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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 54 Antworten
und wurde 5.338 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
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Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

05.09.2005 22:13
#26 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten
Ja,was dir damals passierte scheint leidvoll zu sein.

Aber man sollte das RU beibehallen.
ich habe bei eines meiner ersten RUStunden, soweit ich weiß, zum ersten mal über Gott und Jesus erfahren. Und ich freue mich dadrüber, dass ich schon so früh über ihn erfahren habe. Ich habe einige Geschichten von meiner RU-lehrerin erfahren, und ich glaubte sie und darauf bin ich heute stolz und weiß, der , der an Jesus glaubt, dass Jesus der Sündenloser Gottes ist und um seiner Sünden Willen gestorben ist, wird vergebung empfangen.

Ich bin Eigentum von Jesus!

God bless u!

Darky Offline




Beiträge: 87

26.09.2005 14:48
#27 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

ich hab nix gegen dass man so ne art RU macht, nur eben alle religionen wie ethik...
und ich denke in der grundschule brauch man sowas nicht und kinder können sowas noch gar nicht richtig einschätzen...
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The only good god is a dead god the only good god for me!!!

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

26.09.2005 20:01
#28 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten
also ich konnte auch damals an Jesus Glauben und an Gott, obwohl ich erst 6 Jahre alt war, und bin froh darüber.
Ich bin Eigentum von Jesus!

God bless you!

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

26.09.2005 20:48
#29 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

Lass mich raten, als du klein warts hast du doch auch an den Weihnachtsmann und Nikolaus geglaubt?
Wenn man klein ist glaubt man viele Sachen.

Veritas et Aequitas

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

27.09.2005 00:26
#30 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten
Ich bin Eigentum von Jesus! God bless you!

Darky Offline




Beiträge: 87

27.09.2005 07:55
#31 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

ich glaub ich könnte genauso gut gegen eine Wand reden, mehr Verständnis käme da auch nicht auf, sry Robin dass ich das so grob sage
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The only good god is a dead god the only good god for me!!!

OPA Offline



Beiträge: 385

30.09.2005 16:10
#32 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

Um so was zu verhindern, gehört der Religionsunterricht eben abgeschafft. Dies ist wohl ein perfektes Beispiel: Man könnte zu einer Wand reden, es kommt das gleiche raus, wie wenn man mit solchen Gehirnwäscheopfern redet.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

08.10.2005 17:25
#33 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten
OPA wie alt bist du oder sind Sie?

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

08.10.2005 19:03
#34 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

Wie alt bist denn du? Das habe ich dich auch schonmal gefragt und du hast es mir nicht gesagt.


Veritas et Aequitas

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

10.10.2005 20:03
#35 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

ich bin 17 und du?

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

10.10.2005 21:44
#36 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

22


Veritas et Aequitas

OPA Offline



Beiträge: 385

11.10.2005 23:44
#37 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

Mit Sicherheit um einiges älter als du, Robin87.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

11.10.2005 23:51
#38 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten
Nun wenn du mir deinen Alter nicht verräts, dann DUtz ich dich einfach mal.
Wieso soll man bei mir wie bei einer Wand dagegen reden? Wieso bist du gegen das Christentum eigentlich oder warum bist du überhaupt gegen Gott?

OPA Offline



Beiträge: 385

02.11.2005 20:17
#39 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

Weil ich vernünftig bin und Zusammenhänge erkenne, wo es sie gibt und verneine, wo es auch keine gibt. Zwischen der Entstehung der Welt und irgendwelchen von Menschen niedergeschriebenen Sachen, die die Schreiber nie hätten wissen können, besteht kein Zusammenhang.

Sie haben sich in etwa den gleichen Mist zusammengereimt wie die alten Griechen, Ägypter, Babylonier und Germanen, die Erschaffung durch ein höheres wesen. Dafür zeige ich angesichts der neusteinzeitlichen Lebensweise der damaligen Juden auch vollstets Verständnis. Dass ihr Glaube aber falsch ist, erkennt jeder halbwegs vernünftige Mensch.

