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Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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Dieses Thema hat 169 Antworten
und wurde 13.460 mal aufgerufen
 Islamismus/Islam
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
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Beiträge: 13

13.07.2005 09:53
#51 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten


von: Otto Fürst von Bismarck-Schönhausen

Ich behaupte folgendes: Mohammed ist von einer besonderen Bedeutung. Es ist fern von der Wahrscheinlichkeit, dass der Schöpfer eine solche Existenz zum zweiten Mal in den möglichen Bereich bringt.


Ich bedauere mich darum, Oh Mohammed, dass ich nicht mit Dir in gleicher Zeit leben konnte! Dieses Buch, dessen Lehrer und Verkünder Du bist, ist nicht Deins. Es ist von Gott. Es abzustreiten, dass dieses Buch von Gott ist, ist so lächerlich, wie wenn man zu behaupten versuchen würde, dass die positiven Wissenschaften absurd seien.


Darum hat die Menschheit ein besonders mächtiges Genie wie Dich, einmal erlebt und wird es nie wieder erleben können. Ich beuge mich, bar Deiner würdevollen Gegenwart in vollkommener Ehrfurcht.


von: Johann Wolfgang von Goethe

»Ob der Qur’an von Ewigkeit sei?
Danach frag' ich nicht!«

»Dass er das Buch der Bücher sei
Glaub ich aus Mosleminen-Pflicht.«


»Närrisch, dass jeder in seinem Falle
Seine besondere Meinung preist!

Wenn Islam Gottergeben heißt,
Im Islam leben und sterben wir alle.«


»Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;

Wer ihn selbst zum Gotte machte
Kränkte seinen heiligen Willen.


Und so muss das Rechte scheinen
Was auch Mohamet gelungen;

Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen.«


von: Jacques Yves Cousteau

Ich bezeuge, dass der Qur’an, dem die moderne Wissenschaft nach 14 Jahrhunderten hinterher folgt, das Wort Gottes ist.








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Beiträge: 13

13.07.2005 09:57
#52 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Vierundzwanzigster Blitz - Eine Abhandlung über die Verhüllung der Frauen
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Obwohl diese Abhandlung als zweite und dritte Problemstellung in der fünfzehnten Anmerkung aufgeführt worden war, erscheint sie nun auf Grund ihrer Bedeutsamkeit als »Vierundzwanzigster Blitz«.

»Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen. Oh Prophet, sage zu deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, dass sie sich mit ihrem Überwurf verhüllen sollen .« (Sure 33, 59)

In dieser Ayah wird die Verhüllung befohlen. Die heutige Zivilisation setzt sich in ihrer Unmoral über diese Bestimmung des Qur´an hinweg. Sie sieht die Verhüllung der Frauen als nicht natürlich an, sondern bezeichnet sie als eine Gefangenschaft. *
Antwort: Es gibt sehr viele Weisheiten, die darauf hinweisen, dass diese Bestimmung des Weisen Qur´an genau dem Wesen der Frau entspricht und dessen Gegenteil unnatürlich ist. Wir wollen hier nur vier von diesen vielen Weisheiten erklären.
Erste Weisheit: Die Verhüllung ist für die Frau natürlich und ein Erfordernis ihres Geistes. Denn, weil die Frauen von Natur aus schwach und zart sind, brauchen sie Schutz und Hilfe durch einen Mann, der sie und ihre Kinder, die sie mehr als ihr Leben lieben, zu schätzen vermag. Deshalb haben sie ein seelisches Bedürfnis danach, geliebt und nicht verabscheut oder zurückgewiesen zu werden. Überdies sind sechs oder sieben von zehn Frauen schon alt oder von geringerer Schönheit, und so wollen sie nicht vor allen Leuten ihr Alter und ihren Mangel an Schönheit zeigen. Oder sie sind eifersüchtig und wollen nicht hässlicher sein als andere Frauen. Auch fürchten sie sich davor, vergewaltigt zu werden, vor Anschuldigungen und Verdächtigungen. Um nicht einem Angriff ausgesetzt zu sein und weil sie nicht so von ihren Männern betrachtet werden wollen, als seien sie der Untreue verdächtig, verlangen sie ihrem Wesen gemäß nach der Verhüllung. Andererseits sind es, wenn man es recht bedenkt, auch gerade die alten Frauen, die sich verhüllen. Unter zehn Frauen finden sich vielleicht zwei oder drei, die sowohl jung als auch schön sind und die sich nicht schämen, sich unverhüllt zu zeigen. Wir wissen ja, dass ein Mensch, der einen anderen nicht liebt und ihn lästig findet, sich schon von dessen Blick unangenehm berührt und betroffen fühlt. So ist eine schöne Frau, die sich offen und freizügig kleidet, sicherlich nur über die Blicke von zwei oder drei unter zehn fremden Männer erfreut, während die Blicke von sieben oder acht sie belästigen. Überdies ist eine schöne Frau, insoweit sie nicht schamlos und verkommen ist, von feiner Wesensart und leicht verletzlich. Praxis und Erfahrung bestätigen, dass sie sich ganz bestimmt allein durch bodenlos schamlose Blicke schon bedroht fühlt. Ja wir hören sogar, dass in Europa, also Ländern, wo doch recht viele solcher ziemlich freizügig gekleideter Frauen leben, auch diese sich durch aufdringliche Blicke bedroht fühlen. »Diese Schufte nageln uns mit ihren Blicken fest.«, beschwerten sie sich der Polizei gegenüber. D.h. also, dass die Aufhebung der Verhüllung durch die heutige Zivilisation unnatürlich und wesensfremd ist. Dagegen aber ist die Qur´anische Anweisung zur Verschleierung natur und wesensgemäß, Solche Frauen sind einer Goldgrube an Zuneigung gleich und eine kostbare Gefährtin auf ewig. Durch die Verhüllung werden sie vor Sündenfall und Schande, innerlicher Gefangenschaft und äußerlichem Elend bewahrt.
Auch haben die Frauen von ihrer Gesittung her Furcht vor fremden Männern und sind ihnen gegenüber misstrauisch. Was aber die Furcht betrifft, so macht sie die Verhüllung geradezu wesensmäßig notwendig. Denn acht, neun Minuten Genuss bedeuten in Wahrheit tiefe Bitterkeit (für sie), nämlich acht, neun Monate unter schweren Mühen ein Kind zu tragen und weiter, ohne einen Beschützer ein Kind acht, neun Jahre aufzuziehen. So besteht die Möglichkeit, dass acht oder zehn Minuten (von Gott) verbotenen Genusses zur Mühsal werden. Und weil es auch meistens so geschieht, darum hat sie auch wirklich große Angst vor den fremden Männern und möchte sich ihre (eigene) Natur (und Moral) bewahren. Doch durch die Verhüllung ist für die fremden Männer eine Verlockung nicht gegeben und für Ausschreitungen kein Platz. Sie wird durch eine wesensgemäße Schwäche anbefohlen, ja sogar gefordert. So erweist sie sich als ein Schutzwall und eine Festung. Denn nach dem, was man mir erzählte, soll da doch tatsächlich ein ganz einfacher Schuhputzer am helllichten Tage und vor den Augen der Leute mitten in einer Stadt, ja sogar der Hauptstadt des Landes, die Frau eines weltbekannten großen Mannes, ihrer unverhüllten Beine zufolge, belästigt haben. Das versetzt doch denen, die gegen die Verhüllung sind, einen Schlag ins schamlose Antlitz!
Zweite Weisheit: Diese so grundsätzliche und derart intensive Beziehung, diese Liebe und Verbundenheit zwischen Mann und Frau erwächst nicht nur aus einem Bedürfnis dieses irdischen Lebens. In der Tat ist eine Frau nicht nur Lebensgefährtin ihres Mannes, als seine Gattin ihm zugehörig für dieses irdische Leben. Sie ist vielmehr auch seine Lebensgefährtin im ewigen Leben. Da sie aber nun einmal auch im ewigen Leben als seine Gattin die Gefährtin ihres Mannes ist, ist es selbstverständlich notwendig, dass sie außer den Blicken ihres Mannes, welcher für ewig ihr Freund und Partner ist, nicht noch die Blicke eines anderen auf ihre Schönheit lenkt und ihn dadurch verärgert und eifersüchtig macht. Wenn ihr Gatte noch dazu ein Gläubiger ist, bleibt im Geheimnis des Glaubens seine Verbindung mit ihr nicht nur auf dieses irdische Leben beschränkt, ist nicht nur ein Trieb und eine Zuneigung, bestimmt für die Tage der Schönheit, sie ist vielmehr eine Verbindung für das Ewige Leben vom Standpunkt einer wesensgemäßen Lebensgemeinschaft in tiefer Liebe und Verehrung. Außerdem bringt er ihr diese tiefe Liebe und Verehrung nicht nur während der Dauer ihrer Jugend und Schönheit, sondern auch in der Zeit ihres Alters entgegen, wenn sie schon verblüht ist. Sicherlich ist es ein Erfordernis der Menschlichkeit, dass auch sie ihre eigene Schönheit dementsprechend nur für seine Blicke bestimmt und ihre Liebe und Zuneigung auf ihn beschränkt. Anderenfalls kann sie sehr wenig gewinnen, jedoch sehr viel verlieren.
Nach islamischem Recht soll ein Mann seiner Frau gleichwertig sein. Mit anderen Worten, sie müssen auf einander abgestimmt sein. Diese wechselseitige Gleichwertigkeit und Ausgewogenheit findet ihren entscheidenden Angelpunkt in der Religion.
Selig der Mann, der auf den Glauben seiner Frau Acht gibt und ihr in ihrer Frömmigkeit nacheifert! Er wird, um seine Gattin im ewigen Leben nicht zu verlieren, fromm werden. Selig die Frau, die auf den Glauben ihres Mannes Acht gibt, »Ich will meinen Ewigen Gefährten nicht verlieren.« sagt und aufrichtig (fromm) wird. Wehe über jenen Mann, der einen liederlichen Lebenswandel führt, wodurch er seine aufrecht gläubige Ehefrau für ewig verliert. Wie unglücklich ist doch jene Frau, die ihrem frommen Mann nicht nacheifert und so jenen lieben (und gesegneten) Ewigen Gefährten verliert. Tausendmal wehe über jene beiden unglückseligen, Mann und Frau, die in Sünde und Ausschweifung einander nacheifern, Sie helfen sich gegenseitig, einander ins Feuer zu werfen.
Dritte Weisheit: Das Glück im Leben einer Familie kann nur in wechselseitigem Vertrauen zwischen Mann und Frau, in aufrichtigen Respekt vor und inniger Liebe zu einander fortdauern. Die Aufhebung der Verhüllung und eine nicht ausreichende Bekleidung zerstört dieses Vertrauensverhältnis, der gegenseitige Respekt geht verloren und die Liebe zu einander zerbricht. Denn unter zehn Frauen, die sich freizügig kleiden, findet sich nur eine, die sich etwa nicht darum bemühte, sich bei Fremden beliebt zu machen, die sie nicht für schöner als den eigenen Gatten hielte neun halten sie für besser als ihren Gatten , und nur einen unter zwanzig Männern, der keine andere Frau schöner hielte als seine eigene. Im gleichen Augenblick aber ist schon der Grund dafür gelegt, dass sich mit dem Entschwinden dieser innigen Liebe und der gegenseitigem Hochachtung vor einander ein äußerst hässliches und ebenso niedriges Gefühl entwickelt. Das geschieht folgendermaßen:
Ein Mensch bringt von seinem Wesen her Mitgliedern seiner Familie, z.B. seiner Schwester, keine erotischen Gefühle entgegen. Denn da die Erscheinung von Familienmitgliedern auf Grund der verwandtschaftlichen und häuslichen Beziehungen legitime Gefühle der Liebe und Zärtlichkeit erweckt, ertötet sie zugleich persönliche Gelüste und Neigungen. Doch kann es auch bei Menschen mit niederer Gesinnung zur Erregung besonders hässlicher Gefühle führen, wenn die Beine und andere Körperstellen, die man nach dem Gesetz noch nicht einmal vor den eigenen Familienmitgliedern zeigen darf, offen und unbedeckt lässt. Denn die Erscheinung eines Familienmitglieds gibt Kunde von ihrer Zugehörigkeit zur Familiengemeinschaft und ähnelt nicht einer fremden Frau. Doch ein nacktes Bein gleicht einem von außerhalb der Familie. Wo es aber keine Unterscheidungsmerkmale gibt, welche von dieser Zugehörigkeit zur Familiengemeinschaft Kunde geben, kann dies bei einigen Familienmitgliedern mit niederer Gesittung Blicke animalischer Lüsternheit hervorrufen. Doch ein solcher Blick bedeutet einen haarsträubenden Verfall menschlicher Gesittung.
Vierte Weisheit: Bekanntermaßen ist es ganz allgemein von Interesse, das eigene Geschlecht fortzusetzen. Es gibt keine Nation und keine Regierung, die nicht den Fortbestand ihres Volkes befürworten würde. Auch Allahs erhabener Botschafter (Friede und Segen sei mit ihm) hat sinngemäß das Folgende verfügt:


»Verheiratet Euch miteinander und vermehret Euch. Ich werde am Jüngsten Tage stolz sein auf Eure große Zahl.«

Doch die Aufhebung der Verhüllung fördert die Zahl der Eheschließungen nicht, sondern vermindert sie beträchtlich. Denn ein junger Mann, der zeitgemäß lebt, selbst wenn er noch so freie Ansichten vertritt, möchte, eine (anständige und) unbescholtene Lebensgefährtin haben. Weil er aber nicht will, dass sie seine, der Zeit entsprechende Lebensweise und seine modernen Ansichten teilt, d.h. offen und freizügig gekleidet geht, so bleibt er Junggeselle. Ja vielleicht verfällt er sogar einem unzüchtigen Lebenswandel. Doch bei einer Frau ist dies nicht so. Sie kann über ihren Mann nicht in diesem Maße verfügen. Denn eine Frau, die innerhalb ihres familiären Reiches, als die Innenministerin, einer Beamtin gleicht, die das gesamte Eigentum ihres Mannes, seine Kinder und alles schützt und bewahrt, was ihm gehört, ist in ihrem eigentlichen Wesen Ergebenheit und Zuverlässigkeit. Offenheit und Freizügigkeit tut dieser Ergebenheit Abbruch. Damit schwindet in den Augen ihres Mannes ihre Zuverlässigkeit und bereitet ihm somit innere Unruhe und Qual. Ja sogar Mut und Freigiebigkeit, die bei den Männern als zwei Tugenden angesehen werden, werden bei den Frauen zu deren Untugenden gezählt, weil das der Zuverlässigkeit und Ergebenheit schadet. Aber es ist nicht die Aufgabe des Mannes, seiner Frau als Kämmerer zu dienen und ihr seine Ergebenheit zu bezeigen, sondern vielmehr sie zu beschützen, sie lieben und zu verehren. Darum ist es für sie unmöglich, über ihren Mann zu verfügen und ihn zu beherrschen. Doch kann er mit anderen Frauen die Ehe eingehen (unter den selben, oben angeführten Bedingungen - A.d.Ü.)!
Unser Land kann nicht nach europäischen Verhältnissen beurteilt werden. Denn dort konnte die Ehre nur durch ziemlich drastische Methoden wie z.B. das Duell bis zu einem gewissen Grade geschützt werden. Wenn jemand die Frau eines Mannes von Ehre mit einem abschätzigen Blick betrachtete, musste er praktisch schon »Totenhemd angezogen« haben. Zudem sind die Menschen in Europa, in den Ländern mit kaltem Klima, von Natur aus kalt wie das Klima dort. Hier bei uns in Asien, diesem Kontinent der islamischen Welt nämlich, haben die Länder ein verhältnismäßig heißes Klima. Es ist ja bekannt, dass geographische und klimatische Verhältnisse ihre Wirkung auf den Charakter des Menschen haben. In diesem kalten Land unter diesen kühlen Menschen könnte eine offene und freizügige Kleidung; welche sonst eine animalische Lüsternheit zu erregen vermag, vielleicht nicht so viel Missbrauch und Kraftvergeudung verursachen. Doch offene und freizügige Kleidung, welche den menschlichen Leidenschaften der in heißen Ländern so hochempfindlichen und leicht erregbaren Menschen immer wieder in Aufregung zu versetzen vermag, ist mit Sicherheit eine Ursache tut öfteren Missbrauch, Kraftvergeudung und Schwächung der Potenz. So glaubt man, an Stelle eines natürlichen Bedürfnisses einmal im Monat oder in zwanzig Tagen alle paar Tage seine Kraft wieder vergeuden zu müssen. In diesem Falle neigt der Mann, der sich in jedem Monat bis zu fünf, zehn Tagen wegen der Menstruation einer Frau oder anderer Hinderungsgründe von ihr fern halten muss und wenn er sich selbst nicht beherrschen kann, dazu, Schamloses zu tun.
Stadtbewohnerinnen sollen hinsichtlich der Dorfbewohnerinnen und Landfrauen die Verhüllung nicht aufgeben. Denn im Dorf und bei den Leuten auf dem Lande, die wegen ihrer Anstrengungen um den Lebensunterhalt und ihrer körperlichen Arbeit erschöpft sind, und wenn eine unbefangene Arbeiterin oder eine nahezu plumpe Frau, die im Vergleich mit Stadtbewohnerinnen, den aufmerksamen Blick weniger auf sich ziehen, zum Teil unverhüllt sind, erregt dies die fleischlichen Gelüste nicht in gleichem Maße und außerdem finden sich dort selten Männer, die freizügig und Müßiggänger sind. Deswegen trifft man unter ihnen kaum ein Zehntel der Verderbnis und des Sittenverfalls wie in der Stadt. Deshalb also kann man sie nicht so betrachten wie unter gleichen Verhältnissen.


»lm Namen dessen, der gepriesen sei.«

Ein Gespräch mit den Frauen, die meine Schwestern im Glauben sind.

