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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 20 Antworten
und wurde 2.052 mal aufgerufen
 Christentum
Christian D! ( Gast )
Beiträge:

05.02.2007 09:35
Christliche Feste und Symbolik antworten

Dieses Thread ist dafür gedacht über die Dinge zu Reden die wohl vom Christen tum übernommen wurden - und das scheint ja nicht wenig zu sein.

Einige Beispiele: -Was hat der Hase und die bunt bemahlten Eier mit dem Osterfest zu tun?
-Warum stellen wir uns einen Weihnachtsbaum zu Jesu geburt in Haus?
-Warum beschenken wir uns überhaupt an Weihnachten?
-Woher stammte das Symbol des Kreuzes? Und warum wurde es übernommen?

Ich hoffe das euch noch viele Fragen einfallen.

Richard Mövenherz Offline



Beiträge: 19

05.02.2007 10:42
#2 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

Werden nur Fragen gesammelt oder sollen die auch beantwortet werden?

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

05.02.2007 12:48
#3 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

Selbstverständlich möchte ich auch das die Fragen beantwortet werden. Aber man kann ja immer wieder neue Fragen hinzu geben.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

05.02.2007 12:55
#4 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

Wenn ich meine Allgemeinbildung zum besten geben darf...

In Antwort auf:
-Was hat der Hase und die bunt bemahlten Eier mit dem Osterfest zu tun?
Eier hatten irgendwas mit der Fastenzeit vor Ostern zu tun (wurden die früher nicht rot angemalt...?), dagegen ist der Hase - je nach Landstrich auch andere Tiere wie z.B. Füchse - eine Elterliche Erfindung um den Kindern ihr Wirken zu verheimlichen.
In Antwort auf:
-Warum beschenken wir uns überhaupt an Weihnachten?
Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten Geschenke zu Jesus' Geburt, eigentlich feiert man Geburtstag von jemanden den man nicht kennt und der schon lange Tot ist.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.02.2007 13:15
#5 Ostern antworten

Und schon geht die Diskussion los.

Ich kenne Ostern als ein von den Christen besetztes Frühlingfest zu Ehren einer germanischen Göttin (Freya?). Die war auch für Fruchtbarkeit zuständig. Symbole für Fruchtbarkeit waren das Ei und der Hase.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.02.2007 13:27
#6 Weihnachten antworten
Hab mal gegoogelt und ein interessantes Forum zum Thema gefunden.

Dort heißt es unter anderem:

dass nichts an Weihnachten genuin christlich ist: Alles war schon vorher da, alles gab es in ähnlicher Form auch in anderen Religionen.
Lange vor der Entstehung des Christentums finden wir ähnliche Geburtslegenden, vor allem bei den im Römischen Reich verbreiteten Mysterien. Ja - zum Teil ist die Wortwahl sogar die gleiche....Heute sind auch die meisten Theologen der Überzeugung, dass Jesus nicht in Bethlehem, sondern in Nazareth geboren wurde, und dass es sich bei der ganzen Geburtsgeschichte um eine reine Legende handelt...Gerade an diesem Beispiel lässt sich der heidnische Ursprung des Festes zeigen. Das Christentum hat diesen Tag willkürlich aus anderen Religionen übernommen. So war der 25. Dezember der Geburtstag des Gottes Mythras; außerdem wurde er im spätrömischen Kaiserreich mit dem Sonnenkult von Emesa, dem Kult um „Sol invictus", in Verbindung gebracht.
Papst Gregor hat im Jahr 354 den 25. Dezember willkürlich als das Geburtsdatum Jesu festgelegt. ...Für Johannes Paul II. ist Weihnachten ein heidnisches Fest, das die Christen einfach übernommen haben. Der Papst: „Weihnachten ist nur eine Konvention“ ...
...Die Datierung des Geburtstermins von Jesus erfolgte also bewußt als Ersatz für den heidnischen Festkalender durch den christlichen. Sogar der Name 'Weihnacht', als 'geweihte Nächte der Sonnwende' ist heidnischen Ursprungs! ...Bei der Christianisierung Nordeuropas wurde dann das germanische Julfest - auch ein Wintersonnwendfest als christliches Weihnachten übernommen. ..Systematisch wurden die germanischen Bräuche verfälscht und dem christlichen Fest einverleibt. Aus dem nordischen Julkranz wurde der Adventskranz. Auch die Symbolik des Kerzenbaums, als Vereinigung von lebendem Licht (Flamme) und lebendem Grün (Nadelbaum), war verbreitet in vorchristlichen Kulturen und hat immer die Sonnwendfeier begleitet. Aus der Vorstellung, daß in der Zeit der Wintersonnwende die heidnischen Götter auf die Erde kommen, um nach dem rechten zu sehen, wurde der Nikolaus-Weihnachtsmann. Die reichhaltige Heidenheimer Sagenwelt erzählt so auch über das Umgehen des Muetesheer während der Zwölften (12 Nächte um die Jahreswende). Aus dem 'ruhmprächtigen' (althochdeutsch: ruotperecht) Gottvater Odin oder Wotan wurde der Knecht Ruprecht. Der Knecht als Synonym für die in Knechtschaft genommene germanische Mythologie!



