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Dieses Thema hat 36 Antworten
und wurde 1.947 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Seiten 1 | 2
Xeres Offline




Beiträge: 2.587

20.01.2007 23:29
Die Krone der Schöpfung antworten
Zitat von Christian D!
Menschen sehen sich nur zugern als das was wir ja sind, die Krone der Schöpfung
Ich hab mal D!'s Zitat genommen um mal zu klären, woran man festmachen soll, dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist.
Ich habe nämlich eine viel bessere Version:
Elefanten sind die Krone der Schöpfung:
- Sie sind äußerst Intelligent
- Sie ernähren sich nur von Pflanzen
- Sie rotten sich nicht gegenseitig aus
- Sie betrauern ihre Toten
- Sie haben Rüssel

Gegenstimmen?
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Dr. Gernot Hochbürder Stiftung

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

20.01.2007 23:42
#2 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Von den höheren Tieren (Wirbeltieren) sind eindeutig die Schildkröten die erfolgreichsten.
Nur die Schildkröten existieren bereits seit dem Trias fast unverändert und haben alle anderen überlebt.
(Nicht durch Masse, sondern durch Klasse!)
Die Schildkröten haben (falls der Mensch sie nicht komplett ausrottet), das Potential, auch die Menschen zu überleben.
In vielen Schöpfungsmythen ist eine Schildkröte der Urgrund der Welt, das hat sicherlich seine Gründe!
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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein. (Lukrez)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

20.01.2007 23:47
#3 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Falls die Menschheit sich selbst zerstören sollte sind es die Kakerlarken die uns Überleben werden - diese sind nähmlich für Strahlung unempfindlich.

Und mit der Krone der Schöpfung meinte ich das wir die inteligentesten Wesen dieses Planeten sind und nicht die Elefanten.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

20.01.2007 23:48
#4 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Okay, nichts gegen Schildkröten, aber wenn es um Länge der Existenz und Überlebenspotenial geht haben doch die Schaben die Nase... ähm Fühler weit vorn.
Lassen sich praktisch in ihrer Population nicht beeinträchtigen, werden schnell gegen Chemikalien resistent und würden mit sehr großer Wahrscheinlichkeit den 3. Weltkrieg überleben.

Trotzdem sind Elefanten die Nummer 1. - Rüssel sind nicht zu übertreffen ^^
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Dr. Gernot Hochbürder Stiftung

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

20.01.2007 23:50
#5 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Nun die sache mit dem Rüssel gibt mir wirklich zu denken.....

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

20.01.2007 23:51
#6 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

In Antwort auf:
Und mit der Krone der Schöpfung meinte ich das wir die inteligentesten Wesen dieses Planeten sind und nicht die Elefanten.
Oh, es ist also Intelligent, bewusst Thermonukleare Bomben zusammenzubauen, in einer Stückzahl, die die Erde mehrmals in Stücke sprengen kann?
Und: Elefanten zeigen es nicht, aber sie sind seeehr viel intelligenter als Menschen. Darum haben sie auch erkannt, das es sinnlos ist Kriege zu führen und haben sich entschlossen in der freien Natur als Pazifisten zu leben.
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Dr. Gernot Hochbürder Stiftung

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

20.01.2007 23:55
#7 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Nein, nein, nein...
Es geht mir darum zu sagen das wir die möglichkeit haben so viel zu tun - eben aufgrund unserer Inteligenz. Du musst zugeben das wir in erfindungen den Elefanten zumindest um eine Haresbreite voraus sind.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

20.01.2007 23:58
#8 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

In Antwort auf:
Du musst zugeben das wir in erfindungen den Elefanten zumindest um eine Haresbreite voraus sind.
Das wissen wir nicht. Elefanten sind berühmt für ihr Gedächtnis - bestimmt erfinden sie immer noch diverse Geräte, aber verzichten darauf sie tatsächlich zu bauen.
Auf dem selben Weg konservieren die Elefanten das enorme Wissen ihrer Spezies.
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Dr. Gernot Hochbürder Stiftung

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

20.01.2007 23:58
#9 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Na ich hau mich jetzt aufs Ohr - bin gespannt was morgen im Forum steht.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

21.01.2007 00:11
#10 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

In Antwort auf:
Okay, nichts gegen Schildkröten, aber wenn es um Länge der Existenz und Überlebenspotential geht haben doch die Schaben die Nase... ähm Fühler weit vorn.

Nach diesem Kriterium werden die anaeroben Bakterien am längsten überleben.
Selbst wenn die Ozeane verdampft sind und die Lufthülle weitgehend zerstört ist,
können sie noch überleben.