Da ich in einigen Städten das aufrichtige und brennende Interesse der Frauen an der Risale-i Nur bemerkt hatte und erkannte, dass sie sich mit meinen Lektionen aus der Risale-i Nur vertraut machten mehr als ich geglaubt hatte , bin ich zum dritten Mal nach Isparta, in die Schule gekommen, welche seit langem den Geist der geplanten Universität »Medressetus´Sehra« vertritt und habe dort gehört, dass die Frauen, meine gesegneten Schwestern im Glauben, von mir Unterricht erwarteten. Ich sollte ihnen in den Moscheen Unterricht, in der Form einer Predigt erteilen. Aber ich bin in vier, fünffacher Hinsicht krank und siech, ja sogar kaum in der Lage zu sprechen und zu denken. Doch diese Nacht stieg deutlich die Mahnung in meinem Herzen auf: Nachdem du nun einmal vor fünfzehn Jahren nach dem Wunsch der Jugend den »Wegweiser für die Jugend« verfasstest und sie sehr großen Nutzen aus ihm gezogen haben, brauchen auch die Frauen mehr noch als die Jugend in heutiger Zeit einen solchen Wegweiser. Nun will ich auch selbst dieser Ermahnung folgen und trotz meiner Krankheit, Schwäche und Hilflosigkeit, einige wichtige Dinge ganz kurz in »Drei Anmerkungen« zusammenfassen und sie für meine Schwestern und gesegneten geistigen Töchter erklären.
Erste Anmerkung: Einer der wichtigsten Grundsätze in der Risale-i Nur wird mit selbstloser Liebe bezeichnet. Da Frauen die Trägerinnen der selbstlosen Liebe sind und diese natürlicher Weise verkörpern, stehen sie der Risale-i Nur besonders nahe. Allah sei Dank dafür, dass man diese natürliche Nähe in vielen Orten verspürt. Da die Opferbereitschaft, die aus selbstloser Liebe entspringt, aufrichtige Wahrhaftigkeit umfasst und zugleich auch einen Verzicht auf jede Gegenleistung bedeutet, ist sie jetzt in dieser Zeit von besonders großer Wichtigkeit.
Die Tatsache, dass eine Mutter ihr Leben opfert, um ihr Kind vor einer Gefahr zu retten, ohne irgendwelchen Lohn zu erwarten und sich in wahrhaftiger Aufrichtigkeit für ihr Kind hingibt, wie es natürlicher Weise ihre Aufgabe ist, zeigt, dass eine solch hohe Opferbereitschaft im Wesen der Frau liegt. So wird die Frau durch die Entwicklung dieser ihrer Opferbereitschaft sowohl frei werden für ihr irdisches Leben, als auch ihr ewiges Leben retten. Aber durch schlechte Einflösse kann sich diese Stärke nicht entfalten und diese wertvollen Charakteranlagen können sich nicht entwickeln, sondern sogar missbraucht werden. Dafür ist ein kleines, unter hundert Beispielen das folgende:
Eine Mutter in ihrer selbstlosen Liebe wagt in ihrer Opferbereitschaft alles, damit ihr Kind im weltlichen Leben in keine Gefahr gerät und erzieht ihr Kind dementsprechend. »Mein Kind soll einmal General werden .«, sagt sie und opfert dafür ihr ganzes Eigentum, nimmt es von der Qur´an-Schule, schickt es nach Europa. Aber sie denkt nicht daran, dass das ewige Leben dieses Kindes in Gefahr gerät und bemüht sich statt dessen, es vor dem Gefängnis dieser Welt zu retten. Dabei zieht sie nicht in Betracht, dass es ins Gefängnis der Hölle fällt. So bewirkt sie, dass ganz im Gegensatz zu der Liebe, die ihrem Wesen entspricht, ihr unschuldiges Kind, später im Jenseits zu ihrem Ankläger statt zu ihrem Fürbitter wird. »Warum hast du mich nicht in meinem Glauben bestärkt?« sagt es dann, »und so den Grund zu meiner Verdammnis gelegt.« und es wird sie anklagen. Da es eine islamische Erziehung, in ihrer ganzen Bedeutung, nicht genossen hat, kann es auch der wunderbaren Liebe seiner Mutter nicht mit gebührender Pflichterfüllung entgegnen, sondern verstößt vielmehr häufig dagegen. Wenn aber die Mutter in ihrer naturgegebenen Liebe keinen Missbrauch treibt, sondern sich im Geheimnis dieser Liebe darum bemüht, ihr bedauernswertes Kind vor der Hölle zu retten, die ewige Gefangenschaft bedeutet, und vor dem Irrtum zu bewahren, Sterben bedeute für ewig verloren zu sein, so wird ihr der Gegenwert aller guten Werke ihres Kindes auf das Konto ihrer eigenen guten Werke überwiesen werden und seine guten Werke werden nach dem Tode alle Zeit auch für ihre Seele Licht ausstrahlen. So wird es ihr im Jenseits nicht Ankläger, sondern mit all seinem Geist und Leben ihr Fürsprecher sein und ihr für ein ewiges Leben als Kind zum Segen gereichen.
In der Tat ist die Mutter des Menschen allererste Lehrerin und übt auf ihn den nachhaltigsten Einfluss aus. Diese Tatsache möchte ich, mit der Sicherheit und Überzeugung, mit der ich sie immer wieder empfinde, durch die nachfolgende Erklärung noch unterstreichen.
Obwohl ich in den achtzig Jahren meines Lebens von 80 tausend Personen Unterricht empfangen habe, schwöre ich doch, dass der Unterricht, den ich von meiner Mutter selig so grundlegend und so unerschütterlich und so immer wieder frisch erhalten habe, dass diese Stunden in meinem Geist Samenkörnern gleich ihre Wurzeln geschlagen haben und mir gleichsam in Fleisch und Blut übergegangen sind. Wie die übrigen Lektionen über diesen Samenkörnern gleichsam ihr Gebäude errichtet haben, sehe ich geradezu leibhaftig vor mir. D.h., dass die Dinge, die meine verstorbene Mutter mich in meinem ersten Lebensjahre lehrte und der Einfluss, den sie damit auf meine Natur und meinen Geist nahm, wie ich bezeugen kann, zu den grundlegenden Samenkörnern innerhalb der großen Wahrheiten wurden, die ich heute mit meinen achtzig Jahren erkenne.
Kurzum: Ich weiß mit Sicherheit, dass meine Seele auf meinem Wege den wichtigsten von vier mir wesensgemäßen Grundsätzen, nämlich den der Liebe, und auch die größte Wahrheit in der Risale-i Nur, nämlich Mitleid und Erbarmen aus dem liebevollen Sein und Tun und den Belehrungen meiner Mutter empfing. In der Tat wird eine falsche Sinngebung der Liebe, welche allen Müttern eigen ist und welche mit wahrhaftiger Aufrichtigkeit eine wahrhafte Opferbereitschaft in sich trägt, wenn sie dazu führt, nicht an das Jenseits zu denken, das einem diamantenen Schatz dieses unschuldigen Kindes gleicht, sondern das Antlitz ihres bedauernswerten Kindes nach dieser Welt zu drehen, die doch wertlosen Glasscherben gleicht, und ihm auf diese Weise ihre Liebe zu bezeigen, eine solche Liebe wird missbräuchlich genannt.
Wir sehen in der Tat, dass Mutterliebe eine Frau dazu befähigt, für ihren Heldenmut nicht Lohn zu verlangen, noch einen Gegenwert zu erwarten oder persönlichen Vorteil und dazu bereit zu sein, ihr Leben zu opfern, ohne sich dabei zur Schau stellen zu wollen. Für eine solche Mutterliebe finden wie ein ganz kleines Beispiel in der Henne, die bereit ihr Leben zu opfern, einen Löwen anspringt, um ihr Junges zu retten.
Was heute einer islamischen Erziehung und guten Werken als das Wertvollste und das Notwendigste zu Grunde liegt, ist die Aufrichtigkeit. Opferbereitschaft, die aus einer wahrhaftigen Aufrichtigkeit erwächst, findet man in einer derartigen selbstlosen Liebe.
Wenn sich beide Eigenschaften (Opferbereitschaft und Aufrichtigkeit) bei diesen gesegneten Frauen zu entfalten beginnen, so bilden sie den Nährboden für das ganz große Glück in der islamischen Welt. Dementgegen kann der Heldenmut der Männer ohne Gegenleistung nicht sein, vielmehr verlangen sie in hundertfacher Hinsicht eine Gegenleistung. Zum mindesten erwarten sie dafür Ruhm und Ansehen. Doch bedauerlicherweise verfallen auch die hilflosen Frauen aus Armseligkeit und Schwäche auf ihre Art dieser Zurschaustellung, um sich vor der Bosheit und Schlechtigkeit und der Gewalttätigkeit ihrer Männer zu schützen.
Zweite Anmerkung: Während ich in diesem Jahr ein Einsiedlerleben führte, mich also vom gesellschaftlichen Leben zurückgezogen hatte, habe ich auf Wunsch einiger Brüder und Schwestern unter den Nur-Schülern über die Welt nachgedacht. Von den meisten Freunden, die mit mir gesprochen haben, habe ich Klagen über ihr Familienleben gehört. »Oh weh«, rief ich. »Das Familienleben ist für den Menschen, besonders für einen Muslim, sein Zufluchtsort, eine Art Paradies und eine Welt im Kleinen. Soll das jetzt etwa auch zu zerfallen beginnen?« Ich suchte den Grund dafür. Da erfuhr ich, dass ein, zwei Komitees damit beschäftigt sind, dem gesellschaftlichen Leben der Muslime und dadurch auch der Religion des Islam zu schaden und die jungen Leute von ihrem Weg abzubringen und sie in ihrer jugendlichen Leidenschaft zu Ausschweifungen zu verführen. Desgleichen hatte ich die deutliche Empfindung, dass noch ein, zwei weitere Komitees im Hintergrund intensiv daran arbeiten, einige unbedachte Frauen auf einen falschen Weg zu führen. Da wusste ich, dass das islamische Volk von dieser Seite einen fürchterlichen Schlag zu erwarten hat. Ich erkläre euch, meinen Schwestern und Kindern im Geiste, die ihr noch im jugendlichen Alter seid:
Wer nach einer Möglichkeit sucht, das Glück der Frauen in diesem und in jenem Leben zu bewahren und ihre besten Charaktereigenschaften, wie sie ihrem Wesen entsprechen, vor der Verderbnis zu schützen, findet nirgendwo anders einen Weg als in der Erziehung im islamischen Glauben. Ihr habt ja gehört, in welche Lage diese armen Frauen in Russland * geraten sind! In der Risale-i Nur heißt es in einer Abhandlung: Ein Mann von Verstand stützt sich in seiner Liebe zu seiner Gattin nicht auf deren äußerliche Schönheit, die in fünf oder zehn Jahren vergeht, baut nicht auf deren Aussehen seine Freundschaft zu ihr auf. Vielmehr sollte er seine Liebe auf ihrer Liebe und ihrer inneren Schönheit aufbauen, wie sie der Frau eigen ist, jener Schönheit und Vollendung der Frauen, welche von Bestand und ihre größte Schönheit ist, so dass die Liebe ihres Mannes auch dann noch fortdauert, wenn aus der Jugendliche längst eine Greisin geworden ist. Seine Gefährtin ist ihm nicht nur in diesem irdischen Leben eine Zeitlang Hilfe und Partnerin, sondern auch im ewigen Leben eine immerwährende liebenswerte Lebensgefährtin. Deshalb sollten sie einander schon im Älterwerden mehr und mehr achten und stützen und lieben. Doch in einer Familie, die unter dem Deckmantel einer heutigen modernen Erziehung, nach einem vorübergehenden Zusammensein, so wie bei den Tieren von einer Trennung für ewig bedroht ist, wird das Leben von seiner Wurzel zerstört.
Überdies ist in einer Abhandlung der Risale-i Nur gesagt worden: Glücklich ist jener Mann, der um seine ewige Partnerin nicht zu verlieren, seine fromme Ehefrau nachahmt und selbst fromm wird. Und glücklich ist jene Frau, die sieht, dass ihr Mann religiös ist und selbst religiös wird, um ihren ewigen Freund und Partner nicht zu verlieren und im irdischen Glück das jenseitige Glück gewinnt.
Unglücklich jener Mann, der seiner Frau in ihren Ausschweifungen folgt und sich nicht darum bemüht, dass sie dieses Leben aufgibt, ja sich sogar noch selbst daran beteiligt. Unglücklich jene Frau, die die Sünde ihres Mannes mit ansieht und ihn auf ihre Weise imitiert. Schande über jenen Mann und jene Frau, die einander helfen, sich ins Feuer zu werfen, wenn sie sich noch gegenseitig zu den Phantastereien (z.B. Ausschweifungen) der heutigen Zivilisation ermuntern.
Nun ist aber der Sinn des voranstehenden Absatzes aus der Risale-i Nur folgender:
In dieser Zeit kann ein Anstoß zur Entfaltung des Familienlebens, eine Grundlage für wachsendes Glück im Diesseits und im Jenseits und die Vorbedingung zur Entwicklung hoher weiblicher Charaktereigenschaften nur im Rahmen der Schariah und im Zusammenwirken mit den islamischen Sitten möglich sein. Heute ist der wichtigste Punkt im Leben einer Familie folgender: Wenn eine Frau erlebt, dass ihr Mann etwas Schlechtes tut, oder wenn sie Treulosigkeit von ihm erfährt und nun ihrem Gatten gleich und entgegen ihrer Pflicht als Frau in der Familie die Treue bricht und das Vertrauen zerstört, dann richtet sie, einer Gehorsamsverweigerung im Militärdienst vergleichbar, in dieser Familie den ganzen Betrieb völlig zu Grunde. Vielmehr sollte sich eine solche Frau darum bemühen, die Fehler ihres Mannes so weit wie möglich zu bereinigen, um so ihren ewigen Gefährten zu retten. Wenn sie dagegen ihre Reize vor anderen offen zur Schau stellt und sich darum bemüht, sich beliebt zu machen, so trägt sie in jeder Hinsicht den Schaden davon. Denn wer von der Wahrheit lässt und die Treue bricht, empfängt seine Strafe schon im Diesseits. Denn die Frau erschrickt wesensgemäß vor den Blicken der Fremden, fühlt sich befangen und zieht sich vor ihnen zurück. Sie empfindet die Blicke von achtzehn unter zwanzig Männern als lästig. Was aber einen Mann betrifft, so wird er vielleicht nur vor einer unter hundert Frauen Abscheu empfinden und sich belästigt fühlen, wenn sie ihn betrachten. Deshalb wird eine Frau sich unbehaglich fühlen und sich selbst beunruhigen; sie mag darüber hinaus auch noch in den Verdacht der Treulosigkeit geraten und kann dann in ihrer Schwäche noch nicht einmal ihr Recht verteidigen.
Zusammenfassung: So wie die Frauen wegen ihres Heldenmutes, ihrer Aufrichtigkeit und selbstlosen Liebe nicht den Männern gleichen, können auch die Männer sie in heldenmütiger Opferbereitschaft nicht erreichen; genauso wenig können es auch die Frauen in der Ausschweifung keineswegs den Männern gleich tun. Deswegen und entsprechend ihrem Wesen und der Schwäche in ihrer Natur empfinden sie eine sehr große Angst vor fremden Männern und halten es für notwendig, sich in ihrem Tscharschaf zu verhallen. Denn dort wo der Mann zu seinem Spaß und Vergnügen sich für neun Minuten der Ausschweifung ergibt und dafür lediglich ein wenig Geld opfert, muss die Frau zur Strafe für die neun Minuten ihrer Ausschweifung auch noch neun Monate lang eine schwere Last in ihrem Bauche mit sich tragen, sich danach neun Jahre lang ohne einen Beschützer mit der Erziehung des Kindes abplagen, kann sie dem Mann in ihrer Ausschweifung nicht gleich werden, muss vielmehr eine hundertfach höhere Strafe verbüßen. Wie dergleichen gar nicht so seltene Vorkommnisse zeigen, sind Frauen wohl einerseits ihrem Wesen entsprechend eine Heimstatt hoher Moral, doch haben sie kaum die Anlage für irdische Vergnügungen in Stunde und Ausschweifung. D.h. sie sind vor allem dazu geschaffen und gesegnet, im Rahmen einer islamischen Gesittung im Schoße einer glücklichen Familie zu leben. Sollen die Organisationen, die diese Frauen verderben wollen, verdammt werden. Meine Schwestern aber möge Allah vor dem Übel dieser Banditen behüten. Amen.
Meine Schwestern! Ich möchte euch ein Wort unter uns anvertrauen: Bevor ihr euch um des täglichen Brotes willen unter das Joch eines europäisierten, sittenlosen und verblendeten Mannes beugt, solltet ihr euch lieber darum bemühen, mit einer Sparsamkeit und Genügsamkeit wie sie eurer Gesittung entspricht, den Bauersfrauen gleich, die sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, euren eigenen Haushalt zu führen, anstatt euch zu verkaufen. Falls aber ein Mann, der für euch nicht geeignet ist, trotzdem für eine von euch bestimmt wird, sollt ihr mit eurer Bestimmung einverstanden sein und euch mit ihm zufrieden geben. Inschaa´Ilah! wird auch er sich durch eure Zufriedenheit und Bescheidenheit bessern. Anderenfalls könntet ihr, wie ich jetzt vielfach höre, zwar bei Gericht die Scheidung einreichen, doch wäre dies mit dem islamischen Ehrgefühl und unserer nationalen Würde unvereinbar.
Dritte Anmerkung: Meine lieben Schwestern! Ihr solltet euch dessen sicher sein, dass die Risale-i Nur mit Hunderten von Hinweisen und anhand ebenso vieler unbezweifelbarer Tatsachen nachgewiesen hat, dass mit den Vergnügungen und Freuden außerhalb des Erlaubten Rahmens ein Zehnfaches an Schmerzen und Mühen verbunden ist. Alle weiteren Einzelheiten könnt ihr daher der Risale-i Nur entnehmen. Beispiele dazu bieten euch in dem Buch: »Kleine Worte« das Sechste, Siebente und Achte Wort, sowie der »Wegweiser für die Jugend«. Sie werden euch sämtliche Tatsachen besser und ausführlicher darlegen, als ich das hier kann. Deswegen sollt ihr euch mit einem Vergnügen im von Gott erlaubten Rahmen zufrieden geben und euch damit bescheiden. Mit euren Kindern zu Hause liebevollen Umgang zu pflegen, bietet mehr Genuss als Hunderte von Kinobesuchen. Ihr sollt euch dessen sicher sein, dass in diesem irdischen Leben die wahren Freuden aus einem Leben im Glauben erwachsen und aus dem Glauben selbst. Und aus jedem guten Werk erwächst eine geistige Freude. Und dass sich auf Irrwegen und in der Ausschweifung schon in dieser Weit besonders bitteres und quälendes Leid einstellt, wurde bereits in der Risale-i Nur mit unbestreitbaren Beweisen dargelegt. Ja, dass im Glauben sogar, ein Kern des Paradieses und in Unglaube und Ausschweifung ein Samenkorn der Hölle liegt, wurde mir selber durch viele Erfahrungen und Erlebnisse vor Augen geführt und in der Risale-i Nur ist diese Tatsache vielmals beschrieben worden, was dann in die Hände von besonders verbohrten Kritikern geriet. Doch konnten die offiziellen Sachverständigen und die Gerichte diese Wahrheit nicht widerlegen. Nun sollen besonders die Abhandlung über die Verhüllung der Frau und der »Wegweiser für die Jugend« und die »Kleinen Worte« an meiner Stelle euch, ihr meine Schwestern und meine Töchter, unterrichten.
Ich habe gehört, dass ihr möchtet, dass ich euch den Unterricht in der Moschee erteilen soll. Aber meine Krankheit, meine schwierige Lage und noch viele andere Ursachen erlauben es mir nicht. Ich habe mich entschlossen, alle meine Schwestern, die diesen meinen Unterricht gelesen und angenommen haben, wie Nur-Schüler in alle meine geistigen Verdienste und Gebete einzuschließen.
Wenn ihr euch an meiner Stelle einen Teil des Risale-i Nur Gesamtwerkes * beschaffen könnt, es lest oder hört, dann werdet ihr nach unserem Grundprinzip auch einen Anteil an den geistigen Verdiensten und Gebeten aller Nur-Schüler haben, die eure Brüder sind. Ich wollte noch mehr schreiben, aber da ich sehr krank und sehr schwach und sehr alt bin und neben Korrekturarbeiten noch viele andere Aufgaben zu erledigen habe, gebe ich mich hiermit zufrieden...


