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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 52 Antworten
und wurde 1.445 mal aufgerufen
 Christentum
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

31.03.2007 21:02
Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Wir fangen klein an... Den Einstieg macht Christian D!

Zitat von Christian D!
Ach ja, warum feiern die Zeugen JHVH eigentlich nicht ihre Geburtstage?



Grundsätzlich kann ein Christ die Frage stellen: Warum sollte ich etwas feiern, was mein Vorbild Jesus nicht gefeiert hat? Nirgendwo in der Bibel lässt sich ein Hinweis darauf finden, dass Jesus oder seine Jünger Geburtstage feierten. Weder ihre eigenen, noch andere. Jesus führte nur einen Gedenktag in das Chrsitentum ein, nämlich das "Abendmahl des Herrn". Im Hinblick auf seinen bevorstehenden Opfertod sagte Jesus hierüber. Tut dies immer wieder, zur Erinnerung an mich. (luk. 22:19).

Interessant ist in dem zusammenhang auch, was einige Gelehrte über Christen und die Geburtstagsfeier berichten, So zum Beispiel der historiker August Neander: "Die Idee einer Geburtstagsfeier lag den Christen dieser Periode überhaupt fern" (Allgemeine Geschichte der christlichen Religion und Kirche, 1842, Bd. 1, S. 518).

Origenes ergänzt,
dass ‚von keiner der heiligen Personen, die in den Schriften erwähnt werden, gesagt wird, sie habe an einem Geburtstag ein Fest gefeiert oder ein großes Essen veranstaltet. Nur Sünder [wie Pharao und Herodes] feiern den Tag, an dem sie in diese Welt hineingeboren sind‘ " (The Catholic Encyclopedia, 1913, Bd. X, S. 709).

Hohe Amtspersonen wie Könige, Heerführer und Richter mussten natürlich ihren Geburtstag wissen; Anhand der Sternenkonstellation am tage der geburt konnten sie sich die Zukunft vorraussagen lassen. Das erschien ihnen nicht unwichtig, wenn es darum ging, wichtige Entscheidungen zu treffen. Von Jesus überliefern die Evangelien interessanterweise kein genaues Geburtsdatum. Und dass Weihnachten nicht dafür herhalten kann, ist ja nun weißgott offenkundig.

Wer nun annimmt, dass geburtsage und Weihnachten die einzigen Gelegenheiten sind, sich mit der familie zu versammeln, und sich zu beschenken, nun er mag ein sehr rituell geprägtes Gemeinschaftsleben zu haben.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.065

01.04.2007 10:59
#2  Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten
In Antwort auf:
Warum sollte ich etwas feiern, was mein Vorbild Jesus nicht gefeiert hat?
Warum sollte ich eine Brille tragen, wo Jesus doch keine trug? Warum sollte ich mich rasieren, meine Haare schneiden und schampoonieren? Warum Elektriker werden und nicht Zimmermann? Warum sollte ich nach meinen Entscheidungen leben, wo Jesus mir doch so ein schönes Leben vorgekaut hat?

Gysi

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

01.04.2007 11:23
#3 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

In Antwort auf:
Grundsätzlich kann ein Christ die Frage stellen: Warum sollte ich etwas feiern, was mein Vorbild Jesus nicht gefeiert hat?


Na wenn das eine der grundsätzlichen Fragen ist, dann bin ich ja um so beruhigter, dass dieser Kelch an mir hinten durch ist....

Im Übrigen bin ich von dir, lieber Snooker...grade von dir......differenzierteres gewohnt....

In Antwort auf:
Tut dies immer wieder, zur Erinnerung an mich. (luk. 22:19).

Na so selbstlos war er wohl doch nicht...was ?
War sich wohl doch nicht so sicher, dass ihn seine Brüder und Schwestern nicht gleich zu den Akten legen...

In Antwort auf:
Jesus führte nur einen Gedenktag in das Chrsitentum ein, nämlich das "Abendmahl des Herrn".

Also ich würde ja sagen es ist geradezu eitel sich in dieser Form selbst ein Denkmal zu setzen.
Prä mortem sozusagen...ist das nicht eine Sünde ?


atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

01.04.2007 11:42
#4 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

In Antwort auf:
Warum sollte ich eine Brille tragen, wo Jesus doch keine trug?
Jesus hatte auch keine Myopsie; ich schon

Wie du dem Threadthema entnommen haben wirst, geht es um traditionelle Feste, die den Anspruch erheben, christlich zu sein. Insofern bleibt mir verborgen, was das tragen von Brillen, die Haarpflege und der Beruf damit zu tun haben. trotzdem meine ich, erkannt zu haben, worauf du hinauswillst. Dann aber sei dir sicher: Wenn ein Christ von sich sagt, dem Beispiel Jesu zu folgen, heißt das noch lange nicht, dass er Schreiner ist, eine Tunika trägt, und mit Sandalen durch die Gegend läuft.

In Antwort auf:
Warum sollte ich nach meinen Entscheidungen leben, wo Jesus mir doch so ein schönes Leben vorgekaut hat?


Dir geht es dohc nicht etwa anders: Du magst nicht Christus als Grundlage für deinen Lebenswandel nehmen, sondern irgeneine andere Instanz von der du durch deine Erziehung gehört hast, und auf deren Grundlage du deine Entscheidungen triffst. Womöglich spielen auf den veschiedenen Gebieten, wo es um Entscheidungen ghet, verschiedene Instanzen eine gewichtige rolle; das denke ich, wird für jeden Menschen gelten, ganz gleich, woran er glaubt... Ich würde dir keinen Vorwurf machen, warum du deine Entscheidungen, aufgrund von menschen triffst, die dir mehr zusagen als Christus...

Man lebt sein leben immer noch selbst, ob nun christlich orientiert oder rein wissenschaftlich. In beiden fällen muss man Vertrauen entwickeln.


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.065

01.04.2007 12:06
#5 Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten
In Antwort auf:
Grundsätzlich kann ein Christ die Frage stellen: Warum sollte ich etwas feiern, was mein Vorbild Jesus nicht gefeiert hat?
Das war die Ausgangsfrage.
Warum soll auch ein Christ nicht etwas feiern, was Jesus nicht gefeiert hat? Du forderst deine Glaubensbrüder und -schwestern dazu auf, das Leben eures Superstars mehr zu kopieren.
Ich richte mich doch gewiss auch nach meinen Vorbildern, sagst du. Ich laufe nicht mit Karl-Marx-Wolle um mein Kinn herum und bete auch nicht seine Ausbeutungs-Theorie nach. Ich laufe mit einer Brille herum, die der von John Lennon 1971 sehr ähnlich sieht, nun gut. Aber ich würde Niemandem empfehlen, seine "Stars" zu kopieren. Ich empfehle Jedem: Sei du selbst! (Was immer das auch ist... )

Es geht dir hier aber nur um die ritualisierten Feiern, o.k. Und das Abendmahl ist dieses Ritual, das du favorisierst. Was ist denn das Abendmahl historisch? Doch wohl eher eine Männerfeier mit viel Sauferei - seien wir doch ehrlich. Heute nennt man sowas Flaterate-Saufen, und das würde ich nicht auch noch mit göttlichen Vorlagen als etwas Tolles bestätigen...

Gysi

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DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

01.04.2007 12:10
#6 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten
In Antwort auf:
Wer nun annimmt, dass geburtsage und Weihnachten die einzigen Gelegenheiten sind, sich mit der familie zu versammeln, und sich zu beschenken, nun er mag ein sehr rituell geprägtes Gemeinschaftsleben zu haben.


Rituell geprägtes Gemeinschaftsleben.....

Ist daran was schlecht ?
Das ganze Leben besteht aus Ritualen.....Kinder brauchen sie um sich zu entwickeln....um soziale Wesen zu werden.

Alles was regelmässig getan wird kann irgendwann im weitesten Sinne ein Ritual werden.
Die Zigarette danach...z.B. ( nach dem Essen, versteht sich ).

Jemanden mit einem Geschenk zu überraschen, ist natürlich wunderschön, aber festgelegte Zeiten und Termine im Jahr, an denen man sich trifft, feiert und austauscht, sind gute Tage auf die man sich umso mehr freut wenn sie nicht zu häufig sind.
Die oft angebrachte Kritik, dass man sich das ganze Jahr was schenken kann und sich treffen kann ist daher für mich nur teilweise berechtigt.
Man kann über Rituale und ihren Sinn viel reden und nachdenken.......aber eines ist sicher....

Für ein gutes Ritual taugt eine Kerze und ne Flasche guter Roter deutlich besser als alle heiligen Schriften zusammen....


atz


Ps: Ja natürlich um Licht zu machen...was sonst soll man mit einer Kerze anfangen ?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

01.04.2007 12:26
#7 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

In Antwort auf:
Du forderst deine Glaubensbrüder und -schwestern dazu auf, das Leben eures Superstars mehr zu kopieren.
Ich fordere gar nichts. Jeder Christ hat zumindest nominell mal anerkannt, nach dem Beispiel Jesu leben zu wollen.

In Antwort auf:
Aber ich würde Niemandem empfehlen, seine "Stars" zu kopieren. Ich empfehle Jedem: Sei du selbst! (Was immer das auch ist... )


Wenn ich dich richtig verstanden habe, stellst du dir unter "kopieren" oder "einem Beispiel folgen" die Übernahme bestimmter Merkmale vor, die das Original hat, ohne diese Merkmale aus sich heraus zum Ausdruck bringen, also nicht "Man selbst" sein zu können. Ist das so?

In Antwort auf:
Es geht dir hier aber nur um die ritualisierten Feiern, o.k
Es geht schlicht darum, ob das feiern heutiger traditioneller Feste, mit dem Christlichen Glauben vereinbar ist. Natürlich ist das Abendmahl auch ein Ritual - aber das einzige - was von jesus persönlich eingeführt war.

In Antwort auf:
Heute nennt man sowas Flaterate-Saufen, und das würde ich nicht auch noch mit göttlichen Vorlagen als etwas Tolles bestätigen...
Das würden wir beide nicht


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.065

01.04.2007 12:59
#8  Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten
In Antwort auf:
Wenn ich dich richtig verstanden habe, stellst du dir unter "kopieren" oder "einem Beispiel folgen" die Übernahme bestimmter Merkmale vor, die das Original hat, ohne diese Merkmale aus sich heraus zum Ausdruck bringen, also nicht "Man selbst" sein zu können. Ist das so?
Wer auf Geburtstage verzichtet, und meint, sein Leben damit zu qualifizieren, weil der große Jesus von Nazareth doch auch keine Geburtstage feierte, der macht was falsch. Wer sich mit Rotwein zuschüttet, weil Jesus und seine Kumpels das doch auch taten, der macht was falsch. Wer Jesus mit allen positiven Charaktermerkmalen bestückt und ihn als Gott erhöht, der ist ihm nicht näher, er erntfernt sich von ihm und seinen positiven Eigenschaften, wie der der Fähigkeit zur Nächstenliebe.

Gysi

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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

01.04.2007 13:06
#9 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Nein, der der ihn nicht nachahmt macht was falsch.
Denn es wird klar gesagt, dass wir ihn nachahmen sollten.
Seine Handlungen bestehen nicht immer aus der Art von nächstenliebe wie
sie von vielen "Christen" interpretiert wird.

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

01.04.2007 13:42
#10 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten
Zitat von SnookeRI
Es geht schlicht darum, ob das feiern heutiger traditioneller Feste, mit dem Christlichen Glauben vereinbar ist. Natürlich ist das Abendmahl auch ein Ritual - aber das einzige - was von jesus persönlich eingeführt war.
Das war keineswegs eine Erfindung von Jesus, sondern war und ist ein alltäglicher Vorgang in Israel, dem nur die Kirche eine andere Bedeutung andichtete; vmtl. vom Sabbat abgeschaut.
Auch in der Zeit, wo angeblich dieser Herr existierte.

In Israel wird heute noch am Abend lieber "groß" gegessen als zu Mittag, weil da die Fliegenbelästigung weg ist.
SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

01.04.2007 15:11
#11 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten
In Antwort auf:
Wer auf Geburtstage verzichtet, und meint, sein Leben damit zu qualifizieren, weil der große Jesus von Nazareth doch auch keine Geburtstage feierte, der macht was falsch. Wer sich mit Rotwein zuschüttet, weil Jesus und seine Kumpels das doch auch taten, der macht was falsch. Wer Jesus mit allen positiven Charaktermerkmalen bestückt und ihn als Gott erhöht, der ist ihm nicht näher, er erntfernt sich von ihm und seinen positiven Eigenschaften, wie der der Fähigkeit zur Nächstenliebe.



Was bedeutet dir: "sein Leben damit zu qualifizieren"?

Zitat von Antony11
Das war keineswegs eine Erfindung von Jesus, sondern war und ist ein alltäglicher Vorgang in Israel, dem nur die Kirche eine andere Bedeutung andichtete; vmtl. vom Sabbat abgeschaut.
Auch in der Zeit, wo angeblich dieser Herr existierte.


In der Bedeutung für Jesu Nachfolger war das schon eine Institution, die Jesus ins leben rief. Nimmt man allerdings an, dass Jesus garnicht existierte, oder nicht die ihm nachgesagte bedeutung hatte, ist das natürlich unverständlich...


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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.04.2007 16:38
#12 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Jeder, der auf Schönes im Leben verzichtet, egal aus welchem Grund, und seien es nur Geburtstagsfeiern, macht einfach was falsch. Denn er verzichtet auf etwas, was das Leben angenehm macht und ihn selbst zufriedener und glücklicher.
Wer zufrieden und glücklich ist ist selbst angenehm und gibt somit der Gemeinschaft ebenfalls Zufriedenheit und Glück.

Warum darauf verzichten?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

01.04.2007 16:45
#13 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

In Antwort auf:
Wer zufrieden und glücklich ist ist selbst angenehm und gibt somit der Gemeinschaft ebenfalls Zufriedenheit und Glück.
Warum darf ich dann nicht zufrieden und glücklich sein, weil ich keinen geburtstag feier? Das hört sich ja glatt so an, als müsste man wie ein trauerklos durch die tage gehen, weil man keinen geburtstag oder ähnliches feiert. Glück und Zufriedenheit sind sicherlich nicht davon abhängig, noch ist das Feiern dieser Feste der einzige Ausdruck der genannten gemütsverfassungen..


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.065

01.04.2007 17:57
#14  Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

In Antwort auf:
Was bedeutet dir: "sein Leben damit zu qualifizieren"?
Ja, das weiß ich eben nicht! Nein, ich meine: Schau nicht dauernd auf deinen großen Nestor. Schau auf dein Herz. Schau in deinen Kopf. Schaue, was DU willst. Gebe die Entscheidung dafür nicht ab, sondern trage sie. Wenn du die Nächstenliebe lernen willst - schön! Kopien sind aber hohle Fassaden. Du musst sie FÜHLEN! Wenn du deinem Herrn und Übermeister einen Gefallen tun willst: Kopiere ihn nicht, FÜHLE!

Gysi

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

01.04.2007 18:23
#15 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

In Antwort auf:
Schau auf dein Herz. Schau in deinen Kopf. Schaue, was DU willst. Gebe die Entscheidung dafür nicht ab, sondern trage sie.
Das ist doch gerade Bedingung für einen Gläubigen. Wer Christus nachfolgen will, muss in sein herz schauen, und seinen verstand gebrauchen, um entscheiden zu können, ob man den christlichen Weg überhaupt gehen will. Es erscheint dir aber untragbar, gleichzeitig Christ zu sein, und dieses auch zu wollen. So verstehe ich dich zumindest, und das heißt, dass wir ein wenig aneinander vorbeireden.

Ich kopiere doch nicht jemandem, indem ich in ihm ein Vorbild sehe?! Und inwieweit gebe ich die Verantwortung ab, wenn ich ein Vorbild habe? Ist es nicht ähnlich einem Saatsbürger, der sich an die gesetze des jeweiligen Landes hält? Kopiert er dann den Staat?


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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

01.04.2007 18:36
#16 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Das sehe ich anders.
In Sprüche 3:5 steht unmissverständlich:
Vertraue auf Jahwe mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen eigenen Verstand.
Natürlich sollte man diesen auch zu einem gewissen Grad benutzen, aber man muss diesen steuern.
Man muss erst glauben wollen und um das richtige verständniss bitten.
Das schlimmste aber ist auf seinen Verstand zu vertrauen.
Denn so kommt man nie zum Glauben.

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

02.04.2007 01:45
#17 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Zitat von Sleipnir
Das sehe ich anders.
Das schlimmste aber ist auf seinen Verstand zu vertrauen.
Denn so kommt man nie zum Glauben.
Das sehe ich mittlerweile auch anders, dennoch ist unsere Ratio darauf angewiesen, logische Zusammenhänge zu erkennen und folgerichtig auszuwerten.

Dies wurde hier schon einmal versucht zu erklären, aber dazu war der Beitrag zu geschraubt, weil hier kaum einer die Kabbalah der Israeliten kennt und der es dennoch versuchte wurde dann gehänselt!
Siehe: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=2112545

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.065

02.04.2007 07:13
#18 Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten
In Antwort auf:
Wer Christus nachfolgen will, muss in sein herz schauen, und seinen verstand gebrauchen,
"Selig sind die geistig Armen!" (Bergpredigt), "Iss nicht vom Baum der Erkenntnis!" (Genesis) Jesus befahl seinen späteren Jüngern die Jüngerschaft, und sie mussten mit ihren Familien brechen. Er drohte alle Nase lang mit dem Fegefeuer des Jüngsten Gerichts. => Kein guter Boden zur Entfaltung freier eigener intellektueller und Herzens-Entscheidungen...

Gysi

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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

02.04.2007 12:17
#19 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Was die Kabbala sagt interessiert mich nicht.
Die Unterordung an Gottes Geboten ist wahre Freiheit.
Das eigenständige handeln ist genau das Problem, dass in die Vernichtung
führt.
@Antony11
Was hast du immer mit deinem Freily?
Kann es sein, dass du dieser Freily bist?
@Gysi
Natürlich wird Gott eines Tages die Ungläubigen vernichten, dass ist doch auch gerecht.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

02.04.2007 12:34
#20 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

In Antwort auf:
Kann es sein, dass du dieser Freily bist?

So eine merkwürdiger Reinkarnation der dritten Art?
Ganz für ausgeschlossen halte ich das nicht. Aber vielleicht ist er ja auch Freilys Pressesprecher.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

02.04.2007 17:52
#21 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Ich verschob die letzten 4 Beiträge hier ins Judentum-Forum in den Thread "In Sachen Kaballah". Hier kann es nun mit dem Thread-Thema weitergehen...
lg, snooker


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

02.04.2007 18:00
#22 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

In Antwort auf:
Jesus befahl seinen späteren Jüngern die Jüngerschaft,


Wahrscheinlich nicht.


66 Deswegen wandten sich viele seiner Jünger ab, den hinter ihnen [liegenden] Dingen zu, und gingen nicht mehr mit ihm. 67 Daher sagte Jesus zu den Zwölfen: „Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen?“ 68 Sịmon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt, daß du der Heilige Gottes bist.“ Johannes 6:66-69

Ich denke schon, dass es ihre eigene Entscheidung war...

In Antwort auf:
Er drohte alle Nase lang mit dem Fegefeuer des Jüngsten Gerichts.
Und was das bedeutet weißt du auch Gysi, nämlich schlicht Nichtexistenz. Wovor also Angst haben?

Ich sollte mal sagen: Der böse Staat, der mir befiehlt, mich an seine Gesetze zu halten; wie ungerecht. Da bin ich ja gar nicht ich selbst,und wenn ich mich nicht dran halte, droht er mir mit Bußgeld und Freiheitsstrafen...


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Antony11 ( Gast )
Beiträge:

07.04.2007 00:17
#23 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Zitat von Sleipnir
Kann es sein, dass du dieser Freily bist?
@Gysi
Natürlich wird Gott eines Tages die Ungläubigen vernichten, dass ist doch auch gerecht.
Punkt 1 wurde bereits abgehandelt.

Punkt zwei, wo steht im Alten Testament geschrieben, dass die Ungläubigen vernichtet werden Diese christliche Exegese kennen die Juden nicht, wie ich erfahren habe.

Gott vernichtet keine Menschen, nur weil diese von IHM nichts hörten, bzw. falsch belehrt wurden von machthungrigen Verführern.
Wer die Aussagen der Propheten genau genug liest, der wird erkennen, dass nur die Vernichtet werden, die versuchen die Juden zu vernichten, oder eben die Juden selbst, die sich den Götzen zuwenden obwohl sie die richtige Lehre haben, mehr ist da nicht geschrieben.

Und was ein Römer als "Heidenapostel" zusammenschreibt, ist damit irrelevant.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

07.04.2007 01:15
#24 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Tut mir leid das es gleich wieder am Thema vorbeigeht aber...

In Antwort auf:
Gott vernichtet keine Menschen, nur weil diese von IHM nichts hörten, bzw. falsch belehrt wurden von machthungrigen Verführern.
Wie war das doch gleich mit der Sintflut?

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Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

07.04.2007 11:32
#25 RE: Traditionelle Feste aus einer christlichen Sicht antworten

Mich interessiert die Jüdische Exegese nicht.
Paulus war Pharisäer und damit Jude.
Bei der Sintflut wurden einige Vernichtet und auch so wird es passieren.
Mir reicht es wenn es im Neuen steht, ohne das Neue Testament ist das Alte Testament wertlos.
Auch in den Tagen Noahs wurden die Menschen vernichtet, dass einige das Alte Testament so lesen wie sie
das gerne hätten weiß ich.
Da ich kein Jude bin brauchst du mir nicht immer mit der JÜDISCHEN EXEGESE KOMMEN.
Die interessiert mich nicht.

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