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Dieses Thema hat 153 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Bellerophon Offline



Beiträge: 264

11.10.2005 17:13
#101 RE: Der Atheisten Test antworten

Das hat nichts mit der Unendlichkeit zu tun. Sie berührt die f(x)-Achse nicht, weil du nicht durch Null teieln kannst. Und da kanns noch so aussehen als ob.


Veritas et Aequitas

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

11.10.2005 17:25
#102 RE: Der Atheisten Test antworten

wieso soll man nicht durch null teilen können? Wenn ich 5 Kuchenstücke hab und 0 Personen, dann kann ich jeder Person 2000 Kuchenstücke geben.

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

11.10.2005 17:28
#103 RE: Der Atheisten Test antworten

In Antwort auf:
Wieso soll man nicht durch null teilen können?

Da solltes du mal mit deinem Mathe-Lehrer drüber sprechen.
In Antwort auf:
Wenn ich 5 Kuchenstücke hab und 0 Personen, dann kann ich jeder Person 2000 Kuchenstücke geben.

Es gibt keine Personen, denen du irgendwas geben kannst und auch hast du keine 2000 Kuchstücke.


Veritas et Aequitas

Phoenix Offline

Mitglied

Beiträge: 7

11.10.2005 23:39
#104 RE: Der Atheisten Test antworten

Also ich bin ehrlich gesagt sehr erschrocken über deinen Beitrag, indem du der Hälfte der menschlichen Bevölkerung die Würde zu Leben absprichst. Hierbei stellt sich mir die Frage auf welchem Fundament du diese Aussage legitimieren möchtest, anhand des neuem Testaments und der jeweiligen Morallehre ist dies nicht möglich. Die Morallehre der Bibel und des Christentum erkennt die Würde des Menschen als höchstes Ziel, dass insbesonders in der Freiheit zu Wählen Ausdruck findet. Auch wenn man der Ansicht ist, dass jemand sein Lebensrecht verwirkt hat, wenn er eine anderen Religion angehört, dann muss man zumindest den Kleinkindern und Embrios das Recht geben noch Wählen zu können. Dies ist im übrigen auch der Fall in der christlichen Kriche, man wird nicht zum Christ geboren, sondern bekennt sich hierzu. Die Taufe ist entspricht einer Kommunikation im ersten Schritt, die weiter über Kommunion und Firmung verläuft. Worauf ich hinaus möchte, wenn du sagst, dass es anscheinend nichts ausmacht, wenn mehrere 100.000 Menschen in Südostasien an den Folgen einer Naturkatasrophe sterben,das Gott initiiert oder wenigstens gebilligt hat(er ist ja allmächtig, folglich liegt es in seiner Macht), dann muss er auch wohl in Kauf nehmen, dass dabei Kinder und auch Nichtgeborene sterben, die sich noch garnicht zum Christentum entscheiden konnten. Logische Konsequenz ist, dass Menschen sterben, die auch aus deinem ... christlichen Verständnis heraus unschuldig sind und somit das Recht haben zu leben, du dich sogar in deiner christlichen Pflicht verstwortlich fühlen müsstes, für jedes einzelnen dieser Leben zu kämpfen.

Nun gut, ich hätte auch aktuelle Beispiele aus Süd-, Mittel- und Nordamerika nehmen können, in den Ländern kannst du dir aussuchen ob du den letzten Tsunami oder El Nino heranziehen möchtest. Dieses Leid, dass von Gott an Christen verübt, scheint dann wohl auch Gut zu sein??? Es drängt sich mir eher der Gredanke auf, dass du dein christliches Moralverständnis am alten Testament anlehnst, denn hier wird Gott als eine Art Schutzpatron für das isrealische Volk gesehen. Im Judentum gab es noch keinen Dualismus in der Vorstellung von Gott, der Glaube (übrigens der Ursprung deiner Gottesidee liegt in Asien und wurde als erstes von semitischen Nomadenvölkern verbreitet, zu den Semiten gehören Arabar, Perser, Israelis etc.) war noch viel näher an den Polydämonimus und archaichen Kultglauben dran. Der Gott im alten Testament war sowohl Gut als auch Böse, er war wie eine Naturgewalt die wilkürlich über Gläubige und Nichtgläubeige hinweggezogen war. Der Dualismus hat sich erst später im Judentum entwickelt und wurde bei den Ziloten und Essener zu einem Sektenglaube, der auf den perischen Zaratrustraglauben zurückzuführen ist, dies läst sich in Bezug auf die Vorstellung von Himmel und Hölle belegen, die erst durch den Einfluss des Zaratrustra-Kult bei den sogenannten Urchristen verbreitet wurde. Also eine Interpretation von Leid, so wie du sie führst, ähnelt dem im alten Testament, aber dessen bisst du dir sehr wahrscheinlich selbst nicht bewußt. Das Seltsme am Judentum ist nur, dass dieser Gott als universal gilt, aber nur für Isrealis zuständig ist. Alle anderen Völker wurden als Hürde zum wahren Glauben gesehen, die Gott den Volk Zions gestellt hat.