»Der Beständige ist der, der bleibt und besteht.«

Euer des Bittgebetes bedürfender Bruder Said Nursi

said Offline

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Beiträge: 13

13.07.2005 10:07
#53 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

»Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen. Es sprachen ihre Gesandten: Gibt es etwa einen Zweifel an dem Schöpfer der Himmel und der Erde?« (Sure 14, 10)
Einführung
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Oh Mensch! Wisse, dass es fürchterliche Worte gibt, die den Mund der Menschen verlassen, ohne dass sie deren Gottlosigkeit bemerken. Leute des Glaubens gebrauchen sie, ohne es zu wissen. Wir erklären hier drei äußerst wichtige von ihnen.

Erstens: »Es wurde verursacht«, d.h. die Ursachen haben diesen sichtbaren Dingen ihre Existenz verliehen.

Zweitens: »Es bildete sich selbst«, d.h. es bildete sich aus sich selbst heraus, entstand, erwuchs.

Drittens: »Es erfordert die Natur«, d.h. es ist natürlich, die Natur erfordert es, bringt es zu Stande.
Ja, es gibt nun einmal ein Dasein und das kann auch nicht geleugnet werden. Zudem gleicht jedwedes Sein einem Kunstwerk, das mit Sinn und Verstand ins Dasein gerufen wurde. Überdies besteht es nicht ewig und ohne Anfang, sondern wurde neu geschaffen. Auf jeden Fall, oh du Atheist, wirst du sagen, dass das, was hier ist, z.B. dieses Tier da durch Ursachen der unbelebten Natur hervorgebracht wurde, d.h. dieses Sein wurde durch die Verknüpfung von Ursachen ins Dasein gebracht... oder aber: Es hat sich selbst eine Form gegeben... oder aber: Es kam unter der Einwirkung natürlicher Ursachen als natürliches Ergebnis zu Stande... oder aber: Es ist ein Geschöpf aus der Kraft des Glorreichen-Allmächtigen.
Da aber dem Verstande außer diesen vier Wegen kein anderer Weg mehr offen bleibt, steht uns, wenn wir mit absoluter Sicherheit beweisen können, dass die oben genannten drei Wege nicht gangbar sind, auf einem Aberglauben beruhen, außerhalb des Möglichen liegen, zwangsläufig und offensichtlich nur noch der vierte Weg als die ohne allen Zweifel einzig sichere Lehre von der (alles bewirkenden Einheit und) Gegenwart Gottes offen.

Erste Streitfrage: Ein Geschöpf hat durch eine Verknüpfung der Ursachen aus der unbelebten Welt Gestalt angenommen und ist so ins Dasein getreten. Wir wollen hier unter sehr vielen Unmöglichkeiten nur drei erwähnen.

Erste Unmöglichkeit: In einer Apotheke findet man hunderte von Gläsern, die mit den verschiedenartigsten Substanzen angefüllt sind. Man wolle nun aus diesen Heilmitteln eine wundersame Salbe gewinnen, die lebendig sein soll! Außerdem ist es erforderlich, aus ihnen ein wundersames lebendes Heilmittel herzustellen. Wir sind gekommen und haben in dieser Apotheke eine große Menge dieser lebendigen Salbe und von diesem lebenden Heilmittel gesehen. Wir haben jede dieser Salben untersucht.
Wir haben gesehen: Jedes dieser Gläser enthält eine bestimmte Menge, ein, zwei Dirhem (= 6 Gramm) von diesem, drei, vier Dirhem von jenem, sechs, sieben Dirhem von etwas anderem usw. Es wurden verschiedene Mengen unterschiedlicher Arzneimittel verwendet. Hätte man ein Dirhem mehr oder weniger entnommen, wäre diese Salbe nicht mehr lebensfähig, könnte ihre Wirkung nicht mehr zeigen. Und auch dieses lebende Heilmittel haben wir geprüft. Es wurde aus jedem Glas eine ganz bestimmte Menge entnommen. Wäre es auch nur um ein Geringes mehr oder weniger gewesen, hätte das Heilmittel seine Besonderheit verloren. Es gibt nicht nur mehr als fünfzig verschiedene Gläser, man hat auch noch unterschiedliche Mengen von jedem Mittel verwendet, da jedes von ihnen sein eigenes Maß kennt.
Ja, wäre es denn auf irgendeine Weise möglich und wahrscheinlich, dass die aus den verschiedenen Gläsern entnommenen unterschiedlichen Mengen dadurch zueinander gekommen sein und sich miteinander vermischt haben könnten, dass irgendein sonderbarer Zufall oder vielleicht ein Windstoß die Gläser umgeworfen habe, wodurch die Arzneien ausgelaufen seien und jede von ihnen sich mit dem nur allein ihr eigenen genauen Maß zu einer bestimmten Salbe vereinigt hätten... Gäbe es vielleicht etwas, das ein noch größerer Aberglaube, noch unwahrscheinlicher und absurder wäre als dieses? Könnte ein Esel selbst eine doppelte Eselei annehmen und dann ein Mensch werden, er würde sagen: »Eine solche Idee kann ich nicht annehmen« und davon laufen.
So ist es also wie in diesem Beispiel: Alles, was Leben in sich enthält, ist sicherlich eine solche lebendige Salbe. Und jede Pflanze gleicht einem lebenden Heilmittel, das aus vielen unterschiedlichen Substanzen zusammengesetzt ist, für das viele spezifische Maßeinheiten angewandt wurden. Dies den Ursachen und Elementen der Natur zuzuschreiben und zu sagen: »Die Ursachen haben dies bewirkt« ist hundertfach weiter von jeglicher Vernunft entfernt, unmöglicher und absurder, als die Entstehung einer Salbe in einer Apotheke durch das Umstürzen der Gläser.

Kurzum: Alles Lebendige in dieser großen Apotheke der Welt kann nur aus der unendlichen Weisheit, dem grenzenlosen Wissen und einem alles umfassenden Willen Gestalt annehmen, durch Urteil und Bestimmung des Urewigen-Weisen, der die Waage hält. Ein Unglückseliger, welcher sagt: »Dies haben die Ursachen der natürlichen Elemente zu Stande gebracht, die taub und blind, einem Sturzbach ohne Grenzen gleich dahinströmen«, ein dummer Phantast, der sagt: »Dies wunderbare Heilmittel ist ganz von selbst entstanden, dadurch, dass die Gläser umgestürzt und ausgelaufen sind.« Er spricht noch törichter als ein törichter Trunkenbold. Ja, dieser Unglaube, diese Torheit, diese närrische Trunkenheit ist reine Phantasterei.

Zweite Unmöglichkeit: Wäre nicht ein jedes Ding dem Glorreichen-Allmächtigen zuzuschreiben, welcher Ein-Einziger ist, sondern auf Ursachen aus der unbelebten Natur zurückzuführen, dann müsste notwendiger Weise bei der Entstehung alles dessen, was da lebt, eine Vielzahl von Ursachen und Elementen beteiligt sein. Es ist aber ganz offensichtlich eine Unmöglichkeit, dass in dem Körper eines so kleinen Geschöpfes wie einer Mücke eine derart große Anzahl von Vektoren, die voneinander verschieden und einander entgegengesetzt sind, in so vollkommener Ordnung, mit einer so empfindlichen Maßgenauigkeit und in so vollständiger Übereinstimmung wirksam werden, dass jeder, der auch nur so viel Bewusstsein besitzt, wie sich im Flügel einer Mücke befindet, sagen muss: »Das ist unmöglich. Das kann nicht sein.« Ja, der winzige Leib einer Mücke steht mit den meisten Ursachen und Elementen des Alls in Verbindung, ist sogar dessen Zusammenfassung. Wären sie nicht dem Urewigen-Allmächtigen zuzuschreiben, dann müssten diese Ursachen der unbelebten Natur selbst neben ihrem Körper zu finden sein, oder aber in ihren winzigen Leib eintreten. Ja, es wäre sogar erforderlich, dass sie in jede einzelne Facette ihres Auges eintreten, die ein verkleinertes Abbild ihres Körpers ist. Denn wenn die Ursache aus der unbelebten Natur kommt, muss sie auch neben oder in dem verursachten Objekt wirksam werden. In diesem Falle müsste man davon ausgehen, dass sie wie ein Meister im Inneren der biologischen, chemischen und physikalischen Bausteine und Grundelemente dieser winzigen Zelle arbeiten, dort, wo nicht einmal die Spitzen der Fühler einer Mücke mehr Platz finden.
Also würde sich einer solchen Hypothese selbst noch ein ungewöhnlich spitzfindiger unter den Sophisten schämen.

Dritte Unmöglichkeit: Eine unverrückbare Grundregel sagt:

»Einheit entsteht nur aus der Einheit.«

das heißt, wenn eine Existenz Einheit besitzt, kann sie nur von einem Einzigen, von einer einzigen Hand geschaffen sein. Besonders dann, wenn dieses Ding in der so vollendeten Ordnung seiner Existenz und mit den ihm eigenen Maßen alle Aspekte des Lebens in sich gesammelt aufzeigt, kann sie offensichtlich nicht durch viele verschiedene Hände geschaffen worden sein, weil das eine Ursache zu Streitigkeiten und Verwirrungen wäre, sondern muss vielmehr von der Hand eines Allmächtigen und Allweisen geschaffen worden sein. Da dieses Durcheinander verschiedener Hände in einem Durcheinander unendlich vieler lebloser Naturelemente, die – taub und blind, ohne Verstand und Bewusstsein – nicht ihre Grenze kennen, diese Blindheit und Taubheit von Ursachen auf unendlich vielen grenzenlos möglichen Wegen, Verbindungen und Vereinigungen nur noch vermehrt, ist es so weit davon entfernt, noch vernünftig zu sein, wie die gleichzeitige Annahme von hundert Unmöglichkeiten, dass diese Existenz in ihrer Wohlgeordnetheit und Proportionalität und Einheitlichkeit sich darauf stützen sollte.
Aber selbst dann, wenn wir einmal von dieser Unmöglichkeit absehen wollen, müssen sicherlich dennoch die Einwirkungen der Ursachen der unbelebten Natur eine Angriffs- und Berührungsfläche haben. Aber diese Berührungsfläche mit den Ursachen der unbelebten Natur kann bei lebenden Wesen nur deren Oberfläche sein. Trotzdem sehen wir, dass das Innere der Lebewesen zehnmal mehr geordnet ist als deren Äußeres, feiner gestaltet und künstlerisch noch vollendeter, obwohl es die Hände der Ursachen der unbelebten Natur nicht erreichen und nicht berühren können. Obwohl die winzigsten Pflanzen und die winzigsten Tierchen künstlerisch noch weit staunenswerter gestaltet und noch einzigartiger geschaffen sind als die großen Geschöpfe, hieße es, hundertfach blind und tausendfach taub zu sein, wollte man dies starren, einsichtslosen, grobkörnigen, weitmaschigen, grobkalibrigen, einander entgegengesetzten, blinden Ursachen zuschreiben, wo doch die Hände und die Werkzeuge der Ursachen der unbelebten Natur in ihnen gar keinen Platz finden, ja sie noch nicht einmal auch nur von außen berühren können!...

Aber es gibt noch eine Zweite Streitfrage. Sie behauptet: »Es hat sich von selbst gebildet.« Das heißt: Es ist aus sich selbst heraus entstanden.
Nun, auch dieser Satz enthält viele Unmöglichkeiten. Er ist in vielfacher Hinsicht unmöglich und irrig. Um ein Beispiel zu geben, wollen wir drei von diesen Unmöglichkeiten erklären.

Erste Unmöglichkeit: Oh du hartnäckiger Leugner! Dein Egoismus hat dich so dumm gemacht, dass er dich in deinen Schlussfolgerungen dahin führt, hundert Unmöglichkeiten zugleich anzunehmen. Denn du existierst; und du bist nicht einfach ein Stückchen tote, unveränderliche Materie. Vielmehr gleichst du einer wohldurchdachten und aufs Beste konstruierten Maschine, die sich ständig erneuert und einem wundervollen Palast, der beständig renoviert wird. Die Zellen deines Körpers sind zu jeder Zeit an der Arbeit. Dein Körper lebt in ständiger Beziehung mit dem All, was besonders seine Erhaltung und Funktionstüchtigkeit und was seine Fortpflanzung betrifft, und befindet sich in einem beständigen Austauschprozess. Die Zellen, die in deinem Körper arbeiten, achten darauf, dass diese Beziehungen nicht beeinträchtigt werden und dieser Austauschprozess nicht gestört wird. Dabei gehen sie mit Umsicht vor und es ist, als seien sie auf den Kosmos hin ausgerichtet. Sie fassen zuerst deine Ausrichtung auf den Kosmos ins Auge und erfüllen danach ihre Aufgabe. In deinem äußerlichen und innerlichen Wohlbefinden ziehst du entsprechend dieser wunderbaren Erfüllung der Aufgabe deiner Zellen deinen Nutzen.
Wenn du nicht annehmen willst, dass sich die Zellen deines Körpers wie winzige Beamte oder wie ein Heer des Urewig-Allmächtigen verhalten oder der Bleistiftspitze des Bauplanzeichners gleichen bzw. den Punkten, die er damit macht, dann ist für jede Zelle, die in deinem Auge arbeitet, ein solches Auge notwendig, welches das Ganze deines Körpers von allen Seiten zugleich sehen kann, ein Auge, welches auch das ganze Weltall, mit dem du verbunden bist, zu sehen vermag; man müsste ihr einen solchen Verstand verleihen wie von hundert Genien, welche deine ganze Vergangenheit und die Zukunft kennen und begreifen müssten, die Generationen vor dir und nach dir, den Brunnen, aus dem alle deine Elemente hervorgegangen sind und die Quelle ihrer Versorgung. Einer von deinen Zellen, die wie du in dieser Angelegenheit nicht einen Funken Verstand besitzt, so viel Wissen und Bewusstsein zuzuschreiben, wie sie tausend Platons nicht besitzen, ist ein tausendfach wahnwitziger Aberglaube!...

Zweite Unmöglichkeit: Dein Körper gleicht einem einzigartigen Palast mit tausend Kuppeln. Die Steine in jeder dieser Kuppeln verharren, sich einander gegenseitig stützend, freitragend und ohne Säulen. Ja, dein Körper ist sogar noch tausendmal wunderbarer. Denn der Palast deines Körpers erneuert sich ständig in vollendetem Regelmaß. Von Geist, Gemüt und den Feinheiten der Seele, die unsere Bewunderung erregen, einmal ganz abgesehen, kommt jedes Organ schon allein deines Körpers einem kuppelüberkrönten Saale gleich. Die Zellen wie die Steine in dieser Kuppel, die einander gegenseitig in so vollkommener Harmonie und Ordnung stützen, bilden ein wunderbares Gebäude, ein überragendes Kunstwerk und bezeigen gleich Auge und Zunge ein einzigartiges Wunderwerk der Macht.
Wären nicht alle diese Zellen Beamten gleich dem Befehl des Meisters dieser Welt unterstellt, dann müsste jede einzelne Zelle sowohl absoluter Herr über alle Zellen in diesem Körper, als auch jede einzelne ein absoluter Sklave sein; es müsste jede einzelne der anderen sowohl gleichgestellt als auch bezüglich ihrer Souveränität der anderen entgegengesetzt sein; sie müsste sowohl Ursprung und Quelle all der vielen Eigenschaften sein, die einzig dem Notwendig-Seienden zugehören, als auch von vielen Bedingungen abhängig und an sie gebunden und zugleich auch völlig frei und ungebunden sein. Ein solches in sich einheitliches und wohlgestaltetes Geschöpf, welches nur das Werk des Ein-Einzigen und Geheimnis der Einheit sein kann, unzähligen Zellen zuzuschreiben ist für jeden, der auch nur über ein Fünkchen klaren Bewusstseins verfügt, ganz klar und offensichtlich eine Unmöglichkeit; ja, das sind hundert Unmöglichkeiten.

Dritte Unmöglichkeit: Wäre dein Körper nicht gleich einer Handschrift, geschrieben mit der Feder des Urewigen-Allmächtigen, welcher Ein-Einziger ist, sondern der Natur zugehörig, wie von den Ursachen gedruckt, dann müssten sich in deinem Körper entsprechend der Anzahl der Zellen und Organe deines Körpers Tausende verschiedener natürliche Gussformen gleich ineinander verschachtelten Kreisen vorfinden. Denn wenn dieses Buch, das sich hier in unseren Händen befindet, eine Handschrift ist, so hat ein einziger Stift all dies geschrieben und es beruht auf der Kenntnis seines Schreibers.
Wenn es sich dabei aber um keine Handschrift handelt, die mit einer Feder geschrieben wurde, man vielmehr sagte, es sei aus sich selbst entstanden, oder die Natur habe es zu Stande gebracht, dann wäre gleich wie für den Druck eines Buches eine besondere Type für jeden einzelnen Buchstaben notwendig, um es drucken zu können. So wie sich in einer Druckerei ebenso viele Typen befinden, wie es Buchstaben gibt, damit die Buchstaben nachher auch in Erscheinung treten können, so müssen auch an Stelle eines einzigen Stiftes, ebenso viele Typen wie Buchstaben vorhanden sein.
Ja, es kommt manchmal vor, dass sich unter diesen Buchstaben einmal ein Riesenbuchstabe befindet, in dem eine ganze Seite mit einem kleinen Stift und feinen, dünnen Linien hinein geschrieben wurde, so dass für die Beschriftung eines einzigen Buchstabens tausende von Drucktypen notwendig werden. Wenn sie nun aber sogar in wohlgeordneter Weise miteinander verschachtelt sind und die Gestalt deines Körpers annehmen, dann müssen wir für jedes einzelne Organ, für jedes einzelne Gewebestückchen entsprechend der Anzahl der einzelnen Bestandteile ebenso viele verschiedene Gussformen verwenden.
Nun denn! Wolltest du auch jetzt noch alle diese hundert Unmöglichkeiten dennoch für möglich halten und die Herstellung aller dieser wohlgeordneten kunstvollen Drucktypen, dieser vollendeten Gussformen und Schreibfedern nicht wiederum auf einen einzigen Prototyp zurückführen wollen, dann benötigte man für die Verfertigung dieser Schreibfedern, Gussformen und Drucktypen wiederum eine gleichgroße Anzahl Modelle dieser Schreibfedern, Gussformen und Drucktypen. Denn auch sie wurden einmal hergestellt und auch sie sind vollendete Kunstwerke, usw... das setzt sich nacheinander so fort...
So verstehe denn auch du! Dies ist ein Gedankengang, der in sich eine so große Zahl Unmöglichkeiten und Irrtümer mit sich bringt, wie es Zellen gibt. Oh du dickköpfiger Nichtsnutz! Schäme auch du dich... Gib deinen Irrtum auf!

