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Dieses Thema hat 169 Antworten
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 Islamismus/Islam
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.127

25.01.2005 15:18
Beitritt der Türkei zur EU antworten

Die Türkei verkörpert nicht nur MENSCHEN, die alle ein besseres, materiell gesichertes Leben wollen, sie ist auch ein Land einer Kultur, die - mit dem Islam - andere Erziehungs- und moralische Basis als die unsere hat. Die Frage ist, ob diese Kultur mit der unseren zu einer Lebensgemeinschaft verwoben werden kann. Mit der Türkei käme auch der Islam. Wollen - und können - wir den Islam in die europäische Wertegemeinschaft integrieren? Würdet ihr den Neo-Nationalsozialismus auch integrieren wollen? Nein, natürlich nicht! Dann lest doch bitte mal den Koran. Ich habe noch nie von so einer knallhart faschistoiden Lehre der Ausgrenzung (der "Ungläubigen") und der (folterlüstigen!) Menschenverachtung (gegen diese) erfahren! Nicht jeder lässt sich durch diese Schrift zur Gewalt verführen. Aber einige schon. Und die wenigsten, die im koranischen Geist erzogen wurden, werden ein normales Verhältnis zu den Nichtmuslimen haben können, ein Verhältnis des normalen Vertrauens und Respektes, das für eine einheitliche, zusammenwachsende und freiheitliche Gesellschaft unablässig ist. Unsere Großväter, die den Nationalsozialismus "zugelassen" hatten, die waren nicht so blauäugig wir die meisten Integrationsbefürworter hier, die sich an ihrer Toleranz besoffen saufen - und Europa tot.
Es ist leider derzeit so, dass der Islam in der Türkei einen großen Zulauf hat. Kemal Atatürk, der den Islam als "Gift" bezeichnete, ist dort megaout!
Der libysche Revolutionsführer Muhammar El Ghaddafi hatte erst neulich die EU vor einer Aufnahme der Türkei - eben aus den hier beschriebenen Gründen - gewarnt. Der Koran erzieht nicht zu Kompromissen, die Glaubensfreiheit ist nach ihm nicht möglich. Und der kennt sich mit dem Islam aus.
Ein Muslim, der sich für die westlichen Freiheitsgrundsätze entscheidet, müsste sich innerlich vom Koran verabschieden... Und nach im wird besonders der Abtrünnige verfolgt. Welcher Muslim wagt sich schon gegen so ein religiöses Terrornetz zu erheben - hinter dem ja immerhinn Allah und eine Paradiesverheißung steht, die man verlieren kann?

Der Beitritt soll noch 15 Jahre verhandelt werden, da bleibt noch viel Zeit. Ich vermisse aber den Koran und die religiöse Verhaftung der Türken, die Korangläubigkeit, als Verhandlungsthema!

Übertreibe ich? Sind meine Befürchtungen zu groß?

Wie seht ihr das?

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

diderot Offline

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Beiträge: 21

04.02.2005 20:50
#2 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Ich bin für eine Aufnahme der Türkei in die EU. Ich stimme zwar mit deiner Einschätzung des Islam überein, aber die Problematik kann man nicht ausklammern, indem man sich vor den moslemischen Ländern verschließt. Außerdem, dürften dann Bosnien und Albanien auch nicht EU-Mitglieder werden, da diese Länder auch eine moslemische Mehrheit haben?
Manche Leute befürchten, dass bei einer EU-Mitgliedschaft der Türkei viele Türken nach Westeuropa ziehen würden. Diese Befürchtung teile ich nicht. Bereits eine versprochene Mitgliedschaft würde der Türkei eine Stabilität verleihen, die zu mehr Wirtschaftswachstum und Wohlstand führt. Dadurch könnte die Türkei auch für andere islamische Staaten eine Alternative zum Islamismus darstellen.
Ach ja, was ich noch hinzufügen wollte: Der Koran ist noch relativ harmlos. Lest die Hadith (die Sammlungen von Aussprüchen und Taten des Propheten) und die Mohammed-Biographie von Ibn Ishaq (Sirat Rasul Allah, die älteste Biographie von Mohammed, ca. 120 Jahre nach seinem Tod geschrieben, gibt es in englischer Übersetzung)! Dort geht es erst richtig ab!