Jetzt kann ich mir auch denken, wo das Wort Julklab (oder so ähnlich) her kommt. Bei dem werden Lose gemacht und so ermittelt, wer wem bei der Feier ein Geschenk macht.
Christian D! ( Gast )
Beiträge:

05.02.2007 13:54
#7 RE: Weihnachten antworten

Also was den Adventskranz angeht, kenne ich folgende Version:
Das war in einem Kinderheim in Hamburg(?). Die Kinder fragten immer zur Weihnachtszeit wann denn nun entlich Weihnachten sei. Da dache sich der Pfarre dort etwas aus, er nahm ein Wagenrat und setzte 20 kleine und 4 Große Kerzen darauf. Die große Kerzen standen für die Sonntage und der anderen Für die Wochentage. Weil das aber nicht besonders Hüpsch aussah fügte dieser noch Tannenzweige dazu. Schöner nebenefekt: Da die Kerzen damals ziehmlich gestunken habe überdeckte der Duft der Tannennadeln den Gestank der Kerzen.

Wotan Offline




Beiträge: 179

05.02.2007 14:02
#8 RE: Weihnachten antworten

In Antwort auf:
Aus dem 'ruhmprächtigen' (althochdeutsch: ruotperecht) Gottvater Odin oder Wotan wurde der Knecht Ruprecht.


Jaaaa, natürlich wurde der arme Wotan vom Gott zum Knecht, welcher den Sack des alten Nikolaus tragen darf... schandeschande

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“Es ist schwer, fromm zu sein, wenn auf gewisse Menschen nie ein Blitzstrahl niedersaust.” - Calvin & Hobbes -

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

05.02.2007 18:38
#9 RE: Weihnachten antworten

Nun nimms doch nicht persönlich Wotan bist trotzdem ein ganz toller Atheist - wirklich.
Hier nimm ne Blume zur Entschädigung

Richard Mövenherz Offline



Beiträge: 19

05.02.2007 18:47
#10 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

In Antwort auf:
-Woher stammte das Symbol des Kreuzes? Und warum wurde es übernommen?



Wenn man von älteren Bedeutungen absieht, liegt dem mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Übersetzungsfehler zugrunde. Jesus scheint eher an einem Pfahl gestorben zu sein.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.02.2007 19:07
#11 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten
Ähnliches hab ich auch schon gehört. Das Kreuz soll dementsprechend auch eine Umdeutung des Anch der Ägypter sein. In der koptischen Kirche wird es noch heute in dieser Form gebraucht.
the swot ( Gast )
Beiträge:

05.02.2007 19:51
#12 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

In Antwort auf:
Was hat der Hase und die bunt bemahlten Eier mit dem Osterfest zu tun?


