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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 231 Antworten
und wurde 9.015 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.03.2008 19:41
#151 RE: @Lukrez antworten

In Antwort auf:
nein, das ist für mich nicht selbstverständlich.
denn die konsequenzen dieses vorgehens habe ich bereits zu spüren bekommen.
Dann wirst du damit ganz einfach leben müssen. Aus dieser Situation herauszukommen wird dir nur gelingen, wenn du selbst dich änderst, aber ganz sicher nicht dadurch, dass du das von allen anderen erwartest.

Natürlich halte ich meine Position für die einzig richtige für mich und lebe danach. Wenn ich die ständig in Frage stellen müsste, wonach sollte ich mich im Leben orientieren? Das wäre doch nur ein unsicheres Rumgeeiere das alle um mich herum nervös machen würde.
Eine Position als gegenwärtig gesichert zu betrachten bedeutet doch nicht, die als für immer und ewig unumstößlich richtig zu halten. Natürlich ändert auch die sich mit den noch kommenden Erfahrungen, auch aus Diskussionen hier heraus. Wenn ich auch davon überzeugt bin, am Grundsatz, nämlich der Ablehnung einer Geister- oder Götterwelt, wird sich bei mir nichts ändern.

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

04.03.2008 19:47
#152 RE: @Lukrez antworten

In Antwort auf:
Wie betrachstest du denn dann das Predigtwerk Jesu selbst und das seiner Jünger, der Apostel, die sich mit eben diesem Predigen den Zorn der anderen leute auf sich zogen?
Ich sehe einen grundlegenden Unterschied zwischen dem Predigten Jesu' und den Missionierungen, die heute praktiziert werden.
Ich gehe jetzt mal von mir aus. Mission, wie ich sie kenne, findet entweder überhaupt nicht statt (EKD, etc.), findet massiv und die Persönlichkeitsrechte des Menschen einschränkend statt, also in der Form von Missionswerken wie Bruderhand oder Heukelbach, also keinerlei Mitsprache- oder Diskussionsmöglichkeit (na gut, übers Evangelium muss man nicht diskutieren, aber vielleicht über das rüberbringen desgleichen), oder findet im, mehr oder weniger 'stillen' statt. Die Zeugen Jehvas z.B. sind eine Mischform von allen, aber sie sind present, selbst wenn sie nur ruhig dastehen und ihren Wachturm oder sonstwas in der Hand halten. Solche Presens ist manchmal wertvoller als ein Neu-Missionar oder Prediger, der den Rest der Menschheit mit seinem aufgeregtem Gebaren retten wil.

Um auf den Kern deiner Frage zu kommen, ich verstehe Jesus als einen, der klar im Kopf, die meisten seiner Gedanken in subtilsten Gleichnissen erklärt hat und der sicherlich gemeint hat, dem Rest der Menschheit müssten seine Weisheiten auch hinterbracht werden, da er Gotte Sohn ist(...auch wenn du da anderer Meinung bist), aber daraus zu schließen, das man heutzutage den Menschen unendlch auf die Nerven gehen muss, um sie vermeindlich zu retten, finde ich unangemessen. Und es besteht ein grundlegender Unterschied zwischen 'predigen' und 'missionieren', so wie wirs heute erleben. Ein richtig guter Prediger muss nämlich nicht um Anhänger werben, die kommen ihm allein hinterhergelaufen und dann ist der Sache auch gedient.

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

04.03.2008 19:57
#153 RE: @Lukrez antworten

In Antwort auf:
Doch wenn offenbar manche Überzeugungen
zu dogmatisch sind , dann ist hier offenbar Gott oft fern.
Ja, ich weiß nicht was Gottes Wille ist.

Das weiß ich auch nicht im speziellen..., aber Gott kann dir gar nicht fern sein, wo soll er hin sein? Er ist immer present, ob man will oder nicht. Es kommt nur darauf an, was man daraus macht...der eine verfällt in Verfolgungswahn, der andere in stählerne Abwerhaltung, ein dritter entsinnt sich seiner humoresken, satirischen Talente, um überhaupt was zu Gott oder dergleichen sagen zu können und ein weiterer übt sich in Ignorranz. Eigentlich ist es egal, 0815, wie die Umwelt reagiert, selbst wenn du am suchen bist, das ist dein gutes recht und so klein beigeben würde ich nicht. Vielleicht hast du eine gefestigtere Postion in deinem Suchen als manch anderer, denen nichts verqueres mehr über den Weg laufen kann....