Ist Intelligenz ein Vorzug?
Es spricht eigentlich alles dagegen!
Die Intelligenz des Menschen wird doch nur dazu benutzt, die Erde und damit die Menschen selbst,
zu zerstören.
Intelligenz wird sich langfristig sicherlich als Nachteil erweisen!
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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein. (Lukrez)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

21.01.2007 00:17
#11 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

In Antwort auf:
Intelligenz wird sich langfristig sicherlich als Nachteil erweisen!
Würd' ich nicht so sagen. Das wirkliche Problem ist, das es Intelligente Menschen und Unintelligente Menschen gibt. Die Intelligenten sorgen dafür, das die Unintelligenten überleben, hebeln damit die Natürliche Auslese aus und die Menschen insgesamt werden Unintelligenter.
Jetzt haben wir Hochentwickelte Technik und zu viele Unintelligente.
Affen, die nur noch auf die Zünder für 1000 Atombomben zu drücken brauchen...
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Dr. Gernot Hochbürder Stiftung

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

21.01.2007 00:40
#12 RE: Die Krone der Schöpfung antworten
Die Intelligenz hat nicht rückgängig zu machende Zwänge geschaffen, wir sind sozusagen zum Fortschritt verdammt.
Der "Sündenfall" war die Erfindung des Ackerbaus.
Rieseberg beschreibt das als die "Vertreibung aus dem Paradies".

Hans Joachim Rieseberg - Arbeit bis zum Untergang
Die Geschichte der Naturzerstörung durch Arbeit

http://u1u1.de/R/Rieseberg/index.htm
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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.01.2007 11:42
#13 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Irgendwie hatte ich schon immer das Gefühl, dass man lieber nicht arbeiten sollte




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Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

21.01.2007 20:38
#14 RE: Die Krone der Schöpfung antworten
Der Schock der Arbeit, der bis heute als Fluch bezeichnet wird, war für den Menschen so schwerwiegend, daß er bis heute nicht akzeptiert hat, daß er ihn selbst herbeigeführt hat.

Die Frucht vom Baum der Erkenntnis - daraus resultiert die Erfindung der Erbsünde:

»Verflucht sei der Acker, um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich drauf nähren dein Leben lang, Dornen und Disteln soll er dir tragen und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist.«

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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

21.01.2007 20:54
#15 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Elefanten arbeiten auch nicht... Würd' mal sagen das die eindeutig die Krone der Schöpfung sind.
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Dr. Gernot Hochbürder Stiftung

Coyote Offline




Beiträge: 30

23.01.2007 15:30
#16 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Ist eigentlich schon jemals jemand auf die Idee gekommen auch die Existenz des Menschen als evolutionäre Herausforderung für andere Spezies zu sehen?
Wenn der Elefant oder die Schildkröte uns nicht überleben, dann sind sie evolutionär ebenfalls aussortiert worden.

Und nebenbei ist es ziemlich absurd seine eigene Spezies als eventuell nicht überlebenswert zu betrachten.
Und letztendlich: Atombomben zu bauen ist ein Zeichen von Intelligenz. Und sie nicht einzusetzen um die Erde zu entvölkern und irgenwann auch auf die Müllhalde zu bringen ist ein Zeichen dafür, daß Intelligenz sich auch weiterentwickelt.
Bedenkt doch mal bitte, daß wir als Spezies noch Säuglinge sind. Und wenn Säuglinge mit Bauklötzen spielen fällt schon mal was um bevor sie es gelernt haben.
Never take a look into old Coyotes eyes without being prepared to loose yourself inside.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

23.01.2007 15:49
#17 RE: Die Krone der Schöpfung antworten
Zitat von Coyote
Ist eigentlich schon jemals jemand auf die Idee gekommen auch die Existenz des Menschen als evolutionäre Herausforderung für andere Spezies zu sehen?



Natürlich, der Mensch ist nur ein eine von vielen Spezies, die kurz oder langfristig auf diesem Planeten „herrschen“. Wenn man sich als Teil der Natur betrachtet und versteht, führt dies eigentlich zwangsläufig zu dieser Erkenntnis. Mit den Konsequenzen aber, die diese Logik, wenn bis zum Ende durchdacht, mit sich bringt können Viele schlecht bis gar nicht umgehen. Früher habe ich diese Dinge noch thematisiert, heute denke ich ist es besser, wenn man gewisse Gedanken nicht öffentlich zu Ende denkt.