Aber zu solchen zählst du nicht, anscheinend sind deine geistigen Fähigkeiten nicht ebenbürtig den heute an sie gestellten Anforderungen. Damit stehst du aber nicht allein da, es geht dir wie Milliarden anderen. Und ich kämpfe dafür, dass deine Nachkommen (vorausgesetzt du bist kein katholischer Geistlicher) eine bessere Bildung und Erziehung genießen dürfen als du.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

03.11.2005 18:31
#40 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten
Die Judem wollten oft andere Götter anbeten, aber Gott hat sie immerwieder zu sich zurückgeführt. Gibts wohl doch unterschiede zu den heidnischen Götzentümer. Jeder vernünftiger Mensch würde sagen, dass es EINEN Gott gibt.





"Gott ist raffiniert, aber nicht bösartig." (Albert Einstein)

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

03.11.2005 23:17
#41 RE: RE:Verändern und nicht Abschaffen antworten

In Antwort auf:
Jeder vernünftiger Mensch würde sagen, dass es EINEN Gott gibt.

Du hast da leider ein K vergessen. Es muss heißen, dass es KEINEN Gott gibt.


Veritas et Aequitas

Khaine Ashur Offline

Mitglied

Beiträge: 32

10.11.2005 00:45
#42 RE: RE:Erfahrungen antworten

Kann ich mich nur anschliessen. Bei mir im RU wurde sehr viel auch über fremde Religionen gelehrt. Und das eigentlich ziemlich vorurteilsfrei. Kommt wohl auf den Lehrer an. Ausserdem läuft bei uns Protestanten (ich seh mich da nicht zugehörig...aber es stand halt Jahrelang in meinem Pass*g*) dann doch wohl einiges etwas lockerer ab.

Abschaffen wie oben schon gesagt. Grade im Hinblick auf die Gleichberechtigung der Religionen erspart das in Zukunft einige Diskussionen. Denn wirklich einsichtig warum der eine Verein bei meinen Kindern Werbung machen darf und der andere nicht ist der jetzige Zustand wirklich nicht.

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

10.11.2005 00:50
#43 RE: RE:Erfahrungen antworten
Das Problem ist nur, dass sich der Mensch immer wieder was ausdenken wird, dass zeigt die Geschichte doch nur zu gut.
Es muss nur etwas geben, das der Mensch nicht sofort versteht und nach vollziehen kann und schon wird dies einer "Höheren Macht" zu geordnet. Denn sowas ist leichter als sich damit beschäftigen zu müssen um es zu verstehen.


Veritas et Aequitas

Khaine Ashur Offline

Mitglied

Beiträge: 32

10.11.2005 01:08
#44 RE: RE:Erfahrungen antworten

Genau deshalb find ich Robins letzen Beitrag auch herzallerliebst. Von dem Gott der sein Volk immer wieder zu sich hingeführt hat und deshalb anders sein soll als die anderen. Wie lange macht er das denn schon? Seit 2000 Jahren. Der Hinduismus existiert seit knapp 7000 Jahren und die Hindu-Götter haben Ihre Anhänger immer wieder zu sich hingeführt...tolle Logik um die Richtigkeit einer Religion zu beweisen. Und auch unsere jetzigen Götter und Religionen werden wieder anderen weichen, und die werden sich wiederrum über unsere antiken Götter lustig machen. Das sagt zumindest die Erfahrung aus der Geschichte.
Es gibt einfach zu viele Menschen die partout einen höheren Sinn in ihrem Leben brauchen...und den werde sie sich immer irgendwo suchen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.472

10.11.2005 10:24
#45 RE: RE:Erfahrungen antworten

In Antwort auf:
Es gibt einfach zu viele Menschen die partout einen höheren Sinn in ihrem Leben brauchen...und den werde sie sich immer irgendwo suchen.

Das ist komisch und gleichermaßen interessant, nicht wahr? Warum ist solches Denken immer noch vorhanden, und das nach Meinungsforschern bei der Mehrheit der Menschen?
Warum hört dann die Suche nicht irgendwann auf, bzw. richtet man sein Augenmerk auf andere Dinge, um darin den Sinn zu finden... Obwohl man sagen muss, dass es aktuell schon in die Richtung geht.