Das weiß ich nicht aber vllt. weiß ich woher das Suchen der Eier kommt....Also bei uns ist es vor Pessach so, dass man das Haus säubert. Die Kinder verstecken dann 10 große Brotstücke, die der Vater mit einer Kerze finden muss...Da könnten die Ostereier eine Ursprung haben.

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

05.02.2007 20:17
#13 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

Na dass mit den Pfahl halte ich wieder für erfunden, viele wurden gekeuzigt wieso sollten sie da bei Jesus eine Ausnahme machen? Ausserdem haben diese Art der tötung ja die Römer eingeführt, und im Spanischen heist Kreuz = Cruz und Pfhal = Estaca. Da Spanisch ja vom Latein abstammt und dem auch weiterhin sehr ähnlich ist halte ich es für unwarscheinlich das da ein Übersetzungsfehler vorliegt. Und falls jemand meint das dass ja im Latein anders sein könnte: spanisch/castellano enstammte dem gesprochenen Latein in Spanien die worte wurden leicht verändert da viele noch einen Dialekt dazwischen brachten, aber im grossen und ganzen ähneln sich die Lateinischen Sprachen alle. So habe ich mal mit einer Italienerin auf castellano und sie mit mir auf italienisch unterhalten. Geht alles!

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.02.2007 20:35
#14 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

Hab dazu im Forum von pray.de das hier gefunden:

Gr. stauros bedeutet Pfahl, nicht Kreuz, der Tötungsvorgang selbst wird "stauróo" genannt. Das würde nicht "kreuzigen", sondern "an den Pfahl" hängen bedeuten.
In den griechischen Evangelien findet sich auch nirgendwo das Wort "xiasma" für "Kreuz". Das lateinische "crux" bedeutete übrigens ursprünglich nicht "Kreuz", sondern "Pfahl". Bei den Römern hieß der Akt, den wir "Kreuzigung" nennen, "arbori infelici suspendere", Aufhängen am Unglücksbaum.

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

05.02.2007 20:40
#15 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

"arbori infelici suspendere", Aufhängen am Unglücksbaum.

Na das würde doch eher für die kreuzigung sprechen. Ich kann mir auch gut vorstellen das er an einen Horizonzalen Pfahl geschlagen wurde der dann auf einen anderen vertikalen aufgesteck wurde - würde zumindest das aufrichten des Kreuzes überflüssig machen.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

05.02.2007 20:55
#16 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten
An das Kreuz hängen war eine römische Hinrichtungsmethode und wandte man nicht nur an Jesus an. Auf römischen "Karikaturen" wurde Jesus mit einem Eselskopf dargestellt um damit die Christen zu erniedrigen und zu zeigen wie schwächlich/lächerlich ihr Mesias doch sei. Demnach kann ich mit Sicherheit sagen, dass Jesus an einem Kreuz hingerichtet wurde.
SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

05.02.2007 21:18
#17 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten
Livius und Justus Lipsius (De cruce libri tres) sehen das wiederum anders. Für die damalige römische Welt schien demnach das Aufhängen an eine "crux simplex" die gängige hinrichtungsmethode zu sein.


In dem Kleinen lateinisch-deutschen Handwörterbuch von Prof. Dr. K. E. Georges, 4., verb. u. verm. Aufl., Leipzig 1880, heißt es zur Grundbedeutung von crux: „das Marterholz, sowohl zum Anpfählen als zum Hängen od. Spießen“ (Sp. 621). In den Schriften des Livius, eines römischen Historikers aus dem ersten Jahrhundert v. u. Z., bedeutet crux lediglich einen Stamm. „Kreuz“ ist nur eine spätere Bedeutung von crux. Ein einfacher Stamm zum Anpfählen eines Verbrechers wurde im Lateinischen crux simplex genannt. Ein solches Marterinstrument wird von Justus Lipsius (1547—1606) in seinem Buch De cruce libri tres, Antwerpen 1629, auf S. 19 dargestellt. Die nebenstehende Fotografie der crux simplex ist eine tatsächliche Reproduktion aus seinem Buch.
Bild: Wikipedia