Im Endeffekt wirst es dich sowieso nicht kümmern woher du glaubst, dass du "Eigentum von Jesus" bist (Eigentum ist ein neuzeitlicher Begriff der geselschaftsspezisch gebildet wurde und nicht a priori gilt, nur so mal als Information). Du wirst wahrscheinlich weiterhin irgendwelche Argumente aus der Luft greifen, die noch nicht mal logisch nur ansatzweise konsistent sind. Dabei wirst du über Wissengebiete rede,von denen du keine Ahnung hast, wie Physik, Chemie, Biologie usw.. Doch was am dramatischer ist, du kennst deinen eigenen Glauben nicht. Dann scheinen in deinen Beiträgen auch noch rassistische und verfassungsfeindliche Tendenzen durch. Außerdem suchst du dir auch nur die Gegenargumente heraus, die du glaubst widerlegen zu können, die anderen beachtest du erst garnicht. Ich gib dir mal einen guten Rat, bevor man über etwas urteilt, sollte man sich darüber in Kenntnis setzen und noch weiter darüber nachdenken. Was sagte gleich ein Vordenker der Theologen Descartes (du hast richtig gehört) "Cogito ergo sum" ( Ich denke also bin ich).


Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

11.10.2005 23:54
#105 RE: Der Atheisten Test antworten
Kennst du den Bibelspruch "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt?". Das widerspricht deiner Aussage, dass nur der Mensch sich für Gott entscheiden sollte. Und bei den Kindern in Südostasien: zu einem hatten die eine schlechte Chance christlich zu werden, weil das nicht gerade das meistverbreitete Gebiet der Bibel ist und zum anderen haben es ihre Vorväter über mehrere Generationen hinaus davor bereits nicht getan, wieso sollten es dann ausgerechnet die tun? Und ich bezweifle das ein Embryo das zum sterben vorbestimmt ist, eine Seele habe.

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

12.10.2005 01:27
#106 RE: Der Atheisten Test antworten
In Antwort auf:
Und bei den Kindern in Südostasien: zu einem hatten die eine schlechte Chance christlich zu werden, weil das nicht gerade das meistverbreitete Gebiet der Bibel ist und zum anderen haben es ihre Vorväter über mehrere Generationen hinaus davor bereits nicht getan, wieso sollten es dann ausgerechnet die tun?

Und nur weil sie eine schlechte Chance hatten Christen zu werden, sollen sie garnicht entscheiden dürfen. Abgesehen davon, war dass nur ein Beispiel.
Wie sieht es denn mit Amerika aus, dort gibt sehr viele Christen.
In Antwort auf:
Und ich bezweifle das ein Embryo das zum sterben vorbestimmt ist, eine Seele habe.

Eine kleine Frage: Eine Frau ist im 7 Monat schwanger. Aufgrund einer Naturkatastrophe stirbt sie und das ungeborene Baby. Da es bestimmt war, dass das Baby stirbt, hatte es keine Seele. Wie kann es dann sein, dass es ohne Seele gelebt hat?
Und noch was. Ein 2 monate altes Baby stirbt. Jetzt stellt sich die Frage, kommt es in den Himmel oder in die Verdammnis. Ist doch klar in die Verdammnis. Da das Kind zu jung war um sich für eine Glaubensrichtung zu entscheiden, hatte es keinen Glauben und somit kommt es als Ungläubiger in die Verdammnis.


Veritas et Aequitas

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

14.10.2005 13:04
#107 RE: Der Atheisten Test antworten

In Antwort auf:

Und nur weil sie eine schlechte Chance hatten Christen zu werden, sollen sie garnicht entscheiden dürfen. Abgesehen davon, war dass nur ein Beispiel.
Wie sieht es denn mit Amerika aus, dort gibt sehr viele Christen.

Gott weiß schon im vorraus wie die Menschen leben werden bzw. würden
In Antwort auf:

Und noch was. Ein 2 monate altes Baby stirbt. Jetzt stellt sich die Frage, kommt es in den Himmel oder in die Verdammnis. Ist doch klar in die Verdammnis. Da das Kind zu jung war um sich für eine Glaubensrichtung zu entscheiden, hatte es keinen Glauben und somit kommt es als Ungläubiger in die Verdammnis.

Nein, das ist nicht klar ob es in die Verdammnis gehe!

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

14.10.2005 18:15
#108 RE: Der Atheisten Test antworten

In Antwort auf:
Gott weiß schon im vorraus wie die Menschen leben werden bzw. würden

Und du sagts, dass es sein Wille sei uns entscheiden zu sollen. Dann ist das ja einfach nur eine Fassade und ein Illusion für den Menschen.
Wenn von vorne herein bestimmt ist an was er glauben wird, dann müssen wir uns nicht entscheiden. Da alles schon passiert ist.
Du hast mir nichts zu dem Bespiel Amerika gesagt.

In Antwort auf:
Nein, das ist nicht klar ob es in die Verdammnis gehe!

Du willst damit sagen, dass auch Ungläubige in den Himmel kommen?
Dann wäre das aber im Widerspruch zu den was der Glaube aber sagt. Wozu dann Gebote und Regeln, wenn sie doch nicht eingehalten werden?