Mr.Sunshein Offline

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Beiträge: 23

02.03.2005 20:52
#3 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Gysi hat ganz recht, der Islam basiert auf fundamentlaismus und extremismus.
die frage zum EU beitritt der türkei kann ich ganz einfach beantwoten: nein! sie sollen nicht bei treten, EU bedeutet Europäische Union, und die türkei liegt mit über 90% in asien. und der "europäische teil" is ja wohl mehr als lachhaft
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.127

03.03.2005 10:04
#4 Beitritt der Türkei zur EU antworten

In Antwort auf:
EU bedeutet Europäische Union, und die türkei liegt mit über 90% in asien. und der "europäische teil" is ja wohl mehr als lachhaft
Naja, ob nun die Türkei, nach der willkürlichen Grenzziehung irgendwelcher Menschen, nun in Asien liegt, oder in Europa - das wäre mir persönlich nun wirklich wurscht. Wir wollen doch nicht päpstlicher sein als der Papst... Irgendwann werden wir auch zu einer "WU" - einer "World-Union" - kommen. Aber die Zeit kriegen wir derzeit lebenden alle nicht mehr mit. Ich bin für diese eine Welt. Aber die müssen wir uns erst mal bauen! Und zum Bauen eines Hauses gehört, dass das Fundament schon mal stimmt! Und der Koran ist Gift für dieses gemeinsame Fundament. Der Koran muss auf den Tisch einer weltweiten substanziellen Diskussion! Mehr verlange ich ja für hier und heute nicht.

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

diderot Offline

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Beiträge: 21

03.03.2005 22:07
#5 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Ich denke nicht, dass man diese ziemlich willkürlich gezogene geografische Grenze zwischen Europa und Asien als Kriterium heranziehen sollte, ob ein Land Mitglied der EU werden kann oder nicht. Das politische Gebilde Europa sollte vielmehr auf einer Idee oder einer Wertegemeinschaft beruhen. Dieser Wertegemeinschaft müsste sich natürlich auch die Türkei anschließen.
Der Islam ist zwar fundamentalistisch, was aber nicht heißt, dass die meisten Moslems fundamentalistisch sind. Vom Islamismus geht sicherlich eine Gefahr aus. Aber die Frage ist, wann die Gefahr größer ist: mit einer wirtschaftlich blühenden Türkei innerhalb der EU oder einer stagnierenden Türkei mit einer schnell wachsenden Bevölkerung außerhalb der EU.

Mr.Sunshein Offline

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Beiträge: 23

04.03.2005 14:46
#6 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

der beitritt der türkei hält die ersten paar jahre eigentlich nur wirtschaftliche nachteile für die EU im sack versteckt. Ich meien das wäre noch ein welpe der ne zitze zum saugen sucht. und wenn die sich benehmen wie die italiener und einfach vergessen den hahn zuzudrehen...~.~
das land muss saniert werden, die naturschutz und umweltschutzmasnahmen müssen auf EU-Norm hochgepusht werden, sie werden eigentlich erstamal für alles subventionen brauchen oO. und ob sie eventuel mal später selber mehr in den EU topf einzahlen werden als sie bekommen steht in den sternen. bisdahin blechen wir erstmal

Ps: so "wilkürlich" wurde die Eur-asien grenze gar nicht gezogen.
Pps: Es ist das verdammte fundamentalistische ziel des Korans, alle gegner (viele interpretieren nicht islamistische religionen als feindlich) zu vernichten und einen heiligen krieg für allah zu führen. wenn ich eine religion noch weniger als christentum leiden kann, sind es islamisten -.-'
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diderot Offline

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Beiträge: 21

04.03.2005 18:51
#7 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Ich mag ja die Islamisten auch nicht. Aber die sind nunmal da, und das Problem ist nicht zu lösen, indem man sich den islamischen Ländern gegenüber abschottet. Wenn diese Länder auf sich alleine gestellt sind, machen sie nur Dummheiten, wie z. B. der Iran, der sich wahrscheinlich die Atombombe zulegen möchte, oder Pakistan, das die Bombe schon hat. Dass sich die Türkei auch die Bombe besorgen würde, wenn sie in der EU wäre, ist unwahrscheinlich.
Was das Wirtschaftliche betrifft: Die Türkei wäre natürlich für längere Zeit Nettoempfängerin aus dem EU-Haushalt. Aber man kann damit rechnen, dass dieses Land genauso wirtschaftlich aufblühen würde wie jetzt die neuen osteuropäischen EU-Mitglieder und wie vorher Spanien und Portugal, und davon profitieren alle. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung würde vielleicht auch eine Verbesserung des türkischen Schulsystems einhergehen, und damit würde - hoffentlich - die Attraktivität der Religion abnehmen.
Eine Lösung des Islamismus-Problems kann nur in der Entwicklung dieser Länder liegen. Ohne eine Änderung der gesellschaftlichen Umstände in diesen Ländern, werden diese Leute nicht vernünftiger.

Gast
Beiträge:

27.03.2005 01:03
#8 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Die Türkei ist ein bankrottes Land, das in weiten Teilen seiner Gesellschaft noch im Mittelalter steckt. Es hat mit unserem Europa weder kulturell noch gesellschaftlich oder wirtschaftlich etwas zu tun. Es ist nicht Aufgabe des deutschen Steuerzahlers, ein bankrottes Land zu finanzieren oder zu zivilieren.
Wenn man die Entwicklung der türkischen Zuwanderer in Deutschland betrachtet und die gescheiterte Integration, also die Akzeptanz mitteleuropäischer Wertvorstellungen, so ist erkennbar, dass eine Änderung in der Türkei ein Jahrhundertwerk ist, das die türksiche Gesellschaft erst selbst leisten muss, bevor es sich Europa anschliessen will. Wir schaffen es nicht einmal, die paar Millionen Türken in Deutschland zu integrieren, meinen aber gleichwohl dass dies mit einem ganzen Land von 80 Mio. Einwohner möglich sein könnte, eine absurde Logik. Solange die Bedeutung der Religion in den islamisch geprägten Ländern nicht auf das in Mitteleuropa übliche Mass reduziert wird, fehlt diesen Ländern eine wesentliche Eigenschaft für Euopa, nämlich die gesellschaftliche Akzeptanz unserer zentralen Grundwerte. Dies gilt auch für Bosnien.
Der Vergleich mit Spanien und Portugal ist unzutreffend, sie stehen schon geschichtlich auf der Basis christlicher Grundwerte, wie sie in Europa allgemein akzeptiert sind.
Die türksiche Gesellschaft möchte so weiter leben wie bisher und sucht dafür eine Finanzierungsmöglichkeit. Es ist genau das gleiche Verhalten, wie es die islamisch geprägten Zuwanderer in Europa zeigen.
Wer den Türkeibeitritt befürwortet, muss zugleich erklären, wer diesen bezahlen soll. Die Schätzungen bewegen sich zwischen 15 bis 25 Milliarden EUR. Dazu habe ich bis heute von keinem Befürworter etwas gehört.

diderot Offline

Mitglied

Beiträge: 21

27.03.2005 21:38
#9 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

In Antwort auf:
Die Türkei ist ein bankrottes Land

Die Türkei ist inwiefern bankrott? Das jährliche Wirtschaftswachstum der Türkei liegt zur Zeit bei 4,5 Prozent, wovon die meisten anderen europäischen Länder nur träumen können.
In Antwort auf:
das in weiten Teilen seiner Gesellschaft noch im Mittelalter steckt

Dann sollte man sich daran machen, das zu ändern.
In Antwort auf:
Es hat mit unserem Europa weder kulturell noch gesellschaftlich oder wirtschaftlich etwas zu tun

Geschichtlich und wirtschaftlich hat die Türkeit sehr viel mit Europa zu tun. Und was die Kultur betrifft: So unterschiedlich ist die türkische Kultur gar nicht von der griechischen oder der des Balkans.
In Antwort auf:
Es ist nicht Aufgabe des deutschen Steuerzahlers, ein bankrottes Land zu finanzieren oder zu zivilieren.

Stimmt. Muss er ja auch nicht. Die EU-Beiträge müssen deswegen nicht steigen, sondern würden umgeschichtet werden. Angsichts der steigenden Verschuldung werden die meisten Regierungen auch in den nächsten Jahrzehnten kaum Geld haben, höhere Beiträge zu zahlen.
In Antwort auf:
... gescheiterte Integration, also die Akzeptanz mitteleuropäischer Wertvorstellungen, ... das die türksiche Gesellschaft erst selbst leisten muss ...

