gar nicht integrieren, wozu auch.


...Sie sprechen mir die Integration ab ?....Des sogt a "Preuss" ....des is ja direkt zum lacha..
...Vergelts Gott....!!


Und dann gibt es noch einen Haufen Spinner, die die Türkei in die EU aufnehmen wollen.

Was Politik betrifft, so bin ich Persönlich auch abgeneigt die Türkei in die EU aufzunehmen da Sie weder den Standard noch die wirtschaftlichen Vorraussetzungen mitbringen würde um eine Bereicherung zu werden.
....was aber auch für Staaten wie Rumänien, Bulgarien usw. gelten !!


Ich meine, die Deutschen - und es sind doch bereits recht viele - durchschauen Euch. Freut Euch nicht zu früh....!

Welche Deutschen..? Ewiggestrige..?...Reinrassige..?... Was haben Sie durchschaut wo Wir doch nichts zu verbergen haben..?
Wegen was sollten Wir uns freuen..?...Wir sollten lieber die Sozialen Missstände Gemeinsam anpacken und den vielen hoffnungslosen Menschen wieder achtung und eine Perspektive in ihrem Leben geben....daß heisst das jeder Mensch für den anderen da ist und seinen Mitmenschen hilft !!
...das währe ein Grund sich zu freuen....!!


Nur - ich fürchte für meine Kinder und Enkel, ich selbst kann nicht viel zur Abwehr des Islam mehr tun. Vielleicht doch, muß ich mal drüber nachdenken...

Der Islam ist keine Gefahr für ihre Kinder und Enkel.....vielmehr ist die schleichende Gleichgültigkeit, Anonymität, Unmoral, Betrug am eigenen Volke und der Raubkapitalismus die weitaus höheren Gefahren für diese Gesellschaft!!

niemals kann ein Moslem Deutscher werden. Der Paß allein macht noch keinen freien Menschen.

Für jemanden der Sich "Deutscher" nennt...eine sehr schwache Aussage !!
Scheint als kennen Sie ihre eigene Geschichte nicht........http://www.enfal.de/grund12.htm

Es nicht ihre Schuld das Sie diese Vorbehalte haben, sondern einzig und allein die Tatsache das die Mehrheitlich Muslimischen Gesellschaften eben zu diesem negativen Bild ihren Beitrag geleistet haben.
Ich wünsche ihnen und ihrer Familie alles erdenklich Gute und hoffe das Sie einmal eine andere Meinung bezüglich uns und den Islam haben !!



http://www.ahmadiyya.de

Titus Offline



Beiträge: 414

27.01.2007 20:57
#25 RE: Ahmadiyya Muslime - 1. Moschee im Berliner Osten! antworten

@Salihin,

wir sprechen von Integration, nicht von Assimilierung. Und eine Parallelgesellschaft haben wir auch schon. Es sind die Moslems, die sich abkapseln. Wenn sich die Moslems entschließen könnten zu akzeptieren, daß sie in einem freien Land leben mit einer freien Lebensform, sollten die Moslems erkennen, daß sie ihren Koran auf Diskrepanzen untersuchen müßten. Es geht nicht an, daß die Landesgesetze anerkannt werden, so lange diese dem Koran entsprechen. Mit anderen Worten: Die Moslems stellen ihren Koran über die Gesetze des Gastlandes. Wie soll das gehen? Allein schon, daß der Koran immernoch in der Scharia die Todesstrafe vorsieht. In Europa und auch in Deutschland gibt es seit Jahrzehnten keine Todesstrafe mehr. Diese ist unmenschlich und verstößt gegen das Recht auf Leben eines jeden Menschen, egal welches Verbrechen dieser Mensch nach den Gesetzen eines zivilisierten Landes begangen haben mag.

Bei der Anspielung auf die Geschichte (gemeint ist wohl unsere jüngste Vergangenheit?) wäre ich sehr vorsichtig. Wir Deutschen haben unsere furchtbare Schuld gegenüber besonders dem jüdischen Volk anerkannt. Die Türken haben seinerzeit rund 2 Millionen Armenier ausgerottet, leider unter stiller Duldung des deuten Generalstabs. Immerhin waren die Türken unsere verbündeten. Bis heute wird die Schuld der Türken geleugnet, mehr noch, eine Erwähnung dieser Tatsache ist in der Türkei unter Strafe gestellt.

Ungern gehe ich in die Vergangenheit, denn wir leben hier und heute und müssen mit den heutigen Umständen und Problemen fertig werden. Aber ich verweise doch auf unseren großen König Friedrich II, den man auch "den Großen" nannte. "In Preußen kann jeder nach seiner Facon seelig werden" war seine Laudatio. Es gab damals sogar Einwanderer aus der Türkei, man nannte sie damals "Muselmanen". Und diese hatten sich sehr schnell integriert (nicht assimiliert). Sonst noch eine Frage zur Geschichte?

Das berühmte Kopftuch: Frauen und Mädchen und Männer dürfen auf dem Kopf tragen, was sie wollen. Wenn aber dieses Einpacken des ganzen Körpers bis auf das Gesicht ein Ausdruck unpolitischer Religionsdemonstration sein soll habe ich meine Zweifel. Warum übt Ihr auf Eure Mädchen und Frauen diesen Druck aus? Warum dürfen diese Mädchen und Frauen keine Luft an Ihren Körper lassen? Sind moslemische Männer dermaßen undiszipliniert, daß sie sich beim Anblick einer hübschen Frau nicht zurückhalten können oder ist das nur ein Ausdruck eines mangelnden Selbstwertgefühls? Mir fehlt das Verständnis dafür, daß Ihr ausgerechnet das Wertvollste und Intellegenteste was Ihr habt, Eure Frauen und Mädchen in vielen Fällen ein freies Leben und Entfaltung ihrer Persönlichkeiten vereigert. Wir haben Busfahrerinnen, LKW-Fahrerinnen, Bedienerinnen schwerer Maschinen etc. Offizierinnen in der Armee, sogar eine Kampfpilotin, die den Eurofighter fliegt, haben wir. Sicher eine Ausnahme, aber Flugkapitäninnen bei der Lufthansa haben wir auch.

Es wird immer vom "Kampf der Kulturen" geredet. Halte ich für falsch. Besser wäre es vom "Kampf der Zivilisationen "zu sprechen.

Ach, ja, wir Preußen sind in Bayern auch Gäste. Natürlich weicht deren Mentalität von unserer preußischen ab. Nur: Wir kommen nicht nach Bayern mit einer Religion, die eine Parallelgesellschaft bildet. Und wir bauen in Bayern auch keine preußischen Kirchen, schon gar nicht gegen den Willen der Bayern. Wir wissen eigentlich, wie man sich als Gäste zu benehmen hat.

Streng genommen müßtet Ihr eigentliche auf alle Annehmlichkeiten der freien Welt verzichten. Autos, Telefon, Fermsehen, Musik, Eisenbahn - alles gegen den Koran gerichtet, oder?

Also, wenn Ihr Euch integrieren wollt, kein Problem. Wenn Ihr stur auf Euren Koran besteht, ohne Abstriche und Kritik anzunehmen oder zu diskutieren, dann wird nichts aus der Integration. Es hat keinen Zweck die Folgen eigener Uneinsichtigkeit anderen aufladenzuwollen. Das funktioniert auf Dauer nicht.

Integriert Euch und dann seid Ihr auch keine Gäste mehr, sondern vollwertige Bürger.

Titus, der alte Preuße.


Seiten 1 | 2 | 3
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Der selbstbestimmte Mensch"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor