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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 28 Antworten
und wurde 4.235 mal aufgerufen
 Grenzwissenschaften, Grenzerfahrungen
Seiten 1 | 2
Ernst H. Offline

Mitglied

Beiträge: 12

16.10.2005 13:00
#26 RE: Wunder - nicht eklärbares, das später doch erklärtwerden kann. antworten

@ 1 Gott der ein Mann ist bzw 2 Götter die Mann und Frau sind bzw. viele röm. oder griechische Götter.

Hat schon mal jemand in Betracht gezogen, daß es unendlich viele Götter geben könnte?

Und wieso muß Gott bitte ein Mann sein? Männlich und Weiblichkeit sind nur zur Fortpflanzung gedacht und
Gott hat sich ja angeblich noch nie fortgepflanzt (Jesus ist ja sozusagen er selber) - sonst würde es ja
schon mehrere Götter oder Halbgötter (da es ja keinen weibl. Gott gibt) geben.

@ "Alle die sich nicht für Gott entscheiden kommen in die Hölle"

Ich kann nicht glauben, daß es einen Gott gibt der soooo dämlich ist - oder ein verdammtes Ego-Problem hat, wenn er
alle in den ewigen Abgrund schickt die nicht an ihn glauben oder ihn nicht mögen...
nein, nein, das haben sich nur ein paar Typen ausgedacht, die so die Leute zwingen wollten brav an Gott zu glauben.

Stellt euch mal vor was Ihr von einer Person halten würdet, die alle langsam zu Tode foltert, nur weil sie ihn nicht mögen - ist doch ein Arsch oder?

Etymon Offline



Beiträge: 60

17.10.2005 13:26
#27 RE: Wunder - nicht eklärbares, das später doch erklärtwerden kann. antworten

Gott ist mit unserem Denken nicht zu erfassen. Er ist überräumlich, überzeitlich und unausforschlich, darum sind uns alle bildhaften Vorstellungen von ihm schon im
1. Gebot untersagt. Gott hat sich dennoch „nicht unbezeugt gelassen“ (Apg 14,17); er hat sich uns offenbart. Er ist der Eine und zugleich der Dreieine. 1. Gott ist der Eine: Es gibt keinen anderen Gott als nur den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs (2 Mo 3,6): „Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott“ (Jes 44,6). „Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. Ich, ich bin der Herr, und ist außer mir kein Heiland“ (Jes 43,10-11). Darum lautet das Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ (2 Mo 20,3). Die Gottesvorstellungen in allen Religionen sind nichtig: „Denn alle Götter der Völker sind Götzen“ (Ps 96,5); sie „sind Wind und eitel“ (Jes 41,29).

2. Gott ist der Dreieine: Zugleich begegnet uns Gott als Einheit in drei Personen. Es handelt sich nicht um drei verschiedene
Götter, sondern – wie es viele Stellen der Bibel belegen (z. B. 1 Kor 12,4-6; Eph 1,17; Hebr 9,14) – um einen Dreiklang von Willen, Tun und Wesen Gottes. Von diesem dreieinen Gott wird in dreifacher Weise in personaler Differenzierung geredet: – Gott, der Vater – Jesus Christus, der Sohn Gottes – der Heilige Geist. Im Taufbefehl nach Matthäus 28,19 tritt dies am ausdrücklichsten und deutlichsten hervor. Der in der Bibel nirgends vorkommende Ausdruck der „Dreieinigkeit“ (Trinität; lat. trinitas = Dreizahl) ist der menschliche Versuch, dies göttliche Geheimnis mit einem Wort zu fassen. In Jesus wurde Gott Mensch: „Das Wort ward Fleisch“ (Joh 1,14). Gott wurde sichtbar, hörbar, tastbar (1 Joh 1,1) und im Glauben greifbar (Joh 6,69). Den Herrn Jesus hat Gott zu uns gesandt, und „ihn hat Gott für den Glauben hingestellt“ (Röm 3,25). So steht Jesus in einer besonderen funktionalen
Zuordnung für uns. Den rettenden Glauben haben wir nur, wenn wir an Jesus gläubig sind. Er ist für uns ans Kreuz gegangen, er hat unsere Schuld gesühnt, er hat uns teuer erkauft (1 Petr 1,18), und darum müssen wir ihn anrufen, um gerettet zu werden (Röm 10,13). Durch Jesus haben wir Zugang zum Vater (Joh 14,6) und dürfen als Kinder „Abba, lieber Vater“ (Röm 8,15) sagen. Jesus ist der Sohn Gottes, er ist mit dem Vater wesensgleich: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30), darum konnte er sagen: „Wer mich sieht, sieht den Vater“ (Joh 14,9). Thomas bekennt gegenüber dem Auferstandenen: „Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28). Die Gottheit Jesu und die Wesensgleichheit mit dem Vater kommen weiterhin durch folgende gleiche Titel und Tätigkeiten zum Ausdruck: Schöpfer (Jes 40,28 \ Joh 1,3), Licht (Jes 60,19-20 \ Joh 8,12), Hirte (Ps 23,1 \ Joh 10,11), Erster und Letzter (Jes 41,4 \