Die türkische Gesellschaft würde diesen Übergang zu moderneren Wertvorstellungen schon leisten. Es ist auch jetzt schon so, dass es in dieser Hinsicht große Unterschiede in der türkischen Bevölkerung gibt. Istanbul ist anders als beispielsweise Ostanatolien. Was die türkischen Immigranten in Europa betrifft, die sind in einer ganz anderen Situation. Sie stammen zumeist aus den rückständigsten Gebieten der Türkei. Die misslungene Integration ist aber nicht alleine ihre Schuld. Man ist mit den sogenannten "Ausländern" zwar am Arbeitsplatz zusammengetroffen, aber außerhalb der Arbeit herrschte die Apartheit.
In Antwort auf:
Der Vergleich mit Spanien und Portugal ist unzutreffend...

Der Vergleich war eigentlich in wirtschaftlicher Hinsicht gemeint. Die viel geschmähten EU-Richtlinien bringen eben doch einen Vorteil, indem sie für Stabilität sorgen, was für Investitionen enorm wichtig ist. Aber natürlich könnte man auch in kultureller Hinsicht einen Vergleich ziehen. Portugal und Spanien waren zwar christlich, aber in einer sehr rückständigen katholischen Form. Es gibt keinen Grund zu der Annahmen, warum sich das nicht auch in der Türkei ändern sollte.
In Antwort auf:
Die türksiche Gesellschaft möchte so weiter leben wie bisher und sucht dafür eine Finanzierungsmöglichkeit

Ich denke, die meisten Türken möchten in Frieden und Wohlstand leben. Ein EU-Beitritt wäre auch für Frieden und Wohlstand im restlichen Europa gut.

Malak Offline

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Beiträge: 68

14.04.2005 13:40
#10 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

In Antwort auf:
In Antwort auf:Es hat mit unserem Europa weder kulturell noch gesellschaftlich oder wirtschaftlich etwas zu tun


Geschichtlich und wirtschaftlich hat die Türkeit sehr viel mit Europa zu tun. Und was die Kultur betrifft: So unterschiedlich ist die türkische Kultur gar nicht von der griechischen oder der des Balkans.


Dazu kann ich nur eines Sagen alle Kulturelen gemeisnamkeiten entstanden aus Kriegen. Wenn das jemand als gute kulturelle Grundlage bezeichnet, dann muss ich mich davon abgrenzen.
Noch etwas. Das Kurdenproblem... Daist ein Krieg im eigenen Land (der Türkei) keine Gute verhandlngsstrategie.

Aber da das ein Religionsforum ist, will ich etwas über die Verschiedenen Religionen sagen:
Religionen entstanden
Verschiedene Religionen entstanden in verschiedenen Regionen der Erde, weil dort die Lebensweise der Menschen verschieden ist.
Auch die Gebiete sind verschieden von der gegrafischen und agrarwirtschaftlichen Seite her.

Ich denke, dass der Beitritt der EU ein Zusammentreffen von Islam und Christentum wäre. Das kann nicht gut gehen, denn die Islamisten in Albanien oder den anderen genannten Staaten hatten einen langen Christlichen einfluss und auch einen Europäischen idialismus einfluuss (wenn man das so sagen kann) das hat sie vrbereitet. Außerdem ist da die Lage Griechenland - Türkei alles sehr spannende sachen.

MfG Malak
Rechtschreibfehler sind gewollt und zur allgemeinen Belustigung gedacht!

diderot Offline

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Beiträge: 21

17.04.2005 22:22
#11 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

In Antwort auf:
Dazu kann ich nur eines Sagen alle Kulturelen gemeisnamkeiten entstanden aus Kriegen.

Es stimmt zwar, dass es ständig Kriege zwischen dem Osmanischen Reich und anderen Ländern gab, aber auch die anderen Länder haben ständig Kriege untereinander geführt. Das Kriegführen gehörte zu den Hauptbeschäftigungen der damaligen Herrscher. Aber es war nicht so, dass das Osmanische Reich immer gegen das christliche Europa antrat. Im ersten Weltkrieg kämpfte das Osmanische Reich auf der Seite der Achsenmächte, und im Krimkrieg kämpften Engländer und Franzosen auf Seiten der Osmanen gegen Russland.
In Antwort auf:
Das Kurdenproblem... Daist ein Krieg im eigenen Land (der Türkei) keine Gute verhandlngsstrategie.

