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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 478 mal aufgerufen
 Christentum
Das unsichtbare rosarote Einhorn Offline




Beiträge: 50

10.03.2007 23:21
Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

Hi
Also...mein erster Beitrag im Forum und ich werd gleich mal mit einer Frage beginnen die mir schon lange auf dem Herzen liegt:
Was denken die religiösen Menschen darüber, ob sie die Umwelt in ihrem Glauben beeinflusst/überhaupt erst dazu gebracht hat?
Eigentlich sollte der Glaube an eine Religion doch etwas Individuelles sein, etwas, dass man für sich selbst herausfindet. Da man einen Gott meist schwer beweisen kann , behaupten ja viele, dass sie einfach das Gefühl haben, dass dieser existiert und seine Präsens spüren können.
Wie erklären sich diese Leute den doch sehr merkwürdigen Zufall, dass die Menschen in Österreich, Deutschland usw. vermehrt einen katholischen Gott wahrnehmen, während man in anderen Ländern andere Wesen spüren kann?
Ich hoffe ich habe meine Frage einigermaßen verständlich rüberbringen können... falls es Fragen gibt, fragen.

P.S.: Ich war mir nicht sicher in welches Forum ich dieses Thema schreiben soll also hab ich es ins erst beste "Gläubiger-Forum" gestellt. Auch wenn es hier im Christenforum steht, wäre ich sehr froh darüber wenn auch Angehörige anderer Religione antworten.

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Blessed Be Her Holy Hooves / bbhhh

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

10.03.2007 23:33
#2 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

In welchem Land glaubt man denn an das IPU?

Ist ne gute Mischung zwischen Glauben und Wissen. Ihr glaubt, dass das IPU rosa ist. Aber ihr wisst, dass es unsichtbar ist. Denn bisher hat es noch niemand gesehen.

Tja, ansonsten ist wohl der Zusammenhang zwischen frühkindlicher Indoktrination und und folgendem Glauben bereits eindeutig belegt.

Möge SEINE nudligen Anhängsel dich immer sicher auf die Erde drücken

Das unsichtbare rosarote Einhorn Offline




Beiträge: 50

10.03.2007 23:50
#3 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

Auch wenn der Zusammenhang klar sein sollte, mich würde trotzdem interessieren was sich ein gläubiger denkt,
wenn er diese Tatsache vor sich sieht.
Vielleicht etwas in der Richtung:
"Oh mein Gott! Ohne meine Eltern hätte ich meinen Schöpfer nicht einmal bemerkt..."

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Blessed Be Her Holy Hooves / bbhhh

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

11.03.2007 08:39
#4 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

In Antwort auf:
Was denken die religiösen Menschen darüber, ob sie die Umwelt in ihrem Glauben beeinflusst/überhaupt erst dazu gebracht hat?
Natürlich ist das so! Automatisch lernt man Gott nicht kennen. Das muss man sich erarbeiten. Durch ein genaues und fortlaufendes Studium der Schriften, und durch die Anleitung von menshcen, die diesen Weg schon gegangen sind. Stichwort: Vorbilder.

Das trifft aber nicht nur auf Religiöses zu sondern zieht seine Kreise um jede Lebenserfahrung, aus der sich später ein persönliches Weltbild ergibt. Überall hat wird man durch die Umwelt beeinflusst.

In Antwort auf:
behaupten ja viele, dass sie einfach das Gefühl haben, dass dieser existiert und seine Präsens spüren können.
"Einfach so ein Gefühl haben" reicht in Glaubenssachen aus meiner Sicht in keinem Falle aus.

In Antwort auf:
Wie erklären sich diese Leute den doch sehr merkwürdigen Zufall, dass die Menschen in Österreich, Deutschland usw. vermehrt einen katholischen Gott wahrnehmen, während man in anderen Ländern andere Wesen spüren kann?