Veritas et Aequitas

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

14.10.2005 20:15
#109 RE: Der Atheisten Test antworten

In Antwort auf:

Und du sagts, dass es sein Wille sei uns entscheiden zu sollen. Dann ist das ja einfach nur eine Fassade und ein Illusion für den Menschen.
Wenn von vorne herein bestimmt ist an was er glauben wird, dann müssen wir uns nicht entscheiden. Da alles schon passiert ist.
Du hast mir nichts zu dem Bespiel Amerika gesagt.

Aber Gott libet uns und er lässt erst alles geschehen, sonst wäre es Blödsinn.

Ach, komm die die in Orleans leben sind bestimmt nicht alle Erzheilige. Die haben doch durch deren Umweltunbewusstes verhalten zur Globalen Erderwärmung stark beigetragen und mit deren eigenen Mitteln rächt sich Gott.

In Antwort auf:
Du willst damit sagen, dass auch Ungläubige in den Himmel kommen?
Dann wäre das aber im Widerspruch zu den was der Glaube aber sagt. Wozu dann Gebote und Regeln, wenn sie doch nicht eingehalten werden?

ich habe nicht gesagt, dass ich wissen wuerde, dass er in den Himmel kommen wuerde. Aber du sollst dir nicht einfach so einen Vorurteil machen vom Christentum, dass die Bibel sagen wuerde dass er in die Hoelle kommen wuerde. Es koennte ja sein dass er in den Himmel kommen wuerde, weil er zu jung zum glauben waer.

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

15.10.2005 01:30
#110 RE: Der Atheisten Test antworten
In Antwort auf:
Aber Gott libet uns und er lässt erst alles geschehen, sonst wäre es Blödsinn.

Also uns schon gar nicht, wenn dann euch Christen. Wenn er uns so sehr lieben würde, dann gäbe es keinen Schmerz, keine Leid oder sonst was schlimmes. Denn wenn er das wirklich tun würde, uns lieben, dann würde er uns davor beschützen.
In Antwort auf:
Ach, komm die die in Orleans leben sind bestimmt nicht alle Erzheilige. Die haben doch durch deren Umweltunbewusstes verhalten zur Globalen Erderwärmung stark beigetragen und mit deren eigenen Mitteln rächt sich Gott.

Stimmt ja, 11 Gebot, verschmutze nicht die Umwelt. Du denkst doch nicht wirklich, dass Gott das Unwetter erschafft oder?
In Antwort auf:
ich habe nicht gesagt, dass ich wissen wuerde, dass er in den Himmel kommen wuerde. Aber du sollst dir nicht einfach so einen Vorurteil machen vom Christentum, dass die Bibel sagen wuerde dass er in die Hoelle kommen wuerde. Es koennte ja sein dass er in den Himmel kommen wuerde, weil er zu jung zum glauben waer.

Du stütz deinen Glauben auf der Bibel uns sagts, dass sie wahr sei. Aber wenn ich sie benutze um unlogische Tatsachen aufzuzeigen, dann sagst du mir, dass die Bibel ja nicht zu 100% stimmen muss. Du solltest dich mal entscheiden, ist ja Gottes Wille, ob die Bibel nun wahr sei oder nicht.
Glaube hat außerdem nichts mit Vermutungen zu tun. In der Bibel steht nirgends geschrieben, Jesus könnte auferstanden sein, Jesus könnte der Sohn Gottes sein. Es sind immer Aussagen.
Vorurteil, schlag das vieleicht nochmal nach. Wenn ich eure Bibel, die ja das Buch aller Bücher sein soll, glaubt natürlich nur ihr, benutze, dann sind das keine Vorurteile.
Ein Vorurteil wäre zB. zu sagen, dass alle Islamisten Fanatiker wären.


Veritas et Aequitas

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

15.10.2005 16:56
#111 RE: Der Atheisten Test antworten

In Antwort auf:

Also uns schon gar nicht

Doch, dich auch, aber du willst ihn nicht haben!

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

15.10.2005 19:07
#112 RE: Der Atheisten Test antworten
In Antwort auf:
Doch, dich auch, aber du willst ihn nicht haben!

Er liebt nur die, die ihn auch lieben, bzw. an ihn glauben. Deswegen kommen die Ungläubigen auch in die Hölle.


Veritas et Aequitas

Ernst H. Offline

Mitglied

Beiträge: 12

15.10.2005 21:06
#113 RE: Der Atheisten Test antworten
Ha!
Hätte nie gedacht dass es wirklich noch so ignorante Leute in unserem Jahrhundert gibt, die die Evolutionstheorie leugnen...
Für mich sind Leute die an Gott glauben ja ganz ok aber wenn sie so krampfhaft darum kämpfen dass ihnen niemand ihren Gott streitig macht, dann haben sie wohl Angst dass sie allein (ohne Gott) nix wert sind.
Die Aussage "Ich bin Eigentum von Jesus" erlöst einen ja auch von viel Denkerei weil man sich ja eh in die Hände von Jesus gibt und der wird dann schon alles richten... gelle?