Es gibt keinen einzigen Beitrittskandidaten, auch nicht Rumänien, Bulgarien oder Kroatien, der alle Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft der EU erfüllt. Aber dafür stellt die EU Forderungen auf, und es gibt eine Übergangsfrist, in der die Forderungen erfüllt werden müssen. Die Türkei hat jetzt schon viele Forderungen erfüllt, obwohl es noch nicht einmal Beitrittsverhandlungen gibt. Es gibt sicherlich noch viel zu tun, aber man sollte von der Türkei nicht mehr verlangen als von den anderen Ländern.
In Antwort auf:
Verschiedene Religionen entstanden in verschiedenen Regionen der Erde, weil dort die Lebensweise der Menschen verschieden ist.
Auch die Gebiete sind verschieden von der gegrafischen und agrarwirtschaftlichen Seite her.

Das ist eine Hypothese, die dem Test nicht standhält. Der Islam hat sich in Nordafrika und dem Nahen Osten durch die arabischen Eroberungen verbreitet, und nicht weil die Lebensweise der dort lebenden Menschen anders als die der Menschen im nördlichen Mittelmeerraum gewesen wäre. Hätten die Byzantiner die Araber besiegt, statt umgekehrt, wären heute noch diese Gebiete christlich. Und hätte Karl Martel die Araber nicht bei Poitier aufgehalten, wäre ganz Europa islamisch geworden. Genauso geht die Teilung Europas in einen katholischen westlichen Bereich und einen orthodoxen östlichen Bereich auf politische Verhältnisse, nämlich die Teilung des Römischen Reiches, zurück. Aber es ist natürlich so, dass die Religion die Kultur und die Lebensumstände beeinflusst (z. B. protestantische Arbeitsethik).
In Antwort auf:
Ich denke, dass der Beitritt der EU ein Zusammentreffen von Islam und Christentum wäre. Das kann nicht gut gehen

Ja schon. Aber dem können wir sowieso nicht entgehen. Auf der Erde gibt es über eine Milliarde Muslime, und sie sorgen für eine wahre islamische Bevölkerungsexplosion. Eine Mitgliedschaft der Türkei in der EU wäre eine einmalige historische Chance, ein islamisches Land in eine Bahn zu lenken, die ein Vorbild für andere islamische Länder sein könnte. Eine wirtschaftlich prosperierende Türkei wäre die beste Absicherung gegen den Islamismus.
Übrigens glaube ich nicht, dass es zu einer größeren Migration von Türken nach Westeuropa kommen würde. Das Durchschnittseinkommen in der Türkei würde zwar lange nicht das westeuropäische Niveau erreichen, aber andererseits wird den Westeuropäern auch in den kommenden Jahren die hohe Arbeitslosigkeit bleiben, während die Türkei mit einem höheren Wirtschaftswachstum und besseren Zukunftsaussichten gesegnet wäre.
In Antwort auf:
die Islamisten in Albanien oder den anderen genannten Staaten hatten einen langen Christlichen einfluss und auch einen Europäischen idialismus einfluuss

Wenn in Europa die Menschenrechte, die Gleichberechtigung der Geschlechter, Demokratie usw. als Werte allgemein anerkannt sind, so hat das nichts mit dem Einfluss des Christentums zu tun, sondern mit der Aufklärung. Alle diese Werte wurden gegen den Widerstand des Christentums durchgesetzt. Das Christentum unterschied sich vor der Aufklärung in seinen Zielsetzungen nicht so sehr von denen der Islamisten. Es war erst als das Christentum seine politische Macht verlor, dass sich die Kirchenführer auch offiziell zu den Werten der Aufklärung bekannten. Die Türkei dagegen stand unter dem Einfluss der Säkularisierung durch Atatürk und ist eines der wenigen europäischen Länder mit einer Trennung von Staat und Religion.
In Antwort auf:
Außerdem ist da die Lage Griechenland - Türkei alles sehr spannende sachen.

Griechenland ist mittlerweile einer größten Beführworter einer EU-Mitgliedschaft der Türkei (Vgl. http://www.euractiv.com/Article?tcmuri=tcm:31-130598-16&type=LinksDossier).