„Außer der Geißelung . . . kommt für den Strafvollzug an Jesus, den evangelischen Berichten zufolge, nur die einfachste Art der römischen Kreuzigung in Betracht: die Aufhängung des entkleideten Körpers an einem Pfahl, den übrigens, wohl zur Schärfung der schändenden Strafe, J[esus] selber zur Richtstätte tragen bezw. nachschleppen mußte. . . . Etwas anderes als ein einfaches Aufhängen verbot sich von selbst bei der Massenhaftigkeit, in welcher diese Exekution oft betrieben wurde: 2000 auf einmal durch Varus bei Jos Ant. XVII 10. 10 [Flavius Josephus in Jüdische Altertümer, 17. Buch, 10. Kapitel, Absatz 10],

Quelle: Zusammengefasst im Anhang der NWÜ-Studienbibel 1986


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

05.02.2007 21:24
#18 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

Das klingt plausiebel, aber wieso wurde dann aus einen Stamm ein Kreuz ich meine dass ist doch ein deutlicher unterschied? Aber nichts destotrotz steht das Kreuz für Christen in aller Welt für das leiden und Sterbe Jesu am Kreuz/Pfahl deswegen finde ich das hier die historische Genauigkeit weniger wichtig ist - es geht mir zu mindest mehr um die Symbolische bedeutung.

Richard Mövenherz Offline



Beiträge: 19

05.02.2007 21:34
#19 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

In Antwort auf:
Das klingt plausiebel, aber wieso wurde dann aus einen Stamm ein Kreuz ich meine dass ist doch ein deutlicher unterschied? Aber nichts destotrotz steht das Kreuz für Christen in aller Welt für das leiden und Sterbe Jesu am Kreuz/Pfahl deswegen finde ich das hier die historische Genauigkeit weniger wichtig ist - es geht mir zu mindest mehr um die Symbolische bedeutung.



würde ich unterschreiben. am gehalt der jesus-geschichte ändert das nichts, insofern werden da wohl keine glaubensgrundsätze berührt.


Zum Thema selbst: ich kann gerade ums Verrecken die Stelle bei Deschner nicht finden, aber das sagt wikipedia:


In Antwort auf:
Anknüpfend an christliche Kruzifixe prägt heute meist die Form eines kleinen t-Buchstabens unser Bild vom Kreuz. Anfangs benutzte man in Rom dazu jedoch häufig ein Balkendreieck (lat. furca = Forke). Diese war eigentlich ein landwirtschaftliches Nutzgerät. Man hängte es dem Verurteilten um den Hals und band seine Arme an seinen Schenkeln fest. In dieser Haltung wurde er ausgepeitscht. Dann wurde die Furca an einen eingerammten Pfahl gehängt.

Später wurde sie durch einen einfachen Querbalken ersetzt, der am oberen Ende des Pfahls angebracht wurde. Damit ergab sich die Form eines großen "T". Man konnte den Querbalken aber auch mit einem Strick am Pfahl aufhängen, so dass die bekannte Kreuzform entstand. Diese war aber eher selten. Beide Balken waren meist roh oder nur grob, nicht fachmännisch behauen oder gar gehobelt.