0815 Offline



Beiträge: 55

05.03.2008 19:30
#154 RE: @Lukrez antworten

Also, nun betreibe ich mal n'bißchen Blasphemie-
ich weiß ja das ich nicht abfallen kann.
Es wär doch zu nett gewesen, wenn die Leutchen am Tage meiner Geburt
um meine Eltern herumgestanden wären und gesagt hätten : Dies rosa-runzlige Ding ist Gottes Tochter.
Das ist schon lange angekündigt.
Ich würd' doch so gerne missionieren , mensch meier, echt wahr !

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

07.03.2008 10:24
#155 RE: @Lukrez antworten

In Antwort auf:
Um auf den Kern deiner Frage zu kommen, ich verstehe Jesus als einen, der klar im Kopf, die meisten seiner Gedanken in subtilsten Gleichnissen erklärt hat und der sicherlich gemeint hat, dem Rest der Menschheit müssten seine Weisheiten auch hinterbracht werden, da er Gotte Sohn ist(...auch wenn du da anderer Meinung bist), aber daraus zu schließen, das man heutzutage den Menschen unendlch auf die Nerven gehen muss, um sie vermeindlich zu retten, finde ich unangemessen.
Das ist definitiv so. Vor allem erreicht man dadurch genau das gegenteil von dem, was man erreichen möchte. Dennoch darf man auch nicht ausser Acht lassen, dass sich Meinungen von menschen in kurzer zeit grundlegend ändern können. So mag es Menschen geben, für die Gott zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Rolle gespielt hat; ein Jahr später kann das schon ganz anders aussehen. Gilt natürlich ebenso umgekehrt. Hier ist also auch ein gewisses Maß an Flexibilität seitens der Prediger (im Sinne Jesu Christi) erforderlich.

btw: Jesus ist auch nach meinem Verständnis Gottes Sohn...


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

08.03.2008 11:20
#156 RE: @Lukrez antworten

In Antwort auf:
Hier ist also auch ein gewisses Maß an Flexibilität seitens der Prediger (im Sinne Jesu Christi) erforderlich.
Flexibilität, Taktgefühl, Einfühlungsvermögen, Geduld und Gottvertrauen, könnte man es zusammenfassen. Mission mit der evangelikalen Brechstange ist nur noch weltfremd und in in irgend 'ner Form auch widerlich. Das grenzt ja mitunter schon an Kopfgeldjägerei, je mehr 'Seelen' man vermeindlich gerettet hat, um so besser steht man da, vor seiner Kirche und dem Herrn...
In Antwort auf:
btw: Jesus ist auch nach meinem Verständnis Gottes Sohn...
Tschuldigung, so der Kenner der Heilslehre der Zeugen bin ich auch nicht, das war die heilige Dreifaltigkeit, mit der ihr Probleme habt, nicht? Hab' ich was verwechselt.

Arturo Offline



Beiträge: 88

08.03.2008 23:50
#157 RE: @Lukrez antworten

Maleachi :
"Flexibilität, Taktgefühl, Einfühlungsvermögen, Geduld und Gottvertrauen, könnte man es zusammenfassen. Mission mit der evangelikalen Brechstange ist nur noch weltfremd und in in irgend 'ner Form auch widerlich. Das grenzt ja mitunter schon an Kopfgeldjägerei, je mehr 'Seelen' man vermeindlich gerettet hat, um so besser steht man da, vor seiner Kirche und dem Herrn..."

>> Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Christen missionieren nicht aus Liebe zu anderen sondern zum Selbstzweck.
Ich muß auch sagen, das die Brechstange auch nicht mehr zum Einsatz kommt. Sie tun das viel taktischer und schlauer.

Einige fundamentale Christen entwickeln unglaubliche Strategien.

Ich habe neulich gelesen, das Baptistische Missionare besonders gern unter Juden Missionieren. Sie tun das aber nicht unter sekulären Juden sondern direkt unter den Rabbinern !!

Sie wissen, das wenn ein angesehener Rabbiner zum Christentum konvertiert, dann werden ihm viele nachfolgen.
Oder anders ausgedrückt: Ein Rabbiner wird eine viel breitere Masse von Juden überzeugen können.

Unglaublich aber wahr!