Malak Offline

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Beiträge: 68

28.04.2005 10:53
#12 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Danke, dass du mich berichtigt hast. Ich habe nichts gegen eine EU-Beitritt der Tuerkei. Doch denke ich, dass Die EU ein Wirtschaftsbuendniss und nicht die Karitas ist. Die Idee ist, gemaeinsam staerker zu sein. Nicht anderen laendern zu helfen (nichts dagegen solange dadurch kein Schaden entsteht.) Ich denke aber dass die Migration doch ziehmlich stark waere. Oder eher gesagt das partielle Einreisen, Geld verdienen, ausreisen.
Rechtschreibfehler sind gewollt und zur allgemeinen Belustigung gedacht!

MuhammadAli Offline

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Beiträge: 17

19.05.2005 23:27
#13 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Gysi - bei allem Respekt, den ich dir erweise.

Dein Einleitungstext ist meiner Meinung nach zu extrem! Ich sage dir der Koran ist tolerant und offen gegenüber andere Religionen und Denkweisen.
Ich weiss, du wirst nun einige Passagen aus dem koran zitieren, die zum Kampf gegen Ungläubige aufrufen -doch schau in welcher zeit dies war. Der Koran sagt genauso...Grüßet das Volke der SChrift ( Juden und Christen) respektiert sie...und zu den Ungläubigen sagt...euch euer glaube und mir mein glaube...Man muss nicht seinen Glauben aufzwingen-das will der Islam auch nicht!

Ich bitte dich höfflich etwas respektvoller zu schreiben, auch wenn du gegen den Eu-Beitritt der Türkei bist,was durchaus verständlich ist.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.127

22.05.2005 16:03
#14 Beitritt der Türkei zur EU antworten

Hallo MuhammadAli!

In Antwort auf:
Ich bitte dich höfflich etwas respektvoller zu schreiben, auch wenn du gegen den Eu-Beitritt der Türkei bist,was durchaus verständlich ist.

Ich erbiete DIR alle Höflichkeit und allen Respekt! Doch ich erwarte, dass der Raum der Freiheit, der freien Meinungsbildung und -aussage, für die unsere Väter und Mütter der Aufklärung, des Schisma (Luther) und der Französischen Revolution für alle Zeiten nicht umsonst ihr Blut vergossen haben werden. Will sagen: Ich erwarte auch den Respekt vor meiner Meinung von DIR. Ich will nichts beschönigen von dem, was der Koran MIR vermittelt hat. DU kannst ja gerne behaupten, dass der Koran ein Gottes- und Friedensbuch sei. ICH kann das jedoch NICHT nachvollziehen. Ich erwarte von dir, deine Meinung zu BELEGEN (statt mir eine Meinungskorrektur nahezulegen...)

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Gast
Beiträge:

22.05.2005 21:33
#15 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Hallo Gysi!

Ich respektiere deine Meinung und sehe, dass ich in vielen Punkten von Dir lernen kann, zumal ich denke du hast dich intensiver mit der Materie auseinander gesetzt als ich.

Es ist schwierig mit dir auf diese Weise über den Islam in seiner Gesamtheit zu diskutieren - das würde den Rahmen sprengen. Sicherlich werde ich versuchen Dir meine Auffassung zu belegen, jedoch könnten wir uns vielleicht auf irgendein spezifisches Themengebiet des Islams einigen, wie z.B. Frauenunterdrückung oder ähnliches. Das Thema, welches dich am meistens stört am Islam.

Wünsche dir einen schönen Abend noch!


MuhammadAli Offline

Mitglied

Beiträge: 17

22.05.2005 21:36
#16 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Achso, das da oben habe ich geschrieben!

OPA Offline



Beiträge: 385

30.05.2005 15:30
#17 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Der Islam ist auch nicht viel gefährlicher oder Schlimmer als die Bibel, im Mittelalter waren beide sekten gleich: Sie verfolgten und töteten Andersgläubige und versuchten diese zu bekehren.