Das "lateinische Kreuz" mit einem Längsbalken, der wesentlich länger ist als der Querbalken (†), ist eine „Erfindung“ von Künstlern späterer Epochen.




und


In Antwort auf:
Eine Analyse der griechischen Texte des Neuen Testaments legt ein noch einfacheres Hinrichtungswerkzeug näher; gemäß Johannes 19, 25 wurde Jesus an einen "staurós" (altgr. σταυρός m. = Pfahl, Mast oder Kreuz) gehängt. Unter anderem in Apostelgeschichte 5,30 wird das Hinrichtungswerkzeug zudem mit "xýlon" wiedergegeben (altgr. ξύλον n. = Holz, Stab, Baum); "xýlon" hat nicht die Bedeutung von zwei Hölzern, weshalb einige Bibel-Übersetzungen es mit Pfahl oder Baum übersetzten. Im Bibelbericht wird erwähnt, dass den zwei Verbrechern zu beiden Seiten Jesu die Beine gebrochen wurden, damit der Todeskampf nicht zu lange dauerte (Johannes 19, 31). Das Hängenlassen der Exekutierten über Nacht war nach jüdischem Gesetz verboten (Deuteronomium 21, 23). Jesus wurden laut den biblischen Berichten die Beine nicht gebrochen, womit sich die Prophezeiung aus Psalm 34,21 erfüllt habe.



http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzigung






Richard Mövenherz Offline



Beiträge: 19

05.02.2007 21:45
#20 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten

ach ja, kennt jemand bibelübersetzungen, in denen von einem pfahl die rede ist, wie im wiki-text gesagt? Hab gerade mal nachgeschaut und es in keiner meiner Übersetzungen gefunden. Dabei aber auf folgendes gestoßen, vielleicht ganz interessant bei der Gelegenheit:

In Antwort auf:
dann soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Pfahl hängenbleiben, sondern man begrabe ihn noch am gleichen Tage; denn von Gott verflucht ist ein Aufgehängter; du aber sollst dein Land, das der Herr, dein Gott, dir zum Erbanteil verleihen wird, nicht verunreinigen.
Deu 21, 23


Also auch hier das Motiv des Aufhängens an einen Pfahl und das Abnehmen der Leiche vor Einbruch der Nacht.


Lustig in dem Zusammenhang, wenn wir davon ausgehen, dass es wirklich ein Pfahl war und das christliche Kreuz eigentlich einen Pfahl darstellen sollte:


In Antwort auf:
Du sollst dir keinen Kultpfahl irgendeines Holzes pflanzen neben dem Altar des Herrn, deines Gottes, den du dir erbaust
Deu 16, 21



Und natürlich der Klassiker in solchen Fällen, für alle die Jesu im AT prophezeit sehen:


In Antwort auf:
Wer am Holze hängt, der ist von Gott verflucht.

5Mos 21,22

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

06.04.2007 12:04
#21 RE: Christliche Feste und Symbolik antworten
Der diesjährige Höhepunkt des blutigen Geschäfts ist wieder Karfreitag. Krude Sühnevorstellungen verseuchen dann schutzlose Kinderseelen und versetzen das christlichen Fußvolk, das Halt bei der Mutter Kirche sucht, in Hypnose: „Jesu Leib für euch gegeben, Jesu Blut für euch vergossen." Priesterliche Zeremonienmeister, die sich mit einer Aura des Heiligen umgeben, überwachen die korrekte Durchführung des furchtbaren Opferzeremoniells, das die Gläubigen vor dem Höllenfeuer retten soll...

Die Stellung des christlichen Kultpersonals scheint in Deutschland unangreifbar zu sein und die längerfristigen finanziellen Garantien des Staates für die großen Kirchen auch. Seit „wir sind Papst" zu einem geflügelten Wort wurde, sind für den Staat die Kirchen noch wichtiger geworden. Deren Hirten werden für unbegrenzte Zeit weiter dafür sorgen, dass Jesus auch fortan gegessen und getrunken werden kann. Der nicht sehr appetitliche Fall des Menschenfressers Armin Meiwes zeigt indes, worum es beim Abendmahl geht: um eine Form von Kannibalismus. Écrasez l'infâme!

http://hpd-online.de/node/1603

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De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

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dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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