Dritte Streitfrage: »Es erfordert die Natur«, das heißt, die Natur macht es notwendig. Die Natur bringt das zu Stande. Siehe, diese Behauptung enthält viele Unmöglichkeiten. Um ein Beispiel zu geben, erwähnen wir drei von ihnen.

Erste Unmöglichkeit: Wenn man das augenfällige und weisheitsvolle künstlerisch-kreative Schaffen, das sich in allem Sein, besonders aber in der belebten Natur zeigt, nicht der Feder des Bauplanzeichners und der Macht der Urewigen Sonne zuschreiben, sondern von der Natur und einer Kraft ableiten will, die taub und blind und ohne Verstand ist, dann müsste man auch die Natur mit zahllosen unsichtbaren Maschinen und Druckereien ausstatten, damit sie jedes Ding verfertigen kann, oder aber stattdessen jedes Ding mit einer Macht und Weisheit ausstatten, die das All zu erschaffen und zu regieren vermag.
Denn so wie die Sonne sich in jedem Glasstückchen und in jedem Wassertropfen auf der Erde widerspiegelt, so muss man auch, wollte man nicht alle diese winzig-kleinen Sonnen auf die eine einzige Sonne am Himmel zurückführen, es annehmen, dass alle die besonderen Eigenschaften, welche die natürliche, erschaffene Sonne besitzt, sich in einem winzig-kleinen Glasstäubchen, in dem noch nicht einmal ein Streichholzköpfchen Platz finden kann, zwar sichtbar klein, aber in der ganzen Tiefe der Bedeutung der Sonne verkörpern. Ja, man muss sogar entsprechend der Anzahl der Glasstäubchen ebenso viele natürliche Sonnen annehmen. Genauso wie in diesem Beispiel müsste man, wollte man die Existenzen und Lebewesen nicht unmittelbar auf die Erscheinung der Namen der Urewigen Sonne zurückführen, in allen Existenzen, besonders aber in allem, was da lebt, eine Natur und eine Macht voraussetzen, die grenzenlose Macht, unendlichen Willen, unbegrenztes Wissen und ewige Weisheit besitzt, ja sogar ein Gott wäre.
Ein solcher Gedankengang aber ist der größte Aberglaube und Irrtum einer Unmöglichkeit, den es im Weltall gibt. Ein Mensch, der das Kunstwerk des Schöpfers des Alls einer vorgeblichen, belanglosen, entscheidungsunfähigen Natur zuschreibt, zeigt damit sicherlich, dass er hundertfach tierischer als das Tier ist und ohne jeden Verstand.

Zweite Unmöglichkeit: Wenn diese überaus geordneten ausgewogenen Existenzen voll Kunst und Weisheit nicht einer einzigen Person zugeschrieben werden, die unendliche Macht und Weisheit ist, sondern stattdessen von der Natur abgeleitet werden, dann muss man voraussetzen, dass die Natur in jedem Stückchen Erde so viele Maschinen enthält, wie der Anzahl aller Druckereien und Fabriken Europas entspricht, und dass dieses Stückchen Erde das Wachsen und Gedeihen von zahllosen Blumen und Früchten veranlassen kann, deren Quelle und Werkbank es ist. Man kann in der Tat sehen, dass z.B. eine Schüssel voll Erde, die den Blumen als Topf dient, die Fähigkeit hat, aus den Samen – wie sie der Reihe nach hineingeworfen werden – Form und Gestalt aller Blumen in ihrer Mannigfaltigkeit und Verschiedenartigkeit zu bilden.
Wollte man dies nicht auf den glorreichen Allmächtigen zurückführen, dann könnten sie, fände sich nicht in dieser Schüssel voll Erde für jede einzelne Blume eine besondere unsichtbare Maschinerie der Natur, nicht in diesen Daseinszustand treten. Denn was die Samen betrifft, so sind sie wie die Spermien und die Eier aus der gleichen Substanz. Denn wie ein Teig bestehen sie aus einer Mischung von Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff und Stickstoff, ungefügt und ungestaltet. Wind und Wasser, Wärme und Licht; jedes von ihnen wirkt einem Gießbach gleich in seiner undifferenzierten Art und ohne jedes Unterscheidungsvermögen auf sie ein und bringt aus dieser Erde zahllose, ganz verschiedene, überaus planmäßig und kunstvoll gestaltete Blumen hervor. Es müssen sich also offensichtlich und zwangsläufig in der Erde, die sich in dieser Schüssel befindet, ebenso viele unsichtbare Druckereien und Fabriken winzigen Ausmaßes befinden, wie man sie sich in Europa vorstellen kann, damit sie so viele lebendige Stoffe und tausenderlei verschiedene Textilien herstellen können.
Da kann man also nun vergleichen, in welchem Grade die Gedanken der ungläubigen Materialisten von der Bahn des noch Vernunftgemäßen abgewichen sind. Siehe, wie weit diese Törichten, Berauschten in Menschengestalt, die glauben, dass die Natur ein Erfinder sei und von sich selbst behaupten, dass sie Wissenschaftler und Männer von Verstand seien, sich von Verstand und Wissenschaft entfernt haben und was für einen hochkomplizierten und auf gar keine Weise möglichen Aberglauben sie sich selbst als Weg ausgesucht haben! Lache über sie und spucke vor ihnen aus!...

Sobald man sagt: Man kann alles Sein auf die Natur zurückführen, entstehen derart merkwürdige Unmöglichkeiten, Probleme im Grade einer Negation. Wenn man aber das Sein der Persönlichkeit des Einen zuschreibt, der nichts und niemandes bedarf und dessen alle und alles bedarf, wie wird dann wohl diese Problematik gelöst? Wie kann man eine Schwierigkeit, die einer Unmöglichkeit gleich kommt, in eine Leichtigkeit umwandeln, die an Zwangsläufigkeit grenzt?

Antwort: Im Falle der ersten Unmöglichkeit zeigt z.B. das Phänomen der Sonneneinstrahlung mit vollkommener Leichtigkeit und ohne alle Schwierigkeiten vom kleinsten Stäubchen bis zur Oberfläche des größten Meeres seine Fülle und seine segensreiche Wirkung ganz einfach in den kleinen Sonnen, die sich widerspiegeln. Wollte man aber von der Sonne absehen, dann müsste man, trotz einer bis zum Grade der Negation reichenden Komplikation es für möglich halten, dass die Sonne in den Dingen selbst reale Gestalt angenommen habe. Führt man in dieser Weise alles Sein unmittelbar auf die Persönlichkeit des Einen, der nichts und niemandes bedarf und dessen alle und alles bedarf, zurück, dann kann auch alles Sein alles das, was es benötigt mit der an Zwangsläufigkeit grenzenden Leichtigkeit und Automatik auf Grund dieses Phänomens und kraft dieser Verbindung von ihm erlangen. Wollte man aber von dieser Verbindung absehen und dieses Dienstverhältnis in Führerlosigkeit verkehren und alles Sein der eigenen Führung und der Natur überlassen, dann müsste man trotz Hunderttausender Probleme und Komplikationen bis zum Grade einer Negation, notwendigerweise annehmen, dass die blinde Natur eine solche Macht und Weisheit besitzt, das All zu erschaffen und zu regieren und im Körper eines Lebewesens wie z.B. einer Mücke, die eine verkleinerte Inhaltsangabe des Alls darstellt, diesen Körper gleich einer wunderbaren Maschine erschaffen habe. Dies aber ist nicht nur eine Unmöglichkeit, dies sind vielmehr tausend Unmöglichkeiten.

Kurzum: So wie es unmöglich und ausgeschlossen ist, dass der Notwendig-Seiende in Seiner Person einen Teilhaber oder Gegenpol habe, ebenso ist es unmöglich und ausgeschlossen, dass Er in Seiner Herrschaft und bei der Erschaffung eines Dinges einen anderen als Teilhaber oder Mitwirkenden habe.
Was aber die Schwierigkeit der zweiten Unmöglichkeit betrifft, so wurde bereits in verschiedenen Abhandlungen bewiesen, dass das, was für ein einziges Ding leicht ist, ebenso für alle Dinge einfach wird, wenn man alle Dinge dem Einzigen und Alleinigen zuschreibt. Führt man sie aber auf die Ursachen und auf die Natur zurück, so wird das nicht nur für ein Ding, sondern auch für alle Dinge zur Schwierigkeit, was wir bereits mit verschiedenen unwiderlegbaren Zeugnissen bewiesen haben. Eine kurze Zusammenfassung eines solchen Zeugnisses ist Folgendes:
Wenn ein Mann als ein Soldat oder als ein Beamter in seines Königs Diensten steht, dann vermag dieser Beamte oder dieser Soldat auf Grund dieses Dienstverhältnisses hunderttausendmal mehr zu leisten als auf Grund seiner persönlichen Befugnisse. Und im Namen seines Kaisers kann er zuweilen sogar einen König gefangen nehmen. Denn für die Leistungen, die er erbringt und die Tätigkeiten, die er ausführt, verschafft er sich Vollmacht und Ausrüstung nicht selbst und braucht sie sich auch nicht selbst zu verschaffen... Auf Grund seines Dienstverhältnisses übernehmen die königliche Schatzkammer, das Zeughaus und das Heer, das für seine Versorgung zuständig ist, Ausrüstung und Verantwortung. Das heißt, dass die Werke, die er vollbringt, voll Majestät sein können wie die eines Königs und die Leistungen, die er zeigt, so wundervoll sein können wie die eines Heeres.
Auf diese Weise zerstört eine Ameise auf Grund ihres Dienstverhältnisses den Palast des Pharao... richtet eine Mücke in diesem Auftrage Nimrod zu Grunde... und aus diesem Verhältnis erwachsen dem Samenkorn eines Tannenbaumes, klein wie ein Weizenkorn, alle Äste und Zweige einer riesigen Tanne *.
Wenn diese Verbindung aufgehoben und dieses Dienstverhältnis gelöst wird, muss er zur Durchführung dieser Arbeiten die Verantwortung auf seinen Schultern tragen und sich die Ausrüstung auf den eigenen Rücken laden. Dann müsste er seine Arbeit nach Maßgabe seiner winzigen Fäuste und nach Anzahl der Munition auf seinen Rücken laden. Wollte man dann noch von ihm erwarten, dass er seine Pflichten und Aufgaben mit der gleichen spielerischen Leichtigkeit ausführe wie zuvor, dann müsste er sicherlich die Kraft eines Heeres in seiner Hand halten und sich die königliche Rüstungsindustrie auf seinen Rücken laden. Selbst die Moritaten und Bänkelsänger, die Gaukler und Komödianten würden sich dergleichen Phantastereien schämen!...

Kurzum: Führt man alles Sein auf den Notwendig-Seienden zurück, dann ist alles mit zwangsläufiger Folgerichtigkeit ein Leichtes. Es aber vom Aspekt der Natur her zu betrachten, ist bis zum Grade der Negation kompliziert und liegt außerhalb der Reichweite des vernünftigen Denkens.

Dritte Unmöglichkeit: Zwei Beispiele, die in einigen Abhandlungen erläutert worden sind, zur Erklärung dieser Unmöglichkeit.

Erstes Beispiel: In ein Schloss, das in einer menschenleeren Wüste erbaut und errichtet und mit allem Komfort der Zivilisation eingerichtet und ausgestattet wurde, tritt ein völlig unzivilisierter Mensch ein, sieht sich darin um... erblickt darin Tausende überragender Kunstwerke... sagt in seinem Mangel an Bildung und Zivilisation: »Von außen hat keiner daran mitgewirkt. Eines von den Dingen in diesem Schloss hat dieses Schloss erschaffen und alles, was sich darinnen befindet.«
Und er beginnt es zu durchforschen. Welches Ding er auch immer betrachtet... auch sein primitiver Verstand vermag kein Ding zu erblicken, das dies alles erschaffen haben könnte. Dann findet er ein Heft, in dem der Bauplan dieses Schlosses, ein Inhaltsverzeichnis seiner Einrichtung und die Gesetze seiner Verwaltung niedergelegt sind. Zwar hat auch dieses Heft, ohne Hände, ohne Augen, ohne einen Hammer so wenig wie die übrigen Dinge in diesem Schloss irgendeine Fähigkeit, es einzurichten und auszustatten. Er findet aber keinen anderen Ausweg und weil er sieht, dass dieses Heft im Vergleich mit den anderen Dingen im Hinblick auf die Lehre von den Gesetzen der Wissenschaft in Beziehung zu dem Gesamt des Schlosses steht, sieht er sich gezwungen zu sagen: »Da also ist das Heft, das dieses Schloss erbaut, eingerichtet und ausgestattet hat und das diese Dinge erschaffen, verteilt und befestigt hat.«... So wandelt er seine Primitivität in die Phantastereien der Toren und Trunkenbolde um...
Nun tritt also wie in unserem Beispiel ein primitiver Mensch, getragen von dem Gedanken des die Gottheit leugnenden Naturalismus, in dieses Schloss der Welt, das noch in unendlichem Maße besser geordnet und vollkommener ist als das Schloss in unserem Beispiel und allseits voll wunderbarer Weisheit. Er denkt nicht, dass dies ein Kunstwerk des Notwendig-Seienden ist, der in Seiner Person außerhalb des »Kreises der Möglichkeiten« (= die geschaffene Welt) ist und wendet sich von Ihm ab und wendet sich stattdessen dem Kodex der göttlichen Gesetze und dem Katalog der Kunstwerke des Herrn zu, der Tafel innerhalb des »Kreises der Möglichkeiten«, welche vom göttlichen Geschick beschrieben und wieder abgewischt wird, dem Buch über die Ausführung der Gesetze der göttlichen Macht, auf Grund dessen alles verwandelt und neu gestaltet wird und das man so fälschlicher Weise »Natur« nennt. Und er sagt: »Da nun einmal diese Dinge nach einer Ursache verlangen, gibt es außer diesem Heft kein Ding, das zu ihnen in Beziehung stünde. Zwar akzeptiert der Verstand in keiner Hinsicht, dass dieses Heft ohne Auge, ohne Verstand, ohne Macht die Werke der vollkommenen Herrschaft zu Stande bringen könnte, die eine grenzenlose Macht erfordern. Da ich aber nun einmal einen urewigen Schöpfer nicht akzeptiere, glaube ich, dass es das Beste wäre, zu sagen, dass dieses Heft dies alles erschaffen hat und erschaffen kann.« Wir aber sagen dagegen:
Oh du dummer Trunkenbold, der du noch dümmer bist als ein dumm gewordener Dümmling! Ziehe deinen Kopf aus dem Sumpf der Natur und sieh dich um! Blicke auf den glorreichen Meister, den alles, was da ist von den Atomen bis hin zu den Planeten mit so vielen verschiedenen Zungen bezeugt und auf den sie mit ihrem Finger hinweisen... Siehe, wie der Urewige Architekt in diesem Schloss, das Er geschaffen und in diesem Heft, in das Er sein Programm hineingeschrieben hat, sichtbar wird... Lies Seinen Erlass! Höre Seinen Qur’an!.. Rette dich vor deinen Phantastereien!

Zweites Beispiel: Ein völlig unzivilisierter Mensch betritt einen ausgedehnten Kasernenhof. Er sieht, wie ein ganzes, großes, wohlgeordnetes Heer gemeinsam exerziert und alle Bewegungen diszipliniert durchführt. Er beobachtet, wie auf die Bewegung eines Soldaten hin ein ganzes Bataillon, eine Kompanie, ein Zug aufsteht, sich setzt, auf einen Feuerbefehl hin Feuer gibt. Weil er in seinem primitiven, unkultivierten Denken nicht begreift, dass hier ein Kommandeur auf Anweisung der Regierung und nach königlichem Gesetz kommandiert und weil er das leugnet, stellt er sich vor, diese Soldaten seien durch ein Seil miteinander verbunden. Er denkt sich, was für ein wundersames Seil doch dieses vorgebliche Seil sein müsse, ist erstaunlich. Danach geht er wieder...
Er geht an einem Freitag in eine riesengroße Moschee, ähnlich der Hagia Sophia. Er wird Zeuge, wie die Gemeinde der Muslime auf das Wort eines Mannes hin aufsteht, sich verneigt, sich zu Boden wirft und sich setzt. Weil er die Schariah, die aus einer Sammlung geistiger, himmlischer Gesetze besteht und die inneren Prinzipien, die den Weisungen des Herrn der Schariah zugrunde liegen, nicht begreift, stellt er sich vor, dass handfeste Seile diese Gemeinschaft gebunden hätten und diese seltsamen Seile sie gefangen hielten und tanzen ließen. Er verlässt die Moschee mit solchen Gedanken eines Gauklers, wie sie selbst wilde Tiere in der Gestalt wildester Menschen zum Lachen gebracht hätten und geht davon...
Genauso also wie in diesem Beispiel betritt ein Ungläubiger, der das gottleugnende Gedankengut der Naturalisten vertritt, welches eine reine Grausamkeit ist, diese Welt, welche für unzählige Soldaten ein ausgedehnter Kasernenhof des Sultans von Ewigkeit zu Ewigkeit und den Kosmos, der eine wohlgeordnete Moschee des Ewig-Angebeteten ist. Er stellt sich die unsichtbaren, kosmischen Gesetze, welche Anordnungen des ewigen Sultans sind und Seiner Weisheit entstammen nur als einzelne, rein äußerliche Gesetze der Materie vor. Er vermeint, dass die theoretischen Gesetze der Herrschaft des Königs, die Naturgesetze des Ewig-Angebeteten, die unsichtbaren, nur den Wissenschaftlern bekannten Sitten- und Moralgesetze und alle Prinzipien nur eine äußerliche praktische Bedeutung hätten. Er setzt an Stelle der göttlichen Macht und den aus Seinem Wissen und Wort kommenden und nur den Wissenschaftlern vertrauten Gesetzen nur die natürlichen und menschlichen Gesetze ein, legt in ihre Hände die Erschaffung der Welt und bezeichnet sie sodann als »Natur«. Er nimmt an, dass die Kraft, welche nur eine Erscheinung der Macht des Herrn ist, selbst eine Macht besäße und aus sich selbst zu allem im Stande sei *. Das alles aber bezeugt eine Primitivität des Denkens noch tausendmal simpler als die Primitivität in unserem Beispiel.