Es geht wohl mehr um das WIE als um das WAS bei diesen religionen: Während das Christentum viel Macht eingebüßt hat und viele Menschen in Europa sich endlich von ihm losgelöst haben, ist dies in der Türkei nicht der Fall. Die Türken, ein Volk das einst aus den mongolischen Steppen einwanderte und mit der Zeit den Islam übernahm, sind in Sachen Religion im Mittelalter: Es gibt dauernd Verfolgungen von nicht nur Atheisten, die es kaum gibt, sondern auch von gemäßigten Islamisten. Jede Aussage der türkischen Politiker zu dem Thema ist eine Lüge, denn sie wollen nur das EU-Geld. Sie wollen nicht integriert werden, sie wollen nicht toleranter oder aufgeklärter werden. Was sie interresseirt ist einzig und allein das Geld.

Und selbst wenn die Türkei ein Staat voller Atheisten wäre: Das Land ist ULTRA-Arm, Wirtschaftswachstum hin oder her. Die Menschen arbeiten mit mittelaterlichen Methoden zum Teil noch in feodalen Systemen, die Bildung ist nicht gerade auf europäischem Niveau, die Industrie hat kein Geld und hofft auf welches aus Brüssel, die Auseinandersetzungen mit Kurden, Zypern und das Griechenproblem sind nicht gerade Kleinigkeiten.

Sollte dieses Land Europa beitreten, so wird die EU daran kaputtgehen. Nicht nur finanziell, sondern auch kulturell, und vieleicht werde selbst ich irgendwann mal christliche Pfarrer unterstützen, nur um die Leute von den Moscheen fernzuhalten, den der Islam ist eine zunächst sehr attraktive Religion - wie viele US-Amerikaner, zugegeben v.a. Farbige aus den Ghettos, haben sich zum Islam bekehren lassen? Warum sollte das nicht auch hier klappen, bei der Politik- und Religionsverdrossenheit der Menschen?

hallo ( Gast )
Beiträge:

30.05.2005 19:11
#18 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Hallo OPA!

Du verbindest den Islam mit einer Kultur und schaust dir diese Kultur an und machst daraufhin Aussagen über den Islam. Aber der Islam ist nicht gebunden an irgendwelche Kulturen und Leute treten auch nicht zum Islam über, weil sie sehen, wie ein Volk, was vielleicht auch noch ungebildet ist, den Islam lebt, sondern weil sie einfach nur den Islam betrachten.

Märtyrer Offline

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Beiträge: 2

31.05.2005 03:22
#19 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

hallo ich bin neu hier

was mich stört ist: WAS HABT IHR GEGEN DEN ISLAM ???

lasst doch die moslems in ruhe, die haben euch nichts getan.
der koran ist eindeutig die wahrheit gottes und fertig!!!!!!!!!
labert nicht viel über die verzweiflung, denn sie existiert nicht.
nur die ungläubigen wollen diese verzweiflung erwecken!!

sorry das ich so schreibe aber die wahrheit muss ans Licht

hallo ( Gast )
Beiträge:

31.05.2005 12:30
#20 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Ganz meine Meinung. Die Leute hier nehmen sich Beispiele an Menschen, die nur sagen, sie sind Moslems uns aus. Der Islam ist eine friedliche Religion. Wenn dich jemand schimpft, darfst du als Moslem nicht einmal zurückschimpfen, so friedlich ist der Islam. Es gibt Pfarrer und die stehen ja eigentlich representativ für das Christentum dar, d.h. ich nehmen als Beispiel nicht einmal einen normalen Christen, sondern einen Pfarrer her, der prädigt. Und es gab schon so viele Fälle, wo solche Pfarrer Kinder missbrauchten. Aber trotzdem nehme ich nicht diese Pfarrer her und mache dann Aussagen über das Christentum.

OPA Offline



Beiträge: 385

31.05.2005 19:10
#21 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Genau das solltst du aber, denn das Christentum behauptet auch, eine friedliche religion zu sein. Ist nicht so!

Der islam soll friedlich sein? Und die eigenen Frauen selbst im Sommer bei Hitze zu verhüllen, dass man nur noch die augen sieht und das für normal erklären? Und das nur damit andere Männer sie nicht anstarren? So staren sie auch und tippen mit dem Finger an die Stirn...

hallo ( Gast )
Beiträge:

31.05.2005 21:07
#22 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Ich bin ein Mann und kann mit meinen schwarzen Haaren auch nicht in der Sonne stehen. Ich fang sofort zum Schwitzen an und muss wieder ins Haus gehen. Männer dürfen Frauen zu gar nichts zwingen. Frauen müssen sich freiwillig für das Kopftuch entscheiden. Wenn sie gezwungen werden, obwohl das die Frauen nicht wollen ist das nicht Islam. Le ikraha fi din. Es gibt keinen Zwang in der Religion. Wenn du was für Gott machen willst, beten, Kopftuch tragen, muss das von dir kommen und keiner darf dich dazu zwingen, dann hat das nämlich überhaupt keinen Sinn.