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

15.10.2005 21:51
#114 An Ernst H. antworten
Grüß Gott Ernst H.! Sei Willkommen. Bist du christlcih? Ich liebe Gott. Du auch?

Ernst H. Offline

Mitglied

Beiträge: 12

16.10.2005 12:35
#115 RE: An Ernst H. antworten
Hallo Robin!

Ich glaube daran daß die Werte die Jesus vermitteln wollte insgesamt sehr gut waren und sind.
Was dann die Kirche daraus gemacht hat ist eine andere Sache und deswegen kann ich mich auch nicht
Christ nennen, da dies zu sehr im Zusammenhang mit der Kirche gesehen wird. Außerdem glaube ich nicht
daran, daß Christus Gottes Sohn war und ich glaube auch nicht an einen Gott, was aber nicht heißt, daß
ich überzeugt bin, daß es keinen geben kann...
Was mich aber wirklich wundert, ist daß soviel Christen anscheinend (das habe ich zuerst nicht gewusst und es niemals für möglich gehalten) die Existenz der Evolution leugnen. Über die Evolution des Universum kenn ich mich nicht aus, aber über die Evolution der Lebewesen auf der Erde hab ich schon viel gelesen. Ich glaube viele Leute wollen einfach nicht wahr haben, daß der Mensch (nur) eine Affenart ist, und daß falls es einen Gott gibt, er Affen und Würmer genauso liebt wie uns... Das Leugnen der Evolution ist für mich ein sehr gefährliches "vergöttern" des Menschen selbst und befähigt uns die Erde untertan zu machen ohne viel über die Folgen nachzudenken..

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.781

16.10.2005 12:49
#116 @ Robin und Ernst H. antworten
1. Die Evolutionstheorie entspricht nach meiner Sichtweise durchaus der Genesis! Sie ist nicht empirisch so zu nehmen wie sie da steht. Aber die Reihenfolge der Schöpfung - Licht, Pflanzen, Tiere, Mensch - ist auch die Reihenfolge der Evolution.

2. Du gehst davon aus, dass Gott, sofern es ihn gäbe, die Menschen (wie auch die Tiere) liebt. Warum? Könnte es nicht auch sein, dass wir ihm gleichgültig sind?

3. Wenn Gott als Schöpfer des Universums in Erwägung gezogen wird: Wer hat dann Gott geschaffen?
Wenn gesagt wird, Gott braucht nicht erklärt zu werden - warum muss dann die Natur erklärt werden?

Gysi
__________________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Ernst H. Offline

Mitglied

Beiträge: 12

16.10.2005 13:11
#117 RE: @ Robin und Ernst H. antworten

ok - natürlich können wir ihm komplett wurst sein. Aber die Christen behaupten ja, daß Gott nur sie liebt (die Menschen) und eine Evolutionstheorie macht das natürlich unlogisch - weil wo hätte denn die Liebe Gottes angefangen?
Hat Gott auch die Neandertaler geliebt - oder erst die Affen nach dem Übergang von Homo sapiens zu Homo sapiens sapiens... Absoluter Schwachsinn einen Punkt festlegen zu wollen. Entweder liebt Gott alles Lebendige (vom Bakterium bis zum Rothirsch) oder garnix. Vielleicht weiß er ja nichtmal daß er uns geschaffen hat oder vielleicht ist der Schöpfer unintelligent und hat den Urknall zufällig erzeugt...

Die Frage was Gott geschaffen hat bzw. was den Urknall bzw. die Masse geschaffen hat ist einfach von unserem momentanten Wissensstand nicht ergründbar, und braucht deshalb meiner Meinung nach gleich wenig diskutiert werden.
Falls wir mal Teleskope haben, mit denen wir in der Zeit bis vor den Urknall sehen können, könnte man vielleicht wieder sinnvoll weiterdiskutieren.

Mit der Evolutionstheorie der Lebewesen sehe ich keinen Zusammenhang mit der Evolution des Universums bzw der Genesis, da damit die Evo der Lebewesen überhaupt nicht erklärt wird (außer die Reihenfolge Pflanzen, Tiere, Menschen - was ja nichteinmal stimmt da als erstes Bakterien da waren und Tiere und Pflanzen sich wahrscheinlich parallel entwickelten, wenn nicht sogar die Tiere vor den Pflanzen)
Für mich ist die Evolution schon durch alle neuen Erkenntnisse in der Genetik belegt. falls ich da was weiter ausführen soll dann kann ich das machen...