Gruß
Arturo

Dingo Offline



Beiträge: 5

09.03.2008 08:20
#158 RE: Gegenfrage - warum sollten Christen nicht versuchen andere zu bekehren antworten

Weil es eines jedermanns persoenliche Sache ist ob er etwas glauben will oder nicht. Wenn jemand den Religions-Bullshit glauben will, dann soll er es tun, soll aber andere damit nicht belaestigen. Wenn jemand die Religions-Kruecke braucht um ueber die Runden zu kommen, heisst es doch nicht, dass anderes das auch brauchen. Also besser still sein und sich nicht blamieren. Ich als hardcore Atheist versuche auch nicht andere davon zu ueberzeugen, dass gerade ich recht habe. Also erwarte ich auch dass andere mich mit ihrem geistigen Muell nicht behelligen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

09.03.2008 09:12
#159 RE: Gegenfrage - warum sollten Christen nicht versuchen andere zu bekehren antworten

Hallo Dingo,

erst mal willkommen hier.

Von der Sache her sehe ich das wohl ähnlich wie du. Was ich nicht verstehe ist, wie du einerseits betonten kannst, anderen ihre Meinung zuzugestehen, andererseits diese aber als geistigen Müll bezeichnest. Nach allzu großem Zugeständnis einer eigenen Meinung hört sich das nicht an.

Vor allem aber ist es nicht sehr diskussionsfördernd, ohne jede Veranlassung, ohne jeden vorherigen persönlichen Angriff gleich so drastisch einzusteigen. Zum Diskutieren sind wir aber hier und das klappt besser, wenn man den Diskussionspartner nicht mehr vor den Kopf stößt, als unbedingt notwendig.

Dingo Offline



Beiträge: 5

09.03.2008 09:19
#160 RE: Gegenfrage - warum sollten Christen nicht versuchen andere zu bekehren antworten

Sorry, war mir nicht bewusst dass ich mich drastisch geaeussert habe. Hatte nur das so getippt wie mir die Sache in den Sinn kam. Wollte keinem weh tun. Bin eben manchmal sehr direkt und rede nicht drum rum. Werde mich bemuehen kuenftig "lieber" zu sein.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

09.03.2008 10:09
#161 RE: Gegenfrage - warum sollten Christen nicht versuchen andere zu bekehren antworten

Prima, es ist gar nicht so schwer umgänglich im Ton, aber trotzdem konsquent in der Sache zu sein.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

09.03.2008 10:41
#162 RE: Gegenfrage - warum sollten Christen nicht versuchen andere zu bekehren antworten

In Antwort auf:
Prima, es ist gar nicht so schwer umgänglich im Ton, aber trotzdem konsquent in der Sache zu sein.

Solange er sich nicht auf den Schlips getreten fühlt, wenn Gläubige von der "Atheismus-Krücke" sprechen, wäre sein Ton noch nicht mal ein Problem. Prinzipiell sollte es uns aber wirklich darum gehen, im Sinne des Dialogs die jeweils andere Weltanschauung zu respektieren.

Auch von mir ein herzliches Willkommen, Dingo!


In Memory of Soul-Society

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maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

09.03.2008 11:16
#163 RE: @Lukrez antworten

In Antwort auf:
Sie tun das viel taktischer und schlauer.
Das da auch viel subtilere Formen gibt, ist richtig. Mit der Brechstange wird aber auch noch missioniert, gerade unter scheinbar 'einfacher' gestrickt' scheinenden Volksgruppen. Das mit den Rabbinern ist natürlich hart.
Zitat von Dingo
Religions-Bullshit , Religions-Kruecke , geistigen Muell
Guter Einstieg und so sachlich und überhaupt nicht subjektiv und voreingenommen, das Tor und die Tür jeglicher Diskussion öffnend.
Weshalb bist du hier, um als 'Hardcore'-Atheist den religiösen Krüppeln ihren religiösen Bullshit um die Ohren zu hauen? Wenn die dich in Ruhe lassen sollen (um sich vermeindlich nicht zu blamieren), dann gestehe es denen doch auch zu,...und ach so, willkommen im Forum, und schade, dass du dich jetzt mit solchen 'Müllmännern' wie mir abgeben musst.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

09.03.2008 11:25
#164 RE: @Lukrez antworten

Mensch, er hat doch schon gemerkt, dass es daneben war und Besserung gelobt. Wart doch erst mal ab. Ich denke, das klappt.