Generell sind Gottesvorstellungen heutzutage zu aller erst Gedankenkonstrukte im Gehirn. Nur hier gibt es christliche, islamische, jüdische, heidnische Ebenen. Diese Gottesbilder müssen dann evaluiert werden. Es muss herausgefunden werden, inwieweit es vernünftig ist, an diesem oder jenem Gottesbild festzuhalten. Das zu entscheiden, geht der Gläubige oft die verschiedensten gedanklichen Wege(Familientradition, Schriftstudium etc), die sich zuweilen auch als Irrwege herausstellen. Das wäre eine innere Herangehensweise. Nützlich ist es, über den Rand der lokalen Tradition hinauszublicken, das heißt, sich auch mit anderen Ideologien zu beschäftigen, was dann die äußere Herangehensweise wäre.
Das braucht ohne Frage sehr viel Zeit und für so manachen mag der Weg im Atheismus enden.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

11.03.2007 20:54
#5 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten
In Antwort auf:
Natürlich ist das so! Automatisch lernt man Gott nicht kennen. Das muss man sich erarbeiten. Durch ein genaues und fortlaufendes Studium der Schriften, und durch die Anleitung von menshcen, die diesen Weg schon gegangen sind. Stichwort: Vorbilder.


Der Mensch wird, wenn du ihm nicht erklärst was Messer und Gabel sind Zeit seines Lebens mit den Fingern essen...dann ist er Atheist..
Wenn er den Loffel nimmt ist er Heide....witzig was ?

Wenn Gott wollte, dass die Menschen ihn sehen, dann wäre er so offensichtlich wie das Wasser, das den Berg runterläuft.
Dann bräuchte man keinen, der einem seinen schon gegangenen Weg erklärt....Keine Vorbilder, die einem erzählen können was sie wollen und Vertrauen missbrauchen wenn ihnen danach ist.
Dein Zitat ist Wasser auf die Mühle eines jeden Ausbilders im Rucksackbombercamp...auch er ist ein Vorbild.

Also...warum sind offensichtlich ALLE Götter so, dass Menschen, die über andere Menschen Macht ausüben wollen sie ihrer aufs trefflichste bedienen können???


In Antwort auf:
"Einfach so ein Gefühl haben" reicht in Glaubenssachen aus meiner Sicht in keinem Falle aus.


glaube ist einfach ein Gefühl...was soll es sonst sein ?

In Antwort auf:
Generell sind Gottesvorstellungen heutzutage zu aller erst Gedankenkonstrukte im Gehirn. Nur hier gibt es christliche, islamische, jüdische, heidnische Ebenen. Diese Gottesbilder müssen dann evaluiert werden. Es muss herausgefunden werden, inwieweit es vernünftig ist, an diesem oder jenem Gottesbild festzuhalten. Das zu entscheiden, geht der Gläubige oft die verschiedensten gedanklichen Wege(Familientradition, Schriftstudium etc), die sich zuweilen auch als Irrwege herausstellen. Das wäre eine innere Herangehensweise. Nützlich ist es, über den Rand der lokalen Tradition hinauszublicken, das heißt, sich auch mit anderen Ideologien zu beschäftigen, was dann die äußere Herangehensweise wäre.
Das braucht ohne Frage sehr viel Zeit und für so manachen mag der Weg im Atheismus enden.



Du glaubst also, dass Gottesbilder so was sind wie der Inhalt einer Speisekarte und die einen entscheiden nach Geschmack und die anderen nach Preis..?
Ein Gottesbild ist vernünftig?
Wenn sich jemand diese Zeit nimmt, dann wird der weg Zwangsläufig im Atheismus enden, denn die andere Erkenntnis wäre die, dass ALLE Gläubigen recht haben, egal an welchen Gott sie glauben und wenn er ihnen erzählt sie sollen kleine Kinder fressen und die Ungläubigen töten.

atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

11.03.2007 22:45
#6 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

In Antwort auf:
Wenn Gott wollte, dass die Menschen ihn sehen, dann wäre er so offensichtlich wie das Wasser, das den Berg runterläuft.


Wie so oft auch hier, DeGaertner: Selbt wenn es so wäre, wie du beschreibst würde es menschen geben, die das nicht anerkennen wollten. Denn was offensichtlich ist und was nicht befindet immer noch das Subjekt selbst. Diese Freiheit ist ihm belassen, ob Theist oder Atheist. Aber das war hier doch nicht das Thema; zumindest wenn man den Ausgangsbeitrag vom IPU beachtet.

In Antwort auf:
Dein Zitat ist Wasser auf die Mühle eines jeden Ausbilders im Rucksackbombercamp...auch er ist ein Vorbild.
Du weißt genau, dass dem nicht so ist!