Was den Religionsunterricht angeht: Es ist zwar schwer bis gar nicht durchzusetzen, aber warum sollte man nicht Kurse anbieten, in denen Lehrer der 6 Weltreligionen jeweils ihre persönliche Religion vertreten, und der RU damit zu einer Informationsquelle bezüglich historischer und zeitgenössischer Religionsausübung wird, ohne jegliche Wertung, welche jetzt die "richtige" sei...vorrausgesetzt es wird sich auch dann darüber unterhalten und nicht über Mathe-Hausaufgaebn oder Sexualkunde...

Abschaffen wäre zwar auch eine Möglichkeit, nur legt man sich dann wirklich mit den großen Kirchen an, die darauf - man mag es kaum glauben - sehr viel Wert legen. Und leider ist das kein leichter Kampf.


De nihilo nihil (lukrez)

Khaine Ashur Offline

Mitglied

Beiträge: 32

10.11.2005 12:58
#46 RE: RE:Erfahrungen antworten

Da hast du recht, der Kampf gegen einflussreiche Kirchenkreise dürfte ziemlich hart werden. Aber warum überhaupt einen extra RUfür die Weltreligionen. Dieses Thema liesse sich wunderbar im Geschichtsunterricht eingliedern. Ist vielleicht wesentlich wichtiger als immer wieder die deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute durchzukauen, wie es bei mir im Geschichtsunterricht ablief.

Zitat von SnookerRI
Das ist komisch und gleichermaßen interessant, nicht wahr? Warum ist solches Denken immer noch vorhanden, und das nach Meinungsforschern bei der Mehrheit der Menschen?
Warum hört dann die Suche nicht irgendwann auf, bzw. richtet man sein Augenmerk auf andere Dinge, um darin den Sinn zu finden... Obwohl man sagen muss, dass es aktuell schon in die Richtung geht.

Hmm...ja warum? Weil viele einfach nicht mit der Vorstellung leben können einfach nur ein kleines unwichtiges Staubkorn in diesem Universum zu sein. Und der Mensch eben zu seinem Unglück soviel Hirn bekomen hat daß er über soetwas nachdenken kann. *g*
Allerdings gab es wohl auch schon zu allen Zeiten Menschen, die eine solche Erklärung nicht brauchten. Und grade diese Menschen haben der Welt eben auch viel hinterlassen. Ein Pythagoras, Sokrates und überhaupt die meisten griechischen Philosophen sind ja schon vor vor über 2000 Jahren auf einem mit dem Blickwinkel heutiger Atheisten vergleichbaren Standpunkt gewesen, was Ihnen damals auch teilweise als Lästerung der Götter ausgelegt wurde.

Meiner Meinung nach lag aber die wirkliche Macht selten bei den Gläubigen, ganz oben sass meisten einer der das ganze zu seinen Zwecken steuerte. Man kann das natürlich nur mutmassen, aber ein ägyptischer Pharao dürfte sich bewusst gewesen sein daß er nicht der Gott war für den sein Volk ihn hielt, zumindest daheim im stillen Kämmerlein. Aber es war halt sehr praktisch ein Gott zu sein, rein politisch gesehen.

Kann irgendjemand sagen, ob es einem Usama b. Laden, wirklich um den Schutz des Islam geht? Oder ist er dazu nicht eigentlich viel zu schlau und manipuliert nur um sich selbst Macht und Ruhm zu beschaffen? Wissen werden wir es nie.

Aber solange eben Menschen glauben wird es möglichh sein sie zu Fanatismus jeglicher Art aufzuhetzen. Es war meiner Meinung nach eine der grössten Leistungen die der Kommunismus der Welt hinterlassen hat, daß er versucht hat mit diesem System zu brechen. Leider musste er es dann auch wieder durch Ersatzgötzen ersetzen. Aber generell hielte ich eine Welt in der die Menschen keine Götter sondern Werte wie Brüderlichkeit und Gerechtigkeit verehrenn für wesentlich erstrebenswerter.