Arturo Offline



Beiträge: 88

09.03.2008 20:44
#165 RE: @Lukrez antworten

Maleachi
"Das da auch viel subtilere Formen gibt, ist richtig. Mit der Brechstange wird aber auch noch missioniert, gerade unter scheinbar 'einfacher' gestrickt' scheinenden Volksgruppen"

>> Hallo Maleachi,

Wusstest du, das z.Z in Israel verstärkt missioniert wird ? Die Missionare verwenden unglaubliche Taktiken um Juden für sich zu gewinnen. Eine Taktik wäre beispielweise :

Bist du Jude? Weisst du, das auch Jesus Jude war ? Wenn du an ihn glaubst, wechselst du nicht in eine andere Religionsgemeinschaft. Ganz im Gegenteil. Du wirst ein vollkommener und erfüllter Jude, da auch Jesus und alle seine Jünger waren Juden!

Oh Mann. Was für eine durchsichtige Taktik.

Das Schlimme ist jedoch, das viele Juden aus der ehemaligen Sowjetrepubliken ( besonders die ältere und junge Generation ) diesem Schwachsinn verfallen und Jesus als Messias annehmen.

Ich sage klar und deutlich : JUDENMISSION IST ANTIJUDAISTISCH !!

Gruß
Arturo

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

09.03.2008 21:09
#166 RE: @Lukrez antworten
Wieso? Warum sollte man alle bekehren dürfen nur Juden nicht? Warum ist alles was gegen Juden geht "ANTIJUDAISTISCH"? Ich kann das nicht mehr hören, immer wenn jemand etwas gegen Juden sagt, oder etwas dass auch nur irgendwie jüdisch ist wird man sofort als Antisemit abgestemmpelt.
Hey gleiches Recht für alle! Wer zu dumm ist und bei dem erst besten Missionar seine Religion wechselt hat es vielleicht nicht besser verdient - schon mal daran gedacht?

Wahrscheinlich bin ich jetzt auch Antisemit weil ich etwas kritisiert habe...
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

09.03.2008 22:15
#167 RE: @Lukrez antworten

Ich sehe das weniger aufgeregt. Natürlich ist

In Antwort auf:
JUDENMISSION IST ANTIJUDAISTISCH
, genau wie Moslemmission antiislamisch, Atheistenmission antiatheistisch ist.

Was für den einen ist, ist fast immer auch gegen einen anderen. Was natürlich wirklich nervt ist, dass manche, aber nicht nur Juden, meinen, gerade ihnen müsste besonderer Schutz im Glauben und Leben zukommen.
Nee, ist nicht so. Keine Sonderrechte für irgendjemand. (auch wenn ich das gerade bei Mission nicht mal so schlecht finden würde: Sonderrechte für alle)

Arturo Offline



Beiträge: 88

10.03.2008 19:47
#168 RE: @Lukrez antworten

Christian :
Wieso? Warum sollte man alle bekehren dürfen nur Juden nicht? Warum ist alles was gegen Juden geht "ANTIJUDAISTISCH"? Ich kann das nicht mehr hören, immer wenn jemand etwas gegen Juden sagt, oder etwas dass auch nur irgendwie jüdisch ist wird man sofort als Antisemit abgestemmpelt.
Hey gleiches Recht für alle! Wer zu dumm ist und bei dem erst besten Missionar seine Religion wechselt hat es vielleicht nicht besser verdient - schon mal daran gedacht?

>> Juden sollten nicht missioniert werden, da sie bereits einen Gottesbund haben. ( Auch wenn du das nicht glaubst ).

Judenmission ist ganz klar antijudaistisch, da ein Missionar die jüdische Religion und Tradition nicht als richtig betrachtet. Sonst würde er ja nicht missionieren.

Wenn ein Jude das Christentum annimmt, ist er aus jüdischer Sicht kein Jude mehr und gehört nicht mehr dem jüdischen Volk an.

Du weißt, das Juden sowohl eine Religionsgemeinschaft als auch ein Volk sind. Missionierte Juden
( Judenchristen ) sitzen auf 2 Stühlen.

Wenn ein Jude zu einem Christen wird, ist ein nach rabbinischer Auffassung kein Jude mehr sondern Christ.

Die Landeskirchen haben sich von der Judenmission distanziert. Anscheinend ist dir das entgangen.

In deiner Bibel werden die Christen als Zweige bezeichnet, die "eingepropft" wurden.
Wenn nun dieser Baum samt Wurzeln ( Judentum ) nicht mehr existiert ( durch massive Mission ) dann gibt es irgendwannmal kein Judentum mehr und somit auch weder Baum noch Wurzeln ( schon mal darüber nachgedacht? )

Wenn es nun keinen Baum mehr gibt, wie können sich die Christen dann als eingepropft bezeichnen ???