Kurzum: Das Ding, das die Naturalisten »Natur« nennen und das nur in ihrer Vorstellung, aber nicht in der Realität existiert, kann bestenfalls und wenn es eine äußerliche Realität besitzt, nur ein Kunstwerk aber kein Künstler sein. Es ist eine Dekoration, aber nicht der Dekorateur. Es ist ein Rechtsspruch aber kein Richter. Es ist ein Naturgesetz, aber nicht der Gesetzgeber. Es ist ein erschaffenes Ehrenkleid, aber nicht der Schöpfer *. Es ist ein reagierendes Objekt und kein agierendes Subjekt. Es ist ein Kodex von Gesetzen, nicht seine durchführende Instanz. Es verfügt selbst über keine Macht. Es ist eine Lineatur und nicht das Lineal...

Kurzum: Da es nun einmal eine Schöpfung gibt und da dies auch schon einmal am Anfang der Sechzehnten Anmerkung gesagt wurde, kann man sich logischerweise über die vier Wege hinaus keinen weiteren Weg mehr vorstellen, wie all das, was da ist, ins Dasein gelangt sein könne. Von diesen vier Aspekten haben sich drei – jeder von ihnen auf Grund dreier Unmöglichkeiten – mit absoluter Sicherheit als Aberglaube erwiesen. Dadurch ist mit absoluter Sicherheit der Weg der Einheit als der vierte Weg sicherlich zwangsläufig und offensichtlich bewiesen. Was aber den vierten Weg betrifft, so zeigt die Ayah

»Gibt es etwa einen Zweifel an Allah dem Schöpfer der Himmel und der Erde?« (Sure 14, 10)

ohne Zweifel und Verdacht, dass die Persönlichkeit der notwendigen Existenz Gott ist und dass alle Dinge unmittelbar aus Seiner Macht hervorgehen und die Himmel und die Erde Ihm zur Verfügung stehen.
Oh du armseliger Mensch, der du deine Zuflucht zu den Ursachen nimmst und die Natur anbetest! Es ist nun einmal jeden Dinges Wesen genauso erschaffen wie das Ding selbst. Es ist ein Werk, das der Künstler erst neu gestaltet hat... Auch sein Ergebnis wurde gebildet gleich wie seine Ursache. Und es bedarf nun einmal zur Schaffung jeden Dinges sehr vieler Geräte und Werkzeuge. Es gibt also einen absoluten Allmächtigen, der diese Natur gemacht und diese Ursache erschaffen hat. Und warum sollte der vollkommene Allmächtige das Bedürfnis haben, solche ohnmächtigen Elemente bei der Erschaffung zu Partnern Seiner Herrschaft zu machen?! Gott behüte! Er hat das Ergebnis unmittelbar zusammen mit der Ursache erschaffen. Er hat diese Anordnung und Reihenfolge in diesem offensichtlichen Kausalitätsverhältnis verfügt, um das Aufscheinen Seiner Namen und Seine Weisheit zu erweisen. Er hat Ursachen und Natur zu einem Schleier vor Seiner Macht gestaltet, damit man sich an diese wenden und bei ihnen nachsuchen könne, wenn in den Dingen offensichtlich unheilvolle Fehler und Mängel auftreten. Auf diese Weise bleibt Seine Würde unangetastet.
Ist es für einen Uhrmacher etwa leichter, für eine Uhr Zahnräder zu verfertigen, um sie danach in die Uhr in Reih’ und Ordnung einzufügen... oder ist es etwa leichter, in diese Zahnräder eine wundersame Maschine einzubauen und danach die Herstellung dieser Uhr den Händen einer solchen automatischen Maschine zu übergeben, damit sie eine Uhr herstellen solle? Wäre dies etwa nicht außerhalb der Möglichkeiten? Also auf, du, wenn du noch recht und billig zu denken vermagst... sei du der Richter!
Oder es habe ein Schreiber Tinte, Feder und Papier gebracht. Wäre es leichter, wenn er nun selbst dieses Buch schriebe... oder sollte er innerhalb des Papiers, der Tinte, der Feder einzig für dieses eine Buch noch mühsamer eine eigene Schreibmaschine erfinden, noch kunstvoller als dieses Buch, und danach zu dieser Maschine, die kein Bewusstsein hat, sagen: »Los! Nun schreib mal!« und sich selbst nicht weiter darum kümmern? Wäre das etwa nicht hundertmal schwieriger als das Schreiben selbst?

Wollte man sagen: Ja, eine Maschine zu erfinden, die ein Buch schreiben kann, ist hundertmal schwieriger als dieses Buch. Aber wäre es nicht vielleicht doch eine Erleichterung unter dem Aspekt einer Maschine, die von dem gleichen Buch viele Exemplare schreiben kann?

Antwort: Der urewige Künstler hat in Seiner grenzenlosen Macht in den Dingen ihr eigenes Wesen und Antlitz erschaffen und erneuert jederzeit das Aufscheinen Seiner Namen, um wieder eine andere Form zu zeigen, sodass kein Brief des Unwandelbaren und kein Buch des Herrn irgendeinem anderen Buche gleich wäre. In jedem Falle wird Er, um wieder andere Bedeutungen zum Ausdruck zu bringen auch wieder ein anderes Antlitz wählen. Wenn du Augen hast, betrachte das menschliche Antlitz und siehe: Von Adams Zeiten bis heute, ja vielleicht in Ewigkeit steht absolut sicher fest, dass jedes Antlitz in Anbetracht der Antlitze aller jedem Einzelnen gegenüber ein Unterscheidungsmerkmal aufweist und dabei in diesem kleinen Antlitz die Grundelemente übereinstimmen. Deshalb ist jedes einzelne Antlitz ein anderes Buch. Schon die künstlerische Gestaltung erfordert einen unterschiedlichen Schriftsatz, eine andere Gestaltung des Buches, eine andere Abfassung des Textes. Auch um das Material zusammenzubekommen und alles an den rechten Ort zu bringen, als auch um alles für den Körper notwendige richtig einzusetzen, benötigt man ein ganz und gar anderes Atelier.
Nun ja, wir haben einmal den unmöglichen Fall angenommen, die Natur unter dem Aspekt einer Druckerei zu betrachten. Eine solche Druckerei hätte aber außer der Aufgabe, die Texte zu setzen und zu drucken, d.h. in eine gefertigte Gussform zu bringen, auch noch die Aufgabe, die dazu benötigten Bestandteile in dem ihnen eigenen Maße von den Enden der Welt zusammenzubringen, nach einem besonderen System zu verarbeiten und dann dem Druckvorgang anzuvertrauen, wobei die Herstellung des Drucksatzes noch hundertmal schwieriger wäre als die Verarbeitung der Materie für den Körper eines Lebewesens. Für all das aber ist wiederum die Macht und der Wille eines vollkommen Allmächtigen erforderlich, der diese Druckerei erschaffen hat. Das aber heißt, dass die Annahme einer solchen Druckerei und ihrer Voraussetzungen ein ganz und gar unsinniger Aberglaube ist.
So also hat, wie in diesem Beispiel mit der Uhr und dem Buch, der glorreiche Meister, der aller Dinge Mächtige, der die Ursachen erschaffen hat, auch das Verursachte erschaffen. Er verbindet in Seiner Weisheit das Verursachte mit den Ursachen. Er bestimmt mit Seinem Willen die Natur der Dinge, deren Erscheinung nur ein Spiegelbild und eine Reflexion der Gesetze in den Dingen ist, ein Spiegelbild der großen Naturgesetze Gottes, die ein Ausdruck der Werke Gottes im Alltag sind und mit den Geschehnissen im Kosmos im Zusammenhang stehen. Er hat in Seiner Macht den Bauplan für die Natur erfunden, dementsprechend sie ihre äußere Gestalt zeigt und die Dinge dieser Naturanlage entsprechend erschaffen... So hat Er beides (Bauplan und Ausführung) miteinander verbunden... Ja, gibt es denn etwas noch Einfacheres als diese Annahme einer solchen Tatsache, die doch in einem solchen Grade verstandesgemäß und das Ergebnis zahlloser Beweise ist... Ja, ist das denn nicht im Grade einer Notwendigkeit sogar erforderlich?
Wäre es leichter, diese primitiven äußeren Gegebenheiten, ohne Einsicht und Bewusstsein, geschaffen und geprägt wie sie sind, die du als Ursachen und Natur bezeichnest, mit allen für das Zu Standekommen eines Dinges notwendigen Geräten und Werkzeugen zu versehen, damit sie selbst ganz alleine mit Umsicht und Weisheit die Dinge verfertigen? Wäre dies nicht bis zum Grade einer Negation außerhalb des Möglichen? Wir überlassen dies deinen unklaren Vorstellungen zur Klärung!

Der Gottesleugner und Naturanbeter sagt: Da du mich nun schon einmal zu Klarheit und Einsicht einlädst, sage auch ich: ich habe eingesehen, dass ich bis jetzt einen falschen Weg eingeschlagen hatte, der sowohl hundertfach unmöglich war, als auch sehr gefährlich und im äußersten Grade hässlich. Aus Ihren obigen kritischen Betrachtungen wird verständlich für jeden, der auch nur einen Funken Verstand besitzt, dass es unmöglich und unvorstellbar ist, die Schöpfung den Ursachen und der Natur zuzuschreiben. Und jedes Ding unmittelbar dem Notwendig-Seienden zuzuschreiben, ist notwendig, ja zwangsläufig. »Lobpreis und Dank sei Allah für den Glauben!«, sage ich und nehme den Glauben an.
Aber ich habe noch einen Zweifel. Ich akzeptiere es, dass Gott der Gerechte der Schöpfer ist. Aber was schadete es Seiner Königsherrschaft, wenn ein paar winzige Ursachen bei der Erschaffung unbedeutender Dinge beteiligt wären und dabei ein wenig Lob und Preis gewönnen? Würde dies Seinem Königtum Abbruch tun?

Antwort: Wie wir in einigen Abhandlungen ganz klar bewiesen haben, besteht das besondere der Herrschaft darin, eine Beteiligung an ihr zurückzuweisen. Ja, noch nicht einmal ein unbedeutender Herrscher, ein Beamter, wird eine Beteiligung seines Sohnes an den Herrschaftsaufgaben dulden. Einige fromme Herrscher haben sogar ihre eigenen Kinder umgebracht in dem Verdacht, dass diese sich an ihrer Herrschaft beteiligen wollten; und das obwohl sie sogar Kalifen waren. Dies beweist, wie grundsätzlich das »Gesetz von der Ablehnung einer Teilhaberschaft« an der Herrschaft gilt. Angefangen bei dem Erscheinen zweier Direktoren in einer Provinz bis hin zu dem Auftreten zweier Könige in einem Reich, zeigt es sich, dass »das Gesetz von der Ablehnung einer Teilhabe«, welches das Erfordernis der Unabhängigkeit in der Herrschaft ist, seine Macht in der Geschichte der Menschheit durch sehr seltsame Wirren erwiesen hat.
Siehe in welchem Grade diese, wenn auch nur schattenhaften Weisungs- und Herrschaftsbefugnisse unter schwachen und hilfsbedürftigen Menschen jegliche Teilhaberschaft zurückweisen, die Beteiligung anderer ablehnen und eine Partnerschaft in der Herrschaft nicht anerkennen und danach streben, mit einem schrankenlosen Fanatismus ihre Unabhängigkeit im Amt zu bewahren; und wenn du dann vergleichen kannst, in welchem Grade bei einer vollendeten Herrschaftsbefugnis, bei der Herrschaft Gottes, in welchem Grade bei einer vollendeten Weisungsbefugnis, der der Erhabenheit Gottes, in welchem Grade bei einer vollendeten Unabhängigkeit, bei der Einheit Gottes, in welchem Grade bei einer vollendeten Autarkie, bei der Allmacht Gottes, Ihm, dem Glorreichen, diese Ablehnung einer Beteiligung, diese Zurückweisung einer Partnerschaft, diese Abwehr einer Teilhaberschaft, in welchem Grade dies bei einer solchen Herrschaft notwendig, zwangsläufig und unentbehrlich ist, dann vergleiche dies!

Aber es ist noch ein zweiter Punkt, über den ich im Zweifel bin:
Wollte man den Ursachen, einigen Winzigkeiten etwas göttliche Verehrung zuwenden, welchen Mangel erführe dadurch die Anbetung des Vollkommenen-Angebeteten, welcher der Notwendig-Seiende ist und dem die Geschöpfe vom Atom bis hin zu den Planeten dienen?

Antwort: Der allweise Schöpfer des Weltalls hat den Kosmos wie einen Baum erschaffen, dessen vollendetste Frucht die mit Bewusstsein begabten Lebewesen sind. Unter allem aber, was Leben und Bewusstsein trägt, hat Er den Menschen gemacht, als die Frucht, welche alles in sich vereinigt. Und was für den Menschen am wichtigsten, ja sogar der Erschaffung des Menschen Folge, Ziel seiner Natur und Frucht seines Lebens, ist Gott zu danken, Ihn anzubeten und Ihm zu dienen. Wird der absolute Herrscher, der unabhängige Befehlshaber und der Eine-Einzige, der – um selbst geliebt zu werden und um sich zu erkennen zu geben – das All erschuf, den Menschen, der die Frucht des ganzen Universums ist, und die Dankbarkeit und die Anbetung, welche die größte Frucht des Menschen ist, dies in die Hände eines anderen geben? Wird Er wohl ganz im Gegensatz zu aller Weisheit das Ergebnis der Erschaffung und die Frucht des Alls zunichte machen? Nein und abermals nein!.. Wird Er damit einverstanden sein und es gestatten, dass der Dienst und die Anbetung Seiner Geschöpfe anderen dargebracht wird, in einer Weise, die es dahin bringt, Seine Weisheit und Seine Herrschaft zu verleugnen? Und würde Er, der in Seinen Taten in unendlichem Grade selbst geliebt werden möchte und sich zu erkennen geben möchte, sich selbst in Vergessenheit geraten lassen und all Seine vollkommensten Geschöpfe anderen ihren Dank abstatten und sich den Ursachen gegenüber erkenntlich zeigen und ihnen ihre Liebe und ihre Anbetung darbringen lassen? Oh du mein Freund, der du es nun aufgegeben hast, die Natur anzubeten! Auf nun und sprich!
Und er sagt: »Elhamdulillah!« Diese meine beiden Zweifel sind nun beseitigt. Du hast zwei so glänzende und starke Beweise für die göttliche Einheit vorgelegt und dafür, dass Er in Wahrheit der Angebetete ist und keiner außer Ihm der Anbetung würdig ist; das abzustreiten käme einer Verleugnung der Sonne am lichten Tage gleich.

Nachwort
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Der Mann, der die atheistische Naturphilosophie aufgegeben hat und zum Glauben gelangt ist, sagt: Elhamdulillah! Ich habe keine Zweifel mehr. Aber es gibt da noch einiges, was ich gerne wissen möchte.

Erste Frage: Wir hören von vielen, die in ihrer Trägheit das Gebet aufgegeben haben und sagen: Hat Gott der Gerechte unseren Dienst und unsere Anbetung nötig, dass Er diejenigen, welche das Gebet aufgegeben haben, im Qur’an mit großer Macht und mit allem Nachdruck bedrängt und sie mit einer entsetzlichen Strafe wie der Hölle bedroht? Wie passt das zum Qur’an, der doch sonst so maßvoll, geradlinig und gerecht ist, wenn er auf einen winzigen Fehler im privaten Bereich mit solch äußerster Heftigkeit reagiert?

Antwort: Gewiss, Gott der Gerechte hat deinen Dienst und deine Anbetung nicht nötig. Er braucht gar nichts von dir. Aber es ist für dich selbst vonnöten, zu dienen und anzubeten. Du bist innerlich krank. Denn wir haben bereits in vielen Abhandlungen bewiesen, dass es dieser Dienst ist und die Anbetung, die das Gegengift gegen die Wunden deiner Seele darstellen. Wird etwa ein Kranker, den ein gütiger Arzt dazu drängt, wegen seiner Krankheit eine heilsame Arznei zu trinken, zu dem Arzt sagen: »Hast du es nötig, mich dermaßen zu bedrängen?« Du verstehst, was für ein Unsinn das wäre.
Der Qur’an, der diejenigen, welche ihren Dienst aufgekündigt haben und von der Anbetung abgekommen sind, so fürchterlich bedroht und eine so schreckliche Strafe über sie verhängt, ist einem Könige vergleichbar, der darüber wacht, dass seine Untertanen ihre Pflicht erfüllen und einem aufsässigen Manne eine seiner Verfehlung entsprechende fürchterliche Strafe erteilt, wenn er seine Untertanenpflicht verletzt hat.
In gleicher Weise verletzt ein Mann, der Gott nicht mehr dient und Ihn nicht mehr anbetet, die Rechte alles dessen, was da ist, bedeutend und tut den Untertanen des Königs von Ewigkeit zu Ewigkeit im übertragenen Sinne ein schweres Unrecht an. Denn die Vollkommenheit allen Seins wird auf dem Antlitz derer sichtbar, die sich ihrem Meister zugewandt haben und Ihn rühmen und verehren. Diejenigen, welche Ihn nicht verehren und Ihn nicht anbeten, sehen diese Anbetung allen Seins nicht und können sie auch nicht sehen, ja leugnen sie vielleicht sogar. Zu gleicher Zeit verachten sie alles Sein, das Gott rühmt und Ihn preist und so einen hohen Rang einnimmt und deren jedes Einzelne ein Brief des Unwandelbaren und ein Spiegel der Namen des Herrn ist, indem sie es von seinem hohen Rang herabziehen und es als ohne Bedeutung, ohne Aufgabe, ohne Leben und ohne Ordnung begreifen, es in seiner Vollkommenheit leugnen und verletzen.
In der Tat sieht ein jeder das All gleich einem Spiegel seiner selbst. Gott der Gerechte hat den Menschen als einen Maßstab, als eine Waagschale des Alls geschaffen. Aus dieser Welt heraus hat Er jedem Menschen seine eigene Welt gegeben. Er zeigt ihm die Farbe dieser Welt entsprechend der inneren Einstellung dieses Menschen. Zum Beispiel sieht ein ganz hoffnungslos und traurig weinender Mensch alle Welt in einem Bilde hoffnungslosen Weinens. Ein Mensch aber, der freudig und vergnügt ob der frohen Kunde vollkommen fröhlich lächelt, sieht auch alle Welt fröhlich lachen. Ein Mensch, der in ernstem und tiefem Nachsinnen Gott rühmt und Ihn preist, entdeckt auch und sieht gewissermaßen, wie alles, was da ist, Gott eine solche Anbetung und einen solchen Lobpreis darbringt, wie es diesen auch in der Tat und in der Wahrheit gibt...
Ein Mensch aber, der Gott nicht achtet oder Ihn verleugnet und Ihn nicht mehr anbetet, macht sich von allem, was da ist, konträr und völlig im Gegensatz zu ihrer wahren Natur ein fehlerhaftes Bild und verletzt sie geistiger Weise in ihren Rechten. Zudem begeht ein solcher, der das Gebet aufgegeben hat, da er nicht Herr seiner Seele ist, ein Unrecht gegenüber seiner eigenen Seele, die ein Diener seines Herrn ist. Dieser ihr Herr droht dem Menschen, der seiner eigenwilligen Seele nachgibt, streng, damit dieser sie in ihre Pflicht nimmt. Zudem gilt die Aufkündigung seines Dienstes und die Unterlassung seiner Anbetung, als des Sinnes der Schöpfung und des Zieles der Natur, auch als eine Auflehnung gegen die göttliche Weisheit und den Willen des Herrn. Und dafür wird er seine Strafe empfangen.