OPA Offline



Beiträge: 385

13.11.2005 00:26
#47 RE: RE:Erfahrungen antworten

Der armseluge Geschichtsunterricht in Deutschland dürfte dann wohl komplett entarten.

WEG mit den Religionen aus dem Unterricht - sonst kommts noch irgednwann soweit dass uns Intellegent Design in Biologie beigebracht wird.

Und Geschichte sollte mal wirklich gelehrt werden - aber hier kümmert man sich ja darum, dass die Schüler was über Minnesänger und die Weimarer Republik erfahren, anstatt über Dschingis Khan und Peter den Großen.

Das was den deutschen Schülern in Geschichte beigebracht wird, ist auch nicht mehr als einige Grundrisse mitteleuropäischer Geschichte.

Und eine Abschaffung des Religionsunterrichtes würde
- VIEL Geld sparen
- Die nächste Generation würde deutlich öfter aus der Kirche austreten
- Das Ansehen und die Macht der Kirchen würden schwinden
- Es wäre Schluß mit Volksverdummung. Über ein Drittel der Deutschen glaubt an die kreationistische Schöpfungstheorie - das dürfte doch Grund genug sein für einen Verbot!

Aber wer soll RU verbieten, wenn lauter Chrsiten an der Macht sind? Vor allem hier in Bayern, wo König Eddy I. mit seinen Heerscharen von degenerierten Dorftrotteln, also dem Großteil der bayerischen Landbevölkerung, regieren.

Khaine Ashur Offline

Mitglied

Beiträge: 32

13.11.2005 12:25
#48 RE: RE:Erfahrungen antworten

In Gegesatz zu unseren Beiträgen im Politik Forum bin ich HIER vollkommen Deiner Meinung !

Das mittlerweile an anerkannten amerikanischen Universitäten wieder Kreationismus gelehrt wird, halte ich für ziemlich traurig.
Ein Beweis dafür wie leicht die Menschhiet Ihre Augen vor existierenden Fakten verschliessen kann.
Poor America !!! Die grossen Zeiten sind wohl echt vorbei, wenn erst mal solcher Fundementalismus um sich greift.
Mal sehen wie das chinesische Zeitalter so wird*g* Auf jeden Fall schwieriger für das Christentum.*g*

Gruß


Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2005 19:47
#49 RE: RE:Erfahrungen antworten

Naja, inzwischen ist es, Gott sei Dank , ja wieder verboten. Aber das Ende der Debatte ist es trotzdem noch nicht.

Bei uns in Brandenburg sollte Reli aus den Schulen bleiben und nur LER (Lebenskunde, Ethik, Religion) von staatlichen Lehrern gelehrt werden. Da habe ich das erste Mal gemerkt, wie stark die Kirchen sind. War nicht durchzusetzen. Nun gibt’s doch ein ziemlich aufgewertetes Fach Religion. Mit kirchlichen Lehrern. Und was die sich unter Religionskunde vorstellen, sieht man an folgendem Artikel im Nordkurier / Templiner Zeitung vom 02.08.2005:

Religionsunterricht kann Orientierung geben

Nächste Woche beginnt das neue Schuljahr und für viele Eltern stellt sich die Frage: "Schicke ich mein Kind zum Religionsunterricht oder nicht?" Noch gibt es dieses Angebot an unseren Schulen. Es ist in unserer Welt der Computer,Handys und Fernsehprogramme schwer geworden Kinder zu erziehen. Ich denke, unsere Kinder brauchen mehr als das, mehr als Nahrung und Kleidung, es genügt auch nicht, sie mit Pisa-Effizienzen auszustatten. Klare Orientierungsangebote sind in unserer Zeit für Heranwachsende besonders notwendig. Kinder suchen Antworten auf ihre Fragen, auch auf die Frage nach Gott. Diese Frage ist so alt wie die Menschheit. Religionsunterricht kann Orientierung geben. Gott wird immer ein Geheimnis bleiben, aber durch Fragen kann man ihm näher kommen.
Der Religionsunterricht soll ein Ort der Ermutigung sein. Vertrauen zu Gott ist Vertrauen in das Leben. Gemeinsam suchen wir nach tragfähigen Antworten auf unsere Fragen nach dem Ursprung allen Seins. Warum gibt es verschiedene Religionen? Wer war Jesus? Hat Beten einen Sinn? Das Fach ist mehr als ein Lernen über Religion. Alle Sinne sollen sich öffnen, wir singen und malen, denn rechtes Hören und Sehen will auch gelernt sein. Hier werden auch die weltweit sozialen Probleme verarbeitet, hier soll Verantwortung geweckt werden für diese, unsere Welt.
Nicht zuletzt steht Religion auch für Ethik und Moral. Die zehn Gebote und die Texte der Bibel bilden das Gewissen aus. Über Jahrtausende hat die Menschheit diese Gebote anerkannt, heute sind sie uns kaum noch bekannt.
Wie kann man weltanschaulich neutral über Schuld und Gewissen, Strafe und Vergebung reden? Da muss eigentlich Gott vorkommen. Und wie soll ein atheistisch geprägter Lehrer authentisch über Gott reden? Der weltanschaulich neutrale Staat kann keine verbindlichen Werte schaffen.

Sogar unseren Politikern fehlen moralische Regeln. Die Täuschung des Wählers gehört zu ihrem
Handwerkszeug. Verlieren wir noch ein Wort über unseren Müll, über unseren Luxus auf Kosten anderer? Wissen die, die unsere Gesellschaft anführen, dass politische und wirtschaftliche Macht auch mit Verantwortung zu tun hat und nicht nur mit Profit? Was ist mir persönlich wichtig? Wofür setze ich mich ein? Kinder brauchen uns Erwachsene, unsere Deutlichkeit, Menschen, die an etwas glauben. Lust am Leben, Ehrfurcht vor Gott, Dankbarkeit und eine gewisse Demut, das sind Grundhaltungen, die unsere Kinder lernen müssen, aus denen sie Kraft und Mut zum Leben bekommen. Wenn wir unsere Kinder so erziehen, dann müssen wir uns um die Zukunft keine Sorgen machen.

Und so lade ich Sie herzlich ein, Ihr Kind zum Religionsunterricht zu schicken.
Marianne Stechbart, Religionslehrerin, Lychen


Ja, so stand das wirklich in der Zeitung. Nochmal zur Verdeutlichung:

"Wie kann man weltanschaulich neutral über Schuld und Gewissen, Strafe und Vergebung reden? Da muss eigentlich Gott vorkommen. Und wie soll ein atheistisch geprägter Lehrer authentisch über Gott reden? Der weltanschaulich neutrale Staat kann keine verbindlichen Werte schaffen."

Wer dem Staat abspricht, verbindliche Werte schaffen zu können und dafür die Werte der Bibel als bindend für die Gesellschaft fordert, ist Fundamentalist und gehört nicht in den Schuldienst!

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.064

28.12.2005 20:07
#50 Erfahrungen antworten

In Antwort auf:
Wer dem Staat abspricht, verbindliche Werte schaffen zu können und dafür die Werte der Bibel als bindend für die Gesellschaft fordert, ist Fundamentalist und gehört nicht in den Schuldienst!
Ich glaube, der Text da oben IST ein Auswuchs der beklagten "Pisa-Effizienz"... Je blöder, desto mehr Bedürfnis nach religiöser Orientierung... Ich will hier niemanden beleidigen. Aber geistige Arbeit, Erkenntnisarbeit ist ja laut der Genesis ("Baum der Erkenntnis") und dem NT ("Selig sind die geistig Armen") bei den Reli-Fans nicht so gern gesehen.
Das Problem ist, dass die Atheisten nicht so straff organisiert sind. Von dem IBKA mal abgesehen. Aber kommt von denen was? Erklären die, dass die "verbindlichen Werte" aus der menschlichen Gemeinschaft geboren werden - und nicht von "Gott"? Religion ist eine Philosophie für Leute, die nicht so gerne nachdenken. Gegen diese Texte, wie die da oben, wird man doch wohl überzeugendere Alternativtexte formulieren können!

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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