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.781

16.10.2005 13:26
#118 @ Robin und Ernst H. antworten
In Antwort auf:
Mit der Evolutionstheorie der Lebewesen sehe ich keinen Zusammenhang mit der Evolution des Universums bzw der Genesis, da damit die Evo der Lebewesen überhaupt nicht erklärt wird (außer die Reihenfolge Pflanzen, Tiere, Menschen - was ja nichteinmal stimmt da als erstes Bakterien da waren und Tiere und Pflanzen sich wahrscheinlich parallel entwickelten, wenn nicht sogar die Tiere vor den Pflanzen)

Die Genesis ist so vor 3.000 Jahren geschrieben worden. Gemäß dem Wissenstand, den man damals haben konnte. Die Geschichte ist grobrastig, unempirisch (sowas gab es damals gar nicht!), allegorisch. Du musst ja nicht an den Bibelworten festkleben. Aber falsch sind sie nicht zu 100 %! Sie bedürfen nur einer anderen, realgebundeneren Interpretation. Die Evangelien des NT leiden leider auch unter einigen Nachtragungen und durch die Kanonisierung (4./5. Jhd.) selbst. Gott ist eine Erfindung der Menschen, die es damals nicht anders vermochten, ein geschlossenes Weltbild herzustellen. Sie spiegelten ihr Eigenbild auf die universale Ebene: Wir schufen den Faustkeil, den Feuerstein und Pfeil und Bogen, pi, pa, po - und wer schuf uns? Die Welt und die Sterne?

Gysi
_________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Etymon Offline



Beiträge: 60

17.10.2005 03:22
#119 RE: @ Robin und Ernst H. antworten

Warum leben wir auf Erden?
Unser Leben existiert nicht deshalb, weil wir aus einem evolutiven Prozess hervorgegangen sind, sondern weil es der Wille Gottes war, Menschen zu erschaffen. Die Bibel teilt uns nirgends den Grund für die Schöpfung des Menschen mit, etwa: weil Gott allein war; weil Gott Freude am Schaffen hatte; weil Gott ein Gegenüber haben wollte oder weil Gott Wesen schaffen wollte, um sie zu lieben. In 1. Mose 1,26-27 wird uns der Wille Gottes zur Erschaffung des Menschen und die Ausführung mitgeteilt: „Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei … Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie: einen Mann und eine Frau.“ Hieraus wird deutlich: Wir sind gewollte Wesen. Wir sind also weder kosmische Eckensteher noch Zigeuner am Rande des Universums , noch irgendwelche Emporkömmlinge aus dem Tierreich, sondern wir entstammen einem direkten Schöpfungsakt Gottes. Darüber hinaus teilt die Bibel uns mit, dass wir von Gott geliebt sind: „Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jer 31,3) oder: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Joh 3,16). Dieser Vers zeigt uns darüber hinaus an, dass wir für das ewige Leben bestimmt sind.

Darum wollen wir von Gott erfahren, was uns Sinn gibt. In drei Punkten sei dies skizziert:

1. Gottes Ziel mit unserem Leben ist, dass wir zum Glauben
kommen. Ohne den rettenden Glauben an den Herrn
Jesus Christus gehen wir verloren. Darum sagte Paulus dem
Kerkermeister zu Philippi: „Glaube an den Herrn Jesus, so
wirst du und dein Haus selig!“ (Apg 16,31). In diesem Sinn
„will Gott, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur
Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1 Tim 2,4). Weil diese
Errettung für jedes Menschenleben vorrangig ist, sagte der
Herr Jesus dem Gichtbrüchigen als Erstes: „Deine Sünden
sind dir vergeben!“ (Mt 9,2). Rettung der Seele hat aus der
Sicht Gottes Vorrang vor der Heilung des Körpers.

2. Wenn wir errettet sind, stehen wir im Dienst für Gott:
„Dienet dem Herrn mit Freuden!“ (Ps 100,2). Als Nachfolger
Jesu soll unser Leben so ausgerichtet sein, dass wir auch
andere zu Jüngern machen (Mt 28,19).

3. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“
(Mt 22,39). Mit diesem Liebesgebot verpflichtet uns Gott
nicht nur an den Fernen in Südafrika oder Chile, sondern
in erster Linie an jene Menschen, die uns unmittelbar anvertraut
sind: unser Ehepartner, unsere Kinder, unsere Eltern,
unsere Nachbarn, unsere Arbeitskollegen. Dass wir
uns selbst lieben, setzt die Bibel als Tatsache voraus, aber
dem Nächsten soll diese Liebe ebenso gelten.
Was wir im Glauben unter den zuvor genannten Punkten 2
und 3 gewirkt haben, das bezeichnet die Bibel als die Frucht
unseres Lebens. Im Gegensatz zu allen vergänglichen Erfolgen
ist nur die Frucht bleibend (Joh 15,16). Gott sucht
sie am Ende unseres Lebens und fragt uns, was wir mit anvertrauten
Pfunden (Leben, Zeit, Geld, Begabungen) erwirkt
haben (Lk 19,11-27). Selbst der Becher kalten Wassers,
den wir im Namen Jesu gereicht haben, hat dann Ewigkeitsbedeutung
(Mt 10,42).

Einige von euch stellen sich jetzt sicher die Frage:
Woher kann ich wissen, dass es Gott überhaupt gibt?