Zusammenfassung: Wer das Gebet unterlässt, tut damit seiner eigenen Seele unrecht – der Seele, die ein Diener und Verehrer und Eigentum Gottes des Gerechten ist – und verstößt dabei gleichzeitig gegen die berechtigten Ansprüche des Kosmos´. Ja gerade so wie der Unglaube eine Beleidigung gegenüber der Schöpfung ist, so ist auch die Unterlassung des Gebetes eine Leugnung der Vollkommenheit der Schöpfung. Weil sie ein Verstoß gegen die göttliche Weisheit ist, ist sie auch mit einer so fürchterlichen Drohung verknüpft und zieht sie auch eine so strenge Bestrafung nach sich.
Um also diesem Rechtsanspruch und dem oben erwähnten Sachverhalt Ausdruck zu verleihen, wählt der Qur’an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, auf wunderbare Weise diesen strengen Ausdruck und stimmt so in seiner Aussage voll und ganz mit der Erfordernis der Situation überein, was man als die Wahrhaftigkeit in der Aussageweise bezeichnet.

Zweite Frage: Der Mann, der den Naturalismus aufgegeben hat und zum Glauben gelangt ist, sagt:
Es ist eine Tatsache von überwältigender Größe, dass ein jedes Sein in jeglicher Hinsicht, in jeglicher Beziehung, unter allen Umständen und Verhältnissen vom göttlichen Willen und der Macht ihres Herren abhängig ist. In Anbetracht ihrer gewaltigen Größe will uns dies nur schwer in den Kopf. Wo hingegen diese maß- und grenzenlose Überfülle, die sich vor unseren Augen ausbreitet und diese unbeschränkte Leichtigkeit, mit der sie erschaffen und gestaltet wurde, diese maß- und grenzenlose Leichtigkeit und Simplizität, mit der die Dinge aus der Einheit heraus gestaltet wurden, die sich auf Grund der oben angeführten Beweise bewahrheitet hat, diese maß- und grenzenlose Leichtigkeit, welche mit den Worten des Qur’an:

»Eure Erschaffung und eure Auferstehung ist gleich der einer einzigen Seele.« (Sure 31, 28) »Es ist aber weder eure Erschaffung noch Eure Auferstehung (schwieriger) als die einer einzigen Seele, und die Angelegenheit der Stunde nicht mehr als ein Augenzwinkern oder noch näher.« (Sure 16, 77)

dargelegt oder ähnlichen Ayat ganz offensichtlich gezeigt wird, diese überwältigende Tatsache zeigt sich in einer durchaus akzeptablen und völlig verständlichen Weise. Was ist das Geheimnis dieser Leichtigkeit und die Weisheit, die dahinter steht?

Antwort: In der Erklärung zu:

»Und Er ist aller Dinge mächtig.« (Sure 5, 120)

wie sie sich im Zehnten Wort des Zwanzigsten Briefes findet, wird dieses Geheimnis auf eine absolut klare und deutliche und offensichtliche Weise erklärt... Besonders im Anhang zu diesem Brief wird noch weit klarer bewiesen, dass die Erschaffung allen Seins genauso leicht wird, wie die eines einzelnen Dinges, wenn man sie auf den Einzigen Meister zurückführt. Führt man sie aber nicht auf den Einen-Einzigen, den Gegenwärtigen zurück, dann wird die Gestaltung eines einzigen Dinges genauso schwierig wie die allen Seins und die eines Samenkorns ebenso kompliziert wie die eines Baumes. Führt man sie aber auf den wahren Meister zurück, dann wird das All so einfach wie ein Baum, ein Baum wie ein Samenkorn, das Paradies wie ein Frühling und der Frühling wie eine Blume.
Wir verweisen hier nur auf ein, zwei unter Hunderten von Beweisen, die die Quelle der Geheimnisse aufzeigen und die Weisheit, die hinter ihnen steht. In ihnen wird ganz klar und offensichtlich, mit welcher Leichtigkeit alles Sein so ganz und schnell, wohlgeordnet, wertvoll und kunstvoll gestaltet ins Dasein tritt, dessen grenzenlose Überfülle für jedermann offensichtlich ist. In ihnen findet sich für ein Geringes mit Leichtigkeit von jeder Gattung eine Fülle von Arten. Dies haben wir bereits in anderen Abhandlungen dargelegt. Zum Beispiel:
So wie es hundertmal leichter ist, hundert Soldaten dem Kommando eines einzigen Offiziers zu unterstellen, als einen Soldaten dem Kommando von hundert Offizieren, die Ausrüstung eines Heeres von einem Hauptquartier aus durch ein einheitliches Gesetz zu regeln, von einer einzigen Fabrik aus durch den Befehl eines einzigen Königs ebenso leicht ist, als handelte es sich dabei um einen einzelnen Soldaten... ebenso ist es genauso schwierig, einzelne Soldaten durch verschiedene Hauptquartiere ausstatten zu lassen, ihre Ausstattung verschiedenen Fabriken und verschiedenen Kommandeuren zu überlassen, als handelte es sich dabei um ein ganzes Heer. Denn für die Ausrüstung eines einzelnen Soldaten müssen ebenso viele Fabriken vorhanden sein, wie für ein ganzes Heer notwendig sind.
Desgleichen wird es unter dem Geheimnis der Einheit offensichtlich, dass die Lebenssubstanz, die einen Baum aus einer einzigen Wurzel, von einem einzigen Zentrum aus und durch ein einziges Gesetz ernährt, so wie dieser Baum Tausende von Früchten bringt, auch eine einzelne Frucht mit gleicher Leichtigkeit hervorbringt. Geht man aber von einer Vielheit aus, statt von der Einheit und käme die Lebenssubstanz, die für jede Frucht notwendig ist, von verschiedenen Stellen, dann wäre die Schwierigkeit für jede einzelne Frucht dieselbe wie für einen ganzen Baum. Ja, für ein einziges Samenkorn, welches das Urbild eines Baumes in sich enthält und für sein Programm, bestünde die gleiche Problematik wie für einen ganzen Baum. Denn all das, was für das Leben eines einzigen Baumes an Lebensnotwendigem erforderlich ist, ist auch für ein einziges Samenkorn notwendig.
So gibt es also gleich diesem Beispiel noch Hunderte von Beispielen, um zu zeigen, in welch grenzenlosem Maße das Sein tausendfach mit Leichtigkeit aus der Einheit heraus ins Dasein tritt, um wie vieles leichter noch als auch nur ein einziges Ding aus einer Vielheit und Mannigfaltigkeit heraus. Weil aber diese Tatsache schon in anderen Abhandlungen ebenso klar bewiesen wurde, wie zwei mal zwei vier ist, überlassen wir das diesen und wollen hier nur ein besonders wichtiges Geheimnis von dem, was so einfach und leicht ist, unter dem Gesichtspunkt der göttlichen Bestimmung, des Wissens und der Macht des Herrn darlegen. Es ist dies Folgendes:
Du bist und hast ein Sein. Wenn du dieses auf die urewige Macht (Gottes) zurückführst, hat Er dich in einem einzigen Augenblick durch einen Befehl, durch Seine unendliche Allmacht aus dem Nichts heraus erschaffen, so wie man ein Streichholz entzündet. Führst du dich aber nicht auf Ihn zurück, schreibst du vielmehr dein Sein den Ursachen der Materie und der Natur zu, dann wird es für dich, der du eine wohlgeordnete Zusammenfassung des Alls und seine Frucht bist, dessen verkleinertes Inhaltsverzeichnis und Liste, notwendig, die materiellen Bestandteile deiner Existenz aus dem All und seinen Elementen herauszusieben, sie mit feinen Instrumenten zu messen und zu wiegen und sie so von den Ecken der Welt her zusammenzubringen, um dich zu gestalten. Denn die materiellen Ursachen können nur sammeln und gestalten. Sie können nicht selber schaffen, was sie nicht vorfinden, was nicht vorhanden ist, nicht aus dem Nichts bilden. Alle Leute von Verstand werden dies bestätigen. Also müssen sie die Bestandteile für den Körper eines kleinen Lebewesens von den Enden der Welt her zusammenbringen.
So verstehe also nun, wie leicht dies alles für die Einheit Gottes ist und wie schwer für eine Vielheit und was für ein irriges Denken!

Zweitens: Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet ist alles unendlich leicht. Zum Beispiel: »Qader« ist eine Art der Wissenschaft, die für jedes Ding sein Maß und seine ihm eigene unsichtbare Gussform bestimmt. Und dieses durch »Qader« bestimmte Maß gilt für den Körper eines Dinges als sein Plan und sein Typ. Wenn die Macht es erschafft, dann erschafft sie es ganz leicht entsprechend diesem durch »Qader« bestimmten Maß. Wird dieses Ding nicht auf den Glorreichen, Allmächtigen zurückgeführt, der der Herr einer allumfassenden, grenzenlosen und urewigen Wissenschaft ist, dann tauchen – wie wir dies bereits oben erklärt haben – nicht nur tausend Schwierigkeiten, nein, hundert Unmöglichkeiten auf. Denn dann wird es notwendig, von außen her Tausende materieller Gussformen im Inneren eines kleinen Tierchens zur Anwendung zu bringen, wenn es ein solches durch (Gottes) »Qader« und Wissen bestimmtes Maß nicht gäbe.
So verstehe also nun das Geheimnis der unendlichen Leichtigkeit in der Einheit und die grenzenlosen Schwierigkeiten im irrigen Denken und in der Vielheit und wisse, wie wahrheitsgemäß und hoch und recht die Wahrheit ist, welche in der Ayah:

»Es ist aber weder eure Erschaffung noch Eure Auferstehung (schwieriger) als die einer einzigen Seele, und die Angelegenheit der Stunde nicht mehr als ein Augenzwinkern oder noch näher.« (Sure 16, 77)

zum Ausdruck kommt!

Dritte Frage: Der, welcher früher ein Feind war, jetzt aber sich bekehrt hat und ein Freund geworden ist, spricht: Die besonders fortschrittlichen unter den Philosophen unserer Tage sagen: »Aus dem Nichts kann nichts entstehen; und nichts kann verloren gehen. Was den Betrieb im Weltall aufrechterhält, ist nichts anderes als nur Synthese und Analyse.«

Antwort: Die modernsten unter den Philosophen, welche das Sein nicht im Lichte des Qur’an betrachten, sind in ihrer Betrachtungsweise dahin gelangt, einzusehen, dass die Entstehung und Gestaltung des Seins aus der Natur und aus den Ursachen heraus – so wie wir das bereits oben nachgewiesen haben – bis zur Unmöglichkeit schwierig ist und haben sich nun in zwei Gruppen gespalten.
Die erste Gruppe bilden die Nihilisten, welche von der Vernunft abgerückt sind, die eine Besonderheit des Menschen darstellt. Sie sind damit noch tiefer gesunken als die unvernünftigen Tiere. Sie leugnen die Existenz des Alls. Ja, sie leugnen sogar ihre eigene Existenz... Im Wege ihres Irrtums halten sie es für erheblich leichter, sowohl sich selbst als auch das All zu leugnen, als Ursachen und Natur zum Herrn der Schöpfung anzunehmen. Sie sind der absoluten Unwissenheit verfallen.
Die zweite wird von der Gesellschaft derer gebildet, welche eingesehen haben, welch grenzenlose Schwierigkeiten es mit sich bringt, wenn man irriger Weise von dem Standpunkt ausgeht, dass Ursachen und Natur als Schöpfer eine Mücke oder ein Samenkorn hervorgebracht hätten. Denn das setzte eine Fähigkeit voraus, die außerhalb der Bandbreite menschlichen Verstandes liegt. Deshalb leugnen sie zwangsläufig die Schöpfung und sagen: »Es kann nichts aus dem Nichts entstehen« und halten auch den Untergang für unmöglich, indem sie urteilen: »Was einmal da ist, kann nicht wieder verschwinden.«
Sie setzen eine Situation voraus und stellen sich vor, es handele sich in allem nur um eine Bewegung von Atomen, die – vom Winde des Zufalls umhergetrieben – Analyse und Synthese, Auflösung und Wiedervereinigung zu Stande brächten... So komm also nun und betrachte dir diese Leute auf der untersten Stufe der Unwissenheit und der Dummheit, die sich selbst doch für äußerst intelligent halten! Wisse, wie sehr ein solcher Irrealismus den Menschen zum Narren, zum Lumpen und zum Agnostiker werden lässt und ziehe daraus deine Lehre!
Es ist doch wohl eine noch größere Unwissenheit und Dummheit, die urewige Macht, die jedes Jahr gleichzeitig vierhunderttausend Arten auf der Erdoberfläche hervorbringt, welche die Himmel und die Erde in sechs Tagen geschaffen hat und in jedem Frühling in sechs Wochen eine neue Welt voll Leben hervorbringt, noc

Malak Offline

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02.08.2005 19:31
#54 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Aber das sagt wieder Mohammed. Mein Problem ist, dass ich Mohammed glauben muss, dass seine Geschichten von Gott kommen. Ich frage das jetzt so oft und nie bekomme ich eine Direkte antwort. Was ist wenn Mohammed gelogen hat. Warum glaubst du Mohammed?

MfG
Malak
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said Offline

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03.08.2005 10:18
#55 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

1400 Jahren vorher hat im Koran von Sache erzählrt, die heute erst bewiesen worden sind. Ist das denn keine Beweis.
Den Embryo in seinen ersten Phasen, kannst du auch im Koran lesen.
Derr Prohet Jesuus allah soll ihn an seienm Paradies zu einem Platz tun, sagte doch auch ich muss jetzt gehen, damit der Ahmed kommt.Ahmed und und ist das selbe Wort.
Dann hat er ja auch gelogen. Zu seiner Zeit haben den Mohammed auch seine Gegner nicht als Lügner beschuldigen können. Den er war Muhamed el emin (mann kan ihn vertrauen ). Bei Streitigkeiten haben sie ihn Schiedsrichter geholt oder sie konnten ihm etwas ohne Zweifel geben dass er es fiür aufbewahrte und er taat es sie bekamen es wieder zürück.


Ich bezeuge, dass der Qur’an, dem die moderne Wissenschaft nach 14 Jahrhunderten hinterher folgt, das Wort Gottes ist.
Das hat der Jacques Yves Cousteau geasgt lies bitte den Koran da wiest du es merken.
Der koran zeigt den Fireden den friedlichen Leben.
Diese Bomben atatentäter gehören nicht zum Islam das sind Teroristen wenn du jetzt sagen willst warum gibt es dann die. Teroor hat kein Religion


Gepriesen seist Du. Wir haben kein Wissen, außer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise.« (Sure 2, 32) »Oh Gott gieße Deinen Segen aus über unseren Herrn Mohammed, von Ewigkeit zu Ewigkeit nach der Anzahl der Dinge, die das göttliche Wissen umfasst, und über seine Familie und seine Gefährten und Deinen Frieden über sie und über uns alle Gläubigen (din). Amen. ...und Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten.«

Malak Offline

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03.08.2005 10:57
#56 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Kennst du Nostradamus ... soviel zu den vorraussagen.

Ich werde es nun noch einmal und das letzte mal schreiben. Hast du jemals daran gedacht , dass Mohamed einfach nur so etwas gesagt hat. Betrachte einmal Kritisch.
da kommt noch eine längere antwort ... hab grade nihct mehr zeit sry

Malak
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said Offline

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03.08.2005 15:08
#57 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Hier ist etwas zum lesen über Prohet Muhammeds Leben

Das leben Muhammads
Muhammad wurde als Sohn des Abdullah Ibn (Sohn des) Abd Al Muttalib und Amina bint (Tochter des) Wahb aus dem Stamm Quraisch, "im Jahr des Elefanten" am 12 Rabiul Auwal in Mekka geboren. Sein Vater war schon vor seiner Geburt verstorben. Amina übergab das Kind einer Amme aus einem benachbarten Beduinenstamm. Dort wuchs er zusammen mit dem Sohn seiner Amme auf. Zu jener Zeit hat Muhammad mit seinem Milchbruder hinter den Zelten das Vieh geweidet, da kamen zwei Männer in weißen Kleidern mit einem goldenen Becher. Diese haben ihm das Herz aus dem Leib genommen, es gespalten und einen schwarzen Klumpen herausgeholt, dann sein inneres gewaschen und anschließend wieder zurückgelegt und es verschlossen. In diesem Jahr brachte ihn die Amme zu seiner Mutter in Mekka zurück. Mit sechs Jahren verlor er seine Mutter. Sein Großvater Abdul Muttalib kümmerte sich um ihn, und nach dessen Tod übernahm sein Onkel Abu Talib seine Vormundschaft. Er nahm Muhammad bereits als Zwölfjährigen auf eine Großhandelsreise nach Syrien mit. Die häufig in den europäischen Bücher hervorgehobene Abstammung Muhammads aus armen Verhältnissen, hält nicht einmal den kritischen Methoden der westlichen historischen Wissenschaft stand. Muhammads sozialer Hintergrund läßt sich nicht ohne weiteres als "verarmt", "ärmlich" usw. beschreiben. Als kleines Kind wurde er von einer Amme gestillt und erzogen, was damals bei wohlhabenden Mekkanern üblich war, um die Kinder gesund und kraftig heranwachsen zu lassen. Angesicht der Tatsache, daß sein Großvater Abd Al Muttalib zu den angesehenen Persönlichkeiten Mekkas gehörte, kam er auch nach dem Tode seiner Mutter als Weise nicht in ärmliche Verhältnisse. Er stand durch seine Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftigkeit und Zuverlässigkeit sehr früh in hohem Ansehen. Sie gaben ihm den Beinamen Al Amin, was der Vertrauenswürdige, der Getreue, der Zuverlässige bedeutet.