Du hast recht, bei einer Frau mit Kopftuch staren die Männer. Aber wenigstens schaun sie dann ins Gesicht und nicht wie bei einer "typischen jungen europäischen frau" mit weitem Ausschnit etwas weiter unten.

Märtyrer Offline

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Beiträge: 2

01.06.2005 02:31
#23 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

die ungläubigen sind es, die den islam schlecht machen. Diese sind es, die das Irregehen gegen die Rechtleitung eingetauscht haben, doch ihr Handel brachte ihnen weder Gewinn, noch werden sie rechtgeleitet.

Ihr Beispiel ist dem Beispiel dessen gleich, der ein Feuer anzündet; und als es nun alles um ihn herum erleuchtet hatte, ließ Gott ihr Licht verschwinden und ließ sie in Finsternissen zurück, und sie sahen nichts,

taub, stumm und blind; und so kehrten sie nicht um.

OPA Offline



Beiträge: 385

01.06.2005 13:46
#24 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Unsinn. Jeder Mann starrt jeder Frau (solange er hetero ist) immer und jederzeit und bei jeder Gelegenheit auf Busen, Hintern und zwischen die Beine sowie auf selbige. Ist ein Naturgesetz. Da ist auch nichts schlimmes dran.

Außerdem entscheidet sich kaum eine freiwillig fürs Kopftuch Es wird ihr von Kindheit an eingetrichtert, dass es sich so gehöre. Sie kennts gar nicht anders.

Ich habe auch schwarze Haare und habe kein roblem damit, in der Hitzezu stehen. Es kommt weniger auf die farbe an und mehr auf Schweißdrüsen oder so. Also komm mir nicht mit der haarfarbe.

Um zu Thema zurückzukommen: Millionen Türken in deutschland sind gerade dabei, hettos zu bilden. Sie zwingen ihre Töchter oft, nur Türken zu heiraten, ihre Kinder können oft kein Deutsch, wenn sie eingeschul werden, und dass obwohl inzwischen die dritte oder vierte eneration nachwächst. Sie bleiben in der großen Masse mindergebildet und kaum ein Gymnasiast aus der Türkei schafft es in die Oberstufe. Ein mir besonders gut bekanntes bayerisches Gymnasium kann ich als Beispiel anführen: Von 16 türkischen Kindern i Jahrgangsstufe 5 kam nur eines in die Oberstufe und ist am Abitur gescheitert.

Wie kann man ein mittelalterliches Volk, dass nach dem Prinzip von "Mann im Haus" erzogen wird, dass sich weder integrieren läßt noch aufhört, alle anderen als Ungläubige zu beschimpfen, in die EU lassen?

In wirtschaftlicher Hinsicht kennen wir die großen Arbeitsmarktschwierigkeiten der Türkei seit langer Zeit. Die Wirtschaftsleistung der Türkei liegt bei etwa 22 Prozent des EU-Durchschnitts bei einer gleichzeitigen Inflationsrate von 50 Prozent. Ein Kollaps des türkischen Finanzsystems konnte nur durch Intervention des Internationalen Währungsfonds verhindert werden. Die schwierige Wirtschafts- und Finanzsituation der Türkei erzeugt zudem hohen Migrationsdruck, der bei einer Vollmitgliedschaft Zentral-Europa regelrecht überschwemmen könnte. Das können wir vernünftigerweise nicht wollen.

hallo ( Gast )
Beiträge:

01.06.2005 14:05
#25 RE:Beitritt der Türkei zur EU antworten

Aha!? Du nimmst also bestimmte Menschen her, die Moslems sind und machst dann Aussagen über den Islam.
Ich kann das jetzt in einem Satz sagen, ohne dass hier viel weitergeschrieben werden muss. Der Islam ist eine sehr sehr sehr friedliche Religion und die vollendete jedoch leben viele Menschen den Islam verkehrt. Punkt aus. So ist es und nicht anders.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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