In Antwort auf:
Also...warum sind offensichtlich ALLE Götter so, dass Menschen, die über andere Menschen Macht ausüben wollen sie ihrer aufs trefflichste bedienen können???
Weil offensichtlich ALLE Götter und deren Bilder Hirngespinste in den Köpfen ihrer Gläubigen sind? Du kannst dich ruhig ein wenig mehr anstrengen, DeGaertner .

In Antwort auf:
glaube ist einfach ein Gefühl...was soll es sonst sein ?
na das hätten ja dann theisten und Atheisten gemeinsam.

In Antwort auf:
Wenn sich jemand diese Zeit nimmt, dann wird der weg Zwangsläufig im Atheismus enden, denn die andere Erkenntnis wäre die, dass ALLE Gläubigen recht haben, egal an welchen Gott sie glauben und wenn er ihnen erzählt sie sollen kleine Kinder fressen und die Ungläubigen töten.




Gerade von dir bin ich Differenzierteres gewöhnt. Nicht dieses Schwarz-Weiß-Denken. Nur weil du alle Wege des Theismus a priori für Schwachsinn hälst, muss das nicht auch tatsächlich so sein. Für dich sicherlich, keine Frage; aber nicht jeder kommt zu der Einsicht, die du erlangt hast...



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Don't Panic Offline




Beiträge: 438

12.03.2007 08:06
#7 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

In Antwort auf:
Selbt wenn es so wäre, wie du beschreibst würde es menschen geben, die das nicht anerkennen wollten. Denn was offensichtlich ist und was nicht befindet immer noch das Subjekt selbst. Diese Freiheit ist ihm belassen, ob Theist oder Atheist.

Nicht wollen und nicht können sind zwei paar Schuhe. Es ist doch so, wir leben in einer Welt, in der sich Gott nicht offenbart. Und wenn, dann nur subjektiv und unnachprüfbar. Wäre Gott so offensichtlich wie DeGaertner es beschrieben hat, dann würde es (wie du sagst) mit Sicherheit Menschen geben, die ihn dennoch nicht anerkennen wollen. Es soll ja auch heute, in einer Zeit überwältigender Beweise, noch Menschen geben, die glauben die Erde sei eine Scheibe. Ich denke, du verstehst worauf ich hinaus will.
Ich für meinen Teil kann Gott nicht anerkennen. Er passt einfach nicht in meine persönliche Erfahrungswelt. Und wenn es wirklich einen Gott gibt, dann sehe ich die Schuld dafür nicht bei mir, sondern bei ihm und seiner gestörten Kommunikation mit seinen „Geschöpfen“.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

12.03.2007 09:31
#8 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

Zitat von Don`t Panic

Wäre Gott so offensichtlich wie DeGaertner es beschrieben hat, dann würde es (wie du sagst) mit Sicherheit Menschen geben, die ihn dennoch nicht anerkennen wollen.


Wenn Gott so offensichtlich wäre wie die Bäche, die die Berge hinabfliessen, dann würde man ihn visuell erkennen, das war die Grundaussage.

Zitat von DeGärtner
Wenn Gott wollte, dass die Menschen ihn sehen, dann wäre er so offensichtlich....
Erkennen hat aber mit anerkennen nichts zu tun.

Dass alle Götter dieser Erde nicht zu erkennen sind spricht eindeutig für Snookers Grundausage, der auch ich zustimme, dass sie in den Köpfen der Menschen geboren wurden und werden und darum auch nicht zu erkennen sind.
Zitat von Snokker
Generell sind Gottesvorstellungen heutzutage zu aller erst Gedankenkonstrukte im Gehirn


Erstaunlich bei dieser Theorie ist dann aber der unterschiedliche Weg, den diese Fantasie nehmen kann. Wenn sich also mal Einer irgendwann eine nette Geschichte ausgedacht hat um sich sein Weltbild mit einem Gott zu erklären, bedeutet dies eben auch, dass dieser Gott gar nicht existiert!
Hier scheint dann aber eine geistige Gabelung die Gläubigen von den Ungläubigen zu trennen. Die einen übernehmen dieses Fantasie, schmücken sie mit unzähligen Details aus, streiten sich sogar darüber, welche von diesen richtig und falsch sind, brüten darüber, was die einzelnen Ergänzungen wohl zu bedeuten haben und scheinen darüber schlussendlich zu vergessen, dass es sich anfänglich um eine „ausgedachte“ Story handelt. Für die anderen bleibt es einfach eine erdachte Geschichte, die man in jedem Erdteil anders erzählt bekommt, die aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat.