Die christliche Bibel ist für mich im Vergleich zur Thora einfach unlogisch. Sie hat mehrere sehr erdrückende Textstellen, die sehr antijudaistisch sind.

Aus diesen Stellen der christl. Bibel wird seit 2000 Jahren der Antijudaismus geschürt. Definitiv !!

Lieber Christian beschäftige dich mehr mit dem Judentum. Dann wirst du deinen Jesus vielleicht etwas besser verstehen.








Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

10.03.2008 20:07
#169 RE: @Lukrez antworten

In Antwort auf:
Judenmission ist ganz klar antijudaistisch, da ein Missionar die jüdische Religion und Tradition nicht als richtig betrachtet. Sonst würde er ja nicht missionieren.
Das ist uns klar. Nicht klar ist uns, wieso du für die Juden einen Sonderstatus verlangst (das mit dem Gottesbund interessiert nun mal niemand außer die Juden selbst)denn das trifft doch übertragen für jeden zu, der missioniert werden soll.

Also, wieso besondere Rechte für Juden?

Arturo Offline



Beiträge: 88

10.03.2008 20:54
#170 RE: @Lukrez antworten


Man sollte seinen Vater nicht belehren wie er mit einer Frau schlafen soll, denn er ist älter und um Einiges erfahrener.....

Ohne das Judentum gäbe es überhaupt kein Christentum. Alles Gute aus der christl. Bibel stammt sowieso aus dem Judentum ( Nächstenliebe usw. ). Es wurden lediglich heidnische ( griechische ) Bräuche zugefügt, die das streng monotheistische Judentum nicht anerkennt.

Die Christen akzeptieren einerseits die Thora, andererseits wollen sie aber nicht nach ihren Gesetzen leben und probieren durch Mission auch die Juden von ihrem Glauben abzubringen.

Der ursrüngliche Bund zwischen den Juden und ihrem ott ist nicht gebrochen und existiert noch immer in der althebräischen Fassung, die die Christen nie in der Lage werden zu verstehen !

Und außerdem lieber Spaggetius,
Was interessiert dich ( als Atheist ) der jüdisch-christl. Dialog ?? ( oder möchtest du mich einfach zum schreiben verleiten ? )

Grüße aus der Hauptstadt
Arturo

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

10.03.2008 22:54
#171 RE: @Lukrez antworten

In Antwort auf:
Was interessiert dich ( als Atheist ) der jüdisch-christl. Dialog ?? ( oder möchtest du mich einfach zum schreiben verleiten ?

Der interessiert mich echt nicht. Dich ja scheinbar auch nicht.

Ich wollte nur von dir wissen, warum du für die Juden Sonderrechte beanspruchst. Bis jetzt kam da nichts, denn die nur weil das Judentum älter ist, ist doch wirklich ne Begründung zum Schießen. Ebenso wie deine anderen bisherigen.

Es bleibt dabei, Juden haben keine speziellen Rechte.

Arturo Offline



Beiträge: 88

10.03.2008 23:38
#172 RE: @Lukrez antworten

Es bleibt dabei, Juden haben keine speziellen Rechte.

>> Oh doch. Juden haben das Recht nicht missioniert zu werden. Ich habe es versucht mit der jüdisch.christlichen Geschichte zu begründen.

Warum haben die sich Großkirchen von der Judenmission distanziert bzw. aufgehört unter Juden zu missionieren ??
Das muß doch Gründe haben.

Ja, Gründe die ich aufgeführt habe, die du aber offenbar nicht akzeptieren kannst od. willst.
Mußt du auch nicht.



Christian D! ( Gast )
Beiträge:

11.03.2008 08:07
#173 RE: @Lukrez antworten

@ Arturo

Also können nach deinem Verständnis alle anderen bekehrt die nicht jüdisch sind?

In Antwort auf:
Juden sollten nicht missioniert werden, da sie bereits einen Gottesbund haben. ( Auch wenn du das nicht glaubst ).

Oh, dann dürfen Christen und Muslime aber auch nicht missioniert werden.

In Antwort auf:
Die Landeskirchen haben sich von der Judenmission distanziert.Anscheinend ist dir das entgangen.