Es gibt kein Volk und keinen Stamm auf dieser Erde,in dem die Menschen nicht in irgendeiner Form an einen Gott, einen Geist oder ein Wesen glauben, das über ihnen steht. Das gilt auch für die isoliertesten Urwaldstämme, die nie eine Berührung mit einer anderen Kultur und schon gar nicht mit dem Evangelium hatten. Wie kommt das? Wir haben alle die denkerische Fähigkeit, von den wunderbaren Werken der beobachtbaren Schöpfung auf den unsichtbaren Schöpfer zu schließen. Niemand glaubt, dass ein Auto,
eine Uhr oder auch nur ein Knopf oder eine Büroklammer von selbst entstehen. Darum schreibt Paulus im Neuen Testament:
„Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen seit der Schöpfung der Welt und wahrgenommen an seinen Werken, so dass sie keine Entschuldigung haben“ (Röm 1,20). Aus der Schöpfung können wir allerdings nur erfahren, dass ein Gott existiert und auf seine Kraft und seinen Ideenreichtum schließen, nicht aber auf seine Wesensart (z. B. Liebe, Leben,
Barmherzigkeit, Güte). Dazu ist uns die Bibel gegeben.

Etymon Offline



Beiträge: 60

17.10.2005 03:46
#120 RE: @ Robin und Ernst H. antworten

Und zur Frage wieso Gott der Liebe all die Not in dieser Welt zulässt:

Vor dem Sündenfall gab es weder Tod noch Leid, weder Schmerz noch irgend etwas von dem, was uns heute so viel Mühe macht. Gott hatte alles so gestaltet, dass der Mensch unter idealen Bedingungen leben konnte. In freier Entscheidung ging der Mensch eigene Wege, die von Gott wegführten. Warum Gott uns einen so weiten Freiheitsradius zubilligt, können wir nicht erklären. Wir stellen aber fest: Wer von Gott weggeht, gelangt ins Elend. Diese bittere Erfahrung machen wir bis zum heutigen Tag. Manche Menschen sind dazu geneigt, Gott die Schuld zuzuschieben. Dabei sollten wir bedenken, dass nicht Gott, sondern der Mensch der Verursacher ist. Wenn wir Nachts auf der Autobahn das Scheinwerferlicht ausschalten und es so zu einem Unfall kommt, dürfen wir nicht dem Autohersteller die Schuld geben. Er hat die konstruktiven Vorgaben für die Beleuchtung gegeben; wenn wir sie willentlich abschalten, ist das allein unsere Sache. „Gott ist Licht“ (1 Joh 1,5), und wenn wir uns in die Finsternis der Gottesferne begeben, dürfen wir uns nicht bei dem Schöpfer beklagen, der uns doch für seine Nähe geschaffen hat. Gott ist und bleibt ein Gott der Liebe, denn er hat Unvorstellbares getan: Er gab seinen eigenen Sohn dahin, um uns aus unserer selbstverschuldeten Situation freizukaufen. Jesus sagt von sich in Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ Gibt es eine größere Liebe? Nie ist etwas Größeres für den Menschen vollbracht worden als in der Tat auf Golgatha: Das Kreuz ist somit der Höhepunkt göttlicher Liebe.

Wir leben alle - ob gläubig oder ungläubig – in der gefallenen Schöpfung, in der das Leid in all seinen uns wohlbekannten Ausprägungen genereller Bestandteil ist. Nicht deutbar bleibt für uns das individuelle Leid. Warum geht es dem einen gut, und der andere ist durch Not und schwere Krankheit hart geschlagen? Oft muss der Gläubige sogar mehr leiden als der Gottlose, wie es der Psalmist feststellt: „Denn es verdross mich der Ruhmredigen, da ich sah, dass es den Gottlosen so wohl ging. Denn sie sind in keiner Gefahr des Todes, sondern stehen fest wie ein Palast.n Sie sind nicht im Unglück wie andere Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt“ (Ps 73,3-5).Er findet aber auch die rechte Einordnung seiner individuellen Not, die er nicht als Strafe für eigene Sünde ansieht. Er hadert nicht mit Gott, sondern klammert sich fest an ihn: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei deiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich endlich mit Ehren an … Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil“ (Ps73,23-24+26).


Als Gott den Adam nach dem Sündenfall zur Rechenschaft zog, verwies dieser auf Eva: „Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum“ (1 Mo 3,12). Als Gott dann die Frau ansprach, wies auch Eva von sich weg: „Die Schlange betrog mich also, dass ich aß“ (1 Mo 3,13). Bezüglich unserer Schuld haben wir ein merkwürdiges Verhalten: Wir weisen immer von uns ab, bis wir letztlich Gott zum Schuldigen erklären. Nun aber geschieht das Unvorstellbare: In Jesus nimmt Gott alle Schuld auf sich: „Denn Gott hat den (= Jesus), der von keiner Sünde wusste, zur Sünde gemacht“ (2 Kor 5,21). Das Gericht Gottes über die Sünde der Welt entlädt sich auf den Sohn Gottes. Ihn trifft der Bannstrahl mit voller Schärfe; das ganze Land verfinstert sich für drei Stunden, er ist wirklich von Gott verlassen. „Er hat sich selbst für unsere Sünden gegeben“ (Gal 1,4), damit wir frei ausgehen können. Das ist das Manifest der Liebe Gottes. Eine bessere Botschaft als das Evangelium gibt es nicht.