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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Coyote Offline




Beiträge: 30

23.01.2007 16:14
#18 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Ich denke ich weiß, welche letzte Konsequenz du meinst, aber dabei vergessen die meisten, die in diese Richtung denken, eines: Am stärksten ist der Mensch in den Stunden größter Not.
Solange alles seinen Gang irgendwie geht ist die Menschheit augenscheinlich nicht besonders widerstandsfähig oder auch nur in der Masse intelligent, aber wenn es denn einmal ums nackte Überleben geht kommt unsere große Stunde und macht usn widerstandsfähiger und zäher als jede Kakerlaken-Population.
Ich denke aus diesem Grund existieren wir noch und diese Fähigkeit wird uns noch einige Male den Arsch retten (müssen) bis unsere Entwicklung weit genug fortgeschritten ist um eine Ausrottung durch äußere oder selbstproduzierte Umstände aufgrund schierer Verbreitung auszuschließen.
Allerdings sollte man beachten, daß jener mensch in dieser Zukunft vielleicht nicht mehr ganz so ist wie wir heute. Auch unsere langsame, körperliche Entwicklung wird voranschreiten und unsere Spezies wird sich weiterentwickeln. Bis wir heute sie vielleicht nicht mehr als Menschen erkennen würden...?!
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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

23.01.2007 17:09
#19 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Zitat von Coyote
Am stärksten ist der Mensch in den Stunden größter Not.



Wie erwähnt, möchte ich diese Thematik nicht weiter vertiefen ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit Du meine Ansichten bezüglich den Konsequenzen nachvollziehen kannst. Diesen Eindruck führe ich auf obiges Zitat zurück, da diese philosophische Weisheit in der Natur, so wie ich sie verstehe, ebenso unbedeutend ist wie Ethik und Moral, Gut und Böse oder eine bestimmte Existenz.


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Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

23.01.2007 22:24
#20 RE: Die Krone der Schöpfung antworten
Der Mensch entwickelt sich - inzwischen rückwärts!
Die Intelligenz geht allgemein zurück und Gendeffekte nehmen dramatisch zu.
Geht das so weiter, dann ist es sowieso bald vorbei.

Ich könnte mir die Zukunft etwa wie Houellebecq in seinem Roman "Die Möglichkeit einer Insel" vorstellen:

(Nach der Klimakatastrophe bleiben vom Menschengeschlecht nur archaisch lebende Wilde zurück. Nur der Neo-Mensch hat überlebt - geklont (reproduzierbar) und somit praktisch unsterblich.)

Die Möglichkeit einer Insel spielt in einer Welt, wie sie der Autor, Interviews gemäß, in zweitausend Jahren tatsächlich erwartet. Menschen sind beinahe ausgestorben und vagabundieren in versprengten Häuflein durch die zerstörten Großstädte. Längst sind sie ersetzt von durchnummerierten Klonen, die allenfalls noch durch die schriftlich fixierten Biografien des humanen Ausgangsmaterials mit ihren Gen-Gebern verbunden sind.


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Coyote Offline




Beiträge: 30

24.01.2007 05:55
#21 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Mhm... I disagree.
Auch wenn es augenscheinlich den Anschein hat so entwickelt sich doch die Intelligenz nicht zurück.
Gendeffekte scheinen zuzunehmen, aer in Wahrheit wissen wir nicht wirklich, ob in der nicht meßbaren Vergangenheit nicht eben diese Genddeffekte bereits an der Tagesordnung waren. Und letzteres nehme ich zum Teil an.
Ich bin jedoch tatsächlich der Meinung, daß wir vor unserem nächsten, evolutionären Sprung stehen und das ein Teil der Menschen diesen bereits hinter sich hat, während andere noch zur 'alten Generation' gehören. Dabei meine ich keinen großen und überdeutlichen Sprung sondern einen dieser subtilen Entwicklungsschritte, die im Moment des Auftretens kaum meßbar sind. Ist aber subjektiv empfunden und eine reine, persönliche Annahme.

@ Fenris
Es interessiert mich, aber es ist deine Sache ob du darüber sprechen willst oder nicht.

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Christian D! ( Gast )
Beiträge:

24.01.2007 20:51
#22 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Hmm... Interresant, ich lehne die Evo.-theorie zwar ab aber was du da sagt interresiert mich jetzt doch Coyote. An was für eine Veränderung denkst du da genau? Geistiger oder Körperlicher Art?

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

24.01.2007 22:09
#23 RE: Die Krone der Schöpfung antworten
In Antwort auf:
Mhm... I disagree.
Auch wenn es augenscheinlich den Anschein hat so entwickelt sich doch die Intelligenz nicht zurück.
Gendeffekte scheinen zuzunehmen, aber in Wahrheit wissen wir nicht wirklich, ob in der nicht meßbaren Vergangenheit nicht eben diese Gendeffekte bereits an der Tagesordnung waren. Und letzteres nehme ich zum Teil an.