Nö, ist es nicht - mir ist es egal. Es ist aufgrund unser jüngeren Geschichte nur verständlich das wir "uns" in jedlicher Hinsicht versuchen gut zu stellen mit dem Judentum und Israel.

In Antwort auf:
In deiner Bibel werden die Christen als Zweige bezeichnet, die "eingepropft" wurden.
Wenn nun dieser Baum samt Wurzeln ( Judentum ) nicht mehr existiert ( durch massive Mission ) dann gibt es irgendwannmal kein Judentum mehr und somit auch weder Baum noch Wurzeln ( schon mal darüber nachgedacht? )

Das ist käse, und das weißt du - du denkst dass wenn das Judentum ausstirbt es dann kein Christentum mehr gibt? Schon allein wenn man sich mal die Zahlen ansieht ist das sehr unwarscheinlich...

In Antwort auf:
Ohne das Judentum gäbe es überhaupt kein Christentum.

Ach, wat wär dat schön... und vergiss den Islam nicht!

In Antwort auf:
Es wurden lediglich heidnische ( griechische ) Bräuche zugefügt, die das streng monotheistische Judentum nicht anerkennt.

Ja, es gab da mal einen sehr bekannten Mann - Paulus, der hätte heute leben müssen, der wäre bestimmt ein prima Immobielienmakler geworden - der konnte Leuten Sachen andrehen, das gibts gar nicht...

In Antwort auf:
Die Christen akzeptieren einerseits die Thora, andererseits wollen sie aber nicht nach ihren Gesetzen leben

Worüber ich auch ganz froh bin, wäre ja noch toller wenn die in den USA jetzt anfangen würden Menschen zu steinigen.

Ob Mutterreligion oder nicht - das Judentum hat keine Sonderrechte, werder geistliche noch weltliche. Dabei bleibe (nicht nur) ich bis du hier mal wirklich Argumente bringst.

Mich würde mal interessieren was Pamuk dazu sagt...

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

11.03.2008 08:39
#174 RE: @Lukrez antworten

In Antwort auf:
Ja, Gründe die ich aufgeführt habe, die du aber offenbar nicht akzeptieren kannst od. willst.
Mußt du auch nicht.

Für mich sind die Gründe einfach nicht nachvollziehbar. Die Juden sind mir nach den Buddhisten noch die sympathischte Religion. Die wollen schön unter sich bleiben und gehen mir nicht missionierend auf den Kranz.
Was ich aber total unsympathisch finde ist dieses ständige Schreien nach Sonderrechten. Darauf habt ihr genau nur den gleichen Anspruch wie andere Religionen auch: keinen.

Arturo Offline



Beiträge: 88

11.03.2008 19:53
#175 RE: @Lukrez antworten
Bruder Spaghettus:
"Was ich aber total unsympathisch finde ist dieses ständige Schreien nach Sonderrechten. Darauf habt ihr genau nur den gleichen Anspruch wie andere Religionen auch: keinen."

>> Irgendwie habe ich das starke Gefühl tatsächlich keinen Dialog sondern ein Monolog zu führen.
Du weißt, das die Juden sowol ein Volk als auch eine Religionsgemeinschaft sind. Wenn ein Jude das Christentum annimmt ist er kein Jude mehr.

Wenn du als Deutscher den Buddismus annimmst, wirs du trotzdem ein Deutscher bleiben. Ein Jude wird aber kein Jude bleiben, Er gehört nicht mehr dem jüdischen Volk an.
Unter Umständen kommen Identitätskrisen zum Vorschein, die teilweise 2-4 Generationen andauern können.

Ich habe Menschen kennengelernt, die eine,zum Christentum konvertierte jüdische Urgroßmutter hatten.
Trotzdem fühlen sie sich irgendwie ( weit entfernt ) dem Judentum verbunden, obwohl sie sich nicht als Juden bezeichnen.

Die jüdische Religion hat die Juden 2000 Jahre begleitet und ist der Grund, das es das jüdischen Volk heutenoch gibt.

Vestehst du was ich meine ?
Judenmission ist eine langsame aber sichere "Venichtung" des jüdischen Volkes.

Deshalb habe ich geschrieben, das die Juden eine Sonderstellung ( nur was die Missionierung betrifft ) haben sollten.

Diese Sonderstellung begründe ich durch eine 2000 jährige Verfolgungenen und Pogrome, für die die Kirchen
( und hochangesehne Kirchenlehrer ) die Hauptschuld tragen.

Arturo
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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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