Etymon Offline



Beiträge: 60

17.10.2005 04:51
#121 an Bellerophon antworten

Und nur weil sie eine schlechte Chance hatten Christen zu werden, sollen sie garnicht entscheiden dürfen. Abgesehen davon, war dass nur ein Beispiel.
Wie sieht es denn mit Amerika aus, dort gibt sehr viele Christen.

Eine kleine Frage: Eine Frau ist im 7 Monat schwanger. Aufgrund einer Naturkatastrophe stirbt sie und das ungeborene Baby. Da es bestimmt war, dass das Baby stirbt, hatte es keine Seele. Wie kann es dann sein, dass es ohne Seele gelebt hat?
Und noch was. Ein 2 monate altes Baby stirbt. Jetzt stellt sich die Frage, kommt es in den Himmel oder in die Verdammnis. Ist doch klar in die Verdammnis. Da das Kind zu jung war um sich für eine Glaubensrichtung zu entscheiden, hatte es keinen Glauben und somit kommt es als Ungläubiger in die Verdammnis.



dazu ist folgendes zu sagen:
Grundlegend ist hier zunächst die Frage, von welchem Zeitpunkt an ein Embryo als Mensch anzusehen ist. Glaubt man säkularen Zeitströmungen, so gewinnt man den Eindruck, dies sei in die Beliebigkeit individueller Auffassungen oder des staatlichen Gesetzgebers gestellt. Suchen wir verlässliche Maßstäbe für den Beginn des Menschseins, so finden wir sie in der Bibel. Die individuelle Menschwerdung setzt mit dem Verschmelzen der männlichen Samenzelle mit der weiblichen Eizelle ein. Bei jeder Embryonalentwicklung haben wir es mit dem direkten Eingriff des Schöpfers zu tun: „Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl“ (Psalm 139, 13-14). Bei der Berufung des Jeremia verweist Gott darauf, dass er ihn schon längst vor seiner Geburt als Persönlichkeit ansah und ihn für die ihm zugedachte Aufgabe auserwählt hatte: „Ich kannte dich, ehe du von der Mutter geboren wurdest und stellte dich zum Propheten unter die Völker“ (Jeremia 1, 5). Halten wir fest: Der Mensch ist ein Individuum von Anfang an und nach zahlreichen biblischen Texten (z. B. Lukas 16, 19-31; Hebräer 9, 27) ein Ewigkeitsgeschöpf, dessen Existenz nie ausgelöscht wird. Wo aber bleibt der Mensch, nachdem er das Tal des Todes durchschritten hat? Eindeutig ist der Fall bei all jenen Menschen, die das Evangelium gehört haben und in der Lage waren, eine Entscheidung zu treffen. Auch der Wille Gottes ist eindeutig: „Der Herr… hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass sich jedermann zur Buße kehre“ (2. Petrus 3, 9). Heil und Unheil hängen damit nur noch von unserem Willen ab. Wir haben die Freiheit, aufzubrechen zum Himmel oder zur Hölle. Beide Wege sind uns zur Entscheidung vorgelegt (5. Mose 30, 19; Jeremia 21, 8). Die obigen Personengruppen aber verfügen nicht über den Willen, eine solche weitreichende Entscheidung zu treffen. Gemäß einer mittelalterlichen Irrlehre wurde die Auffassung vertreten, dass die Seelen ungetaufter Kinder nach ihrem frühen Tod in die Verdammnis gingen. Hierbei handelt es sich um die unbiblische Lehre, dass die Taufe Unmündige errettet. Nach den zentralen biblischen Aussagen hat nicht die Taufe, sondern der Glaube an den Herrn Jesus rettende Kraft (Apostelgeschichte 16, 31). Zur Beantwortung der obigen Frage hilft uns somit nicht die Kindertaufe weiter, die ja an Abgetriebenen ohnehin nicht möglich ist. Die Lösung finden wir im Maßstab Gottes: „Gott verdammt niemand mit Unrecht“ (Hiob 34, 12), denn seine Gerichte sind absolut gerecht (Offenbarung 16, 7) und werden ohne Ansehen der Person durchgeführt (1. Petrus 1, 17; Römer 2, 11). So dürfen wir annehmen, dass die vorgenannten Personen nicht der Verdammnis verfallen. Sie selbst tragen keinerlei eigene Schuld an ihrem Schicksal. Als zu Jesus Kleinkinder (und wohl auch Säuglinge) gebracht wurden, sahen die Jünger darin eine unnütze Belästigung des Herrn Jesu, da er einen anstrengenden Tag hinter sich hatte. Jesus aber stellt bei dieser Gelegenheit die Kinder in besonderer Weise als Erben des Himmelreiches heraus: „Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran, denn solchen gehört das Reich Gottes“ (Markus 10, 14; Menge).