Auf die Frage, warum Gott sich nicht zeigt, gibt es eine einfache Antwort, die ein Gläubiger aber nie anerkennen wird, obwohl er den Grund möglicherweise erkennt.


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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

12.03.2007 17:36
#9 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

In Antwort auf:
Erstaunlich bei dieser Theorie ist dann aber der unterschiedliche Weg, den diese Fantasie nehmen kann. Wenn sich also mal Einer irgendwann eine nette Geschichte ausgedacht hat um sich sein Weltbild mit einem Gott zu erklären, bedeutet dies eben auch, dass dieser Gott gar nicht existiert!
Und genau das herauszufinden ist Aufgabe der modernen Theologie. Aus atheistischer Sicht ganz klar verschwendete Zeit, denn alle Gottesvorstellungen müssen zwangsläufig Hirngespinste sein, die erfunden wurden, um Unerklärliches begreifbar zu machen. Für die Gläubigen ist dem aber längst nicht so, wobei sich viele möglichst ungeschickt anstellen, um ihre persönliche Vorstellung kundzutun. Trotzdem mag es denkbar bleiben, dass eine Gottesvorstellung doch der Wirklichkeit entspricht. Deswegn schrieb ich auch "zu aller erst". Die Zeit wird zeigen, wer recht hat. Womoöglich ist es ganz anders, als wir alle es uns momentan ausdenken?! Warum auch nicht?



In Antwort auf:
Auf die Frage, warum Gott sich nicht zeigt, gibt es eine einfache Antwort, die ein Gläubiger aber nie anerkennen wird, obwohl er den Grund möglicherweise erkennt.

Diese spezielle Frage stellt sich dem otto-normal-gläubigen auch nicht. Er sieht Gott - mitunter jeden tag -, wobei sich der atheistische geist fragt ob da jemand nicht mehr alle tassen beisammen hat


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DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

12.03.2007 20:36
#10 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

In Antwort auf:
Diese spezielle Frage stellt sich dem otto-normal-gläubigen auch nicht. Er sieht Gott - mitunter jeden tag -, wobei sich der atheistische geist fragt ob da jemand nicht mehr alle tassen beisammen hat


Daher kommt es wohl auch, dass otto normal Gläubige sich durchaus vorstellen können, dass das Wasser den Berg hinauf läuft.
Sie sind eher diejenigen, die ALLES für möglich halten....was ja auch Sinn macht, da kann Gott quasi nebenher mitlaufen.
Und wenn Gott allmächtig ist, dann kann ja auch schliesslich ALLES passieren......oder ?
Da will man nicht unvorbereitet sein.

OkOk...stop...auch wenn du differenzierteres gewohnt bist von mir.....stop....( ich nehm das als Kompliment )....hab wenig Zeit..Stop....jajaja Fenris...Stop....bin immer noch am Bauen....Stop


atz

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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

13.03.2007 14:56
#11 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

Zitat von SnookerRI

Trotzdem mag es denkbar bleiben, dass eine Gottesvorstellung doch der Wirklichkeit entspricht.

Denkbar bleiben mag natürlich Vieles, auch dass Gedachtes Wirklichkeit sein könnte nur bleibt es trotzdem ein Produkt unserer Imagination.
In Antwort auf:
denn alle Gottesvorstellungen müssen zwangsläufig Hirngespinste sein, die erfunden wurden, um Unerklärliches begreifbar zu machen.