Offb 1,17), Sündenvergeber (Jer 31,34 \ Mk 2,5), Schöpfer der Engel (Ps 148,5 \ Kol 1,16), Anbetung durch Engel (Ps 148,2 \ Hebr 1,6). Die Gleichheit Jesu mit dem Vater betont auch Philipper 2,6. Bei seiner Menschwerdung nahm er die Knechtsgestalt eines Menschen an. Hier stand er in der völligen Abhängigkeit und im Gehorsam zum Vater. Im Zusammenhang mit der Menschwerdung Jesu ist somit eine deutliche Rangfolge zwischen dem Vater und dem Sohn erkennbar: Wie der Mann das Haupt der Frau ist, so ist Gott Christi Haupt (1 Kor 11,3). Nun aber sitzt der Herr Jesus zur Rechten Gottes und ist das Ebenbild seines Wesens (Hebr 1,3). Der Vater hat dem Sohn alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben (Mt 28,18), auch das Gericht hat er ihm übereignet (Joh 5,22), denn alles hat er unter seine Füße getan (1 Kor 15,27). Schließlich heißt es: „Wenn aber alles ihm (= Jesus) untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untergetan hat, auf dass Gott sei alles in allem“ (1Kor15,28). Der Heilige Geist begegnet uns ebenso als göttliche Person, jedoch in anderen Funktionen als der Sohn Gottes. Er ist unser Tröster (Joh 14,26) und Anwalt, er erschließt uns die Wahrheit der Bibel (Joh 14,17), er vertritt uns vor Gott mit dem rechten Gebet (Röm 8,26), und ohne ihn können wir Jesus als unseren Retter und Herrn (1 Kor 12,3b) überhaupt nicht erkennen.

Aufgrund des Opfertodes Jesu Christi bietet Gott allen Menschen die Vergebung der Sünden an. Warum gibt Gott nun nicht eine Generalamnestie für die Sünden aller Menschen? Aufgrund des Kreuzestodes Jesu bietet Gott allen Menschen das Heil an, darum konnte Paulus auf dem Aeropag so allumfassend predigen: „Die Zeit der Unwissenheit zwar hat Gott übersehen; nun aber gebietet er den Men-
schen, dass alle an allen Enden Buße tun“ (Apg 17,30). Es muss nun niemand mehr wegen seiner Sündenlast verlorengehen. Jeder Sünder kann begnadigt werden. Wenn sogar einem Paulus, der die Gemeinde Jesu ausrotten wollte, vergeben werden konnte, wieviel mehr jedem anderen auch. Von den beiden mit dem Herrn Jesus gekreuzigten Schächern wurde nur der eine gerettet, der mit seiner Schuld zu ihm kam. Der andere blieb in der Ablehnung und im Spott zu Jesus und damit auch in seinen Sünden. Daraus sehen wir: Gott verfügt keine Generalamnestie, sondern er handelt nach der freien Willensentscheidung jedes Einzelnen: „Das (ewige) Leben und den (ewigen) Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch. So wähle denn das (ewige) Leben, damit du am Leben bleibst“ (5 Mo 30,19; Menge). „Wisset wohl: ich (Gott) lasse euch die Wahl zwischen dem Wege, der zum (ewigen) Leben führt, und dem Wege zum (ewigen) Tode“ (Jer 21,8; Menge). Wer die Vergebung wirklich sucht, dem wird sie auch trotz größter Verfehlungen zuteil: „Und wenn eure Sünde blutrot wäre …“ (Jes 1,18). Zugespitzt können wir es auch so formulieren: Der Mensch geht nicht an der Sünde verloren, sondern an seinem Willen, d. h. an seiner Unbußfertigkeit. In Gottes Himmel gibt es einmal nur Freiwillige und keine Zwangseinquartierten.

Grüsse

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

17.10.2005 19:36
#28 RE: Wunder - nicht eklärbares, das später doch erklärtwerden kann. antworten

Ich frage mich eigentlich was du mit den ganzen Textstellen aus der bibel darlegen willst. Das du christ bist, soltte allen klar sein, aber klammerst du dich wirklich so fest an die bibel, dass du keine eigene Meinung vertretten kannst, die dir nicht von der Bibel vorgetragen wird?


Veritas et Aequitas

wolnix ( Gast )
Beiträge:

10.06.2006 13:50
#29 RE: Wunder - nicht eklärbares, das später doch erklärtwerden kann. antworten

@ Etymon, Und was willst mit deiner Erklärung bewirken Wenn das einer unbedarft liest, dann verdrehen sich die Gehirnwindungen nocheinmal und man hat das Gefühl da tropft gerade der letzte Verstand weg.
Kein Wunder, dass es Atheisten gibt.
Ein dreieiniger Gott der doch Einer ist und und dreifach wirkt in Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Was soll so eine Verquickung von Begriffen bewirken
Paff da stehen und und ganz "gottergeben" Aha stöhnen? - is ja wuneba.

Stell Dir mal vor, ein Mensch steht ohne Geist da, dann spricht man von einem Idioten!
Der hat dann noch einen Sohn dazu, ergibt zwei Idioten.

Und warum das Ganze?

Weil der Geist der Beiden, als eigenständige Person unterwegs ist.

Also blöder finde ich, kann man seine Religion nicht erklären.
Da haben mir manche Erklärungen eines freily besser eingeleuchtet und wenn der nach eigenen Angaben nur noch zu 50% denken kann aufgrund seiner Krankheiten, dann möchte ich ihn mal mit 100% erleben.
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Die Weisheit ist schwer zu tragen, deshalb fürchten sich viele vor den Weisheiten.

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