Die Mekkaner beschlossen zu jener Zeit die Kaaba neu zubauen. Beim Wiederaufbau übernahm es jeder Stamm der Quraischiten, Steine herbeizuschaffen und einen bestimmten Teil des neuen Baus wieder zu errichten. Als sie jedoch bis auf die Höhe kamen, wo der schwarze Stein in die Kaaba eingefügt werden sollte, kam es unter ihnen zum Streit. Jedes Stammesoberhaupt beanspruchte das Vorrecht, den schwarzen Stein in die Kaaba einzulegen. In dieser gespannten Situation hat der Älteste den Rat gegeben: "Laßt den ersten, der durch das Tor eintritt, unseren Streit entscheiden." Dieser erste war Muhammad gewesen. Es ist der Amin, "haben sie gerufen, kein anderer soll unseren Streit entscheiden." Muhammad breitete ein Tuch auf den Boden und legte mit eigener Hand den Stein hin. Wie er es verlangte, hatten die Stammesoberhäupte das Tuch jeweils an einer Seite angefaßt und gemeinsam so den Stein auf die richtige Höhe gehoben. Muhammad aber hat ihn in die Kaaba gefügt.

Im Alter von fünfundzwanzig Jahren heiratete er die vierzig Jahre alte Chadidja. Sie gebar ihm sechs Kinder, zwei Söhne, die als Kinder starben, und vier Töchter, von denen Fatima (die Frau Alis), die Jüngste war. Mit ihr war er bis zu ihrem Tode fünfundzwanzig Jahre überaus glücklich verheiratet. Neben seiner Kaufmannstätigkeit zog er sich immer in die Einsamkeit und Abgeschiedenheit in eine Höhle auf dem Berg Al Hira zurück. Dort erhielt er im Alter von vierzig Jahren seine erste Offenbarung durch den Erzengel Gabriel. Es ist aber nicht richtig, daß Gabriel ihm eine Schriftrolle vorlegte mit dem Befehl es zu Lesen, da der Prophet des Schreibens und Lesens unkundig war. So heißt es in der Sure Al Araf, 158: Und dies sind jene, die jenem Gesandten, jenem Propheten folgen, der des Lesens und Schreibens unkundig ist, den sie bei sich in det Thora und Evangelium verzeichnet finden. Es ist davon die Rede, daß der Erzengel Gabriel den Propheten aufforderte "aufmerksam zu sein", statt "zu rezitieren". Man darf das Wort "Iqra´" von dem in der Sure Al `Alaq gesprochen wird, nicht, wie einige deutsche Autoren, mit "Lies" übersetzen. Gemeint mit dem arabischen Wort Iqra’ ist "achte genau und merke dir gut, was ich dir vortragen werde", gemeint. Dies geschah auch nicht in der Nacht, sondern am frühen Morgen, am 24. Tag des Ramadans. Aischa berichtete, daß die Offenbarung Muhammads damit begann, daß er wahre Erscheinungen im Traume hatte.

Gott gab dem Propheten Muhammad den Auftrag, den Menschen die islamische Religion zu verkünden und ihnen mit Rat und Tat beizustehen. Er verkündet keine neue Religion, sondern die eine und gleiche Religion Gottes, die durch seine Gesandten immer wieder verkündet wurde. Mit der Aufforderung, dem einen Gott zu dienen, wandte sich Muhammad an seine Mitmenschen. Der Prophet Muhammad rief dreizehn Jahre in Mekka die Stämme Arabiens zu der Anbetung des einen und wahren Gottes, von seinem Auftrag als Gesandten Gottes die Menschen zu diesem zu rufen und warnte vor dem nahenden Weltgericht. Unwahr ist es, daß er in den ersten drei Jahren die Botschaft nur im Kreis seiner Vertrauten verkündete. Nach der Überlieferung von Al Buchari und Muslim wird berichtet, daß er die Bewohner Mekkas zusammenrief, um ihnen eine wichtige Mitteilung zu machen. Als sich bei diesem Treffen herausstellte, daß die Mitteilung über das Prophetentum Muhammads war, hat Abdull Ussa empört die Worte ausgesprochen: "Verlieren sollen deine Hände (wie: Möge dir ein Unglück widerfahren)! Ist es deswegen, weshalb du uns zusammengerufen hast?" Aus diesem Anlaß ist die Sure Al Masad offenbart worden, die Abu Lahab (Vater der Flamme), wie ihn die Muslime nun nannten, die Hölle verheißt. Neben dem Onkel des Propheten Abu Al Lahab, war Amr Ibn Hischam, der den Namen Abu Dschahl (Vater der Dummheit) erhielt, einer der heftigsten Gegner des Propheten in Mekka. Der Prophet trat von Beginn seiner Sendung an die Öffentlichkeit, um die Götzenanbeter vor dem kommenden Tag des Gerichts zu warnen und vor der Strafe des einen Gottes, Gott. Der größte Teil von ihnen zeigte sich infolgedessen feindselig.

Er forderte sie zur Ehrlichkeit im Handel und Gerechtigkeit gegenüber Sklaven, Frauen, Mädchen und Waisen auf. Der Prophet lehrte ihnen, daß Gott, den Menschen auferlegt hat, an Ihn zu glauben, Ihn in Seiner Erhabenheit anzuerkennen, sich Ihm zu ergeben, Ihm zu gehorchen und Ihm nichts beizugesellen. Er rief die Menschen zur Treue und Anständigkeit, im Einhalten von Verträgen und zur Güte und liebevolle Dankbarkeit gegenüber Eltern und Verwandten auf.

Arabien vor Muhammad

Zu dieser Zeit herrschte in Arabien völlige Sittenverderbnis. Die Stämme Arabiens waren in Stammesfehden verwickelt, Diebstähle, Beutezüge, Überfälle, Frauenraub, Spiel und Wucher und die Tötung neugeborener, unerwünschter Kinder -besonders von Mädchen- bildeten den Alltag. Es gab keine allgemeine Morallehre, Mitleid, Nächstenliebe und Ehrlichkeit waren unbekannt. Es galt das Recht des Stärkeren, das Gesetz der Blutrache und die Bande des Stammes. Den geldgierigen und unaufrichtigen Händlern erschien seine Botschaft, sich künftig an Ehrlichkeit und Nächstenliebe zu halten und statt der Götzen den einen Gott anzubeten, als völlig abwegig. Der Prophet stieß auf erbitterten Widerstand. Der Prophet und die anderen Muslime wurden von den Mekkanern verlacht, verspottet, verleumdet und auch gewalttätig angegriffen. Verfolgungen der Gemeinde, also gewalttätige, aktive Unterdrückung war typisch für die damalige Zeit. Besonders den muslimischen Sklaven drohte qualvolle Folter. Abu Bakr gab seinen Reichtum freiwillig zur Unterstützung ärmerer Muslime und zum Loskauf muslimischer Sklaven von ihren nichtmuslimischen Herrn in Mekka aus. Manchen wurde abverlangt, zu wählen zwischen Tod oder Abtrünnigkeit. Laut der Überlieferung wurden die Eltern von `Ammar Ibn Jasser mit dieser Wahl konfrontiert. Sie jedoch blieben standhaft und starben im Islam. Dies sollte sich im Laufe der Geschichte wiederholen. Im Jahre 1492 nach der Rückeroberung Spaniens standen die Muslime wiederholt vor der Entscheidung zu wählen zwischen Exil, Tod oder Abtrünnigkeit. Dies war unter muslimischer Herrschaft atypisch. Der Quran äußert sich klar und eindeutig zu diesen Themen, doch nur derjenige, dessen Verstand nicht durch Vorurteile benebelt ist, erkennt die Toleranz und großzügige Ethik, die in ihm stehen. Dennoch gewann die neue Lehre in Mekka immer mehr überzeugte Anhänger.

Seine Frau wurde die erste Gläubige. Bald nahm auch sein jüngerer Vetter Ali Ibn Abi Talib und Zaid Ibn Harith den Glauben an. Einer der frühesten Gläubigen war Abu Bakr, der nach Chadidjas Tod Muhammads Schwiegervater und, nach dessen Tod, der erste Chalif wurde. Die Mekkaner boten den Propheten großen Reichtum und hohe Ämter an, wenn er von seiner Verkündigung ablasse, doch er erwiderte, daß er seine Sendung niemals aufgeben werde. Der Haß der Mekkaner machte das Leben für die Muslime in Mekka unerträglich. Es kam zu zwei Auswanderungen nach Äthiopien, wo sie freundlich aufgenommen wurden. Die Gruppe bestand aus dreiundachtzig Männern und achtzehn Frauen. Die Quraischs schöpften alle Möglichkeiten aus, um zu verhindern, daß in Äthiopien die muslimische Gruppe bleibt, und sandten eine Deligation, das aus zwei Männern bestand, mit zahlreichen Geschenken und der Aufforderung der Übergabe der Muslime. Diese Auswanderung nach Äthiopien fand sieben Jahre vor der bedeutsamen Auswanderung nach Medina statt.

Inzwischen erhöhte sich der Druck auf Muhammad und die in Mekka gebliebenen Muslime von Tag zu Tag. Die Anfeidungen gegen Muhammad nahmen in unerträglichen Maße zu. In den Wallfahrtsmonaten wandte sich der Prophet an viele Stämme. Bei einer Gruppe aus Medina fand er Anerkennung und Gehör. Diese Gruppe bekannte sich zum Islam. Im folgendem Jahr im Wallfahrtsmonat kamen zwölf Männer und huldigten den Propheten, auf daß sie Gott nichts beigesellen, nicht stehlen, keinen unehelichen Beischlaf zubegehen, ihre Kinder nicht zu töten, keine Verleumdungen auszusprechen, und ihm nicht in einer guten Sitte zu verstoßen. Der Prophet schickte mit ihnen Musab Ibn Amr, um ihnen die islamische Lehre zu lehren. Schon vor seiner Auswanderung wurden die Medinenser für seine Botschaft gewonnen. Die quraischische Verschwörung unter Beteiligung von Kriegern mehrerer Stämme zur Tötung Muhammad mißlang. Sie fanden Ali in Muhammads Bett vor. Währendessen verließ Muhammad in Begleitung von Abu Bakr seine Heimatstadt.

Die Auswanderung

Im Jahre 622 wanderte der Prophet und viele andere Muslime von Mekka nach Medina aus. In diesem Jahr starb sein Onkel Abu Talib, der nie ein Muslim gewesen war. Die Muslime messen dieser Auswanderung, Hidschra, eine große Bedeutung zu, denn sie wurde ihnen von Gott auferlegt. Hidschra wird manchmal im Deutschen mit "Flucht" wiedergegeben; aber das ist eine falsche Übersetzung und trifft nicht den Sachverhalt. Gemeint ist Auswanderung.

In Medina gewann der Prophet viele Anhänger, welche zur Unterscheidung von den muslimischen Mekkanern, den Auswanderer (Al Muhadjirun), die Helfer (Al Ansar) genannt werden. Dort wurde sofort mit dem Bau eines Gotteshauses begonnen, bei dem der Prophet selbst mit arbeitete. Die muslimische Gemeinde festigte sich und ihre Gegner begannen nun einen regelrechten Krieg gegen sie zuführen. Es kam in den folgenden Jahren zu mehreren Schlachten. Im zweiten Jahr der Hidschra kam es zu der Schlacht bei Badr, in der der Prophet mit dreihundert Anhängern eine weit überlegenere Streitmacht der Mekkaner in die Flucht schlugen (Al Anfal, Vers 9-10). In dieser Schlacht fiel sein Erzfeind Abu Dschahl und sein Onkel Abu Lahab starb sieben Tage später. Die Schlacht bei Uhud ging jedoch verloren, weil einige der Bogenschützen, die die Flanke der Muslime schützen sollten, dem ausdrücklichen Befehl des Propheten zuwiderhandelnd, ihre Stellung vorzeitig verließen, um mit den anderen zu kämpfen. Die Muslime, die mit großer Tapferkeit, wie Löwen gekämpft hatten, erhielten schwere Verluste. Siebzig Muslime, darunter Muhammads Onkel Hamza, waren gefallen. Der Prophet selbst wurde verletzt. Die Mekkaner, vor allem ihre Frauen, allen voran Hind, die Frau Abu Sufians, stillten ihren Rachedurst, in dem sie die Leichen der gefallenen Muslime verstümmelten. Schließlich konnte der Prophet Muhammad seine Heimatstadt Mekka für den Islam gewinnen. Während dieser kurzen Zeit wuchs die Anzahl seiner Anhänger.

Muhammad führte ein Leben, dem die Geschichte als unvergleichlich kennt. Es war ein Leben der Prüfungen, Sorgen und Entbehrungen. Und aus jedem einzelnen Lebensabschnitt schöpfen die Islamgelehrten Lebensregeln, Verordnungen für das Verhalten gegenüber den Menschen, Verwaltungssvorschriften für den Staat usw.

Sonne, Mond und Sterne verblassen vor dem Gesandten. Mit dem Lichte des Qurans, erhellte er das Dunkel, in sämtlichen Ländern der Welt, wohin seine Botschaft drang. Tag und Nacht brachte er Leitung, durch seine liebliche Religion, wie die hellen Sterne in der Nacht, den Schiffern auf das Meer führen. Sich nicht den Freuden dieser Welt hingab, und ihr Sinn nach Reichtum stand, sprechen unzweifelhaft von großer Herzenreinheit und tiefer wahrer Gottesliebe.

Mit dem Tod des Propheten Muhammad ist die göttliche Offenbarung abgeschlossen. Nach ihm gibt es keine weitere Offenbarung. Er ist dem Quran zufolge der letzte und abschließende Prophet, deshalb ist die von ihm verkündete religiöse Botschaft die Letzte und Unveränderliche. Aus diesem Grund wird die Ahmadiyya-Bewegung, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts im heutigen Pakistan entstanden ist, von allen Muslimen nicht als Teil der islamischen Gemeinschaft akzeptiert, da sie dem verstorbenen Gründer der Bewegung, Ghulam Ahmad, als einen neuen Propheten betrachtet. Damit hat sie sich im Gegensatz zu der islamischen Lehre, daß Muhammad der letzte Prophet war, gestellt. Diese Bewegung stellt eine kleine Minderheit dar und hat viele abweichende Ansichten und Gewohnheiten zu der islamischen Gemeinschaft. Sie steht in der Art ihrer Überzeugung, ihrer Praktiken allein dar.

Vor Muhammad hat es andere Propheten gegeben, die den Islam verkündet haben. Abraham, Moses, Jesus um nur einige Namen zu nennen. Sie gelten im Islam als Propheten Gottes, die die Botschaft Gottes den Menschen übermittelt haben. Doch wurden sie, bis auf dem Propheten Muhammad, zu einem bstimmten Volk gesandt. So ist Noah "zu seinem Volk" (7:59; 71:1) gesandt, ebenfalls Hud (7:65), Saleh (7:73) und Schuaib (7:85). Entsprechendes gilt auch von Moses (Al Baqara:49ff.) und Jesus, der als "gesandten an die Kinder Israels" (Al Imran, 48) gesandt wurde. Von dem Prophetn Muhammad aber heißt es in der Sure Saba, Vers 28, daß er "für die Menschen allesamt als Freudenbote und Warner gesandt ist". In der Sure Al Araf, Vers 158 kommt dies folgerdermaßen zum Ausdruck: : Und sprich: O Ihr Menschen, ich bin an euch alle der Gesandte Gottes, der die Herrschaft über die Himmel und die Erde hat. Die Botschaft des Propheten Muhammad wird wird auch von der Sure Al Anbiya, Vers 108 auf die ganze Menschheit bezogen. Wir entsandten dich als eine Gnade für alle Welten.

Die Ehen des Propheten

Von dem Propheten selbst ausgebildet, galten seine Frauen bei der weiteren Vermittlung der islamischen Lehre als sachkundige Lehrerinnen für Frauen und Männer. Ihre Wohnräume und die Moschee waren Ausbildungsstätten für gläubige Frauen. Sie gehörten zu den ersten Theologinnen und Überlieferinnen, nicht nur für ihre Zeit, sondern für die islamische Welt bis heute. Der Quran bezeichnet jede von ihnen als "Mutter der Gläubigen".

Die Tatsache, daß er mehr als vier Frauen geheiratet hat, läßt sich an folgenden Fakten erklären: Als fünfundzwanzig jähriger hat Muhammad die fünfzehn Jahre ältere Chadidja geheiratet. Bis zu ihrem Tod lebte er fünfzehn Jahre lang mit ihr glücklich in einer zu damaligen Zeit und in der arabischen Gesellschaft nicht gerade häufigen Einehe. Nach dem Tode Chadidja heiratete er. Die weiteren Ehen wurden zum teil aus bestimmten Dingen geschlossen.

Wenn Zügellosigkeit der Grund für die zahlreichen Ehen des damals bereits fünfzig jährigen Propheten gewesen wären, hätte er bereits vor seiner Berufung im besten Mannesalter eine damalige übliche und sogar Ansehen verschaffende Vielehe eingehen können.

Der Titel "Mutter der Gläubigen" ist nicht nur Chadidja vorbehalten, sondern Titel für alle Frauen Muhammads (Vers).


Gepriesen seist Du. Wir haben kein Wissen, außer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise.« (Sure 2, 32) »Oh Gott gieße Deinen Segen aus über unseren Herrn Mohammed, von Ewigkeit zu Ewigkeit nach der Anzahl der Dinge, die das göttliche Wissen umfasst, und über seine Familie und seine Gefährten und Deinen Frieden über sie und über uns alle Gläubigen (din). Amen. ...und Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten.«

T-Boy Offline




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01.12.2005 21:19
#58 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

hi

ich weiß nicht ob du gläubig bist oder nicht interessirt mich auch nicht!!!!!!!!!! aber eins möchte ich wissen.......... wieso soll 5mal am tag beten schwachsinnig sein ???? ich frag dich mal so was tust du denn für gott ????????? alles ist gegenseitig
gott gebt die alles was du brauchst zumindestens bei den islamisten und du findest als gegenleisung 5 mal am tag beten ist schwachsinnig schäm dich mal ey !!!!!!!!!!

Bauchtanzkaiser Offline

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01.12.2005 23:04
#59 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Hey, Robin auf muslimisch! Das kann ja spaßig werden...

fazd Offline

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01.12.2005 23:27
#60 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Zitat von Bauchtanzkaiser
Hey, Robin auf muslimisch! Das kann ja spaßig werden...

das grundkonzept ist universell:

Bauchtanzkaiser Offline

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01.12.2005 23:32
#61 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

In der Tat.
Wobei die Flanders-Söhne im Hinblick auf grammatikalische Kenntnisse doch etwas fitter erscheinen .

fazd Offline

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01.12.2005 23:56
#62 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

ist das jetzt explizit auf robin bezogen?