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

17.10.2005 19:18
#122 RE: an Bellerophon antworten

In Antwort auf:
Bei jeder Embryonalentwicklung haben wir es mit dem direkten Eingriff des Schöpfers zu tun: „Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl“

Zu der Zeit wussten die Menschen nicht wie sich ein Kind im Mutterleib entwickelt und haben deshalb angenohmen, dass gott seine Finger im Spiel hatte. Heute wissen wir aber, dass das nichts mit Gott zu tun hat. Und falls ja, hat dann Gott bei Menschen, die mit einer Behinderung auf die Welt kommen, wie zB. bei Trisonomie 21, geschlampt oder gar verschlafen was zu machen?
In Antwort auf:
Der Mensch ist ein Individuum von Anfang an und nach zahlreichen biblischen Texten (z. B. Lukas 16, 19-31; Hebräer 9, 27) ein Ewigkeitsgeschöpf, dessen Existenz nie ausgelöscht wird.

Das nennt man die Überhäblichkeit des Menschen, sich als das Größte zu sehen.
In Antwort auf:
Die Lösung finden wir im Maßstab Gottes: „Gott verdammt niemand mit Unrecht“ (Hiob 34, 12), denn seine Gerichte sind absolut gerecht (Offenbarung 16, 7) und werden ohne Ansehen der Person durchgeführt (1. Petrus 1, 17; Römer 2, 11).

Recht und Unrecht liegt im Auge des Betrachters.
In Antwort auf:
Bei der Berufung des Jeremia verweist Gott darauf, dass er ihn schon längst vor seiner Geburt als Persönlichkeit ansah und ihn für die ihm zugedachte Aufgabe auserwählt hatte: „Ich kannte dich, ehe du von der Mutter geboren wurdest und stellte dich zum Propheten unter die Völker“ (Jeremia 1, 5).

Wenn Gott für alle Menschen eine Aufgabe hat, da wir ja in seinen Augen alle gleich sind und niemanden bevorzugen sollte, dann haben wir keine Möglichkeit uns zu entscheiden, da alles schon entschieden wurde.
Außerdem aht Jesus auch gesagt, dass die Ungläubigen in die Hölle kommen, dies trifft auch auf das ungeborene Baby zu, da es nicht glaubt, kann es unmöglich gläubig sein. Den für den Glauben muss man sich erst entscheiden.

Abgesehen davon, habe ich schon in einem Post geschrieben, dass nach der Aussage von Jesus es keine Gläubige gibt.


Veritas et Aequitas

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

17.10.2005 20:21
#123 RE: an Bellerophon antworten
In Antwort auf:

Und falls ja, hat dann Gott bei Menschen, die mit einer Behinderung auf die Welt kommen, wie zB. bei Trisonomie 21, geschlampt oder gar verschlafen was zu machen?

alles geschieht wie der Herr will
In Antwort auf:

Das nennt man die Überhäblichkeit des Menschen, sich als das Größte zu sehen.


Nein, man sieht Gott als größten.
In Antwort auf:

Recht und Unrecht liegt im Auge des Betrachters.


Hochmut kommt vor dem Fall
In Antwort auf:

Abgesehen davon, habe ich schon in einem Post geschrieben, dass nach der Aussage von Jesus es keine Gläubige gibt.

In Antwort auf:

Recht und Unrecht liegt im Auge des Betrachters.


Der Glaube liegt im Auge Gottes, sowie Recht und Unrecht.

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

18.10.2005 04:36
#124 RE: an Bellerophon antworten
In Antwort auf:
alles geschieht wie der Herr will

Naja, man sieht Gott als größten. Größe ist relativ und in solch einem Fall würde, falls ich an gott glaube, auf gut deutsch scheißen.
Außerdem ist das gut Reden von schlechten Sachen.
In Antwort auf:
Nein, man sieht Gott als größten.

Wie gesagt, die Überheblichkeit. Dadurch, dass Gott der, die oder das Größte sein soll und irgend jemand sagt, wir seien nach gottes Abbild erschafen, sehen wir uns als was perfektes. Ein Irrtum.
In Antwort auf:
Hochmut kommt vor dem Fall

Jetzt komm mir doch nicht mit Bibelzitaten. Außerdem hat es nichts mit meiner Aussage zu tun. Abegesehen davon, solltest du mal schauen, ob du nicht hochmütig bist. Nicht vergessen, dies ist eine der 7 sieben Todsünden.
In Antwort auf:
Der Glaube liegt im Auge Gottes, sowie Recht und Unrecht.

Also ist es ja egal was Jesus gesagt hat, den Gott macht es ja dann sowieso wie er will.


Veritas et Aequitas

Ernst H. Offline

Mitglied

Beiträge: 12

18.10.2005 09:12
#125 @ Etymon antworten

Du schreibst seitenweise Bibelauszüge und versuchst das als Beweise anzubringen.
Was in der Bibel steht ist aber nicht mehr Beweis als irgendetwas was in einem anderen Buch steht von dem irgendwer behauptet daß es von Gott schickt ist - Koran, Scientology usw. Und wenn man dran glaubt, daß das was in der Bibel steht nicht stimmt, kannst du auch keinen Gegenbeweis bringen. Nur immer das ewige "Gott hat es uns geschickt und deswegen stimmts"

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