So hart sehe ich das nicht, es ist, verglichen mit der ganzen Entwicklung doch klar, dass man vom Faustkeil nicht direkt zur Gentechnologie übergehen konnte. Die menschliche Entwicklung wird begleitet von ihren Erkenntnissen und was heute noch unbekannt ist wird morgen möglicherweise entdeckt. Dieser Tatsache trägt aber eine Religion, die an jahrhunderte alten Antworten festhält in keiner Weise Rechnung, schlimmer noch, wenn mit ihr versucht wird, die neuen Antworten als nichtig zu erklären. Was bringt dieses Festhalten an einer Zeit und ihren Erklärungen, ausser dem Versuch, seinem eigenen Dasein einen höheren Wert zu verleihen? Sogar dem könnte ich ein gewisses Verständnis entgegenbringen, wenn man dies nicht ständige mit diesem demütigenden Verhalten zu seinem Gott und Schöpfer unterstreichen müsste.
In Antwort auf:
Womoöglich ist es ganz anders, als wir alle es uns momentan ausdenken?! Warum auch nicht?

Da bin ich mit Dir wieder absolut einig wobei dies erneut ein Beispiel Deiner teilweise sehr speziellen christlich-theistische-atheistisch Glaubensauslegung ist.





Zitat von DeGaertner
Stop....bin immer noch am Bauen....Stop

Werde ab jetzt morgens jeweils den Horizont absuchen…..möglicherweise prophylaktisch eine Schattenwurf-Klage vorbereiten....

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

13.03.2007 22:17
#12 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

In Antwort auf:
Dieser Tatsache trägt aber eine Religion, die an jahrhunderte alten Antworten festhält in keiner Weise Rechnung, schlimmer noch, wenn mit ihr versucht wird, die neuen Antworten als nichtig zu erklären. Was bringt dieses Festhalten an einer Zeit und ihren Erklärungen, ausser dem Versuch, seinem eigenen Dasein einen höheren Wert zu verleihen?
Für den "Gläubigen" mag noch hinzukommen, dass er diese starren Regeln, Gesetze und Richtlinien als Anker in seinem jetztigen Leben gebrauchen kann. Da erweist sich dann ein Unfehlbarkeits- und bis in alle Ewigkeit Gültigkeitsanspruch hinsichtlich der Gebote als durchaus praktisch. Gerade auch für den von dir genannten Punkt. Da setzt nicht nur atheistische Aufklärung an, sondern auch theistische. Da haben wir theisten noch einen weiten Weg vor uns, und wunder wirken können wir nicht.

Dessenungeachtet bleibt eine dogmatische Haltung zu "Glaubensgrundsätzen" nicht den Religionen allein vorbehalten, so dass wir durch unseren beiderseitigen Einsatz gegen die noch immer vorherrschende Engstirnigkeit voneinander lernen können. Und das sollten wir ausnutzen.

In Antwort auf:
[...]wobei dies erneut ein Beispiel Deiner teilweise sehr speziellen christlich-theistische-atheistisch Glaubensauslegung ist.



Nachtigall, ick hör´dir tapsen! Na ich möchte mich einfach nicht in eine bestimmte Richtung drängen lassen. Was passiert, wenn eine Ideologie, eine Überzeugung zusammenbricht, haben wir in vielen Bereichen, ob religiös politisch oder wirtschaftlich schon gesehen.


In Memory of Soul-Society

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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2007 06:44
#13 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten

In Antwort auf:
Was passiert, wenn eine Ideologie, eine Überzeugung zusammenbricht, haben wir in vielen Bereichen, ob religiös politisch oder wirtschaftlich schon gesehen.
Stimmt, speziell wir hier im Osten.
Aber wenn eine Ideologie in gewissenhafter Kleinarbeit durch eine andere ersetzt wird, ist das doch ganz was anderes

Das unsichtbare rosarote Einhorn Offline




Beiträge: 50

18.03.2007 13:19
#14 RE: Vorprägung im Glauben durch Umwelt antworten
Irgentwie haben bis jetzt fast nur Atheisten geantwortet (Außer Snooker, soweit ich das in meiner kurzen Zeit hier im Forum mitbekommen hab). Es wäre sehr interessant zu erfahren was die Gläubigen dazu sagen, denn was Atheisten darüber denken ist eigentlich ziemlich klar.
Also:
Denkt ihr, dass die Vorprägung durch Religionsunterricht, Eltern usw. eure Religionswahl stark beeinflusst hat?
Oder seid ihr der Meinung, dass ihr auch ohne diese Einflüsse zu eurem jeweiligen Glauben gekommen wärt?

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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