In den Industrieländern zeigt sich inzwischen ein eindeutiger Trend zur Abnahme der Intelligenz.
Schon früher wurden Hochkulturen von primitiveren, aber gesunden Völkern überrannt!
In primitiven Gesellschaften werden Gendeffektträger bald wieder ausgelöscht.
In unserer "Hochkultur" findet eine Selektion nicht mehr statt - Welcher Evolutions - oder Selektionsmechanismus soll hier überhaupt wirken?
Dieser Mechanismus könnte höchstens vom Menschen selbst kommen, also beispielsweise durch Gentechnik und Klonen.

Die Frage wird dann aber sein: Ist ein solches Leben überhaupt lebenswert?
Houellebecq beschreibt den Neomenschen in seinem Roman und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Nein!
Daniel 24 (Vierundzwanzigster Klon von Daniel) beschließt, aus diesem Mechanismus der immerwährenden Erneuerung auszusteigen.
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Coyote Offline




Beiträge: 30

25.01.2007 11:00
#24 RE: Die Krone der Schöpfung antworten
Sowohl als auch Christian. Aber tiefergehend ist die Veränderung auf geistiger Ebene.
Die körperliche Anpassung ist sicherlich längst überfällig und hinkt so oder so den Zeichen der Zeit dennoch weiter hinterher, aber unser Geist ist dahingehend anpassungsfähiger.
Und in gewisser Hinsicht deckt sich das sogar ein wenig mit Lukrez Aussagen. Auch wenn ich mich dagegen sträube Fiktionen als Beispiele anzuerkennen.

Unser Genpool ist stellenweise sicherlich nicht in Ordnung und gewissermaßen 'Inzuchtgeschädigt', aber das trifft nciht auf alle Linien zu. Wie jedes Tier verfügen wir über grundlegende Instinkt-Mechanismen zur Vermeidung von Inzucht im engeren Sinne. Und auch der hier thematisierte, weitere Sinn eines 'unfrischen' Genpools läßt sich mit Instinkten mildern oder vermeiden. Und daher gibt es matrilineare Stammlinien, die weniger betroffen sind als andere. Zumindest ist diese Stammlinien-Idee meine Vermutung. Alternativ könnt es sich um Einzelfälle handeln, aber das ist mengenmäßig eher unwahrscheinlich.
Präziser ausgedrückt soll das heißen, daß manche Stammlinien weniger geschädigt sind als andere. Und diese Stammlinien verfügen wohl auch über einen besseren Instinkt für die Auswahl von Paarungspartnern. Wodurch sie gesünder bleiben.

Was man bei der ganzen Sache allerdings nicht vergessen darf ist die Eve-Theorie: Wir alle stammen genetisch von einem Weibchen, einer Eva ab. Diese Erkenntnis läßt sich mittlerweile wissenschaftlich durchaus belegen.
Wenn dem so ist haben wir als Spezies natürlich ein gewisses Problem bei der Inzuchtvermeidung, denn wenn unser Erbeut auf matrilinearem Level ereits so stark verbunden (oder verwandt) ist bleiben nur noch die männlichen Erbinformationen zur Reproduktion übrig. Und diese Erkenntnis muß man erstmal gemacht haben, bevor man darauf achten kann.
Allerdings habe ich mittel- bis langfristig keine Sorge bezüglich der geneischen Gesundheit der Menschen, weil wir tatsächlich immer näher an die wissenschaftliche Möglichkeit rücken, heilenden Einfluß darauf zu nehmen.
Inwieweit das widernatürlich ist kann jeder selbst entscheiden, aber davon unbenommen wird es passieren und wir werden es überleben.

Dich, Christian, dürfte in diesem Zusammenhang interessieren, daß ich eine eigene Theorie zu Adam, Eva und dem Garten Eden habe. Eine Nihilisten-Theorie, die nichts religiöses beinhaltet, aber dennoch meinen persönlichen Erklärungsversuch für das sprichwörtliche Körnchen Wahrheit in der Legende beinhaltet.
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Christian D! ( Gast )
Beiträge:

25.01.2007 12:32
#25 RE: Die Krone der Schöpfung antworten

Ich denke nicht das sich irgend etwas verändert hat, wir werden einfach immer gebildeter das darf man aber nicht mit evoltion verwechseln. Das einzigste was sich in unseren Hochkulturen verändert ist die Denkweise, die Menschen werden zunehmend Friedlicher. Nimm Europa, wir hatten noch nie bisher eine so lange Episode des Friedens. Und es gab auch schon seit Jahrzenten keinen Krieg einer "Supermacht" der Expansionistisch wäre. Aber das könnte sich bald ändren wenn wir nicht unser Energieproblem lösen, denn dann werden die "prophezeiten" Resusen-Kriege kommen.

OK, bin ein bischen vom Thema abgekommen - musste ich aber mal sagen!

Christian D!

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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