Bauchtanzkaiser Offline

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01.12.2005 23:58
#63 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Ja, auf beide Versionen .

Robin87 Offline



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02.12.2005 14:16
#64 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten
In Antwort auf:

hi

ich weiß nicht ob du gläubig bist oder nicht interessirt mich auch nicht!!!!!!!!!! aber eins möchte ich wissen.......... wieso soll 5mal am tag beten schwachsinnig sein ???? ich frag dich mal so was tust du denn für gott ????????? alles ist gegenseitig
gott gebt die alles was du brauchst zumindestens bei den islamisten und du findest als gegenleisung 5 mal am tag beten ist schwachsinnig schäm dich mal ey !!!!!!!!!!



Wieso soll man ausgerechnet 5mal an Tag beten? Wieso nicht so oft wie man für Gott will? Was soll das Gott nützen wenn man ihm 5mal am Tag irgendeinem Text vorplappert, den so ein Typ namens Muhammad ihm vorgeschrieben hat?



"Gott ist raffiniert, aber nicht bösartig." (Albert Einstein)

fazd Offline

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02.12.2005 14:55
#65 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Zitat von Robin87

Wieso soll man ausgerechnet 5mal an Tag beten? Wieso nicht so oft wie man für Gott will? Was soll das Gott nützen wenn man ihm 5mal am Tag irgendeinem Text vorplappert, den so ein Typ namens Muhammad ihm vorgeschrieben hat?


du willst es ja scheinbar so: wenn du 5 maliges beten in frage stellst, stellst du alles in frage. warum dann ueberhaupt beten? warum in die kirche gehen, warum "vater unser" beten ("irgendeinem Text vorplappert")? weil es dir irgendein buch sagt? warum dann 10 gebote? hat gott die persoenlich aufgeschrieben?

wenn du andere religionen angreifst vergiss nicht wie instabil deine eigene unter selben gesichtspunkten ist.

Robin87 Offline



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02.12.2005 16:02
#66 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten
In Antwort auf:

du willst es ja scheinbar so: wenn du 5 maliges beten in frage stellst, stellst du alles in frage.


ha! ha! ha!
In Antwort auf:

warum in die kirche gehen, warum "vater unser" beten ("irgendeinem Text vorplappert")?


das Vater unser ist mehr oder weniger ein Vorschlag von Jesus, man kann aber auch eigene gebete beten.
In Antwort auf:

warum dann 10 gebote?


Hey! Das hat doch nichts mit dem anderen zu tun.



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fazd Offline

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02.12.2005 16:15
#67 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

bist'n bisschen kleinlaut geworden, oder hast du einfach keine lust mehr dich mit den doofen leuten abzugeben die nicht deine meinung teilen?

In Antwort auf:

das Vater unser ist mehr oder weniger ein Vorschlag von Jesus, man kann aber auch eigene gebete beten.


nochmal, wenn nun mal 5 mailges beten eine grundregel ist, dann wird das eben gemacht. warum wird denn getauft, warum wird den kommunion/firmung gefeiert, weil das so reglementiert ist. punkt. wenn du fragst "warum betest du 5 mal"? frage ich "warum wurdest du getauft"? das ist unter dem punkt der notwendigkeit absolut identisch, es gehoert beides zu religionsausuebung.

In Antwort auf:

Hey! Das hat doch nichts mit dem anderen zu tun.

doch, wenn du den koran in frage stellst musst du genauso die bibel in frage stellen. ...oder was ist der punkt an dem du die unglaubwuerdigkeit des koran festmachst und die glaubwuerdigkeit der bibel beweist? der unterschied ist, du glaubst an das eine und glaubst nicht an das andere, von wissen kannst du mir bitte nichts erzaehlen. insofern bietet es sich hier doch mal an ein wenig der anderen religion entgegenzukommen.

Robin87 Offline



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02.12.2005 16:29
#68 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten
In Antwort auf:

nochmal, wenn nun mal 5 mailges beten eine grundregel ist, dann wird das eben gemacht. warum wird denn getauft, warum wird den kommunion/firmung gefeiert, weil das so reglementiert ist. punkt. wenn du fragst "warum betest du 5 mal"? frage ich "warum wurdest du getauft"? das ist unter dem punkt der notwendigkeit absolut identisch, es gehoert beides zu religionsausuebung.

nichts da punkt. Die Taufe ist ein einmaliges Erreignis, aber das 5-malige Beten am Tag ist eine Fesselung vom Koran und eine Qual. Wer will denn genau 5-aml am Tag beten? Was ist wenn man an einem Tag noch ein weiteres eigenes Gebet sagen will oder einmal an einem Tag vergisst oder nicht zur Gelegenheit kommt zu beten? Wird man dann gesteinigt? Außerdem konnte man als neugeborenes Kind wahrscheinlich nicht 5mal am Tag zu beten. Was nun? Heißt das: Man müsse alle Menschen steinigen? Ah ja der Muhammed war ja ein Profi in Engel und Propheten verehren, dann würde es nach dem Koran heißen, dass nur ein handvoll Propheten und die Engel, die schon eh so gut Leben in den Himmel kommen würden. Und Muhammed hat ja noch geaschrieben, dass er um 6 Punkten allen anderen Propheten bevorzugt sei. Dir ist doch klar was Muhammed damit sagt? Er sagt somit dass er der Größte im Himmel sein würde, sogar noch größer als JEsus, weil Jesus nach dem Koran ja auch nur ein dummer Prophet sei. Und man betrachte den Spruch im KOran, man betrachte die Stellung des Satzes: " NIEMAND IST ANBETUNGSWÜRDIG, AUßer ALLAH UND MUHAMMED ist sein Prophet. ha! der Rest ist wohl nur dumme Gesindel, was? Und der Satz ist doppeldeutig einmal, dass Muhammed sein Prophet sei und andern mal wenn man langsam ließt lese man als ob da stehen würde, dass niemand anbetungswürdig sei außer Allah und Muhammed. Und Ich weiß nicht wie euch ist, aber ich habe keine Lust solch einem Lügner nachzulaufen.



"Gott ist raffiniert, aber nicht bösartig." (Albert Einstein)

fazd Offline

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02.12.2005 17:20
#69 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten
Indoktrination (lateinisch: doctrina - "Belehrung") bedeutet die gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten.

Dabei geht es insbesondere um Propaganda. Die Form der Informationsdarbietung ist hier einseitig verzerrt, die Gesamtheit der verfügbaren Informationen wird zensiert, die der Ideologie widersprechenden Angaben werden zurückgehalten, deren Äußerung mit diskreten Benachteiligungen oder konkreten Strafen bedroht.

Die Möglichkeiten, ein entsprechendes Informationsmonopol über eine große Menschenmenge zu erreichen, sind vor allem in Diktaturen gegeben. Aber auch eine unkontrollierte Monopolisierung der Massenmedien und autoritäre Erziehungformen befördern Indoktrination.

In totalitären Staatssystemen werden die (scheinbar) positiven Seiten des Systems überhöht, während kritische oder mißliebige Informationen unterdrückt werden. Indoktrination stellt einen Gegenpol zu Aufklärung dar.

denkmal darueber nach auf wen das zutrifft.

In Antwort auf:
nichts da punkt. Die Taufe ist ein einmaliges Erreignis, aber das 5-malige Beten am Tag ist eine Fesselung vom Koran und eine Qual. Wer will denn genau 5-aml am Tag beten? Was ist wenn man an einem Tag noch ein weiteres eigenes Gebet sagen will oder einmal an einem Tag vergisst oder nicht zur Gelegenheit kommt zu beten? Wird man dann gesteinigt?

Taufe ist keine fesselung an die bibel? Wer will ueberhaupt beten? es gibt religionen in denen auch nicht gebetet wird ueberleg dir mal wie selbstsuchtig dagegen das christentum wirkt(und bitte jetzt nicht das "selbstsuechtig" zerlegen). es gibt religionen in denen meditiert wird, die verurteilen aber nicht automatisch dein beten! ueberleg dir mal wieviel sinn AUS DEREN AUGEN dein beten, dein gottesdienst, deine art von glaubensbekenntnis macht?

In Antwort auf:

Außerdem konnte man als neugeborenes Kind wahrscheinlich nicht 5mal am Tag zu beten. Was nun? Heißt das: Man müsse alle Menschen steinigen?

befass dich noch mal mit dem islam und dann darfst du nochmal an die tafel. bis dahin, 6 setzen.

In Antwort auf:
Ah ja der Muhammed war ja ein Profi in Engel und Propheten verehren, dann würde es nach dem Koran heißen, dass nur ein handvoll Propheten und die Engel, die schon eh so gut Leben in den Himmel kommen würden. Und Muhammed hat ja noch geaschrieben, dass er um 6 Punkten allen anderen Propheten bevorzugt sei. Dir ist doch klar was Muhammed damit sagt? Er sagt somit dass er der Größte im Himmel sein würde, sogar noch größer als JEsus, weil Jesus nach dem Koran ja auch nur ein dummer Prophet sei. Und man betrachte den Spruch im KOran, man betrachte die Stellung des Satzes: " NIEMAND IST ANBETUNGSWÜRDIG, AUßer ALLAH UND MUHAMMED ist sein Prophet. ha! der Rest ist wohl nur dumme Gesindel, was? Und der Satz ist doppeldeutig einmal, dass Muhammed sein Prophet sei und andern mal wenn man langsam ließt lese man als ob da stehen würde, dass niemand anbetungswürdig sei außer Allah und Muhammed. Und Ich weiß nicht wie euch ist, aber ich habe keine Lust solch einem Lügner nachzulaufen.


wo ist der beweis fuer irgendwas? was macht ihn zum luegner? du findest doch auch das deine religion besser ist, wo ist der unterschied wenn ein moslem seine besser findet?

Gysi Offline

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02.12.2005 17:51
#70 Beitritt der Türkei zur EU antworten

Ich will eure erfrischenden Dispute "Robin gegen den Rest der Welt" ja nicht unterbinden. Aber:

In Antwort auf:
befass dich noch mal mit dem islam und dann darfst du nochmal an die tafel.
Was für Vorteile hat der Islam gegenüber dem Christentum? Was für Nachteile hat er gleich dem Christentum oder gegenüber ihm? Wie ist deine Sichtweise, Fazd?

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Robin87 Offline



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02.12.2005 18:16
#71 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten
zu fazd
In Antwort auf:

wo ist der beweis fuer irgendwas? was macht ihn zum luegner? du findest doch auch das deine religion besser ist, wo ist der unterschied wenn ein moslem seine besser findet?


du bist doch der Atheist, du solltest doch auch glauben, dass Muhammed ein Lügner war, oder nicht? Nenn du doch die Beweise. Habe ich nicht schon genug gesagt?




"Gott ist raffiniert, aber nicht bösartig." (Albert Einstein)

fazd Offline

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03.12.2005 01:11
#72 RE: Beitritt der Türkei zur EU antworten
In Antwort auf:
du bist doch der Atheist, du solltest doch auch glauben, dass Muhammed ein Lügner war, oder nicht? Nenn du doch die Beweise. Habe ich nicht schon genug gesagt?

Wenn ich sagen wuerde das muhammad ein luegner waere wuerde ich ihm boese absichten unterstellen das kann ich weder noch will ich das. ich kann nicht sagen das muhammad bewusst gelogen hat. genauso wenig kann ich sagen das die bibel bewusst luegt.
da ich das nicht kann, kannst du das im uebrigen auch nicht.


nachfolgendes koennte einiges erklaeren->

Zitat von Gysi
]Was für Vorteile hat der Islam gegenüber dem Christentum? Was für Nachteile hat er gleich dem Christentum oder gegenüber ihm? Wie ist deine Sichtweise, Fazd?

um dir meine sicht auf religion zu erklaeren folgende analogie:
nehmen wir an ich bin ein vegetarier, ich habe wildesser, gefluegelesser, schweineesser und rindessen als freunde. Ich respektiere das jeder von ihnen fleisch ist, erwarte aber auch das sie respektieren das ich kein fleisch esse. deine frage kommt in etwa der nahe was meine meinung zu den vor- und nachteilen von rind- und scheinefleisch ist. da ich aber schon gegen das schlachten von tieren bin, kann ich dazu keine meinung haben. es gibt fuer mich kein schwarz und weiss - beide sind grau. das schlachten ist schon mein problem egal wieviel besser rindfleisch ist...

ich bin sicher das du darauf hinaus willst das der islam im allgemeinen weniger rechte fuer frauen einraeumt und insgesammt etwas rueckschrittlicher ist (oder traditionsgebundener). nun ist die frage in wie weit die katholische kirche frauen respektiert und als gleichwertig ansieht, wo sind weibliche kirchenfuehrer? klar ist selbst die katholische kirche im vergleich zum durchschnitts-islam topmodern, nur stellt sich die frage "warum?". bitte erzaehlt mir nicht das die katholische kirche offener ist, weil sie sich im laufe der jahre ganz frei dazu entschieden hat. sie ist offener weil sie auf grund von sozialen und wissenschaftlichen umstaenden dazu gezwungen wurde. nur weil islamische laender im allgemeinen noch etwas rueckschrittlicher sind (aus wirtschaftlicher sicht) ist der islam ansich noch nicht so offen. die tuerkei zum beispiel ist ein vorbild fuer die neue islamische offenheit(verhaeltnismaessig). vergleicht das christentum vor 500-1000 jahren mit dem islam von heute und du wirst kaum unterschiede haben. die kirche die Galileo verteufelt hat, die die boesen heiden in afrika und suedamerika missioniert hat, die teufel ausgetrieben hat und hexen verbrannt hat ist eigentlich schon fast schlimmer als der islam in robins darstellungen.

Gysi Offline

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03.12.2005 04:15
#73 Beitritt der Türkei zur EU antworten
In Antwort auf:
ich bin sicher das du darauf hinaus willst das der islam im allgemeinen weniger rechte fuer frauen einraeumt und insgesammt etwas rueckschrittlicher ist (oder traditionsgebundener). nun ist die frage in wie weit die katholische kirche frauen respektiert und als gleichwertig ansieht, wo sind weibliche kirchenfuehrer?
Das war auch, aber nicht ganz meine Frage, auch wenn du dir sicher bist, Fazd. Außerdem war es ganz und gar nicht die zu der Frage passende Antwort, die du dir selber gegeben hast. Die Christen haben sich in der Tat dem gewaltigen Druck des Säkularismus angepasst, nur um ihre (wirtschaftliche) Macht zu halten. Dafür hat sie viel von ihren damals rigideren Positionen aufgegeben. Die ethisch verändernde Kraft waren in den letzten Jahrhunderten nicht die Kirchen, obwohl die sich immer noch als ihre Gralshüter verstehen.
Die Bibel ist eine Schrift, die über viele Jahrhunderte, mindestens 11, entstanden ist. Und sie trägt in sich verschiedene Lehren - eine ist die der Nächstenliebe, und auf diese Lehre berufen sich die Christen heute gerne - weil diese Lehre mit den modernen ethischen Zielvorstellungen, wie sie in den Menschenrechten formuliert sind, noch zusammengehen kann. Der Rachegott der Offenbarung des NT wird schamhaft in der Hinterhand gehalten.

Und du meinst, dass der Koran diesen Weg der Anpassung an die Bedingungen einer sich vereinigenden Welt mitgehen kann? Dazu gehört, seine eigenen Vorstellungen und Positionen zur Ethik (und Religion) in die freie und unbefangene Diskussion geben zu können. Und diesen Umstand erleben wir derzeit nicht. Der Koran ist nicht mit der Bibel zu vergleichen, das sage ich als Atheist. Der Koran wurde von einem Menschen verfasst resp. diktiert. Mit dem kriegerischen Ziel der Abgrenzung gegen die "Ungläubigen" und dem diktatorischen Ziel der rigorosen Unterwerfung gegen die "Gläubigen" - beides zieht sich in ewigen Wiederholungsschleifen gebetsmühlenartig durch diese ganze heilige Schrift. Der Koran lehrt den Hass gegen alles, was anders denkt, auch gegen die, die sich um die Muslime als MENSCHEN in der Art bemühen, sie in die kritsche Diskussion (über die Religion) einzubinden.
Man kann sein soziales Verhalten, heute im Jahre 2005, nicht nach der ideologischen Vorstellung eines Kaufmannes und Kriegsführers aus dem Mittelalter des afrikanischen Nordens richten, wenn man es richtig machen will!

Gysi
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Robin87 Offline



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03.12.2005 09:16
#74 RE: Beitritt der Türkei zur EU antworten

sogar Gysi, der (zumindest noch) Atheist, bestätigt die Boswilligkeit des Korans. Da ist doch klar: Muhammed wollte sich reich, berühmt und beliebt bei den Menschen machen und hatte dazu die Bibel missbraucht. Das Neue Testament hatte er dabei als unwichtig erklärt und vernachlässigt. Ist doch klar warum: Weil das Neue Testament seinem Koran wiedersprecht (obwohl das Neue Testament bereits 500 Jahre alt war). Der Jesus würde ihm seinem eigenen Retterbild im Weg stehen, deshalb hat er auch so aggresiv seinen Anhänger gedroht und droht immernoch, "Islamischer Abfall muss sterben", sprich Menschen die dem Islam sich abkehren sollten getötet werden,. Und "tötet die, die nicht an Allah glauben" damit der Islam ja auch nicht an Macht auf Erden verliere. Und noch weitere Drohungen. Und im Koran steht ja jedesmal der selbe nervige Satz drin "Im Namen Allahs des allbarmherzigen, des ..." Das ist so eine Art unterschwellige Botschaft, er versucht damit die Leute psychisch zu hypnotesieren.




"Gott ist raffiniert, aber nicht bösartig." (Albert Einstein)

T-Boy Offline




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03.12.2005 11:10
#75 RE: RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

bevor man ein religion nicht so gut kennt sollte man darüber auch nichts richtiges sagen !!!!!! babys können auch nicht beten aber das steht im koran auch nicht vorgeschrieben mädchen fangen ab 9 jahre an und jungs ab 10 und bisdahin werden sie von deren eltern gelert so ist es und nicht wie ihr yallah ab in die straße ich will meine ruhe haben °!!!!! das machen die christen auch sowohl die deutschen öffters und dann sieht man was daraus wird (kiffer,säufer,und so weiter) ok es gibt es bei den islamisten auch aber ich wette mit euch nicht so wie die christen sag ich mal !!!!!!!!!
und von meiner sicht ist es so geht doch euer eigenen weg wieso streitet ihr wegen religion unterschiede der eine ist das der andere ist was anderes ist doch voll komm egal wer was ist mensch ist ein mensch !!!!!!!!!!!

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